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Author Topic: Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition  (Read 4116 times)

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Offline Kusaladhamma

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Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition.

Vorweg muss gesagt werden:

Buddhistische Ordinierte (Mönche und Nonnen) dürfen laut ihren Regeln (Vinaya) kein Geld annehmen. Sie müssen von dem leben, was ihnen freiwillig, ohne danach zu fragen gegeben wird (Dāna).
Dāna bedeutet Geben, Gabe, Almosenspende. Als Gaben an die Ordinierten werden die so genannten "Vier Erfordernisse" angesehen. D.h. Nahrung, Kleidung, Unterkunft (Miete) und Medizin (Krankenkasse).

Nahrung:

Ordinierte dürfen zwischen Sonnenaufgang und Sonnenhöchststand essen.
Sonnenaufgang ist, wenn sich ein heller Streifen (Morgendämmerung) am Horizont abzeichnet. Sonnenhöchststand ist heute mit 12:00 Uhr Mittags bzw. da wo Sommerzeit mit einer Stunde Zeitverschiebung, wie bei uns in Deutschland herrscht mit 13:00 Uhr festgelegt.

Nahrung dient dem Ordinierten zum Erhalt des Körpers und nicht der Geschmäckigkeit. Sehr eklige oder krankmachende Dinge wie zum Beispiel Fischsuppe über den Pudding gegossen, verdorbene Speisen oder Blätter in der Schale muss der Ordinierte nicht essen.
Laien sollten bei der Gabe in die Schale ein wenig darauf achten wie und wohin sie es dort geben.
Der Ordinierte selber (außer bei den oben genannten Gründen) darf nicht wählerisch in die Schale greifen. Er muss von der Mitte heraus essen.

Normalerweise gehen Ordinierte täglich auf Almosengang (Piṇḍapāta). Das heißt, sie gehen in Wohngebiete und bleiben schweigend und mit gesenktem Blick vor einem Haus stehen. Die Laien geben dann Nahrung in die Schale. Nicht wundern, wenn sich der Ordinierte nicht bedankt. Man gibt ohne Anhaftung der Robe/dem Orden und nicht einer Person.
Hat der Ordinierte genug in der Schale, hält er als Zeichen die flache Hand darüber.

Falls viele Dana-Geber anstehen, schaut man, dass man nicht zu große Mengen in die Schale gibt, damit andere auch noch die Möglichkeit haben zu geben, Verdienste zu erwirken.
Die Gabe an Ordinierte gilt als hohes Verdienstfeld für Laien.

Es ist auch möglich Speisen in die Klöster zu bringen oder Ordinierte zu sich nach Hause einzuladen.

Zu beachten ist dabei, dass ein Ordinierter sich nicht allein mit einem oder mehreren Gegengeschlechtlichen in geschlossenen Räumen (Wohnung) aufhalten darf.

Ordinierte leben zölibatär. Damit verzichten sie auf jegliches erotische Verhalten. Jedes erotische Verhalten (Gesten, Rede usw.) sind grobe Regelverstöße.

Da das nicht immer deutlich sichtbar ist und der Ordinierte sich vor „übler Nachrede“ schützen muss, geht man so weit wie möglich auf Distanz zu Gegengeschlechtlichen bzw. ist nie alleine mit dem anderen Geschlecht.
Wenn z.B. eine Frau einen Mönch besuchen möchte, muss sie immer einen "verständigen Mann" dabei haben.

Aus den oben genannten Gründen wird auch auf „Händeschütteln“ mit Ordinierten verzichtet.

Zurück zur Nahrung.

Die Nahrung (Brockenspeise) sollte so zubereitet werden, dass der Ordinierte nicht abbeißen muss, sprich Mundgerecht dargereicht werden, sodass der Ordinierte es mit einer Hand aus der Schale direkt in den Mund befördern kann.

Gibt man Obst mit Samen, sollte der Samen entfernt werden. Zumindest sollte die Frucht angeritzt und damit zulässig gemacht werden. Am besten macht man das „anritzen“ direkt vor dem Ordinierten und sagt. „Ich mache dies zulässig Ehrwürdige/r.“
Ist der Samen vorher entfernt worden, kann die Frucht auch ohne „Zulässigmachen“ vom Ordinierten verzehrt werden.

Wenn ein Tier eigens für Ordinierte geschlachtet bzw. gekauft wurde und sie haben davon Kenntnis, dürfen Ordinierte dies nicht annehmen.

Die meisten Ordinierten „bevorzugen“ aus ethischen Gründen vegetarische Speisen. Dies sollte man bedenken.

Erhält der Ordinierte z.B. bei einem Hausbesuch die Speisen auf einem Teller gereicht, so muss der Teller in die Hand des Ordinierten gegeben werden. Nur was von Hand zu Hand gegeben wird, gilt als Gegeben.

Dies gilt auch für jegliches andere Dana.
Gibt z. B. eine Frau einem Mönch (Mann einer Nonne) und besteht die Gefahr des Berührens, kann man den Gegenstand auch auf ein Tablett oder Tuch legen um den Abstand zu vergrößern.

Manche Nahrungsmittel gelten als Medizin und dürfen von Kranken bis zu 7 Tagen aufbewahrt und zu jeder Tageszeit verzehrt werden.
Darunter fallen Butteröl (Ghee), Butter, Öl, Honig, Melasse, Zucker.
Medikament im Bedarfsfall auch länger. Am besten man fragt nach.

Gefilterte Fruchtsäfte ohne Fruchtfleisch dürfen eine Tag (von Morgendämmerung bis Morgendämmerung) aufbewahrt und verzehrt werden.

Milch- oder Milchmischgetränke gelten als Nahrungsmittel und dürfen nach dem Mittag nicht mehr verzehrt werden.

„Körperpflegemittel“/Hygieneartikel (Cremes, Öle, Zahnpaste usw.) und z.B. Augentropfe dürfen zu jeder Zeit gegeben und unbegrenzt aufbewahrt werden.


Besitz

Es gibt 8 Pflichtbesitztümer für einen Mönch:
Drei Gewänder (Doppel-, Ober- und Untergewand)], Schale, kleines Messer, Nadel, Gürtel und ein Wasserfilterstoff.
Alles weitere an Besitz muss jeder selber entscheiden, sofern es erlaubt ist.
Unpassend für einen Ordinierten sind Luxusgüter

Nicht erlaubt ist der Umgang mit Geld (Bargeld, Kreditkarte usw.).

Möchte man Geld spenden, so gibt man es den Klosterhelfern oder Laienverwalter.
Diese bezahlen davon dann Unterkunft, Krankenkasse, Medizin, Fahrtkosten usw.

Ohne Einladung (Pavāraṇā), kann der Ordinierte die 4 Bedarfsgegenstände bei folgenden Personen erbitten:
Mutter, Vater, Bruder, Schwester, Tante, Onkel, Großmutter, Großvater, sowie alle Sahadhammikā. Wenn der Ordinierte krank ist, darf er/sie auch andere Personen um Medizin bitten.

Wenn der Ordinierte vorher dazu eingeladen wurde (Pavāraṇā), kann er/sie die vier Bedarfsgegenstände von jedem Laien erbitten.
Diese Einladung zum Erbitten wird vom Laien auf einen Gegenstand oder eine gewisse Zeit beschränkt.

Allgemeiner Umgang in Stichpunkten:

Auf das Händeschütteln wird verzichtet.
Man legt die Hände in Brusthöhe oder höher aneinander und verbeugt sich.
Man kann sich auch kniend verbeugen.

Wenn ein Ordinierter keine Schuhe trägt, zieht man vor dem Besuch/Gespräch usw. die Schuhe aus.
Klöster, Tempel usw. betritt man immer ohne Schuhe.

Es wird keine Kopfbedeckung getragen.

Die Kleidung bei einem Klosterbesuch oder bei einem Treffen mit einem Ordinierten ist schlicht, nicht aufreizend (keine Miniröcke, kurze Hosen, nicht Bauch-oder Schulterfrei usw.) und möglichst hell oder noch besser weiß.

Es werden bei einer Belehrung keine Gegenstände wie Stöcke, Schirme, Waffen o.Ä. in der Hand gehalten.

Es werden niemals die Fußsohlen gegen eine Buddha-Statue/Bild oder einen Ordinierten oder Lehrer gerichtet.

Betritt man einen Tempel, verbeugt man sich kniend erst (3 mal) vorder/dem Buddha -Statue/Bild und dann vor den/m Ordinierten. Das Selbe gilt beim Hinausgehen.
Man versucht zu vermeiden den Ordinierten beim Hinausgehen den Rücken zuzukehren.

Man befindet sich nicht mit Gegengeschlechtlichen Ordinierten alleine in einem geschlossenen Raum/Wohnung.

Nonnen dürfen sich nur in Sichtweite alleine vom Kloster entfernen.
Man kann als Frau Nonnen anbieten (Dana) sie zu einer Einladung abzuholen oder sie auf Reisen zu begleiten.

Ein Laie sitzt immer tiefer als ein Ordinierter.

Ein Laie bleibt nicht stehen, wenn ein Ordinierter sitzt.

Im Stehen Nahrung zu sich zu nehmen gilt für Ordinierte, als auch für einen Laien als unschicklich.

Laien essen erst nach den Ordinierten und in einem separaten Raum, sofern nicht vorher etwas anderes besprochen wurde.

Einem Ordinierten wird kein Geld in die Hand oder Schale gegeben. Auch kein Umschlag mit Geld.

Im Bedarf immer den Ordinierten fragen wie er was haben möchte, bzw. nach den Regeln fragen.

Grundsätzlich gilt; lieber etwas zurück halten als sich gegenseitig in unangenehme Situation zu bringen, sprich dem Ordinierten einen Regelverstoß aufzunötigen.
Mit einem guten Benehmen der Laien wird das monastische Leben und somit der Orden des historischen Buddha gefördert und die Lehre für die nachfolgenden Generationen erhalten.

Soooo, ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe. Ansonsten fragt einfach nach  :) oder ergänzt.

 _/\_

« Last Edit: June 19, 2014, 10:02:52 AM by Anagarika Kusaladhamma »

Offline Chantasaro

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Re: Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition
« Reply #1 on: June 06, 2014, 11:40:43 PM »
Anumodana für diese gelungene Übersicht, Kusaladhamma

Da Du es erlaubt hast, möchte ich ein paar Dinge ergänzen, beziehungsweise klarer darlegen:

Die meisten Ordinierten „bevorzugen“ aus ethischen Gründen vegetarische Speisen. Dies sollte man bedenken.

Fleischlos zu essen hat nichts mit Ethik zu tun, Buddha war kein Vegetarier. Es ist auch heikel zu behaupten, die meisten würden fleischlos essen. Zudem sollten Ordinierte keine Wünsche betreffend Essen äussern, ausser sie sind krank. Es wird gegessen, was auf den Tisch ( :D in die Almosenschale) kommt. Der Grund, dass einige Ordinierte fleischlos essen, liegt in der Meditationspraxis. Der Citta, der Fleischkörper und die Meditation fühlt sich leichter an, ich weiss gar nicht wie ich das in Worte fassen soll.

Ethik sollte aber in dem Zusammenhang nicht genannt werden, sonst hat man die Lehre des Buddha nicht richtig verstanden.


Wenn der Ordinierte vorher dazu eingeladen wurde (Pavāraṇā), kann er/sie die vier Bedarfsgegenstände von jedem Laien erbitten.
Diese Einladung zum Erbitten wird vom Laien auf einen Gegenstand oder eine gewisse Zeit beschränkt.

Um Ordinierte und sich selbst nicht in eine Zwickmühle zu bringen, sollte man deutlich machen, dass es sich um eine Pavāraṇā handelt. Wer möchte, kann Ziel und Zeit ebenfalls konkret nennen, andernfalls gilt die Einladung bis zu vier Monaten.

Wenn mich jemand mit den einfachen Worten "brauchst Du etwas?" oder "was wünschst Du?" fragt, dann brauche ich nichts und ich wünsche nichts, ausser es gibt im Supermarkt eine Tüte Nibbāna  :D .

Konkret einladen könnte so aussehen:
"Ehrwürdige(r), ich möchte Dich offiziell einladen. Wenn Du eine neue Brille* benötigst, dann lass es mich wissen."

* Eine neue Brille, Zahnarztbesuch, ... sind ja nicht günstig. Was in Europa oft vergessen wird ist die Möglichkeit, Dāna zu teilen. Wenn man sich mit anderen Laien zusammen tut, teil man die finanziellen Aufwendungen und gibt anderen Laien die Möglichkeit, Verdienste zu erwerben.


Allgemeiner Umgang in Stichpunkten:

Bitte bei den entsprechenden Punkten noch anfügen '...., ausser wenn man krank ist'. Das ist eine ganz wichtige Ergänzung, nicht dass Kranke oder Behinderte meinen, sie seien in Klöstern nicht willkommen.


Im Bedarf immer den Ordinierten fragen wie er was haben möchte, bzw. nach den Regeln fragen.

Grundsätzlich gilt; lieber etwas zurück halten als sich gegenseitig in unangenehme Situation zu bringen, sprich dem Ordinierten einen Regelverstoß aufzunötigen.

Oft kommt es auf das 'Wie fragt man' an.

"Möchtest Du einen Kaffee?" und "Darf ich Dir einen Kaffee offerieren?" ist nicht die gleiche Frage und viele Ordinierte scheuen sich, die erste Frage mit Ja zu beantworten, wodurch dann leider bei den Laien manchmal der Eindruck entsteht, man werde zurück gewiesen.

Für uns Westler auch einen wichtige Bemerkung möchte ich zum Schluss machen. Wenn ein Laie eine(r)m Ordinierten etwas offeriert, dann bitte nicht nachsehen oder beobachten, ob beispielsweise der Tee auch wirklich getrunken wird. Sowas löst nur Dukkha aus. Der Verdienst der Dāna ändert sich nicht, ob der Tee getrunken oder weggeschüttet wird.

Zum Schluss noch ein Gedanke. Für die eigene Praxis als Laie kann es sehr zweckdienlich sein, sich mit dem Vinaya auseinander zu setzen und gerade die verzwickten Zusammenhänge der höheren Sila zu studieren, damit man Sinn und Zweck seiner eigenen (fünf oder acht) Tugendregeln besser versteht. Je mehr man versteht, desto achtsamer, gewahrsamer und sorgfältiger wird man.

Offline Kusaladhamma

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Re: Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition
« Reply #2 on: June 07, 2014, 04:50:46 AM »
Quote
Fleischlos zu essen hat nichts mit Ethik zu tun, Buddha war kein Vegetarier. Es ist auch heikel zu behaupten, die meisten würden fleischlos essen. Zudem sollten Ordinierte keine Wünsche betreffend Essen äussern, ausser sie sind krank.

Buddha hat gegessen was auf den Tisch kommt. Das ist richtig.
Es geht dabei um das "einfach versorgt sein".
In Thailand wird z. B. sehr oft und viel Fleisch gegessen, während in Sri Lanka ein Großteil der buddhistischen Bevölkerung aus ethischen Gründen auf Fleisch verzichtet.
Im Vinaya Pitaka wird auch erwähnt welches Fleisch man essen darf und welches nicht.

Quote
i)   Nicht erlaubtes Fleisch
Wer Fleisch von Menschen isst, begeht ein Thullaccayavergehen. Wer Fleisch von Elefanten, Pferden, Hunden, Schlangen, Löwen, Tigern, Leo- parden, Bären und Hyänen isst, begeht ein Dukkaṭavergehen.
 
Erlaubtes Fleisch:
 
Rind-, Kalb-, Hammel-, Schweinefleisch usw. und Fisch. Man soll nicht, ohne es geprüft zu haben, angebotenes Fleisch essen. Wer es isst, begeht ein Dukkaṭavergehen. / Ebenso, wenn es unvollständig gekocht oder gebraten ist, oder wenn es von einem Tier ist, von dem man 1) gesehen hat(diṭṭhaṃ), oder 2) gehört hat (sutaṃ) oder 3) annimmt (parisaṅkitaṃ), dass es speziell für einen selbst, oder einen der fünf Sahadhammikā getötet und zubereitet wurde (uddissakataṃ). Es soll in drei Hinsichten rein sein: (ti-koṭi-parisuddhiṃ): 1) a-diṭṭaṃ, 2) a-sutaṃ, 3) a-parisaṅkitaṃ.; dann kann man es essen. Dies ist der Mittelpfad und man soll sich nicht wie Devadatta  benehmen.
(aus Bhikkhu-Pāṭimokkha)

Ich kenne trotzdem viele Ordinierte, die lieber auf Fleisch verzichten und die Hand über die Schale halten sobald Fleisch gegeben wird.

Anyway ...
Wie gesagt, besser fragen, wenn die Möglichkeit besteht.

Quote
Möchtest Du einen Kaffee?" und "Darf ich Dir einen Kaffee offerieren?"

Ganz wichtiger Punkt!!!

Danke für Deine wichtigen Anmerkung.

 _/\_
« Last Edit: June 07, 2014, 05:40:54 AM by Anagarika Kusaladhamma »

Offline Chantasaro

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Re: Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition
« Reply #3 on: June 07, 2014, 07:27:00 AM »
Es geht dabei um das "einfach versorgt sein".

Ja, eindeutig.
Die Laien kochen oft das, was sie selbst gerne mögen und geben von Herzen. Die Ordinierten nehmen dann genau das und gut ist's. Auch das ist "einfach versorgt sein".

Als Laie war ich oft in einem Kloster in den Schweizer Alpen. Der Abt hat nie von sich aus gesagt, er bevorzuge fleischloses Essen. Wenn er aber auf den Punkt angesprochen wurde, hat er darauf hingewiesen. Für mich ein tolles Vorbild.

Ein halbes Jahr lang waren zwei Klosterbewohner dort, die spezielle Wünsche hatten. Die kamen vor dem Kochen in die Küche und haben inspiziert, welche Lebensmittel wir eingekauft hatten und wir wurden interviewt, was wir zu kochen gedenken und am Schluss haben sie uns alles auf den Kopf gekehrt. Obwohl beide unter anderen fleischlos assen, waren sie alles andere als "einfach zu versorgen".

Ich kenne trotzdem viele Ordinierte, die lieber auf Fleisch verzichten und die Hand über die Schale halten sobald Fleisch gegeben wird.

Anyway ...
Wie gesagt, besser fragen, wenn die Möglichkeit besteht.

Fleisch abzulehnen? Das geht nicht. Wer Fleisch nicht essen will, kann es ja trotzdem annehmen. Aber von vornherein ablehnen, nein das geht nicht, das ist ethisch nicht machbar, da wird der Ethik Willen unethisch gehandelt.

Offline Chantasaro

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Re: Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition
« Reply #4 on: June 16, 2014, 10:35:34 AM »
Ich kenne trotzdem viele Ordinierte, die lieber auf Fleisch verzichten und die Hand über die Schale halten sobald Fleisch gegeben wird.

Anyway ...
Wie gesagt, besser fragen, wenn die Möglichkeit besteht.

Anumodana Kusaladhamma  *thumb* , Deine Worte haben mich nicht losgelassen und heute beim Fegen sind sie wiedermal hochgekommen ... zum letzten Mal.

Etwas Erlaubtes abzulehnen ist unheilsam, definitiv, gerade für einen Bettler, der sich als Sohn oder Tochter vom Erhabenen sieht.

Wer auf die Frage, ob er lieber vegetarisch isst direkt antwortet, macht gemischtes Kamma, denn auch das gehört sich nicht. Da wird einem Begehren nachgegangen.

Wer auf die Frage indirekt oder ausweichend antwortet, begeht (fast) weisses Kamma.

Nur wer ohne Worte, ohne Bedingungen nimmt, was gegeben wird, begeht Kamma, welches zum Aufhören von Kamma führt.


Möge dieser Verdienst allen Wesen Klarheit und Glück in ihr HerzGeist bringen!

Offline Kusaladhamma

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Re: Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition
« Reply #5 on: June 16, 2014, 12:16:07 PM »
Grundsätzlich hast Du in diesem Punkt recht.
Danke für Deine Ausführungen.

 _/\_

Offline Sophorn

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Re: Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition
« Reply #6 on: June 16, 2014, 08:38:19 PM »
 _/\_ _/\_ _/\_

Anumodana! Vielen Dank für die Einsicht, liebe Kusaladhamma und werter Bhante. Vor allem auch der Bezug zur Ethik. Geschenke annehmen und mit Achtsamkeit verfahren ist so eine Herausforderung im Alltag.
und immer sich anhalten, achtsam zu bleiben. Vielen Dank!

 _/\_ _/\_ _/\_

Offline Johann

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Re: Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition
« Reply #7 on: June 19, 2014, 07:30:22 AM »
Sadhu! Danke fürs teilen. Um nochmal auf den verwalter, sahadhammika. Wer oder was macht einen sahadhammika aus? Wie wird einer zum sahadhammika für einen, oder wann und wie kann ein moench eine person als sahadhammika (eine person, die er neben den nahen verwandten um etwas bitten darf) ansehen?

Noch eine frage zum medizin erbitten. Da steht, das man fragen darf, wenn man krank ist und da kommt mir der gedanke, das man nach medizin nicht fragen darf. Geht das zusammen? Stimmt das und wie kann man das versehen?

Zum fragen. Da bin ich nicht so eurer meinung. Wenn man etwas geben moechte, gib und frag nicht lange. Wenn der moench es nicht nehmen kann oder will, merkt man das und ob er nun nicht wollte oder nicht konnte kann man sich dann immer noch erkundigen. Hab sehr viele "brahmanen" erlebt, die spender ermahnen zuerst zu fragen... Das ist ueberheblich und gebieterisch und hat nicht mit schutz oder bescheidenheit, rucksicht auf tugend zu tun. Ein weiser moench lässt sich nicht von unerlaubten erwischen und tadelt aber auch keinen grosszuegigen, der vielleicht etwas ungeschickt ist. Nicht zu sprechen, wenn ein spender gerade mal nicht den voreingnommenheiten entspricht.

Also wenn ein moench ansagt: frage mich zuerst bevor du gibst! Dann handelt es sich um einen überheblichen, verwöhnten, aber auf jeden fall um einen wählerischen dummkopf. So vermeint das meinereiner.
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Offline Kusaladhamma

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Re: Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition
« Reply #8 on: June 19, 2014, 10:01:55 AM »
Soooo war das mit dem "Fragen" von mir nicht gemeint.
Sondern, wenn man sich unsicher fühlt (gerade im Westen) im Umgang mit Ordinierten, dass man ruhig nachfragen darf: "Wie verhalte ich mich richtig Ehrwürdige/r".
Schließlich lernt man das im Westen ja nicht so wie in Asien von Kindesbeinen an und es gilt oftmals Berührungsängste zu überwinden.

Quote
Da steht, das man fragen darf, wenn man krank ist und da kommt mir der gedanke, das man nach medizin nicht fragen darf. Geht das zusammen? Stimmt das und wie kann man das versehen?

Ja, dieser Nachsatz ist irreführend und deswegen nehme ich ihn raus.
Quote
Sie müssen von dem leben, was ihnen freiwillig, ohne danach zu fragen (außer sie sind krank) gegeben wird (Dāna).

Es gilt:

Quote
Wenn der Ordinierte vorher dazu eingeladen wurde (Pavāraṇā), kann er/sie die vier Bedarfsgegenstände von jedem Laien erbitten.
Diese Einladung zum Erbitten wird vom Laien auf einen Gegenstand oder eine gewisse Zeit beschränkt.

Danke für den Hinweis.

 _/\_

Offline Johann

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Re: Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition
« Reply #9 on: June 20, 2014, 07:30:01 AM »
Werte kusaladhamma,

Was "zu fragen" betrifft, so war damit das fragen, ob man etwas darbieten darf gemeint. Gerade wo perfektionismus verfolgt wird, aber auch dort, wo Laien zu dana "erzogen" werden ist es oft schwierig. Da hat ein Laie eine voreingenommenheit, z.b.das die speise so und so sein muss (frisch, spezielle...) und trotz dem er etwas teilen könnte, hat er angst etwas zu teilen, weil so und so gelernt und dort wo (zumeist mönche) laien über dana an mönche belehrt haben, hat man die besten chancen neben den vollen tischen und den enttäuschen gedanken der spendefreudigen Laien zu verhungern. Wenn du verstehst was ich meine. Da gibt es genug situationen, zu denen Laien mit dem vollen mund traurig äussern, das sie noch keine speise gericht haben oder aus schlechten gewissen etwas besonders kaufen. das wollte ich mit "nicht fragen ob man etwas anbieten darf", sondern einfach dem inneren folgen, ausdrücken.

Das mit dem krank sein, danke, das du es nochmal ansprichst, ist eine "entschuldigungssache", aber genau betrachtet, würde einer der sich sehr an Vinaya hält, aus überzeugung, vielleicht aus weisheit, eher sterben, als das er etwas bittet (ander ev. bedrängt und gewisser massen nötigt zu geben), daher ist es sehr wichtig für Laien dieses zu wissen und eben umsichtig zu sein. Hier nochmal, einer, der sich an die Gepflogenheiten der Leute dort und da anpasst und vielleicht auch einen kühlschrank unterhält, wird nie probleme in der welt haben, für einen mönch der sich an vinaya hält braucht es zuvorkommende und weise leute, sonst wird dieser nie auftauchen, geschweige den in der nähe von leuten laben können. Er/sie ist daran gebunden dhamma nur dort zu verbreiten, wo diese grundtugenden entwickelt sind oder eben nicht mehr verbreiten, es der natur des vergehens überlassen. Mönche sind nur selten ansässig und nicht bereits abgebogen.

Wenn ich mich recht erinnere, an das was ich gehört hatte, ist es einzig und alleine "kaltes" getränk, das ein mönch von einem Laien erbitten dürfte. stimmt dies?

Und nochmal auf den sahadhammika zurückkommend. Gibt es zu dieser person und diesem verhältnis mehr information (siehe frage oben).

Die zusammenstellung ist sehr übersichtlich, die werte kusaladhamma da erarbeitet hat. Es wäre mehr als schön diesen grossartigen beginn vielleicht noch etwas auszubauen und als dhamma dana zu teilen. Ich denke noch keine so klare und kompakte übersicht in deutscher sprache gesehen zu haben. Vorallem ist sie kurz und ohne viel abschweifen und ein perfekter start für jedermann.

Sadhu!
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Offline Johann

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Re: Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition
« Reply #10 on: October 09, 2014, 08:38:21 AM »
Hier ein paar Zeilen einen Laienführers:

How to help a Bhikkhu

Normally a bhikkhu will not ask for things. Instead, he will wait for something to be offered. This is exemplified in the alms round where the bhikkhu makes no request, does not even look at people, although he may quietly wait to see if an offering is to be made before moving on. One way that lay people enable a bhikkhu to ask them for help is by making an invitation or pavaara.naa. [58]


Wie kann man einem Bhikkhu helfen

Normaler Weise würden Bhikkus nicht für Dinge fragen. Anstelle wurde auf etwas warten, bis es ihm angeboten wird. Dies wird im Zuge des Almosengangs veranschaulicht, bei den ein Bhikkhu keinerlei Bitten äußert und nicht einmal nach Leuten ausschau hält, auch wenn er zurückhaltend wartet ob eine Gabe gemacht wird, bevor er weiter zieht. Ein Weg für Laien es einem Bhikkhu zu ermöglichen, sie um hilfe zu bitten erfolgt durch eine Einladung oder Pavaara.naa. [58]


The Buddha allowed a bhikkhu to accept pavaara.naa or 'invitation.' Such an invitation is made when lay people decide to commit themselves to supplying medicines if a particular bhikkhu should ever become ill, or it can be a broader offer of help. (Although a sick monk is allowed to ask anyone for medicine, asking somebody who has already invited him with a pavaara.naa invitation is obviously preferable.) Therefore if lay people meet a bhikkhu who seems worthy of help and support, they may make such an invitation. Quite a number of the rules[59] deal with what and how much may be asked for when a donor makes this formal invitation.

Der Buddha erlaubte einem Bhikkhu Pavaara.naa oder eine 'Einladung' anzunehmen. Solch eine Einladung ist dann gemacht, wenn Laien sich dazu verschreiben mit Medizin zu versorgen, wenn immer ein Bhikkhu krank werden sollte, aber es kann auch eine großräumigeres Angebot zur Hilfe sein. (Auch wenn ein kranker Bhikkhu jederman um Medizin bitten darf, ist es selbstverständlich zu bevorzugen, jemanden zu fragen, der ihm mit einer Pavaara.naa-Einladung bereits eingeladen hat.) Deshalb mögen Laien, wenn sie einem Bhikkhu begegnen, der ihnen als würdig der Hilfe und Unterstützung erscheint, solch eine Einladung aussprechen. Eine Ganze Reihe von Regeln [59] behandelt was und wieviel erbeten werden darf, wenn ein Spender diese formale Einladung gemacht hat.

An invitation can therefore be quite specific about what is being offered and how long that invitation will last. (Obviously, if circumstances change or the request is unreasonable, the donor has no obligations — and a conscientious bhikkhu is always sensitive about this.)

Eine Einladung kann somit ziemlich spezifisch sein, in dem was angeboten wurde und wie lange die Einladung Gültigkeit hat. (Klar hat ein Spender keine Verpflichtung, wenn sich Umstände geändert habe oder die Nachfrage unverschämt ist, und ein gewissenhafter Bhikkhu ist stets umsichtig in dieser Hinsicht)

A clear invitation[60] will also help prevent misunderstandings. For instance, the bhikkhu will know exactly what has been offered and so will not ask for more than that; and the lay person will not be overwhelmed by extravagant requests.

Eine klare Einladung[60] mag daher auch vor Missverständnissen schützen. So weiß ein Bhikkhu zum Beispiel genau was angeboten wurde und wird daher nicht nach mehr als diesem fragen und der Laie wird damit nicht mit ausschweifenden Bitten überschüttet.

The original circumstances of the forty-seventh Confession Offence were as follows:

A lay supporter possessed much 'medicinal ghee' so he invited the monks to make use of it during the following four months. Much of the medicine was still left, so he extended his invitation for another four months and then extended it for life. The Buddha allowed this. However, that same lay donor had once criticized the 'group-of-six' monks because of their previous improper conduct so they decided to take their revenge by asking him for an impossibly large amount of medicine (ghee) and then criticized him when he could not immediately produce what he had promised. This rule was set down:


Der ursprungliche Umstand für das siebenundvierzigste Eingeständnis-Vergehen war folgender:

Ein Laienunterstützer war in Besitz von viel 'medizinischen Ghee' und so lud er die Mönche ein, während der nächsten vier Monate von diesem Gebrauch zu machen. Es war immer noch viel von der Medizin übrig, und so verlängerte er diese Einladung für weitere vier Monate und dann auf Lebenszeit. Der Buddha erlaubte dies. wie auch immer hatte dieser Laienspender einst die 'Gruppe von Sechs' Mönchen wegen unpassendem Benehmen kritisiert, und so entschieden sich diese sich damit zu rächen, ihn um eine unmöglich große Menge an Medizin (Ghee) zu bitten und kritisierten ihn dann, weil er nicht unverzüglich, das was er versprochen hatte, produzieren konnte. Diese Regel wurde festgelegt:

"A bhikkhu who is not ill may accept (make use of) a four- month invitation [pavaara.naa] to ask for requisites. If he should accept (make use of) it for longer than that — unless the invitation is renewed or is permanent — it is [an offence of Confession.]" (Paac. 47; BMC p.393)

"Ein Bhikkhu, der nicht krank ist, mag (den Gebrauch von) eine viermonatige Einladung [pavaara.naa] für das erbitten von Bedarfsmittel annehmen. Sollte er diese für länger dies annehmen (Gebrauch zu machen), es sei den die Einladung wurde erneuert oder ist für immer, ist es ein [Vergehen des Eingestehens]" (Paac. 47; BMC S. 393)

When the invitation is more vague — for example, a lay person may just say, "If you need anything, Bhante, let me know" — the bhikkhu should not exceed the spirit of the invitation. In fact some communities consider that an invitation in which the lay person does not mention any time limit is valid only for four months and that taking up the invitation beyond that time is an offence.

Wenn die Einladung eher vage ist (ein Laie mag zum Beispiel einfach sagen: "Wenn Sie irgend etwas brauchen, Bhante, lassen Sie es mich wissen"), sollte der Bhikkhu nicht viel das Wesen dieser Einladung überfordern. Tatsächlich halten einige Gemeinschaften solch eine Einladung, für die ein Laie keine Dauer angibt, nur für vier Monate gültig und das Annehmen der Einladung über diese Zeit hinaus, wird als Vergehen angesehen.

A bhikkhu is always allowed to ask for requisites from his relatives without having formal invitation first. (Whether they actually supply anything is, of course, up to them.) 'Relatives' are considered to be those with whom the bhikkhu has common ancestors back through seven generations, on both the mother's and father's side. Here 'in-laws' are not counted as relatives.

Ein Bhikkhu ist stets erlaubt Bedarfsmittel von seinen Verwandten, auch ohne vorhergehender formaler Einladung, zu erbitten. (Ob ihm diese tatsächlich mit etwas versorgen, liegt selbstverständlich in ihrer Entscheidung.)  'Verwandte' werden jene bezeichnet, mit denen der Bhikkhu gemeinsame Vorfahren, sieben Generationen zurückreichend, mütterlicher, wie auch väterlicher Seits, hat. Hier werden "Verschwägerte" nicht als Verwandte gezählt.

"Thus all descendants of one's great-great-great-great-great- great-great-grandfather are counted as one's relatives... [although] a bhikkhu at present would be well-advised to regard as his relatives only those blood-relations with whom ties of kinship are actually felt." (BMC p.183)

"Somit zählen alle Nachkommen des Ururururururgroßvaters als die eigenen Verwandten... [doch] ist ein Bhikkhu heute gut beraten, als seine Verwandten nur jene Blutsverwandten zu betrachten, mit denen er eine tatsächlich Bande einer Sippenschaft empfindet." (BMC S. 183)

————

58.This pavaara.naa should not be confused with the last day of the Rains Retreat, which is also called Pavaara.naa Day.

58. Diese Pavaara.naa sollte man nicht mit dem des letzten Tages der Regenrückzugszeit, welcher auch Pavaara.naa-Tag genannt wird, verwechseln.

59. Pavaara.naa (Invitations) and their Origin Stories:

(i) The son of a great merchant was so inspired by Ven. Upananda's Dhamma talk that he made an invitation of the four requisites, whereupon Ven. Upananda asked for one of the pieces of cloth that the lay man was actually wearing. The lay man replied that he would bring another cloth from home because walking around with only one cloth was not proper for him. Nevertheless, Ven. Upananda became very insistent so the lay man had to give up the cloth. People criticized the monks for being greedy and not being reasonable in their requests. The rule that resulted can be summarized:

"Asking for and receiving robe-material from an unrelated lay person, except when one's robes have been stolen or destroyed, is [an offence of Confession with Forfeiture]." (Nis. Paac. 6; BMC p.189)


59. Pavaara.naa (Einladungen) und deren Ursprungsgeschichten:

(i) Der Sohn eines großen Kaufmanns war so inspiriert von einer Dhamma-Lehrrede des Ehrw. Upananda, dass er eine Einladung zu den vier Bedarfsgegenständen machte, worauf der Ehrw. Upananda um ein Stück Stoff bat, welches der Laie gerade selbst trug. Der Laie antwortete, dass er von zu Hause ein anderes Stück Stoff holen würde, denn es wäre nicht angebracht für ihn, nur mit einem Stoffstück gekleidet herumzugehen. Wie auch immer wurde der Ehrw. Upananda sehr beharrlich, und der Laie mußte den Stoff aufgeben. Leute kritisierten die Mönch gierig zu sein und nicht angemessen im Bezug auf deren Bitten. Die Regel, die daraus entstand, kann so zusammengefasst werden:

"Um Robenmaterial von einer nichtverwandten Person zu bitten oder es zu akzeptieren, ausgenommen die eigene Robe wurde gestohlen oder zerstört, ist [ein Vergehen des Eingeständnis mit Verwirkung]." (Nis. Paac. 6; BMC S. 189)


(ii) If he does beg and obtain the robe, he must forfeit it to another bhikkhu and confess the offence. When the circumstances are such that he is allowed to ask for a robe, he should not ask for more than two robes. This is covered by the next Rule:

(ii) Wenn er um eine Robe bettelt und eine erlangt, muß er sie einem anderen Bhikkhu überlassen und sein Vergehen gestehen. Wenn die Umstände so sind, dass es esihm erlaubt ist um eine Robe zu bitten, sollte er für nicht mehr als zwei Roben bitten. Dies wird durch die nächste Regel abgedeckt.

"Asking for and receiving excess robe-material from unrelated lay people when one's robes have been stolen or destroyed is [an offence of Confession with Forfeiture]." (Summarized Nis. Paac. 7; BMC p.192)

"Um Robenmaterial über das Notwendige hinaus, von einer nichtverwandten Person, zu bitten und anzunehmen, wenn die eigenen Roben gestolen oder zerstört wurden, ist [ein Vergehen des Eingeständnis mit Verwirkung]." (Zusammenfassung Nis. Paac. 7; BMC S. 192)

(iii) The Eighth Rule (Nissaggiya Paacittiya 8) arose because a bhikkhu overheard one of Ven. Upananda's supporters saying that he intended to give Ven. Upananda a robe. The bhikkhu went and told Ven. Upananda, whereupon Ven. Upananda visited (without invitation) the 'donor' and specified exactly which kind of robe he wanted. The lay supporter commented, "these monks are insatiable and not easily contented. How can he, without having first been invited by me, make stipulations about a robe?".

(iii) Die Achte Regel ( Nissaggiya Paacittiya 8) kam deshalb auf, weil ein Bhikkhu es zufällig hörte, das einer vom Ehrw. Upanandas Unterstützern sagte, er beabsichtige dem Ehrw. Upananda ein Robe zu geben. Der Bhikkhu ging und erzählte es dem Ehrw. Upananda, worauf der ehrw. Upananda (ohne Einladung) den 'Spender' aufsuchte und genau festlegte, welche Art von Robe er wolle. Der Laienunterstützer führte an: "diese Monche sind unersättlich und und nicht leicht zufrieden. Wie kann er, ohne zuerst von mir eingeladen, Auflagen bezüglich einer Robe machen?"

"When a lay person who is not a relative is planning to get a robe for one, but has yet to ask one what kind of robe one wants: Receiving the robe after making a request that would raise its cost is [an offence of Confession with Forfeiture.]" (Summary: Nis. Paac. 8; BMC p.195)

It is no offence for the bhikkhu to request them to reduce the amount they were planning to spend.


"Wenn eine Laienperson, die kein Verwandter ist, plant eine Robe für einen zu erstehen, aber einen nicht gefragt hat, welche Robe man möchte: Das Entgegennehmen der Robe, nachdem man eine Anfage gerichtet hat, welche die Kosten erhöhen würde, ist [ein Vergehen des Eingeständnis mit Verwirkung]." (Zusammenfassung: Nis. Paac. 8; BMC S. 195)

Es ist kein Vergehen für den Bhikkhu, sie zu bitten den Umfang den sie planen aufzuwenden, zu reduzieren.


(iv) The twenty-sixth Confession with Forfeiture Rule:

"If a bhikkhu asks for thread from a lay person who is not a relative and who has not given [invitation] pavaara.naa and then has it woven into robe material by weavers, it is [an offence of Confession with Forfeiture]." (Nis. Paac. 26; Nv p.12)


(iv) Die Sechsundzwanzigste Eingeständnis mit Verwirkung Regel:

"Wenn ein Bhikkhu von einer Laienperson, die kein Verwandter ist und keine [Einladung] Pavaara.na gegeben hat, Faden erbittet und sie dann in Robenmaterial von einem Weber weben läßt, ist [ein Vergehen des Eingeständnis mit Verwirkung]." (Nis. Paac.; Nv S. 12)


(v) The twenty-seventh Confession with Forfeiture Rule:

"If a lay person, who is not a relative and who has not given [invitation] pavaara.naa, should order weavers to make up some material for a robe for the bhikkhu, if then the bhikkhu instructs the weavers saying that if they make it better than they otherwise would have done he will give them some reward, it is [an offence of Confession with Forfeiture.]" (Nis. Paac. 27; Nv p.12)

◊ Although these Rules are about robe-material, conscientious bhikkhus would regard other requisites in the same spirit.


(v) Die siebenundzwanzigste Eingeständnis mit Verwirkung Regel:

"Wenn eine Laienperson, die kein Verwandter ist und keine [Einladung] Paraava.naa gegeben hat, Weber beauftragt etwas Material für eine Robe für einen Bhikkhu zu machen, wenn dann der Bhikkhu den Weber so anleitet, dass wenn sie es besser machen würden als sie sonst wurden, diese Vergütungen bekommen würden, ist dies [ein Vergehen des Eingeständnis mit Verwirkung]." (Nis. Paac. 27; Nv S. 12)


60. In modern Thailand, a person can offer support by giving a printed slip which may read: "I invite you with the Four Requisites equal in amount to the value of 'x-amount' that has been handed over already to the steward. As you have need of it, please request it from the steward."

60. Im modernen Thailand, kann eine Person Unterstützung anbieten, indem sie ein Schriftstück übergiebt, auf dem etwa zu lesen ist: "Ich lade sie für die Vier Bedarfsmittel, gleicher Höhe eines Wert von 'x-Ausmaß' ein, welches bereits einem Helfer ausgehändigt wurde. Wenn Sie davon etwas benötigen, erfragen Sie es bitte vom Helfer."


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Re: Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition
« Reply #11 on: October 09, 2014, 10:42:45 AM »
Attma möchte hier vielleicht nochmal etwas konkreter ansprechen, dass solche Belehrungen undInformationen nur zwei Dinge als gute Absicht haben und zwar wenn sie:

- mit dem Gedanken geteilt werden: "Mögen Spender und Unterstützer nicht nutzlos Mühen tun und mögen all ihre Opfer stets annehmbar sein."
- mit dem Gedanken geteilt werden, jene zu Informieren, die Spenden und Gaben im Namen von Buddha, Dhamma, Sangha entgegennehmen oder selbst ein heiliges Leben führen. "Möge das Ansehen gewahrt bleiben und möge sich keiner unwissentlich eines Vergehens schuldig machen."

Oft genug kommt es vor, dass ein Spender enttäuscht ist, warum man seine Gabe nicht so annimmt, wie er sich das vorgestellt hatte. Aber was, Attmas Erfahrung betrifft, so kann er sagen, dass neunzig Prozent der Mönche, die er noch als unabhängiger Einsiedler beschenken wollte, unfähig sind Gaben anzunehmen. Ja zumeist verhalten sie sich eher wie Herren und nicht einmal hatte Attma sich von namhaften! und die breite Masse lehrenden Bhikkhus anhören müssen, was ihn einfalle etwas zu schenken ohne eine Einladung dafür erhalten zu haben. Nochmal, den das mag man nicht gleich glauben: Namhafte und die Masse lehrende Bhikkhus von heute pflegen es, wenn beschenkt zu sagen: "Was fällt ihnen ein mich zu beschenken, ohne dass ich sie zuvor dazu ekngeladen habe." Attma spricht da nicht aus Theorie, denn solch eine Verwirrung liegt seiner Denkweise fern. Heute scheint es oft so, dass Laien Bhikkhus imitieren wollen und sich Bhikkus wie Laien benehmen.

Es sek daher auch gesagt, und da gehen diese Erklärungen nie wirklich darauf ein, das ein Akt des Annehmens erforderlich ist. Nimmt ein Bhikkhu nicht tätig an, ist es dem Spender nich nachvollziehbar, ob diese Gabe nun für den Bhikkhu reservkert zu halten ist, oder er es wieder zurücknehmen kann und anderwertig gebrauchen. Das füjrt zu unzähligen Problemen und nicht zu letzt zum Verroten von Gaben, wenn ein Bhikkhu unfähig ist sich auszudrücken.
Auch hier kann Attma sagen, das diese lehren weniger dringlich für Laien, als für Bhikkhus sind, den auch hier sind mehr als neunzig Prozent der Bhikkhus unfähig Gaben anzunehmen oder nicht anzunehmen was dazu führt, das sie entweder nur in ihrem Korrupten Umfeld weiter gedeihen, sozusagen mit den Freunderln, oder dass sie langfristig verhungern werden.

Solche Lehren sind dann falsch geteilt, wenn man den Gedanken hegt:

- "Mögen die Spender alles so machen, dass ich keine Schwierigkeiten habe das zu erstehen was ich mir vorstelle, ohne ein Vergehen zu begehen."  (Eine Art des Unterrichtens, wie es in Südostasien gerne gemacht wird. Sich die Leute sozusagen so erziehen, dass man das was man möchte bekommt und gleichzeitig formal keine Vergehen tut. Man kann auch sagen, die brahmanistische Gangart der "Konige und Herrscher")
- "Möge diese Information XY zum Fall bringen"

Jeder der etwas Erziehung hat und in einem guten Haus aufgewachsen ist, wird sich generell denken: "Diese Regeln sind für Dummköpfe. Das sknd doch ganz normale Verhaltensweisen." Das stimmt, viele der Regeln sind aus den Handlungen von Dummköpfen entstanden und man muß bedenken, dass es nicht selbstverständlich ist, das jemand gute Sitten und Verhalten zuvor in seinem Leben gelernt hat und das Vinaya ja ein Hilfsmittel ist, für jene, die sich ihrer Geisteshaltungen noch nicht bewußt sind.

Sich dennoch der Regeln zu erinnern, um bestens seine Gabe anzubringen, ist dennoch dienlich um gute Dinge an gute Leute zu bringen und schützen auch davor, das gjte Dknge von schlechten Leuten empfangen werden können. Desto korrekter einSpender, desto reiner seine Absicht, desto weniger fähig ist ein unsauberer Einsiedler diese Gabe anzunehmen, fühlt sich sogar ertappt und wird es nicht annehmen können ohne sich damit nicht sichtlich zu schaden.

Ein Tipp daher, machen sie nicht nur allen Lebewesen ein Geschenk damit, dass Sie zur Teilnahme an geschickten Handlungen einladen (in Asien würden Leute, wenn sie z.B. einem Mönch eine Almosenspeise geben und die Nachbarn vielleicht nichts zu geben haben, diese einladen beim füllen der Schüssel teilzunehmen), geheim und versteckt hat nichts mitselbstlosigleit zu tun, sondern ist zumeist nichts anderes als Angst oder Geiz. Erzählen Sie von ihren guten Taten und laden sie andere dazu ein sich mizufreuen. Selbstverständlich machen Sie das nicht um sich gut darzustellen, sondern um weiter zu teilen und andere daran teilhaben zu lassen.

Dies ist nicht nur gut für alle um einen, sondern auch gut, um nicht in Wegen des insgeheimen Tuns nicht Gaucklern auf den Leim zu gehen. Es passiert auch oft genug, dass da ein Empfänger sich seine Dinge zu richten beginnt, wenn er merkt, das ihm keine Begleiter am Pfad beobachtet.

Also in Summe, wie stets, die Dknge und das Wissen so verwenden, dass gute Absicht auch gutes Ritual, bzw. transportmittel hat und weniger dazu, um diesen oder jenen zu richten oder vielleicht gar auf's Glatteks zu führen.
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Re: Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition
« Reply #12 on: October 09, 2014, 11:51:48 AM »
Was in den zahlreichen Erklärungen oft fehlt, ist dass Buddha sehr wohl und bedacht auf den Wohlstand von Familien und Personen geachtet hat, wenn es darum ging, von wem man Gaben annehmen darf. So gibt es hier die Regel:

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

3. Es gibt solche Familien, welche zu 'Schulungstüchtigen'[167], ernannt worden sind[168]. Welcher Mönch auch immer von solchen zu 'Schulungstüchtigen' ernannten Familien, ohne vorher eingeladen worden zu sein {bzw.} ohne krank zu sein, eßbare oder genießbare Speise eigenhändig entgegennimmt und sie ißt oder genießt, soll es auf diese Weise gestehen: "Etwas Tadelnswertes, Freunde, habe ich begangen, das nicht zuträglich ist und auf diese Weise gestanden werden soll. Dies gestehe ich."   
 
167. "Schulungstüchtige [hier]: Eine Familie, deren Vertrauen zunimmt, deren Vermögen sich aber verringert." (Yaŋ kulaŋ saddhāya vaḍḍhati, bhogena hāyati.) (Pāc 180) — Der Erhabene beschützte auf diese Weise übermäßig großzügige Familien vor Verarmung.

168. Diese "Ernennung" wird durch ein Vinayaverfahren vorgenommen und ist nicht nur bei Sotāpannas


Siehe auch hier einige Details in Buddhist Monastic Code I, Chapter 9,Pāṭidesanīya 3

Abseits der formalen Regel hier, ist denke ich klar, dass es weder angebracht ist, noch dienlich, solche vertrauensvollen Personen, auch im Bezug auf andere Bedarfsmittel aufzusuchen, oder von Einladungen gebrauch zu machen, auch wenn mir hier die Kenntnis von bestimmten Regeln in diesem Bezug fehlt.
Den "entgegen" steht jedoch (um sich vielleicht näher mit dem Wort schulungstüchtig auseinander zu setzten, das Sutta, in dem Buddha kritisiert wird, arme Leute für Almosen aufzuwarten. Hier gibt der Buddha ein Reihe von Gründen an, warum Familien in den Ruin fallen, es jedoch nicht aufgrund von teilen von Bröckelspeise passiert.

Jedenfalls ist hier zusagen, dass man sich stets im Geist halten sollte, das Sila und andere Verdienstvolle Handlungen meist höher als Gaben sind und man Gaben nicht höher stetzen sollte als Tugend. Ob man mit seiner Tugend oder seiner "Armut" das Nichtgeben rechtferitigen kann, sei jedem selbst überlassen, es sei denn, wohl gemerkt, ein Empfänger ist aufmerksam genug, um einschätzen zu können, ob sich jemand oder Familien, im unbrechbaren Vertrauen vielleicht übernehmen. Ganz abgesehen von der Regeln, wobei Attma nicht beurteilen kann, ob die Bhikkhus solche Aussprachen heute überhaupt noch tätigen und Familien für "schulungstüchtig" erklären. Attma würde hier sagen, das z.B in Südostasien das meiste von Schulungstüchtigen gegeben wird und würde sich nicht wohl fühlen, würde er in solchen Dingen verwickelt sein. Eben aus diesem "nicht wohl fühlen" die Regel und Gepflogenheit, um sich Gewissensleicht zu halten.




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Re: Umgang mit buddhistischen Ordinierten in der Theravada-Tradition
« Reply #13 on: May 02, 2015, 10:03:28 AM »
Ein Text, denn Attma vor ca. fünf Jahren schrieb, als er Bekanntschaft mit der modernen Welt und ihren Buddhisten machte:

In Asien sind die Verhaltensregeln gegenüber eines Mönches und in einem Klöster von Generation zu Generation weitergegeben worden und zählen zu den gebräuchlichen Sitten, auch wenn sie vieler Orts nicht verstanden werden und auch ihre Gründe, für die breite Bevölkerungsschichte, nicht bekannt sind.

In Ländern, die keine lange buddhistische Tradition haben, dient es daher besonders, sich bei größerem Interesse zuerst mit dem Leben Buddhas zu befassen. In weiterer Folge nutzt ein Studium der "Mönchsregeln" (Übersichtliche Liste des Patimokkha in englisch ) um davor "geschützt" zu sein, "Fehler" zu begehen und Situationen, die aus buddhistischer Sicht sehr selten vorkommen ungenützt verstreichen lässt.

Einen "Bhikkhu" (Bettler) nennt man einen Menschen, der sich dem weltlichen Leben abgewändet hat, und sein gegen-ständiges Leben, im Schutz des von Buddha Gauthama empfohlen Verhaltens, seinem spirituellen Wächstum zum höchsten Ziel widmet. Auf diesem Weg schenkt er einen Teil seiner Zeit Laien, um sie mit den Früchten des Buddha-dhammas zu nähren, ihnen Empfehlungen für den Alltag zu geben und Segen zu spenden.

Als Laien sollten wir Rücksicht auf das Leben eines "besonderen Bettlers" nehmen und Ihn nicht durch Handlungen und Unwissenheit, dazu verleiten, diesen Weg verlassen zu müssen und ihn auf einer alltäglichen Ebene holen. Zwar ist es der Fall, dass buddhistische Mönche gerade im Westen, sehr viel Rücksicht auf gesellschaftliche Unwissenheit nehmen, jedoch vermindert dies die Weitergabe der Lehren des Buddha Gauthama in ihrer ursprünglichen Form.

Da sich in unserer "modernen" Zeit sehr viel Kommunikation im Internet oder über andere Medien abspielt, ist es eine große Herausforderung für alle, diese so zu nutzen, dass sie der Verbreitung des Buddhadhammas in heilvoller Weise dienlich sind. Buddha Gauthamas lehren mögen nahezu 2600 Jahre zurück liegen, wenn man jedoch den Kern der Überlieferung versteht, erkennt man, dass sich an der Gültigkeit nichts verändert hat. Um diese zu gut wie möglich zu transportieren dient es sich mit der Motivation Sitthardha Gauthams, einen Weg zum Befreiung aller Wesen aus dem Leiden, auseinander zu setzen. (The Life of Gotama the Buddha - by Brewster)

Wenn man einen "besonderen Bettler" trifft, trifft man keinen Heiligen, man trifft ein aussergewöhnliches Wesen, dass einen heiligen Weg zu gehen versucht. Dies alleine macht seine Erscheinung zu einem ganz aussergewöhnlichen Moment, der Würde und Demut empfiehlt.


Einen "besonderen Bettler" treffen wahrnehmen und begrüßen:

Die richtige Herzenshaltung läßt uns in der Regel keine Fehler begehen. Bewusst Wahrnehmen ist besser als jedes Geschwätz und jede oderflächliche Freundlichkeit. An manchen Orten Asiens pflegt man sich nieder zu knien und mit gefaltenen Händen zu verneigen. Üblich ist es in Asien zumindest die Hände zum Grüß zu falten und sich, diese vor dem Kopf haltend, zu verneigen.
Eine respektvolle Verneigung, ist ein Art des Grüßes und Respektes, den viele Europea aus der Schulzeit noch kennen und durchaus sehr angemessen ist. Händeschütteln mag vielleicht üblich sein und auch nicht krumm genommen werden, jedoch ziehmt es sich für einen Bhikkhu nicht. Für Frauen und Mädchen ist es wichtig zu wissen, dass ein Mönch keine Frau "reizvoll" berühren darf. Um Missverständnisse (und schlechte Nachrede) zu vermeiden hat es sich entwickelt, dass in Asien körperliche Berührungen mit Frauen gänzlich vermieden werden.
In Südostasien spricht man Bhikkus mit übersetzt "Herr des Mitgefühls" an. Ihn mit "Ehrwürdiger" zu bezeichnen, trifft sicher beide kulturellen Gepflogenheiten am besten.
Gespräche sollten sich auf das Notwendigste reduzieren und Fragen nur gestellt werden, wenn es um das Dhamma oder zeremonielle Dinge geht.


Sitzen und verweilen mit einem "besonderen Bettler":

Im Zuge eines Gespräches, eines Lehrvortrages oder einer Einladung sollte man beachten, nicht höher zu sitzen als ein Mönch. In Asien pflegt man in Anwesenheit eines Bhikkus auf dem Boden zu sitzen und die Füße so auszurichten, dass die Fußsohlen nicht in die Richtung des Bhikkus zeigen.
Es ziehmt sich dem Bhikku einen angemessenen Platz (sauber und wenn möglich ungebraucht) zuzuweisen bevor man sich selbst setzt bzw. eine Ruhehaltung einnimmt.
Aus Respekt kreutzt man beim Gehen, so weit es möglich ist, nicht die Gesprächslinie von Menschen und besonders nicht den Bereich zwischen einem Bhikkhu und anwesender Personen. Ist dies nicht vermeidbar, drückt man durch Bücken oder Neigen des Köpfes beim Queren der Line seinen Respekt aus und vermeidet dadurch größtmöglich eine Störung.
Ungesüßten Tee und Wasser darf ein Bhikkhu zu jeder Tageszeit annehmen. Man sollte darauf achten, dass es an nichts fehlt, da ein Bhikkhu in der Regel nicht pflegt zu bitten, auch wenn ein Mangel für ihn auftritt.
Bhikkhus dürfen in geschlossenen Räumen und an abgelegenen Orten nicht alleine mit Frauen verweilen. Um einen Bhikkhu nicht in Verlegenheit zu bringen ist es Ratsam als Frau immer eine männliche Begleitung mitzunehmen, wenn man einen Bhikkhu aufsucht.


Unter welchen Umständen darf ein "besonderer Bettler" nicht Dhamma lehren:

- Wenn jemand einen Regenschirm hält (ausser derjene ist krank)
- wenn jemand einen Gehstock hält (ausser derjene ist krank)
- wenn jemand einen schaften Gegenstand hält (ausser derjene ist krank)
- wenn jemand eine Waffe hält (ausser derjene ist krank)
- wenn jemand Schuhe trägt (ausser derjene ist krank)
- wenn jemand Sandale/Hausschuhe trägt (ausser derjene ist krank)
- in einem Fahrzeug/Fortbewegungsmittel (ausser derjene ist krank)
- wenn jemand liegt (ausser derjene ist krank)
- wenn jemand seine Hände um die Knie schlingt (ausser derjene ist krank)
- wenn jemand einen Hut oder Turban trägt (ausser derjene ist krank)
- wenn jemand seinen Kopf verdeckt oder verhüllt (ausser derjene ist krank)
- wenn jemand auf einer Unterlage sitzt während der Bhikkhu selbst am Boden sitzt (ausser derjene ist krank)
- wenn jemand höher sitzt (ausser derjene ist krank)
- wenn jemand steht während der Bhikkhu sitzt (ausser derjene ist krank)
- wenn jemand für ihn geht (ausser derjene ist krank)
- wenn jemand am Weg geht während der Bhikkhu an der Seite geht (ausser derjene ist krank)

Gegenüber Frauen (ohne Anwesenheit eines Mannes, der entsprechend erklären und übersetzen kann) sind Mönche ebenfalls eingeschränkt Dhamma zu lehren um keine Ordensregel brechen zu müssen.

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass Bhikkhus nicht gemeinsam mit Laien Palitexte rezitieren dürfen.
Aus den ethischen Verhaltensregeln der Mönche erwachsen überdies noch andere Gelegenheiten, in denen es einem Bhikkhu nicht möglich ist Dhamma vorzutragen, ohne eine Regel brechen zu müssen. Es ist daher angeraten, es niemals persönlich zu nehmen, wenn ein Bhikkhu eine Dhammafrage nicht beantwortet oder einer Einladung zum Vortragt nicht folgt. Je besser die Bedingungen entsprechend den Sittenregeln für Bhikkus gestaltet werden, je größer die Wahrscheinlichkeit, dass man zu dem Segen einer Dhammalehre kommt.

Wie überall im Leben, gilt auch hier, dass Lernen als eine "Holschuld" mit Voraussetzungen und das Lehren als eine "Bringschuld" unter vorausgesetzten Bedingungen.


Wie kann man einen "besonderen Bettler" unterstützen und Verpflegen:

Nahrung:

Ein Bhikkhu lebt von dem, was die Gesellschaft übrig hat und nimmt nichts, woran andere hängen oder es benötigen. In der Regel kümmert sich ein Bhikkhu mit einem täglichen Bettelgang um seine Nahrung und die Verpfegung der Sangha. Begegnet man einem Bhikkhu auf seinem Bettelgang kann man das, was man hat und auf das man verzichten kann, teilen und ihm davon abgeben. Man sollte darauf achten, dass man dem Bhikkhu keine lebende oder rohe Nahrung (planzlich wie auch tierischer Herkunft) gibt. Tierische Produkte sollten daher gekocht sein, und Früchte wenn möglich einen gespaltenen Kern haben. Auch sollte man ihn nicht mit Abfall und Verpackungmaterial belasten. Zur Einhaltung der Verhaltensregeln ist es für einen Bhikkhu nur in Ausnahmen zulässig, lagerungfähige Nahrung für länger Zeit zu behalten. Frisch und gesund ist jedenfalls ein guter Anhaltspunkt.
Da ein Bhikkhu in Gegenden mit kalten Jahreszeiten leicht verhungern könnte, da er seinem Bettelgang nicht nachgehen kann, oder kaum Menschen auf der Straße sind, ist die Versorgung der Laien direkt im Kloster unbedingt notwendig. Lagerfähige Nahrung sollte hier stets der gesamten Sangha gegeben werden und jenen Personen, die sich direkt um die Versorgung der Mönche kümmern, übergeben werden. Vor der Übergabe überreicht man das Dana (Spende) symbolisch vor einer Buddhastatue und widmet es dann der gesamten Sangha. Danach kann man es an die Vertrauenspersonen, die den Bhikkus "dienen", überreichen. Auch hier sollte man bei der Auswahl der Gaben auf Gesundheit, Ökonomie und Ökologie für alle beteiligten achten und auch an das Leiden anderer Lebewesen daraus, denken.

Unterkunft:

Ein Bhikkhu ist ein Hausloser und davon abhängig ob Laien ihm eine Unterhunft gewähren. Da das Leben gemeinsam mit Laien nur unter bestimmten Möglichkeiten und für beschränket Zeit erfolgen darf, ist es dienlich Mönchen Aufenthaltsorte (Kloster) zu errichten und diese zu warten, zu versorgen und bereit zu stellen. Die Mönchs-Sangha sollte mit all den Notwendigkeiten, der Erhaltung und der Pflege nicht belastet werde.
Als Laienunterstützer sollte man vermeiden, Bhikkhus abhängig zu machen und an einen Platz zu binden. In Südost Asien kommt es sehr oft zu Situationen, wo die Bhikkhu Sangha sehr oft an gut versorgte Schauspieler erinnern.
Die Überlassung einer Unterkunft für Bhikkus ermöglicht ihr Wechseln von Orten und unterstütz die Verbreitung des Dhammas. Eine Errichtung eine Bleibe ohne die Unterstützung von Laien ist in unseren Breiten rechtlich nicht möglich und aus der Ablehnung von Besitz und Eigentum dem Bhikkhu nicht zugänglich.
Bietet man einem Mönch eine Unterkunft in seinem Hause an, ist dafür zu sorgen, dass dieser Paltz abgeschieden liegt und auf jedenfall getrennt von Frauen.

Andere Unterstützung:

Bis auf wenige geringe Bedarfsdinge haben "besondere Bettler" keinen Besitz, keinen Eigentum und kein Vermögen. Da es speziell in kalten Regionen der Erde, mehr bedarf als nur Nahrung ist es gut sich mit den Betreuern der Bhikkhu Sangha abzusprechen. Materielle Gegenstände sollte man in der Regel nur jenen Personen geben, die sich um die Bhikkhus kümmern, oder für die Verteilung innerhalb der Shangha zuständig sind. Bhikkus ist es für die Einhaltung der Regeln nicht gestattet Geld oder andere Zahlungsmittel anzunehmen. Weltliche Dinge sollten daher stets von den Laien übernommen werden.
Die Annahme von Kleidung (Robe) bespricht man auch am besten mit geschulten Vertrauten der Mönche oder macht sich in den "Mönchsreglen" selbst schlau, da dies vieler Punkte des Einhaltens bedarf.
Bhikkus das Reisen zu ermöglichen, ihnen eine Mitfahrgelegenheit anzubieten oder ein Reiseticket zu schenken Einem Bhikkhu eine Mitfahrgelegenheit anzubieten, ihm bei der Reise zu unterstützen oder ein Ticket zu schenken, dient der Verbreitung des Dhammas in großem Masse. Auch Schulungen zu fördern vervielfacht die Gabe in großem Maße. Arztliche Verpflegung bedarf ebenfalls der Unterstützung der Laien.
Wie bei allen anderen Gaben, sollte man auch hier darauf achten, keine Abhängigkeiten oder letztlich Sorgen zu schenken und auf alle anderen Lebewesen in Fagen der Ökolögie und Gesundheit rücksicht zu nehmen.

"Weniger und mit dem Herzen ist mehr als Viel aus dem Portemonai" und persönlich mit eigener Kraft mitzuhelfen besser als hunderte Profihandwerker.


Wie reagiert man, wenn sich ein "besonderer Bettler" ungebührend verhält:

Zuerst sollte man davon ausgehen, dass man nicht sehr viel über die Lebensweise und das Dhamma versteht und viele Missverständnisse auf eigenes Unverstehen beruhen können. Sollte dennoch ein Misstand vorhanden sein, ist es dienlich sich zu überlegen, ob es den beteiligten etwas bringt sich darüber zu ärgern. Man sollte nie vergessen, dass auch Bhikkus Menschen sind und nicht immer nur heilige. Wichtig ist es jedoch in solch einem Fall den Menschen zu erkennen und nicht Groll oder Ärgen gegenüber der Sangha zu entwickeln. Missgeschicke breit zu tretten und anderen von Fehlverhalten zu erzählen ist bei weiten nicht so nützlich wie sich selbst mit der Situation auseinander zu setzen und seine Lehren daraus zu ziehen. Es spricht aber auch gar nichts dagegen seinen Unmut bei einem unziemlichen Verhalten dem Bhikkhu gegenüber zu zeigen.
In Südostasien wird aus der Weisheit der Sangha keinen Schaden zu zufügen aus fehlendem Verstandnis heraus ein Bhikkhu immer als Heiliger bedrachtet und Fehlverhalten so gut wie nie beanstandet. Im Europa wird wohl leicht das Gegenteil der Fall sein, da im Westen die Menschen grundsätzlich zur Überheblichkeit neigen. Auch ist das Denken oft schwarz/weis. Es empfiehlt sich immer in die Situation des anderen zu versetzen und sich auch über alle Gründe gedanken zu machen bevor man nicht nur sich selber schadet sondern auch der Sangha als Ganzes. Daher immer zwischen dem Bhikkhu als einer der einen heiligen Weg geht und dem Menschen unter der Robe unterscheiden.


Warum ein "besonderer Bettler" das alles nicht lehrt:

Ein "besonderer Bettler" schreibt niemandem vor wie er sich zu verhalten hat, noch bittet er um Dinge die er braucht. Je aufmerksamer und weiser Laien, "gewöhnliche" Menschen sind, desto eher werden "besondere Bettler" auch in Gegenden erscheinen wo sie normalerweise nicht leben würden.

All diese Umgangsformen sind natürlich auch im Umgang mit ganz gewöhnlichen Menschen von größtem Segen.
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Es wäre sicher schön, wenn neben diesen kargen Worten auch andere unbeteiligte Ergänzungen anbringen und so das viele eventuellen Fettnäpfchen entkommen können. Natürlich sind diese Empfehlungen nicht frei von Fehlern daher empfiehlt es sich immer sich mit den möglichst originalen Überlieferungen selbst auseinaderzusetzen.
Abschließend sei vielleicht noch daran zu erinnern, dass besonders im Internet und "heiligen" Plätzen wie in einem Forum wie diesem auch versucht werden sollte auf all diese Dinge dem Grunde nach einzugehen.

Ein reines Herz und ein ungetrübter Geist schützt immer vor Fehlern und belässt Einem nichts verschlossen in seinem Leben.
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December 16, 2017, 08:22:11 AM

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Johann

December 01, 2017, 11:19:47 AM
ចូលបន្ទប់ ព្រះត្រៃបិដកភាសាខ្មែរ . ផ្នែកខាងឆ្វេងមាន
 

Chanroth

December 01, 2017, 05:31:53 AM
ខ្ញុំកណារកមិនឃើញ កន្លែងមហាវគ្គទេសូមជួយប្រាប់កណាផង :-*
 

Chanroth

December 01, 2017, 05:29:34 AM
 :-* :-* :-* ខ្ញុំកណាសូមអគុណ
 

Johann

November 30, 2017, 10:49:09 AM
ពាក្យ "ញោម "។ ឣត្ថន័យ (អថន័យ!) មិនពិតប្រាកដ សំរាប់ អាត្ម។
 

Johann

November 30, 2017, 10:22:55 AM
Ñoma Chanroth.
 

Chanroth

November 30, 2017, 08:44:19 AM
ខ្ញុំព្រះករុណាសូមថ្វាយបង្គំមលោកម្ចាស់ Johann :-* :-* :-*
 

Chanroth

November 30, 2017, 08:40:12 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

November 26, 2017, 04:09:56 PM
Sadhu! Nyom Marcel.
 

Marcel

November 25, 2017, 10:59:50 PM
 :-* einen verdienstvollen uposatha allen  :-*
 

Marcel

November 15, 2017, 10:28:45 AM
 :-* ehrwürdiger samana johann  :-*
 

Johann

November 15, 2017, 10:22:52 AM
Nyom Marcel.
 

Sophorn

November 10, 2017, 09:42:54 PM
 :-* :-* :-*
Versucht mit laptop einzuloggen, aber die Updates ziehen sich dahin...
Möge der heutige Uposatha ein Tag der Erkenntnis und des Segens sein.
 :-* :-* :-*
 

Marcel

October 31, 2017, 05:36:49 AM
 :-*ehrwürdiger samana johann :-* ich hoffe, es geht ihnen gut und die dhamma-praxis schreitet vorran!
 

Johann

October 30, 2017, 01:48:18 AM
Nyom Sophorn.
 

Maria

October 25, 2017, 05:08:34 PM
Danke geht allen gut. Werther Bhante hoffentlich auch ?
 

Johann

October 25, 2017, 04:39:43 PM
Maria.
Familie und Freunden geht es gut? Nyom Maria selbst wohl auf, gesund?
 

Johann

October 19, 2017, 02:41:38 PM
Wenn jemand über das Layout des Entwurfes blicken möchte, ob es im eigenen Browser paßt und übersichtlich ist: Wisdom
 

Johann

October 16, 2017, 05:40:03 PM
Sokh chomreoun, Nyom. (Mag sukha sich für Nyom mehren). Thoamada (Dhammada - naturly, gewohnt). At mean ay pisech te (nichts besonders). Klach dukkh, klach sokh (wohl und weh wechseln sich ab). Nyom sokh sabay dea te? Sokh leumom dea te?
 

Marcel

October 16, 2017, 04:13:43 PM
 :-* ehrwürdiger samana johann! wie ist ihr befinden?  :-*
 

Marcel

October 07, 2017, 01:56:00 PM
 :-* :-* :-*
 

Johann

October 07, 2017, 02:48:39 AM
Der Tathagata tut das, wenn man ihn in seinem Dhamma sieht, und dieser, entgegen Personen, kommt auf wenn man ihn nährt, und einmal da, geht er für einen nicht mehr verloren, bleibt Tor zur Todlosigkeit.
 

Marcel

October 06, 2017, 11:37:24 PM
 :-*
 

Marcel

October 06, 2017, 11:36:31 PM
 :-* ehrwürdiger samana johann :-* mögen sie noch lange leben,   für das wohl vieler.... anumodana, ich freue mich sehr! sie decken auf, was vorher verdeckt. so das vijja entstehen kann, und avijja gehen muss!! geht direkt ins herz!
 

Johann

October 06, 2017, 04:19:37 PM
Nyom Marcel.
 

Sophorn

September 28, 2017, 03:51:05 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 27, 2017, 12:17:53 PM
Nyom Sophorn, Roben mag man immer geben können. Im Monat nach dem Vassa Ende, ist es für jene Mönche, die den Vassa gehalten haben, möglich und einfacher für den Eigenbedarf Roben anzunehmen.
 

Sophorn

September 27, 2017, 07:01:23 AM
Bhante, ist dann die Robengabe möglich ab dem 5. Okt. bid zum nächsten Vollmond oder darf man auch danach Roben geben? :-*
 

Sophorn

September 27, 2017, 05:44:45 AM
Wie geht es Bhante heute? Haben die Tropfen geholfen?
 ::) :-*
 

Johann

September 05, 2017, 01:21:44 AM
Gerestet: funktioniert tadellos. Nochmal alle Zugangsdaten gemailt, Nyom.
 

Sophorn

September 04, 2017, 02:06:42 PM
Kana hat mit U. Chamroeun das Login mit neuem Passwort erfolglos versucht.
Daraufhin versuchten kana das über die Veränderung über E-mail, aber da erschien, dass die E-mailadresse nicht gültig war (die hatten Bhante auch an kana in der Mail bestätigt)
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 04, 2017, 11:52:03 AM
Sollte email im Posteingang haben, Nyom Sophorn.
 

Johann

September 04, 2017, 11:41:14 AM
Kann nicht antworten auf was, Nyom Maria? Was und wo genauer?

Nyom Sophorn. Nyom Chomroeun kann kurzlich email Daten bekommen. Mal annehmend das PW auch vergessen, (abgesenhen von der Möglichkeit, link zu drücken wenn) wird Atma ein neues anlegen und ihm mailen.
 

Maria

September 04, 2017, 11:30:41 AM
 :-*
Werther Bhante , selbiges Problem was ich schon einmal hatte, Login geht aber kann nicht antworten, bin am Nachmittag bei neuen Computer, dieser hier ist schon über 12 Jahre alt.
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:23:14 AM
Kana hat das File runtergeladen und U. Chamroeun gegeben,  der sich um die Kprrektur annehmen möchte. Kana wird auch gern das File den anderen Schülern zum Lesen teilen. Ev. sehen mehr Augen mehr.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:17:06 AM
Verehrter Bhante, Chamroeun kann sich nicht einloggen. Ist das Passwort für E-mail oder sangham.net? In beiden Fällen haben kana das erfolglos probiert.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:08:26 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

August 20, 2017, 01:37:40 AM
Es ist vielleicht gut eine Pause zu tun, doch kann es gut sein, daß man nicht zurückkehrt, für ein gutes oder schlechtes, für sich selbt und andere. Gut dort wo gut genährt und unterstützt und for allem Konzentration steigt, oder dort wo satt in jeder Hinsicht.
 

Johann

August 10, 2017, 11:31:40 AM
Wenn jemand Lust hat, oder anderen etwas Gutes oder Besseres tun kann und möchte: Korrekturlesen http://sangham.net/index.php/topic,1018.msg9625.html#msg9625 Baue nach und nach, so gut wie möglich ein auf ZzE.
 

Johann

August 07, 2017, 02:24:55 AM
Einen ausübungsreichen Vollmond-Uposatha and Gelegenheit die Mönche zu besuchen wünscht meine Person.
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:59:03 PM
... versteht und womöglich sieht, wenn er nicht den Weg hierher
findet.

Großer Dank an alle im Hintergrund.

Mögen all diese Früchte vielfach zurückkommen und inspirieren.

Ayu vanno sukkham balam

 :-* :-* :-*
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:55:25 PM
 :-* :-* :-*
karuna tvay bongkum Preah metschah

Herzliches Hallo an alle nach sehr langem!

Ein herzliches Dankeschön aus tiefsten Herzen an alle, die sich hier aktiv und indirekt hier beteiligen. Vor allem ein großes Sadhu an Bhante, der unvergleichliche Arbeit leistet, die kaum jemand ver
 

Johann

July 24, 2017, 03:15:56 AM
Fehlinvestition: Was immer man nicht in die Juwelen, in den Pfad investiert, ist vergeude Mühe, schnurrr einen fest im Rad des Leidens. Prüfen Sie es!   :) Wiederholungstäter...
 

Johann

July 17, 2017, 01:50:17 AM
Moritz
 

Moritz

July 16, 2017, 02:28:02 PM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 14, 2017, 07:07:17 AM
Moritz. Gut ihn früh Morgens und nicht bis in den frühen Morgen zu sehen.
 

Moritz

July 14, 2017, 07:03:53 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 13, 2017, 08:12:46 AM
Moritz.
 

Moritz

July 13, 2017, 07:42:39 AM
Chom reap lea
_/\_
 

Moritz

July 13, 2017, 07:40:46 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 08, 2017, 02:26:09 AM
Vor mehr als 2500 Jahen wurde a diesem Vollmondtag das Rad des Dhammas in bewegung gesetzt. Anumodana!

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