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Tipitaka Khmer

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Author Topic: Meister Bankei Eitaku  (Read 2457 times)

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Offline Zorita

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Meister Bankei Eitaku
« on: February 17, 2013, 02:31:32 PM »
Einst, als Bankei in der Provinz Iyo im Sairyō-ji weilte, begegnete er einem Leprakranken und hatte Gelegenheit, ihn zu belehren. Der Aussätzige nahm sich Bankeis Worte zu Herzen. Am Abend bat er den Meister, ihm den Kopf zu scheren und einen Mönch aus ihm zu machen. Bankei nahm sein Rasiermesser und fing an, dem Aussätzigen den Kopf zu rasieren. An jenem Abend war auch Machida Denzaemon zugegen, ein Gefolgsmann des Herrn Katō, der einer von Bankeis Laienschülern war. Er sah wie erstarrt zu, wie Bankei, die nässenden Ausschläge des Kranken berührend, die Zeremonie ausführte. Er verhehlte seinen abgrundtiefen Ekel vor diesem Bettler nicht, und als Bankei fertig war, brachte er ihm eilends Wasser, worin er die Hände waschen sollte. Bankei wies das Wasser zurück. «Euer verabscheuender Geist ist weitaus unreiner als dieser Aussätzige», sagte er.

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Offline Zorita

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Re: Meister Bankei Eitaku
« Reply #1 on: February 17, 2013, 02:39:30 PM »
Meister Bankes Zen-Gespräche

EIN MÖNCH:
Ist es verdienstvoll, Zazen zu üben?

BANKEI:
Du solltest keinen Widerwillen gegen Zazen haben, so wie du auch Sutra-Rezitationen, Niederwerfungen und dergleichen nicht bewusst vermeiden solltest.
Tokusan schwang einen Stab. Rinzai schrie «Hoo!» Gutei hielt einen Finger hoch, Bodhidharma saß der Wand gegenüber. So verschieden diese Maßnahmen auch sind, jede von ihnen war eine unmittelbare Antwort auf bestimmte Umstände zu einer bestimmten Zeit. Es waren die geschickten Mittel guter und fähiger Meister. Es gibt keinen letztgültig festgelegten Dharma. Willst du dem Dharma eine ein für allemal gültige Auslegung geben, so blendest du nur deine eigenen Augen. Glaube einfach offenen Herzens, was ich dir sage, und bleibe bei dem, womit du geboren wurdest. Schaffe keine Verwirrung in deinem Geist durch Gedanken über die Bedingungen von diesem und die mutmaßlichen Auswirkungen von jenem. Sei einfach wie ein Spiegel, der die Dinge spiegelt. Bist du so, so magst du gewiss sein, daß du dann unter allen Umständen in vollem und klarem Austausch mit allen Dingen stehst.

 :-*
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Offline Johann

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Re: Meister Bankei Eitaku
« Reply #2 on: February 17, 2013, 02:52:54 PM »
Danke für's teilen.

Hab mir erlaubt ein Thema zu öffenen, wo man die Geschichten die hier gepostet werden vielleicht etwas unstörender für das Thema besprechen kann Gedanken und Diskussion zu "Meister Bankei Eitaku - Geschichten"
Man möge mir die kurze Störung verzeihen.

« Last Edit: February 17, 2013, 03:08:31 PM by Johann »
This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Zorita

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Re: Meister Bankei Eitaku
« Reply #3 on: February 18, 2013, 05:36:08 PM »
Die Darlegungen im Kloster Ryümon-ji

Bei der großen Winterklausur im Ryümon-ji, die im dritten Jahre Genroku [1690] unter Leitung von Butchi Kôsai Bankei, dem Gründer des Klosters, abgehalten wurde, verzeichnete die Teilnehmerliste 1683 Priester. Alle Schulen waren vertreten, die beiden Hauptzweige des Zen, Sôtô und Rinzai, aber auch die Shingon-, Tendai-, Jôdo-, Jôdo-shin und die Nichiren-Schule. Meister und Novizen und Priester von jedem Rang versammelten sich in großer Zahl um den Dharma-Sitz, Man hätte den Meister eben sowohl für den Buddha selbst halten können, für den Lehrer seines Zeitalters, den Meister aller Menschen und Devas des Universums.
Der Meister kam und bestieg den Hohen Sitz und sprach die folgenden Worte zu den versammelten Priestern und Laien.

Ich war noch ein junger Mann, als ich das Prinzip des Ungeborenen und seine Beziehung zum Denken entdeckte.
Ich begann, auch anderen davon zu sprechen. Was wir einen «Gedanken» nennen, ist bereits um eine oder mehrere Stufen von der lebendigen Wirklichkeit des Ungeborenen entfernt. Würdet ihr einfach im Ungeborenen leben, so gäbe es nichts, was ich euch sagen könnte, und ihr wärt nicht hier, um mir zuzuhören. Doch der Buddha-Geist spiegelt aufgrund seiner Ungeborenheit und der ihm innewohnenden Erleuchtungskraft bereitwillig alle Dinge, die sich ihm bieten, und verwandelt sich in sie; so wird aus dem Buddha-Geist das Denken. Dies werde ich den Laien unter euch nun erschöpfend darlegen, doch möchte ich, daß auch die Priester gut zuhören.

Nicht einer von euch, die ihr euch hier versammelt habt, ist unerleuchtet. Eben jetzt sitzt ihr alle als Buddhas vor mir. Jeder von euch empfing den Buddha-Geist - und nichts sonst - von seiner Mutter, als er geboren wurde. Dieser ererbte Buddha-Geist ist ohne jeden Zweifel ungeboren und birgt eine wunderbar klare, erleuchtende Weisheit. Im Ungeborenen sind alle Dinge vollkommen gelöst. Ich kann euch Beweise dafür geben. Wenn ihr, mir zugewandt, meinen Worten lauscht, und hinter euch krächzte eine Krähe oder tschilpte ein Sperling oder ließe irgendein anderer Laut sich vernehmen, so wüsstet ihr, selbst ohne eigens zu lauschen, daß es sich um eine Krähe, einen Sperling oder was auch immer handelte, denn dieses Hören geschieht vermöge des Ungeborenen.
Wenn jemand bestätigt, daß diese ungeborene erleuchtende Weisheit wahrhaftig der Buddha-Geist ist, und dann augenblicklich, so wie er ist, in diesem Buddha-Geist lebt, so ist er in diesem Augenblick ein lebendiger Tathâgatâ und bleibt für unzählige künftige Kalpas ein Tathâgatâ. Hat er es erst bestätigt, so lebt er fortan im Geiste aller Buddhas. Daher wird die Schule, der ich angehöre, manchmal «Buddha-Geist-Schule» genannt.
Wenn ihr mich also anschaut, während ihr mir zuhört, haltet ihr einen Sperling, der hinter euch tschilpt, nicht für eine Krähe, verwechselt den Klang einer Glocke nicht mit dem einer Trommel, die Stimme eines Mannes nicht mit der einer Frau, die eines Erwachsenen nicht mit der eines Kindes. Ihr hört und erkennt diese verschiedenen Laute, ohne einen einzigen Irrtum, aufgrund des wunderbaren Wirkens der erleuchtenden Weisheit. Dies beweist, daß der Buddha-Geist ungeboren ist und auf wunderbare Weise erleuchtend wirkt. Keiner von euch könnte sagen, er höre diese Laute, weil er sich darauf eingestellt habe, sie zu hören. Wer so etwas sagt, spricht nicht die Wahrheit. Ihr alle schaut hierher und seid darauf aus, meine Worte zu vernehmen. Ihr seid gänzlich auf das Zuhören gesammelt.
Kein Gedanke daran, die Geräusche zu hören, die hinter euch laut werden mögen. Ihr hört und unterscheidet die Laute im Moment ihres Auftretens ohne die Absicht dazu, weil ihr vermöge des ungeborenen Buddha-Geistes hört. Wenn ein Mensch, gänzlich davon überzeugt, daß der Buddha-Geist ungeboren und wunderbar erleuchtend ist, in ihm lebt, ist er von da an ein lebendiger Buddha, ein lebendiger Tathâgatâ. Auch «Buddha» ist nur ein nachträglich gegebener Name. Er ist nur Haut und Schale. Wenn ihr «Buddha» sagt, seid ihr schon einen oder zwei Schritte vom Ort des Ungeborenen entfernt. Ein Mensch des Ungeborenen ist einer, der am Ursprungsort aller Buddhas weilt. Das Ungeborene ist der Ursprung und Anfang von allem.
Es gibt keinen Ursprung außerhalb des Ungeborenen, keinen Anfang vor dem Ungeborenen. Ungeboren sein heißt also, am Ursprung aller Buddhas weilen. Wenn ihr im Ungeborenen lebt, ist es demnach müßig, von «Nichtauslöschung- und «Todlosigkeit. zu sprechen. Das wäre nur Zeitverschwendung. Es gibt keinen Tod für das, was nie geboren wurde; wenn es also ungeboren ist, muss es unsterblich sein. Das versteht sich von selbst, nicht wahr?
Ihr findet den Ausdruck «ungeboren, unsterblich» gelegentlich in den Buddha-Sutras und in den Aufzeichnungen der Worte der Zen-Meister. Doch bis jetzt hat noch niemand einen Beweis für das Ungeborene erbracht, hat noch niemand es bestätigt.
Man hat einfach nur die Worte gewusst - «ungeboren, unsterblich». Niemand hat diese Sache je wirklich erfasst, indem er sie bis ins Mark seiner Knochen bestätigte. Ich erkannte mit sechsundzwanzig Jahren, wie alle Dinge vermöge des Ungeborenen vollkommen gelöst sind, und in den vierzig Jahren seither spreche ich von nichts anderem. Ich bin der erste, der den wirklichen Beweis für das Ungeborene erbringt, der zeigt, daß das Ungeborene der Buddha-Geist ist und daß es jederzeit, ohne jede Spur von Zweifel, wunderbar klar und erleuchtend ist. Keiner der Priester und der anderen Menschen, die heute hier versammelt sind, kann sagen, er wisse von jemandem, der dies vor mir getan hat. Ich bin der erste. Wenn ihr ungeboren seid, seid ihr an der Quelle aller Dinge.
Der ungeborene Buddha-Geist ist der Ort, wo alle Buddhas der Vergangenheit ihre Verwirklichung erfuhren und alle künftigen Buddhas ihre Verwirklichung erfahren werden.
Mögen wir jetzt auch in den Tagen leben, da der Dharma im Niedergang begriffen ist - wenn nur ein einziger Mensch im Ungeborenen lebt, so wirkt der rechte Dharma in der Welt. Daran besteht kein Zweifel. Wer in sich selbst das Ungeborene bestätigt, dem erwächst daraus die Fähigkeit, vom Ort dieser Bestätigung aus den anderen Menschen direkt ins Herz zu blicken. Der Name, welcher der Zen-Schule manchmal gegeben wird, «klaräugige Schule», leitet sich von diesem Umstand ab. Hier, am Ort dieser Bestätigung, ist der Dharma des Buddha gänzlich erlangt. Öffnet sich in euch das Auge, das andere sehen kann, wie sie sind, so dürft ihr annehmen, daß ihr den Dharma gänzlich erlangt habt, denn jeder Ort, an dem ihr euch befindet, wird dann ein Ort vollkommener Verwirklichung. Wer diesen Ort erreicht hat, wer er auch sein mag, ist der wahre Erbe meines Dharma.
Ein Priester sagte mir einmal: «Ihr tut nichts weiter, als tagein, tagaus das gleiche zu wiederholen. Macht Euren Zuhörern doch das Zuhören leichter.
Ihr Geist wird empfänglicher sein, wenn Ihr Geschichten über die Zen-Meister der Vergangenheit einstreut.»
Dumm, wie ich bin, könnte ich wohl mit einiger Mühe ein paar Anekdoten aus meinem Gedächtnis zutage fördern und den Leuten erzählen. Doch das wäre, als gäbe ich ihnen Gift zu essen. Das möchte ich nicht. Ich zitiere nie die Worte des Buddha oder der Zen-Patriarchen. Ich gehe nur unmittelbar auf die Menschen selbst ein. Damit klärt sich auch alles andere. Dazu brauche ich nicht die Worte anderer anzuführen. Ihr werdet also nicht erleben, daß ich etwas über den «Buddha-Dharma» oder den «Zen-Dharma» sage. Wozu sollte ich das tun, wenn ich euch alles klarmachen kann, indem ich hier und jetzt auf eure persönlichen Belange eingehe?" Ich habe keinen Anlass, über «Buddhismus» und «Zen» zu predigen.
Ihr seid mit nichts anderem als dem ungeborenen Buddha-Geist in diese Welt gekommen, und doch wollt ihr in eurer Voreingenommenheit für euch selbst nun, daß die Dinge sich euren Wünschen gemäß fügen. Ihr geratet in Zorn, werdet streitsüchtig, denkt jedoch: «Ich bin nicht in Zorn geraten. Aber dieser Kerl da will nicht auf mich hören. Und da er so uneinsichtig ist, hat er mich zornig gemacht.» Und so heftet ihr euch streitsüchtig an seine Worte und habt schließlich den kostbaren Buddha-Geist in einen Streitenden Geist verwandelt. Unwichtige Dinge in euch um und um wälzend, mögt ihr wohl schließlich euren Kopf durchsetzen, doch in eurer Verblendung entgeht euch, daß es müßig war, solch einer Sache wegen in Harnisch zu geraten. Verblendung lässt euch zum Tier werden; ihr habt den lebenswichtigen Buddha-Geist verlassen und euch innerlich zum Tier gemacht.
Ihr seid alle verständige Menschen. Nur aufgrund eurer Blindheit für den Buddha-Geist verwandelt ihr ihn immer wieder in Hungrige Geister, Streitende Geister oder Tiere.
Ihr macht ihn zu diesem und jenem, zu allem möglichen, und dann werdet ihr genau das. Ist das geschehen und seid ihr zum Beispiel ein Tier geworden, so erreicht euch die Wahrheit nicht mehr, selbst wenn sie euch gesagt wird. Erreichte sie euch aber doch, so würdet ihr sie als Tiere kaum im Gedächtnis behalten können, da ihr doch schon als Menschen nicht dazu imstande wart. So gelangt ihr von einem Höllenreich oder Tierdasein ins nächste oder fristet zahllose Leben als Hungrige Geister. Immer neue Leben durchlebt ihr so in ständiger Finsternis, werdet durch Tausende von Leben und endlose Kalpas wiedergeboren, um unsägliche Qualen zu leiden, und bekommt doch keine Gelegenheit, euch von der Bürde eures schlechten Karma zu befreien. Das geschieht einem jeden, der den Buddha-Geist fahren lässt, und sei es auch nur durch einen einzigen Gedanken. Daran mögt ihr erkennen, daß es sich um eine sehr ernste Sache handelt.
Und deshalb müsst ihr gründlich vertraut sein mit dem Nicht-Verwandeln des Buddha-Geistes in andere Dinge. Wie ich schon sagte, ist kein einziger, der heute hier zuhört, ein unerleuchteter Mensch. Ein jeder ist hier in seinem ungeborenen Buddha-Geist.
Wo aber einer denkt: «Nein, das bin ich nicht. Ich bin nicht erleuchtet », so möge er vortreten.
Sage mir: Was ist das, was einen Menschen unerleuchtet macht? Wirklich, es gibt keine unerleuchteten Menschen hier. Wenn ihr jedoch nachher aufsteht und nacheinander die Halle verlasst, könnte es geschehen, daß jemand gegen den vor ihm Gehenden stößt oder daß einer von hinten angerempelt wird und hinfällt. Wenn ihr nach Hause geht, könnten Frau, Sohn, Schwiegertochter, Dienerin oder sonst jemand etwas sagen, das euch missfällt. Wenn so etwas geschieht und ihr darauf eingeht und anfangt, euch darüber aufzuregen, so daß das Blut euch zu Kopfe steigt und ihr die Hörner hebt und durch die Parteilichkeit für euch selbst der Verblendung anheimfallt, so verwandelt der Buddha-Geist sich zwangsläufig in einen Streitenden Geist. Bevor ihr ihn verwandelt, lebt ihr einfach so, wie ihr seid, im ungeborenen Buddha-Geist, nicht verblendet und nicht unerleuchtet. Sobald ihr aber etwas anderes daraus macht, seid ihr unwissend und verblendet.
Alle Täuschungen wirken sich so aus. Indem ihr euch aufregt und für euch selbst Partei ergreift, verwandelt ihr den Buddha-Geist in Streit-Geist - und fallt einer selbstgemachten Verblendung anheim.
Was auch immer jemand euch sagen mag, was auch geschieht, lasst die Dinge, wie sie sind. Bekümmert euch nicht darum und ergreift nicht Partei für euch selbst. Bleibt nur so, wie ihr seid, nämlich im Buddha-Geist, und macht ihn nicht zu etwas anderem, dann gibt es keine Täuschungen, und ihr lebt beständig im ungeborenen Geist. Ein jeder ist ein lebendiger, atmender, festgegründeter Buddha. Seht ihr es nicht?
Unschätzbare Kostbarkeit ist euch greifbar nah. Ihr müsst diesen staunenswerten Erleuchtungszustand des ungeborenen Geistes verstehen. Einen Ort, an dem ihr einmal wart, vergesst ihr nie, selbst nach Jahren nicht. Ihr könnt euch ohne weiteres daran erinnern.
Ihr müsst ihn euch nicht ständig willentlich vergegenwärtigen. Wenn noch ein anderer diesen selben Ort gesehen hat, so könnt ihr euch darüber unterhalten, selbst wenn ihr dabei viele Meilen von diesem Ort entfernt seid. Wo ihr auch seid, wenn ihr über diesen Ort sprecht, eure Darstellungen werden übereinstimmen.
Wenn ihr eine Straße entlanggeht und euch aus der anderen Richtung eine Gruppe von Menschen entgegenkommt, so verschwendet niemand einen Gedanken daran, auf welche Weise man einander nun auszuweichen hat, und doch gibt es keinen Zusammenprall. Niemand wird umgestoßen und niedergetrampelt. Ihr findet euren Weg durch die Menschenmenge, indem ihr hierhin und dahin ausweicht, ohne diese Haken jeweils bewusst zu planen, und kommt dabei ungehindert voran. Und genauso entspricht der ungeborene Buddha-Geist in seinem wunderbaren Erleuchtungszustand allen Umständen auf vollkommene Weise.
Angenommen, es käme euch vor dem tatsächlichen Ausweichen der Gedanke, zur Seite zu treten und einem anderen den Weg freizumachen, so wäre auch dies auf das Wirken der erleuchteten Weisheit des Buddha-Geistes zurückzuführen. Ihr mögt nach rechts oder links ausweichen, weil ihr den Entschluss dazu gefasst habt; dann aber machen eure Füße ihre Schritte wieder ganz unabhängig von eurem Denken. Wenn ihr ganz ungezwungen daher geht, so geht ihr in der Harmonie des Ungeborenen.
Bei diesen Zusammenkünften tue ich nichts weiter, als immer dieselben Dinge ein ums andere Mal zu wiederholen. Die all das schon gehört haben, wie oft es auch sei, mögen sich daran nicht stoßen. Je häufiger sie zuhören, desto gewisser wird ihnen, was ich sage. Jeden Tag kommen neue Menschen, die meine Darlegung noch nicht gehört haben.
Viele werden sie heute zum ersten Mal hören. Um ihretwillen ist es meine Pflicht, alles noch einmal ganz von vorn zu erklären. Denn müssten sie sich irgendwo in der Mitte in meine Ausführungen hineinfinden, so könnten sie ihnen schwerlich folgen und zu einem wirklichen Verständnis gelangen. Deshalb sage ich tagein, tagaus dieselben Dinge. Regelmäßige Zuhörer werden die Lehre auf diese Weise immer tiefer durchdringen, und die neuen Zuhörer, die wir jedesmal unter uns haben, bekommen nicht das Gefühl, daß ihnen etwas entgangen ist. Jedesmal also beginne ich von vorn, mit den Grundvoraussetzungen, und erkläre sorgsam und mit Bedacht, damit niemand Mühe hat, mir zu folgen. Menschen sind hier aus allen Teilen des Landes, Mitglieder aller Klassen der buddhistischen Gemeinschaft: alt und jung, Männer und Frauen, von hohem und niedrigem Stand, Priester und Laien. Soweit ich sehen kann, bilden die Priester die größte Gruppe. Da ihr nun also hier seid - wenn einer unter euch, wer er auch sei, erleuchtet zu sein glaubt, so möge er vortreten und mich seine Erleuchtung bestätigen lassen.

Ich war sechsundzwanzig, als mir urplötzlich aufging, daß alle Dinge im Ungeborenen vollkommen gelöst sind. Seit damals versuche ich, anderen dies nahezubringen. Überall bin ich gewesen. Aber vom Zeitpunkt dieses Erkennens an bis heute bin ich nirgendwo jemandem begegnet, der sich mit dieser meiner Zunge hätte messen können. Als ich meine Einsicht erlangte, gab es weit und breit keinen weisen Meister, zumindest aber war mir nicht vergönnt, einem zu begegnen, und so bestand für mich keine Möglichkeit, meine Erfahrung bestätigt zu bekommen. Ich war in größten Schwierigkeiten und habe diese Nöte nicht vergessen. Darum habe ich, obwohl es mir nicht gut geht, wie ihr sehen könnt, ein großes Gelöbnis abgelegt, alles daranzusetzen, daß ich jeden bestätige, der erleuchtet ist. Das ist der Grund, weshalb ich jeden Tag herkomme und euch allen gegenübertrete. Meine Gesundheit ist nicht mehr von Belang. Wenn also jemand meint, er habe etwas verwirklicht, so trete er vor und spreche es aus. Ich werde es ihm bestätigen.
Als ich dreißig Jahre alt war, sagte mein Meister mir, ein Zen-Meister namens Dõsha Chõgen sei kürzlich aus China herübergekommen und wirke in Nagasaki." Er meinte, es könne wohl gut für mich sein, ihn kennenzulernen. Als ich die Reisevorbereitungen getroffen hatte, sagte der Meister zu mir: «Bis hierher hast du's in Laiengewänder " geschafft, doch wenn du zur Unterredung mit einem chinesischen Meister gehst, kannst du nicht gut in solcher Kleidung erscheinen. Lege ein richtiges Mönchsgewand an, bevor du Dõsha gegenübertrittst ». So war ich also das erste Mal in buddhistische Gewänder gekleidet, als ich Meister Dõsha begegnete. Ohne Umschweife legte ich ihm mein Verständnis des Ungeborenen dar. Er schaute mich nur einmal an und sagte: «Dieser hier ist jenseits von Geburt und Tod.» Dõsha war zu jener Zeit der einzige Meister, der mir auch nur so viel an Bestätigung geben konnte. Doch war ich auch jetzt noch nicht ganz zufrieden gestellt. Zurückblickend sehe ich heute, daß auch Dõsha s Erleuchtung noch nicht vollständig war. Lebte er noch, ich könnte einen prächtigen Meister aus ihm machen. Es ist jammerschade. Er starb zu früh. Ihr alle habt wirklich außerordentliches Glück. Als ich ein junger Mann war, war das anders. Ich konnte keinen guten Meister finden, aber ich war zäh und eigensinnig und unterzog mich schon in jungen Jahren einer Selbstschulung, die von größten Schwierigkeiten begleitet war, hatte unvorstellbare Leiden durchzustehen. Ich vergeudete furchtbar viel Kraft mit nutzlosen Anstrengungen. Diese unnötige Zerreißprobe hat sich mir unauslöschlich eingeprägt. Ich werde sie nie vergessen können.
Deshalb komme ich Tag für Tag hierher und dränge euch, aus meiner schmerzhaften Erfahrung Nutzen zu ziehen; ihr sollt einen leichteren Zugang zum Dharma haben, bequem auf euren Tatami-Matten sitzend und ohne all die unnötige Mühe. Ihr dürft euch glücklich schätzen, denn ihr werdet nirgendwo sonst einen Meister wie diesen finden.
Ich war dumm und dickköpfig in meiner Jugend, und wenn ich euch von meinen Erfahrungen berichte, werden sich gewiss einige junge Leute in den Kopf setzen, sie könnten den Dharma nur erlangen, wenn sie sich so schinden, wie ich es tat. Und das wäre dann meine Schuld. Ich möchte euch aber von diesen Erfahrungen berichten, also müssen wir uns diese Sache um der jungen Männer willen ganz klar machen: Ihr könnt den Dharma ohne den bitteren Kampf erlangen, den ich durchzustehen hatte. Ich möchte, daß ihr dies vor Augen behaltet, während ihr nun hört, was ich zu sagen habe.
Mein Vater war ein Samurai ohne Meister, ein konfuzianist, und er stammte von der Insel Shikoku. Dann verließ er die Insel und wurde in dieser Gegend heimisch und hier wurde ich geboren. Er starb, als ich noch recht jung war, und meine Mutter zog mich auf. Sie hat mir einmal erzählt, ich sei ein sehr unfolgsamer und wilder Bursche gewesen, bei allen Bubenstreichen stets der Anführer. Sie sagte, schon im Alter von zwei oder drei Jahren hätte ich einen starken Widerwillen gegen den Gedanken des Todes gezeigt. Wenn ich schrie, konnte man mich zur Ruhe bringen, indem man sich tot stellte oder über den Tod sprach. Mit dieser Methode begegnete man auch meiner Neigung, allerlei Unfug anzurichten.
In dieser Gegend hier erfreut sich der Konfuzianismus großer Beliebtheit, und als ich das entsprechende Alter erreicht hatte, schickte man mich zu einem konfuzianistischen Lehrer. Dort wurde ich durch bloßes mechanisches Wiederholen in die Große Lehre eingeführt.
Als ich an die Stelle kam, wo es heißt: «Der Weg der Großen Lehre besteht in der Klärung der strahlenden Tugend», stutzte ich bei den Worten «strahlende Tugend». Ich konnte nicht verstehen, was sie bedeuteten. Sie weckten Zweifel in mir, die mich für lange Zeit nicht mehr losließen.
Ich erinnere mich noch, wie ich eines Tages einige konfuzianistische Gelehrte über die strahlende Tugend befragte. Was ist strahlende Tugend? Was bedeutet sie? Doch keiner von ihnen konnte mir eine Antwort geben. Einer sagte, solche verwickelten Probleme seien etwas, womit Zen-Meister sich auskennen. Er riet mir, einen von ihnen zu befragen. Er selbst und die übrigen Konfuzianisten, so gestand er ein, waren so sehr damit beschäftigt, die wörtliche Bedeutung der konfuzianistischen Schriften zu erläutern, daß sie nicht wussten, was strahlende Tugend eigentlich bedeutet.
Da ich dem Verständnis der strahlenden Tugend nicht nähergekommen war, beschloss ich, seinem Rat zu folgen. In jener Zeit gab es in der näheren Umgebung jedoch keine Zen-Tempel, und so fand ich auch keinen Zen-Priester, den ich hätte befragen können.
Da beschloss ich, dieser strahlenden Tugend auf den Grund zu gehen, was auch geschehen mochte. Und ich war auch entschlossen, meiner alternden Mutter davon zu sprechen, bevor sie dieses Leben verließ. Ich tastete mich unsicher umher und hoffte, irgendwie Licht in die Sache zu bringen. Ich hörte mir Predigten und Vorträge an. Wenn ich davon erfuhr, daß irgendwo ein Vortrag gehalten werden sollte, lief ich sofort los. Wieder zu Hause, berichtete ich meiner Mutter dann, was ich gehört hatte. Die strahlende Tugend aber entzog sich nach wie vor meinem Begreifen. Durch diese Fehlschläge in meiner Entschlossenheit nur weiter bestärkt, gelang es mir endlich, einen Zen-Meister ausfindig zu machen. Er sagte, um die strahlende Tugend zu verstehen, solle ich Zazen üben. Ich stürzte mich sofort in die Zazen-Übung. Ich ging in die Berge und saß dort sieben Tage lang, ohne Nahrung zu mir zu nehmen. Mein Gewand raffend, saß ich direkt auf den kantigen Steinen. Wenn ich einmal saß, wandte ich keinen Gedanken mehr an meine Gesundheit und ließ nicht locker, bis die Kräfte mich verließen und ich umfiel. Hier war weit und breit niemand, der mich hätte versorgen können, und so aß ich häufig tagelang gar nichts.
Danach kehrte ich nach Hause zurück. Ich baute eine kleine Hütte und schloss mich darin ein. Ich rezitierte das Nembutsu und trat in den Nembutsu-Samâdhi ein, in dem ich häufig für lange Zeiten verharrte, ohne zu schlafen. Ich versuchte alles nur Erdenkliche, doch nichts brachte mich weiter. Mit der vollkommenen Vernachlässigung meiner Gesundheit überschritt ich die Grenze dessen, was der Körper aushält; ich saß mir das Sitzfleisch wund, und von da an wurde das Sitzen überaus schmerzhaft. Aber damals muss ich eine eiserne Konstitution gehabt haben, denn ich machte einfach weiter, ohne mir auch nur einen Tag Erholung zu gönnen. Um die Schmerzen an einem Gesäß zu lindern, legte ich etliche Lagen von weichem Papier auf die Stelle, wo ich am Boden saß, und wechselte es häufig. Unterließ ich es, so begannen die Wunden zu bluten, und das, zusammen mit dem Schmerz, hätte mir das Sitzen unmöglich gemacht. Ich versuchte es auch mit Kapok als Unterlage. Bei all diesen Schwierigkeiten legte ich mich nie zum Ausruhen hin, weder am Tag noch in der Nacht. Doch die Jahre der Kasteiung blieben nicht ohne Folgen und führten schließlich zu einer schweren Erkrankung. Und die strahlende Tugend hatte ich trotz der endlosen, aufreibenden Mühen immer noch nicht ergründet. Meine Krankheit verschlimmerte sich stetig.
Ich wurde immer schwächer. Ich spie daumenkuppengroße Klumpen von blutigem Auswurf. Einmal spie ich an die Wand, und die Klümpchen glitten als hellrote Perlen daran herunter.
Die freundlichen Leute, die in der Nähe wohnten, sagten, ich müsse zusehen, daß ich in meiner Hütte wieder zu Kräften komme. Sie sorgten dafür, daß jemand sich um mich kümmerte. Ich befand mich jedoch inzwischen in höchst bedenklichem Zustand. Eine ganze Woche lang konnte ich nichts anderes mehr zu mir nehmen als ein wenig dünne Reisbrühe. Ich ergab mich in die Tatsache, daß ich sterben würde. Ich sah es als unausweichlich an und empfand kein allzu großes Bedauern dabei. Wirklich bekümmert war ich nur darüber, daß ich sterben musste, ohne daß mir der Sinn der strahlenden Tugend, dem so viele Jahre mein ganzes Sinnen und Trachten gegolten hatte, aufgegangen war. Dann bemerkte ich eine sonderbare Empfindung in der Kehle.
Ich spie gegen die Wand. Eine Masse schwarzen Schleims, groß wie eine Seifennuss, glitt rollend daran herunter. Die qualvolle Enge in meiner Brust schien sich zu lösen. Und dann plötzlich kam es über mich, und ich sah ganz klar, was sich mir bis dahin stets entzogen hatte:
Alle Dinge sind vollkommen gelöst im Ungeborenen.
Und da wußte ich auch, daß alles, was ich bisher unternommen hatte, ein Irrweg war, alle Mühen umsonst. Zugleich machten sich auch an meiner Krankheit Anzeichen der Besserung bemerkbar. Überglücklich stellte ich fest, daß mein Appetit wieder da war. Ich rief meinen Pfleger, sagte ihm, ich könne wohl jetzt etwas essen, und bat ihn, mir ein wenig Reisschleim zu bereiten. Das schien ihm ein sonderbarer Wunsch für jemanden, der an der Pforte zum Tode steht, doch machte er sich voller Freude eilends an die Arbeit. In seinem Bestreben, möglichst schnell etwas herbeizuschaffen, brachte er mir das Gericht, bevor der Reis richtig gar war, aber ich bemerkte es nicht einmal. Ich schlang drei Schalen Reis hinunter, und es schadete mir nicht. Von da an ging es mir stetig immer besser, und wie ihr seht, lebe ich noch. Es war mir vergönnt, mein Gelöbnis einzulösen, und auch meiner Mutter habe ich das Ungeborene nahebringen können. Bis auf den heutigen Tag bin ich nirgendwo auch nur einem einzigen Menschen begegnet, der meine Lehre widerlegen konnte. Als ich von Ort zu Ort umherzog und mit meiner Frage rang - hätte ich da nur mit jemandem sprechen können, der den Dharma wahrhaft erfasst hat, ich hätte mir all die vergeblichen Mühen ersparen können. Aber es gab niemanden, und so schulte ich mich selbst in aller schmerzhaften Strenge, unterwarf meinen Körper so schweren Torturen, daß ich noch heute an den Folgen leide. Deshalb kann ich nicht so häufig hier unter euch sein, wie ich gern möchte.
Nachdem mir nun also aufgegangen war, daß alle Dinge durch das Ungeborene gelöst sind, hätte ich gern mit jemandem darüber gesprochen. Während ich noch überlegte, wen ich aufsuchen sollte, erzählte mein Meister mir von einem anderen Meister namens Gudõ, der in der Provinz Mino lebte. Er beschrieb ihn mir als einen hervorragenden Meister und riet mir zu einer Unterredung mit ihm.
Ich folgte diesem Rat und wanderte nach Mino, doch Gudõ hielt sich zu jener Zeit in Edo auf, und so hatte ich keine Gelegenheit, ihn kennenzulernen und mit ihm zu sprechen. Da ich aber nun einmal dort war, dachte ich: Damit dieser weite Weg nicht gänzlich umsonst war, will ich doch wenigstens einige andere Zen-Meister in dieser Gegend aufsuchen.
Ich stellte mich einem dieser Meister als Zen-Mönch aus Harima vor und sagte, ich sei von so weither gekommen, um seine Unterweisung zu erhalten. Er erläuterte mir die Zen-Lehre.
Als er damit fertig war, sagte ich: «Ich bin mir darüber im klaren, daß es unhöflich ist, überhaupt zu sprechen, doch würde ich gern etwas sagen. Bitte, seht mir die Ungezogenheit nach. Was ich von Euch und anderen zu hören bekomme, ist sehr wahr. Es ist nicht so, daß ich damit nicht übereinstimmte. Dennoch ist das Gefühl, welches ich dabei habe, als kratzte man einen juckenden Fuß, ohne den Schuh auszuziehen. Man dringt nicht recht durch zu dem Jucken. Eure Lehren erreichen die Mitte nicht, das Mark.»
Erstaunlicherweise brachten diese Worte ihn nicht im Geringsten aus der Fassung. Er antwortete: «Natürlich. Es ist, wie Ihr sagt. Wir lehren andere auf dieselbe Weise, wie wir selbst unterwiesen wurden. Wir folgen einfach den Lehren früherer Meister, wie man sie in den Sutras und Zen-Schriften findet. Zu unserer Schande muss gesagt werden, daß unsere Unterweisungen nicht auf wirklicher Erleuchtung fußen. Da wir nicht wahrhaft erleuchtet sind, kann es nur so sein, wie Ihr sagt: Unsere Belehrungen können die juckende Stelle nicht erreichen. Ihr wart imstande, dies zu durchschauen und mich als das zu erkennen, was ich bin. Ihr seid fürwahr kein Jedermann.»
Unter diesen Umständen musste ich natürlich die Hoffnung aufgeben, daß einer dieser Lehrer meine Erleuchtung bestätigen konnte. Ich kehrte nach Hause zurück und begab mich erneut in Klausur. Und während ich hier noch über die natürliche Begabung meiner Mitmenschen für den Weg sann und die Mittel bedachte, mit denen sie unterwiesen werden könnten, erfuhr ich, daß Meister Dõsha nach Nagasaki gekommen war. Der Anregung meines Meisters Umpo folgend, suchte ich Dõsha auf, und er bestätigte meine Zen-Erfahrung, wie ich euch schon berichtet habe. Ich hatte es wirklich schwer, jemanden zu finden, der meine Erleuchtung bestätigen konnte. Es gab einfach niemanden.
Wenn ich hier jeden Tag erscheine, um zu euch zu sprechen, so geschieht das aus eben diesem Grund. Wenn einer von euch Erleuchtung erlangt, so ist er in der glücklichen Lage, daß jemand da ist, der ihn bestätigen kann. Wenn ihr glaubt, Erleuchtung gefunden zu haben, so sagt es. Ansonsten aber hört aufmerksam zu und sucht in euch selbst die Wahrheit dessen, was ich sage. Dann werdet ihr erleuchtet werden. Wenn ihr von einem «Buddha» oder einem «Patriarchen» sprecht, so ist das nur ein Name. Es ist ein Wort, das zurückbleibt, nachdem sie erschienen sind oder «geboren» wurden etliche Schritte von der Stätte des Ungeborenen entfernt und daher völlig bedeutungslos. Wenn ihr im Ungeborenen selbst weilt, seid ihr direkt am Quell der Buddhas und Patriarchen. Niemand kennt den Aufenthaltsort eines Menschen, der fest von der Ungeborenheit des Buddha-Geistes überzeugt ist. Nicht einmal die Buddhas und Patriarchen kennen ihn. Wenn ihr unerschütterlich im Ungeborenen weilt, seid ihr ohne alle Mühen und Schwierigkeiten ein echter Tathâgatâ, ein lebendiger Buddha, während ihr hier bequem auf den Tatami-Matten sitzt. Das Auge für andere wird sich in euch öffnen, und ihr werdet alles aus der Warte der Verwirklichung sehen. Ich irre mich nie in meiner Einschätzung der Menschen; niemand irrt sich, der das Auge des Ungeborenen hat.
Unsere Schule ist aus diesem Grund die «klaräugige Schule» genannt worden. Und da diese Fähigkeit daraus erwächst, daß man im ungeborenen Buddha-Geist weilt, finden wir manchmal auch den Namen «Buddha-Geist-Schule». Wenn sich der Blick für andere in euch öffnet und ihr ihnen geradewegs ins Herz schauen könnt, so dürft ihr euch sagen, daß ihr den Buddha-Geist verwirklicht habt, denn eben das ist dann tatsächlich der Fall.
Solange ihr nicht in euch selbst verwirklicht, was ich eben sagte, werdet ihr es kaum glauben können. Vielleicht glaubt ihr gar, daß ich euch zu täuschen versuche. Doch wenn ihr wieder nach Hause gegangen seid und wenn der Tag kommt, da euch dies wirklich aufgeht, werdet ihr von dem Augenblick an, wer ihr auch sein mögt, ebenfalls fähig sein, anderen ins Herz zu schauen. Und dann werdet ihr erfahren, daß alles, was ich sage, wahr ist. Löge ich euch an, so würde mir nach dem Tode für die Sünde der trügerischen Rede die Zunge herausgerissen. Glaubt ihr, ich könnte hier stehen und euch anlügen, wissend, daß mir dafür die Zungenausreißer-Hölle droht?
Der ungeborene Dharma ist sowohl in Japan als auch in China verschwunden und längst in Vergessenheit geraten. Doch nun ist er wieder erschienen in der Welt. Wenn ihr euch davon überzeugt habt, daß ungeborene erleuchtende Weisheit ohne jeden Zweifel der Buddha-Geist ist, so wird euer Glaube an ihn unerschütterlich. Dann ist es so, als täten alle Menschen in der Welt sich zusammen, um euch davon zu überzeugen, daß eine Krähe ein Reiher ist; da ihr jedoch aufgrund eurer alltäglichen Erfahrung wisst, daß eine Krähe von Natur aus schwarz ist und ein Reiher weiß, könnten sie euch nicht überzeugen, wie ausdauernd und eindringlich sie es auch versuchten.
Wisst ihr erst ohne eine Spur von Zweifel, daß die wunderbare erleuchtende Weisheit des Ungeborenen der Buddha-Geist ist und dieser Buddha-Geist alle Dinge vermöge des Ungeborenen vollkommen in Ordnung bringt, so können andere euch nicht mehr täuschen oder in die Irre führen. Menschen mit dieser unerschütterlichen Überzeugung nennt man «die Festen und Unbeirrbaren». Heute und für endlose künftige Zeitalter sind sie ungeborene lebendige Buddhas.
Als ich jung war und den ungeborenen Dharma darzulegen begann, fiel es den Menschen schwer, ihn zu erfassen. Sie glaubten, ich verbreite ketzerische Lehren, oder hielten mich für einen Christen." Sie fürchteten sich vor mir. Niemand wagte sich heran. Doch es dauerte nicht lang, bis sie ihren Irrtum einsahen und klar erkannten, daß ich ihnen den wahren Dharma darlegte. Nun halten sie sich nicht mehr fern wie ehedem, und ich werde förmlich belagert von allzu vielen Menschen, die mich drängen und anflehen, sie zu empfangen. Ich habe keinen Augenblick mehr für mich selbst.
Alle Dinge haben ihre Zeit. Seit der Zeit, da ich in dieses Kloster kam, sind vierzig Jahre vergangen, und weil ich meine Lehre im Laufe der Zeit immer und immer wieder dargelegt habe, findet man hier nun viele Menschen, die die Meister der Religion übertreffen.
Eure Parteilichkeit für euch selbst ist die Wurzel all eurer Täuschungen. Es gibt keine Täuschungen, wenn ihr nicht diese Vorliebe für euch selbst hegt. Wenn die Menschen, die neben euch sitzen, zu streiten anfangen, mag es euch, da ihr selbst nicht beteiligt seid, leichtfallen zu entscheiden, wer von den Streitenden recht hat und wer unrecht. Ihr seid Außenstehende, könnt also kühlen Kopf bewahren. Was aber, wenn ihr selbst beteiligt seid? Dann ergreift ihr Partei für euch selbst und stellt euch dem anderen entgegen. Und indem ihr miteinander streitet, verwandelt ihr euren Buddha-Geist in einen Streitenden Geist.
Zum anderen, da der Buddha-Geist von wunderbarer erleuchtender Weisheit ist, müssen Dinge, die ihr in der Vergangenheit getan oder erfahren habt, sich notwendig darin spiegeln. Heftet ihr euch an diese Bilder, die zurückgespiegelt werden, so lasst ihr unwissentlich Täuschungen entstehen.
Die Gedanken entstehen nicht schon an der Stelle, wo diese Bilder widergespiegelt werden; sie werden durch eure früheren Erfahrungen hervorgerufen und stellen sich dann ein, wenn Dinge, die ihr in der Vergangenheit gesehen oder gehört habt, sich im Buddha-Geist widerspiegeln. Ursprünglich jedoch haben Gedanken keine wirkliche Substanz. Wenn sie also gespiegelt werden, lasst sie einfach gespiegelt werden, und lasst sie entstehen, wenn sie entstehen. Wendet keinen Gedanken daran, sie anzuhalten. Hören sie auf, so lasst sie aufhören. Schenkt ihnen keine Beachtung. Lasst ihnen ihren Lauf. Dann stellen sich keine Täuschungen ein. Und da es keine Täuschungen gibt, wenn ihr die gespiegelten Gedanken nicht beachtet, mögen die Bilder ruhig im Geist gespiegelt werden, und es ist dennoch so, als geschähe dies nicht. Tausend Gedanken mögen sich einstellen, und es ist doch so, als geschähe es nicht. Sie werden euch keinerlei Verdruss bereiten. Ihr werdet keine Gedanken aus eurem Geist zu vertreiben haben - nicht ein einziger Gedanke muss abgeschnitten werden.

Bankei sprach am ersten Tag des zwölften Monats zu den versammelten Priestern, Mönchen und Laien: In meinen Klöstern ist in jedem Augenblick, Tag und Nacht, die anberaumte Zeit zur Übung. Ich halte es hier nicht so, wie man es anderswo macht, und sage euch, die Übung beginne zu der und der Zeit. Hier springt keiner herum und macht ein großes Getue. In meinem Kloster gab es einmal einen Mönch, der eingenickt war. Ein anderer Mönch sah das und schlug mit einem Stock auf ihn ein. Ich wies ihn zurecht: "Was schlägst du ihn, wenn er sich ein erfrischendes Schläfchen gönnt? Glaubst du, er verlässt den Buddha-Geist und hält sich woanders auf, wenn er schläft?» Nun halte ich die Leute gewiss nicht dazu an, hier zu schlafen. Doch sind sie einmal eingeschlafen, macht man einen schweren Fehler, wenn man sie schlägt. Dergleichen ist hier nicht mehr erlaubt. Wir fordern die Leute nicht eigens auf, ein Nickerchen zu halten. Aber wir schlagen oder tadeln sie auch nicht, wenn sie es tun. Wir tadeln oder loben sie nicht fürs Schlafen; wir tadeln oder loben sie nicht fürs Nichtschlafen.
Wenn ihr wach bleibt, so bleibt ihr wach. Wenn ihr schlaft, so schlaft ihr. Schlaft ihr aber, so schlaft ihr in demselben Buddha-Geist, in dem ihr wach wart. Ihr schlaft im Buddha-Geist, wenn ihr schlaft, und ihr seid munter im Buddha-Geist, wenn ihr munter seid. Auf diese Weise bleibt ihr stets im Buddha-Geist. Ihr seid nie auch nur für einen Augenblick von ihm getrennt. Es ist falsch zu glauben, die Menschen würden etwas anderes, wenn sie einschlafen. Wären sie nur im Wachzustand im Buddha-Geist und verwandelten sich beim Einschlafen in etwas anderes, so wäre das nicht der wahre buddhistische Dharma. Es würde bedeuten, daß sie sich beständig in einem Zustand der Seelenwanderung befänden.
Ihr alle hier arbeitet mit Fleiß daran, Buddhas zu werden. Deswegen möchtet ihr diejenigen, die einschlafen, tadeln und schlagen. Aber das ist nicht recht. Ein jeder von euch empfängt bei seiner Geburt nur eines von seiner Mutter: den ungeborenen Buddha-Geist. Sonst nichts. Wenn ihr einfach im ungeborenen Geist weilt, darin schlafend, wenn ihr schlaft, munter und rege, wenn ihr wach seid, so seid ihr in eurem alltäglichen Leben jederzeit ein lebendiger Buddha und braucht nicht zu versuchen, einer zu werden. Es gibt keinen Augenblick, in dem ihr kein Buddha seid. Da ihr stets ein Buddha seid, ist da kein weiterer Buddha, der ihr werden könntet. Ein weitaus leichterer und kürzerer Weg als das Bemühen, ein Buddha zu werden, besteht darin, einfach ein Buddha zu sein.
Der ungeborene Buddha-Geist geht frei und ungezwungen um mit allem, was ihm begegnet.
Geschieht jedoch etwas, das euch den Buddha-Geist in Denken verwandeln lässt, so geratet ihr in Schwierigkeiten und verliert diese Freiheit. Ich möchte euch dafür ein Beispiel geben. Denken wir an eine Frau, die mit Nähen beschäftigt ist. Eine Freundin betritt das Zimmer und spricht sie an. Solange sie im Ungeborenen zuhört und näht, kann sie ohne weiteres beides zugleich tun. Wendet sie ihre Aufmerksamkeit jedoch den Worten der Freundin zu, so daß sich in dem Bestreben, eine Antwort zu geben, ein Gedanke in ihrem Geist bildet, so hört ihre Hand auf zu nähen; wendet sie ihre Aufmerksamkeit dem Nähen zu und denkt darüber nach, so bekommt sie nicht mehr alles mit, was ihre Freundin sagt, und das Gespräch gerät ins Stocken. In beiden Fällen hat der Buddha-Geist den Ort des Ungeborenen verlassen. Sie hat ihn in Gedanken verwandelt. Sobald ihre Gedanken sich an ein Ding heften, sind sie für alle anderen nicht mehr empfänglich, und der Geist wird seiner Freiheit beraubt.
Ich will euch erzählen, was geschah, als ich in Marugame, in der Provinz Sanuki, war. Ihr wisst ja, daß Marugame eine Festungsstadt ist, und als ich dort war, kamen viele Menschen, um den Darlegungen zu lauschen. Einmal war da auch eine Dame in Begleitung ihrer Dienerin und einer älteren Frau. Die drei hörten zu und gingen dann wieder fort. Einige Zeit danach kamen die Dame und die alte Frau wieder. Die Dame sagte: «Bevor meine alte Aufwärterin Euch begegnete, war sie von eigensinnigem und unleidlichem Wesen. Sie geriet beim geringsten Anlass in Zorn. Wie Ihr wisst, ist es nun schon eine Weile her, daß wir Euch zuhörten, aber seitdem ist sie bis auf den heutigen Tag nicht ein einziges Mal übellaunig gewesen. Sie ist sogar sehr weise geworden. Alles, was sie sagt, ist klug und vernünftig. In ihrem Kopf ist offenbar kein törichter Gedanke. Ich muss mich schämen angesichts des Beispiels, das sie mir gibt. Ich bin überzeugt, daß ihre Wandlung nur darauf zurückzuführen ist, daß sie Eure Lehre unmittelbar mit dem Herzen aufgenommen hat. Wir verdanken dies alles Eurem Einfluss.»
Das waren ihre Worte, und soweit ich später hörte, ist die alte Frau nie wieder vom Buddha-Geist abgewichen.

Was ich «das Ungeborene» nenne, ist der Buddha-Geist.
Dieser Buddha-Geist ist ungeboren, voll der wunderbaren Kraft erleuchtender Weisheit. Im Ungeborenen finden alle Dinge ihren rechten Ort und sind in vollkommenem Einklang. Wenn alles, was ihr tut, in Übereinstimmung mit dem Ungeborenen geschieht, so öffnet sich in euch das Auge, das andere sieht, wie sie sind, und ihr erfahrt in eurem eigenen Geist, daß ein jeder, den ihr seht, ein lebendiger Buddha ist. Lebt ihr erst einmal im Ungeborenen, so fallt ihr nie wieder in eure alte Lebensweise zurück - so wie es der alten Frau aus Sanuki erging. Habt ihr den großen Wert des Buddha-Geistes einmal erkannt, so könnt ihr ihn nie mehr verlassen, um der Täuschung anheimzufallen. Solange ihr jedoch um seinen großen Wert nicht wisst, werdet ihr in allem, was ihr tut, auch in unbedeutenden Dingen, euch selbst täuschen und als unerleuchtete Menschen leben.
Mir fällt auf, daß heute viele Frauen hier sind. Im Unterschied zu den Männern verliert ihr Frauen recht leicht die Fassung. Selbst unbedeutende Dinge reichen aus, euch in Aufregung zu versetzen und euren ungeborenen Buddha-Geist in einen Streitenden Geist, in ein unwissendes Tier oder einen von Begierden getriebenen Hungrigen Geist zu verwandeln, so daß ihr dann allerlei verschiedene Formen annehmen müsst. Ihr solltet ganz besonders aufmerken bei allem, was ich sage. In Häusern, in denen Haushaltshilfen beschäftigt werden, arbeiten viele Dienst jungen und Dienstmädchen. Natürlich sind immer auch welche darunter, die unachtsam mit den Dingen umgehen. Gelegentlich werden Geschirrteile zerbrechen, an denen man sehr gehangen hat. Vielleicht handelt es sich auch um etwas ganz Unbedeutendes, und doch lasst ihr zu, daß euch das Blut zu Kopfe steigt. Zornig scheltend geht ihr auf den Missetäter los. Doch diese Schüssel oder Teeschale, wie teuer sie euch auch gewesen sein mag, wurde nicht absichtlich zerbrochen. Es war ein Missgeschick, und nun ist nichts mehr daran zu ändern. Nichtsdestotrotz gebt ihr dem Zorn in euch Raum und lasst zu, daß der Unrat eurer selbstsüchtigen Leidenschaften den kostbaren Buddha-Geist, der euch bei der Geburt gegeben wurde, in einen Streitenden Geist verwandelt. Ihr könnt jederzeit eine neue Teeschale kaufen. Ohnehin schmeckt der Tee aus einem gewöhnlichen Imari-Becher genauso wie aus einer unschätzbar wertvollen koreanischen Schale. Ihr könnt ihn ebenso gut aus dem einen wie aus dem anderen Gefäß trinken. Die einmal verlorene Beherrschung hingegen ist nicht leicht zurückzugewinnen.
Wenn ihr nun wirklich verstanden habt, was ich über die Teeschale sagte, solltet ihr, ohne daß ich es für jedes einzelne Ding eigens erläutere, wissen, daß es auch für alles andere gilt. Was auch geschieht, lasst es kein Kümmernis werden, durch das ihr den Buddha-Geist in einen Streitenden Geist verwandelt. Verkehrt ihn nicht in Verblendung, und lasst euer ichbezogenes Denken nicht einen Hungrigen Geist aus ihm machen. Dann lebt ihr ganz von selbst im ungeborenen Buddha-Geist. Darin habt ihr dann keine Wahl mehr. Habt ihr den großen Wert des Buddha-Geistes einmal erkannt, so könnt ihr, selbst wenn ihr wolltet, gar nicht mehr anders, als im Ungeborenen zu verharren. Ich möchte euch wissen lassen, wie entscheidend wichtig es für euch ist, euren Buddha-Geist nicht in die Drei Gifte zu verwandeln, also hört aufmerksam zu und verwandelt euren Buddha-Geist nicht mehr in etwas anderes. Wenn ich den Menschen so vom Ungeborenen erzähle, glauben sie manchmal, es sei eine Lehre, die ich ganz aus mir selbst geschöpft habe. Das ist nicht so. Wenn ihr euch die Sutras und andere buddhistische Schriften anschaut, werdet ihr sehen, daß das Ungeborene auf diese oder jene Weise auch in der Vergangenheit schon dargelegt wurde." Die Patriarchen der Zen-Schule erwähnten es. Man vernahm es aus dem goldenen Mund von Shâkyamuni-Buddha Höchstselbst. Selbst Kinder wussten davon. Ihr findet jedoch immer nur die Worte «ungeboren, unsterblich». Nirgends jedoch finden wir dargelegt, was dieses «ungeboren, unsterblich» eigentlich ist. Ich bin der erste, der die Menschen lehrt, indem er ihnen Beweise des Ungeborenen vorlegt. Verständlich also, daß jene, die dies nicht wissen, irrtümlich meinen, ich hätte mir die Worte selbst ausgedacht. Als junger Mann, der um die Verwirklichung des Buddha-Geistes rang, versuchte ich mich auch an der Kôan-Schulung. Ich hatte Unterredungen mit Zen-Meistern und führte mit ihnen Zen-Dialoge auf Chinesisch. Ich arbeitete sehr eifrig daran. Es ist jedoch für uns Japaner besser, uns der Alltagssprache zu bedienen, wenn wir Fragen stellen, die mit dem Weg zu tun haben. Da wir das Chinesische nicht sonderlich gut beherrschen, stehen wir bei solchen Fragen und Antworten vor der Schwierigkeit, daß wir nicht recht zu sagen vermögen, was wir sagen wollen. Benutzen wir aber unsere Umgangssprache und reden so, wie wir es gewohnt sind, so gibt es nichts, worüber wir nicht Fragen stellen könnten. Anstatt uns zu plagen mit der ständigen Sorge um die richtige chinesische Ausdrucksweise, sollten wir unsere Fragen in einer Sprache stellen, die uns leicht verfügbar ist, frei von den Fesseln, die eine fremde Sprache uns auferlegt. Könnten wir freilich nur durch die chinesische Sprache zur Verwirklichung gelangen, so wäre ich der erste, der sagte: Sprecht chinesisch. Tatsächlich aber können wir ohne weiteres fragen über den Weg stellen und ihn erlangen, wenn wir unsere eigene Sprache sprechen. Es täte uns nicht gut, unsere Fragen in einer Sprache stellen zu müssen, die wir nicht beherrschen. Denkt stets daran, und wann immer ihr mich etwas zu fragen habt, so zögert nicht. Was es auch sei, fragt in der Weise, die euch naheliegt, in euren eigenen Worten, und ich werde euch helfen, die Dinge zu klären. Da ihr die Dinge auf diese Weise lösen könnt, was könnte euch da nützlicher und besser zu Diensten sein als das normale Japanisch, das ihr jeden Tag gebraucht?
Zu der Zeit, als ich mich in Nagasaki unter Dõsha schulte, schickte man einen Brief an den Zen-Meister lngen nach China, worin er nach Nagasaki eingeladen wurde. Ich hatte teilgenommen an den Gesprächen, die zu dieser Einladung führten, und glücklicherweise hielt ich mich auch gerade bei Dõsha auf, als lngen schließlich ankam. Als sein Schiff die Hafeneinfahrt ansteuerte, gingen sämtliche Mönche, die Dõsha unterstanden, hinunter an die Landungsbrücke, um ihn willkommen zu heißen. Doch als lngen von Bord ging, wußte ich in dem Augenblick, da ich ihn erblickte, daß er kein Mann des Ungeborenen war. Und so kam es mir nie in den Sinn, zur Unterweisung zu ihm zu gehen.
Die Menschen haben im Allgemeinen falsche Vorstellungen vom Leben und Sterben nach eigenem Willen. Sie meinen, es bedeutet, daß jemand an irgendeinem Tag entscheidet, er werde morgen sterben, oder daß er auf Monat und Tag angibt, wann er im nächsten Jahr sterben wird - um dann tatsächlich zu jenem Zeitpunkt eines natürlichen Todes zu sterben. Manche meinen auch, es habe mit dem Verlängern der Lebensspanne um soundso viele Tage oder Monate zu tun. Derartige Vorstellungen hegen viele Menschen. Ich selbst sage nicht, es gebe keine Beispiele für dieses Leben und Sterben nach eigenem Willen; nach außen hin sieht es in gewissem Sinne wirklich so aus, als lebten und stürben diese Menschen ganz nach ihrem eigenen Willen. Und da diese Fähigkeit auf Schulung und Übung zurückzuführen ist, findet man sie gelegentlich selbst bei solchen, deren geistiges Auge noch nicht geöffnet ist. Selbst ganz unreligiöse Menschen können wissen, wann sie sterben werden. Da jedoch ihr geistiges Auge nicht geöffnet ist, wissen sie überhaupt nicht, welche Bedeutung das hat.
Ein Mensch des Ungeborenen ist jenseits von Leben und Sterben (Samsăra). Ich meine damit dies: Jemand, der ungeboren ist, ist auch unsterblich, steht also jenseits von Geburt und Tod. Ich spreche von Leben und Sterben nach eigenem Willen, wenn jemand stirbt, ohne sich um Leben und Tod zu sorgen, um die unaufhörliche Abfolge von Geburt-Tod, Geburt-Tod, die das samsarische Dasein bildet. Im Übrigen ereignet sich Leben und Sterben in jedem Augenblick des ganzen Tageslaufes; ihr sterbt nicht nur einmal in eurem Leben, nämlich dann, wenn ihr aufhört, zu atmen. Wenn ihr lebt, ohne euch um Leben und Tod zu sorgen, dann lebt ihr stets so, daß der Tod, wann auch immer er kommen mag, und sei es eben jetzt in diesem Augenblick, keine große Sache ist.
Das ist es, was ich als «leben und sterben nach eigenem Willen» bezeichne. Es ist ein fest im ungeborenen Buddha-Geist verankertes Leben. Zu verkünden, man werde zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten, festgesetzten Tag sterben, und damit ständig beschäftigt zu sein - könnt ihr euch vorstellen, wie einengend und unfrei das wäre?
Religiöse Menschen hört man häufig sagen, Samsâra oder Leben-und-Sterben sei dasselbe wie Nirvâna." Doch wenn sie so sprechen, tun sie es vom Samsâra-Standpunkt aus - also hat es eigentlich gar nichts mit Nirvâna zu tun. Dieser Fehler unterläuft ihnen, weil sie noch nicht erfasst haben, daß der ungeborene Buddha-Geist, der stets bei ihnen ist, alle Dinge eben jetzt vermöge des Ungeborenen in ihre rechte Ordnung bringt. Das «Samsâra ist Nirvâna» irgendwo sonst zu suchen und sich mit Wörtern und Buchstaben abzugeben, ist gegenstandslos. Diese Menschen verwandeln nur den ungeborenen Buddha-Geist in den Gedanken «Samsâra ist Nirvâna» und verbringen in ihrer Unvernunft jede Sekunde des Tages und der Nacht, ohne einen Augenblick der Rast, als Gefangene des Samsâra.
Da der Buddha-Geist vermöge des Ungeborenen für alle Dinge sorgt, hat er nichts zu schaffen mit Samsâra und Nirvâna. Vom Ort des Ungeborenen her betrachtet, sind beide nur wie die Schatten in einem Traum. Der Buddha-Geist ist jedoch von so wunderbarer Gewandtheit, daß ein Mensch, der bis gestern geschäftig ins Samsâra verstrickt war, heute jedoch diesen Fehler einsieht und seinen Buddha-Geist künftig nicht mehr in die Drei Gifte verwandelt, fortan frei von allen Gedanken an solche Dinge wie Samsâra im Buddha-Geist weilen wird. Wenn die Zeit kommt, da seine körperlichen Elemente sich im Tode auflösen, wird er sich dieser Auflösung vollständig hingeben, wird ohne Bedauern und ohne sich anzuklammern sterben. Solch ein Mensch lebt die Wahrheit des «Samsâra ist Nirvâna», und zugleich lebt und stirbt er nach eigenem Willen.
Ich lege den Menschen hier immer wieder nahe, einfach im ungeborenen Buddha-Geist zu leben. Ich dränge niemanden, irgendetwas anderes zu tun. Wir haben keine besonderen Regeln. Man ist jedoch übereingekommen, sechs Stunden jeden Tag (für die Brenndauer von zwölf Räucherstäbchen) Zazen zu üben, und ich lasse es geschehen. Diese Zeit bleibt dem Zazen vorbehalten. Der ungeborene Buddha-Geist jedoch hat mit diesen Räucherstäbchen nichts zu tun. Es ist nichts als ein Daheimsein im Buddha-Geist, ohne sich in Selbsttäuschungen zu verfangen und ohne darüber hinaus nach Erleuchtung zu suchen. Sitzt einfach im Buddha-Geist, steht im Buddha-Geist, schlaft im Buddha-Geist, wacht auf im Buddha-Geist, tut alles im Buddha-Geist - dann seid ihr ein lebendiger Buddha in allem, was ihr im täglichen Leben tut. Darüber hinaus gibt es nichts.
Zazen ist nun das Sitzen des Buddha-Geistes in Ruhe. Was beständig Zazen übt, ist der Buddha-Geist. Zazen ist nicht beschränkt auf die Zeit, die ihr sitzt. Wenn hier jemand etwas zu tun hat während der Sitzzeiten, so mag er aufstehen und es tun. Es bleibt jedem selbst überlassen, zu tun, wonach ihm der Sinn steht. Manche gehen für die Brenndauer eines Räucherstäbchens im Kinhin. Und da sie nicht ewig weitergehen können, setzen sie sich dann wieder für die Dauer eines weiteren Stäbchens hin und üben Zazen. Sie können nicht ununterbrochen schlafen, also stehen sie auf. Sie können nicht ständig reden, also hören sie damit auf und üben Zazen. Sie sind an keine festen Regeln gebunden.
In jüngster Zeit sieht man allenthalben, daß die Zen-Meister im Umgang mit ihren Schülern die «alten Mittel» anwenden. Sie nehmen offenbar an, daß sie ohne diese nicht auskommen. Sie sind unfähig, auf direkte Weise zu lehren, das heißt, selbst vorzustoßen und ihren Schülern mittellos zu begegnen. Diese augenlosen Bonzen mit ihrem «Mittel-Zen» - wenn sie nicht ihre Hilfswerkzeuge zur Hand haben, wissen sie mit Menschen nicht umzugehen. Schlimmer noch, sie sagen ihren Schülern, im Zen gebe es keinen Fortschritt, solange man nicht einen «großen Zweifel » in sich erzeuge, der dann durchbrochen werden müsse. Anstatt sie zu lehren, einfach nur im ungeborenen Buddha-Geist zu leben, bedrängen sie ihre Schüler, diesen großen Zweifel irgendwie in sich zu erwecken. Menschen, die keinen Zweifel hegen, wird nun einer aufgebürdet. Sie machen aus ihrem Buddha-Geist eine «Masse von Zweifel», Das ist vollkommen falsch.
Meine Lehre hat weder mit «eigener Kraft» noch mit der «Kraft des anderen» zu tun. Sie steht jenseits von beiden. Der Beweis: Wenn, während ihr hier sitzt und mir zuhört, irgendwo ein Sperling tschilpt oder eine Krähe krächzt oder ein Mann oder eine Frau etwas sagt oder der Wind in den Blättern raschelt, so hört und erkennt ihr jeden dieser Laute, obgleich ihr hier sitzt und gar nicht auf sie achtet. Es ist nämlich nicht euer Ich, das da hört, es ist nicht «eigene Kraft». Andererseits hättet ihr nichts davon, wenn jemand anderes diese Laute für euch hören und erkennen würde. Es ist also auch nicht die «Kraft des anderen». Daher kann ich sagen, daß meine Lehre nichts mit eigener Kraft oder Kraft des anderen zu tun hat und jenseits von beiden steht. Wenn ihr derart im Ungeborenen lauscht, wird jeder Laut gehört, so, wie er auftritt. Und auf eben diese Weise ist im Ungeborenen auch für alle anderen Dinge bestens gesorgt. Ein jeder, der sein Leben im Ungeborenen lebt, wer er auch sein mag, wird dies bestätigt finden. Niemand, der im Ungeborenen lebt, gibt sich mit dem «Ich» und dem «anderen» ab. Er befindet sich jenseits von beiden.
Ich durchwanderte das ganze Land und verschwendete Zeit und Kraft mit harter Askese, weil ich meinen Buddha-Geist finden wollte. Stattdessen brachte ich damit nur eine schwere Krankheit über mich. Ich bin für lange Zeiträume ans Krankenlager gefesselt gewesen, und so kenne ich mich aus eigener Anschauung bestens aus mit dem Kranksein. Was in dieser Welt geboren wird und körperliche Gestalt annimmt, muss zwangsläufig die Erfahrung des Krankseins machen. Wenn ihr aber fest im ungeborenen Buddha-Geist verwurzelt seid, so macht das Leiden, das für gewöhnlich mit einer Krankheit einhergeht, euch keinen Kummer mehr. Zwischen der Krankheit und dem Leiden muss unterschieden werden. Die Krankheit ist Krankheit, das Leiden ist Leiden. Und so ist das zu verstehen: Da der Buddha-Geist im Grunde ungeboren ist, hat er mit Freude und Schmerz gleichermaßen nichts zu schaffen. Ungeboren sein bedeutet ja, daß er vollkommen unabhängig ist vom Denken; erst wenn sich Gedanken einstellen, erfahrt ihr Schmerz oder Freude. Solange der Buddha-Geist in seiner ursprünglichen Ungeborenheit verharrt, vom Kranksein nicht bekümmert und am Kranksein nicht haftend, erfährt er kein Leiden. Wenn aber Gedanken vom Grund des Ungeborenen aufsteigen und ihr euch um eure Krankheit zu sorgen beginnt, erschafft ihr euch das' Leiden selbst; ihr verwandelt euren Buddha-Geist in Leiden. Daran ist nichts zu ändern. Selbst das Leiden der Hölle ist von dieser Art.
Nehmen wir also an, jemand leide, weil er voller Sorgen und Ängste wegen seiner Krankheit ist. Die Krankheit mag irgendwann zu weichen beginnen, doch da er nicht nur erfüllt ist von Sorgen um seine Krankheit, sondern auch noch befürchtet, er bekomme die falsche Medizin oder der Arzt sei unfähig, verwandelt er den Buddha-Geist ständig in quälende Gedanken, bis endlich die Krankheit seines Geistes schlimmer wird als die ursprüngliche Erkrankung. In dem Bestreben, der Krankheit zu entkommen, wird das Gewirr der Gedanken in seinem Kopf immer dichter, während die ursprüngliche Krankheit sich vielleicht tatsächlich allmählich bessert und er schließlich wieder gesund wird. Jetzt aber leidet er, weil die sorgenvollen Gedanken, die er im Verlauf der Krankheit und Genesung immer stärker werden ließ, ihn nicht mehr loslassen, sondern sich in seinem Geist immer weiter fortspinnen.
Dennoch müsste man jemanden, der mit einer Krankheit darniederliegt oder irgendein anderes Leiden zu erdulden hat, einen Lügner nennen, wenn er behauptete, er leide nicht. Er weiß nicht, in welcher Weise die wunderbare Weisheit des Buddha-Geistes wirkt. Versicherte er auf Ehre und Gewissen, er leide nicht, so würde das nur bedeuten, daß sein Leiden die Form des Nichtleidens annimmt. Solch einen Menschen vom Leiden zu befreien ist unmöglich. Vermöge der erleuchteten Weisheit, die ihm innewohnt, erkennt und unterscheidet der Buddha-Geist nicht nur das Leiden, sondern auch alle anderen Dinge, und wenn eine Krankheit sich einstellt, bleibt er selbst frei von aller Verstrickung in Schmerz und Leiden. Da man sich aber unweigerlich in Gedanken mit der Krankheit beschäftigt, ist es in solchen Zeiten besser, sich der Krankheit auszuliefern und zu klagen, wenn man von Schmerzen geplagt wird. So kann man in jeder Lage, krank oder wohlauf, im Buddha-Geist leben.
Eines müsst ihr euch dabei stets vergegenwärtigen: Sobald das Denken sich des Leidens bemächtigt, wird der Buddha-Geist in den Gedanken an Krankheit und den Gedanken an Leiden verwandelt, die etwas ganz anderes sind als Krankheit und Leiden selbst, und daran leidet man dann.
Der ungeborene Buddha-Geist ist ursprünglich frei von allem Denken. Weiß der Mensch nicht um die Ungeborenheit des Buddha-Geistes und leidet, weil er ihn in Denken verwandelt hat, so mag er sein Leiden auch lauthals leugnen - dieses Leugnen des Leidens ist doch nichts als Willkür, die aus seinem Denken erwächst. Er kann sich nicht wirklich von seinem Leiden lösen. Er mag denken, er leide nicht; da er jedoch nicht fest verwurzelt ist im ungeborenen Buddha-Geist, der von Geburt und Tod nicht berührt wird, ist eben dies - Geburt-und- Tod - der Grund seines Leidens.
Das Wirken eures klaren, erleuchtenden Buddha-Geistes ist von einem gewöhnlichen Spiegel so verschieden wie eine Wolke von Schlamm. Kyoto, Osaka, Edo, Sendai, Nagasaki, welcher Ort auch immer - seid ihr einmal dagewesen und habt ihn gesehen, so wird euer Gespräch mit jemandem, der diesen Ort auch gesehen hat, in vollkommener Übereinstimmung geführt werden, auch wenn viele Jahre vergangen sind und ihr euch an einem ganz anderen Ort aufhaltet. Ein Spiegel kann nur Dinge erhellen und zeigen, die von ihm nicht mehr als einen oder zwei Schritte entfernt sind; vermöge des funkelnd klaren Wirkens des Buddha-Geistes könnt ihr jedoch einen Menschen sehen und erkennen, der eine ganze Häuserzeile von euch entfernt ist. Ihr könnt einen fünfzig Meilen entfernten hochaufragenden Berggipfel sehen, selbst wenn er sich hinter Hügelketten befindet, und euer Buddha-Geist erkennt, ob es der Fuji oder der Kongõ oder irgendein anderer Berg ist. Und so wird der Buddha-Geist zwar häufig einem Spiegel verglichen, doch wie ganz anders ist seine Klarheit in Wirklichkeit! Selbst Sonne und Mond erleuchten nur die Erde und die Himmel. Die wunderbare Klarheit des Buddha-Geistes vermag jedoch - durch Worte -, die Menschen zu erleuchten und sie nach und nach von ihren Täuschungen zu befreien. Und wenn jemand diese Worte hört, sie versteht und bestätigt, so wird er aus sich selbst heraus wissen, daß das wunderbare Strahlen des Buddha-Geistes sogar das Strahlen von Sonne und Mond übertrifft. Welch ein unermesslicher Schatz euer Buddha-Geist doch ist.

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Re: Meister Bankei Eitaku
« Reply #4 on: April 12, 2015, 09:23:32 PM »
Und was will er uns erklären, den Buddhageist als das was da dahinter steckt und ungeboren ist? Ist alles Buddhageist? Hat dich Grund nicht schon immer damit in den Abgrund Maras gebracht, werte Upasika Zorita? "Was ist Alles?", kennst du doch oder, warum stehst du auf den Unsinn, der nur Altern, Krankheit und Tod bringt und die Leichenfelder vergrößert wie man sie leiden sieht und sich dabei nichts denkt, ist das ist was ein Bodhisattva  tut Gleichmütigkeit mehren und sie in die Bewusstheit treiben bis sie aus diesem Bewusstsein in die Hölle Fallen und hinauf und hinein? Keine kommt aus diesem Samsara heraus bis ihr nicht alle bei mir seit und ich sicher gehen kann das es keinen mehr gibt, der mit als Bodhisattva erkennt? Mich bei dessen Namen nennt?

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Sabba Sutta: Das All(es)

"Bhikkhus, ich werde Euch das All(es) lehren. Hört zu und gebt gut acht. Ich werde sprechen."

"Wie Ihr Sagt, Herr", erwiderten die Bhikkhus.

Der Befreite sagte: "Was ist das All(es)? Schlicht das Auge und Formen, Ohr und Klänge, Nase und Gerüche, Zunge und Geschmäcker, Körper und Tastempfindungen, Verstand und Gedanken. Dies, Bhikkhus, wird das All(es) genannt. [1] Jeder der sagen wurde: "Dieses All(es) zurückweisend, werde ich es anders beschreiben", wenn gefragt, was genau die Grundlage für seine Behauptung ist, würde unfähig sein zu erklären und weiters in Kummer geraten. Warum? Weil es außer Reichweite liegt."


Anmerkung

1. Die Behandlung in den Kommentaren dieser Lehrrede ist sehr außergewöhnlich. Um damit zu beginnen, beschreiben die Kommentare drei andere "All(es)" als Ergänzung zu dem einen hier definierten. Einer dieser unterstellt eine weiter Reichweite als dieser hier: Die Allheit von Buddhas Allwissenheit (wörtlich, All-wissendheit). Dieses beleidigt in Wahrheit den Umstand der Lehrrede, daß eine Beschreibung dessen, außer jeder Reichweite liegt.

    Zweitens, inkludiert der Kommentar hier Nibbana (Ungebundenheit) innerhalb der Reichweite des hier beschriebenen All(es), als ein Dhamma, oder ein Objekt des Verstandes, wohingegen in vielen anderen Lehrreden im Kanon spezifisch angeführt wird, daß Nibbana hinter der Reichweite der sechs Sinne und deren Objekten liegt. Zum Beispiel zeigt Sn 5.6 auf, daß eine Person, die Nibbana erreicht hat, über alle Phänomene (sabbe dhamma) hinaus gegangen ist und daher nicht beschrieben werden kann. MN 49 bespricht ein "Bewußtsein ohne Merkmale" (viññanam anidassanam), das nicht an der "Allheit des All(es)" teilnimmt. Weiters sagt die folgende Lehrrede (SN 35.24), daß das "All(es)" abzulegen ist. An keiner Stelle des Kanons wird gesagt, das Nibbana abzulegen ist. Nibbana folgt auf Beendigung (nirodha), welches zu realisieren ist. Einmal Nibbana realisiert, ist keine weitere Aufgabe mehr zu tun.

    Daher scheint es, daß der Lehrrede Diskussion über "All(es)" gedacht ist, den Nutzen des Wortes "All(es)" in den Lehren Buddhas auf die Sechssinnessphäre und deren Objekte zu limitieren. Wie die folgende Lehrrede zeigt, würde dies das Bewußtsein, Kontakt und Gefühle, in Verbindung mit der Sinnessphäre und deren Objekte, beinhalten. Nibbana würde außerhalb des Wortes, "All(es)" liegen. Dies wurde mit einigen anderen Punkten, die mehrmals im Kanon vorkommen, zusammen passen: Das Begierdelosigkeit, das höchste aller Dhammas (Iti 90), während der Arahant selbst über Begierdelosigkeit hinaus gegangen ist (Sn 4.6, Sn 4.10).

    Dies erhebt die Frage: Wenn das Wort "All(es)" Nibbana nicht beinhaltet, würde dies, abgeleitet von der Aussage, "Alle Phänomene ist Nicht-Selbst", bedeuten, daß Nibbana das Selbst ist? Die Antwort ist Nein. So wie AN 4.174 anführt, ist selbst zu fragen, ob etwas verbleibt, oder nicht verbleibt (oder beides, oder weder noch), nach der Beendigung der Sechssinnessphäre, ein Unterscheiden, von etwas sei, daß von Natur aus nicht zu unterscheiden ist (oder das Unsachliche zu Versachlichen, siehe die Einleitung zu MN 18). Die Reichweite der Unterscheidung reicht nur so weit das "All(es)" reicht. Vorstellungen von Selbst oder Nicht-Selbst, die als Unterscheidungen zählen würden, würden nicht über das "All(es)" hinaus passen. Wenn die Beendigung des "All(es)" erfahren wird, ist jede Differenzierung gestillt.

    Anmerkung des Übersetzers (jb): Das im Englischen als "the All" (Alles) bezeichnete, habe ich hier mit der anspielenden Erinnerung an "das All" im Sinne der Sinneswelt, als nützliches deutsches Wort durch die selbst wählbare Unterscheidung von Alles oder das All, mit der "doppeldeutigen" Darstellung "das All(es)" (Alles, das All) belassen.




Sabba Sutta: The All



"Monks, I will teach you the All. Listen & pay close attention. I will speak."

"As you say, lord," the monks responded.

The Blessed One said, "What is the All? Simply the eye & forms, ear & sounds, nose & aromas, tongue & flavors, body & tactile sensations, intellect & ideas. This, monks, is called the All. [1] Anyone who would say, 'Repudiating this All, I will describe another,' if questioned on what exactly might be the grounds for his statement, would be unable to explain, and furthermore, would be put to grief. Why? Because it lies beyond range."


Note

1. The Commentary's treatment of this discourse is very peculiar. To begin with, it delineates three other "All's" in addition to the one defined here, one of them supposedly larger in scope than the one defined here: the Allness of the Buddha's omniscience (literally, All-knowingness). This, despite the fact that the discourse says that the description of such an all lies beyond the range of explanation.

    Secondly, the Commentary includes nibbana (unbinding) within the scope of the All described here — as a dhamma, or object of the intellect — even though there are many other discourses in the Canon specifically stating that nibbana lies beyond the range of the six senses and their objects. Sn 5.6, for instance, indicates that a person who has attained nibbana has gone beyond all phenomena (sabbe dhamma), and therefore cannot be described. MN 49 discusses a "consciousness without feature" (viññanam anidassanam) that does not partake of the "Allness of the All." Furthermore, the following discourse (SN 35.24) says that the "All" is to be abandoned. At no point does the Canon say that nibbana is to be abandoned. Nibbana follows on cessation (nirodha), which is to be realized. Once nibbana is realized, there are no further tasks to be done.

    Thus it seems more this discourse's discussion of "All" is meant to limit the use of the word "all" throughout the Buddha's teachings to the six sense spheres and their objects. As the following discourse shows, this would also include the consciousness, contact, and feelings connected with the sense spheres and their objects. Nibbana would lie outside of the word, "all." This would fit in with another point made several times in the Canon: that dispassion is the highest of all dhammas (Iti 90), while the arahant has gone beyond even dispassion (Sn 4.6; Sn 4.10).

    This raises the question, if the word "all" does not include nibbana, does that mean that one may infer from the statement, "all phenomena are not-self" that nibbana is self? The answer is no. As AN 4.174 states, to even ask if there is anything remaining or not remaining (or both, or neither) after the cessation of the six sense spheres is to differentiate what is by nature undifferentiated (or to objectify the unobjectified — see the Introduction to MN 18). The range of differentiation goes only as far as the "All." Perceptions of self or not-self, which would count as differentiation, would not apply beyond the "All." When the cessation of the "All" is experienced, all differentiation is allayed.

See also: SN 35.24



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"Buddha-Geist", (Zen)-Gurus, strahlender Geist und rechte Ansicht
« Reply #5 on: September 13, 2017, 08:24:29 PM »

Aramika   *

Ein oder mehrer Beiträge wurden hier im Thema abgeschnitten und damit in neues Thema ""Buddha-Geist", (Zen)-Gurus, strahlender Geist und rechte Ansicht " eröffnet, dem angehäng.
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Tags: bankei eitaku zen 
 
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September 25, 2017, 09:59:28 AM

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Johann

September 05, 2017, 01:21:44 AM
Gerestet: funktioniert tadellos. Nochmal alle Zugangsdaten gemailt, Nyom.
 

Sophorn

September 04, 2017, 02:06:42 PM
Kana hat mit U. Chamroeun das Login mit neuem Passwort erfolglos versucht.
Daraufhin versuchten kana das über die Veränderung über E-mail, aber da erschien, dass die E-mailadresse nicht gültig war (die hatten Bhante auch an kana in der Mail bestätigt)
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 04, 2017, 11:52:03 AM
Sollte email im Posteingang haben, Nyom Sophorn.
 

Johann

September 04, 2017, 11:41:14 AM
Kann nicht antworten auf was, Nyom Maria? Was und wo genauer?

Nyom Sophorn. Nyom Chomroeun kann kurzlich email Daten bekommen. Mal annehmend das PW auch vergessen, (abgesenhen von der Möglichkeit, link zu drücken wenn) wird Atma ein neues anlegen und ihm mailen.
 

Maria

September 04, 2017, 11:30:41 AM
 :-*
Werther Bhante , selbiges Problem was ich schon einmal hatte, Login geht aber kann nicht antworten, bin am Nachmittag bei neuen Computer, dieser hier ist schon über 12 Jahre alt.
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:23:14 AM
Kana hat das File runtergeladen und U. Chamroeun gegeben,  der sich um die Kprrektur annehmen möchte. Kana wird auch gern das File den anderen Schülern zum Lesen teilen. Ev. sehen mehr Augen mehr.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:17:06 AM
Verehrter Bhante, Chamroeun kann sich nicht einloggen. Ist das Passwort für E-mail oder sangham.net? In beiden Fällen haben kana das erfolglos probiert.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:08:26 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

August 20, 2017, 01:37:40 AM
Es ist vielleicht gut eine Pause zu tun, doch kann es gut sein, daß man nicht zurückkehrt, für ein gutes oder schlechtes, für sich selbt und andere. Gut dort wo gut genährt und unterstützt und for allem Konzentration steigt, oder dort wo satt in jeder Hinsicht.
 

Johann

August 10, 2017, 11:31:40 AM
Wenn jemand Lust hat, oder anderen etwas Gutes oder Besseres tun kann und möchte: Korrekturlesen http://sangham.net/index.php/topic,1018.msg9625.html#msg9625 Baue nach und nach, so gut wie möglich ein auf ZzE.
 

Johann

August 07, 2017, 02:24:55 AM
Einen ausübungsreichen Vollmond-Uposatha and Gelegenheit die Mönche zu besuchen wünscht meine Person.
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:59:03 PM
... versteht und womöglich sieht, wenn er nicht den Weg hierher
findet.

Großer Dank an alle im Hintergrund.

Mögen all diese Früchte vielfach zurückkommen und inspirieren.

Ayu vanno sukkham balam

 :-* :-* :-*
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:55:25 PM
 :-* :-* :-*
karuna tvay bongkum Preah metschah

Herzliches Hallo an alle nach sehr langem!

Ein herzliches Dankeschön aus tiefsten Herzen an alle, die sich hier aktiv und indirekt hier beteiligen. Vor allem ein großes Sadhu an Bhante, der unvergleichliche Arbeit leistet, die kaum jemand ver
 

Johann

July 24, 2017, 03:15:56 AM
Fehlinvestition: Was immer man nicht in die Juwelen, in den Pfad investiert, ist vergeude Mühe, schnurrr einen fest im Rad des Leidens. Prüfen Sie es!   :) Wiederholungstäter...
 

Johann

July 17, 2017, 01:50:17 AM
Moritz
 

Moritz

July 16, 2017, 02:28:02 PM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 14, 2017, 07:07:17 AM
Moritz. Gut ihn früh Morgens und nicht bis in den frühen Morgen zu sehen.
 

Moritz

July 14, 2017, 07:03:53 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 13, 2017, 08:12:46 AM
Moritz.
 

Moritz

July 13, 2017, 07:42:39 AM
Chom reap lea
_/\_
 

Moritz

July 13, 2017, 07:40:46 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 08, 2017, 02:26:09 AM
Vor mehr als 2500 Jahen wurde a diesem Vollmondtag das Rad des Dhammas in bewegung gesetzt. Anumodana!
 

Mohan Gnanathilake

July 02, 2017, 08:24:13 AM
Sehr ehrwürdiger Samanera Johann,

ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre nette Erklärung.

Dhamma Grüße an Sie aus Sri Lanka!

 

Johann

July 01, 2017, 07:43:41 PM
Nyom Mohan. Besser: "Ich hoffe, daß es Ihnen gut geht." und bestens (ohne suggerieren, wenn interessiert) "Wie geht es Ihnen." Oder: "Möge es Ihnen Gut gehen." (wenn metta ausdrücken wollend)
 

Mohan Gnanathilake

July 01, 2017, 10:43:15 AM
Sehr ehrwürdiger Samanera Johann,

ich glaube, dass es Ihnen gut geht.

Dhamma Grüße an Sie aus Sri Lanka!
 

Mohan Gnanathilake

July 01, 2017, 10:32:46 AM
Werter Micro,
herzliche Grüße aus Sri Lanka nach Deutschland!
 

Johann

July 01, 2017, 10:32:17 AM
Nyom Mohan.
 

Johann

June 25, 2017, 01:38:38 PM
Alles Zufälle. Nissaya. Und wenn da keine starke Grundlagenursache aufkommt, upanissayapaccayena, na dann war's das, und alles is weg. Lebewesen sind Erben ihrer Taten (im Geist, Wort und Körper).
 

Johann

June 25, 2017, 01:27:24 PM
Schwupps und weg. Waffen und Nahrung geholt.

Oh, was sag ich. Wenn man's doch nehmen kann, auch ohne das Gefühl zu nehmen... Unsinn hier. Hat doch keiner interesse Verdienste zu tun.
 

Johann

June 25, 2017, 01:21:28 PM
Mirco. Wie geht es?
 

Johann

June 25, 2017, 01:20:43 PM
Es ist doch viel angenehmer, wenn man sich nehmen kann was und wann immer man will, oder? Warum sollte man sich so viel antun, da sind genügend die Anbieten.
 

Johann

June 14, 2017, 06:45:07 PM
Jetzt aber vorerst. Möge jeder guten Unterhalt (ung) im Dhamma und Stärkung finden uud sich davon reichlich nehmen.
 

Mohan Gnanathilake

June 11, 2017, 08:24:45 AM
Werter Harry,

ich freue mich darüber, nach einigen Monaten wieder auf sangham.net Sie zu grüßen.

Herzliche Grüße aus Sri Lanka nach Deutschland!
 

Johann

June 09, 2017, 05:05:59 PM
Mögen sich alle, möge sich Guest der Uposatha-Einhaltung nicht nur heute annehmen, und glücksverheißende Zeit verbringen.

May all, may Guest not only today observe the Uposatha and spend auspicious time
 

Mohan Gnanathilake

June 03, 2017, 01:48:08 AM
Sehr ehrwürdiger Samanera Johann,

es geht mir zur Zeit gut. Ich glaube, dass es Ihnen auch gut geht.

Dhamma Grüße an Sie aus Sri Lanka!
 

Johann

June 02, 2017, 11:19:32 PM
Wie geht es Upasaka Mohan?
 

Mohan Gnanathilake

June 02, 2017, 10:51:50 PM
Wie sehr ehrwürdiger Samanera Johann geschrieben hat, hatte ich am 10. Mai 2017 meinen  Geburtstag, an dem Tag  in diesem Jahr das Wesakfest gefeiert wurde.
Beste Grüße an Sie aus Sri Lanka!
Mohan Barathi Gnanathilake
 

Johann

June 02, 2017, 12:33:54 PM
Wußte doch, daß so Nahrung immer gefressen werden will.  :)
"Sehr gut, weiter hungern."

Freut das Nyom Marcel wohlauf ist.
 

Marcel

June 02, 2017, 12:20:52 PM
weil "keines" immer noch die bezugnahme auf eines hat!
 

Johann

June 02, 2017, 10:23:46 AM
Wenn zwei mehr als eines sid, warum ist dann keines auch eines?
 

Johann

May 20, 2017, 04:30:26 PM
Moritz
 

Moritz

May 20, 2017, 03:42:08 PM
Namasakara, Bhante. _/\_
 

Johann

May 18, 2017, 09:56:06 AM
Sadhu und Mudita.
 

Moritz

May 18, 2017, 09:53:33 AM
_/\_ _/\_ _/\_
 

Sophorn

May 18, 2017, 09:22:19 AM
 :-* :-* :-*
Wünsche allen einen guten Silatag.
 :-* :-* :-*
 

Johann

May 16, 2017, 01:45:43 PM
Erfreulich
 

Maria

May 16, 2017, 12:09:45 PM
 :-*Werte Sophorn noch am Flughafen getroffen :)
sitzt im Flieger :-*
 

Johann

May 16, 2017, 02:20:58 AM
Ein Dhammatalk, über ein paar Audiofiles, sicher auch gut für ihre Familie, Mutter... http://sangham.net/index.php/topic,7997.0.html
 

Sophorn

May 16, 2017, 02:17:07 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

May 16, 2017, 02:11:44 AM
Vielleicht möchte Nyom Maria sie noch gerne am Flughafen verabschieden, wenn sie von der Gelegenheit weis.

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