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Tipitaka Khmer

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Author Topic: Menschen auf der Flucht  (Read 4966 times)

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Offline Sophorn

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Menschen auf der Flucht
« on: August 25, 2015, 04:48:58 AM »
 _/\_ _/\_ _/\_

Mögen alle Wesen, die auf der Flucht sind, Plätze der Ruhe, Umsicht und Frieden finden. Plätze, wo sie gern gesehen werden und willkommen geheißen werden.

Mögen die Massen, die gerade in Europa lebendig ankommen, einen sicheren Platz finden.

Mögen die ansässigen Menschen sich guter Gesundheit erfreuen und Frieden entwickeln.

Mögen die selbstlosen Taten vieler so gesehen werden und Nachahmer finden.

Mögen all diejenigen, die aus Emotionen heraus zerstören, erkennen, dass sie sich selbst verletzen.

Ayu, vanno, sukkha, balam!

 _/\_ _/\_ _/\_

Offline Marcel

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Antw:Menschen auf der Flucht
« Reply #1 on: August 25, 2015, 12:19:40 PM »
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anumodana

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Offline Johann

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Antw:Menschen auf der Flucht
« Reply #2 on: August 26, 2015, 10:29:38 AM »
_/\_ _/\_ _/\_

...Plätze, wo sie gern gesehen werden und willkommen geheißen werden. ...

Mögen die selbstlosen Taten vieler so gesehen werden und Nachahmer finden...
 _/\_ _/\_ _/\_

Sadhu!

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa


"Da sind diese fünf wohlangebrachten Geschenke. Welche fünf? Jemand gibt einem Neuankommenden. Jemand gibt einem Abschiednehmenden. Jemand gibt einem der krank ist. Jemand gibt in Zeiten von Hungersnot. Jemand legt die ersten Füchte der Felder und Obstgärten vor jene, die tugendhaft sind hin. Das sind die fünf wohlangebrachten Geschenke."

Zur rechten Zeit geben sie —
   jene mit Einsicht,
   offenherzig, frei von Knausrigkeit.
Zur rechten Zeit gegeben,
mit einem Herz inspirirt von noblen Leut’
   — gerichtet, So —
tragen ihre Gaben Reichhaltigkeit.
Jene die Mitfreud mit so einem Geschenk
   oder dabei Hilfe erweisen,
auch diese haben Anteil an dem Verdienst,
   und ist die Gabe damit nicht ausgelaugt.
So sollte man mit unzögerlichem Geist geben,
dort wo es große Früchte trägt.
   Verdienste sind es die Lebewesen
   in ihrer nächsten Existenz etablieren.
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Offline Sophorn

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Antw:Menschen auf der Flucht
« Reply #3 on: August 31, 2015, 11:09:12 PM »
 _/\_ _/\_ _/\_

Vielen Dank für den  Verweis! Nun kann karuna auch besser damit Bezug nehmen.

 _/\_ _/\_ _/\_

Offline Johann

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Antw:Menschen auf der Flucht
« Reply #4 on: September 01, 2015, 05:19:07 PM »
Da gibt es ein Sutta, in dem Buddha beschreibt, daß Menschen zu allen Möglichen Dingen Zuflucht nehmen, doch nur wenige dort wo Sicherheit erwartet werden kann.
"Buddhist" oder Anhänger Buddhas zu sein, bedeutet einzusehen, das man Flüchtlich ist und das man entgegen allen anderen stets Flüchtenden dieser Welten, Zuflucht sucht, oder besser in gewisser Maßen gefunden hat.

So ist es, daß ein "Zu"-Flüchtling, wenn er denn einer ist, immer die Situation eines Flüchtlings erkennt.

Man mag sich fragen, warum in dem Sutta oben, die besten Früchte an jene, die Tugendhaft sind gegeben werden sollten. Wenn man etwas tiefer refelktiert, deshalb, weil jene stets, zumeist alle anderen Zeitgerechten Situationen erfüllen, stets kommt, stets geht, und auch sonst alle eigenschaften eines Flüchtlings, der das annimmt was man ihm gibt, im Aussen trägt.

Mögen alle die Früchte des "Zu"-Flüchtlingsdasein aber auch die Früchte des Teilens an alle Flüchtlinge der Welt erkennen und nie vor den Handlungen die zu den Früchten des ersten und den Früchten des Zweiten führen zurückscheuen. Zufluchtgeber wie auch Gelegenheiten Zuflucht zu geben, wenn man weltlich oder überweltlich gewisse Dinge teilen kann, zu treffen ist selten in dieser Welt.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Sie nehmen vielerorts ihre Zuflucht,
in Bergen und Wäldern,
zu Park- und Baumaltären:
Menschen, die von einer Gefahr bedroht sind.

Das ist nicht die sichere Zuflucht,
nicht die überragende Zuflucht,
das ist nicht die Zuflucht, wo du,
wenn du sie genommen hast,
frei wirst von allem Leid & Stress.   

Aber wenn du,
nachdem du zu Buddha,
Dhamma & Sangha Zuflucht genommen hast,
mit rechter Einsicht die vier edlen Wahrheiten verstehst
-- Stress, die Ursache von Stress,
das Überschreiten von Stress & den edlen achtfachen Pfad,
den Weg zur Beruhigung von Stress:
das ist die sichere Zuflucht,
das ist die überragende Zuflucht,
das ist die Zuflucht, wo du,
wenn du sie genommen hast,
frei wirst von allem Leid & Stress.
Quote from: Dhammapada
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Offline Sophorn

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« Reply #5 on: September 05, 2015, 04:26:06 AM »
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Offline Johann

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« Reply #6 on: September 14, 2015, 02:59:57 AM »

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Kindada Sutta: Ein Geber von Was

[Eine Deva:]
Ein Geber von was, ist eine Geber von Kraft?
Ein Geber von was, ist ein Geber von Schönheit?
Ein Geber von was, ist ein Geber von Entspannung?
Ein Geber von was, ist eine Geber von Vision?
Und wer ist ein Geber von Allem?
   Gefragt seiend, bitte geantwortet dieses mir.

[Der Buddha:]
Ein Geber von Nahrung, ist ein Geber von Kraft.
Ein Geber von Stoffen, ein Geber von Schönheit.
Ein Geber von Fortbewegungsmittel, ist ein Geber von Entspanung.
Ein Geber einer Lampe, ein Geber von Vision.
Und einer der eine Bleibe gibt,
ist einer, der ein Geber von Allem ist.
      Doch jener, der das Dhamma lehrt,
      ist ein Geber
      des Todlosen.
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Offline Sophorn

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« Reply #7 on: September 15, 2015, 07:16:50 PM »
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Offline Johann

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Antw:Menschen auf der Flucht
« Reply #8 on: October 02, 2015, 03:33:33 AM »
Vielleicht eine Geschichte.

Vor einigen Wochen ist Atma, der "Flüchtlig" vor Falscher Sichtweise und dem Leben mit Leuten falscher Sichtweise, wieder mal auf der Flucht oder besser der weiter Zuflucht in der Hauslosigkeit, weitergewandert. Zu dieser Zeit wurden in diesem Bezirk gerade die Straßen für die kommende Regenzeit hergerichtet und der frisch gebrochene Granitschotter auf die Wege aufgebracht, die wirklich nicht leicht barfuß zu begehen sind. Es war um die Mittagszeit, von einer Siedlung, kurz vor dem freien Feld zur nächsten Siedlung, in diesem relativ stark beiedelten Gebiet, als Atma die lange 2km lange frisch geschotterte, ja nahezu vor Schäfte glänzende Piste vor sich sah. Rechts war ein Feld, unbearbeitet, vom Weg durch einen Kanal getrennt und so wie es aussah, gab es nur einen Zugang, der nahe einem Haus gelagen war. So es aussah, als ob dieser Weg zum Land des Hausbesitzers gehört, stellte Atma sich in etwas Abstand vor das Grundstück und wartete dort, angesprochen zu werden. Nach einigen Minuten in der prallen Hitze, die Frau lag in der Hängematte, der Mann wollte keine Beachtung schenken, wendete er sich dennoch zu und blicke mir entgegen. "Ist es möglich, hier diesen Weg zu gehen?" "Nein, hier gibt es keinen Weg. Da ist die Straße" und deutete auf die Schotterpiste. Ein paar schritte über sein Land wären eine Zuflucht gewesen, aber er dachte wohl, daß man ihm etwas wegnehmen möchte und keinerlei Rechte auch nur in irgend einer Weise haltend, freut man sich dann auch selbst über ein "da ist eine Weg" selbst wenn es bessere und schmerzlosere gebe.
So atmete Atma durch und ging langsam die Straße entlang, hin und wieder einen notwenigen Blick zu opfern, der dann gleich wieder zu einem "autsch" führte, ob da nicht dennoch ein Umweg wäre. Es muß ein elendes Bild von den Häusern der nächsten Siedlung aus gewesen sein, daß man da abgibt. Viele Leute, sichtlich berührt, lüden Atma großzügig ein, auf ihrem Moped platz zu nehmen, wie sehr oft in diesem Bezirk. Auch das war hinter einen zu bringen und so erreichte Atma nach guter Zeit dennoch die "befreiende" nächste Kreuzung. Am ersten Haus, das einen Logenblick auf die Schotterstraße hatte, kam mir ein junger Mann entgegen und bat Atma die Einladung anzunehmen sich etwas auszurasten, die Sonne stand in der Baumlosen gegend im Zenit und die Bauern wissen gut was es heißt in dieser Zeit zu gehen. Da war eine kleine Gruppe von Nachbarn, die sich gerade zum Plaudern zusammengefunden hatten und nach Annehmen von etwas Schatten, waren sie sehr erfreut die Aufmerksamkeit und Zuvorkommenheit zu geben. Das meiste abgeleht, von einem Platz zur Mittagsrast, bis zu einer Dusche, verpflegten Sie Atma mit getränken und bald war die Aufmerksamkeit, nach den gewöhnlichen Fragen, wieder zum Tratsch der Leute, die etwas abseits saßen, übergegangen. Atma nahm im verschwindenden Schatten der Nordseite des Hauses die Getränke ein, wärend die Diskussion der Leute jene war, daß es für Ausländer leicht ist hier her zu kommen und sie es überhaupt nicht leicht hätten ins Ausland zu gehen. Dann kam die Sache mit den Rechten auf, Sie wissen, diese Sachen von Gerechtigkeit und wurden emptionaler. Irgendwann unterbarch Atma, als sie schon bei einem anderen Thema waren die Gespräche und begann darüber zu sprechen, was der Unterschied zwischen ihrer Kultur der Zuvorkommenheit und der neuen Verwirrung von Rechten ist, der Unterschied zwischen Fordern und erstreiten und geben und empfangen. Dann erinnerte ich sie, daß vor nicht allzulanger Zeit, abertausende ihrer Landsleute Zuflucht in den Länder, die ihnen nun gerade nicht so zugänglich sind, gefunden haben und das sehr dumm wäre statt Dankbarkeit zu pflegen darauf umzuschenken, was der Westen oder die Moderen Welt ihnen gerade beibringen möchte und für die Unruhen der Welt verantwortlich ist. Das Bewußstsein im Herzen, daß diese Leute gerade einen "Flüchtlich" versorgen, versuchte Atma ihnen die Schönheit ihrer Verdienste nicht durch solche schlechten Ansichten zu zerstören, zog die Vergleiche des Flüchtlings "Kind", daß von der Mutter als Fremder aufgenommen wurde und wie wichtig es wäre, den Kindern Dankbarkeit und Güte beizubringen, um nicht ohne Leute um sich, die einem abseits von Rechten, versorgen, im Alter und Not fristen zu müssen. Atma der verrückte und seltsame "Flüchtling" versuchte sich so mit diesen Lehren zu bedanken, lehnte dann noch ein paar Einladungen, die zwischen dem Tratsch dann noch aufkamen ab, empfing gerne noch eine Flasche Wasser und fragte dann, ob, wenn man da in den Süden geht, keine Straße mehr wäre. Bejaht, stand er dann auf, wünschte ihnen alles Gute und ging eben in diese Richtung, als die Lieferanten gerade gekommen waren, um Dachmaterial für das neue schöne Haus, die Baustelle auf der diese Begebenheit stattgefunden hatte, und die Leute gerade die Aufmerksamkeit des Hausbesitzers und der Leute auf sich gelenkt hatte.

Nur wenn Sie Menschen Güte empfangen, und/oder wenn sie etwas klüger sind, ist es ihnen möglich Dankbarkeit zu pflegen und in gleicher Weise Güte weiter zu geben.

Erinnern Sie sich stets an Ihre Flücht, bedenken Sie, daß alles nicht sicher ist, auch wenn sie Flücht noch nicht kennen und beobachten sie Leute die nicht so gewöhnlich sind, sehen sie sich Flüchtlinge an, sehen Sie sich selbst an und vielleicht gefällt ihnen eines Tages die Idee als Flüchtling, in der Annahme einer Wahrheit, die für alle gilt, aufrecht zu leben anstelle diese vermeiden zu wollen und dann dennoch nicht entkommen, ja vielleicht dann, wenn Wahrheiten wirksam werden, keine Zuflucht bekommen. Nur so können Sie die Wege aus dieser Welt der Flüchtlinge für sich pflastern und auch anderen damit den Weg bereiten.

Dies etwas reflektiert, kommt Atma die Geschichte eines Wegbauers in den Sinn: Die Erzählung von den jungen Vögeln - Let all the forest's nestlings

Sie wissen was es heißt ein Flüchtling zu sein und Sie wissen was es heißt zurvorkommend zu sein und Güte zu geben, jene, die nicht geizig sind, bereiten Sich auch wenn es gegen den Strom geht, einen guten eigenen Weg und für viele, die dieses zu erkennen vermögen.

Lassen sie Denken in Formen von Rechten und Forderungen fallen, und beginnen Sie sich Ihre Wege mit Gute und Geben selbst zu pflastern, alles was sie tun und geben, tun sie für sich selbst und anderer in einem Weg der nicht gegen das Dhamma strömt und aus der Welt der Flüchtlinge heraus führt. Halten Sie sich an Leute von Rechtschaffenheit und nehmen Sie abstand von Volkshelden und Rechtserkämpfern. Flicken sie Löcher in der Straße, anstelle sich über die Nichteinhaltung von Pflichten des Wartens von anderen zu beschweren.

Atma ist beglückt, hier unter so vielen täglichen Begebenheiten der Gute und Dankbarkeit das edle Leben einen Flüchtlings leben zu können, in Gänzlicher Abhängigkeit von seinem "Glück", desen Erlangen und Opfer er sehr oft reflektiert. In Tiefen Respekt und Dankbarkeit an die Leute die in diesen Breiten rechte Sichtweise bis heute noch etwas aufrecht erhalten konnten und ihre Güte ausbauen und Dhamma praktizieren.

Dem aufkommenden Durst diese Körpers nach bestehen noch flüchten wollend, noch flüchdend, möchte nun für seine Almosenrunde unterbrechen und eben diese Leute die an ihrer guten und bequemen letzten Zuflucht arbeiten besuchen. Zu welchem Zwecke wäre es gut, könnte man damit nicht anderen Gelegenheiten geben, mit der Arbeit am Pfad für sich selbst zu beginnen, in fortzusetzen, fortsetzen zu können indem man Gelegenheiten dafür empfängt und eben das was man vermag gibt und losläßt.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Was nicht gegeben ist, ist verloren

    Nun wenn die Welt brennt mit dem Altern und Tod, sollte man [seinen Reichtum] retten, indem man gibt: was gegeben wird, ist gut gerettet. Was gegeben ist tragt Früchte wie Freude. Was nicht gegeben nicht: Diebe tragen es fort, oder Könige, es wird verbrannt vom Feuer oder geht verloren. — SN 1.41

Ob nun Bedarfsmittel oder Dhamma, oder die Geschichten ihrer guten Taten.
« Last Edit: October 02, 2015, 03:50:17 AM by Johann »
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« Reply #9 on: November 29, 2016, 07:09:19 PM »
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« Reply #10 on: November 30, 2016, 02:29:39 AM »
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Danke für die Lehre, ehrenwerter Samana Johann


( Datei im Anhang)

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Offline Johann

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« Reply #11 on: November 30, 2016, 03:50:41 PM »
Gerade seit gestern dache Atma an das Thema "still geworden darum oder, was ist, wenn Ich die Dhammika auf sangham.net wieder darauf aufmerksam machen würde, un sie fragen, was aus den Flüchtlingen, welche die Münder und Ohren überfluteten, geworden?". Gut, daß Sie Upasaka Harry das irgendwie vernommen und übernommen haben, hatte Atma es heute nicht im Geist gehabt...

Also:  "Was aus den Flüchtlingen, welche die Münder und Ohren überfluteten, geworden? Sieht Guest noch einen Grund, für eine eigene, alternative Zuflucht?"

(Sadhu, und mudita, Upasaka Harry)
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Offline Sophorn

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« Reply #12 on: November 30, 2016, 05:24:46 PM »
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Tatsächlich beschäftigt sich karuna sehr viel mit diesem Thema, eigentlich fast täglich... wovor man flüchtet, wohin man sich wegflüchtet, was die Motivation ist und worin eine Zuflucht nehmen Gutes bewirken kann und worin/warum man mittendrin doch abbricht und abkommt - oder doch weitergeht, und froh darüber war.

Ausgelöst wurden diese Gedanken durch das Buch, das karuna aus Sri Lanka mitgebracht hatte: Es nennt sich Buddhist Chanting - es ist so eine Art kleines Lehrbuch für Kinder, was eigentlich immer rezitiert wird und in Bildern verdeutlicht.

Für karuna ist der Vergleich zwischen dem Pali und dem Khmerpali sehr interessant und während karuna also beide Versionen vergleicht, kamen andere Gedanken hoch...
wie ruhig es ist, wenn alles klar ist. Und karuna kann sich erinnern, wie es war, als karuna ins kalte Wasser sprang und sich vor Jahren für eine Zeremonie zur Nonne einweihen liess. Zuflucht damals zu nehmen war folgen und keine Ahnung haben worauf karuna sich einliess. Viele Fragezeichen und dann die ganze Rezitationen, noch mehr Fragezeichen.

Heute, wo karuna ein bisschen mehr versteht, ist karuna voller Ehrfurcht. Wie genau es ins Khmer übersetzt wurde und nicht nur in der Sprache nobel ist, sondern auch in der Gesinnung.
Und wie Menschen diese heiligen Wörterzusammensetzungen runterbeten, manchmal runtersingen und keine Ahnung haben was sie da rezitieren. Und wie lange karuna sich das angehört hat und immer gedacht hatte und sich gefragt hatte, was würde passieren, wenn man das eigentlich verstehen würde.

Langsam, sehr langsam, nähert sich karuna dem sich etwas auszukennen und mit jedem Verstehen stellt sich das Gefühl der Dankbarkeit ein - und der Erkenntnis, wie unachtsam man Zeit verstreichen lässt.

 <.I.> <.I.>

  _/\_ _/\_ _/\_

Offline Johann

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« Reply #13 on: November 30, 2016, 05:57:18 PM »
* Johann ironisch anghaucht und am Ego kratzend offtopic: So wie Sie kaum wissen, daß Khmer vom Sanskr khemera und Pali khema (Land oder Person, die im Frieden ist) kommt, oder Dak (Wasser) von Udaka (in Pali), seh (Pferd) von assa (pali)... Bhante Indannano kennt ganz gut den Sprung vom Khmer, Khmerpali und Pali. Man lernt lesen und Schreiben, als Deutschsprachgeborener der Khmerschrift leicht und einfach über das lesen der Suttas und aussprach im "Original" oder heute so genannten Pali. 7 Fliegen auf einen Schlag (oder ev. Nurnmehr max. 7 Leben in guten Existenzen, als Deva oder Mensch), von Stromerlanger (sauta (khmerpali), Sotapanna, durch hören Nibbana (Weisheit) "gesehen" - unerschütterliches Vertrauen in die Drei Juwelen, und ungebrochene Grundsilas zeichnen ihn aus- , zum Arahant)

Vielleicht erzählt Upasika Sophorn, als original "Flüchtlingskind" auch ihre Weltliche Geschichte von der Flucht zur Zuflucht. Für Atma war der erste Meilenstein, zum Thema passand hier, in dieser Exstenz, die Hauptschule und 4 Bootpeoplekinder aus Cambodsch, über Vietnam als Schulkollegen, die keine Jausenspeise von den Eltern mitbekamen und oft einschliefen... ob er nun hier wahrlich "endet"?! Also alles da und doch sind da jene auf der Flucht vor Wahrer Zuflucht, diese Leute voller Nissaya, oder am Berg von Reis wie ein Hund verhungernd. Was außer Teilen von erworbenen Verdiensten hilft einem Reichen und Fluchtlingen schon um Zuflucht zu sehen?

Mudita

(Anm.: Atma ist kein Sprachgelehrter und Pali weit fern und mehr ein "Glücksspekulant", wie daß so einfach ist mit Sann(j)akhan(daha))
« Last Edit: November 30, 2016, 06:06:03 PM by Johann »
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Offline Johann

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« Reply #14 on: November 30, 2016, 07:24:23 PM »
Ein Schutz-Paritta allen Flüchtlingen Samsaras (Lesung) SN 2.9 Candima Sutta: Der Mondgottheits Gebet für Schutz und eine Einladung zur Verehrung in Pali (khmer (Urspung Samana Johann, hoffentlich richtig) u. Lateinschrift (Chantingguide Dhammayut USA)) und Englisch in der Anlage. InKlammer für Hauslose und Mönche)
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Plauderbox

 

Johann

May 22, 2018, 10:11:37 AM
Sadhu!
 

Marcel

May 22, 2018, 09:37:30 AM
 :-* :-* :-*
einen verdienstvollen uposatha wünsche ich allen  :-* :-* :-*
 

Marcel

May 19, 2018, 03:07:57 PM
 :-* :-* :-*

ehrwürdiger bhante

 :-* :-* :-*
 

Johann

May 19, 2018, 03:05:38 PM
Nyom Marcel.
 

Johann

May 14, 2018, 01:24:42 PM
Sadhu!
 

Marcel

May 14, 2018, 01:23:37 PM
 :-* :-* :-*
allen ein verdienstvollen uposatha

 :-* :-* :-*
 

Johann

May 14, 2018, 08:34:09 AM
Schüsse von Wilderern am Tag sind ja nicht ungewöhnlich, doch aus mehreren Richtungen und automatischen Waffen doch bisher hier nicht üblich gewesen. Möge niemand anderen Schaden zufügen und sich mit Abstehen davon jeder beschützen.
 

Johann

May 14, 2018, 01:06:38 AM
It's not an accident that you came here and it will be not an accident whether one stays, comes back or leaves for another becoming or goes beyond.
 

Johann

May 13, 2018, 06:51:53 AM
Mag da keiner seine Mutter an dem Tag vergessen zu ehren.
 

Johann

May 11, 2018, 02:11:37 PM
Nyom Marcel.

Schlangentag und -nacht heute. Wem mag man was vergönnen? Der Schlange? Den Mäusen? Metta & Samvega oder umgekehrt? Mal angstlos Hunger, mal Angst, mal Maus, mal Schlange, essen, gegessen, verfolgen, gejagt...
 

Marcel

May 11, 2018, 11:57:36 AM
 :-* :-* :-*
ehrwürdiger bhante
 :-* :-* :-*
 

Johann

May 10, 2018, 04:00:02 PM
Nyom Marcel.
 

Marcel

May 09, 2018, 03:08:42 PM
 :-* :-* :-*
 

Johann

May 09, 2018, 07:01:42 AM
Nyom Matthew.
 

Johann

May 06, 2018, 11:49:06 PM
Chamreoun bo, Moritz
 

Moritz

May 06, 2018, 05:12:29 AM
Vandami Bhante _/\_
Einen angenehmen Tag. _/\_
 

Johann

May 04, 2018, 12:18:14 PM
...And what is lack of food for the arising of unarisen sloth & drowsiness, or for the growth & increase of sloth & drowsiness once it has arisen? There is the potential for effort, the potential for exertion, the potential for striving. To foster appropriate attention to them: This is lack
 

Johann

May 04, 2018, 12:14:44 PM
...“Und was ist das Fehlen von Nahrung für unaufgekommene Faulheit und Trägheit, oder für das Wachsen und Mehren von Faulheit unf Trägheit, wenn einmal aufgekommen? Da ist das Vermögen für Anstrengung, das Vermögen für Ausübung, das Vermögen für Streben. Dafür passende Aufmerk
 

Sophorn

April 30, 2018, 02:59:48 AM
Sadhu.  :-* :-* :-*
 

Johann

April 30, 2018, 01:04:45 AM
Ein hingabevolles Visakha-Fest, allen die es heute begehen, oder nochmal.


A devoted Visakha-fest for all who conduct it today, or again.[/en]
 

Johann

April 29, 2018, 08:42:23 AM
Sadhu!
 

Sophorn

April 29, 2018, 05:54:57 AM
Viel Segen und Einsicht heute an Vesakh Bochea!  :-* :-* :-*
 

Johann

April 29, 2018, 02:08:23 AM
Heute oder morgen gedenkt und erfreut man sich an Buddhas Geburt, Erwachen und letztes Dahinscheinden.

_/\_

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -
 

Marcel

April 28, 2018, 02:58:36 PM
 :-* Ehrwürdiger Bhante  :-*
 

Johann

April 28, 2018, 02:55:18 PM
Nyom Marcel.
 

Johann

April 28, 2018, 12:44:32 PM
Geizhals :) (und nach dem Dhamma gegeben, wird so und so nichts angenommen.

Sadhu! Und mudita!

Nyom Moritz.

Visitor

April 28, 2018, 10:27:19 AM
Möge es euch allen gut gehen! Danke für Alles. Ich bin für ewig verschuldet. Komme zurück wenn ich was zu geben habe.
 

Moritz

April 28, 2018, 07:48:45 AM
Vandami, Bhante _/\_
 

Marcel

April 25, 2018, 02:20:08 PM
 :-* sadhu, möge es dem ehrwürdigen bhante johann schnell wieder bessergehen :-*
 

Johann

April 25, 2018, 02:09:45 PM
Körper. Besser, Atma würde vor einigen Tagen mit medizin versorgt und be-iniziert. Ein paar Tage noch bis NW der Med. wohl weg ist.
 

Marcel

April 25, 2018, 02:02:51 PM
 :-* :-* :-*
 

Johann

April 25, 2018, 02:00:11 PM
Atma ist/übt am Samma-vayamieren/-mimieren. Fegen, sozusagen.
 

Marcel

April 25, 2018, 01:58:03 PM
 :-* anumodana ehrwürdiger bhante johann ich werder darauf achten :-* wie geht es ihnen mit der malaria-erkankung?  :-*
 

Johann

April 25, 2018, 01:52:35 PM
Na gerade auf guten Zuständen SOLLTE man, zum Zwecke der wahren Sicherheit aufbauen, sie entwickeln und festigen, Nyom Marcel.
 

Marcel

April 25, 2018, 01:37:13 PM
 :-* "im moment" geht es mir gut! aber da kann ich wirklich nicht drauf bauen :-* wie ist das wohlbefinden des ehrwürdigen bhante Johann?  :-*
 

Johann

April 25, 2018, 01:25:09 PM
Wie geht es Nyom Marcel?
 

Marcel

April 25, 2018, 01:12:57 PM
 :-* ehrwürdiger bhante johann  :-*
 

Johann

April 25, 2018, 01:11:36 PM
Nyom Marcel
 

Johann

April 22, 2018, 09:11:17 AM
Sadhu!
 

Sophorn

April 22, 2018, 08:40:14 AM
 :-* :-* :-*
May every being be happy and free from dukkha.
May many renew their vows in silas today.   :-* :-* :-*
 

Danilo

April 15, 2018, 12:43:25 AM
Bhante _/\_
 

Johann

April 15, 2018, 12:38:56 AM
Nyom Danilo.
 

Johann

April 12, 2018, 10:05:15 AM
Moritz
 

Moritz

April 12, 2018, 08:34:11 AM
Namasakara, Bhante. _/\_
 

Moritz

April 10, 2018, 07:19:18 PM
Hello.
 

Johann

April 10, 2018, 01:09:20 PM
Nyom. (Sideboad ist stets zugeklappt... tech. Probl.) 3:00 ist auch schon guten Tag.
 

Moritz

April 10, 2018, 03:06:49 AM
Good day (night here)
_/\_
 

Moritz

April 10, 2018, 02:54:42 AM
Namasakara, Bhante. _/\_
 

Johann

April 09, 2018, 09:43:17 AM
Take your time Nyom Danilo and watch the breath to stay best calm for best benefit. A lot of chances to get ride of many ols burdens.
 

Danilo

April 08, 2018, 06:24:57 PM
_/\_

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