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Author Topic: Sangha, eine allgemeine Beschreibung und Diskussion  (Read 2298 times)

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Offline Johann

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Sangha, eine allgemeine Beschreibung und Diskussion
« on: November 08, 2015, 02:12:12 PM »
* Anmerkung:  Atma hat sich heute erlaubt den wiki-Artikel "Sangha" etwas auszubauen (und sicher für viel wieder mal Arbeit gemacht, wer also möchte, Wiki freut sich sicher)

https://de.wikipedia.org/wiki/Sangha (gelöscht https://de.wikipedia.org/wiki/Portal_Diskussion:Buddhismus#sangha)
(Ursprungliche Version: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sangha&oldid=148182123)


Sangha Buddhas

Sangha (Pāli: सङ्घ saṅgha; Sanskrit: संघ saṃgha: „Gemeinschaft“) bedeutet in der buddhistischen Terminologie „Orden“ oder auch „Gemeinschaft“ und beschreibt die vierfache Versammlung (Pali: parisā) - Mönche (Bhikkhu), Nonnen (Bhikkhuni), Laienmänner (Upāsaka), Laienfrauen (Upāsika) - der Anhänger bzw. Schüler Buddhas. Das Wort „Sangha“ ist in Pāli maskulin, allerdings ist in Deutschland auch die weibliche Form, „die Sangha“ (angelehnt an „Gemeinschaft“, „Gemeinde“), verbreitet.

Die Sangha (Gemeinschaft der gutgegangenen Schüler), ist nach dem Buddha (Lehrer) und dem Dhamma (Lehre), das dritte Objekt der buddhistischen Zuflucht, den Drei Juwelen, in dem Anhänger Buddhas Sicherheit und Unterstützung suchen. Neben dem Dienen als Objekt der Zuflucht, beschreibt das Wort im buddhistischen Gebraucht die Benennung einer Gruppe von Lebewesen, auf konventioneller und auf idealer Ebene.

Inhaltsverzeichnis 

Bedeutung

Sangha auf der konventionellen Ebene: Klösterliche Sangha

Mit dem Begriff wird von Buddha die Gemeinschaft der Bhikkhus (Mönche) und Bhikkhunis (Nonnen), jener Personen, die aus dem Haushälterleben, in das Leben der Hauslosigkeit, in der Lehre Buddhas gezogen sind, beschrieben. Dieses erfolgt mit Erlangen einer offiziellen Annahme durch die Gemeinschaft der Eingeweihten (zu Beginn durch Buddha selbst), und der Annahme der klösterlichen Übungsregeln (Patimokkha). Die Sangha kann sich hier im Einzelnen, neben der gesamten Gemeinschaft der klösterlichen Schüler, auf einzelne Gruppen von eingeweiten Personen, z.B. die Mönche eines einzelnen Klosters, beziehen.

In Westen, durch die dominierende Verbreitung der Lehren Buddhas durch Laienlehrer, aber auch Gewohnheiten einzelner buddhistischer Schulen, die Abkömmlinge des ursprünglichen buddhistischer Ordensangehörigen darstellen, ist es weit verbreitet, in den Begriff Sangha, als Beschreibung der direkt nachfolgenden Schüler, auch Laienanhänger einzubeziehen. Da der Buddha keinerlei fomale Erbfolge und Übertragung außerhalb der klösterlichen Sangha festgelegt hat, kann die Laienschaft auf konevetioneller Ebene nicht als Sangha bezeichnet werden. Der korrektere Begriff für das Ansprechen der buddhistischen Laiengemeinschaft, oder einer gemischten Gruppe, ist 'parisā' (Versammlung). Die allgemeine Verwendung ist durch das Vermengen mit der Bedeutung auf der idealen Ebene entstanden, welche die Laiengemeinschaft einer bestimmten Qualität, nicht ausschließt (siehe unten "Landläufiger und abgewandelter Gebrauch").[1]

Gründung der Sangha

Der Buddha, der ursprünglich nicht lehren wollte, gründete die Sangha kurz nach seinem Erwachen, nach seiner ersten Lehrrede[2]. Mit der Aufnahme seiner ersten Schüler (seine früheren fünf Gefährten vor dem Erwachen) hat er diese Gruppe, als konventionelle Gemeinschaft, als Rahmen der Ausübung seines Weges, und zum Weitertransport seiner Lehren, gegründet. Um den Bestand und das Wachstum zu ermöglichen, hat Buddha seinen Schülern nach strengen Regeln erlaubt, anderen Anwärtern, Ordination in der Sangha, durch Annahme, zu geben. Die Gründung der Sangha ist einzig und alleine dem Buddha vorbehalten und kann, werder für Mönche noch für Nonnen wiedereingerichtet werden, sobald deren Erbfolge verlaufen oder beendet ist. In der Zeit, in der weder ein Buddha noch dessen Erbe in der Welt vorhanden ist, gibt es soetwas wie die Sangha nicht.

Sangha auf der idealen Ebene: Sangha der Heiligen

Die „Gemeinschaft der Edlen“ (Sanskrit: „Arya-Sangha“, Pali: „Ariya-Sangha“) beschreibt die vier Paare bzw. die acht Personen (edle Lebewesen, ariya puggala)[3], die eine gewisse Heiligkeit, durch die eigene Erfahrung von Nibbana gemacht haben. Diese haben, je nach Stufe, gewisse Fessel (Pali: saṃyojana) abgelegt.[4] Die acht Personen haben entweder einen der vier Pfade (Pali: magga) des Erwachens, oder deren Frucht (Pali: phala) erlangt, und werden in den althergebrachten Lehren in diese vier Gruppen eingeteilt:
  • Stromeintreter (Pali: sotāpanna) - Ablegen von Persönlichkeitsglaube, Zweifel, Festhalten an Regeln und Ausübung.
  • Einmalwiederkehrer (Pali: sakadāgāmi) - Gewisses Ablegen von Sinnesbegehren, Übelwollen
  • Niemehrwiederkehrer (Pali: anāgami) - Völliges Ablegen der ersten fünf Fessel
  • Vollkommene (Pali: arahat) - Begehren nach körperlichen Dasein, Verlangen nach Nichtkörperlichem Dasein, Dünkel (Stolz), Rastlosigkeit und Unwissenheit.[5]
"Die Sangha der Schüler des Befreiten, die wohl praktiziert haben... die geradlinig praktiziert haben... die methodisch praktiziert haben... die meisterhaft praktiziert haben — in anderen Worten, die vier Arten [von edlen Schülern], wenn als Paare genommen, acht als individuelle Typen — sie sind die Sangha der Schüler des Befreiten: würdig der Gaben, würdig der Gastfreundschaft, würdig der Darbringungen, würdig des Respekts, das unvergleichliche Feld der Verdienste für die Welt." - Mahanama Sutta: An Mahanama, AN 11.12

Mit Stromeintritt beginnend, sind diese Personen sicher das Erwachen zu erlangen und nicht mehr Gegenstand von Wiedergeburt in einer leidvollen Daseinsform (Hölle, Reich der Hungrigen Geister, gewöhnliches Tier oder Dämon). Diese vermögen es nicht mehr die fünf Kardinalvergehen[6] zu begehen. Die erste Person der Heiligkeit trägt vier wesentliche Eigenschaften: unerschütterliches Vertrauen in den Buddha, das Dhamma, die Sangha und vollkommene Tugendhaftigkeit.[7]

Die Personen der idealen Sangha sind nicht an die Gruppen der konventionellen Sangha gebunden und schließen auch Laien mit den entsprechenden Erlangungen ein. Personen, die noch keinen kurzen Einblick in das Erwachen gefunden haben, werden Menge-Menschen (Allerweltsmensch, puthujjana), Weltliche oder Allerweltsmenschen genannt. Diese Eigenschaft ist ebenfalls unabhängig des Weges, ob als klösterlicher oder Laienschüler.[8]

Landläufiger und abgewandelter Gebrauch von Sangha

Die Gemeinschaft aus Laiengläubigen und des Klerus (Ordinierter), sich gegenseitig unterstützend dem Buddha und dem Dharma folgen.[9]. Einzelne Gemeinschaften verwenden die Bezeichnung Sangha, für die Gruppe der Personen, mit denen sie ihre Ausübung und Lerntätigkeiten verbringen. Auch wenn weit verbreitet, stellt dieses schnell ein falsches Bild der zwei Bedeutungen von Sangha, und auch dem Objekt als Zuflucht dar. Ebenfalls übliche Bezeichungen wie "meine Sangha", sind aus dem Gesichtspunkt, dass es sich bei Sangha um des Buddhas Sangha handelt nicht angebracht und für die Ausübung und das Ablegen von Selbstidentifikationen nicht dienlich.

Objekt der Zuflucht

Die ideale Sangha stellt das dritte Objekt der Zuflucht für Nachfolger der Lehren Buddhas dar. Diese heiligen Personen gelten als Vorbild und eine Wiedererinnerung an diese gutgegangenen Schüler. Diese sind Personen, die den Pfad bis zur Erlangung des Stromeintrittes bereits gegangen sind. Mit der Erinnerung an diese Personen, erfolgt eine mentale Bestärkung und Sicherheit: (1.) dass der Pfad tatsächlich gegangen werden kann und nicht nur auf einer bloßen Theorie beruht, und (2.) die Erhöhung des Geistes durch aufkommende [url=Mudita]Mitfreude an der Erlangung dieser Personen, wie die Absehbarkeit dieser Erlangung für sich selbst.[10] Auch für den Fall von Angst und Bedrohung, gilt die Erinnerung an diese gesicherten Personen, als befreiend.[11] Auf anderer Ebene ist die Sangha als Modell für gutes Verhalten, sowohl für Klösterliche wie auch Laien, gedacht. Deren Mitglieder transportieren die Lehren neben Wort und Bedeutung, vor allem durch das Verhalten, welches im größten Ausmaß vertrauensschaffend in das Erwachen ist.

Verfassung und Grundsätze der klösterlichen Sangha

Das Verhalten und die Regeln der Vorgangsweisen der klösterlichen wird in der Vinaya, dem buddhistischen Regelwerk für Bhikkhus und Bhikkhunis geregelt. Im Bezug auf die Laienanhänger hat Buddha keine bindenden Regeln des Verhaltens, oder Instumente für das Wohl und den Fortbestand der Gruppe, geben. Doch ist das Verhalten der eingeweihten Personen gegenüber den Laienanhängern geregelt.

Leitsätze der Sangha

Das Sangaha Sutta[12] gibt vier Leitgrundsätze für den Zusammenhalt (sangaha-vatthūni) der Sangha an: Großzügigkeit, annehmbare Worte, nützliche Hilfe (für das Ziel), Beständigkeit (in der Ausübung der Regeln). Die meisten Gruppen der (Mahayana) haben sich dem Vorbild Hatthakas[13], einem Laienanhänger, zum Gewinnen einer größt möglichen Gruppe, vor allem Laienanhänger, angenommen.[14] Der Zweck der klösterlichen Regeln dient nur zum bestmöglichen Erhalt der Gemeinschaft, um die Möglichkeit des eigentlichen Zweckes Buddhas Vinaya zu erhalten:
„Disziplin ist zum Zwecke der Zurückhaltung; Zurückhaltung zum Zwecke der Freiheit von schlechtem Gewissen; Freiheit von schlechtem Gewissen, zum Zwecke von Freude; Freude, zum Zwecke von Verzückung; Verzückung, zum Zwecke der Gelassenheit; Gelassenheit, zum Zwecke von Behagen; Behagen zum Zwecke der Konzentration; Konzentration, zum Zwecke des Wissens und der Vision der Dinge, so wie sie zum Entstehen kommen; das Wissen und die Vision der Dinge, so wie sie zum Entstehen kommen, zum Zwecke der Ernüchterung; Ernüchterung, zum Zwecke von Nichtbegehren; Nichtbegehren, zum Zwecke der Befreiung; Befreiung zum Zwecke von Wissen und Vision über Befreiung; Wissen und Vision über Befreiung, zum Zwecke von der völligen Ungebundenheit durch Nichtfesthalten.“ — Pv.XII.2 - Die Patimokkha Übungsregeln übersetzt und erklärt (3. Ausgabe, 2013), im Der Kodex für buddhistische Einsiedler, vom Ehrw. Thanissaro Bhikkhu


Der Bestand seiner Sangha, die sich an Ihre Regeln halten, sah Buddha als die Hauptursache für ein Bestehen, oder vergehen seines Dhammas und der Verfügbarkei des Pfades zur Befreiung in der Welt:

Wenn die Verhaltensethik (Vinaya) dauert, dann dauert auch die Botschaft (Lehre). Bhikkhu-Pātimokkha Das Hauptregelwerk der buddhistischen Mönche , vom Ehrw. Bhikkhu Ñāṇadassana


Handlungen und Beschlüsse der Sangha

Handlungen und Beschlüsse der Sangha (saṅgha-kamma), finden auschließlich innerhalb der zugelassenen Personen (Bhikkhus oder Bhikkhunis die keine ausschließenden Disziplinarverfahren anhängig haben) und innerhalb eines dafür geweihten bzw. bestimmten Raumes statt. Dieser Ort, meist Vihara genannt, stellt in den meisten Klöstern das bauliche Kernstück da. Jeden Voll- und Halbmond muß die Sangha zum Einhalten der Patimokkharezitation einfinden. Vor diesem Erinnerung der Regel, sind die Mönch oder die Nonnen (solches Zusammentreffen findet getrennt statt) angehalten, ihre Vergehen zu gestehen, um nach dieser Zeremonie gereinigt weiter praktizieren zu können. Handlungen und Beschlüsse sind stets intern und ohne Teilnahme von Nicht-Bhikkhus oder Nicht-Bhikkhunis. Beschlüsse und Handlungen, die außerhalb des genau vorgegebenen Ablaufes und Ort erfolgen, sind gegenstandslos.[15]

Moderne Formen von Vereine, Gruppen und Versammlungen, die oft als internationales Weltsanghatreffen, oder ähnlich, bekannt gemacht werden, haben keinerlei Wirkung oder Bedeutung in Begriffen der Sangha und ihren vorgegebenen Abläufen. Viele Kloster haben weder persönell noch im Hinblick auf einen zugelassenen Ort, Sangha-Handlungen durchzuführen.

Um einer es der/einer Sangha zu ermöglichen, an einem gewissen Ort langfristig zu praktizieren und zu gedeihen, bedarf es der Überlassung/Darbietung eines geeigenten Ortes und entsprechender Einladung. Im nationallen Bereich, bevor sich die Sangha in einem neuen Land langfristig ansiedeln könnte, hat die Geschichte gezeigt, dass solches immer nur nach der Einladung und mit zugesprochener Unterstützt der Staatsoberhäupte, geglückt ist.

Fortbestand der Sangha

Das bestehen der Sangha, ist wie alle Erscheinungen bedingt und unbeständig. Im Maha-parinibbana Sutta[16], die Sammlung der Lehrreden kurz vor des Buddhas Dahinscheiden, erklärt der Buddha dem Ehrwürdigen Ananda zahlreiche Bedingungen für einen langen Bestand und das Wohlergehen: Von der Gruppe der Bhikkhus ist zu erwarten, nicht deren Niedergang, Bhikkhus, so lange diese sich...
  • regelmäßig in großer Zahl versammeln
  • friedlich zusammen kommen, und von einander scheiden
  • sich der Angelegenheiten der Sangha im Einklang annehmen
  • solange sie keine neuen Regeln verkünden und existierende widerrufen, sondern im Einklang mit dem Kodex des Verhaltens (Vinaya), wie niedergelegt, fortfahren
  • Solange sie Respekt, Ehrung, Schätzung und Verehrung gegenüber den älteren Bhikkhus zeigen, jene mit langem Verbleib, vor Langem fortgezogen, den Vätern und Führern der Sangha, und es als wert erdenken, auf sie zu hören
  • solange sie nicht unter die Macht der Begierde fallen, die zu frischem Werden führt
  • solange sie die Tiefen der Wälder, für deren Verweilen, schätzen
  • solange sie sich selbst in Achtsamkeit einrichten, sodaß tugendhafte Mitbrüder des Orden, die jetzt noch nicht gekommen sind, dieses tun würden, und jene die bereits gekommen, in Friede Leben können
  • ...solange, Bhikkhus, wie diese sieben Umstände, die zum Wohlergehen führen, unter den Bhikkhus bestehen und die Bhikkhus dafür bekannt sind, ist deren Wachstum zu erwarten und nicht deren Niedergang. Diese eingehende Liste wird dann um weitere Listen, wie "Sieben gute Qualitäten", "Sieben Faktoren für das Erleuchten", "Sieben Faktoren für das Erleuchten" und die "Sechs Bedingungen zur Erinnerung" ergänzt.

Verwaltung und Organ der Sangha

Der Buddha hat der Sangha keinerlei Autorität abseits von seinen Lehren gegeben.[17] Entscheidungen und Handlungen, welche die Sangha betreffen, werden in Form von Versammlungen der Mitglieder der klösterlichen Sangha, unter Ausschluß nicht hochordinierter Personen, getroffen und nur dann gültig, wenn sie gewissen Regeln wie auch dem vorgegebenen Ort, innerhalb von Simas (Grenzsteinen), erfolgen. Kurz nach dem Mahaparinibbana des Buddhas fand die erste große Versammlung (Saṅgāyana), Chaṭṭha Saṅgāyana[/i]) der Sangha fand 1954, in Ragoon statt.[18] Neben der kurzfristigen Entscheidungen, Einweihungen und abwickeln von anderem Sangha-Kamma, ist die wesentliche Aufgabe der Sangha die Bewahrung des Erbes Buddhas, der Sammlung der Lehren (Tipitaka), das Erhalten und Verwalten von Eigentum, der Gaben, die der Sangha gewidmet sind. In vielen Ländern haben sich abseits der ursprünglichen, und immer noch geltenden Art, der Verwaltung, Hierachien und Verwaltungsstrukturen entwickelt, die oftmals von Staat mitverwaltet werden. Auch wenn die Laienanhänger keinerlei formalen Einfluß auf Entscheidungen und Abläufe der Sangha haben, hat die Praxis der Gestaltung gezeigt, daß stets große Einflußnahme durch Laien, in der Geschichte der Sangha und deren Regeln, erfolgt ist.

Spaltung der Sangha

Eine Spaltung der Sangha kann letztlich naturgemäß nur durch klösterliche Personen veranlaßt und betrieben werden und zählt zu den schwersten Vergehen für Mönche und Nonnen, die solches betreiben und nicht auf der Seite von Dhamma-Vinaya stehen. Solch einem Handeln wird von Buddha nachgesagt, daß der Täter ein Äeon in der Hölle zu erwarten hat.[19] Um einen Schisma herbeizuführen bedarf es zumindest vier hochordinierter Mönche auf der einen Seite und fünd auf der andern Seite. Der Buddha hatte nicht die Ansicht vertreten, daß eine äußerliche Einigkeit zum eigen Zweck und auf Kosten des Dhammas, einer Trennung vorzuziehen ist, sondern ermutigte, daß das Dhamma gegen Nicht-Dhamma verteidigt werden sollte, sodass die Unterscheidung zwischen den beiden klar bleiben würde.[20] Die Getreuheit im Bezug auf Dhamma-Vinaya steht generell über einem Erhalt der Gemeinschaft auf dessen Kosten, so die Gemeinschaft dem Weitertransport des Dhammas und der Vinaya dient, und nicht umgekehrt.

Die Sangha als Feld der Verdienste

Die vier Heiligen Personen gelten, mit dem Arahat an erster Stelle, als das größte Feld für Verdienste in dieser Welt. Eine Übersetzung für den Arahat ist "Würdig", und dieses gilt auch im Bezug auf die Gaben des Landes, welche von Mönchen und Nonnen nur dann ohne Nachteile für sich selbt angenommen werden können, wenn sie der Ausübung und dem höchsten Ziel folgen. So für jemanden der selbst nach keinerlei Heiligkeit erlangt hat, es schwer ist, die würdigen Personen auszumachen, gilt neben der Gabe an eine heilige Person, die Gabe die der Edlen Sangha gewidmet ist, als einer der höchsten Verdienste. Wenn sich Buddhisten in der ersten Praxisstufe, in Dana (Großzügigkeit im Loslassen von Eigenem) üben, und den einem einzelenen oder mehreren klösterlichen Personen Gaben darbieten, so erinnern und widmen sie diese in der Regel den Edlen Schülern.

Quellen

Weblinks


Anmerkung   *

Geteilt hier : Dieser kurze Artikel ist Dhamma-Dana (Geschenk des Dhammas), und nicht für irgend einen kommerziellen Zweck, oder zum Erlangen, von was auch immer an Vergütungen gedacht. Gerne können Sie den Text dafür verwenden in diesem Sinne auszubauen, zu teilen, kopieren, oder was immer Sie an guten Unternehmungen damit tun möchten.

Viel Freude beim Ausbau und Verbessern dieses hoffentlich nützlichen Anstoß für einen guten Artikel! Mudita.

[Sollte diese Art der Gabe, mit dieser bewußten Einschränkung nicht erwünscht sein, mag man den Artikel selbstverständlich auch gerne löschen]

Anmerkungen
 1. Der Kodex für buddhistische Einsiedler I , Die Patimokkha Übungsregeln übersetzt und erklärt (3. Ausgabe, 2013), Thanissaro Bhikkhu (deutsche Übersetzung)
 2. Dhammacakkappavattana Sutta: Das Rad des Dhammas in Bewegung setzen, SN 56.11
 3. Mahanama Sutta: An Mahanama, AN 11.12
 4. Ein Worteverzeichnis zu Pali und buddhistischen Ausdrücken , Fesseln, die den Geist an den Kreislauf der Wiedergeburten binden
 5. ariya puggala , Handbuch der buddhistischen Lehren und Begriffe von NYANATILOKA, auf palikanon.com
 6. 
AN 5.129 Parikuppa Sutta In Qualen
 7. DN 16 Mahaparinibbana Sutta Die Letzten Tage Buddhas , "Der Spiegel des Dhammas" auf ZzE
 8. puthujjana , Handbuch der buddhistischen Lehren und Begriffe vom Ehrw. Nyanatiloka, auf palikanon.com
 9. 
 10. Mahanama Sutta: An Mahanama, AN 11.12
 11. Dhajagga Sutta - The Top of the Standard , SN 11.3 auf ZzE
 12. Sangaha Sutta : Die Bande der Kameradschaft auf ZzE
 13. [url=http://www.palikanon.de/angutt/a08_021-030.html#a_viii24]A.VIII. 24 Hatthaka aus ālavi , auf palikanon.de
 14. Hatthaka Sutta - About Hatthaka , auf ZzE
 15. Gemeinschaftsabwicklungen , Kodex für buddhistische Einsiedler II
 16. Maha-parinibbana Sutta - Die Letzten Tage Buddhas , DN 16 auf ZzE
 17. Maha-parinibbana Sutta - Die Letzten Tage Buddhas , DN 16 auf ZzE
 18. [url=http://www.tipitaka.org/chattha/]Chattha Sangayana The Six Dhamma Councils , Chattha Sangayana The Six Dhamma Councils
 19. AN 5.129 Parikuppa Sutta In Qualen
 20. Schisma , Kodex für buddhistische Einsiedler II, Kapitel 21, Deutsche Übersetzung von Buddhist Monastic Code II, auf ZzE
« Last Edit: March 10, 2017, 04:33:19 PM by Johann »
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Antw:Sangha, eine allgemeine Beschreibung
« Reply #1 on: March 17, 2016, 11:09:21 PM »
Ātman möchte gerne eine Diskussion mit einem engagierten Laienanhänger hier teile, weil es sehr viel der oft sehr flaschen Haltungen von "Buddhisten" und moderen Praktizierenden enthält, und weil sicher viele von Ihnen ebenfalls mit diesen Thema ihre Schwierigkeiten haben werden. Sozusagen als Nahrung, für Besinnung und ernsthafte Innenschau:

Quote from: Johann, Upasaka aufwartend
Lieber werter Upasaka Gerald,
 
 Ātma hofft, daß sich mit Ihren Seiten alles an Arbeit gelegt hat. Da ist gerade aufgefallen, daß sie gerne "Sangha" für Ihre Gruppe verwenden. Auch wenn dieses speziell im westen sehr üblich für Gruppen aus Laien oder gemischt ist, ist es völlig unangebracht das zu verwenden. Die angemessene Bezeichung für solche Versammlungen ist parisa. Sangha hier zu verwenden, ist, nur daß sie da bescheid wissen, eher sehr respektlos, so diese von den Ordinierten Mönchen vertreten wird. Also in gewisser Weise soetwas wie entwenden. Vielleicht nützlich ein begonnener Artikel zum Thema Sangha: Sangha Buddhas
 Sie tun sich und vielen mit diesen zahlreichen sekulären Aufwartungen nichts gutes, die wirklich wenig langfristige Früchte tragen. Ātma ist es klar, daß Sie im ersten damint nicht so viel Freude haben, das zu hören, und sicher daran etwas länger nagen werden müssen. Da da aber sicherlich keiner ist, der Ihnen das offen sagt, und vor allem die Unabhängigkeit und keine unterschwelligen Eigeninteressen hat, möchte Ātma für Sie diese Gelegenheit nicht verstreichen lassen. Und was die "Insel mit dem Dhamma" betrifft, mit dem sich da viele Westler und Dhammahändler einfach eine eigene Industie aufgezogen haben, so wurden diese Worte an jene mit Dhamma (das heißt alle samt zumindest Stromeintreter bis zum Arahat) gesagt. Man wäre nicht sehr klug sich aus der Dreifachen Zuflucht eine Einfache zu machen, und die anderen Glieder als "ich der zukünftige Buddha" und "wir und unsere Sangha" zu ergänzen, da das Dhamma mit dem man dann herum läuft ziemlicher Matsch der Trübungen ist, ganz abseits das man nichts anderes als seine Trübungen zum Anbeten und Respekterweisen nimmt. Sicher ist es schwer heute der Sangha zu begegnen und bedarf viel Vorleitungen anstelle den Vorzügen nachlaufend versuchen sein Ding zu tun.

Hierarchien
Als der Buddha auf seinem Sterbebett gefragt wurde, wen er als Nachfolger zur Leitung seines Ordens einsetzen möchte, hat er den Wunsch nach einem Nachfolger wiederholt verweigert und seinen Mönchen empfohlen sich selbst eine Insel zu sein, und das Dhamma als ihren (einzigen) Lehrer zu nehmen.

So sieht sich auch diese Gemeinschaft - eine dezidierte Leitung oder Oberaufsicht gibt es nicht (außer jene Organe welche vereinsrechtlich nötig sind), die Ausrichtung und Weiterentwicklung wird im Konsens der geweihten Mitglieder getroffen. Ansonsten sind alle Mitglieder der Sangha gleich als edler Freund bzw. Freundein (Kalyanamitta) zueinander.

Als Ordnungskriterium (wenn es irgendwo nötig sein sollte) bietet sich die neutrale Ordnung an, welche bereits der Buddha in seinem Orden eingeführt hat – nämlich der Mitgliedstatus und darin das Ordensalter (die Zeitdauer die seit der Weihe bzw. dem Eintritt in die Sangha vergangen ist). Das ist eine Ordnung, welche sich nicht an Kenntnissen, Fähigkeiten oder meditativen Erlangungen orientiert und so das Ego beeinflussen kann, sondern nur am Zeitpunkt des Eintritts.
autorisierte Lehrerinnen & Lehrer
 Folgende Personen wurden von Ursula Lyon (Stand Dezember 2014) zum Lehren der Meditation und buddhistischen Lehre autorisiert.!
Einstieg & Weihe

Mit dem Eintritt zur Gingko Sangha werden die Personen als Hörer (Sāvaka) bezeichnet. Als solcher zeigt man sein Interesse sich auf dem heilsamen Weg Buddhas weiterzuentwickeln. Als Hörer steht es den Menschen frei an Zeremonien teilzunehmen, Vorträge zu hören oder spirituellen Austausch in der Sangha zu pflegen. Der Schritt, welcher nötig ist um ein Hörender zu werden ist es vor mindestens zwei geweihten Personen die Zuflucht zu Buddha, Dhamma und Sangha zu nehmen und formell dem Verein Ginko Sangha beizutreten.

Von Personen, welche in dieser Sangha praktizieren wird erwartet, dass Sie sich darin üben die Techniken der buddhistischen Meditation zu vertiefen und zu erweitern, Erfahrungen und Kenntnisse von Buddhas Lehre zu erlangen, die Metta zu pflegen, die Selbstverantwortung und die Selbstschulung zu forcieren sowie buddhistisches Grundlagenwissen aufzubauen. Menschen, welche diese Qualitäten noch nicht haben können in der Sangha an diese Themen herangeführt werden. Nach dem Vorbild der Klöster Amaravati und Abhayagiri sollte ein entsprechendes Trainingsprogramm sowie Schulungsunterlagen erstellt werden bzw. die fachliche Zusammenarbeit mit diesen Institutionen gesucht werden.

Der Fortschritt in der Laiensangha ist mit einer Weihe verbunden, um welche der Sāvaka bittet, sobald die nötigen Voraussetzungen[1] gegeben sind. Das ist eine schöne, tief spirituelle Zeremonie, welche auf der Basis der buddhistischen Grundkenntnisse (vier edle Wahrheiten, 8-facher Pfad) von Ursula oder anderen geweihten Mitgliedern durchgeführt wird.

[1] Die Voraussetzungen sind neben einem Mindestalter (16 Jahre) die eigene Entscheidungsfähigkeit (Reife), eine ausreichende dauerhafte und ernsthafte Meditationspraxis (Dauer: mind. 3 Jahre), psychische/spirituelle Stabilität, die Selbstverpflichtung sowie der Wunsch diesen Schritt zu gehen und die Abwesenheit von Hinderungsgründen.



Quote from: Johann auf die Antwortmail antwortend

Quote from: Upasaka Gerald
Werter Upasaka
  Ich habe Ihr Mail und doch auch verwundert gelesen und möchte im Folgenden (ohne jetzt eine Diskussion um Deutungsdetails auszulösen die noch nie fruchtbar war) Stellung nehmen:
 
  • Wir verwenden den Begriff Sangha im Sinn der ursprünglichen Pali-Bedeutung wo der Begriff (laut Mylius) als Menge, Schar, Versammlung übersetzt wird. Und eine solche sind wir - eine Versammlung von Menschen die Buddhas Pfad nachfolgen möchte. Der Begriff den Sie meinen ist die arya Sanga (ja ich weiß häufig wird gerade in Südostasien auch dafür nur verkürzt der Begriff Sangha verwendet). Diesen Begriff würden wir uns niemals anmaßen - der steht ausnahmslos den Edlen zu (wobei - ohne das weiter zu diskutieren zu wollen in manchen Lehhreden nicht mal alle Mönche und Nonnen als arya Sangha gesehen wurden sondern nur die erleuchteten..)
Zum einen, ganz wichtig, ist es die Sangha des Buddhas, sprich jede Nuanze von unsere ist nicht gut für die Praxis. Zum weiteren verlieren Sie ein Objekt der Zuflucht, welchen schon zu Buddhas Zeiten "und der Sangha der Bhikkhus" war, und zum dritten, könnten Sie gut und gerne unterschwellige Gedanken von "wir sind Teil der Ariya Sanga" entwickeln. Das ist der Grund, warum sich niemand auch nur annähernd in Südostasien, als Laie anmaßen würde sich oder eine Guppe aus Mönchen und Laien als Sangha zu bezeichnen. Das wäre völlig daneben. Im Westen Buddhismus von Mahayana und vor allem seltsamen Laienunternehmungen und meist auch nur von Laien vorgestellt, und defakto unbekannt, da noch nicht mal mit der Sangha in Kontakt, ist diese Verwendung sehr üblich. Sicher können Sie auf diverse Laien oder Ausleger auch weiter hören. Sie werden jedoch von keinem Nachfolger der Tradition und keinem, der nicht vielleicht unangemessen mit Laien verkehrt, anderes hören, was Ātma ihnen hier mitteilt.
 Eine Versammlung der Anhänger Buddhas, wird seit jeher parisa genannt, welche Mönche, Nonnen, Laienmänner und Frauen umfaßt, und keine Sorge wegen der Fehlauffassung, selbst auf Wiki und es aus 1. Hand und mit Referenzen dokumentiert, verweigert man diese Aufklärung. Defakto gibt es im Westen so gut wie keine Zuflucht, und schon gar keine Sangha. Dieses Ignorieren wollend, und auch von Händlern, zur Selbstwertschätzung für den besseren Verkauf, so vermarktet, hat man sich kurzer Hand selbst seine Sanghas geschaffen und regt zum Nachahmen an.
 
Quote from: Upasaka Gerald
Aus ihrem Folgenden Absatz werde ich nicht ganz schlau - das das was Sie negativ beschreiben genau das ist was wir NICHT in der Sangha wollen. Es ist genau der Versuch die Antithese zum Dhammahandel zu sein. Also ganz bewusst kein Geld zu verlangen, keine Exclusivität anzustreben und keine irgendwie geartete alleinige Lehrautorität sondern eine Gruppe an Menschen die einander Kalyanamittta sind um sich im Leben und auf dem buddhistischen Pfad gegenseitig zu helfen (ergänzend zu Lehrern, Lehrerinnen und Ordinierten). Insofern ist das was wir machen kein Handel sondern gegenseitige Stütze auf dem oft nicht einfachen Weg bei dem man hier im Westen doch häufig weniger Zugriff auf die profunden Wissenden hat.

 Das ist sehr Lobenswert, und es spricht nichts, ganz im Gegenteil, dagegen sich den Idealen der Sangha anpassen zu wollen. Das ist gut so. Was nicht gut ist, ist sich Sangha nennen, und dann Spenden entgegen zu nehmen. Eine Praxis die zwar üblich im Westen ist, aber ganz gerade heraus, wenn es dann nicht der Sangha gegeben ist, "ergaunert" ist. Im Mahayana, der Ironie zu Liebe, wäre das sogar ein Vergehen gegen ein Bodhisattva-Wurzelgelübte. Und zur gleichen Zeit sind es jene, die sich am Meisten einen Lebensunterhalt und Nutzen aus den Drei Juwelen machen.

 Vergessen Sie dabei nicht, daß selbst für einen Mönch oder eine Nonne, sollte sie im Vertrauen eine Gabe, gewidmet an die Sangha, entgegennehmen, sie diese nicht als ihr eigen betrachten tut oder kann. Erst wenn da, zum Beispiel für Bedarfsmittel, ein Entschluß der Sangha wäre, es Einzelpersonen zum eigenen Gebrauch (z.b. Roben) zu überlassen, würden diese für die Einzelpersonen nutzbar sein. Was Sangha-Guter im allgemeinen Betrifft, so sind diese unveräußerbares Eigentum, so lange diese Gegenstände bestehen, der Sangha der vier Richtungen (Bhikkhu oder Bhikkhuni Sangha) und Mönche haben sich um dieses Eigentum und best mögliche Erhaltung zu kümmern. Ein Abtreten oder Geben von Sanghaeigentum und Vorzügen an Laien, außer ganz wenigen Ausnahmen, wäre ein Vergehen. Selbst zwischen, je nach Widmung, Einzelsanghas oder Bhikkhus und Bhikkhunis, gibt es strenge Regeln, in welchen Situationen was, aus Respekt gegenüber den Eigentum, aber vorallem gegenüber dem Spender, gegeben und geteilt werden kann.
 
 Ob der Westen jemals irgendwo ein Sangha ins Entstehen kommen läßt, hängt von des Westens Großzügigkeit und auch vom Respekt ab. So wie es aussieht, gibt dem Ātma so gut wie keine Chance, da Zuflucht in die Drei Juwelen wie auch Großzügigkeit etwas ist, was im Einklang mit falsche weltlicher Ansicht,  "Er hat falsche Ansicht, ist eingenommen von der Art wie er die Dinge sieht: 'Da ist nichts gegeben, nichts ist dargeboten, nichts ist geopfert. Da ist keine Frucht oder Resultat von guten oder schlechten Handlungen. Da ist nicht diese Welt, keine nächste Welt, keine Mutter, kein Vater, keine spontan wiedergeborene Wesen; keine Brahmanen oder Besinnliche, die rechtes schreiten und rechtens praktizieren, die diese Welt und die nächste verkünden, nachdem sie es direkt für sich selbst wissen und verwirklicht haben.' daß im Westen Sangha, und damit Nachfolger der Tradition, aufkommen werden. Ganz nebenbei würde es ja letztlich der Einladung von Regierung, oder Staatsoberhaupt bedürfen, um soetwas wie Leben außerhalb der Gesellschaft zu ermöglichen. Bedenken Sie, daß wenn man es genau betrachtet, die meisten Mönche und Nonnen, speziell im Westen, formal nicht wirklich als eingeweiht gelten. Sie sind Staatsbürger mit Pflichten und haben keine wirkliche Zustimmung Fortzuziehen.
 
 Das, eben die Grundlagen, sich um diese zu kümmern, und versuchen diese zu Schaffen, wäre etwas, das sehr glücksverheißend wäre, wenn sich Laienanhänger um diese annehmen würden, anstelle sich dem Erbe des nahezu Totem zu bedienen.
 
Quote from: Upasaka Gerald
Auch die Aussage mit der reduzierten Zuflucht verstehe ich nicht - die dreifache Zuflucht ist die absolute Grundlage auch dieser Sangha. Alles andere wäre nicht nur reduziert sondern kein Buddhismus!
So wie Ātman es einschätz, haben 1. die meisten noch nicht wirklich jemals Zuflucht bei der Bhikkhu Sangha genommen und 2. kümmern sich viele auch nicht um das was der Buddha vermacht hat, und das ist zum Beispiel keine Buddhimus, sonder dieses Dhamma, diese Vinaya, Dhamma-Vinaya, ist das was er als Religion hinterlassen hat, und (Weiter)-Träger der Lehre und der Gepflogenheiten ist die Sangha. Ein bestehen über ein oder zwei Generationen hinaus, ohne Vinaya und Sangha, der Lehren, ist unmöglich und Laien können diese nur beschränkt weiter geben.

 Sie haben Recht, das es absolute Grundlage ist. Und deshalb sagt Ātma auch, daß es im Westen, auch wenn es sich gut verkauft und des immer gerne als Mittel zum beisammen sein verwendet wird, es Dhamma-Vinaya sowie die Sangha, defakto nicht gibt. Da gibt es mächtig Dünkel und eigenbauten unter dem Label Buddhismus, aber das ist schon alles. Der Gegenstand der Zuflucht Sangha und der WIedererinnerung, besteht defakto nicht, und Händler wie auch jene, die Kopien erzeugen wollten, haben auch aus diesem Grund dieses "Schlagwort" "sei dir Selbst eine Insel", so wie "du kannst" oder "mach es dir selbst"  in der Werbung, genutzt um gute Marktvorteile und Kundenüberzeugung zu gewinnen.
Quote from: Upasaka Gerald
das Wort einweihen konnte ich nicht in unseren Texten finden (hoffentlich habe ich da nichts übersehen). Sehr wohl wird der Begriff der Weihe verwendet - und hier haben Sie recht, so wie es jetzt formuliert ist kann es fälschlich interpretiert werden. Es fehlt nämlich ein Satz (den wir in den Sanghagrundsätzen enthalten haben) der das ganze klärt. Es ist nicht ein Segen den jemand aus der Sanga einem anderen zukommen lässt (so liest es sich jetzt) sondern es ist eigentlich ein Segen den man sich selbst gibt (Indem man sein Laien-Leben dem Weg Buddhas weiht beispielsweise, also eine feierliche Selbstverpflichtung eingeht). Insofern ist die Person welche die Segenszeremonie durchführt nicht Segensgeber sondern in etwa ein Moderator der Zeremonie.
Da sind wir wieder bei der Gefahr des Selbermachens und Denkens in Falscher Sichtweise. Zuflucht bedeutet sich eine Zuflucht zu nehmen, und die ist außer für Stromeintreter aufwärts (mental) alles andere als man selbst. Vielleicht helfen auch diese Erklärungen dazu: Zuflucht: Eine Einleitung zu Buddha, Dhamma und Sangha
 
 Mag Upasaka Gerald dieses als Erklären dessen was er noch nicht weiß, um keine Fehler zu machen, und seinen Horizont zu erweitern, verstehen, und nicht als Diskussion um des Gewinnens Willen.

 Wenn Sie eine Stütze für andere Laien sein wollen, ist es 1. wichtig, das sie auch wirklich geschult sind, und zwar von Nachfolgern, die belehrt und geübt in der Tradition sind, und nicht von Leuten, die sich so ihre eigenen Interpretationen und Auslegungen, wie Riten zusammengebastelt haben, und 2. das sie versuchen eben diese Tradition und ein Verständnis darüber weiterzugeben.
 
 Um das Thema mehr und besser verständlich zu machen, mag ihnen eine Umfangreicher Erklärung zu einem im Westen unbekannten Thema der Verdienstausübung Respect and veneration - Respekt und Ehrbietung: Apacāyana helfen.
 
 Bedacht das Sie nach hoher Wahrscheinlichkeit Dhamma-Wissen aus dem Handel bezogen haben, und dem Umstand, das auch hier eigentlich die Aufwartung nicht wirklich auf der Basis eines Zuflucht suchenden stattgefunden hat, sind eben die Chancen, das sie Dhamma und dessen Verständis annehmen können gering, weil es die eigene Person und die eigenen Ideen, nicht bereits geübt, in den Hintergrund gebracht wurden und so, was immer man auch tut, keine Annahme erfolgen kann.

 Es kann durchaus ein Vergehen auf Ātmas Seite gewesen sein, jemandem in Abwehrstellung Dhamma erklärt zu haben.
 
 Was Ayya Khema betrifft, auch wenn viele Ihrer Lehren hilfreich sein mögen, so ist sie erstens bekannt, das Dhamma zu einer Handelware gemacht zu haben, und auch dafür, daß sie sich angemaßt hat, jetzt selbst weit Weg von der Sangha zu sein, so etwas wie Lehrbefugungen zu vergeben, was absoluter Unfug ist und es in dieser Weise, schon gar nicht gegenüber Laien gibt. Dhamma kann jeder lehren, der Dhamma versteht und des weiter geben kann und gut weiß woher es kommt und entsprechend Respektvoll gegenüber den Vätern ist.
 
 Wie gesagt, es spricht wirklich nichts dagegen, wenn sich Laien gegenseitig, wie auch immer, selbst materiell unterstützen, jedoch tun sie gutes, dieses nicht unter dem falschen Label zu machen. Denken Sie nach, was es im normalen Leben bedeuten würde, wenn sie einen Markennamen für ihre Unternehmungen verwenden. Selbst wenn Sie es uneigennützig verwerten würden, nehmen wir am Coka-Cola oder Die Rolling Stones, wurden sie früher oder später ihre Dinge, die sie aufgebaut haben gut und gerne "verlieren" oder schlechtes Gewissen entwickeln (wenn zum Beispiel die eigentliche Sangha von dieser Welt verschindet) und so ist es gut, sich da nicht im "Übermut" die Finger zu verbrennen.
 
 Soweit Ātman gesehen hat, dürfte in Österreich ja nur eine Dhamma-Händler Struktur, trauriger Weise im wahrscheinlich übereinkünftigen Verhältnis mit einem Mönch, der sich wohl um seines Lebensunterhaltes wegen, dessen erniedrigt und mit diesem zusammenarbeitet, vorhanden sein. Was Vereine wie ÖBR und andere Anmaßungen betrifft, nicht zu sprechen von Dingen, daß man in Österreich von einem Mitglied der Sangha verlangt ein Papier zum Beitritt zum Buddhismus zu schreiben, um als Nachfolger der Sangha als Buddhist zu gelten und zu lehren, gar nicht zu sprechen.
 
 Und was "Diskussion, die noch nie fruchtbar war" betrifft, ist dieses Unsinn. Da sind zwei Aufgaben für einen Ausübenden, entweder im noblen Schweigen verweilen (2. Jhana, wer das vermag...) oder Diskussionen über das Dhamma führen. Wäre es nicht fruchtbar und gar der Grund für das Aufkommen von Rechter Ansicht, würde der Buddha das nicht empfohlen haben. Aber auch diese Sache, haben Dhamma-Händler, zum Zwecke der Nichtinformation was wirklich Sache ist, falsch vorgestellt, und natürlich auch nicht richtig "nobles Schweigen" und dessen Bedeutung erklärt, sondern es mehr als "friß und strib"-Regel zum aufrecht erhalten von eigenen Ideen gemacht.
 
 In Zuversicht das dieses Punkte zu etwas tieferer Besinnung anregen und Ihnen für Ihren Pfad behilflich sind, möchte Āman (meine Person) sich nun wieder zurückziehen und macht abermals darauf aufmerksam, daß es gut ist, wenn sie sich am sangham.net einbringen, da sie Dingen entgegenkommen können, die Sie sonst nicht wissen könnten oder zu hören bekommen.
 
 Mag sich Upasaka Gerald stets willkommen fühlen. Und zum Abschluß noch ein Link zu vielen Infos:Großartiger Freund [kalyāṇamitta]
 
 
 metta & mudita
 Samana Johann
 (Waldmönch in Kambodscha, weder beisitzend - Upasaka - noch vorstehend oder anführend)

Quote from: Upasaka Gerald antwortend
Werter Upasika

  Offensichtlich liegen unsere Standpunkte sehr weit auseinander und ich komme nicht umhin sehr viele Standpunkte und eingefahrene (kulturelle) Vorstellungen der Südostasiatischen Mönchssangha darin wiederzuerkennen. Darum gehe ich auch gar nicht weiter auf die Ausführungen theoretisch-kultureller Natur, bewusst ausgebaute Missverständnisse und Interpretationen und die darin aufgebauten Vorwürfe an Menschen die sich diesen Vorstellungen nicht unterwerfen ein.

  Ich kann nur sagen dass ich kein theoretisch Suchender bin und mir um so manche Begrifflichkeit und kulturelle Gepflogenheit weniger Sorge mache, da die wahre dreifache Zuflucht meines Erachtens nicht in der Einhaltung von vorgegebenen Regeln und Ritualen hängt (ist ja sogar ein Hindernis der Erleuchtung) sondern in der Meditation und der Erkenntnis - dort findet auch das wahre Lernen für den Pfad Buddhas statt

Quote from: Johann
Auch dieses, werter Laienanhänger (Upasaka), ist eine übliche Auffassung. Anstelle sich an das zu halten, was der Buddha sagt und was seine Nachfolger sie Sangha einem erklären würde, meinen Leute mit falschen Ansichten, daß es besser ist seinen eigenen Ideen zu folgen. Wie der Buddha aber sagte, sind die "eigenen Ideen die schlechteste Grundlage". Auch die Idee, das Bad mit dem Kind auszuschütten ist eine allgemeine "Dhamma-Handel" Idee, und wenn sie über Riten und Ritualle sprechen, was als eine Ritual und eine Rite ist ihre Denkweise?
 Glauben Sie bitte nicht, daß man ohne durch die Rituale und Riten der Noblen gegangen zu sein, zur Erleuchtung kommt, und das Verhalten und alle Traditionen eines Erleuchteten anderes sind als die eines der noch übt. Soetwas wie Erleuchtete, die sich nicht an die Silas und Gebräuche der Noblen halten gibt es nicht.
 
 Wenn Sie mehr Verständnis über Riten und Rituale gewinnen wollen, kann ich ihnen dieses Thema empfehlen: Tugend ohne Anhaftung
 
 Die verdienstvolle Handlung Dienen, zum Beispiel, ist ein Aspekt der Tugend (Sila).
 
 Sie können 1001 Leben meditieren, wenn die Pfadfaktoren, beginnend mit Rechter Ansicht und weiterführend mit dem Tugendteil nicht stimmen, da defakto keinerlei Zufluch ist und auf des Buddhas Lehren nicht geachtet wird, wird Sie Ihre Meditation nirgenwo hinbringen.
 
 Lesen Sie aufmerksamer und achten Sie, weil Sie von Meditation sprechen auf die vier Rahmen der Bezugnahme, was da ist, daß sie hindert Riten und Rituale zu übern, die jedem Nobeln Schüler gar keine Frage sind.
 
 Und auch wenn Sie es vielleicht weiter übersehen, wird Ātman weder zum Beisitzenden noch zu einem der mit Laien auf einer Ebene sitzt, spricht oder teilt. Das wäre ein Vergehen. Upasika ist übrigens die Weibliche Form die Ansprache eines Laiens, Haushälters.
 
 Nissaya, Gundlage, ist etwas das man nur durch Aufsuchen und aufwarten finden kann. Wenn man von seinen Ideen eingenommen ist, kann man das nicht Suche im Sinne von Dhamma nennen, sondern suche nach Selbstbestätigung.
 
 Was wollen Sie Leuten beibringen und und wie wollen Sie ihnen helfen, wenn Sie doch selbst schwere Probleme haben, Buddha und Sangha als Leitende Richtschnurr zum Dhamma zu sehen? Denken Sie, daß Sie sich selbst etwas gutes und anderen etwas gutes Tun, wenn Sie selbst noch nicht in der Lage sind die groben Trübungen zu überwinden oder gar wahrlich Zuflucht genommen zu haben, es anderen weiter geben zu können. Was außer anmaßendem und falschen Denken, würden Sie als Dhamma geben?
 
 Jetzt mal ganz abgesehen davon, daß sie ja im Grunde auf dem Vollzug von Riten und Ritualen den Verein, wie auch gewissen Lebensunterhalt aufbauen, wenn ich mich da an so Dinge, wie wirklich 100% Südostasiatisch sind, wie Kindertaufen, Haussegen, Hochzeitsbegleitungs... Zeremonien. Also wo nehmen Sie nun wirklich den Standpunkt abseits von eigenen Ideen ein und welchen Nutzen meinen Sie daraus ziehen zu können?
 
 Und was den Erhalt betrifft, so sind des Buddhas Worte klar, das mit Ablegen des Silapada (Riten und Rituale), sprich der Vinaya (über die hinaus gibt es kaum welche) die Lehren verschwinden.
 
 Also nicht ein einziges Argument, daß im Bezug auf die Drei Juwelen abseits von Handels-Dhamma und eigenen Ideen hält, sondern im Grunde Anmaßung und Respektlosigkeit, oder denken Sie da anderes, wenn Sie genauer prüfen, genauer lesen und sich zuerst kundig machen, bevor sie von Voreingenommenheiten gesteuert werden.
 
 Was haltet jemanden ab, etwas zu respektieren oder Ehre zu erweisen, das dessen würdig ist? Erleuchtung und Einsicht? Na, da ist noch einiges zu hobeln, wenn Sie wirklich bestrebt nach Buddha-Dhamma und rechter Befreiung sind. Falsche Ansicht zu halten, nur das einem das bewußt ist, ist eines der Kammas, die mit Sicherheit nach untern führen.
 
 Unterwerfen und Zuflucht, überlegen Sie mal genau, wo der mentale Unterschied liegt und überlegen Sie mal genau, warum Ihnen Ātman stets erkärt, daß sie soetwas wie Zuflucht nicht kennen, sondner sich diese Dinge, wie in der moderen Welt üblich, alle nur um einen Ego-Tripp herum abspielen. Dazu bedarf es Ehrlichkeit gegenüber sich selbst, und Zugang zur Einsicht, durch jene die ersten unabhängig von Ihnen sind (sprich nicht im Handel mit ihnen, von ihnen profitierend) und zweitens gewissen Wissen und Erfahrung haben. Nur dann ist es ihnen möglich unverdorbenes Dhamma zu empfangen.
 
 Ātman denkt, daß Sie genügend haben, um darüber eine gute Weile nachzudenken. Da Ihre Haltung nicht anderes ist, als die übliche verdorbene Aufwartung gegenüber Buddha, Dhamma, Sangha in der moderen Welt, wird Ātman gute Auszuge, zum Wohle und Verständnis anderer teilen.
 
 Bis hier, war es sicherlich mehr als entgegenkommend, dem werten Upasaka Gerald entgegenzukommen. Die Informationen und Belehrungen, wie man sich Grundlagen schafft und wie man aufwarten, haben Sie ja jetzt. Ob Sie noch einmal die Gelegenheit haben werden, in Kontakt zu kommen, wenn diese Dinge vielleicht einmal reifen, wer weiß. Großes Wohlwollen und Mitgefühl, ob ihnen das lieb ist, oder nicht, ist Ihnen jedoch sicher und Türen von Seiten der Juwelen und jenen die diesen Folgen, fallen nicht zu.
 
 metta & mudita
 Samana Johann
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Antw:Sangha, eine allgemeine Beschreibung
« Reply #2 on: March 17, 2016, 11:31:59 PM »
Die Dringlichkeit der Situation sehen:

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Candala Sutta: Der Ausgestoßene

"Bestückt mit diese fünf Qualitäten ist ein Laiennahänger ein Ausgestoßener eines Laienanhänger, ein Makel von einem Laienanhänger, ein Nichts von einem Laienanhänger. Welche fünf? Er/Sie hat kein Vertrauen [in Buddhas Erwachen]; ist untugendhaft; eifert nach Schutzzauber und Zeremonien; vertraut in Schutzzauber und Zeremonien, nicht in Kamma und sucht nach Empfängern für seine/ihre Gaben außerhalb [der Sangha], gibt Gaben dort zuerst. Bestückt mit diesen fünf Qualitäten ist ein Laienanhänger ein Ausgestoßener eines Laienanhänger, ein Makel von einem Laienanhänger, ein Nichts von einem Laienanhänger.

"Bestückt mit diese fünf Qualitäten ist ein Laiennahänger ein Juwel eines Laienanhänger, ein Lotus von einem Laienanhänger, eine edle Blume von einem Laienanhänger. Welche fünf? Er/Sie hat Vertrauen [in Buddhas Erwachen]; ist tugendhaft; eifert nicht nach Schutzzauber und Zeremonien; vertraut in Kamma, nicht in Schutzzauber und Zeremonien und sucht nicht nach Empfängern für seine/ihre Gaben außerhalb [der Sangha], gibt Gaben dort zuerst. Bestückt mit diese fünf Qualitäten ist ein Laiennahänger ein Juwel eines Laienanhänger, ein Lotus von einem Laienanhänger, eine edle Blume von einem Laienanhänger."

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Jivaka Sutta: An Jivaka
(Was es heißt ein Laienanhänger zu sein)

Ich habe gehört, daß der Erhabene zu einem Anlaß in Jivakas Mangohain, bei Rajagaha verweilte. Da ging Jivaka Komarabhacca zum Befreiten und, angekommen, sich vor ihm verneigt, setzte er sich an die Seite. Als er dort saß, sagte er zum Befreiten: "Herr, in welchem Maße ist jemand ein Laienanhänger?"

"Jivaka, wenn jemand Zuflucht in Buddha genommen hat, Zuflucht in Dhamma genommen hat und Zuflucht in die Sangha genommen hat, in diesem Ausmaß ist einer dann ein Laienanhänger."

"Und in welchem Maße, Herr, ist einer ein tugendhafter Laienanhänger?"

"Jivaka, wenn jemand davon absteht Leben zu nehmen, vom Stehlen, von sexuellem Missverhalten, vom Unwahrheiten sprechen und absteht gärende und destillierte Getränke einzunehmen, die zu Unachtsamkeit führen, in diesem Ausmaß ist ein dann ein tugendhafter Laienanhänger."

"Und in welchem Maße, Herr, ist einer ein Laienanhänger, der für sein eigenes Wohl, nicht aber für das der anderen übt?"

"Jivaka, wenn ein Laienanhänger selbst großartig im Vertrauen ist, aber andere nicht dazu anhält großartig im Vertrauen zu sein; wenn er selbst großartig in Freigiebigkeit ist, aber andere nicht dazu anhält großartig in Freigiebigkeit zu sein; wenn er selbst danach strebt Bhikkhus zu treffen, aber andere nicht dazu anhält Bhikkhus zu treffen; wenn er selbst strebt das wahre Dhamma zu hören, aber andere nicht dazu anhält das wahre Dhamma zu hören; wenn er sich selbst stets an das Dhamma, daß er gehört, hat erinnert, aber andere nicht dazu anhält sich an das gehörte Dhamma zu erinnern; wenn er selbst das Dhamma, daß er gehört hat, ergründet, aber andere nicht dazu anhält das gehörte Dhamma zu ergründen; wenn er selbst beides, daß Dhamma und seine Bedeutung kennt, sich im Einklang mit dem Dhamma übt, aber andere nicht dazu anhält im Einklang mit dem Dhamma zu üben: in diesem Ausmaß ist er dann ein Laienanhänger, der für seinen eigenes Wohl, nicht aber für das der anderen übt."

"Und in welchem Maße, Herr, ist einer ein Laienanhänger, der in beidem, für sein eigenes Wohl, als auch zum Wohle anderen übt?"

"Jivaka, wenn ein Laienanhänger selbst großartig im Vertrauen ist, und andere dazu anhält großartig im Vertrauen zu sein; wenn er selbst großartig in Freigiebigkeit ist, und andere dazu anhält großartig in Freigiebigkeit zu sein; wenn er selbst danach strebt Bhikkhus zu treffen, und andere dazu anhält Bhikkhus zu treffen; wenn er selbst begehrt das wahre Dhamma zu hören, und andere dazu anhält das wahre Dhamma zu hören; wenn er sich selbst stets an das Dhamma, daß er gehört hat, erinnert, und andere dazu anhält, sich an das gehörte Dhamma zu erinnern; wenn er selbst das Dhamma, daß er gehört hat, ergründet, und andere dazu anhält das gehörte Dhamma zu ergründen; wenn er selbst beides, daß Dhamma und seine Bedeutung kennt und sich im Einklang mit dem Dhamma übt und andere dazu anhält im Einklang mit dem Dhamma zu üben: in diesem Ausmaß ist er dann ein Laienanhänger, der in beidem, für sein eigens Wohl, als auch zum Wohle anderen übt."

Na es ist ja nicht weit, daß man in einem Buch der Linage der Händler, nach einer Vorstellung des Kalamasuttas dann die Essenz diese "Buddhismus" in einem Kurzen Gedicht wiederfindet, zum Anregen des Sebstbewußten Käufer Bewußtseins...

2 mal 3 ma
cht 4
und 3 macht 9.
Ich mach mir die Welt,
wie sie mir gefällt.
Pippi Langstrumpf

Alleine, und da braucht man sich gar keine Details ansehen, der Umstand, das grundlegender Respekt und Zuflucht fehlt, sagt schon alles über die spirituelle Entwicklung im Dhamma einer Person, und damit auf der Gruppe, mit denen Sie sich abgibt aus.

Pippilangstrumpf-Zuflucht und Dhamma, und das was sie unter Befreiung versteht. Ātman ist ja versucht, diesen Ausdruck zum einem Markenzeichen zu machen. Das Weltenmachen und samsarierens des Pipilangstrumpf-Dhamma.

Na das die Frau Ursula Lyon da nicht in die Analen als Reinkatantion von Pipilangstrumpf als Bodhisattva des Mitgefühls eingeht, und hoffentlich in dieser Existenz noch die Notbremse für diese Verwirrung, mit allem Unheil was daraus folgt und folgen wird, ziehen kann.

Ohh, meine werten Buddha-Bodhisattas, das ist wirklich nicht gut was da läuft. Appamada!
« Last Edit: March 17, 2016, 11:57:43 PM by Johann »
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Antw:Sangha, eine allgemeine Beschreibung
« Reply #3 on: December 27, 2016, 11:27:36 AM »
Good that it becomes a importand topic of clarification.

Quote from: Refuge in Whole Sangha, not in Ariya Sangha by Bhante Khemindas
Refuge in Whole Sangha, not in Ariya Sangha
PostTue Nov 08, 2016 11:39 am

It seems that in western buddhist circles very popular idea, that refuge accepted in aryasangha. But if we read any suttas,where at the end layman accept refuge in three jewels, for example
Pali https://suttacentral.net/pi/an8.12

we can see next words

bhagavantaṃ saraṇaṃ gacchāmi dhammañca ­bhik­khu­saṃ­ghañca
I go to the Blessed One for refuge, to the Dhamma, and to the Saṅgha of bhikkhus

This mean that refuge is accepted not only in arya sangha, but in whole sangha of monks, whether some of them bad monks or good, they are also is object for refuge, because they are parth of ­bhik­khu­saṃ­ghañca (Saṅgha of bhikkhus).

But if we speak about Ariyasamgha, is an object for meditation (Samghanusatti) given to monks by the Buddha for example in this sutta.
http://www.accesstoinsight.org/tipitaka ... .than.html
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« Reply #4 on: March 10, 2017, 04:24:23 PM »
Eine gute Feststellung von SarathW , auf DW, in "Is a monk who is not Sotapanna considered an outsider? " (Wird ein Mönch, der kein Stromeingetretener ist, als Aussenseiter gekannt?)

Nicht nur ein Mönch, auch ein Laie, auf der Ebene der Perfektion. Hier das Ursprungssutta dieses "Aha's" auch gleich ins Deutsche übersetzt. Anmerkend vielleicht: "wird vom Befreiten Außenseiter genannt" und sonstige Beschreibungen: "...wird gekannt", was die Noblen Schüler des Befreiten (sāvakā saṅgho) betrifft.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Nandiya Sutta: To Nandiya


On one occasion the Blessed One was staying among the Sakyans near Kapilavatthu in Nigrodha's Park. Then Nandiya the Sakyan went to the Blessed One and, on arrival, having bowed down to him, sat to one side. As he was sitting there he said to the Blessed One, "Lord, the disciple of the noble ones in whom the factors of stream entry are altogether & in every way lacking: Is he called a disciple of the noble ones who lives heedlessly?"

"Nandiya, the person in whom the factors of stream entry are altogether & in every way lacking I call an outsider, one who stands in the faction of the run-of-the-mill. But as to how a disciple of the noble ones lives heedlessly and heedfully, listen well and pay attention, I will speak"

"As you say, lord," Nandiya the Sakyan responded.

The Blessed One said, "And how, Nandiya, does a disciple of the noble ones live heedlessly? There is the case where a disciple of the noble ones is endowed with verified confidence in the Awakened One: 'Indeed, the Blessed One is worthy and rightly self-awakened, consummate in knowledge & conduct, well-gone, an expert with regard to the world, unexcelled as a trainer for those people fit to be tamed, the Teacher of divine & human beings, awakened, blessed.' Content with that verified confidence in the Awakened One, he does not exert himself further in solitude by day or seclusion by night. For him, living thus heedlessly, there is no joy. There being no joy, there is no rapture. There being no rapture, there is no serenity. There being no serenity, he dwells in pain. When pained, the mind does not become centered. When the mind is uncentered, phenomena do not become manifest. When phenomena are not manifest, he is reckoned simply as one who dwells heedlessly.

"Furthermore, the disciple of the noble ones is endowed with verified confidence in the Dhamma: 'The Dhamma is well-expounded by the Blessed One, to be seen here & now, timeless, inviting verification, pertinent, to be realized by the wise for themselves.' Content with that verified confidence in the Dhamma, he does not exert himself further in solitude by day or seclusion by night. For him, living thus heedlessly, there is no joy. There being no joy, there is no rapture. There being no rapture, there is no serenity. There being no serenity, he dwells in pain. When pained, the mind does not become centered. When the mind is uncentered, phenomena do not become manifest. When phenomena are not manifest, he is reckoned simply as one who dwells heedlessly.


"Furthermore, the disciple of the noble ones is endowed with verified confidence in the 'The Sangha of the Blessed One's disciples who have practiced well... who have practiced straight-forwardly... who have practiced methodically... who have practiced masterfully — in other words, the four types of noble disciples when taken as pairs, the eight when taken as individual types — they are the Sangha of the Blessed One's disciples: worthy of gifts, worthy of hospitality, worthy of offerings, worthy of respect, the incomparable field of merit for the world.' Content with that verified confidence in the Sangha, he does not exert himself further in solitude by day or seclusion by night. For him, living thus heedlessly, there is no joy. There being no joy, there is no rapture. There being no rapture, there is no serenity. There being no serenity, he dwells in pain. When pained, the mind does not become centered. When the mind is uncentered, phenomena do not become manifest. When phenomena are not manifest, he is reckoned simply as one who dwells heedlessly.

"Furthermore, the disciple of the noble ones is endowed with virtues that are appealing to the noble ones: untorn, unbroken, unspotted, unsplattered, liberating, praised by the wise, untarnished, leading to concentration. Content with those virtues pleasing to the noble ones, he does not exert himself further in solitude by day or seclusion by night. For him, living thus heedlessly, there is no joy. There being no joy, there is no rapture. There being no rapture, there is no serenity. There being no serenity, he dwells in pain. When pained, the mind does not become centered. When the mind is uncentered, phenomena do not become manifest. When phenomena are not manifest, he is reckoned simply as one who dwells heedlessly.

"This is how a disciple of the noble ones lives heedlessly.

"And how, Nandiya, does a disciple of the noble ones live heedfully? There is the case where a disciple of the noble ones is endowed with verified confidence in the Awakened One... Not content with that verified confidence in the Awakened One, he exerts himself further in solitude by day or seclusion by night. For him, living thus heedfully, joy arises. In one who has joy, rapture arises. In one who has rapture, the body becomes serene. When the body is serene, one feels pleasure. Feeling pleasure, the mind becomes centered. When the mind is centered, phenomena become manifest. When phenomena are manifest, he is reckoned as one who dwells heedfully.

"Furthermore, the disciple of the noble ones is endowed with verified confidence in the Dhamma... verified confidence in the Sangha... virtues that are appealing to the noble ones: untorn, unbroken, unspotted, unsplattered, liberating, praised by the wise, untarnished, leading to concentration. Not content with those virtues pleasing to the noble ones, he exerts himself further in solitude by day or seclusion by night. For him, living thus heedfully, joy arises. In one who has joy, rapture arises. In one who has rapture, the body becomes serene. When the body is serene, one feels pleasure. Feeling pleasure, the mind becomes centered. When the mind is centered, phenomena become manifest. When phenomena are manifest, he is reckoned as one who dwells heedfully.

"This is how a disciple of the noble ones lives heedfully."


See also: SN 3.17 ; SN 48.56 .




Nandiya Sutta: An Nandiya


Zu einer Begebenheit verweilte der Befreite unter den Sakyans, nahe Kapilavatthu, in Nigrodhas Park. Da ging Nandiya, der Sakyan, zum Befreiten, und mit Ankunft, sich vor ihm verneigt, setzte er sich an eine Seite. Als er dort saß, sprach er zum Befreiten: "Herr, der Schüler der Noblen, in dem die Faktoren des Stromeintritts, alle zusammen und in jeder Weise mangeln: Wird er ein Schüler der Noblen, der gewissenlos lebt, genannt?"

"Nandiya, die Person in der die Faktoren des Stromeintritts, alle zusammen und in jeder Weise mangeln, nenne ich einen Außenseiter, eine, die in der Gruppe der Allerweltsmenschen ist. Doch was einen Schüler der Noblen, gewissenlos und (oder) gewissenhaft lebend, betrifft, höre Er gut zu und gebe gut acht, ich werde sprechen:

"Wie Ihr sagt, Herr", erwiderte Nandiya, der Sakyan.

Der Befreite sprach: "Und wie, Nandiya, lebt ein Schüler der Noblen gewissenlos? Da ist der Fall, in dem ein Schüler der Noblen bestückt mit abgesichertem Vertrauen in den Erwachten ist: 'Wahrlich, der Befreiter ist würdig, rechtens Selbst-Erwacht, vollkommen in Wissen und Verhalten, gut fort geschritten, einer Kenner der Welt, ein unübertrefflicher Unterweiser der Personen, die des Zügelns reif, Lehrer der himmlischen und menschlichen Lebewesen, erwacht, befreit.' Zufrieden mit diesem abgesicherten Vertrauen in den Befreiten, übt er sich selbst nicht weiter in Zurückgezogenheit, bei Tag und bei Nacht. Für ihn, so also gewissenlos lebend, ist da keine Freude. Da kein Erfreuen seiend, ist da keine Genugtuung[1]. Da keine Genugtuung seiend, ist da keine Gestilltheit. Da keine Gestilltheit seiend, verweilt er im Schmerz. Wenn im Schmerz, wird der Geist nicht zentriert. Wenn der Geist unzentriert ist, kommen Erscheinungen (Dhammas) nicht auf. Wenn Erscheinungen nicht aufkommen, wird er einfach als einer, der gewissenlos verweilt, gekannt.

Weiters ist da der Fall, in dem ein Schüler der Noblen bestückt mit abgesichertem Vertrauen in das Dhamma ist: 'Das Dhamma, von Befreiten gut-dargelegt, ist ersichtlich im Hier-und-Jetzt, zeitlos, zur Prüfung einladend, sachdienlich, zu verwirklichen durch Weise, für sich selbst.' Zufrieden mit diesem abgesicherten Vertrauen in das Dhamma, übt er sich selbst nicht weiter in Zurückgezogenheit, bei Tag und bei Nacht. Für ihn, so also gewissenlos lebend, ist da keine Freude. Da kein Erfreuen seiend, ist da kein Genugtuung. Da keine Genugtuung seiend, ist da keine Gestilltheit. Da keine Gestilltheit seiend, verweilt er im Schmerz. Wenn im Schmerz, wird der Geist nicht zentriert. Wenn der Geist unzentriert ist, kommen Erscheinungen nicht auf. Wenn Erscheinungen nicht aufkommen, wird er einfach als einer, der gewissenlos verweilt,gekannt.

Weiters ist da der Fall, in dem ein Schüler der Noblen bestückt mit abgesichertem Vertrauen in die Sangha ist: 'Die Sangha der Schüler des Befreiten, die gut ausgeübt haben... die geradewegs vorwärts ausgeübt haben... die methodisch ausgeübt haben... die meisterhaft ausgeübt haben, mit anderen Worten, die vier Arten [von Noblen Schülern] wenn in Paaren gesehen, die acht, wenn als einzele Arten genommen, diese sind die Sangha der Schüler des Befreiten: würdig der Gaben, würdig der Gastfreundschaft, würdig der Darbietungen, würdig dem Respekt, das unvergleichliche Feld der Verdienste dieser Welt.' Zufrieden mit diesem abgesicherten Vertrauen in die Sangha, übt er sich selbst nicht weiter in Zurückgezogenhei, bei Tag und bei Nacht. Für ihn, so also gewissenlos lebend, ist da keine Freude. Da kein Erfreuen seiend, ist da keine Genugtuung. Da keine Genugtuung seiend, ist da keine Gestilltheit. Da keine Gestilltheit seiend, verweilt er im Schmerz. Wenn im Schmerz, wird der Geist nicht zentriert. Wenn der Geist unzentriert ist, kommen Erscheinungen nicht auf. Wenn Erscheinungen nicht aufkommen, wird er einfach als einer, der gewissenlos verweilt, gekannt.

"Weiters ist der Schüler der Noblen bestückt mit Tugenden, die annehmlich für die Noblen sind: unzerrissen, ungebrochen, ungefleckt, unbesprenkelt, befreiend, gelobt von Weisen, makellos, förderlich für Sammlung. Zufrieden mit diesen Tugenden, die annehnlich für die Noblen sind, übt er sich selbst nicht weiter in Zurückgezogenheit, bei Tag und bei Nacht. Für ihn, so also gewissenlos lebend, ist da keine Freude. Da kein Erfreuen seiend, ist da keine Verzücken Genugtuung. Da keine Genugtuung seiend, ist da keine Gestilltheit. Da keine Gestilltheit seiend, verweilt er im Schmerz. Wenn im Schmerz, wird der Geist nicht zentriert. Wenn der Geist unzentriert ist, kommen Erscheinungen nicht auf. Wenn Erscheinungen nicht aufkommen, wird er einfach als einer der gewissenlos verweilt gekannt.

"Dis ist, wie ein Schüler der Noblen gewissenlos lebt."

"Und wie, Nandiya, lebt ein Schüler der Noblen gewissenhaft? Da ist der Fall, in dem ein Schüler der Noblen bestückt mit abgesichertem Vertrauen in den Erwachten ist... Nicht zufrieden mit diesem abgesicherten Vertrauen in den Erwachten, übt er sich selbst weiter in Zurückgezogenheit, bei Tag und bei Nacht. Für ihn, so also gewissenhaft lebend, kommt da Freude auf. In einem, der sich erfreut, kommt Genugtuung auf. In einem der genug hat, wird der Körper ruhig. Wenn der Körper ruhig ist, empfindet einer Wohl. Wohl empfindend, wird der Geist zentriert. Wenn der Geist zentriert ist, kommen Erscheinungen auf. Wenn Erscheinungen aufkommen, wird er als einer, der gewissenhaft verweilt,gekannt.

"Weiters ist der Schüler der Noblen bestückt mit abgesichertem Vertrauen in das Dhamma... abgesichertem Vertrauen in die Sangha... bestückt mit Tugenden, die annehmlich für die Noblen sind: unzerrissen, ungebrochen, ungefleckt, unbesprenkelt, befreiend, gelobt von Weisen, makellos, förderlich für Sammlung. Nicht zufrieden mit diesen Tugenden, die annehmlich für die Noblen sind, übt er sich selbst weiter in Zurückgezogenheit, bei Tag und bei Nacht. Für ihn, so also gewissenhaft lebend, kommt da Freude auf. In einem, der sich erfreut, kommt Genugtuung auf. In einem der genug hat, wird der Körper ruhig. Wenn der Körper ruhig ist, empfindet einer Wohl. Wohl empfindend, wird der Geist zentriert. Wenn der Geist zentriert ist, kommen Erscheinungen auf. Wenn Erscheinungen aufkommen, wird er als einer, der gewissenhaft verweilt, gekannt.

"Dieses ist wie ein Schüler der Noblen gewissenhaft lebt."


Siehe auch: SN 3.17 ; SN 48.56 .

 1. pītī: meist als "Verzücken" übersetzt

Das Sutta mach mehrere Dinge klar: ob Laie oder Mönch, wird einer, wenn noch nicht Nobel, nicht Schüler der Noblen genannt (es fehlt an abgesicherten Vertrauen in Buddha, Dhamma, Sangha und an entsprechender unbefleckter Tugend). Selbst wenn eine Person "gewissenhaft" lebt (ein Yogi ist), dieses aber auf ungesichertem Vertrauen (falscher Ansicht, falsche Entschlossenheit) und mangelhafter Tugend (falscher Rede, Handlung und Lebensunterhalt) beruht, ist er als Außenseiter anzusehen, im Hinblick auf Perfektion, die Noble Sangha.

Vielleicht hier gut zu bemerken, ist einer, der zwar gerade gewissenlos lebt (sich nicht bei Tag und Nacht in Zurückgezogenheit übt), jedoch mit abgesichertem Vertrauen in die Juwelen ist und unzerrissene Tugend hat, immer noch im "unvergleichlichen Feld für Verdienste", wobei ein Außenseiter, der als Einzelperson dargeboten wird, vielleicht ein völlig Zurückgezogener, der noch nicht Syromerlanger ist, falsche Ansicht hegt... als Außenseiter kein "unvergleichliches Feld der Verdienste".

Für eine selbst nicht Noble Person (Stromeintritt noch nicht erreicht), ist es daher gut, Gaben stets nur an die Sangha der Bhikkhus des Buddhas, im Gedenken an die Schüler der Noblen zu reichen und nicht riskieren, daß mit gemeintem höheren Dhamma an eine Einzelperson, die als Nobel geglaubt wird, gewöhnliche Verdienste, weit niedrig und auch nicht erhaltend für die Sangha der Bhikkus des befreiten zu tun.
Ob jener, der Gaben für die Sangha übernimmt, diese auch entsprechend weiter gibt bzw. verwendet, ist des Empfängers Sache. Grundsätzlich muß man sich um die Schüler der Noblen, das es ihnen Mangelt, keine zu großen Sorgen machen, da sie jedenfalls von Empfängern von Sanghadana wie auch Noblen, ob Laie oder Mönch, erkannt und unterstützt werden.

Dieses verstehend, ist kaum Gefahr, daß die Gemeinschaft der Bhikkhus des Buddhas, mangels Unterstützung, verschwindet, oder sich abseits bewegt. Gehen sie für sich stets sicher, Gaben der Sangha zu widmen und erklären Sie dieses. Bhikkhus haben oft nicht sehr viel Freude damit (mit Sangha Dana), weil damit hohe Pflichten im Umgang und Gebrauch, verbunden sind und ziehen persönlich Gegebenes und am liebsten "weggeworfenes" (wird zumeist geladen) vor, mit dem sie dann machen können was sie wollen.

Dieses Kommentare am Rande und Empfehlungen aus persönlicher Erfahrung.

(Vielleicht interessiert dem Bhante @Kemidas auch dieser Aspekt persönlich)
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October 18, 2017, 12:01:53 AM

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Johann

October 16, 2017, 05:40:03 PM
Sokh chomreoun, Nyom. (Mag sukha sich für Nyom mehren). Thoamada (Dhammada - naturly, gewohnt). At mean ay pisech te (nichts besonders). Klach dukkh, klach sokh (wohl und weh wechseln sich ab). Nyom sokh sabay dea te? Sokh leumom dea te?
 

Marcel

October 16, 2017, 04:13:43 PM
 :-* ehrwürdiger samana johann! wie ist ihr befinden?  :-*
 

Marcel

October 07, 2017, 01:56:00 PM
 :-* :-* :-*
 

Johann

October 07, 2017, 02:48:39 AM
Der Tathagata tut das, wenn man ihn in seinem Dhamma sieht, und dieser, entgegen Personen, kommt auf wenn man ihn nährt, und einmal da, geht er für einen nicht mehr verloren, bleibt Tor zur Todlosigkeit.
 

Marcel

October 06, 2017, 11:37:24 PM
 :-*
 

Marcel

October 06, 2017, 11:36:31 PM
 :-* ehrwürdiger samana johann :-* mögen sie noch lange leben,   für das wohl vieler.... anumodana, ich freue mich sehr! sie decken auf, was vorher verdeckt. so das vijja entstehen kann, und avijja gehen muss!! geht direkt ins herz!
 

Johann

October 06, 2017, 04:19:37 PM
Nyom Marcel.
 

Sophorn

September 28, 2017, 03:51:05 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 27, 2017, 12:17:53 PM
Nyom Sophorn, Roben mag man immer geben können. Im Monat nach dem Vassa Ende, ist es für jene Mönche, die den Vassa gehalten haben, möglich und einfacher für den Eigenbedarf Roben anzunehmen.
 

Sophorn

September 27, 2017, 07:01:23 AM
Bhante, ist dann die Robengabe möglich ab dem 5. Okt. bid zum nächsten Vollmond oder darf man auch danach Roben geben? :-*
 

Sophorn

September 27, 2017, 05:44:45 AM
Wie geht es Bhante heute? Haben die Tropfen geholfen?
 ::) :-*
 

Johann

September 05, 2017, 01:21:44 AM
Gerestet: funktioniert tadellos. Nochmal alle Zugangsdaten gemailt, Nyom.
 

Sophorn

September 04, 2017, 02:06:42 PM
Kana hat mit U. Chamroeun das Login mit neuem Passwort erfolglos versucht.
Daraufhin versuchten kana das über die Veränderung über E-mail, aber da erschien, dass die E-mailadresse nicht gültig war (die hatten Bhante auch an kana in der Mail bestätigt)
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 04, 2017, 11:52:03 AM
Sollte email im Posteingang haben, Nyom Sophorn.
 

Johann

September 04, 2017, 11:41:14 AM
Kann nicht antworten auf was, Nyom Maria? Was und wo genauer?

Nyom Sophorn. Nyom Chomroeun kann kurzlich email Daten bekommen. Mal annehmend das PW auch vergessen, (abgesenhen von der Möglichkeit, link zu drücken wenn) wird Atma ein neues anlegen und ihm mailen.
 

Maria

September 04, 2017, 11:30:41 AM
 :-*
Werther Bhante , selbiges Problem was ich schon einmal hatte, Login geht aber kann nicht antworten, bin am Nachmittag bei neuen Computer, dieser hier ist schon über 12 Jahre alt.
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:23:14 AM
Kana hat das File runtergeladen und U. Chamroeun gegeben,  der sich um die Kprrektur annehmen möchte. Kana wird auch gern das File den anderen Schülern zum Lesen teilen. Ev. sehen mehr Augen mehr.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:17:06 AM
Verehrter Bhante, Chamroeun kann sich nicht einloggen. Ist das Passwort für E-mail oder sangham.net? In beiden Fällen haben kana das erfolglos probiert.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:08:26 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

August 20, 2017, 01:37:40 AM
Es ist vielleicht gut eine Pause zu tun, doch kann es gut sein, daß man nicht zurückkehrt, für ein gutes oder schlechtes, für sich selbt und andere. Gut dort wo gut genährt und unterstützt und for allem Konzentration steigt, oder dort wo satt in jeder Hinsicht.
 

Johann

August 10, 2017, 11:31:40 AM
Wenn jemand Lust hat, oder anderen etwas Gutes oder Besseres tun kann und möchte: Korrekturlesen http://sangham.net/index.php/topic,1018.msg9625.html#msg9625 Baue nach und nach, so gut wie möglich ein auf ZzE.
 

Johann

August 07, 2017, 02:24:55 AM
Einen ausübungsreichen Vollmond-Uposatha and Gelegenheit die Mönche zu besuchen wünscht meine Person.
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:59:03 PM
... versteht und womöglich sieht, wenn er nicht den Weg hierher
findet.

Großer Dank an alle im Hintergrund.

Mögen all diese Früchte vielfach zurückkommen und inspirieren.

Ayu vanno sukkham balam

 :-* :-* :-*
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:55:25 PM
 :-* :-* :-*
karuna tvay bongkum Preah metschah

Herzliches Hallo an alle nach sehr langem!

Ein herzliches Dankeschön aus tiefsten Herzen an alle, die sich hier aktiv und indirekt hier beteiligen. Vor allem ein großes Sadhu an Bhante, der unvergleichliche Arbeit leistet, die kaum jemand ver
 

Johann

July 24, 2017, 03:15:56 AM
Fehlinvestition: Was immer man nicht in die Juwelen, in den Pfad investiert, ist vergeude Mühe, schnurrr einen fest im Rad des Leidens. Prüfen Sie es!   :) Wiederholungstäter...
 

Johann

July 17, 2017, 01:50:17 AM
Moritz
 

Moritz

July 16, 2017, 02:28:02 PM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 14, 2017, 07:07:17 AM
Moritz. Gut ihn früh Morgens und nicht bis in den frühen Morgen zu sehen.
 

Moritz

July 14, 2017, 07:03:53 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 13, 2017, 08:12:46 AM
Moritz.
 

Moritz

July 13, 2017, 07:42:39 AM
Chom reap lea
_/\_
 

Moritz

July 13, 2017, 07:40:46 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 08, 2017, 02:26:09 AM
Vor mehr als 2500 Jahen wurde a diesem Vollmondtag das Rad des Dhammas in bewegung gesetzt. Anumodana!
 

Mohan Gnanathilake

July 02, 2017, 08:24:13 AM
Sehr ehrwürdiger Samanera Johann,

ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre nette Erklärung.

Dhamma Grüße an Sie aus Sri Lanka!

 

Johann

July 01, 2017, 07:43:41 PM
Nyom Mohan. Besser: "Ich hoffe, daß es Ihnen gut geht." und bestens (ohne suggerieren, wenn interessiert) "Wie geht es Ihnen." Oder: "Möge es Ihnen Gut gehen." (wenn metta ausdrücken wollend)
 

Mohan Gnanathilake

July 01, 2017, 10:43:15 AM
Sehr ehrwürdiger Samanera Johann,

ich glaube, dass es Ihnen gut geht.

Dhamma Grüße an Sie aus Sri Lanka!
 

Mohan Gnanathilake

July 01, 2017, 10:32:46 AM
Werter Micro,
herzliche Grüße aus Sri Lanka nach Deutschland!
 

Johann

July 01, 2017, 10:32:17 AM
Nyom Mohan.
 

Johann

June 25, 2017, 01:38:38 PM
Alles Zufälle. Nissaya. Und wenn da keine starke Grundlagenursache aufkommt, upanissayapaccayena, na dann war's das, und alles is weg. Lebewesen sind Erben ihrer Taten (im Geist, Wort und Körper).
 

Johann

June 25, 2017, 01:27:24 PM
Schwupps und weg. Waffen und Nahrung geholt.

Oh, was sag ich. Wenn man's doch nehmen kann, auch ohne das Gefühl zu nehmen... Unsinn hier. Hat doch keiner interesse Verdienste zu tun.
 

Johann

June 25, 2017, 01:21:28 PM
Mirco. Wie geht es?
 

Johann

June 25, 2017, 01:20:43 PM
Es ist doch viel angenehmer, wenn man sich nehmen kann was und wann immer man will, oder? Warum sollte man sich so viel antun, da sind genügend die Anbieten.
 

Johann

June 14, 2017, 06:45:07 PM
Jetzt aber vorerst. Möge jeder guten Unterhalt (ung) im Dhamma und Stärkung finden uud sich davon reichlich nehmen.
 

Mohan Gnanathilake

June 11, 2017, 08:24:45 AM
Werter Harry,

ich freue mich darüber, nach einigen Monaten wieder auf sangham.net Sie zu grüßen.

Herzliche Grüße aus Sri Lanka nach Deutschland!
 

Johann

June 09, 2017, 05:05:59 PM
Mögen sich alle, möge sich Guest der Uposatha-Einhaltung nicht nur heute annehmen, und glücksverheißende Zeit verbringen.

May all, may Guest not only today observe the Uposatha and spend auspicious time
 

Mohan Gnanathilake

June 03, 2017, 01:48:08 AM
Sehr ehrwürdiger Samanera Johann,

es geht mir zur Zeit gut. Ich glaube, dass es Ihnen auch gut geht.

Dhamma Grüße an Sie aus Sri Lanka!
 

Johann

June 02, 2017, 11:19:32 PM
Wie geht es Upasaka Mohan?
 

Mohan Gnanathilake

June 02, 2017, 10:51:50 PM
Wie sehr ehrwürdiger Samanera Johann geschrieben hat, hatte ich am 10. Mai 2017 meinen  Geburtstag, an dem Tag  in diesem Jahr das Wesakfest gefeiert wurde.
Beste Grüße an Sie aus Sri Lanka!
Mohan Barathi Gnanathilake
 

Johann

June 02, 2017, 12:33:54 PM
Wußte doch, daß so Nahrung immer gefressen werden will.  :)
"Sehr gut, weiter hungern."

Freut das Nyom Marcel wohlauf ist.
 

Marcel

June 02, 2017, 12:20:52 PM
weil "keines" immer noch die bezugnahme auf eines hat!

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