Was ist oder bedeutet die Sangha? - What is Sangha or does it mean?
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Author Topic: Was ist oder bedeutet die Sangha? - What is Sangha or does it mean?  (Read 1760 times)

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Offline Johann

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Sangha

(Pāli: saṅgha; „Gemeinschaft“) bedeutet im Dhamma-Vianya-Begriffen „Orden“ oder auch „Gemeinschaft“ und beschreibt die vierfache Versammlung (Pali: parisā) - Mönche (Bhikkhu), Nonnen (Bhikkhuni), Laienmänner (Upasaka ), Laienfrauen (Upasika) - der Anhänger bzw. Schüler Buddhas. Das Wort „Sangha“ ist in der Pāli-Sprache, in der deutsche Sprache wird die weibliche Form, „die Sangha“ (angelehnt an „Gemeinschaft“, „Gemeinde“), verwendet.

Die Sangha (Gemeinschaft der gutgegangenen Schüler), ist nach dem Buddha (Lehrer) und dem Dhamma (Lehre), das dritte Objekt der Zuflucht , den Drei Juwelen, in dem Anhänger Buddhas Sicherheit und Unterstützung suchen. Neben dem Dienen als Objekt der Zuflucht, beschreibt das Wort im gebraucht der Tradition Buddhas, die Benennung einer Gruppe von Lebewesen, auf konventioneller und auf idealer Ebene.

Inhaltsverzeichnis



Bedeutung

Sangha auf der konventionellen Ebene: Klösterliche Sangha

Mit dem Begriff wird von Buddha die Gemeinschaft der Bhikkhus (Mönche) und Bhikkhunis (Nonnen), jener Personen, die aus dem Haushälterleben, in das Leben der Hauslosigkeit, in der Lehre Buddhas gezogen sind, beschrieben. Dieses erfolgt mit Erlangen einer offiziellen Annahme durch die Gemeinschaft der Eingeweihten (zu Beginn durch Buddha selbst), und der Annahme der klösterlichen Übungsregeln (Patimokkha). Die Sangha kann sich hier im Einzelnen, neben der gesamten Gemeinschaft der klösterlichen Schüler, auf lokale Gruppen von eingeweiten Personen, z.B. die Mönche eines einzelnen Klosters, beziehen.

In Westen, durch die dominierende Verbreitung der Lehren Buddhas durch Laienlehrer, aber auch Gewohnheiten einzelner buddhistischer Schulen, die Abkömmlinge des ursprünglichen buddhistischer Ordensangehörigen darstellen, ist es weit verbreitet, in den Begriff Sangha, als Beschreibung der direkt nachfolgenden Schüler, auch Laienanhänger einzubeziehen. Da der Buddha keinerlei fomale Erbfolge und Übertragung außerhalb der klösterlichen Sangha festgelegt hat, kann die Laienschaft auf konvetioneller Ebene nicht als Sangha bezeichnet werden. Der korrektere Begriff für das Ansprechen der buddhistischen Laiengemeinschaft, oder einer gemischten Gruppe, ist 'parisā' (Versammlung)[1]. Die allgemeine Verwendung ist durch das Vermengen mit der Bedeutung auf der idealen Ebene entstanden, welche die Laiengemeinschaft einer bestimmten Qualität, nicht ausschließt (siehe unten "Landläufiger und abgewandelter Gebrauch ").[2]

Gründung der Sangha

Der Buddha, der ursprünglich nicht lehren wollte, gründete die Sangha kurz nach seinem Erwachen, nach seiner ersten Lehrrede[3]. Mit der Aufnahme seiner ersten Schüler (seine früheren fünf Gefährten vor dem Erwachen) hat er diese Gruppe, als konventionelle Gemeinschaft, als Rahmen der Ausübung seines Weges, und zum Weitertransport seiner Lehren, gegründet. Um den Bestand und das Wachstum zu ermöglichen, hat Buddha seinen Schülern nach strengen Regeln erlaubt, anderen Anwärtern, Ordination in der Sangha, durch Annahme, zu geben. Die Gründung der Sangha ist einzig und alleine dem Buddha vorbehalten und kann, werder für Mönche noch für Nonnen wiedereingerichtet werden, sobald deren Erbfolge verlaufen oder beendet ist. In der Zeit, in der weder ein Buddha noch dessen Erbe in der Welt vorhanden ist, gibt es soetwas wie die Sangha nicht.

Sangha auf der idealen Ebene: Sangha der Heiligen

Die „Gemeinschaft der Edlen“ (Pali: „Ariya-Sangha“) beschreibt die vier Paare bzw. die acht Personen (edle Lebewesen, ariya puggala)[4], die eine gewisse Heiligkeit, durch die eigene Erfahrung von Nibbana gemacht haben. Diese haben, je nach Stufe, gewisse Fessel (Pali: saṃyojana) abgelegt.[5] Die acht Personen haben entweder einen der vier Pfade (Pali: magga) des Erwachens, oder deren Frucht (Pali: phala) erlangt, und werden in den althergebrachten Lehren in diese vier Gruppen eingeteilt:

  •     Stromeintreter (Pali: sotāpanna) - Ablegen von Persönlichkeitsglaube, Zweifel, Festhalten an Regeln und Ausübung.
  •     Einmalwiederkehrer (Pali: sakadāgāmi) - Gewisses Ablegen von Sinnesbegehren, Übelwollen
  •     Niemehrwiederkehrer (Pali: anāgami) - Völliges Ablegen der ersten fünf Fessel
  •     Vollkommene (Pali: arahat) - Begehren nach körperlichen Dasein, Verlangen nach Nichtkörperlichem Dasein, Dünkel (Stolz), Rastlosigkeit und Unwissenheit.[6]

       
    "Die Sangha der Schüler des Befreiten, die wohl praktiziert haben... die geradlinig praktiziert haben... die methodisch praktiziert haben... die meisterhaft praktiziert haben — in anderen Worten, die vier Arten [von edlen Schülern], wenn als Paare genommen, acht als individuelle Typen — sie sind die Sangha der Schüler des Befreiten: würdig der Gaben, würdig der Gastfreundschaft, würdig der Darbringungen, würdig des Respekts, das unvergleichliche Feld der Verdienste für die Welt." -AN 11.12


    Mit Stromeintritt beginnend, sind diese Personen sicher das Erwachen zu erlangen und nicht mehr Gegenstand von Wiedergeburt in einer leidvollen Daseinsform (Hölle, Reich der Hungrigen Geister, gewöhnliches Tier oder Dämon). Diese verermögen es nicht mehr die fünf Kardinalvergehen[7] zu begehen. Die erste Person der Heiligkeit trägt vier wesentliche Eigenschaften: unerschütterliches Vertrauen in den Buddha, das Dhamma, die Sangha und vollkommene Tugendhaftigkeit.[8]

    Die Personen der idealen Sangha sind nicht an die Gruppen der konventionellen Sangha gebunden und schließen auch Laien mit den entsprechenden Erlangungen ein. Personen, die noch keinen kurzen Einblick in das Erwachen gefunden haben, werden Menge-Menschen (puthujjana), Weltliche oder Allerweltsmenschen genannt[9]. Diese Eigenschaft ist ebenfalls unabhängig des Weges, ob als klösterlicher oder Laienschüler.

    Und wie Buddha oft in seinen Lehren ausdrückte, nicht nur in Bezug auf die Sangha, sondern auch auf die tiefere Bedeutung von Bhikkhu (Brahmane) ist, beschrieb er die Tugenden und das Verhalten, unabhängig von Aussehen, Geburt oder angehörender Sippe und dabei hatte der die Mönchsgemeinde eingeschlossen.

    Landläufiger und abgewandelter Gebrauch

    Speziel in Europa und dem moderen Staaten, die erst die letzten Jahrhunderte Kontakt mit den Lehren Buddhas gemacht haben, ist es sehr üblich die Gemeinschaft der "Buddhisten", Gruppen, die sich mit dem Lable "Buddhismus" identifizieren, diese Gruppe, oftmals auch gemischt, mit ein paar klösterlichen Lehrern, als Sangha bezeichnen. Die Art der Vorstellung kommt daher, da viele missionierende Mönche und Nonnen, zum Gewinn der Laien für ihren Lebensunterhalt, eine gleichgestellte Postion darstellen und das "Wir" als Indentifikation und mittel den Stolz der Zuhörer anzusprechen, gepflogen gemacht haben. Einzelne Gemeinschaften verwenden die Bezeichnung Sangha, für die Gruppe der Personen, mit denen sie ihre Ausübung und Lerntätigkeiten verbringen. Auch wenn weit verbreitet, stellt dieses schnell ein falsches Bild der zwei Bedeutungen von Sangha, und auch dem Objekt als Zuflucht dar. Ebenfalls übliche Bezeichungen wie "meine Sangha", sind aus dem Gesichtspunkt, dass es sich bei Sangha um des Buddhas Sangha handelt nicht angebracht und für die Ausübung und das Ablegen von Selbstidentifikationen nicht dienlich.

    Neben der in allen Ursprungsländer als Respektlosigkeit angesehenen Anschauung, schneiden sich Leute, die von so einer Gleichstellung als "Buddhisten" und Personen, die Zuflucht genommen haben, Gebrauch machen, schlicht weg von den Wurzel für eine Praxis ab. Das sich Personen in solchen Kreisen der Gepflogenheiten, keinerlei würdigen Distanz und Demut begegnen, bringt die Vorstellung, daß alle gleich sind, und sich auf der Ebene von Kumpel bewegen. Es ist nicht klug, nicht klugen Gepflogenheiten zu folgen.

    Objekt der Zuflucht

    Die ideale Sangha stellt das dritte Objekt der Zuflucht für Nachfolger der Lehren Buddhas dar. Diese heiligen Personen gelten als Vorbild und eine Wiedererinnerung an diese gutgegangenen Schüler. Diese sind Personen, die den Pfad bis zur Erlangung des Stromeintrittes bereits gegangen sind. Mit der Erinnerung an diese Personen, erfolgt eine mentale Bestärkung und Sicherheit: (1.) dass der Pfad tatsächlich gegangen werden kann und nicht nur auf einer bloßen Theorie beruht, und (2.) die Erhöhung des Geistes durch aufkommende Mitfreude an der Erlangung dieser Personen, wie die Absehbarkeit dieser Erlangung für sich selbst.[10] Auch für den Fall von Angst und Bedrohung, gilt die Erinnerung an diese gesicherten Personen, als befreiend.[11] Auf anderer Ebene ist die Sangha als Modell für gutes Verhalten, sowohl für Klösterliche wie auch Laien, gedacht. Deren Mitglieder transportieren die Lehren neben Wort und Bedeutung, vor allem durch das Verhalten, welches im größten Ausmaß vertrauensschaffend in das Erwachen ist.

    Verfassung und Grundsätze der klösterlichen Sangha

    Das Verhalten und die Regeln der Vorgangsweisen der klösterlichen wird in der Vinaya, dem buddhistischen Regelwerk für Bhikkhus und Bhikkhunis geregelt. Im Bezug auf die Laienanhänger hat Buddha keine bindenden Regeln des Verhaltens, oder Instumente für das Wohl und den Fortbestand der Gruppe, geben. Doch ist das Verhalten der eingeweihten Personen gegenüber den Laienanhängern geregelt.

    Leitsätze der Sangha

    Das Sangaha Sutta[12] gibt vier Leitgrundsätze für den Zusammenhalt (sangaha-vatthūni) der Sangha an: Großzügigkeit, annehmbare Worte, nützliche Hilfe (für das Ziel), Beständigkeit (in der Ausübung der Regeln). Die meisten Gruppen der nördlichen Schule (Mahayana) haben sich dem Vorbild Hatthakas[13], einem Laienanhänger, zum Gewinnen einer größt möglichen Gruppe, vor allem Laienanhänger, angenommen.[14] Der Zweck der klösterlichen Regeln dient nur zum bestmöglichen Erhalt der Gemeinschaft, um die Möglichkeit des eigentlichen Zweckes Buddhas Vinaya zu erhalten:


       
    „Disziplin ist zum Zwecke der Zurückhaltung; Zurückhaltung zum Zwecke der Freiheit von schlechtem Gewissen; Freiheit von schlechtem Gewissen, zum Zwecke von Freude; Freude, zum Zwecke von Verzückung; Verzückung, zum Zwecke der Gelassenheit; Gelassenheit, zum Zwecke von Behagen; Behagen zum Zwecke der Konzentration; Konzentration, zum Zwecke des Wissens und der Vision der Dinge, so wie sie zum Entstehen kommen; das Wissen und die Vision der Dinge, so wie sie zum Entstehen kommen, zum Zwecke der Ernüchterung; Ernüchterung, zum Zwecke von Nichtbegehren; Nichtbegehren, zum Zwecke der Befreiung; Befreiung zum Zwecke von Wissen und Vision über Befreiung; Wissen und Vision über Befreiung, zum Zwecke von der völligen Ungebundenheit durch Nichtfesthalten.“ — Pv.XII.2


    Der Bestand seiner Sangha, die sich an Ihre Regeln halten, sah Buddha als die Hauptursache für ein Bestehen, oder vergehen seines Dhammas und der Verfügbarkei des Pfades zur Befreiung in der Welt:

       
    Wenn die Verhaltensethik (Vinaya) dauert,
    dann dauert auch die Botschaft (Lehre).*


    Handlungen und Beschlüsse der Sangha

    Handlungen und Beschlüsse der Sangha (saṅgha-kamma), finden auschließlich innerhalb der zugelassenen Personen (Bhikkhus oder Bhikkhunis die keine ausschließenden Disziplinarverfahren anhängig haben) und innerhalb eines dafür geweihten bzw. bestimmten Raumes statt. Dieser Ort, meist Vihara genannt, stellt in den meisten Klöstern das bauliche Kernstück da. Jeden Voll- und Halbmond muß die Sangha zum Einhalten der Patimokkharezitation einfinden. Vor diesem Erinnerung der Regel, sind die Mönch oder die Nonnen (solches Zusammentreffen findet getrennt statt) angehalten, ihre Vergehen zu gestehen, um nach dieser Zeremonie gereinigt weiter praktizieren zu können. Handlungen und Beschlüsse sind stets intern und ohne Teilnahme von Nicht-Bhikkhus oder Nicht-Bhikkhunis. Beschlüsse und Handlungen, die außerhalb des genau vorgegebenen Ablaufes und Ort erfolgen, sind gegenstandslos.[15]

    Moderne Formen von Vereine, Gruppen und Versammlungen, die oft als internationales Weltsanghatreffen, oder ähnlich, bekannt gemacht werden, haben keinerlei Wirkung oder Bedeutung in Begriffen der Sangha und ihren vorgegebenen Abläufen. Viele Kloster haben weder persönell noch im Hinblick auf einen zugelassenen Ort, Sangha-Handlungen durchzuführen.

    Um einer es der/einer Sangha zu ermöglichen, an einem gewissen Ort langfristig zu praktizieren und zu gedeihen, bedarf es der Überlassung/Darbietung eines geeigenten Ortes und entsprechender Einladung. Im nationallen Bereich, bevor sich die Sangha in einem neuen Land langfristig ansiedeln könnte, hat die Geschichte gezeigt, dass solches immer nur nach der Einladung und mit zugesprochener Unterstützt der Staatsoberhäupte, geglückt ist.

    Fortbestand der Sangha

    Das bestehen der Sangha, ist wie alle Erscheinungen bedingt und unbeständig. Im Maha-parinibbana Sutta[16], die Sammlung der Lehrreden kurz vor des Buddhas Dahinscheiden, erklärt der Buddha dem Ehrwürdigen Ananda zahlreiche Bedingungen für einen langen Bestand und das Wohlergehen:


    Von der Gruppe der Bhikkhus ist zu erwarten, nicht deren Niedergang, Bhikkhus, so lange diese sich...

    •     regelmäßig in großer Zahl versammeln
    •     friedlich zusammen kommen, und von einander scheiden
    •     sich der Angelegenheiten der Sangha im Einklang annehmen
    •     solange sie keine neuen Regeln verkünden und existierende widerrufen, sondern im Einklang mit dem Kodex des Verhaltens (Vinaya), wie niedergelegt, fortfahren
    •     Solange sie Respekt, Ehrung, Schätzung und Verehrung gegenüber den älteren Bhikkhus zeigen, jene mit langem Verbleib, vor Langem fortgezogen, den Vätern und Führern der Sangha, und es als wert erdenken, auf sie zu hören
    •     solange sie nicht unter die Macht der Begierde fallen, die zu frischem Werden führt
    •     solange sie die Tiefen der Wälder, für deren Verweilen, schätzen
    •     solange sie sich selbst in Achtsamkeit einrichten, sodaß tugendhafte Mitbrüder des Orden, die jetzt noch nicht gekommen sind, dieses tun würden, und jene die bereits gekommen, in Friede Leben können


    ...solange, Bhikkhus, wie diese sieben Umstände, die zum Wohlergehen führen, unter den Bhikkhus bestehen und die Bhikkhus dafür bekannt sind, ist deren Wachstum zu erwarten und nicht deren Niedergang.


    Diese eingehende Liste wird dann um weitere Listen, wie "Sieben gute Qualitäten", "Sieben Faktoren für das Erleuchten", "Sieben Faktoren für das Erleuchten" und die "Sechs Bedingungen zur Erinnerung" ergänzt.

    Verwaltung und Organ der Sangha

    Der Buddha hat der Sangha keinerlei Autorität abseits von seinen Lehren gegeben.[17] Entscheidungen und Handlungen, welche die Sangha betreffen, werden in Form von Versammlungen der Mitglieder der klösterlichen Sangha, unter Ausschluß nicht hochordinierter Personen, getroffen und nur dann gültig, wenn sie gewissen Regeln wie auch dem vorgegebenen Ort, innerhalb von Simas (Grenzsteinen), erfolgen. Kurz nach dem Mahaparinibbana des Buddhas fand die erste große Versammlung (Saṅgāyana), buddhistischen Konzil, statt und diesem folgten bis zum heutigen Tage fünf weitere. Das letzte große Treffen (Chaṭṭha Saṅgāyana)der Sangha fand 1954, in Ragoon statt.[18] Neben der kurzfristigen Entscheidungen, Einweihungen und abwickeln von anderem Sangha-Kamma, ist die wesentliche Aufgabe der Sangha die Bewahrung des Erbes Buddhas, der Sammlung der Lehren (Tipitaka), das Erhalten und Verwalten von Eigentum, der Gaben, die der Sangha gewidmet sind. In vielen Ländern haben sich abseits der ursprünglichen, und immer noch geltenden Art, der Verwaltung, Hierachien und Verwaltungsstrukturen entwickelt, die oftmals von Staat mitverwaltet werden. Auch wenn die Laienanhänger keinerlei formalen Einfluß auf Entscheidungen und Abläufe der Sangha haben, hat die Praxis der Gestaltung gezeigt, daß stets große Einflußnahme durch Laien, in der Geschichte der Sangha und deren Regeln, erfolgt ist.

    Spaltung der Sangha

    Eine Spaltung der Sangha kann letztlich naturgemäß nur durch klösterliche Personen veranlaßt und betrieben werden und zählt zu den schwersten Vergehen für Mönche und Nonnen, die solches betreiben und nicht auf der Seite von Dhamma-Vinaya stehen. Solch einem Handeln wird von Buddha nachgesagt, daß der Täter ein Äeon in der Hölle zu erwarten hat.[19] Um einen Schisma herbeizuführen bedarf es zumindest vier hochordinierter Mönche auf der einen Seite und fünd auf der andern Seite. Der Buddha hatte nicht die Ansicht vertreten, daß eine äußerliche Einigkeit zum eigen Zweck und auf Kosten des Dhammas, einer Trennung vorzuziehen ist, sondern ermutigte, daß das Dhamma gegen Nicht-Dhamma verteidigt werden sollte, sodass die Unterscheidung zwischen den beiden klar bleiben würde.[20] Die Getreuheit im Bezug auf Dhamma-Vinaya steht generell über einem Erhalt der Gemeinschaft auf dessen Kosten, so die Gemeinschaft dem Weitertransport des Dhammas und der Vinaya dient, und nicht umgekehrt.

    Die Sangha als Feld der Verdienste

    Die vier Heiligen Personen gelten, mit dem Arahat an erster Stelle, als das größte Feld für Verdienste in dieser Welt. Eine Übersetzung für den Arahat ist "Würdig", und dieses gilt auch im Bezug auf die Gaben des Landes, welche von Mönchen und Nonnen nur dann ohne Nachteile für sich selbt angenommen werden können, wenn sie der Ausübung und dem höchsten Ziel folgen. So für jemanden der selbst nach keinerlei Heiligkeit erlangt hat, es schwer ist, die würdigen Personen auszumachen, gilt neben der Gabe an eine heilige Person, die Gabe die der Edlen Sangha gewidmet ist, als einer der höchsten Verdienste. Wenn sich Buddhisten in der ersten Praxisstufe, in Dana (Großzügigkeit im Loslassen von Eigenem) üben, und den einem einzelenen oder mehreren klösterlichen Personen Gaben darbieten, so erinnern und widmen sie diese in der Regel den Edlen Schülern.

    Anmerkungen und Links
 1. Parisā
 2. Der Kodex für buddhistische Einsiedler I ,Die Patimokkha Übungsregeln übersetzt und erklärt (3. Ausgabe, 2013), Thanissaro Bhikkhu (deutsche Übersetzung)
 3. Dhammacakkappavattana Sutta: Das Rad des Dhammas in Bewegung setzen, SN 56.11
 4. Mahanama Sutta: An Mahanama, AN 11.12
 5. Ein Worteverzeichnis zu Pali und buddhistischen Ausdrücken Fesseln, die den Geist an den Kreislauf der Wiedergeburten binden
 6. ariya puggala Handbuch der buddhistischen Lehren und Begriffe von NYANATILOKA, auf palikanon.com
 7. AN 5.129 Parikuppa Sutta In Qualen , auf ZzE
 8. DN 16 Mahaparinibbana Sutta Die Letzten Tage Buddhas , "Der Spiegel des Dhammas" auf ZzE
 9. ariya puggala Handbuch der buddhistischen Lehren und Begriffe von NYANATILOKA, auf palikanon.com
 10. Mahanama Sutta: An Mahanama, AN 11.12
 11. Dhajagga Sutta - The Top of the Standard , SN 11.3 auf ZzE
 12. Sangaha Sutta: Die Bande der Kameradschaft auf ZzE
 13. A.VIII. 24 Hatthaka aus ālavi , auf palikanon.de
 14. Hatthaka Sutta - About Hatthaka , auf ZzE
 15. Gemeinschaftsabwicklungen , Kodex für buddhistische Einsiedler II
 16. Maha-parinibbana Sutta - Die Letzten Tage Buddhas , DN 16 auf ZzE
 17. DN 16 Maha-parinibbana Sutta: Die Letzten Tage Buddhas
 18. Chattha Sangayana The Six Dhamma Councils , Vipassana Research Institute
 19. AN 5.129 Parikuppa Sutta In Qualen
 20. Schisma, Kodex für buddhistische Einsiedler II, Kapitel 21 , Deutsche Übersetzung von Buddhist Monastic Code II, auf ZzE
[englische Übersetzung noch ausständig]
« Last Edit: December 01, 2015, 09:29:19 AM by Johann »
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Plauderbox

 

Johann

August 17, 2018, 02:21:49 AM
Mein's oder nicht meines, (Gier) Liebe oder Hass... Da sind wenige, die Blumen im Wald stehen lassen und Insekten nicht töten, weder bleiben noch gehen, und alles geben aus Wohlwollen und Mitgefühl, Weisheit gewonnen, Geiz besiegt und Güte ohne zu vereinnahmen. Wie konnten andere diese je sehen,
 

Johann

August 13, 2018, 05:13:25 AM
Händler mögen es nicht sich für passendes Mudita hinzugeben, und würden nur in Lob über deren Handelsware sprechen. Warum Leute Lobenswertes nicht loben: apacayana eine er 12 Personen: "...ein Geschäftsmann, sich seiner Schuld zum Arbeiten für seinen Vorteil verschrieben."
 

Johann

August 11, 2018, 12:06:41 AM
Erfreuenden und klärenden Neumond-Uposatha, den Ehrw. Herren, Anhängern und Interessierten.
 

Johann

August 10, 2018, 08:31:57 PM
Sokh chomreoun Nyom. Möge sich Sukha zur Vollständigkeit mehren.
 

Moritz

August 10, 2018, 06:20:44 PM
Ich muss wieder an die Arbeit. Einen angenehmen Abend, Bhante _/\_
 

Johann

August 10, 2018, 05:25:27 PM
Nyom Moritz.

Nyom Mohan.
 

Moritz

August 10, 2018, 05:18:04 PM
Guten Abend, Bhante _/\_
 

Mohan Gnanathilake

August 05, 2018, 12:58:01 PM
Sehr ehrwürdiger Samanera Johann,

ich habe der Gruppe „ Anussavika“ beigetreten.

Dhamma Grüβe an Sie aus Sri Lanka!
 

Johann

July 31, 2018, 04:38:15 PM
Den Weg kennend, im Vertrauen jenen folgen ihn gehend, gegangen, sich dann ausschließlich um die Enihsltung des Weges kümmer, gelangt man nach oben und hinaus. So, in dieser Weise, ist "der Weh ist das Ziel zu verstehen.
 

Johann

July 31, 2018, 04:33:35 PM
Mögen alles stets vorrangig auf die Qualitäten von Handlungen und Hingaben, die Ursachen für Früchte achten und nicht wie dumme gewöhnliche Leute, Zeile fixieren und danach gfreifen, die Ursachen damit fehlen, nie zu Früchten kommend, falscher Mitteln für Wirkung bedient.

Mudita
 

Johann

July 28, 2018, 07:38:00 AM
on how the blessed hobby, the liberating anime, the sublime gotchi decays for one and at a certain point for all: Dhamma-Gotchi and only fake last for some times lasting till also the mythos decays.
 

Johann

July 26, 2018, 01:50:45 PM
Morgen, Vollmond vor dem Vassa seiend, mag jener, der nicht zu sehr verstrickt in Fehlinvestitionen, die Gelegenheit für Lösung von Verstrickungen zu nützen vermögen.
 

Johann

July 26, 2018, 01:50:20 PM
Morgen, Vollmond vor dem Vassa seiend, mag jener, der nicht zu sehr verstrickt in Fehlinvestitionen, die Gelegenheit für Lösung von Verstrickungen zu nützen vermögen.

Roman

July 22, 2018, 08:01:16 PM
Danke für die Infos
und eine friedliche Nacht
 

Johann

July 22, 2018, 06:27:44 PM
Atma, zieht sich nun zurück, wieder spät geworden, Nyom. Ruhe Freude und Geduld beim ungestörten Erkunden und Gelegenheiten, Gegeben-heiten, nutzen.
 

Johann

July 22, 2018, 03:13:38 PM
Atma wird das Gespräch nun versuchen in Passendes Thema im Forum zu kopieren.
 

Johann

July 22, 2018, 03:12:06 PM
In Sorge Unmut ob der Situation, gänzlich anders Vorgestellt,  zu mehren, hatte Johann nicht nach Marcel gefragt. Doch hätte er, würde er er erwähnen, wenn da dringliches und triftige Sorge um Marcel wäre. Gute Übung und Lehre, alles in allem, für viele, wenn danach ausgerichtet. Also einfach
 

Johann

July 22, 2018, 03:06:12 PM
Bhante Indannano, Johann angerufen habend, kurz, vor Tagen, unterrichtet geworden das Johann am Weg in die Hauptstadt sein, hatte sich sehr zurückhaltend und kurz gehalten. Wohl nicht mit den weltlichen Hindernissen all zu Erfreut und noch ungelößt.
 

Johann

July 22, 2018, 03:03:21 PM
Im Verwenden des Forums, überall, keine Sorge irgendwo was Falsch zu machen, ist es Stressfreier und Langlebiger, auch für andere, als Geschenk, Nyom Roman. Woimmer.
 

Johann

July 22, 2018, 03:00:55 PM
Nyom kam Nyom als "füherer Elternteil/Verwandter" betrachten. Hie etwas Technischer: ញោម "Nyom", ñoma - Ursprung bzw. Bedeutung
 

Johann

July 22, 2018, 02:56:10 PM
Wenn Sie sich freimachen können, besuchen Sie ihn, und machen Sie Entdeckungsreise in unbekannter Welt, während ihm vielleich Weltliches abnehmen könnend.
 

Johann

July 22, 2018, 02:53:55 PM
mit Freude tun oder Geben mag, wo immer, ist vorallem für Roman glücksverheißend, neben Moraluscher Stange zum Glück für ihn haltend.
 

Johann

July 22, 2018, 02:51:42 PM
Mag er sicher Abstand von Unsicherm Gewinnen. Was immer Roman sich inspiriet fühlt, geschicktes, niemanden Verletzendes zu geben, zu tun, gar vielleicht mehr an jemand erhabener als "nur" eigener Bruder denkend,

Roman

July 22, 2018, 02:49:04 PM
  Und was bedeutet Nyom...Ich habe versucht zu übersetzen.  Jedoch weiß ich nicht ob der Bezug richtig ist
 

Johann

July 22, 2018, 02:48:39 PM
Johann hat ihn schon länger nicht persönlich getroffen, ob in Buchstaben, am Ohr oder mit mehr Sinnen. Gestern war er wohl online hier. Denke er ist sehr vertieft in der Praxis und hat eigentlich wenig Interesse sich um Äußerses zu kümmern.

Roman

July 22, 2018, 02:46:46 PM
Beim lesen von den Beiträgen fällt es mir noch bißchen schwer alles zu verstehen...Ich frage mich gerade wer Atma ist..Und moritz bist du für die Internetseite zuständig?  

Roman

July 22, 2018, 02:43:49 PM
Hallo,

Ich lese viel hier und wollte mich mal erkundigen wie es mit Marcel so steht..Hatte letzte Woche mit ihm gesprochen und es geht ihm gut! Hatte Johann geschrieben wie ich helfen kann..
 

Johann

July 22, 2018, 02:41:15 PM
Nyom Roman
 

Sophorn

July 20, 2018, 05:09:54 AM
Sadhu. Möge es ein verdienstvolller Tag sein!
 :-* :-* :-*
 

Johann

July 20, 2018, 03:06:04 AM
Allen einen verdienstvollen Silatag, der letzte vor dem Antritt der Regenrückzugszeit.
 

Sophorn

July 14, 2018, 11:10:02 AM
 :-* :-* :-*
Karuna tvay bongkum Bhante
 :-*  :-* :-*
 

Sophorn

July 14, 2018, 11:09:03 AM
 :)  ;) Moritz, gut einfühlbar. In Österreich lebte der Körper nach der asiatischen Uhr, hier in N nach der österreichischen Uhr.
Nicht zeitgerecht der Natur entsprechend zu leben, überfordert den Körper.  
Beste Grüße aus Kathmandu!  :-*
 

Johann

July 14, 2018, 11:06:18 AM
Sadhu, und vergesse Nyom sich nicht.
 

Moritz

July 14, 2018, 11:00:04 AM
Es wird spät in Hawaii. Einen friedlichen Tag allen. _/\_
 

Moritz

July 14, 2018, 07:40:41 AM
Ja, gestern Vormittag bis Nachmittag. Ich lebe wohl gerade ungefähr im Einklang mit der Zeitzone von Hawaii.
 

Johann

July 14, 2018, 07:36:45 AM
Nyom Moritz. Hat er auch ausreichend Schlaf genommen?
 

Moritz

July 14, 2018, 07:30:08 AM
Good day, Bhante _/\_
 

Moritz

July 13, 2018, 05:58:06 PM
Vandami, Bhante _/\_
 

Johann

July 13, 2018, 03:20:13 PM
Nyom Roman
 

Moritz

July 13, 2018, 03:07:40 AM
Ach ja, hab nun geändert. Vielleicht klappt's nun beim nächsten probieren @Roman
_/\_
 

Johann

July 13, 2018, 02:21:56 AM
Vielleicht gut wenn Meister Moritz Nyom Roman die 5 Mühsam-Beitagszahl hineinzaubert, da dann spamschutz wegfällt und er zu den unöffentlichen Foren Zugang hat.
 

Moritz

July 12, 2018, 09:13:06 PM
Hier eine kurze Bild-Erklärung zum Beantworten von Themen und Beiträgen.
Wenn noch Probleme, gern weiter hier nachfragen. _/\_
 

Moritz

July 12, 2018, 09:11:14 PM
Gut zu hören, dass der Bruder sich mitfreut. Sadhu! :)
Möge alles problemlos im Eintritt in das neue Leben für ihn laufen. _/\_

Roman

July 12, 2018, 09:01:41 PM
Danke moritz

Ich werde es ausprobieren!!

Aufjedenfall war es eine sehr erfreuliche Nachricht! ! Ich bin sehr stolz auf marcel!! Mein herz geht auf!! Wunderschön!
 

Moritz

July 12, 2018, 08:58:37 PM
(Also auch auf der neuen Seite, wo dann das Text-Eingabefeld ist: Das Text-Eingabefeld ist nicht gleich im Fokus, sondern man muss erst ein gutes Stück nach unten scrollen, um es zu finden.)
Nicht sicher gerade, wie es auf Smartphone aussieht, ob da viel anders ist.
 

Moritz

July 12, 2018, 08:56:57 PM
Wenn man ganz unten ans Ende der letzten Nachricht scrollt, sollte da ein Button "Reply" oder "Antworten" sein. (Je nach eingestellter Sprache vielleicht.) Da drauf klicken. Dann sollte auf der nächsten Seite eine Texteingabe-Ansicht erscheinen. Zu der muss man aber erst ein Stück runter scrollen.
 

Moritz

July 12, 2018, 08:53:20 PM
Oh, die Nachricht wurde abgeschnitten. Hier in der Shoutbox sind nur ein paar hundert Zeichen möglich.
Ja, das Forum ist etwas unübersichtlich am Anfang. Moment, ich versuche mal, zu erklären. :)

Roman

July 12, 2018, 08:41:24 PM
Hallo

Ich lese sehr viel hier!! Es ist sehr interessant!! Die Menge an Infos! ! Sehr toll!!..Ich habe versucht auf den Beitrag zu reagieren der die Entwicklung von nyom marcel beschreibt..glaube von Johann verfasst. Jedoch weiß ich noch nicht genau wie dieses funktioniert.
Ich habe die Nachric
 

Moritz

July 12, 2018, 08:34:57 PM
Hallo Roman, Binocular/Visitor _/\_
 

Johann

July 12, 2018, 02:08:25 PM
Nyom Roman

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