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Author Topic: Was ist oder bedeutet die Sangha? - What is Sangha or does it mean?  (Read 1921 times)

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Offline Johann

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Sangha

(Pāli: saṅgha; „Gemeinschaft“) bedeutet im Dhamma-Vianya-Begriffen „Orden“ oder auch „Gemeinschaft“ und beschreibt die vierfache Versammlung (Pali: parisā) - Mönche (Bhikkhu), Nonnen (Bhikkhuni), Laienmänner (Upasaka ), Laienfrauen (Upasika) - der Anhänger bzw. Schüler Buddhas. Das Wort „Sangha“ ist in der Pāli-Sprache, in der deutsche Sprache wird die weibliche Form, „die Sangha“ (angelehnt an „Gemeinschaft“, „Gemeinde“), verwendet.

Die Sangha (Gemeinschaft der gutgegangenen Schüler), ist nach dem Buddha (Lehrer) und dem Dhamma (Lehre), das dritte Objekt der Zuflucht , den Drei Juwelen, in dem Anhänger Buddhas Sicherheit und Unterstützung suchen. Neben dem Dienen als Objekt der Zuflucht, beschreibt das Wort im gebraucht der Tradition Buddhas, die Benennung einer Gruppe von Lebewesen, auf konventioneller und auf idealer Ebene.

Inhaltsverzeichnis



Bedeutung

Sangha auf der konventionellen Ebene: Klösterliche Sangha

Mit dem Begriff wird von Buddha die Gemeinschaft der Bhikkhus (Mönche) und Bhikkhunis (Nonnen), jener Personen, die aus dem Haushälterleben, in das Leben der Hauslosigkeit, in der Lehre Buddhas gezogen sind, beschrieben. Dieses erfolgt mit Erlangen einer offiziellen Annahme durch die Gemeinschaft der Eingeweihten (zu Beginn durch Buddha selbst), und der Annahme der klösterlichen Übungsregeln (Patimokkha). Die Sangha kann sich hier im Einzelnen, neben der gesamten Gemeinschaft der klösterlichen Schüler, auf lokale Gruppen von eingeweiten Personen, z.B. die Mönche eines einzelnen Klosters, beziehen.

In Westen, durch die dominierende Verbreitung der Lehren Buddhas durch Laienlehrer, aber auch Gewohnheiten einzelner buddhistischer Schulen, die Abkömmlinge des ursprünglichen buddhistischer Ordensangehörigen darstellen, ist es weit verbreitet, in den Begriff Sangha, als Beschreibung der direkt nachfolgenden Schüler, auch Laienanhänger einzubeziehen. Da der Buddha keinerlei fomale Erbfolge und Übertragung außerhalb der klösterlichen Sangha festgelegt hat, kann die Laienschaft auf konvetioneller Ebene nicht als Sangha bezeichnet werden. Der korrektere Begriff für das Ansprechen der buddhistischen Laiengemeinschaft, oder einer gemischten Gruppe, ist 'parisā' (Versammlung)[1]. Die allgemeine Verwendung ist durch das Vermengen mit der Bedeutung auf der idealen Ebene entstanden, welche die Laiengemeinschaft einer bestimmten Qualität, nicht ausschließt (siehe unten "Landläufiger und abgewandelter Gebrauch ").[2]

Gründung der Sangha

Der Buddha, der ursprünglich nicht lehren wollte, gründete die Sangha kurz nach seinem Erwachen, nach seiner ersten Lehrrede[3]. Mit der Aufnahme seiner ersten Schüler (seine früheren fünf Gefährten vor dem Erwachen) hat er diese Gruppe, als konventionelle Gemeinschaft, als Rahmen der Ausübung seines Weges, und zum Weitertransport seiner Lehren, gegründet. Um den Bestand und das Wachstum zu ermöglichen, hat Buddha seinen Schülern nach strengen Regeln erlaubt, anderen Anwärtern, Ordination in der Sangha, durch Annahme, zu geben. Die Gründung der Sangha ist einzig und alleine dem Buddha vorbehalten und kann, werder für Mönche noch für Nonnen wiedereingerichtet werden, sobald deren Erbfolge verlaufen oder beendet ist. In der Zeit, in der weder ein Buddha noch dessen Erbe in der Welt vorhanden ist, gibt es soetwas wie die Sangha nicht.

Sangha auf der idealen Ebene: Sangha der Heiligen

Die „Gemeinschaft der Edlen“ (Pali: „Ariya-Sangha“) beschreibt die vier Paare bzw. die acht Personen (edle Lebewesen, ariya puggala)[4], die eine gewisse Heiligkeit, durch die eigene Erfahrung von Nibbana gemacht haben. Diese haben, je nach Stufe, gewisse Fessel (Pali: saṃyojana) abgelegt.[5] Die acht Personen haben entweder einen der vier Pfade (Pali: magga) des Erwachens, oder deren Frucht (Pali: phala) erlangt, und werden in den althergebrachten Lehren in diese vier Gruppen eingeteilt:

  •     Stromeintreter (Pali: sotāpanna) - Ablegen von Persönlichkeitsglaube, Zweifel, Festhalten an Regeln und Ausübung.
  •     Einmalwiederkehrer (Pali: sakadāgāmi) - Gewisses Ablegen von Sinnesbegehren, Übelwollen
  •     Niemehrwiederkehrer (Pali: anāgami) - Völliges Ablegen der ersten fünf Fessel
  •     Vollkommene (Pali: arahat) - Begehren nach körperlichen Dasein, Verlangen nach Nichtkörperlichem Dasein, Dünkel (Stolz), Rastlosigkeit und Unwissenheit.[6]

       
    "Die Sangha der Schüler des Befreiten, die wohl praktiziert haben... die geradlinig praktiziert haben... die methodisch praktiziert haben... die meisterhaft praktiziert haben — in anderen Worten, die vier Arten [von edlen Schülern], wenn als Paare genommen, acht als individuelle Typen — sie sind die Sangha der Schüler des Befreiten: würdig der Gaben, würdig der Gastfreundschaft, würdig der Darbringungen, würdig des Respekts, das unvergleichliche Feld der Verdienste für die Welt." -AN 11.12


    Mit Stromeintritt beginnend, sind diese Personen sicher das Erwachen zu erlangen und nicht mehr Gegenstand von Wiedergeburt in einer leidvollen Daseinsform (Hölle, Reich der Hungrigen Geister, gewöhnliches Tier oder Dämon). Diese verermögen es nicht mehr die fünf Kardinalvergehen[7] zu begehen. Die erste Person der Heiligkeit trägt vier wesentliche Eigenschaften: unerschütterliches Vertrauen in den Buddha, das Dhamma, die Sangha und vollkommene Tugendhaftigkeit.[8]

    Die Personen der idealen Sangha sind nicht an die Gruppen der konventionellen Sangha gebunden und schließen auch Laien mit den entsprechenden Erlangungen ein. Personen, die noch keinen kurzen Einblick in das Erwachen gefunden haben, werden Menge-Menschen (puthujjana), Weltliche oder Allerweltsmenschen genannt[9]. Diese Eigenschaft ist ebenfalls unabhängig des Weges, ob als klösterlicher oder Laienschüler.

    Und wie Buddha oft in seinen Lehren ausdrückte, nicht nur in Bezug auf die Sangha, sondern auch auf die tiefere Bedeutung von Bhikkhu (Brahmane) ist, beschrieb er die Tugenden und das Verhalten, unabhängig von Aussehen, Geburt oder angehörender Sippe und dabei hatte der die Mönchsgemeinde eingeschlossen.

    Landläufiger und abgewandelter Gebrauch

    Speziel in Europa und dem moderen Staaten, die erst die letzten Jahrhunderte Kontakt mit den Lehren Buddhas gemacht haben, ist es sehr üblich die Gemeinschaft der "Buddhisten", Gruppen, die sich mit dem Lable "Buddhismus" identifizieren, diese Gruppe, oftmals auch gemischt, mit ein paar klösterlichen Lehrern, als Sangha bezeichnen. Die Art der Vorstellung kommt daher, da viele missionierende Mönche und Nonnen, zum Gewinn der Laien für ihren Lebensunterhalt, eine gleichgestellte Postion darstellen und das "Wir" als Indentifikation und mittel den Stolz der Zuhörer anzusprechen, gepflogen gemacht haben. Einzelne Gemeinschaften verwenden die Bezeichnung Sangha, für die Gruppe der Personen, mit denen sie ihre Ausübung und Lerntätigkeiten verbringen. Auch wenn weit verbreitet, stellt dieses schnell ein falsches Bild der zwei Bedeutungen von Sangha, und auch dem Objekt als Zuflucht dar. Ebenfalls übliche Bezeichungen wie "meine Sangha", sind aus dem Gesichtspunkt, dass es sich bei Sangha um des Buddhas Sangha handelt nicht angebracht und für die Ausübung und das Ablegen von Selbstidentifikationen nicht dienlich.

    Neben der in allen Ursprungsländer als Respektlosigkeit angesehenen Anschauung, schneiden sich Leute, die von so einer Gleichstellung als "Buddhisten" und Personen, die Zuflucht genommen haben, Gebrauch machen, schlicht weg von den Wurzel für eine Praxis ab. Das sich Personen in solchen Kreisen der Gepflogenheiten, keinerlei würdigen Distanz und Demut begegnen, bringt die Vorstellung, daß alle gleich sind, und sich auf der Ebene von Kumpel bewegen. Es ist nicht klug, nicht klugen Gepflogenheiten zu folgen.

    Objekt der Zuflucht

    Die ideale Sangha stellt das dritte Objekt der Zuflucht für Nachfolger der Lehren Buddhas dar. Diese heiligen Personen gelten als Vorbild und eine Wiedererinnerung an diese gutgegangenen Schüler. Diese sind Personen, die den Pfad bis zur Erlangung des Stromeintrittes bereits gegangen sind. Mit der Erinnerung an diese Personen, erfolgt eine mentale Bestärkung und Sicherheit: (1.) dass der Pfad tatsächlich gegangen werden kann und nicht nur auf einer bloßen Theorie beruht, und (2.) die Erhöhung des Geistes durch aufkommende Mitfreude an der Erlangung dieser Personen, wie die Absehbarkeit dieser Erlangung für sich selbst.[10] Auch für den Fall von Angst und Bedrohung, gilt die Erinnerung an diese gesicherten Personen, als befreiend.[11] Auf anderer Ebene ist die Sangha als Modell für gutes Verhalten, sowohl für Klösterliche wie auch Laien, gedacht. Deren Mitglieder transportieren die Lehren neben Wort und Bedeutung, vor allem durch das Verhalten, welches im größten Ausmaß vertrauensschaffend in das Erwachen ist.

    Verfassung und Grundsätze der klösterlichen Sangha

    Das Verhalten und die Regeln der Vorgangsweisen der klösterlichen wird in der Vinaya, dem buddhistischen Regelwerk für Bhikkhus und Bhikkhunis geregelt. Im Bezug auf die Laienanhänger hat Buddha keine bindenden Regeln des Verhaltens, oder Instumente für das Wohl und den Fortbestand der Gruppe, geben. Doch ist das Verhalten der eingeweihten Personen gegenüber den Laienanhängern geregelt.

    Leitsätze der Sangha

    Das Sangaha Sutta[12] gibt vier Leitgrundsätze für den Zusammenhalt (sangaha-vatthūni) der Sangha an: Großzügigkeit, annehmbare Worte, nützliche Hilfe (für das Ziel), Beständigkeit (in der Ausübung der Regeln). Die meisten Gruppen der nördlichen Schule (Mahayana) haben sich dem Vorbild Hatthakas[13], einem Laienanhänger, zum Gewinnen einer größt möglichen Gruppe, vor allem Laienanhänger, angenommen.[14] Der Zweck der klösterlichen Regeln dient nur zum bestmöglichen Erhalt der Gemeinschaft, um die Möglichkeit des eigentlichen Zweckes Buddhas Vinaya zu erhalten:


       
    „Disziplin ist zum Zwecke der Zurückhaltung; Zurückhaltung zum Zwecke der Freiheit von schlechtem Gewissen; Freiheit von schlechtem Gewissen, zum Zwecke von Freude; Freude, zum Zwecke von Verzückung; Verzückung, zum Zwecke der Gelassenheit; Gelassenheit, zum Zwecke von Behagen; Behagen zum Zwecke der Konzentration; Konzentration, zum Zwecke des Wissens und der Vision der Dinge, so wie sie zum Entstehen kommen; das Wissen und die Vision der Dinge, so wie sie zum Entstehen kommen, zum Zwecke der Ernüchterung; Ernüchterung, zum Zwecke von Nichtbegehren; Nichtbegehren, zum Zwecke der Befreiung; Befreiung zum Zwecke von Wissen und Vision über Befreiung; Wissen und Vision über Befreiung, zum Zwecke von der völligen Ungebundenheit durch Nichtfesthalten.“ — Pv.XII.2


    Der Bestand seiner Sangha, die sich an Ihre Regeln halten, sah Buddha als die Hauptursache für ein Bestehen, oder vergehen seines Dhammas und der Verfügbarkei des Pfades zur Befreiung in der Welt:

       
    Wenn die Verhaltensethik (Vinaya) dauert,
    dann dauert auch die Botschaft (Lehre).*


    Handlungen und Beschlüsse der Sangha

    Handlungen und Beschlüsse der Sangha (saṅgha-kamma), finden auschließlich innerhalb der zugelassenen Personen (Bhikkhus oder Bhikkhunis die keine ausschließenden Disziplinarverfahren anhängig haben) und innerhalb eines dafür geweihten bzw. bestimmten Raumes statt. Dieser Ort, meist Vihara genannt, stellt in den meisten Klöstern das bauliche Kernstück da. Jeden Voll- und Halbmond muß die Sangha zum Einhalten der Patimokkharezitation einfinden. Vor diesem Erinnerung der Regel, sind die Mönch oder die Nonnen (solches Zusammentreffen findet getrennt statt) angehalten, ihre Vergehen zu gestehen, um nach dieser Zeremonie gereinigt weiter praktizieren zu können. Handlungen und Beschlüsse sind stets intern und ohne Teilnahme von Nicht-Bhikkhus oder Nicht-Bhikkhunis. Beschlüsse und Handlungen, die außerhalb des genau vorgegebenen Ablaufes und Ort erfolgen, sind gegenstandslos.[15]

    Moderne Formen von Vereine, Gruppen und Versammlungen, die oft als internationales Weltsanghatreffen, oder ähnlich, bekannt gemacht werden, haben keinerlei Wirkung oder Bedeutung in Begriffen der Sangha und ihren vorgegebenen Abläufen. Viele Kloster haben weder persönell noch im Hinblick auf einen zugelassenen Ort, Sangha-Handlungen durchzuführen.

    Um einer es der/einer Sangha zu ermöglichen, an einem gewissen Ort langfristig zu praktizieren und zu gedeihen, bedarf es der Überlassung/Darbietung eines geeigenten Ortes und entsprechender Einladung. Im nationallen Bereich, bevor sich die Sangha in einem neuen Land langfristig ansiedeln könnte, hat die Geschichte gezeigt, dass solches immer nur nach der Einladung und mit zugesprochener Unterstützt der Staatsoberhäupte, geglückt ist.

    Fortbestand der Sangha

    Das bestehen der Sangha, ist wie alle Erscheinungen bedingt und unbeständig. Im Maha-parinibbana Sutta[16], die Sammlung der Lehrreden kurz vor des Buddhas Dahinscheiden, erklärt der Buddha dem Ehrwürdigen Ananda zahlreiche Bedingungen für einen langen Bestand und das Wohlergehen:


    Von der Gruppe der Bhikkhus ist zu erwarten, nicht deren Niedergang, Bhikkhus, so lange diese sich...

    •     regelmäßig in großer Zahl versammeln
    •     friedlich zusammen kommen, und von einander scheiden
    •     sich der Angelegenheiten der Sangha im Einklang annehmen
    •     solange sie keine neuen Regeln verkünden und existierende widerrufen, sondern im Einklang mit dem Kodex des Verhaltens (Vinaya), wie niedergelegt, fortfahren
    •     Solange sie Respekt, Ehrung, Schätzung und Verehrung gegenüber den älteren Bhikkhus zeigen, jene mit langem Verbleib, vor Langem fortgezogen, den Vätern und Führern der Sangha, und es als wert erdenken, auf sie zu hören
    •     solange sie nicht unter die Macht der Begierde fallen, die zu frischem Werden führt
    •     solange sie die Tiefen der Wälder, für deren Verweilen, schätzen
    •     solange sie sich selbst in Achtsamkeit einrichten, sodaß tugendhafte Mitbrüder des Orden, die jetzt noch nicht gekommen sind, dieses tun würden, und jene die bereits gekommen, in Friede Leben können


    ...solange, Bhikkhus, wie diese sieben Umstände, die zum Wohlergehen führen, unter den Bhikkhus bestehen und die Bhikkhus dafür bekannt sind, ist deren Wachstum zu erwarten und nicht deren Niedergang.


    Diese eingehende Liste wird dann um weitere Listen, wie "Sieben gute Qualitäten", "Sieben Faktoren für das Erleuchten", "Sieben Faktoren für das Erleuchten" und die "Sechs Bedingungen zur Erinnerung" ergänzt.

    Verwaltung und Organ der Sangha

    Der Buddha hat der Sangha keinerlei Autorität abseits von seinen Lehren gegeben.[17] Entscheidungen und Handlungen, welche die Sangha betreffen, werden in Form von Versammlungen der Mitglieder der klösterlichen Sangha, unter Ausschluß nicht hochordinierter Personen, getroffen und nur dann gültig, wenn sie gewissen Regeln wie auch dem vorgegebenen Ort, innerhalb von Simas (Grenzsteinen), erfolgen. Kurz nach dem Mahaparinibbana des Buddhas fand die erste große Versammlung (Saṅgāyana), buddhistischen Konzil, statt und diesem folgten bis zum heutigen Tage fünf weitere. Das letzte große Treffen (Chaṭṭha Saṅgāyana)der Sangha fand 1954, in Ragoon statt.[18] Neben der kurzfristigen Entscheidungen, Einweihungen und abwickeln von anderem Sangha-Kamma, ist die wesentliche Aufgabe der Sangha die Bewahrung des Erbes Buddhas, der Sammlung der Lehren (Tipitaka), das Erhalten und Verwalten von Eigentum, der Gaben, die der Sangha gewidmet sind. In vielen Ländern haben sich abseits der ursprünglichen, und immer noch geltenden Art, der Verwaltung, Hierachien und Verwaltungsstrukturen entwickelt, die oftmals von Staat mitverwaltet werden. Auch wenn die Laienanhänger keinerlei formalen Einfluß auf Entscheidungen und Abläufe der Sangha haben, hat die Praxis der Gestaltung gezeigt, daß stets große Einflußnahme durch Laien, in der Geschichte der Sangha und deren Regeln, erfolgt ist.

    Spaltung der Sangha

    Eine Spaltung der Sangha kann letztlich naturgemäß nur durch klösterliche Personen veranlaßt und betrieben werden und zählt zu den schwersten Vergehen für Mönche und Nonnen, die solches betreiben und nicht auf der Seite von Dhamma-Vinaya stehen. Solch einem Handeln wird von Buddha nachgesagt, daß der Täter ein Äeon in der Hölle zu erwarten hat.[19] Um einen Schisma herbeizuführen bedarf es zumindest vier hochordinierter Mönche auf der einen Seite und fünd auf der andern Seite. Der Buddha hatte nicht die Ansicht vertreten, daß eine äußerliche Einigkeit zum eigen Zweck und auf Kosten des Dhammas, einer Trennung vorzuziehen ist, sondern ermutigte, daß das Dhamma gegen Nicht-Dhamma verteidigt werden sollte, sodass die Unterscheidung zwischen den beiden klar bleiben würde.[20] Die Getreuheit im Bezug auf Dhamma-Vinaya steht generell über einem Erhalt der Gemeinschaft auf dessen Kosten, so die Gemeinschaft dem Weitertransport des Dhammas und der Vinaya dient, und nicht umgekehrt.

    Die Sangha als Feld der Verdienste

    Die vier Heiligen Personen gelten, mit dem Arahat an erster Stelle, als das größte Feld für Verdienste in dieser Welt. Eine Übersetzung für den Arahat ist "Würdig", und dieses gilt auch im Bezug auf die Gaben des Landes, welche von Mönchen und Nonnen nur dann ohne Nachteile für sich selbt angenommen werden können, wenn sie der Ausübung und dem höchsten Ziel folgen. So für jemanden der selbst nach keinerlei Heiligkeit erlangt hat, es schwer ist, die würdigen Personen auszumachen, gilt neben der Gabe an eine heilige Person, die Gabe die der Edlen Sangha gewidmet ist, als einer der höchsten Verdienste. Wenn sich Buddhisten in der ersten Praxisstufe, in Dana (Großzügigkeit im Loslassen von Eigenem) üben, und den einem einzelenen oder mehreren klösterlichen Personen Gaben darbieten, so erinnern und widmen sie diese in der Regel den Edlen Schülern.

    Anmerkungen und Links
 1. Parisā
 2. Der Kodex für buddhistische Einsiedler I ,Die Patimokkha Übungsregeln übersetzt und erklärt (3. Ausgabe, 2013), Thanissaro Bhikkhu (deutsche Übersetzung)
 3. Dhammacakkappavattana Sutta: Das Rad des Dhammas in Bewegung setzen, SN 56.11
 4. Mahanama Sutta: An Mahanama, AN 11.12
 5. Ein Worteverzeichnis zu Pali und buddhistischen Ausdrücken Fesseln, die den Geist an den Kreislauf der Wiedergeburten binden
 6. ariya puggala Handbuch der buddhistischen Lehren und Begriffe von NYANATILOKA, auf palikanon.com
 7. AN 5.129 Parikuppa Sutta In Qualen , auf ZzE
 8. DN 16 Mahaparinibbana Sutta Die Letzten Tage Buddhas , "Der Spiegel des Dhammas" auf ZzE
 9. ariya puggala Handbuch der buddhistischen Lehren und Begriffe von NYANATILOKA, auf palikanon.com
 10. Mahanama Sutta: An Mahanama, AN 11.12
 11. Dhajagga Sutta - The Top of the Standard , SN 11.3 auf ZzE
 12. Sangaha Sutta: Die Bande der Kameradschaft auf ZzE
 13. A.VIII. 24 Hatthaka aus ālavi , auf palikanon.de
 14. Hatthaka Sutta - About Hatthaka , auf ZzE
 15. Gemeinschaftsabwicklungen , Kodex für buddhistische Einsiedler II
 16. Maha-parinibbana Sutta - Die Letzten Tage Buddhas , DN 16 auf ZzE
 17. DN 16 Maha-parinibbana Sutta: Die Letzten Tage Buddhas
 18. Chattha Sangayana The Six Dhamma Councils , Vipassana Research Institute
 19. AN 5.129 Parikuppa Sutta In Qualen
 20. Schisma, Kodex für buddhistische Einsiedler II, Kapitel 21 , Deutsche Übersetzung von Buddhist Monastic Code II, auf ZzE
[englische Übersetzung noch ausständig]
« Last Edit: December 01, 2015, 09:29:19 AM by Johann »
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Plauderbox

 

Johann

October 17, 2018, 06:01:23 PM
May all spend meritorious/good and higher last hours of this Sila-day.

Sokh chomreoun (may well being be developed [by everyone])
 

Johann

October 16, 2018, 03:15:10 PM
Nyom Roman.
 

Johann

October 12, 2018, 04:13:16 PM
Good to see Nyom Norum.
 

Johann

October 07, 2018, 10:38:10 AM
Maybe of support for lasting satifaction: Seeds of Becoming .
 

Johann

October 07, 2018, 06:57:38 AM
When ever love arises, dislike will be it's end. Who ever seeks out for friends, will get his enemy. Why? Because not willing to leave home. May wanderer gus find the way to never return. Mudita

gus

October 07, 2018, 03:38:58 AM
Vandami.

gus

October 07, 2018, 03:38:22 AM
Nevertheless my courage of active participation  has been fallen down. Anyway I hope to come time to time.
Okasa dwarattayena katam sabbam accayam khamata me bhante.

gus

October 07, 2018, 03:37:11 AM
Okasa bhante,

I didn't accepted Dymitros invitation to start a Theravada forum, because I thought this forum is pure Theravada. Now I regret about it, yet think this forum is comparatively good.  I learnt many valuable things from you and grateful to you. Nevertheless my courage of active partici
 

Johann

October 07, 2018, 02:20:29 AM
What ever one searches for, that he/she will find. Less are those seeing the nature of combined thing, leaving home and go beyond Maras domain.
 

Johann

October 06, 2018, 11:45:18 PM
 

Johann

October 06, 2018, 11:39:12 PM
When one is born in outer regions ... your island has drifted away.
 

Johann

October 06, 2018, 11:30:00 PM
macchariya, a boarder hard to cross to the middle way, abounding home, sakayaditthi, doubt and rituals.

gus

October 06, 2018, 02:33:02 PM
However much one say, West is West, East is East.
 

Johann

October 06, 2018, 02:28:29 PM
Where ever there is east, there is west. And vici versa. Where ever there is nama, there is rupa. Where ever one seeks for a home, there he will suffer.

gus

October 06, 2018, 02:03:31 PM
West is West

gus

October 06, 2018, 09:56:42 AM
belief of kamma, gratitude, independence, honesty, devotion : These are hard to find in people
 

Johann

October 06, 2018, 05:49:14 AM
Again, a latin proverb mit be useful: Quod licet Iovi, non licet bovi , patisota is always harmful if not just one own defilements or having a proper stand to help. Sota is the virtue required to resist in borderlands.
 

Johann

October 06, 2018, 05:41:52 AM
If in a borderland it's better to simply serve and support the Sangha. It's not smart to seek for other householders to nurish on traced imperfections of something required to uphold, wanderer gus.

gus

October 06, 2018, 04:54:48 AM
Okasa, happy to hear such things reagarding kamma. Many monks I have met don't directly speak about kamma because they have been tired after practicing some years and now bit relaxed.
 

Johann

October 06, 2018, 04:17:26 AM
Such can be total kusala and total akusala or simply defuse. Set your mind right and be mindful, that nothing will be of harm for yourself and others.
 

Johann

October 06, 2018, 04:15:27 AM
There is nothing not permitted. Merits or demerits are the actors responsibility. One is full in charge of ones action in this Domain here, wanderer gus.

gus

October 06, 2018, 03:50:00 AM
Bhante, is it permitted to ask questions or post things on behalf of other/future people ?

gus

October 05, 2018, 09:19:32 AM
We have been advised like this:
"No matter however much monks reject you,
Never leave the place."
 

Johann

October 05, 2018, 09:09:37 AM
It's good when wanderer gus takes a rest, turns to a lonly place, enjoys the merits done and find a good place for his mind and fixes possible open wholes when clear where he likes to go some hours later.
 

Johann

October 05, 2018, 08:59:03 AM
Wanderer Gus knows how foolish this statement is. That is not the way to get out of a hole.

gus

October 05, 2018, 08:42:59 AM
okasa,
falling down from a status is suffering.
So, if I could stay in the hell-being status from the beginning, then no suffering.
 

Johann

October 05, 2018, 07:33:20 AM
From a state of a young Bhikkhu equal tradition...to householder... ...asura (now) on the border to animal, peta, hell-state. It can go quick if not having firm nissaya.
 

Johann

October 05, 2018, 07:29:27 AM
Aniccam vatta samsara...

gus

October 05, 2018, 06:56:28 AM
Evolution:
Bhante subhuti =>
Upasaka gus =>
Deva gus =>
Asura gus.

In the future:
Asura gus =>
Peta gus =>
Animal gus =>
Hell-being gus ???

gus

October 05, 2018, 05:51:42 AM
Okasa, I think bhante thinks me as a patriot because of some content of my posts. But it is not.
Vandami.
 

Johann

October 05, 2018, 05:41:33 AM
What ever one likes to, not touched like the moon, does not mean to praise what is blameworthy and vici-versa and to have metta not to let people run into hell if ways can be pointed out. Yet other choices at least are their. Be quick, your island drifts away!

gus

October 05, 2018, 05:34:15 AM
Okasa,
As long as I don't do exactly what you say, I think I'll not be able to make you happy or satisfied.
Vandami.
 

Johann

October 04, 2018, 02:12:55 PM
If thinking that this is for sure, if delighting in believing that connected things are a refuge and give space to rest: one may do so. Ones own choice. When ever one stops to nurish inwardly, ouwardly path and fruits die. Good as well as bad.

gus

October 04, 2018, 11:28:51 AM
If bhante didn't let the weak person to live in avatar/deva mode, then he will lose both openness and connection. Up to now I have secured at least the connection.
Vandami.

gus

October 04, 2018, 11:22:24 AM
Yet I appreciate and pay vandana for your care and advice on openness.
Vandami.

gus

October 04, 2018, 11:19:56 AM
Please forgive me  bhante if I have made you tired. I don't like to accumulate akusala by making a monk tired in expecting a naughty chicken to be a good duck.
Okasa dwarattayena katam sabbam accayam Khamtu me bhante!
 

Johann

October 04, 2018, 11:07:06 AM
 

Johann

October 04, 2018, 11:01:00 AM
Differnt asked "why is Bhante not happy, dwell not in outwardly seeming being not touched?" Because it would not only confirm and show sign of aggreement of unwise acts, but also very incompassionate and cruel. Also place for suspecting corrupt ways and invite others to follow the comfortable dwelli
 

Johann

October 04, 2018, 10:54:12 AM
No one is able to make my person angry, which does not mean that he would not appear angry so to possible prevent from doing what is not conductive for liberation, even lead in lower states. Nothing to worry, but also no invitation to test it foolish since it could hurt one self and others.

gus

October 04, 2018, 10:46:39 AM
Okasa bhante, Isn't there at least single way to stay anonymous without making you angry?
Vandami.
 

Johann

October 04, 2018, 10:33:12 AM
corr: "it's, the domain of the Noble Ones, is nobody's personal domain" there are no wards around fields for merits and no tickets to pay
 

Johann

October 04, 2018, 10:29:31 AM
What ever Deva gus feels inspired. It's oneones personal domain and all giving is good in the distance of the brigh cool moon. One should not fear, should not be shy to do what is good and praised by the wise but be quick!

gus

October 04, 2018, 10:21:39 AM
Bhante, is that mean you don't like me to talk about higher subjects and like to talk about basics only?
 

Johann

October 04, 2018, 10:02:12 AM
It would be more than good if teaching others a lot on the topic vandami (paying respect) and khamatu (asking for forgiviness) since unknown and not practiced here around this field of merits in compassion to former relatives, Deva gus.
 

Johann

October 04, 2018, 09:55:38 AM
...total no problem to dwell and lay down in the cool shadow to heal at all and no need to ask for pardon when intended for progressing and to get fit for the battles so hard to win.
 

Johann

October 04, 2018, 09:52:39 AM
But they would not feed them in ways which might look as nurishing relations for wordly sake directly, for people not understanding would think "look, he is herding, carry for his cattle, he wasts the gift of the land, the heritage of the Gems for his becoming and own gain. Understood? Total no prob
 

Johann

October 04, 2018, 09:45:29 AM
Never would people of integrity send away pets, petas or sick, for they are not able to change for now but possible can gain of what they need to change.
 

Johann

October 04, 2018, 09:42:28 AM
If, just to think about, one lives deliberatly with sign showing a rejection of firm trust in kamma, one lives in nurishing the danger of falling into grave wrong views and give ways that others follow what is improper to do. Just to reflect. How ever wishing to do.
 

Johann

October 04, 2018, 09:36:03 AM
What ever one does, holds as refuge or abounds, either good or bad refuge, one does for one self. Ones own choices, ones own fruits, ones own limitations, hindrences.

gus

October 04, 2018, 09:28:15 AM
Khamatu me bhante!
My previous  post was this.
"Please forgive me and give birth to kindness ao as to let me live here anonymous "

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