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Author Topic: Mudita und das Fehlen der Buddhanatur in Metta  (Read 1012 times)

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Offline Johann

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Mudita und das Fehlen der Buddhanatur in Metta
« on: February 14, 2016, 03:37:00 AM »
Mudita, allgemein als Mitfreude bezeichnet, das Anerkennen der eigenen entwickelten Güte und jener, von anderen, ist eine Geisteshaltung, die in der moderen Welt, selbst in buddhistischen Gruppen, nur selten ausgeübt wird. Zur selben Zeit ist das, was Leute im allgemeinen als Metta-Praxis üben höchst verbreitet. Doch ist die Haltung von Metta, oder Wohlwollen überhaupt möglich, wenn da keine Wertschätzung voran geht?

Wo Metta stets unmittelbar Lebewesen als Gegenstand hat, hat Mudita vorrangig Handlungen als Objekt, die dann mehr oder weniger Lebewesen zugesprochen werden. Während Metta, wie es auf einer weltlichen Ebene geübt wird, sich sehr wenig mit einer Unterscheidung von Qualitäten befaßt, trennt Mudita Handlungen zuerst vom Gegenstand Lebewesen ab, beurteilt und nimmt sie wahr, und fügt sie dann wieder den Objekten hinzu, anerkennt der Wesens, inkl. sich selbst, bereits vollbrachte geschickte Handlungen und erfreut sich daran, gibt dem eine lobenswerte Stellung.

Manche Traditionen haben zu diesem Zweck, ob bewußt oder unbewußt, soetwas wie eine Buddhanatur den Wesen innewohnend zugesprochen, um Mudita gegenüber anderen Lebewesen, aber, und vor allem, auch gegenüber sich selbst, ausüben zu können. Während Metta, daß ohne diese Stütze, in der Denkweise einer innewohnenden gütigen Seite in Lebewesen auskommen würde, kommt Mudita hier nicht aus, gütige, vormals entwickelte Handlungen, Lebewesen, einen solchen Umstand, abzusprechen.

Das ist der Grund, warum man Metta gut und gerne auch in einer Ablehnenden Haltung gegenüber anderen Willenstendenzen, oder Lebewesen, ausüben kann. Eine "Hab mich gern" - Haltung, wenn man da genau hinsieht, ist doch oft ausschlaggebend, warum man die Zuflucht in Metta sucht. "Hab mich gern" als Wunsch lieb genommen zu werden, und "Hab mich gern" als Wunsch in Ruhe gelassen zu werden. Metta dreht sich somit zumeist um Liebe und Hass und unterscheidet die Lebewesen in dieser Weise, in einen Teil den man sich gerne zu Eigen macht, und einen Teil, denn man nicht haben möchte, und Ihnen gegenüber Metta ausdrückt, um nicht vielleicht Nachteile aus der Ablehnung zu erlangen. So bleibt Metta nicht nur eingeschränkt, sondern auch ohne irgend ein Mittel und Werkzeug es dort zu erweitern, wo man es nicht anwendet, oder zu einem falsch motivierten Zweck.

Um Mudita richtig auszuüben, muß man, zum Einen, Handlungen, in geschickt und ungeschickt einteilend, beurteilen können, und zum anderen eingestehen, daß Dinge eine Ursache haben, Lebewesen eine Ursache Haben, und das es weiters, kein Lebewesen gibt, daß keinerlei geschickten Geisteshaltungen ja entwickelt hat oder nicht danach strebt, es sich zu entwickeln wünscht.

Man anerkennt, im Ausüben von Mudita, das Streben nach Glück und mehr noch Ihre Leistungen dazu, dieses zu erlangen. Solch ein Streben nach Glück mag, wie auch immer, ungeschickt sein, aber man spricht Lebewesen nicht ab, Bestreben nach wahren Glück, als ihren Motor für ihre Existenz, zu haben. Mudita, wenn man es also nur mit Gegenständen wie Lebewesen, und weniger mit einem Ablauf von Handlungen, üben kann, benötig soetwas wie eine Vorstellung von "Buddhanatur", wie klein, groß, mächtig, schwach, flüchtig, bestehend oder bedingt man sie auch betrachten möchte.

Wenn man weder den Ablauf von Handlungen von Lebewesen erkennen kann, noch soetwas wie Güte diesen Gegenständen zuspricht, wenn dieses der Fall ist, dann ist eine Ausübung von Mudita nicht wirklich Möglich und endet, wie unweises Metta, in den persönlichen Vorzügen, die man gegenüber Gruppen von Lebewesen oder Einzelnen hat, meist dann sogar zentralisiert auf sich selbst und der Wonne in diesem Gefühl. Eine grobe Falle von sehr ungeschicktem Narzismus.

Um also mit einer Ausübung von Mudita zu beginnen, ist es gut, wenn man Lebewesen einen Gütigen Kern, der aus gütigen Handlungen in der Vergangenheit entstanden ist, und von gütigen Handlungen der Gegenwart, genährt und zum Aufkommen gebracht wird, zuspricht.

Wenn man Buddhanatur, einfach als das Streben nach Glück, dem Streben nach geschickten Handlungen ansieht, und auch existieren wollen oder nicht existieren wollen, sind unweise Bestrebungen nach der Freiheit von Leiden, so kann man diese Art der Buddhanatur rechtens allen Lebewesen und sich selbst zusprechen.

* Atma  unterbricht hier an dieser Stelle für den Almosengang und Mahl.

Während alle Brahmavihars, oder erhabenen Haltungen, sie dazu bringen eine feinere Existenz oder Bewußtein zu erreichen, Sie dazu sich immer mehr abgesondert zu konzentrieren, liegt doch ein großer Unterschied zwischen Metta und Mudita. So es leicht passieren kann, daß Sie Metta, ohne einem Hilfmittel außer Identifikation, in welchen Ausmaß oder Gestalt auch immer, alleine zurück läßt, ist es die Eigenschaft, daß Mudita unweigerlich erfordert, daß Sie Dhamma, das Geschick des Unterscheidens, mit auf den Weg nehmen, dann es ist ja nicht so, daß Mudita bedeutet alles anzuerkennen, und Metta kann gut auch ohne jegliche Anerkennung, abseits von Ihrem Sinn für Metta, auskommen. So entgegen dem Bestreben Güte zu vereinnahmen und als Identifikation für sich zu machen, sochen Sie, und anerkennen Sie alles was Sie an Güte in sich selbst, und allen anderen Wesen finden können, ohne es sich zu eigen zu machen.

Wenn wir uns die Lehren Buddhas ansehen, so lehrt er über die größten Teile der Lehrredensammlung, die Werkzeuge der Unterscheidung zu schärfen, er lehrt uns Mudita anzuwenden, Mudita, daß erstens erkennt, daß da Unterschiede zwischen den Arten der Handlungen im Denken, Sprechen und körperlichen Handeln sind, daß es nützlich ist, deren Auswirkungen zu kennen, und gibt, erkennend, daß da viele Handlungen sind, die nicht nützlich sind, Mitgefühl, einem noch aktiveren Faktor des Pfades, Tugend, ein Aufkommen.

Zuerst sehen Sie, die geschickten Handlungen, die Sie dort hingebracht haben wo Sie sind, was immer das auch ersehbar sein mag, und erkennend, daß da geschickte Handlungen waren, die Sie ja immerhin bis da her gebracht haben, lernen Sie diese anzuerkennen und wertzuschätzen. Sie wissen, daß dem viele Opfer und Gaben vorausgegangen sind. Alleine das Anerkennen und Wertschätzen von geschickten Handlungen mehrt diese, und vor allem den Willen, mehr von diesen zu tun. So Sie sehen, daß ungeschickte Handlungen jene sind, die Sie bremsen und nach untern Treiben, ist da auch Grund um Mitgefühl für Ihre noch nicht perfekte Situation zu haben. Karuna bedeutet einen Wunsch zu haben, sich und anderen das Beste zukommen zu lassen, um Glück zu erreichen.

So wirkt Mudita dabei, jene guten Qualitäten zu mehren, die schon entwickelt sind und sie zu erhalten, wobei Karuna Ihnen dabei hilf, ungeschickte Qualitäten abzulegen. Auch gegenüber anderen Lebewesen unterstützen sie in selber Weise. Beide Haltungen sind also Werkzeuge um rechte Anstrengung zu entwickeln, und benötigen, um diese richtig anzuwenden, rechte Sichtweise. Wo Metta ohne weiters ohne jegliche rechte Sichtweise pratiziert werden kann, und oft nur nach alternativen Existenzen sucht, benötigen Mudita und Karuna rechte Sichtweise, wenn Sie als Werkzeuge, zur Befreiung vom Leiden führend, verwenden wollen. Eigentlich ist der Pfad nichts anderes als Ausdruch von rechtem Mudita und Karuna.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa


"Und was ist Rechte Anstrengung?

"Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu Begehren erzeugt, bestrebend, Beharrlichkeit aktiviert, seine Absicht zum Zwecke des Nichtaufkommens von schlechten, ungeschickten Qualitäten, die jetzt noch nicht aufgekommen sind, aufrecht zu erhalten und zu üben.

[ii] "Er erzeugt Begehren, bestrebend, Beharrlichkeit aktivert, seine Absichten zum Zwecke des Ablegens von schlechten, ungeschickten Qualitäten, die aufgekommen sind, aufrecht zu erhalten und zu üben.

[iii] "Er erzeugt Begehren, bestrebt, Beharrlichkeit aktiviert, seine Absicht zum Zwecke des Aufkommens von geschickten Qualitäten, die jetzt nich nicht aufgekommen sind, aufrecht zu erhalten und zu üben.

[iv] "Er erzeugt Begehren, bestrebt, Beharrlichkeit aktiviert, seine Absicht zum Zwecke des Unterhaltung, Nichtverwirrtheit, Steigerung, Fülle, Entwicklung und Anhäufung von geschickten Qualitäten, die aufgekommen sind, zu erhalten und zu üben: Dies, Bhikkhus, wird Rechte Anstregung genannt."

SN 45.8

Mudita beinhalten nicht nur die Merkmale der Unterscheidung, sondern, um das Mittel der Freude darin zu unterstreichen, auch das Element der Inbrunst oder Begeisterung. Die drei Faktoren von rechter Konzentration, Achtsamkeit, Wachsamkeit und Begeisterung, sind also tief verbunden mit der Haltung von Mudita, zum ersten, um sie überhaupt ins Entstehen kommen zu lassen, und danach um das Ergebnis daraus zu nutzen, weiter zu betreiben und zu erhalten.

Das begeleitende Karuna, oder Mitgefühl hilft, in dieser Kombination, nicht nur die weisen Stellen zu polieren, sonder auch die schwarzen Stellen nicht nur als gegeben und Grenzen des Polierens zu sehen, und beginnen sie ebenfalls zu bearbeiten und weg zu bekommen.

Da Karuna sehr viel an Absicht in sich trägt, ist es wichtig Karuna in den richtigen Rahmen der Absichten zu bekommen, jetzt noch nicht sicher wissen, was hilfreich, für den Wünsch Glück für sich selbst und alle andere, ist. Bevor wir Weisheit, das heißt richtiges Mitgefühl, selbst entwickeln, nehmen wir uns den Grundlagen von Handlungen aus Mitgefühl, wie sie im Weisheitsabschnitt des Pfades zu finden sind, an.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

"Und was ist rechte Entschlossenheit? Entschlossen in Entsagung zu sein, in Freiheit von Feindschaft, in Nichtverletzen: Dies wird rechte Entschlossenheit genannt.

SN 45.8
Quote from: Rechte Absicht

Welch Handlung immer auf dieser Entschlossenheit berührt, kann als eine Handlung von Mudita und Karuna angesehen werden.

Entschlossen im Entsagen bedeutet, entschlossen im Entsagen von schlechten Handlungen zu sein: aloba, Nichtbegehren. Sie überlassen begehrtes jenen, die es Begehren. Freiheit von Feindschaft bedeutet entschlossen im Ablegen von Standpunkten und Ansichten zu sein, die nicht dem Pfad dienen: amoha, Nicht-Unwissen, und erfordert viel an passender Aufmerksamkeit und Wahrheit erfordert auch Ehrlichkeit. Entschlossenheit im Nichtverletzen bedeutet das Bestreben zu haben, weder sich noch andere, von Möglichkeiten Güte weiter zu entwickeln, zu entziehen, Sie in Ihrer Existenz einzuschränken, oder sie dessen berauben, was Sie für sich beanspruchen, mit dem Sie sich identifizieren.

Sie verletzen letzlich niemanden, wenn sie Güte, und alle Handlungen rund um rechte Entschlossenheit anerkennen, und sich damit erfreuen, und sie verletzen letztlich niemanden, wenn sie das was nicht Güte entspricht nicht anerkennen, und helfen es für sich und andere, mit welchen Mitteln auch immer, die die materielle Unantastbarkein von sich Selbst und anderen, nicht verletzt.

Wie wir wissen, schließt der Weg der Mitte nicht angenehm und unangenehm aus, sondern macht beide zu einem Instrument, um weder am angenehmen noch am unangenehmen zu frönen, oder es abzulehnen, und auf den Weg vergessen läßt. Wahres mudita und karuna mögen aus trüber Sicht vielleicht wie Aberkennen und Übelwollen aussehen, wenn man geschichtes für ungeschickt hält und ungeschicktes für geschickt.

Wie auch immer, Handlungen, welche die körperliche Grundlage von Existenz verletzen, oder gar entziehen, entziehen der Grundlage von beiden Bestrebungen, guten wie auch schlechten, und werden daher wie nur immer möglich vermieden. Dieses ist das Einhalten von Sila. Sila bedeutet anderen die Wahl und Möglichkeit, wie auch Freiheit von Verletzung und Unterdrückung, zum Geschenk zu machen.

Der Pfad beginnt daher mit der Anerkennung von dem was zu Glück führt, ein zweifelloses Anerkennen und Wertschätzen dessen, und dieses wird äußerlich wie innerlich mit der Zufluch zu den Drei Juwelen ausgedrückt. Erbietung und Respekt erweisen gegenüber dem Buddha, dem Dhamma und der Sangha, ist eine Übung in Mudita, und der Zugang zum Pfad an jedem Beginn der Ausübung geschickter Handlungen.

Diese "Trockenübung" um Mudita oder Wertschätzung zu lernen, beginnen Sie dann gegenüber anderen Lebewesen und ihrer entwickelten Güte gegenüber, zu erweitern, und der Umstand, daß eine der größten Güten, die andere gegenüber ihnen Ausüben, der Umstand ist, daß sie Ihnen nicht grundsätzlich schaden wollend gegenüber stehen, und selbst wenn, dieses nur aus Unwissenheit aufkommt, läßt ihnen den Weg dazu nicht versperrt.

Sehend, daß anderen nicht zu Schaden, zu einem Empfinden von Sicherheit führt, ist neben der Unterstützung in materiellen Dingen, die offensichtlichste Weise anderen zu helfen, daß Einhalten von Tugendregeln: Ein Ausdruck von Mudita und Karuna. Sie fördern das, was sie als Anerkennung von anderen erfahren oder erfahren haben, selbst, nicht nur weil Sie deren Güte anerkennen, sondern weil Sie sich auch verpflichtet fühlen, dieser Gabe etwas zurückzugeben, so sie nicht selbstverständlich ist.

Wie man hier unschwer erkennen kann, ist dieser Kreislauf von Güte, Geben und Anerkennen dessen, was einem an Güte zu Teil wird, ein gegensetzlich fördernder, im Bezug auf Mudita. In einer Umgebung wo geschickte Handlungen und deren Erhalten nicht wertgeschätzt werden, ist es sicherlich weitaus schwieriger Freude zu finden, und Freude zu mehren, Freude an geschickten Dingen. Und dort wo man sich an ungeschickten Taten freut und diese Anerkennt, läuft man gefahr Mitfreude mit geschicktem, mit der Erregung einen Ausdruck von planker Gier aus Unwissenheit, zu verwechseln. Freude welche die acht Lokadhammas als Gegenstand hat und sicher ist, sich ins Gegenteil zu Verwandeln, wenn es der Ursache entzogen ist, in Haß und Ablehnung.

Wenn Sie aber beginnen geschickte Handlungen der Mitfreude und des Mitgefühls, passierend auf rechter Einsicht, wertzuschätzen, treibt Sie diese Haltung unweigerlich weg von einen Umfeld, wo dieses keine zentrale Rolle spielt. Sie suchen also Handlungen und Umstände, die rechtem Erfreuen und rechtem Helfen, förderlich gegenüber stehen, und Sie trennen sich von Handlungen, Personen und Umständen, die dieses nicht fördern. Dies erfolgt jedoch nicht in einer Art, welche die Zurückgelassenen nicht anerkennen würde, sondern in einer Weise, die ihr Vermögen an Güte anerkennt, und unabhängig von deren eigenen Vermögen möchte, dieses vorhanderne Potenzial in bester Weise für sich selbst und alle anderen, auch die zurückgelassenen, zu mehren und zu nutzen, und Ihnen damit, mit Ihrem Vorbild oder Fußtritten, den Weg für einen Späteren Zeitpunkt, so lange es in ihrem vermögen liegt, frei zu halten. Durch Ihr Fortschreiten, halten Sie den Pfad für gewisse Zeit für alle anderen offen, ob Ihre Fußabdrücke nun klein sind oder groß, und in welcher Verbindung, oder Verbindlichkeit, sie gegenüber anderen stehen, bleibt davon unberührt. Sie tun, anstelle sich darüber gedanken zu machen, wie man den Pfad sichtbar und unverwachsen machen könnte, ohne ihn einfach zu begehen und auszutreten.

Wenn Sie andere nicht dazu bewegen können, sich an geschickten Dingen zu erfreuen, unterstützen Sie sie jedenfalls damit, daß Sie Güte in der Welt, vielleicht auch etwas entfernt von Ihnen, weiter entwickeln und erhalten. Aus Freude, Dankbarkeit und Anerkennung, für die Güte die Sie in Empfang nehmen durften, treten Sie den Weg für andere im Gehen aus. Immerhin besteht ja die Möglichkeit, daß andere erfahrene Güte, früher oder später erkennen, und dieses erkennend, selbst auszuüben beginnen und sich miterfreuend im Geschicktem und Freude üben. Sich deren früher entwickelte Güte, die jetzt vielleicht in dieser oder jener Weise reift, erinnernd, können Sie sie somit auch mit einem Sinn von Freude "zurück lassen", wissend, daß die Güte, an der sie Sie aus Mitgefühl teilhaben lassen, ob nun materielle Dinge, die Sie ihnen überlassen, oder Tugend die Sie einhalten, und Ihnen damit einen Anteil geben, sie aufgrund deren entwickelter Güte, früher oder später erreichen wird. Wenn Sie mit Freunde Schreiten, schreiten Sie rechtes fort, so wie es auch heißt, ohne Freude kein Fortschritt, in Maßstäben des Pfades zum Beenden von Leiden.

Sie werfen mit Mudita und Karuna, einen Zug an, der für Sie selbst und für andere, von bestem Nutzen ist, und sie müssen diesen Zug, weder für sich noch für andere jemals wieder anhalten, da Sie die Macht der Güte erkennen, und sich daran erfreuen: Ihre eigene und jene, die Sie stets von anderen erfahren, wissend, daß alles was ihnen Heute zur Verfügung gestellt wurde, Ihr Wissen, selbst ihr Körper auf Güte und Anerkennung gegenüber Ihrer Person und Ihrem Bestreben, begründet ist.

Wenn Sie Ihre Praxis auf das Wohl von beiden, für sich selbst und allen anderen ausübern, sind Mudita und Karuna die primären Faktoren, um ein gesundes Metta zu entwickeln, das Ihnen dann auch noch Schutz dort gibt, wo Sie Mudita und Karuna noch nicht richtig anwenden können. Sie benutzen Metta hier bloß als Mittel zum Zweck, und nicht als Gegenstand Ihres Zieles.

Wenn Sie jedoch in unweiser und ungeschulter Weise die Mittel von Metta und Upekka benutzend, auf Ihre "Buddhanatur" bewußt oder unbewußt vergessend, bewegen Sie sich vielleicht in eine Existenz, die gewisses Wohl zurück geben mag, doch dort angekommen, haben Sie das wichtigste Vergessen, und das ist Dhamma. Vergessen Sie nicht, daß Ihr Ziel nicht ist zu verweilen oder sich dort ober da einzuschränken oder nieder zu lassen, sondern ungebunden zu sein. Und selbst in den höchsten und feinsten Existenzen, wenn Ihnen der Schlüssel fehlt, um aus den Existenzen auszutreten, wenn Sie das Vermögen der Unterscheidung nicht begleitet hat, kommen Sie früher oder später dort an, wo Sie ganz und gar nicht hin wollten. Selbst weit entfernt von guten Aufenthalten im Kreislauf von Geburt, Altern und Tod.

Mudita bedeutet Ihre, und die "Buddhanatur" oder Streben nach Freiheit von Leiden, aller anderen, anzuerkennen. Sperren Sie sich nicht weg von der Freude darüber, daß es da bereits sehr viel geleistetes Potenzial ist, wie sonst wären Sie dazu gekommen, dieses hier zu lesen. Und Sperren Sie sich nicht vom Weg für jede entwickelbare Güte im Hier und Jetzt, getragen von Mudita, weg. Machen Sie sich nur wenn da Dhamma dabei ist, zu einer Insel der Befreiung und nicht der Isolation davon. Und um herauszufinden, ob Dhamma schon das eigene ist, und Sie sich getrost zur Insel damit für Selbst machen zu können, fragen Sie sich einfach, wo da die Freude und Mitfreude geblieben ist, wenn dem wirklich so währe.

So wie Rock'n roll nur für Weise anziehend ist und den Techno als trügerisches Mittel erkannt haben, so wie Weise die Zuflucht im Kennenlernen der Unbeständigkeit suchen, und die Wildnis dem kultivierten im Außen vorziehen, um sich innerlich auf dem Pfad kultivieren, ist dieser Pfad von der Anerkennung und Freude dessen was Ihn anführt, gekennzeichnet, auch wenn dieser Pfad, gegenüber dem äußerlich kultiviert Erscheinenden, nicht grade aus erscheint und Sie durch Höhen und Tiefen, Links und Rechts, schleudert, bis Sie auf einer Geraden im Innen und Außen angekommen sind, und die rauh erscheinende anregende Führung, mit feineren Aspekten ausgetauscht werden kann. Um den richtigen Unterhalt für den Pfad zu entwickeln, ist es notwendig, das Sie sich von einem Unterhaltenden auch zu einem Unterhalter des Pfades entwickeln, und einer mit einem Sinn von Dhamma, Dhamma werden.


Mudita
« Last Edit: February 14, 2016, 07:42:07 AM by Johann »
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Marcel

Today at 02:20:08 PM
 :-* sadhu, möge es dem ehrwürdigen bhante johann schnell wieder bessergehen :-*
 

Johann

Today at 02:09:45 PM
Körper. Besser, Atma würde vor einigen Tagen mit medizin versorgt und be-iniziert. Ein paar Tage noch bis NW der Med. wohl weg ist.
 

Marcel

Today at 02:02:51 PM
 :-* :-* :-*
 

Johann

Today at 02:00:11 PM
Atma ist/übt am Samma-vayamieren/-mimieren. Fegen, sozusagen.
 

Marcel

Today at 01:58:03 PM
 :-* anumodana ehrwürdiger bhante johann ich werder darauf achten :-* wie geht es ihnen mit der malaria-erkankung?  :-*
 

Johann

Today at 01:52:35 PM
Na gerade auf guten Zuständen SOLLTE man, zum Zwecke der wahren Sicherheit aufbauen, sie entwickeln und festigen, Nyom Marcel.
 

Marcel

Today at 01:37:13 PM
 :-* "im moment" geht es mir gut! aber da kann ich wirklich nicht drauf bauen :-* wie ist das wohlbefinden des ehrwürdigen bhante Johann?  :-*
 

Johann

Today at 01:25:09 PM
Wie geht es Nyom Marcel?
 

Marcel

Today at 01:12:57 PM
 :-* ehrwürdiger bhante johann  :-*
 

Johann

Today at 01:11:36 PM
Nyom Marcel
 

Johann

April 22, 2018, 09:11:17 AM
Sadhu!
 

Sophorn

April 22, 2018, 08:40:14 AM
 :-* :-* :-*
May every being be happy and free from dukkha.
May many renew their vows in silas today.   :-* :-* :-*
 

Danilo

April 15, 2018, 12:43:25 AM
Bhante _/\_
 

Johann

April 15, 2018, 12:38:56 AM
Nyom Danilo.
 

Johann

April 12, 2018, 10:05:15 AM
Moritz
 

Moritz

April 12, 2018, 08:34:11 AM
Namasakara, Bhante. _/\_
 

Moritz

April 10, 2018, 07:19:18 PM
Hello.
 

Johann

April 10, 2018, 01:09:20 PM
Nyom. (Sideboad ist stets zugeklappt... tech. Probl.) 3:00 ist auch schon guten Tag.
 

Moritz

April 10, 2018, 03:06:49 AM
Good day (night here)
_/\_
 

Moritz

April 10, 2018, 02:54:42 AM
Namasakara, Bhante. _/\_
 

Johann

April 09, 2018, 09:43:17 AM
Take your time Nyom Danilo and watch the breath to stay best calm for best benefit. A lot of chances to get ride of many ols burdens.
 

Danilo

April 08, 2018, 06:24:57 PM
_/\_
 

Johann

April 08, 2018, 05:54:03 PM
Nyom Danilo.
 

Marcel

April 08, 2018, 09:58:59 AM
sadhu!
 

Johann

April 08, 2018, 07:35:17 AM
Sadhu!
 

Moritz

April 08, 2018, 06:13:54 AM
Good Uposatha to all. _/\_
 

Marcel

April 01, 2018, 06:17:08 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

March 31, 2018, 07:13:47 PM
Nyom Jens.
 

Johann

March 31, 2018, 10:11:20 AM
Sadhu!
 

Marcel

March 31, 2018, 09:52:03 AM
 :-* ich wünsche allen ein verdienstvollen uposatha  :-*
 

Johann

March 27, 2018, 06:44:11 PM
Atma zieht sich hier nun zurück. Möge sich Vollkommenheit einstellen.
 

Johann

March 27, 2018, 05:26:44 PM
Nyom Binocular.
 

Johann

March 27, 2018, 04:10:58 PM
Nyom Jens.
 

Johann

March 27, 2018, 01:47:58 PM
Brahmane Hanspeter.
 

Johann

March 27, 2018, 01:41:50 PM
Moritz, mag sich Vollendung ergeben. (Chamreun bo)
 

Moritz

March 27, 2018, 12:20:53 PM
Chom reap sour. _/\_
 

Moritz

March 27, 2018, 12:11:33 PM
Vandami, Bhante _/\_
 

Johann

March 26, 2018, 01:42:45 PM
Nyom Binocular.

my person will leave for today and rests. There have been left some hard challenges (sure for many). May they be releasing taken and increase conviction.
 

Johann

March 25, 2018, 01:40:14 PM
Gute Antwort. Sadhu!
 

Marcel

March 25, 2018, 12:46:12 PM
 :-* :-* :-*

beste wünsche zurück an erhwürdigen bhante! es ist unsicher wann ich wieder komme! upanissayapaccayena!  :-* :-* :-*
 

Johann

March 25, 2018, 12:28:38 PM
Marcel.
(Heute im Nordkloster, best wünsche vom Abt dort, er fragt stets "Wann kommt er? Ich muß immer an ihn denken."
 

Johann

March 24, 2018, 10:44:34 AM
Sadhu!
 

Marcel

March 24, 2018, 09:52:48 AM
 :-* heute ist uposatha!! ich wünsche allen ein verdienstvollen tag! mögen die devas jene bescheid geben, die kein zugang haben! :-*
 

Johann

March 23, 2018, 11:37:46 AM
Sadhu! Zu was immer einer Zuflucht nimmt, sich hingibt, daran erfreut, das wird/ist sein Schutz, für Bindung oder Ungebundenheit.
 

Marcel

March 23, 2018, 01:43:01 AM
 :-* möge die drei juwelen den ehrwürdigen bhante beschützen und ihn auf seinem weg unterstützen :-*
 

Johann

March 23, 2018, 01:28:02 AM
Kampf der Devas mit den Asuras um den Berg. :)
 

Johann

March 23, 2018, 01:26:30 AM
Regenzeit... außen trüb und unangenehm, nagend, faulend, doch dahinter ist alles fein.
 

Marcel

March 23, 2018, 01:10:47 AM
 :-* ehrwürdiger bhante johann, ja soweit alles gut! und wie geht es ihnen?  :-*
 

Johann

March 23, 2018, 12:58:05 AM
verlesen... Marcel :) alles gut im (ver)laufen?
 

Johann

March 23, 2018, 12:26:23 AM
Moritz

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