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Tipitaka Khmer

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Zugang zur Einsicht - Schriften aus der Theravada Tradition



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Author Topic: Wie entgegnet man Falscher Ansicht?  (Read 1138 times)

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Offline Johann

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  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
Wie entgegnet man Falscher Ansicht?
« on: February 27, 2016, 02:04:37 PM »
* Anmerkung:  Dieser Aufsatz ist ursprünglich in sicherlich sehr schlechtem Englisch entstanden (How to address wrong view? ). Atma war es ein Anliegen, hierzu in keiner Weise gute Wege zu umgehen und eventuell auch etwas zu darzulegen, daß der Ehrenwerten Sangha und vor allem dem Buddha, fehldarstellen würde und so hatte er den Ehrwürdigen Bhante Ñāṇadassana gebeten, mitfühlender Weise einen Blick auf die damalige englische Version zu werfen. Meine Person ist ihm für die kurze Durchsicht und inhaltichen Zustimmung, abseits der Formulierungen und der sprachlichen Mängel zu dank verpflichtet, und vertraut darauf, daß diese, in der englischen Ausführung vorhandenen sprachlichen Mängel mit dieser deutschensprachigen Nachüberarbeitung, etwas mehr gelindert aufkommen. Anzumerken ist jedenfall, daß der Ehrw. Bhante, ob zeitlicher Einschränkung, sich nicht genau in jedes Detail eingeargeitet hat, und jeglicher wie auch immer geartete Fehler in Atmas eigener Verantwortung liegt und bleibt.



Wie entgegnet man Falscher Ansicht?
 
Frage: Gestellt von Upāsaka Ryan auf SE-Buddhism
 
Quote
Wie entgegnet man Falsche Ansicht?

Hat der Buddha irgend welche Lehren gegeben, wie man mit Personen umgeht, die falsche Ansicht verbreiten?

Wenn so manche in öffentlichen Foren, ihren Glauben unter dem Deckmantel des Buddhas Lehren darlegen, gegeben, daß diese Ansichten viele fehlinformieren oder auf Irrwege führen, hat man eine Verantwortung zu versuchen dieses zu berichtigen, und wenn, was wäre der passende Weg um solch einer Angelegenheit zu entgegnen?

Sādhu!

Eine sehr fundamentale und wichtige Frage. Nachdem es eine stets sehr aktuelle Frage in vielen Dhamma-Gemeinschaften ist, möchte Ātman (meine Person) versuchen, dieser Frage einen passenden Rahmen, Widmung und Breite zu geben.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa.
Verneigung vor dem Befreiten, dem Würdigen, dem Rechtensselbsterwachten.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa.
Verneigung vor dem Befreiten, dem Würdigen, dem Rechtensselbsterwachten.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa.
Verneigung vor dem Befreiten, dem Würdigen, dem Rechtensselbsterwachten.


Index

 Die Auswirkung von falscher Ansicht?
 Was ist falsche Ansicht?
 Was ist rechte Ansicht?
 Sollte man gegenüber falscher Ansicht reagieren?
 Mit welchen Mitteln sollte man falsche Ansicht eines anderen begegnen?
 Schlußfolgerung

Die Auswirkung von falscher Ansicht?

In der Ausübung des Dhammas geht es überall um das Erlangen und Schützen der eigenen Rechten Ansicht, und darum falsche Ansicht abzulegen (letztlich ist es avijjā, Nichtwissen), die Wurzelursache von Leiden, und selbst die grundlegendsten verdienstvollen Handlungen, werden zum Zwecke des Erlangens von rechter Ansicht getan, sowie diese, innerhalb der Ausübung der Entwicklung des Pfads zur Befreiung, zu erhalten.

Um fähig zu ein passend im wahren Dhamma zu wachsen, sind da eigentlich wenig äußerliche, wenn auf bedeutende, Bedingungen erforderlich, welche bei Fehlen das Wachsen behindern, wie etwa:

 
  • paccantaro – an einem Ort leben, wo des Buddhas Sasana nicht gedeiht
  • micchaditthi – unter Leuten mit falscher Ansicht geboren zu werden oder zu leben

Unter diesen Voraussetzung sind auch einige Ebenen der Existenz, wie die formlose Sphäre, die Sphäre von Form in den Brahma-Welten und alle Ebenen der Entbehrung, wie die Tierwelt, die der hungrigen Geister, und die Höllenreiche. Ein menschliches Leben erlangt zu haben, und mit den Lehren des Buddhas in Berührung zu kommen, ist etwas sehr Seltenes, und man sollte keinerlei Möglichkeiten auslassen, sich um rechte Ansicht zu bemühen, welches viel Auswirkung auf das eigene Wohlsein, und das aller anderen Lebewesen hat.

Wie also vom Buddha gesagt, ist das Abgeben mit Leuten mit rechter Ansicht, und davon Abzustehen, in Verbindung mit Leuten falsche Ansicht zu sein, tatsächlich das "gesamte spirituelle Leben".
"Sollten euch Wanderer anderer Sekten fragen: 'Was, Freunde, sind die Grunderfordernisse für das Entwickeln der Flügeln zum Selbst-Erwachen?', solltet ihr antworten: 'Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu großartige Freunde hat, großartige Kameraden, großartige Begleiter. Dies ist das erste Grunderfordernis, für das Entwickeln der Flügel zum Selbst-Erwachen.'" Zitat aus: AN 9.1, in Kalyanamitta  

"Äußerlich betrachtet, Bhikkhus, vergegenwärtige ich keine einzelne Qualität, die zu so großem Schaden führt, wie schlechte Freundschaft. Schlechte Freundschaft, Bhikkhus, führt zu großem Schaden.

"Ich, Bhikkhus, vergegenwärtige nichts als so zur Nichtverwirrung und zum Nichtverschwinden des wahren Dhammas führend, als schlechte Freundschaft. Schlechte Freundschaft, Bhikkhus, führt zur Nichtverwirrung und zum Nichtverschwinden des wahren Dhamma.

"Ich, Bhikkhus, vergegenwärtige nichts als so zur Nichtverwirrung und zum Nichtverschwinden des wahren Dhammas führend, als vorzügliche Freundschaft. Vorzügliche Freundschaft, Bhikkhus, führt zur Nichtverwirrung und zum Nichtverschwinden des wahren Dhamma. Zitat aus: AN 1.098-139, in Dutiyapamādādivaggo: Der zweite Abschnitt über Gewissenlosigkeit

Da ist nichts schlimmeres, als an falscher Ansicht zu halten, und der Umstand, daß man nicht so stark ist, wie man vielleicht glauben mag, da, wenn man im Dhamma nicht gefestigt ist, man dazu neigt, die Ansichten und das Verhalten, die in einem bestimmten Umfeld üblich sind, zu übernehmen. Man tut damit ein Gutes, alles nur mögliche zu tun, um dieses Abgeben zu vermeiden, sobald man eine Gewissheit der Situation wahr nimmt. Solche, selbst durch geringe falsche Ansicht vermittelten Ideen, wahrgenommen durch Handlungen und Verhalten, dringen so subtil ein, daß man dieses nicht bemerkt, und doch zur selben Zeit glaubt, immun gegenüber dem zu sein, was man als 'nicht gut' wahr nimmt. Diese Angelegenheit ist so weitreichend und ernst, daß der Buddha sogar vorschlug alleine zu ziehen, wenn keine Verbindung mit Leuten rechter Ansicht zu finden ist.

Um die Auswirkung von falscher Ansicht kurz zusammen zu fassen:
Nun, für einen mit falscher Ansicht, sage ich Euch, ist da einer von zwei Bestimmungsorte: Entweder die Hölle, oder der Tierschoß. - DN 12

Leute handeln aus falscher Ansicht falsch. Wenn da keine falsche Ansicht ist, gibt es so etwas wie falsche Handlung nicht. Das Selbe gilt für den Pfad und die Ausübung. Wenn da keine rechte Ansicht ist, was immer Pfadfaktor da entwickelt sein mag, ist er nur falsche Handlung, falsche Sprache... falsche Konzentration, und letztlich falsche Befreiung, die folgen. (AN 10.103  )

So ist falsche Ansicht die Ursache, ist der Grund, für ungeschickte Handlungen, Leben zu nehmen, was immer auch nicht gegeben ist zu nehmen, die Wahrheit mit der Sprache misshandeln, alle Arten von Misshandlungen und Berauschungen, Konflikte, Kriege, und jede Art von groben oder feinen Streß und Leiden.

Da sind selbst Arten von falscher Ansicht, welche als verderblicher falscher Glaube (niyata-micchāditthi) eingeteilt werden, welches bedeutet, daß deren Auswirkung auf eine unveränderliche Bestimmung an Orte der höllischen Reiche abzusehen ist, und Leiden, ohne einen Ausweg, dem Reifen der Auswirkungen zu entkommen, sicher ist, so diese Handlungen einer weiteren Entwicklung des Pfades des Entkommens entziehen. Nur wenn die Auswirkungen dieses verderblichen falschen Glaubens erschöpft sind, wäre es einem, wenn da andere Umstände unterstützend sind, möglich mit dem Wachstum im Dhamma fortzusetzen.

Wir sehen, daß falsche Ansicht, auf lange Sicht gesehen, aber auch in kurzen Maßstäben, Leiden als dessen Auswirkung hat, für einen selbst und alle anderen. Wenn immer falsche Ansicht aufkommt, gibt es Grund für Leiden, für andere, im Erhalten der ausgeführten verletzlichen Handlungen, aber am meisten für einen selbst. Besitzergreifende Ansichten über Selbst, führen zu starken Anhaftungen an Gegenständen und Betrachtungen, welche jedoch unmöglich als das Eigene erhalten werden können, nachdem Erscheinungen und Gedankengestaltungen nicht beständig und so Gegenstand des Vergehens sind, oder sie benötigen eine Menge an fortwährenden Opfern, und das bedeuten Leiden, um sie zu erhalten.

Was ist falsche Ansicht?

Falsche Ansicht beginnt mit sehr grundlegenden Arten des Denkens:
 
'Oh, wäre das was anderen gehört nur mein!' Er hält Überwollen aufrecht, verkommen in den Entschlüssen seines Herzens: 'Mögen diese Lebewesen getötet werden oder abgeschnitten oder zerdrückt oder zerstört, oder mögen sie erst gar nicht existieren!' Er hat falsche Ansicht, ist eingenommen von der Art wie er die Dinge sieht: 'Da ist nichts gegeben, nichts ist dargeboten, nichts ist geopfert. Da ist keine Frucht oder Resultat von guten oder schlechten Handlungen. Da ist nicht diese Welt, keine nächste Welt, keine Mutter, kein Vater, keine spontan wiedergeborene Wesen; keine Brahmanen oder Besinnliche, die rechtes schreiten und rechtens praktizieren, die diese Welt und die nächste verkünden, nachdem sie es direkt für sich selbst wissen und verwirklicht haben.' - AN 10.176

Was bedeuten diese Verneinungen in unseren normaler und üblicher Denkweise?

 
  • Da ist nichts gegeben, nichts ist dargeboten, nichts ist geopfert

    Dieses ist eine gewisser Glaube, daß Dinge entweder zufällig einherkommen, oder man selbst der Schaffer von allem ist. Oder man glaubt so etwas wie ein innewohnendes Recht zu haben, daß man grundlegend der Dinge würdig ist, und das eigene Leben und Wohlsein keine Auswirkungen auf andere hat, es nicht in den meisten Fällen auf Kosten anderer Lebewesens "Unglück" erfolgt. Ein Person mit dieser falschen Ansicht ist daher als eine Person ohne Dankbarkeit bekannt, und fühlt sich zu nichts verpflichtet. Typische moderne stark ausgeprägte falsche Ansicht, ist das Denken in Maßstäben von Rechten, an Rechte Glauben. Es ist eine sehr schlimme und verbreitete falsche Ansicht. Selbst die meisten Mönche sind in dieser falsche Ansicht dieser Tage gefallen, und scheuen nicht davor zurück, Rechte selbst zu lehren und dafür zu rufen, Anstelle rechter Ansicht zu verbreiten. Eine Person die beanspruchen möchte "Ich habe dieses und jenes Recht", hält an Rechten, mach Rechte zu seinem Mittel des Erlangens und Erhaltens, und ist eine Person von starker falscher Ansicht. Leute die nicht all die Opfer und Gaben, in all dem was sie erlangt haben sehen, fühlen keine Dankbarkeit und nutzen Sie nicht so mäßigend wie möglich, sodaß solche Handlungen nicht wieder und wieder getan werden müssen. Leute die denken, daß sie rechtmäßige Besitzer sind und Rechte haben, machen was immer Sie wollen mit deren Erlangten, und entwickeln entweder eine starkes Festhalten, oder seinen gegensätzlichen Zwillingsbruder, endlose Leichtsinnigkeit darum, es selbst als Nichtanhaften an Besitz zu rechtfertigen. Beide Aufwartungen sehen nicht das Leiden, welches mit dem was wir alle benutzen und besitzen, verursacht wurde, und ehren es nicht in einer passenden Weise, um dieses bestmöglich in der Zukunft zu vermeiden.


  • Da ist keine Frucht oder Resultat von guten oder schlechten Handlungen

    Solche Personen verneinen die Frucht ihren Handlungen, und verneinen, daß Auswirkungen und wahrgenommene Erscheinungen deren Grund haben. Eine Person, die in dieser Weise denkt, schreckt nicht davor falsches zu tun, und selbst gewisser "Nutzen" oder "Bestrafung" würde ihr Verhalten nicht ändern. Leute, die versuchen solch eine nichtduale Aufwartung wie "da ist kein Täter, kein Empfänger von Handlungen" zu imitieren, sind sehr verbreitet in der Umgebung von Leuten, die sich als Anhänger des Buddhas, des wahren Dhammas, und seiner Saṅgha von Bhikkhus bezeichnen.


  • Da ist nicht diese Welt, keine nächste Welt

    Dieser Glaube nimmt an, daß die eigene Existenz keine vorhergehenden Ursachen hat, und auch, daß man seine Ursachen nicht weiter als zu dem Punkt des Todes trägt. Dieses zählt für Lebensspanne, wie auch für einzelne Welten und Bestehen, Moment für Moment. Ein sehr breites Denken ist es zum Beispiel, daß Arbeit Arbeit ist, und Privat Privat ist, da das Meinen, daß man mehrere verschiedene Leben lebt, sehr verbreitet in unseren Tagen ist, und diverse "Intimitäts"-Werkzeuge solch einen Glauben unterstützen. Er sieht nicht, daß diese oder jene Existenz in Abhängigkeit oder aufgrund einer Voraussetzung besteht, und auch zukünftige Zustände der Existenz verursachen wird. Was immer Art von Existenz einer annimmt, hat Einfluß auf andere Teile des Bestandes. Der Umstand, daß es nicht in einer geraden und linearen Weise passiert, verneint die Tatsache nicht passend, daß da keine andere Existenz zuvor war. So wie wenn man seine Existenz in einem gewissen Hobby aufgibt, wird alles Gute und Schlechte, daß man entwickelt hat, einem in die nächste Existenz folgen, und was immer da an Geschick, kommt nicht aus Zufall auf. Diese hatten viele Spannen von Bestehen zuvor, welche diese unterstützten.


  • Da ist keine Mutter, kein Vater

    Man glaubt, daß Dinge und man selbst keine Vorfahren haben, das da nicht jene sind, die vorausgegangen sind. Eine Person, die dieses nicht sieht, ehrt und respektiert nicht, fühlt sich nicht gegenüber jenen verpflichtet, die mit Tat die Wege für einen, der eine Person ohne Rechtschaffenheit genannt wird, hergerichtet haben. Nicht sehend, daß nahezu alles, inklusive unseren Lebens, Körper, die meisten einfachen Geschicke, alles von der Güte unserer Mutter und unserem Vater, später von unseren Lehrern, die gesamte Abstammungslinie, abstammend von Buddha, erlangt wurde, mach es einen unmöglich zum Dhamma einen Zugang zu erlangen und man wird nicht fähig sein, es mit dem Herzen zu empfangen.


  • Da sind keine keine spontan wiedergeborene Wesen

    Solch eine Person verneint die Existenz von Lebewesen über seine Fürwahrnehmung hinaus, und damit auch die Möglichkeit eine solche anstebenswerte Existenz, über das Bekannte hinaus, zu erlangen. Man hat weder Respekt vor solchen Lebewesen (an Devas und deren Tugend denkend), noch wird man sich davor fürchten plötzlich in einen höllischen Zustand zu fallen, so es von einem nicht selbst gesehen wird, daß solches existiert.


  • Da sind keine Brahmanen oder Besinnliche, die rechtes schreiten und rechtens praktizieren, die diese Welt und die nächste verkünden, nachdem sie es direkt für sich selbst wissen und verwirklicht haben.

    Solche Leute verneinen es, daß es da Leute gibt, die einen anderen Weg, als er ihnen möglich ist, gegangen sind, so es ihnen nicht möglich ist dieses zu sehen. Dieses ist auch eine sehr verbreitete und offensichtliche falsche Sichtweise in unseren Tagen, in denen Leute Zuflucht in: "Alle sind gleich", "Es ist menschlich so zu sein", "So etwas wie perfekte Leute gibt es nicht", nehmen. Die Existenz von Noblen und rechtens lebenden und handelnden Leuten zu verneinen, wird keine Anstrengung aufkommen lassen, selbst solch eine Person zu werden. Postmodernes, aber auch sehr kommunenorientierte Denkweisen setzten solch eine falsche Ansicht zumeist voraus. Auch Denkweisen, die in allmächtig geführten Systemen gelten, sehen abseits der allmächtigen Führung keinerlei unterschied in den anderen.



Falsche Ansicht verneint damit zu meinst den Buddha als würdig, rechtens Selbsterwachten, und damit die Möglichkeit Befreiung zu erlangen, verneint das gute Dhamma, Ursache und Wirkung, Bedingtes Mitaufkommen und dessen Möglichkeit Befreiung zu erlangen, sowie die Savaka-Saṅgha, die Gemeinschaft der Mönche, die einfach dem Weg Buddhas korrekt folgen und damit voranschreiten, mag dieses auf der konventionellen oder idealen Ebene betrachtet sein. Es ist dieses eine sehr allgemeine und offensichtliche Art von falschen Ansicht, denkt man über verschiedene Unternehmungen wie Buddhismus 2.0 oder andere weltliche Übernahmen, versuchend das Dhamma unter die Maßstäbe gewöhnlicher weltlicher Ideale zu bringen, nach.

Auch sehr verbreitete falsche Ansicht in gewissen Gemeinschaften, sind Gedanken, daß gewisses Fehlverhalten für gute Zwecke zu rechtfertigen ist. Da sind selbst breit bekannt und allgemein hoch gelobte Mönche und gewissen Sekten, die an solche Dinge wie rechtmäßiges oder gar mitfühlendes Töten, Stehlen und Lügen... glauben und es lehren.

Viele dieser Aspekte sind sehr eng mit "Bösen Ansichten mit fixiertem Bestimmungsort" - Niyata-micchāditthi verbunden:[1]

Die sogenannte 'böse Ansicht, mit fixem Bestimmungsort' (niyata-micchāditthi), das letzte der 10 unheilsamen Abläufe von Handlungen (kammapatha) seiend, besteht aus folgenden Drei:
(1) Fatalismus 'Glaube an Nichtbedingtheit' der Existenz (ahetukaditthi),
(2) die 'Ansicht der Wirkungslosigkeit von Handlungen' (akiriyaditthi),
(3) Nihilism (natthikaditthi).


(1) wurde von Makkhali-Gosāla gelehrt, ein Gegenspieler von Buddha, der jeden Grund für Korruptheit und Reinheit von Lebewesen verneinte, und Annahme, daß alles genau durch Schicksal vorbestimmt ist.

(2) wurde von Pūrana-Kassapa gelehrt, ein weiterer Gegenspieler von Buddha, der jede kammische Wirkung von guten und schlechten Handlungen verneinte: "Ihm, der tötet, stiehlt, raubt, usw, wird nicht schlechtes passieren. Für Großzügigkeit, Selbstbeherrschung und Wahrheitsliebe, usw, sind keine Gewinne zu erwarten."

(3) wurde von Ajita-Kesakambali gelehrt, ein dritter Gegenspieler des Buddhas, der behauptete, daß der Glaube an gute Handlungen und seine Gewinne, bloße Verwirrung ist, das nach dem Tod kein weiteres Leben folgen würde, das Menschen nach dem Tod sich in die Elemente auflösen, usw.


Tabelle I - Bewußtseinszustände (viññāna kkhandha), kammisch unheilsam (akusala), verwurzelt in Anhaftung (lobha):
22. begleitet von Erfreuen, verbunden mit falscher Ansicht, spontan
23. begleitet von Erfreuen, verbunden mit falscher Ansicht, veranlaßt

24. begleitet von Erfreuen, nicht verbunden mit falscher Ansicht, spontan
25. begleitet von Erfreuen, verbunden mit falscher Ansicht, veranlaßt
26. begleitet von Gleichmut, verbunden mit falscher Ansicht, spontan
27. begleitet von Gleichmut, verbunden mit falscher Ansicht, veranlaßt

28. begleitet von Gleichmut, nicht verbunden mit falscher Ansicht, spontan
29.begleitet von Gleichmut, nicht verbunden mit falscher Ansicht, veranlaßt
 1. Manual of Buddhist Terms and Doctrines, by Ven. Nyanatiloka

Soweit man es mit der hier klassischen Einteilung des Abhidhammas in Verbindung bringen kann, sind Bewußstseinszustand 23 und 27 in Verbindung mit den Abhithanani der Spaltung von der Sangha und der verderblichen Ansicht, sprich dieses sind unterhaltend und "bewußt" angeregte Zustände, wohingegen die ersten vier fatal unheilsamen Taten spontaner Art sein können, und meist, aber nicht ausschließlich mit dem Geisteszustand 22 und 26 in Verbindung stehen.

Verderbliche falsche Ansicht, ist eine fatale (im Sinne von unausweichlicher Auswirkung) Sache und eine sehr verbreitete Angelegenheit in der moderne Welt, vor der man sich nicht genug hüten kann, aber hat auch sehr viel Potenzial in diversen buddhistische bezeichneten Aufwartungen.

Allgemeine moderne Ansicht, und Verbreitete Anschauungen:

 
  • Moderner Mensch ist hier, um bis zum Ende zu genießen, mit dem Tod, ist da nichts weiter. Dieses ist der klassische materialistische Glaube.
  • Selbstmord als Lösung, Erlösung, als Alternative, ist solch eine fatale Denkweise, auch daß einfach dahinvegedieren, in diesem Sinne wie etwas sich den Hungertod hingeben.
  • Dem Leiden entkommen zu wollen, und sich nach dem Ende im Tod sehnend, sich an einem Ende, daß man mit dem Tod glaubt, zu erfreuen. Andere Wesen, wenn man an Sterbehilfe denkt, glaubend, daß für Sie dann ein Ende des Leidens, Existenz zu Ende ist, zu töten...

Das alles sind verderbliche Handlungen, Handlungen die sicher in die Hölle führen.

Andere Glaubenssysteme und Religionen:

Es ist generell gesehen nicht so, daß grundsätzliche Rechte Ansichten nur innerhalb der Anhängerschaft Buddhas zu finden ist. Wenn wir den allgemeinen Glauben her nehmen, das Christlicher Glaube verderbliche Falsche Ansicht ist, mag man da sehr falsch liegen, wenn man generell spricht, den da sind, wie in den meisten Weltreligionen, gute Mengen an passendem Denken: wie etwa, das da Auswirkungen von falschem und richtigem Handeln sind; bedingt, und zu einem gewissen Ausmaß, ist da auch Leben nach dem Tod. Der unterschied dort, liegt "nur" darin, daß da eine äußere Macht ist, die Handlungen beurteilt, doch ist da keine generelle Verneinung der Kausalität. Und da sind keine Gedanken, daß mit dem Tod alles zu einem Ende kommt. Das ist warum christliche, muslimische, hinduistische und andere Glaubenssysteme der Volksreligionen in guter Weise zu himmlischen Zuständen führen, und nicht als fatal falsche Sichtweisen angesehen werden können. Wohingegen Glauben, basierend auf 'Haushältergleichmut' ohne Einsicht, welche leicht durch Abhidhamma-Missverstehen und ungeführtes Sutta-Lesen entwickelt werden, wenn Leuten Themen wie Leerheit und Anatta in falsche Aufwartung gelehrt wird, oder zu einem unpassenden Stand der Entwicklung, können so saloppe Zitate wie "Da ist kein Täter, keiner der die Wirkung von Handlungen erfährt" (welches eine Sache von überweltlicher Ansicht, die auf weltlicher rechter Ansicht gegründet, ist, in einem hohen Zustand der spirituellen Entwicklung), ohne zu verstehen und gut geführten Erklärungen mit Leichtigkeit in den Rahmen von Nihilismus führen, und damit zu fatal falschen Ansichten und Hölle.

Wenn so jemand im Kontakt mit Leuten anderen Religionen, im Bereich der Ausübung von Ehrung, Dankbarkeit, Großzügigkeit, grundlegende Tugendregeln, ist, kann dieser näher an Leuten mit rechter Ansicht sein, als in gewissen postmodernen buddhistischem Umfeld, welches einfach zu starken defusen Zuständen des Geistes führt, der dann unpassend 'verloren geht', bevor irgend etwas dienliches, für eine Befreiung, erlangt wurde.

Falsche Ansicht ist der Anstifter von allen Arten von Leiden und Streß:

Hinter des Leidens Wurzelbedingungen der Gier und des Hasses, ist stets ein Menge an falscher Ansicht, welche zu falscher Bestrebung und damit zu falscher Handlung führt. Der Glaube in eine bestehende Persönlichkeit, oder an ein innewohnendes Ich, hat viele verschiedene Formen und Wege sich zu definieren, doch selbst die Erwägung, ob da so etwas wie ein Selbst ist, oder nicht, verursacht schon Leiden, nicht davon zu sprechen, wenn jemand Halt daran nimmt. Doch wie auch immer, so der Pfad nicht ohne einem starken Wunsch und ohne Anstrengung entwickelt werden kann, sind da geschickte Arten eines Sinnes von Selbst notwendig, um den Pfad voran zu treiben, wie etwas an offensichtlichsten für das Entwickeln des Pfadelementes der Tugend. Hier ist es notwendig, sich einen Sinn von Selbst, als den Empfänger von Ergebnissen von Handlungen, zu einer großen Angelegenheit zu machen, und diesen Sinn von Selbst als Werkzeug zu nutzen, um dem falschen Handeln entgegen zu wirken, und standhaft bei dem Tugendregeln zu bleiben.

Auf einer feineren Ebene, sammelt sich falsche Ansicht darauf, die Vier Edlen Wahrheiten zu verneinen: das da kein Leiden und Streß ist, die Ursache von Streß nicht sehend, die Beendigung von Leiden nicht kennend, und den Pfad, der zur Beendigung von Streß führt, nicht entwickelt. Rechte Ansicht und passende Aufmerksamkeit, sind hier ohne Funktion in einer passenden Weise. Auf der letztlichen Ebene, werden alle Arten von Ansichten letztlich fallen gelassen, wenn der Pfad zu seine Fülle entwickelt ist, und Befreiung erlangt wird. Das ist der Platz wo letztlich wahre überweltliche rechte Ansicht ins Entstehen gekommen ist, und bestehen bleibt. Jedoch kann dieser Zustand nicht ohne Ansichten entwickelt werden, ohne weltlicher rechter Ansicht, und man verliert dort weltliche rechte Ansicht nicht, wenn man aus der unbedingten Sphäre auftaucht, und auf der weltlichen Ebene handelt und kommuniziert.

Was ist rechte Ansicht?

Rechte Ansicht ist der erste Pfadelement und bedingt alle anderen Aspekte des Pfades zur Befreiung. So ist der zentrale Fokus, für jeden, der entweder für sein Wohlsein in diesem Leben und den Existenten danach strebt, oder währende Befreiung von Steß und Leiden sucht, rechte Ansicht zu entwickeln. Anderen zu helfen, und sie zu rechter Ansicht anzuhalten, ist daher das größte Geschenken, daß man jemals geben kann. So ist eine starke Bestrebung, rechte Ansicht zu erlangen, von rechter Einsicht betrieben und der Wunsch notwendig, um rechte Ansicht aus weiser Abwägung, um dafür einen Grund, als Voraussetzung, zu haben. So ist Leiden sehen, nachdem man eine außergewöhnliche Existenz erlangt hat, in der man, erstens, die Gegenwärtigkeit von Leiden sehen kann, und zweitens, einen Weg, gelehrt in der Welt, zu begegnen, durch welchen Befreiung vom Leiden erlangt werden kann, dessen Ursache, um nicht nur einen Grund dafür zu sehen, eine Anstrengung zu tun, sonder auch wie man die Anstrengung tut, um das bestrebte Ergebnis zu bekommen.

"Und wie geht rechte Ansicht voraus? Man verkennt falsche Ansicht als falsche Ansicht, und rechte Ansicht als rechte Ansicht. Das ist eines rechte Ansicht. Und was ist falsche Ansicht? 'Da ist nichts was gegeben , ist, nichts was dargeboten ist, nichts was geopfert ist. Da ist sind keine Früchte und Resultat von guten oder schlechten Handlungen . Da ist nicht diese Welt und keine nächste Welt, keine Mutter und Vater, keine spontan wiedergeborene Wesen; keine Brahmanen oder Besinnliche, die rechtens schreiten und rechtens praktizieren, die diese Welt und die nächste verkünden, nachdem sie es direkt für sich selbst wissen und verwirklicht haben.' Dies ist falsche Ansicht...
"Man versucht falsche Ansicht abzulegen und in rechte Ansicht einzutreten: Dies ist eines rechte Anstrengung . Man ist achtsam um falsche Ansicht abzulegen, um in rechte Ansicht einzutreten und zu verbleiben: Dies ist eines rechte Achtsamkeit . So laufen und drehen diese drei Qualitäten, rechte Ansicht, Anstrengung , & Rechte Achtsamkeit , um rechte Ansicht herum" — MN 117

 "In einer Person von rechter Sichtweise, kommt rechte Entschlossenheit , rechte Sprache , rechte Handlung , rechter Lebensunterhalt , rechte Anstrengung , rechte Achtsamkeit , rechte Konzentration , rechtes Wissen und rechte Befreiung, was auch immer an körperlicher Handlung sie im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt, was immer für verbale Handlung... was auch immer für geistige Handlung sie im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt, welche Absicht auch immer, welch Entscheidung auch immer, welche Gelübde auch immer, was immer an Gestaltungen, alles führt zu Annehmlichem, Angenehmem, Anziehendem, Nützlichem und Leichtigkeit. Warum ist das? Weil seine Ansicht glückverheißend ist.
 
"Gleich als ob ein Zuckerrohrsamen, ein Reissamen oder ein Traubensamen in feuchter Erde platziert wird, was immer Nahrung er aus der Erde und dem Wasser nimmt, alles ist der Süße förderlich, Schmackhaftigkeit, und unvermischter Köstlichkeit. Warum ist das? Weil der Samen glückverheißend ist. In selber Weise, wenn eine Person Ansicht hat, rechte Entschlossenheit, rechte Rede, rechte Handlung, rechten Lebensunterhalt, rechte Achtsamkeit, rechte Konzentration, rechtes Wissen und rechte Befreiung, was auch immer an körperlicher Handlung sie im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt, was immer für verbale Handlung... was auch immer für geistige Handlung sie im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt, welche Absicht auch immer, welche Entscheidung auch immer, welche Gelübde auch immer, was immer an Gestaltungen, alles führt zu Annehmlichem, Angenehmem, Anziehendem, Nützlichem und Leichtigkeit. Warum ist das? Weil seine Ansicht glückverheißend ist." — AN 10.104

Um die Grundlage dafür zu entwickeln, überweltliche rechte Ansicht, nach dem man den kompletten Pfad entwickelt hat, und einen ersten Einblick in die Befreiung gewonnen hat, zu erlangen, muß man rechte Ansicht auf der weltlichen Ebene entwickeln. In diesem Vorgang wird jedoch tatsächlich der selbe Sinn, auch für die sehr verfeinerten Arbeitsplätze, auf den Eben der selbst höchsten Konzentration verwendet, um diese nach und nach zu Entwickeln:
"Und wie ist einer rein in vier Wegen, durch geistige Handlungen, gemacht? Da ist der Fall, in dem eine bestimmte Person nicht habgierig ist. Er begehrt nicht die Besitztümer von anderen, denkend: 'Oh, wäre das was anderen gehört nur mein!' Er hält kein Überwollen aufrecht, ist nicht verkommen in den Entschlüssen seines Herzens. [Er denkt]: 'Mögen diese Lebewesen frei von Feindseligkeit sein, frei von Bedrängnis, frei von Sorgen und mögen sie mit Leichtigkeit auf sich selbst achten.' Er hat rechte Ansicht , ist nicht eingenommen, in der Art, wie er die Dinge sieht: 'Da ist was gegeben , was dargeboten ist, was geopfert ist. Da ist sind Früchte und Resultat von guten oder schlechten Handlungen . guten oder schlechten Handlungen. Da ist diese Welt und die nächste Welt. Da ist Mutter und Vater. Da sind spontan wiedergeborene Wesen; da sind Brahmanen oder Besinnliche, die rechtes schreiten und rechtens praktizieren, die diese Welt und die nächste verkünden, nachdem sie es direkt für sich selbst wissen und verwirklicht haben.' Dies ist, wie einer rein in vier Wegen, durch geistige Handlungen, gemacht ist." — AN 10.176

Wenn diese Reinigung von Körper, Sprache und Geist, zu seinem höchsten Maße, im tatsächlichen Erlangen von rechter Konzentration, erreicht ist, ist man fähig einen Anteil von rechter Ansicht zu bekommen, der über die Ausflüße des Geistes hinaus liegt:
"Und was ist rechte Ansicht, die ohne Ausflüsse, überweltlich, ein Umstand des Pfades ist? Die Einsicht, die Fähigkeit von Einsicht, die Stärke von Einsicht, Untersuchung der Qualitäten als ein Umstand für Erwachen, der Pfad Umstand von rechter Ansicht, von jemandem, den noblen Pfad entwickelnd, dessen Geist nobel ist, dessen Geist frei von Ausflüssen ist, der völlig eingenommen vom noblen Pfad ist. Dies ist die rechte Ansicht, die ohne Ausflüsse, überweltlich, ein Umstand des Pfades ist.  — MN 117


Sollte man gegenüber falscher Ansicht reagieren?

Der Pfad des Buddhas zum Frieden, ist gänzlich eine Sache von Handlungen und Reaktionen auf Situationen, und diese rechten Handlungen sind nicht nur für das eigene Wohlsein, sonder das aller Lebewesen, die deren möglichen Anteil an Ihren Handlungen bekommen. Für sich selbst benötigt man eine starke Absicht falsches Tun zu verweigern, und das arbeitet auf drei Ebenen, und sind Handlungen von mehr oder weniger Nichtannehmen.
"Bhikkhus, bestückt mit drei Dingen führt und ist man bestimmt in der Hölle. Welche drei. Einer hat selbst falsche Ansicht, stiftet andere an falsche Ansicht zu entwickeln und billigt falsche Ansicht. Bhikkhus, bestückt mit drei Dingen führt und ist man bestimmt im Himmel. Welche drei? Einer hat selbst rechte Ansicht, er berichtigt andere in ihren Ansichten und billigt rechter Ansicht."  Zitat aus: (17) 7. Kammapathapeyyālaṃ: Die Abfolge der Wege des Handelns
Bhikkhus, einer, vier Qualitäten besitzend, ist in der Hölle abzusehen, als ob dort hingebracht. Welche vier? (1) Ohne zu untersuchen und genau zu prüfen, spricht einer Lob über einen dem Tadel gebührt. (2) Ohne zu untersuchen und genau zu prüfen, spricht einer Tadel, über einen dem Lob gebührt. (3) Ohne zu untersuchen und genau zu prüfen, glaubt einer eine Angelegenheit, die Verdacht verdient. (4) Ohne zu untersuchen und genau zu prüfen, verdächtigt einer eine Angelegenheit, die Glauben verdient. Diese vier Qualitäten besitzend, ist einer in der Hölle abzusehen, als ob dort hingebracht.  Zitat aus: Avannaraha Sutta: Tadel, übersetzt vom Ehr. Bhikkhu Bodhi

So also mit falscher Ansicht konfrontiert seiend, durch innere, oder äußere Feinde, sollte man da reagieren? Ja. Da das Zustimmen zur falschen Handlungen tatsächlich Kamma ist. Und nicht von vorne herein geistig zustimmend, ist eine äußerliche Bestätigung von falscher Ansicht erst gar nicht möglich. Das bedeutet auch, daß wenn äußerlich wahrnehmbare Erscheinungen von falscher Ansicht passieren, hier so etwas wie rechte Ansicht nicht vorausgehend sein kann. Welches natürlich, wenn jemand, ohne ein verbales oder körperliches Anzeichen, geistig zustimmt oder nicht zustimmt, nur persönliche Auswirkung hat. Doch weil still bleiben auch als Anzeichen von Anerkennung falscher Weise verstanden werden kann, und andere es fehlauslegen und dem folgen könnten, kann so etwas Auswirkung auf eine Gemeinschaft, im Kleinen wie auch Großem haben, und man sollte, wenn es möglich ist, Nichtzustimmung, als Orientierung für andere, zeigen.

Speziell wenn jemand in oder von einer Gemeinschaft lebt, ist es eigentlich eine Pflicht. Denken Sie an ein Extrem: Ein König, oder ein Priester, eine Ungerechtigkeit beobachten, geben keinerlei Erklärung ab, und reagieren darauf nicht. Leute würden es als eine Anerkennung sehen, und dem folgen.

Da ist ein Bereich, wo man keine Pflicht mehr hat, es zu zeigen und anderen zu helfen, und das ist, wenn jemand eine Gesellschaft verlassen hat, und keine Geschäftigkeiten mehr mit ihr hat. So hat jemand der fortgezogen ist, eigentlich keine Verpflichtung mehr, so etwas in einer Gemeinschaft zu zeigen, in der er kein Mitglied mehr ist. DOCH, wenn wir an die Gemeinschaft der Mönche denken, hat man, und die Gemeinschaft als ganzes, innerhalb der Gemeinschaft (welches tatsächlich der einzige Platz ist, wo Buddha klare Anweisungen gegeben hat, wie man mit Leuten, die falsche Ansichten hegen, umgeht), bestimmte Pflichten, um solche Erscheinungen zu "bekämpfen". Dieses ist zum Wohle und dem langen Bestand der Gemeinde und des Dhammas, und damit für das soziale Umfeld, das für die Ausübung des Pfades zur Befreiung dienlich ist, notwendig. Sicherlich sind solche Pflichten nicht auszuüben, wenn man dafür sein eigenes notwendiges Wohlsein opfern muß, jedoch würde man das Abgeben mit der Gemeinschaft, welche in falsche Ansichten gefallen ist, aus Konsequenz, einstellen. So etwas wie Märtyrertum findet keinen Platz in den Lehren Buddhas. Es ist daher normal, wenn die Seite der falschen Ansicht stärker ist, als jene, die an rechter Ansicht hält, man ein endloses Mühsal eingehen, doch letztlich zurück treten würde, und sich von beidem trennt, den Pflichten und den Nutzen für und aus einer Gemeinschaft mit falscher Ansicht.

Was das weltliche Leben betrifft, wenn man mehr und mehr Unsauberes, und Auswirkungen auf die eigene Reinheit des Geistes, die mit dem Leben in einer normalen Gesellschaft einher geht, sieht, ist das eben der Grund, warum man das Hausleben verläßt, und, wenn möglich, in das Heilige Leben der Hauslosigkeit des Buddhas zieht. So ist auch dieses eine Reaktion auf falsche Ansicht, und im Idealfall, bedingt durch bereits erlangte rechte Ansicht, auf der einer gewissen Ebene der Heiligkeit gründet. Auch wenn es möglich ist, im Hausleben, den Pfad der Befreiung bis zu seinem Ende zu entwickeln, wenn man das Heilige Leben nicht lebt, ist es klar erkennbar, wieviel mehr schwierig es, in Verbindung und im Abgeben mit Leuten von falscher Ansicht, und falschen Mitteln der Handlungen und des Lebensunterhaltes, ist. Einmal währende rechte Ansicht auf der höchsten Ebene erlangt, ist ein Lebensunterhalt abseits vom Heiligen Leben nicht möglich.

Um zu den Pflichten zurück zu kommen, gegenüber wahrnehmbarer falscher Ansicht zu handeln: Viele der Regeln der Vinaya gehen mit dem Problem von falscher Ansicht in einer Person, oder mit der Gefahr der Vergiftung der Gemeinschaft, durch falsche Ansichten, um. So ist es klar, daß diese kein leichtes Vergehen ist, und selbst zu starken "Bestrafungen" führen sollte (da sind keinerlei direkte körperliche Bestrafungen, aber können zu indirekten erwachen, wie etwa keinen Anteil an materiellen Dingen bekommen, aus dem Kloster oder eine bestimmten Gemeinschaft verwiesen zu werden... für mehr sehen sie  BMCII, Disziplinarabwicklungen ein). An falschen Ansichten halten, würde normal das Fortziehen unter dem Buddha verhindern, und ein Novize, falsche Ansichten hegend, sollte ausgestoßen werden. Das ist auch der Grund, warum vor einer Einweihung, wenn man aus einer anderen Lehrhaltung kommt, da eine bestimmte Probezeit ist.

Und da sind viele Begebenheiten, gegensätzlich dem allgemeinen Glauben "es einfach sein lassen", daß Buddha selbst dazu anhielt Handlungen zu setzen, wenn wir zum Beispiel die Geschichte zum Dhammapada-vers 77 betrachten:
...Der Buddha, von diesen Bhikkhus hörend, sandte seine zwei führenden Schüler, Sariputta und Maha Moggallana aus, um diese abzuhalten weitere Vergehen zu begehen. Zu seinen zwei führenden Schülern sagte Buddha: "Sagt diesen Bhikkhus nicht das Vertrauen und die Großzügigkeit von Laien-Schülern damit zu zerstören, Vergehen zu begehen, und wenn einer davon ungehorsam sein sollte, schafft ihn aus dem Kloster hinaus. Zögert nicht so zu handeln, sage ich euch, denn nur Dummköpfe mögen es nicht, wenn sie guten Rat bekommen und man ihnen verbietet schlechtes zu tun."

Dann sprach Buddha folgendes in Versen:
Vers 77: Ein Mann von Weisheit sollte andere ermahnen, er sollte Rat geben und andere davon abhalten Falsches zu tun. Solch ein Mann wird hoch gehalten von den Guten, nur von den Schlechten nicht gemocht.  Zitat aus: Die Geschichte von Bhikkhu Assaji und Punabbasuka

Der übliche Weg, bevor man, oder besser gesagt eine qualifizierte Gruppe, zu einer schwereren Disziplinarabwicklung voranschreitet, würde seinen Gefährten drei mal ermahnen sein. Wenn jemand seine Wege nicht ändert, dann könnte solche eine Handlung, entsprechend der Vinaya, von Statten gehen. Tiefe Kreuzverhöre sind übliche Wege, um mehr über die Ansichten des anderen herauszufinden. Natürlich sind solche Handlungen nicht aus Übelwollen unternommen, und gewisse Faktoren, die man in seinem Geist hat, sind erforderlich, daß solch von so einer Handlung gute Früchte erwartet werden können. Und es ist natürlich vorausgesetzt, daß man im Einklang mit rechter Ansicht handelt, anderenfalls hat dieses keinerlei Wirkungskraft. Wenn jemand es jedoch ablehnt, an solch einer erforderlichen Korrektur teilzunehmen, gibt es keinerlei mögliches Werkzeug ihm zu irgend etwas zu zwingen.

Nun schränkte der Buddha die Verdienste im Berichtigen von Ansichten, wie in AN 1.140-149: Adhammavaggo: Der Abschnitt über falsches Dhamma bemerkt nicht in seinen Auswirkungen ein: "diese Bhikkhus erreichen für viele Leute Nutzen, für viele Leute Wohl, für das Glück und Wohl von Himmelswesen und Menschen. Vieles, Bhikkhus, diese Bhikkhus an Verdiensten erzeugen, im Festigen des wahren Dhamma". Zu einer Begebenheit tadelte der Laie Anathapindika eine Gruppe von Wanderer, und nachdem er so getan hatte, befragte er den Buddha, ob auf die Weise wie er es tat und die Worte, passend waren:
..."Ehrwürdige Herren, was immer zum Entstehen gebracht wurde, gestaltet ist, willendlich, abhängend mitaufkommend, dieses ist unbeständig. Was immer unbeständig ist, ist Streß. Was immer Streß ist, bin nicht ich, ist nicht was ich bin, ist nicht mein Selbst. Dies gut, mit rechter Einsicht, gesehen, so wie es tatsächlich in der Gegenwart ist, erkenne ich auch das höhere Entfliehen, daraus, wie es tatsächlich in der Gegenwart ist."

Als dies gesagt war, wurden die Wanderer still, verlegen, mit herabhängenden Schultern sitzend, deren Köpfe geneigt, über den Verlust ihrer Worte grübelnd. Anathapindika, der Haushälter, wahrnehmend, daß die Wanderer still waren, verlegen... über den Verlust ihrer Worte grübelnd, stand auf und ging dahin, wo der Befreite verweilte. Mit der Ankunft, sich vor dem Befreiten verneigt, setzte er sich an eine Seite. Als er dort platziert war, erzählte er dem Befreiten, das Gesamte, der Unterhaltung mit dem Wanderern.

[Der Befreite sagte:] "Sehr gut, Haushälter. Dies ist, wie Ihr von Zeit zu Zeit, diese dummen Männer mit ihrem Dhamma, widerlegen sollt." Dann unterrichtete, drängte, wachrief und ermutigte er, Anathapindika, den Haushälter, mit einer Lehrrede über das Dhamma. Als Anathapindika, der Haushälter, vom Befreiten, mit einer Lehrrede über das Dhamma, unterrichtet, gedrängt, wachgerufen und ermutigt worden war, erhob er sich von seinem Sitz und ging, sich vor dem Befreiten verneigt habend, den Befreiten an seiner Rechten behaltend. Nicht lange danach, richtete sich der Befreite an die Bhikkhus: "Bhikkhus, selbst ein Mönch, der lange das Dhamma, in seiner Lehre und Verhalten, durchdrungen hat, würde gut tun, diese Wanderer von anderen Überzeugungen, von Zeit zu Zeit, zu widerlegen, in genau dieser Weise, wie Anathapindika, der Haushälter, dies getan hat."  Zitat aus: Ditthi Sutta: Ansichten

Bemerken Sie, daß der Fall von falscher Ansicht, hier in diese Sutta, auch zu jenen Gruppen passen würde, welche Suttas über das Nichtaufkommen von Erscheinungen (wie das Prajñā-pāramitā  - Vollkommenheit von Wiesheit Sūtra) lehren. Wenn jemand also die Gelegenheit hat, so etwas klar zu missbilligen, hat er/sie tatsächlich jede Unterstützung von Buddha, und tut es für das Wohl von Vielen. Doch noch einmal, solche Dinge sollten nicht im Zorn, sich persönlich angegriffen fühlend, gemacht werden:

"... Und wenn andere den Tathagata für das beleidigen, missbrauchen, necken, ärgern und belästigen, fühlt er keinen Haß, ist nicht verärgert, nicht Unzufrieden im Herzen, wegen dem. Und wenn anderen den Tathagata für dieses ehren, respektieren, verehren und würdigen, fühlt er keine Freude, kein Glück, kein Hochgefühl des Herzens, wegen dem. Und wenn andere den Tathagata für dieses ehren, respektieren, verehren und würdigen, denkt er: 'Sie tun mir solchen Dienst, an dem, was bereits verstanden wurde.'[2]

"Deshalb, Bhikkhus, wenn andere Euch auch beleidigen, missbrauchen, necken, ärgern und belästigen, sollte Ihr keinen Haß fühlen, nicht verärgert sein, nicht Unzufrieden im Herzen, wegen dem. Und wenn anderen Euch für dieses ehren, respektieren, verehren und würdigen, solltet auch Ihr keine Freude fühlen, kein Glück, kein Hochgefühl des Herzens, wegen dem. Und wenn andere Euch ehren, respektieren, verehren und würdigen, solltet Ihr denken: 'Sie tun uns solchen Dienst, an dem, was bereits verstanden wurde.' Zitat aus: Alagaddupama Sutta: Das Wasserschlangen Gleichnis
 2. Entsprechend der Kommentare bezieht sich "dieses" hier auf die fünf Ansammlungen. Wie SN 22.23 aufzeigt, bedeutet "verstehen" das Ende von Begehren, Ablehnung und Verwirrung, im Bezug auf den Gegenstand der verstanden ist. Mit anderen Worten sieht der Buddha, daß die Verehrung und der Respekt, den er erhält, an die Ansammlungen fällt, und da er kein Begehren, Ablehnung oder Verwirrung im Bezug auf diese Ansammlungen hat, ist er nicht überglücklich über Ehren die denen gezollt werden.

Wenn, und man sollte natürlich darauf achtem, daß mit sich nicht zu viel Unbeliebtheit zuzieht, Haß in einer Gruppe aufgekommt, und die eigenen Trübungen auf diese oder jene Weise vielleicht weiter argumentieren wollen, ist es gut sich dem Rat im "Aghata Sutta: Haß " zu erinnern.

Man sollte, wie auch immer, seine eigene rechte Ansicht nicht vergessen.
..."Andere werden entsprechend deren individuellen Ansichten missverstehen, an diesen tendenziell festhalten und diese nicht leicht abwerfen,[3] wir werden hier nicht entsprechend individueller Ansichten missverstehen, noch an ihnen tendenziell festhalten und werden diese mit Leichtigkeit abwerfen. Diese Auslöschung kann getan werden...
...Der Gedanke sollte erzeugt werden: 'Andere werden entsprechend deren individuellen Ansichten missverstehen, an diesen tendenziell festhalten und diese nicht leicht abwerfen, wir werden hier nicht entsprechend individueller Ansichten missverstehen, noch an ihnen tendenziell festhalten und werden diese mit Leichtigkeit abwerfen.'...
...Der Gedanke sollte erzeugt werden: 'Andere werden entsprechend deren individuellen Ansichten missverstehen, an diesen tendenziell festhalten und diese nicht leicht abwerfen, wir werden hier nicht entsprechend individueller Ansichten missverstehen, noch an ihnen tendenziell festhalten und werden diese mit Leichtigkeit abwerfen.'...
...Eine Person, geneigt zum Missverstehen entsprechend individueller Ansichten, an ihnen tendenziös halten und sie nicht leicht abwerfend, hat Nichtmissverstehen von individuellen Ansichten, nicht tendenziös an ihnen halten und sie leicht abwerfen, um sie nach oben zu führen...
...Eine Person, geneigt zum Missverstehen entsprechend individueller Ansichten, an ihnen tendenziös halten und sie nicht leicht abwerfend, hat Nichtmissverstehen von individuellen Ansichten, nicht tendenziös an ihnen halten und sie leicht abwerfen, für das Erlangen der vollen Stillung [von diesen]..."

[Die Schlußfolgerung:]

"...Das was von einem Meister für seine Schüler, der für deren Wohlergehen sucht und Mitgefühl und Mitleid mit ihnen hat, getan werden kann, daß habe ich für Euch getan, Cunda.[4] Das sind diese Wurzeln der Bäume, da sind leere Platze. Meditiert, Cunda, zögert nicht, früher oder später würdet ihr es bereuen. 'Dieses ist meine Botschaft an Euch.'..."

Zitat aus: Sallekha Sutta: Die Lehrrede über Auslöschung
 3. Kommentar: "Eine einzige falsche Ansicht (oder falsche Haltung), welche ein Hindernis für die überweltlichen Qualitäten ist, und damit nicht zur Befreiung führt, ist hier in drei Aspekten beschrieben:

    (a) Andere werden entsprechend deren individuellen Ansichten (sanditthi-paramasi) missverstehen Sub-Komm.: sa(m) = attano, das Eigene. Paramasi bedeutet die tatsächliche Natur von Dingen beiseite zu legen, das eigene Begreifen ist anders (sabhavam atikkamitva parato amasana).
    (b) Tendenziell daran festhalten (adhanaggahi). Sub-Komm.: adhana = dalha, eng, fest.
    (c) Nicht leicht abwerfen. Comy.: "Da sind jene, die deren Ansichten, durch überzeugendem Grund, abwerfen können. Aber andere, auch wenn man viele Gründe zeigt, können deren Ansichten nicht aufgeben, und von denen wird gesagt, daß sie 'nicht leicht abwerfen'. Es bezieht sich auf jene, die fest an einer subjektiven Ansicht festhalten, die in ihnen aufgekommen ist, glaubend, daß dieses 'die einzige Wahrheit ist'. Selbst wenn ihnen der Buddha, oder andere, Gründe zeigen, können sie deren Ansichten nicht aufgeben. Solche Leute, welcher Idee gegenüber sie überzeugt sind, ob es im Einklang mit dem Dhamma ist, oder nicht, werden sagen: 'So wurde es von unserem Lehrer gesagt. So haben wir es gelernt', und dann werden sie sich selbst wie eine Schildkröte, die ihre Glieder in den Panzer zurück zieht, zurückziehen. Sie halten mit dem festem Griff eines Krokodils an deren Ansichten, und lassen nicht los."
 4. Komm.: "So weit geht eines mitfühlenden Lehrers Aufgabe, nämlich, die korrekte Darlegung seiner Lehre, das nämlich die Ausübung (entsprechend der Lehrer patipatti), die Aufgabe der Schüler ist."


Mit welchen Mitteln sollte man falsche Ansicht eines anderen begegnen?
"Sich nicht mit Dummen abzugeben, jedoch mit Weisen zu verkehren und jene zu ehren, die des Ehrens würdig sind: dies ist der größte Segen.

An einem passenden Ort verweilen, verdienstvolle Handlungen in der Vergangenheit vollbracht zu haben und sich selbst auf die rechte Fährte zu bringen: dies ist der größte Segen...

Quote from: Mahā-Maṅgala-Sutta , erklärt von Upāsika Nina Van Gorkom

Rechte Ansicht zu erlangen, oder in einer Gruppe von Leuten mit rechter Ansicht zu sein, ist nicht etwas, das von selbst kommt, und man ist weise so etwas zu schätzen, zu beschützen, und dem Grund zu geben aufzukommen, nach solch einem Segen zu suchen, welcher der erste im Verlauf zum Pfad der Befreiung ist.

So sollte man zumindest, nachdem man sich klar ist und es geprüft hat, daß es sich tatsächlich um falsche Ansicht handelt, oder Verunglimpfen von Buddha, Dhamma und/oder Saṅgha ist, solchem geistig in keiner Weise zustimmen und hinnehmen. Und auch wenn so etwas gewissen weltlichen Nutzen und Ertrag verursachen könnte, ist es geraten dieses nicht tolerieren.

Ein Weg um sein Nichtzustimmen äußerlich, neben einem verbalen Tadel, auszudrücken, ist es still zu verbleiben, oder den Platz der Diskussion, bzw. des Aufenthaltes, an dem so etwas üblich ist, zu verlassen. Solch subtiles Nichtzustimmen wird, abseits vom eigenen Vorteil daran, wenn man sich mit weisen und aufmerksamen Leuten abgibt (welches eher selten der Fall ist, in Umgebungen wo falsche Ansicht aufkommt) ein nützlicher Hinweis für andere sein. Der nächste Schritt, wenn es für einen möglich ist (das bedeutet, daß man keinen Grund hat sich zu fürchten, vielleicht von etwas entzogen zu werden, an dem man hängt), wäre ein sprachlicher Ausdruck, welcher mit zarten Hinweisen beginnen, und bis zu schwerem Tadel führen kann, entsprechend der Situation, seinen eigenen Möglichkeiten, aber auch Bereitschaft, für solch eine mitfühlende Handlung, gegebenenfalls eigenen Besitz, wie auch gut und gerne Ansehen, zu opfern.

Wenn man von einer Gruppe oder der Person, die falsche Ansichten hegt, unausweichlich anhängig ist, nachdem man sich genau angesehen hat, was da ist, daß einen abhängig macht, mag man sich um andere Wege umsehen und zuletzt aber auch zu dem Ausmaß, die bestimmte Abhängigkeit zu verlassen. Es ist keine Akt des Mitgefühls seine eigenen Tugenden zu opfern, noch ist es ein Akt des Mitgefühls anderen gegenüber, falsche Sichtweisen zu akzeptieren.

Sich gegenseitig vor falscher Ansicht zu schützen, ist zum Beispiel eine Pflicht eines Lehrers gegenüber seinen Schülern, aber auch eine Pflicht des Schülers gegenüber seinem Lehrer:
..."Wenn Unzufriedenheit (mit dem entsagenden Leben) im Lehrmeister aufkommt, sollte der Schüler dieses lindern oder jemand anderen dazu bewegen es zu lindern oder er sollte ihm eine Dhammalehrrede geben. Wenn Besorgnis (über sein Verhalten im Bezug auf Regeln) im Lehrmeister aufkommt, sollte der Schüler sie beseitigen, oder jemand anderen dazu bewegen sie zu beseitigen oder er sollte ihm eine Dhammalehrrede geben. Wenn falsche Sichtweise im Lehrmeister aufkommt, sollte der Schüler ihm davon abraten oder jemand anderen dazu bewegen ihm davon abzuraten oder man sollte ihm eine Dhammalehrrede geben...

"Wenn Unzufriedenheit (mit dem entsagenden Leben) im Schüler aufkommt, sollte der Lehrmeister dieses lindern oder jemand anderen dazu bewegen es zu lindern oder er sollte ihm eine Dhammalehrrede geben. Wenn Besorgnis (über sein Verhalten im Bezug auf Regeln) im Schüler aufkommt, sollte der Lehrmeister sie beseitigen, oder jemand anderen dazu bewegen sie zu beseitigen oder er sollte ihm eine Dhammalehrrede geben. Wenn falsche Sichtweise im Schüler aufkommt, sollte der Lehrmeister ihm davon abraten oder jemand anderen dazu bewegen ihm davon abzuraten oder man sollte ihm eine Dhammalehrrede geben...

Zitat aus: Vatta Khandhaka: Sammlung von Pflichten


Dieses Zeigen von Handlungen des Mitgefühls, sind auch generell unter den Pflichten eines Haushälters in verschiedenen Beziehungen, und hier im Bezug auf Besinnliche und Brahmanen, erwähnt:
"Die Asketen und Priester unterstützen so als der Zenith des Haushälters und zeigen auf sechs Arten Mitgefühl mit ihm:

(i) sie halten ihn von Ungeschicktem ab,
(ii) sie halten ihn zu Gutem an,
(iii) sie kümmern sich um ihm mit einem freundlichem Herz,
(iv) sie erzählen ihm, was er noch nicht gehört hat,
(v) sie erklären, was er bereits weiß,
(vi) sie führen ihn auf den Pfad zum höheren Bereich.

Quote from: Sigalovada Sutta: Die Lehrrede an Sigala

Entgegen der allgemeinen Ansicht, daß belehrt werden, kritisiert und getadelt, keine passende Aufwartung in Begriffen von rechter Sprache sind, agiert eine weise Person nicht mit Ablehnung auf Kritik und wenn ihr so etwas widerfährt, und würde nicht zugleich solches als Vergehen bezeichnen, sonder vorerst als möglichen Akt des Mitgefühls gegenüber ihr ansehen, wenn ihre Ansichten kritisiert werden. Sicherlich mag man solche Kritiken ernsthaft und kritisch prüfen, aber sie nicht verwerfen, wenn diese guten Grund haben. Ein Bhikkhu wurde daher, und eben aus diesen Grund, ein Vergehen begehen, würde er Kritik nicht ernst nehmen und respektieren.

Aufgrund ihres bestmöglichen Lebensunterhaltes, der für gewissen Unabhängigkeit sorgt, sind die zuverlässigsten Personen jene, die von Mittel leben, welche sie davon abhalten mit Gesellschaften von falschen Ansichten verstrickt zu sein: Besinnliche und jene Leute, die das Haus verlassen haben. Und aufgrund ihrer Unabhängigkeit, so sie auch in entsprechender Weise leben, mag man sie als, wie man in Südostasien gerne Mönche bezeichnet "Ehrwürdige Herren des Mitgefühls" betrachten. Und im Zusammenhang mit dem berühmten Dhammapada-Zeilen in 76 :
"Betrachtet ihn als jemanden, der
      Schätze
      zeigt,
den Weisen, der,
wenn er eure Fehler sieht,
      euch zurechtweist.
Bleibt bei solchen Weisen.
Für jemanden,
der bei einem solchen Weisen bleibt,
      wird alles besser,
      nicht schlechter.

Laßt ihn euch ermahnen, belehren,
   wegführen
von schlechten Umgangsformen.
Er ermuntert zum Guten,
nicht zum Schlechten."

...ist Personen in Haushalten geraten, in einer Weise zu handeln, um die bestmöglichen Bedingungen zu geben, in Verbindung mit rechter Ansicht und deren Lehrern zu bleiben:
"Auf fünf Arten, junger Haushälter, sollte ein Haushälter Asketen und Priester als den Zenith unterstützen:

(i) mit wohlwollenden Handlungen,
(ii) mit wohlwollenden Wörtern,
(iii) mit wohlwollenden Gedanken,
(iv) ihnen ein offenes Haus bieten,
(v) sie in materiellen Bedürfnissen versorgen.

Die Selbe Botschaft hält auch für einzelne Saṅghas, innerhalb der Gemeinschaft der Mönche, im Bezug auf Mönche, die ein größeres Ausmaß an rechter Ansicht gewonnen haben, sodaß sie, von der Möglichkeit, daß solch einer in einer bestimmten Gemeinschaft bleiben würde, profitieren, und ihn mit den äußerlichen Anzeichen einer Gemeinschaft von rechter Sichtweise dienen. Für alle nützlichen Bedingungen zu handeln, um in Verbindung mit Leuten von rechter Ansicht zu stehen, und das Abgeben mit Leuten von falscher Ansicht zu vermeiden, sind die Schutzmittel für die eigene rechte Ansicht und Wohlergehen. Zuletzt jedoch, ist solchen doch immer auf einzelne Handlungen oder Wege der Handlung und Neigungen zu beziehen, passend und nie als eine Idee von guten und schlechten Leuten zu sehen. So mag der Wunsch und die Offenheit gegenüber allen Lebewesen stets offen bleiben und jeder mögliche Zugang und Nachkommen stets gegeben werden. Diese Haltungen sind in keiner Weise als ausschließend gegenüber anderen zu sehen, ganz im Gegenteil, öffnen und bewahren diese die Zugänge in der Gegenwart und für folgende Generationen.

Man sollte wie auch immer, für die Umsetzung, in keinster Weise in einer körperlich verletzlicher Art, den Körper anderer verletzend, handelt. Auch kann man sich, mit dem Entziehen von einer gewissen Gemeinschaft oder Person, selbst ein Fehlen von Lebenserhaltenden Erfordernissen, so wie Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Medizin, zu einem gewissen Zeitpunkt, aussetzen, wenn man zu überstürzt und unweise von seiner eigenen Situation weglaufen will, unpassend schaden. Das Verletzen bezieht sich hier also nicht nur auf andere, sonder auch gegenüber sich selbst. Dieses Entziehen der Lebensunterlagen gilt auf gegenüber anderen. Wenn die, selbst die grundlegenden, Bedingungen zum Entwickeln von rechter Ansicht, anderen entzogen werden, in einer Weise, daß diese unter den Umständen nicht weiter Existieren können, hilft soetwas keinem. Hier sollte man jedoch, um dieses recht abzuwägen, sich das Sutta "Gute Kameradschaft und mehr", weiter unten, vergegenwärtigen, um herauszufinden, was wirklich notwendig ist um so behaglich am Leben zu bleiben, daß man höchste Weisheit erlangen kann, und wahrliche Unterstützung, um damit fortzusetzen den Pfad zu gehen und auszuüben, verwendet.

So enden gröber Behandlungen jeden Falls mit verbalen Erklärungen, welche sicherlich schwer zu nehmen sein mögen, und damit auch Ursache von gewaltsamen Reaktionen sein können. Wie auch immer, solche unpassenden Reaktionen, was das empfundene Erfahrene betrifft, müssen deren Ursprung keines Falls in einem wohl gemeinten Tadel haben, wenn man von solchen Reaktionen berührt sein mag. Man war ja nicht seit immer und ist vielleicht nicht immer wohlwollend, und Dinge reifen mal dort und mal da. Das ist etwas was man sich im Geist behalten, und in jeder möglichen Richten und aus jeden möglichen Standpunkt, bedenken sollte.

So ist die generelle Annahme, man sollte Harmonie oder Gleichmut höher als Richtigkeit setzen, nicht richtig und natürlich zumeist von jenen als gültig bezeichnet, die an falschen Sichtweisen fest halten, und oft den Ruf nach Harmonie dazu verwenden, um falsche Handlungen weiter setzen zu können.

Der Wanderer Potaliya wartete einst den Buddha auf, und dieser stellte Ihm Fragen die zu Aufklärung führten:
"Potaliya, da sind diese vier Arten von Personen, in dieser Welt existierend, zu finden. Welche vier? (1) Da spricht manche Person Tadel über jemanden, dem Tadel gebührt und der Tadel ist angebracht, wahrheitsgetreu und zeitgerecht; aber sie spricht kein Lob über jemanden dem Lob gebührt, auch wenn das Lob angebracht, wahrheitsgetreu und zeitgerecht wäre. (2) Eine andere Person spricht Lob über jemanden, dem Lob gebührt und das Lob ist angebracht, wahrheitsgetreu und zeitgerecht; aber sie spricht keinen Tadel über jemanden, dem Tadel gebührt, auch wenn der Tadel angebracht, wahrheitsgetreu und zeitgerecht wäre. (3) Eine weiter Person spricht keinen Tadel über jemanden, dem Tadel gebührt, auch wenn der Tadel angebracht, wahrheitsgetreu und zeitgerecht wäre; und sie spricht kein Lob über jemanden, dem Lob gebührt, auch wenn das Lob angebracht, wahrheitsgetreu und zeitgerecht wäre. (4) Und eine weiter Person spricht Tadel über jemanden, dem Tadel gebührt und der Tadel ist angebracht, wahrheitsgemäß und zeitgerecht; und sie spricht auch Lob über jemanden, dem Lob gebührt und das Lob ist angebracht, wahrheitsgemäß und zeitgerecht. Dies sind die vier Arten von Personen, die in dieser Welt existierend, zu finden sind. Nun, Potaliya, welche unter diesen vier Personen erscheint Ihnen am hervorragendsten und erhabensten?"

"Da sind, Meister Gotama, diese vier Arten von Personen, in dieser Welt existierend, zu finden.[5] Von diesen vier, ist jene, die mir am hervorragendsten und erhabensten erscheint, jene, die keinen Tadel über jemanden, dem Tadel gebührt, spricht, auch wenn der Tadel angebracht, wahrheitsgemäß und zeitgerecht wäre; und welche kein Lob über jemanden, dem Lob gebührt, spricht, auch wenn das Lob angebracht, wahrheitsgemäß und zeitgerecht wäre. Aus welchem Grund? Denn daß was übertrifft, Meister Gotama, ist Gleichmut."

"Da sind, Potaliya, diese vier Arten von Personen, in der Welt existierend, zu finden. Von diesen vier, ist jene die hervorragendste und erhabenste, welche Tadel über jemanden spricht, dem Tadel gebührt und der Tadel ist angebracht, wahrheitsgetreu und zeitgerecht und die Lob über jemanden spricht, dem Lob gebührt und das Lob ist angebracht, wahrheitsgetreu und zeitgerecht. Aus welchem Grund? Denn daß was übertrifft, Potaliya, ist das Wissen um passende Zeit zu sprechen, in jedem einzelnen Fall."[6]

"Da sind, Meister Gotama, diese vier Arten von Personen, in der Welt existierend, zu finden. Von diesen vier, ist jene die hervorragendste und erhabenste, welche Tadel über jemanden spricht, dem Tadel gebührt und der Tadel ist angebracht, wahrheitsgetreu und zeitgerecht und die Lob über jemanden spricht, dem Lob gebührt und das Lob ist angebracht, wahrheitsgetreu und zeitgerecht. Aus welchem Grund? Denn daß was übertrifft, Meister Gotama, ist das Wissen um passende Zeit zu sprechen, in jedem einzelnen Fall."

Hervorragend, Meister Gotama! Hervorragend, Meister Gotama! Meister Gotama hat das Dhamma auf viele Arten klar gemacht, als ob er aufrecht gedreht hätte, was umgedreht war, freigelegt was verdeckt war, den Weg jemandem gezeigt der verloren war oder eine Lampe in die Dunkelheit haltend, sodaß jenen mit Augenlicht, Form sehen können. Ich nehme hiermit Zuflucht zum Meister Gotama, zum dem Dhamma und zu der Saṅgha der Bhikkhus. Laßt Meister Gotama, mich als einen Laienanhänger, der vom heutigen Tag an, für das Leben, Zuflucht genommen hat, erachten.

Quote from: Potaliya Sutta: Potaliya
 5. Übersetzer: Er wiederholt alle vier Arten, wie der Buddha es, darunter angeführt, tut. Ich habe die Wiederholung ausgelassen.
 6. Abhikkantā h’esā potaliya yadidaṃ tattha tattha kālaññutā. Mp: “Es liegt in der Natur des Weisen, wenn Sie erkannt haben, daß es die passende Zeit ist, Tadel über jemanden zu sprechen, der Tadel verdient und Lob zu sprechen, über jemanden der Lob verdient.“

Man mag, wenn man einen Tadel nicht annehmen möchte, und nach Grund sucht, ihn zu verwerfen, behaupten "Sie kennen nicht die richtige Zeit", aber richtige Zeit bedeutet nicht, daß es die rechte Zeit sein muß, daß der aufgewartete Täter verstehen würde, oder die Zeit sein müßte, zu der er es hinnehmen, bedenken und übernehmen könnte. Und es bedeutet auch nicht, daß die aufgewartete Person immer erfreut darüber sein muß. Nun, wenn dieses doch der Fall wäre, hätte der Buddha oft zur falschen Zeit gesprochen, denn viele seiner Tadel, erreichten keinen wahrnehmbaren Nutzen für den Falschtuer, manchmal sogar erscheinend, als ob gar keinen und unmittelbar für niemanden, ein unmittelbarer Nutzen auftrat. Rechte Zeit bedeutet, daß es für jemanden von Nutzen ist, und wenn es für mehr als einen ist und für viele, und dieses muß nicht unbedingt einen aufgewarteten Missetäter betreffen, daß es möglicher Weise wahrnehmbar wird und verständlich für andere, um so besser. Es hätte sicherlich keinen Sinn, wenn etwas gesprochen wird, wo es keinen Grundlage trifft, so wie wenn man versuchen würde, Tieren rechte Ansicht zu lehren, oder seine Ansichten in den einsamen Wald hineinrufen würde. Solch moderne uneffektive Wege und Sprechen zur falschen Zeit, sind sicher Wege der Propaganda (wie etwas in SOAsien sehr beliebte Ausstrahlung des Dhammas über Megaphone, TV und Radio), im Zuge welcher die Zuhören oft gleichzeitig in falschen Handlungen verwickelt sind und das Dhamma so wie "Hintergrundmusik" hören. So wird Dhamma zum Soundtrack für ihre ungeschickten Wege und Handlungen, und es ist dann nur eine Frage der Zeit, bis sie Dhamma rezitieren, wenn sie sich Fehlverhalten. Wie auch immer, das allgemeine Argument, wenn eine Person seine Wege nicht ändert, dieses bedeutet, daß der Rat falsch gesprochen wurde, ist nicht richtig, so wie auch persönliches Ablehnen eines Urteils, nicht darüber urteilen kann, ob es an ersten Stelle gut gesprochen war oder nicht.

Schlußfolgerung

Bevor man sich festlegt, ob etwas falsche Ansicht ist oder nicht, sollte man sich bei zuverlässigen Leuten erkundigen und nicht nur auf seine eigene Sichtweise vertrauen, so der Buddha die eigene Meinung grundsätzlich als den unzuverlässigesten Richter bekannt gegeben hat, und diese mehr oder weniger getrübt sein kann. Doch einmal klar gestellt, ist es gut dieser Vorgabe zu folgen, einem Test zu unterziehen und danach zu handeln.

Wenn immer möglich, sollte man auf falsche Ansicht aufmerksam machen, sie tadeln und ablehnen, welches der mitfühlendste Akt und auch die Pflicht, innerhalb einer Abhängigkeit oder eine Gesellschaft, ist. Natürlich ist die höchste Tugend nicht nur zu tadeln und teilhaben zu lassen, sonder auch selbst auszuüben. Wenn es nicht möglich ist, Ansichten klar zu rücken, oder wenn nicht akzeptiert, ist man weise, wenn man sich von dieser bestimmten Abhängigkeit oder Gemeinschaft los löst, gegeben, daß das eigene Urteil richtig und im Einklang mit dem wahren Dhamma ist.

Wenn man auf Haltungen, Verhalten, Verbalisierungen und Handlungen trifft, annehmend, daß diese in falsche Ansicht wurzeln, sollte man umsichtig prüfen und dieses mit den Lehren vergleichen und auch weise zuverlässige und unabhängige Personen fragen, welches natürlich meist nur außerhalb der Beziehung möglich ist. Wenn da kein Zweifel ist, sollte man zuerst für sich selbst geistig diesem nicht zustimmen, und wenn da eine Möglichkeit ist, dann solch ein Zurückweisen verbal, mit was immer für möglichen Mittel, um nicht die grundlegenden Tugendregeln zu verletzen, ausdrücken. Bemerken Sie, daß Wahrheit mehr wiegt, als eine Unterstützung von Harmonie, getragen von falscher Ansicht. Wenn man eine gewisse Abhängigkeit von einer Gruppe oder eine bestimmten Person hat, ist es die eigene Pflicht alles mögliche zu tun, um andere in der Beziehung zu rechter Sichtweise zu wenden. Doch letztlich hat man keine Pflicht, jemanden zu retten, oder sich um ihn zu kümmern, von dem man nicht abhängt ist und nicht bezieht, und selbst rechte Ansicht zu erlangen, ist tatsächlich schon die größte Hilfe für alle anderen Lebewesen, so dieses immer im Nichtverletzen endet und davon getragen wird. Sich einmal das Dhamma wirklich zum Eigen gemacht, sind danach keinerlei Grenzen der Großzügigkeit gesetzt, ohne der Gefahr zu unterliegen sich selbst damit zu verletzen.

Dieser Tage, vielleicht aber auch schon länger, ist es schwierig eine Gruppe von Leuten mit rechter Ansicht zu finden, und das selbst unter Mönchen und "Schulen", von denen man glauben mag, daß sie sich an rechte Ansicht halten, und Gemeinschaften, die zur rechten Ansicht neigen, sind sehr selten geworden. In  Wahrheit herrscht global ein starker Trend, Gesellschaften und deren Funktionen, passierend auf rechter weltlicher Ansicht, aufzulösen und zu verachten. Man muß sich jedoch gleichzeitig auch klar sein, daß dieser schmale Pfad zur Befreiung, einer des Loslassens ist und nicht mit Kompromissen und Anhang, sondern letztlich nur alleine, einer nach dem anderen und nicht nebeneinander, begehbar ist. Das Verlangen eine Gemeinschaft, geführt von rechter Ansicht, zu haben oder zu entwickeln, kann zu einem großen Hindernis werden, rechte Ansicht auf einer überweltlichen Ebene für sich selbst, mit all den Werkzeugen, mit denen man schon beschenkt ist, zu finden. So muß man sich entschließen und die Konsequenzen tragen, welche nicht so schwer zu ertragen sind, als würde man sich von rechter Ansicht distanzieren und nicht das aufgeben, was würdig des Aufgebens ist und an dem was wichtig ist festhalten:
Gute Kameradschaft und mehr

71. "Bhikkhus, ich kenne nichts darüber hinaus, daß nicht aufgekommene Verdienste aufkommen läßt und aufgekommene Schulden schwinden läßt, als gute Kameradschaft. Dies zum Ersten.

72. "Bhikkhus, ich kenne nichts darüber hinaus, daß nicht aufgekommene Schulden aufkommen läßt und aufgekommene Verdienste schwinden läßt, als schlechte Kameradschaft. Dies zum Zweiten.

73. "Bhikkhus, ich kenne nichts darüber hinaus, daß nicht aufgekommene Verdienste aufkommen läßt und aufgekommene Schulden schwinden läßt, als sich Verdiensten anzunehmen und sich von Schulden abzuwenden. Zuwendung zu Verdiensten und Abwendung gegenüber Schulden, läßt unaufgekommene Verdienste aufkommen und aufgekommene Schulden schwinden. Dies zum Dritten.

74. "Bhikkhus, ich kenne nichts darüber hinaus, daß nicht aufgekommene Schulden, aufkommen läßt und aufgekommene Verdienste schwinden läßt, als sich Schulden anzunehmen .und sich von Verdiensten abzuwenden. Zuwendung zu Schulden und Abwendung gegenüber Verdiensten, läßt unaufgekommene Schulden aufkommen und aufgekommene Verdienste schwinden. Dies zum Vierten.

75. "Bhikkhus, ich kenne nichts darüber hinaus, daß nicht aufgekommene Faktoren der Erleuchtung, aufkommen läßt und das Aufkommen der Faktoren der Erleuchtung vervollständigt, als weises Denken. Bhikkhus, einer der weise denkt, läßt nicht aufgekommene Faktoren der Erleuchtung aufkommen und vervollständigt die Faktoren der Erleuchtung. Dies zum Fünften.

76. "Bhikkhus, das Elend durch das Schwinden von Beziehungen, steht in keinem Verhältnis zum Schwinden von Weisheit. Bhikkhus, im Bezug auf Schwinden, ist das Schwinden von Weisheit elend. Dies zum Sechsten.

77. "Bhikkhus, das Mehren von Beziehungen, steht in keinem Verhältnis zum Mehren von Weisheit. Deshalb solltet Ihr Euch üben: Wir werden Weisheit Mehren. Dies zum Siebenten.

78. "Bhikkhus, das Elend durch das Schwinden von Wohlstand, steht in keinem Verhältnis zum Schwinden von Weisheit. Bhikkhus, im Bezug auf Schwinden, ist das Schwinden von Weisheit elend. Dies zum Achten.

79. "Bhikkhus, das Mehren von Wohlstand, steht in keinem Verhältnis zum Mehren von Weisheit. Deshalb solltet Ihr Euch üben: Wir werden Weisheit Mehren. Dies zum Neunten.

80. "Bhikkhus, Elend aus dem Schwinden von Ansehen, steht in keinem Verhältnis zum Schwinden von Weisheit. Bhikkhus, im Bezug auf Schwinden ist Schwinden von Weisheit elend. Dies zum Zehnten."

Zitat: Kalyāṇamittādivaggo: Gute Kameradschaft und mehr

Selbst wenn jemand darauf absieht und denkt den Weg des Bodhisattas zu gehen, ist der Weg noch immer der selbe, ein Weg loszulassen und aufzugeben, und ehrlich mit Unnötigem so umgehend, wird man mit Sicherheit am Tor des Dhammas ankommen, das Tor des Fortziehens und die hin- und her unterhaltende Lebensweise verlassen. Es ist vielleicht auch wert zu bemerken, daß eine Bodhisatta technisch niemals eine Person von rechter Ansicht auf einer überweltlichen Ebene sein kann, doch er wäre eine Person, die sich sehr strickt an allen Elementen von weltlicher rechter Ansicht hält, abseits davon, daß er sich wohl nicht nach einem Buddha und seinen Lehren zum Überweltlichen umsehen wird. Und deshalb, sollte eine Person mit Rechtfertigungen von überweltlichen Ansichten aufwarten, um weltlicher zu widersprechen oder gar um falsche Handlungen zu rechtfertigen, ist dieses ein klares Zeichen, daß dieser die Linie der Ausübung der Noblen verfehlt hat, ob als Schüler des Buddhas, oder einer der meint, selbst Buddhaschaft erlangen zu müssen.

Nicht zu Letzt möchte meine Person raten, die in gewisser Weise, durch persönliche Erlebnisse getragene Geschichte von Upāsikā Nina Van Gorkom und ihren Segen an Sie zu lesen, die tiefe Bedeutung des Mangala Suttas erklärend (hier ein Auszug), zu lesen:
Zitat aus: The Greatest Blessings  

..."Sich nicht mit Dummen abzugeben, jedoch mit Weisen zu verkehren und jene zu ehren, die des Ehrens würdig sind: dies ist der größte Segen", sind die ersten Segen. Die letzten Segen, welche jene eines Arahats sind, können nicht erreicht werden, wenn man die ersten Segen nicht hat. Wenn jemand die rechten Grundlagen für Erleuchtung nicht kennt, kann Nibbāna nicht verwirklicht werden. Da sind vier Grundlagen für Erleuchtung, wovon die erste das Abgeben mit den "rechtschaffenen Personen" ist; die zweite, das Dhamma zu hören; die dritte, "weise Besinnung/Erwägung des Dhammas" und die vierte, die Ausübung des Dhammas (Saṁyutta Nikāya, Mahā-vaggam, Kindred Saying on Stream-Winner, Kapitel I, Abschnitt 5). Wir können kein Dhamma hören, die Wahrheit dessen untersuchen und es praktizieren, solange wir nicht die richtige Person getroffen haben, die uns den Weg zu Buddhas Lehren aufzeigen kann.

Mögen wir uns mit dummen Leuten abgeben, oder mit weisen? Es ist von keinerlei Nutzen, wenn wir uns der mentalen Entfaltung zuwenden, und uns nicht zuerst über diese Frage Wahrheit verschafft haben. Wir neigen dazu uns mit Leuten selber Gedanken und gleichen Vorzügen und Widerstrebungen, gleich den eigenen, abzugeben. Unsere Neigungen sind wie Elemente, die Aufgrund von Bedingungen aufkommen. Gleiche Elemente ziehen einander an.Wir lesen im "Niddanavagga" (Saṁyutta Nikāya, Kindred Saying on Elements, Kapitel XIV, Abschnitt 14):
"Aufgrund eines Elementes ist es, Mönche, daß Lebewesen zusammen strömen, einander treffen. Lebewesen niedrigen Geschmacks strömen zusammen, treffen jene mit niedrigem Geschmack. Jene von tugendhaftem Geschmack strömen zusammen, treffen jene mit tugendhaftem Geschmack. So taten sie dies in der Vergangenheit. So werden sie es in der Zukunft tun. So tun sie es jetzt, in der Gegenwart."

Wenn wir mit jemandem für längere Zeit zusammen sind, kommen wir nicht aus, von dieser Person beeinflußt zu werden. Wenn wir dumme Freunde haben, die den Wert von kusalā nicht kennen, die in unheilsamer Weise handeln und sprechen, ist dies zu unserem Schwinden. Es mag sein, daß wir nicht bemerken, unter ihrem Einfluß zu stehen, jedoch nach und nach werden wir ihren Wegen folgen. Wenn wir Freunde haben, die den Wert von kusalā kennen, die großzügig sind, gute Handlungen vollbringen und auf heilsame Weise sprechen, regt uns dieses zu mehr Heilsamkeit an. Der Buddha zeigte oft die Gefahr von schlechter und die Vorzüge von rechtschaffener Freundschaft auf. Dummköpfe wissen nicht was heilsam und was unheilsam ist. Sie leben was nicht lebenswert ist und ehren jene, die geehrt werden sollten, nicht.....

Am Ende der Strecke, wenn man die Flut schon gequert hat, muß man alle Ansichten und Standpunkte abwerfen (Floß-Gleichnis ) um die Befreiung auf höchste Weise zu verwirklichen. Aber so etwas wurde niemals bedeuten, daß man Dinge wie Nicht-Ansicht lehrt, oder Leute dazu anregt, solches zu imitieren, den dieser Pfad zum Todlosen, wird in der Welt begangen, ist bedingt erzeugt, um das Unbedingte zu erlangen. Es ist eine verbreitete falsche Ansicht, daß Befreiung von Ansichten, durch Nicht-Ansicht erlangt werden kann, und deshalb beginnt und endet der achtfache Pfad mit rechter Ansicht. Nur Ihre eigene Weisheit, Untersuchung und Wahrheitsliebe, wie auch höchstes Vertrauen in die guten Lehren, können Sie davor Beschützen, nicht in die Fallen von Splintholz und Rinde von "Haushältergleichmut "[7] zu treten.

Vertrauen und Zuversicht, daß das Erlangen von rechter Ansicht möglich ist, auf weltlicher, aber auch auf überweltlicher Ebene, ist der erste richtige Gedanke von rechter Ansicht, und wird mit grundlegenden geschickten Handlungen, wie dem Ehren und Unterstützen von allem was rechte Ansicht verkörpert, und allen damit, in dieser Welt schreitend, zu dienen und zu helfen, so wie auch seinen Besitz mit jenem zu teilen, daß nützlich für die Befreiung, indem es gleichzeitig durch grundlegende geschickte Handlungen befreiend wirkt, ist. Rechte Ansicht wird nur mit dem Mittel des Gebens, Aufgebens und Loslassens, von was auch immer die Idee von "Ich weiß" aufkommen läßt, wo man tatsächlich nicht weiß, und es noch nicht getan hat, erlangt.

Meine Person möchte nun diese Abhandlung zu der Frage "Wie geht man mit falscher Ansicht um" beenden.

[Weiter Diskussion und Fragen, wie auch Verbesserungen und Kritik, sind stets willkommen und Sie können gerne, wo auch immer ein Thema aufmachen, oder hier im Anschluß beitragen.]

Anumodana!

Widmung von Verdiensten
 
Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa
Puññassidāni katassa
Yānaññāni katāni me
Tesañca bhāgino hontu
Sattānantāppamāṇaka.


Mögen all Lebewesen - grenzenlos, ohne Ende -
   einen Anteil an den Verdiensten, gerade getan, haben,
   und an welch' anderen Verdiensten die ich getan.


Ye piyā guṇavantā ca
Mayhaṃ mātā-pitādayo
Diṭṭhā me cāpyadiṭṭhā vā
Aññe majjhatta-verino;


Jene die lieb und freundlich zu mir sind -
   mit meiner Mutter und Vater beginnend -
   jene die ich erkannt habe oder nie gesehen,
   und andere, neutral oder in Feindseligkeit;


Sattā tiṭṭhanti lokasmiṃ
Te-bhummā catu-yonikā
Pañc'eka-catuvokārā
Saṃsarantā bhavābhave:


Lebewesen eingerichtet im Kosmos -
   die drei Welten, die vier Arten von Geburt,
   mit fünf, einer oder vier Ansammlungen -
   von Welt zu Welt wandernd:


Ñātaṃ ye pattidānam-me
Anumodantu te sayaṃ
Ye cimaṃ nappajānanti
Devā tesaṃ nivedayuṃ.


Wenn Sie von meiner Widmung der Verdienste wissen,
   mögen Sie sich selbst erfreuen,
   Und wenn Sie nicht wissen,
   mögen die Devas sie informieren
.

Mayā dinnāna-puññānaṃ
Anumodana-hetunā
Sabbe sattā sadā hontu
Averā sukha-jīvino


Aufgrund deren Erfreuen
   an meinem Geschenk der Verdienste,
   mögen alle Lebewesen stets glücklich leben,
   frei von Feindseligkeit.


Khemappadañca pappontu
Tesāsā sijjhataṃ subhā.


Mögen sie den gestillten Zustand erreichen,
   und ihre strahlenden Hoffnungen in Erfüllung gehen.


Selbst wenn der Geist nicht ergreifbar ist, hat er Einfuß auf den Körper und alle Dinge in der Welt. Er ist fähig alles in der Welt unter seine Kontrolle zu bekommen. Jedoch ist er nicht so bösartig und grausam, so als ob es ihm an einem Sinn von Gut und Schlacht fehlen würde. Wenn eine Person mit guter Absicht den Geist übt, um den Pfad der Lehren Buddhas zu betreten, wird dieser lenkbar und schnell am Lernen sein, die Weisheit entwickeln, um den Körper, welcher sich ohne jegliche Prinzipien bewegen mag, zurück in Reihe zu bringen. In Ergänzung, kann er sich selbst strahlend und sauber reinigen, frei von Trübungen, fähig für sich selbst die Wahrheiten, die so fein und tiefgründig sind, zu erkennen, strahlendes Licht in diese Welt, die so dunkel aus Blindheit ist, bringend.

Dieses ist, weil die Substanz den Geistes, von Beginn an, etwas Strahlendes und Reines ist. Doch aufgrund der Voreingenommenheiten, die eingesickert sind und ihn vernebelt haben, ist der Glanz des Geistes zeitweilig verdunkelt, die Welt ebenfalls dunkel machend. Wenn der Geist ursprünglich dunkel wäre, würde da wahrscheinlich keiner fähig sein, ihn so weit zu reinigen, daß er das Licht der Einsicht aufkommen lassen könnte.

So hängt, ob die Welt dunkel oder strahlend sein sollt, ob sie mit Wohl oder im Leiden erfahren wird, vom Geist jedes Einzelnen ab. Wir als Einzellebewesen, sollten daher zuerst unseren eigenen Geist gut üben, und dann die Geister anderer. Die Welt würde dann frei von Aufruhr sein.


—Phra Ajān Thate Desaraṅsī

Zitat aus: Eine Rezitierhilfe  
 7. Eine Person die "die ihre Einschränkungen oder die Auswirkungen von Handlungen nicht besiegt hat" *: dieser Satz scheint im Zusammenhang mit AN 3.99 zu stehen, welche eine Person mit eingeschränktem Geist, gejagt von den Resultaten von vergangenen schlechten Handlungen, so wie jemand der "unentwickelt in der Besinnung über den Körper, unentwickelt in Tugend, unentwickelt in Konzentration und unentwickelt in Weisheit; beschränkt, kleinherzig, im Leiden verweilend" ist. So wie AN 3.99 heraus zeichnet, leidet solch eine Person intensiver an den Resultaten vergangener ungeschickter Handlungen als eine, deren Bewußtsein nicht limitiert ist. SN 42.8 empfiehlt die Praxis der Vier Erhabenen Haltungen um ein uneingeschränktes Bewußtsein zu entwickeln, welches die Resultate von vergangenen ungeschickten Handlungen abschwächt.
* (oder gar) Eine Person, die "blind gegenüber Gefahr" ist, ist jemand, der die Nachteile von Sinnesvergnügen, oder Anhaftung an den Körper, nicht erkennt. Für solche Personen sind Momente des Gleichmuts üblicherweise dumpfe Flecken in der Mitte der Suche nach Sinnesvergnügen. Das ist der Grund, warum solche Momente nicht über die sinnliche Stimulierung, die sie erzeugt, hinaus geht.


Anumodana!

 
Samana Johann, Feber 2016, Takeo, Cambodia
   
   
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January 19, 2018, 04:30:08 AM

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Johann

January 18, 2018, 05:06:38 AM
..wäre es nicht passend "Gestehen" anzunehmen, selbes Ups habend. Jedoch ist es in dem Fall ja noch gut gegangen und daher Grund für gemeinsames "gerade noch" und Mudita. Gut das gewisse Verbindungen und Wahrnehmen nicht abreißt (reißen kann) und absehbar passiert.
 

Johann

January 18, 2018, 05:02:41 AM
Atma war, aus irgend einem Grund, fest überzeugt, das gestern Uposatha sein sollte, trotzdem er am Almosengang gar Laien in Wat ziehen sah (denkend, gut auch heute an punna teilzunehmen). Selbigem Thema gegegnend, sah Atma nach und mußte feststellen, das bereits der 16. war. So zu diesem Ausmaß (
 

Moritz

January 17, 2018, 10:36:54 PM
 

Johann

January 17, 2018, 01:08:49 PM
Und gestern? Übersehen, oder verdienstvoll?
 

Sophorn

January 09, 2018, 07:48:37 AM
 :-* :-* :-*
sadhu. anumodana.
 :-* :-* :-*
 

Johann

January 09, 2018, 01:51:15 AM
Sadhu! Anumodana!
 

Marcel

January 09, 2018, 01:39:30 AM
 :-*allen ein verdienstvollen uposatha :-*
 

Johann

January 03, 2018, 11:42:34 AM
ធម្មតា ញោម។ Dhammatā, Ñoma.
 

Marcel

January 03, 2018, 10:39:23 AM
 :-* បាទ :-*  អរគុណ :-*  ខ្ញុំសុខសបាយជាទទអរគុណ  :-* ehrwürdiger bhante, ja mir geht es gut! ich hab mich er-holt!  wie geht es ihnen?  :-*
 

Johann

January 03, 2018, 10:30:20 AM
Marcel. Er- oder besser vielleicht Entholt und Verdaut?
 

Marcel

January 03, 2018, 10:24:49 AM
 :-* :-* :-*
 

Chanroth

January 02, 2018, 04:59:02 AM
សាធុសាធុ :-*
 

Johann

January 01, 2018, 02:05:59 PM
Sokh chomreuon, Nyom.
 

Chanroth

January 01, 2018, 12:36:03 PM
 :-* :-* :-*Karuna tvay bongkum
 

Johann

January 01, 2018, 12:42:33 AM
Einen freidvollen und erkenntnisreichen Vollmond Uposatha, am ersten Tag des Jahres.
 

Johann

December 31, 2017, 05:59:48 PM
Also hier spricht man nun schon von Wiedergeburt 2018.
 

Maria

December 30, 2017, 10:19:57 AM
Danke, wird weitergegeben und ebenfalls die besten Wünsche retour
 

Johann

December 30, 2017, 10:12:19 AM
Beste Wünsche und Grüße in den Kreis der Familien, Freunde und Lieben und möge man viel Zeit mit den Älteren, guten Gönnern und Weisen verbringen, sich nicht zu sehr Panalem hingeben.
 

Maria

December 30, 2017, 10:09:05 AM
Zeichen davor ist leider unpassend.
 

Maria

December 30, 2017, 10:05:41 AM
 :-*Werter Bhante
 

Johann

December 30, 2017, 10:04:46 AM
Njom Maria.
 

Johann

December 23, 2017, 01:56:19 PM
Funtioniert hier gut, Nyom Sophorn
 

Sophorn

December 23, 2017, 01:35:54 PM
 :-* :-* :-*
Karuna tvay bongkum
kana ist aufgefallen, dass die Bilder sich schlecht runterladen lassen. Hat das mit dem Server zu tun oder doch eine Störung hier in Ö? :-* :-* :-*
 

Johann

December 23, 2017, 12:01:30 PM
មើលនិងចែករំលែកដោយខ្លួនអ្នកនៅពេលក្រោយ
http://sangham.net/index.php?topic=8304.new#new
 

Johann

December 23, 2017, 11:59:01 AM
បាន ណោម
 

Chanroth

December 23, 2017, 11:44:51 AM
 :-*តើព្រះតេជគុណបានទទួលEmailខ្ញុំកណាឬនៅ
 

Johann

December 23, 2017, 11:34:31 AM
ពិតប្រាកដបានបាត់ឬអត់? ហេតុអ្វីបានជាការកាន់និងការចិញ្ចឹម?
 

Johann

December 23, 2017, 11:29:29 AM
ប្រាកដ? ហើយវាយូរអង្វែង? ហើយ​ឥឡូវនេះ? មើលដោយអត់ធ្មត់!
 

Chanroth

December 23, 2017, 07:56:49 AM
អកុសល​បានកើតឡើងចំពោះខ្ញុំហើយ
 

Johann

December 22, 2017, 01:46:31 PM
Sadhu! Nyom Chanroth.
Mudita!
 

Chanroth

December 22, 2017, 03:01:50 AM
ខ្ញុំបាននាំ marvel មកដល់កំពង់ស្ពឺហើយ :-*
 

Chanroth

December 22, 2017, 02:59:59 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

December 18, 2017, 01:16:46 PM
Wird wohl schon sehr Weihnachtsstreß sein, oder Guest?
 

Johann

December 01, 2017, 11:19:47 AM
ចូលបន្ទប់ ព្រះត្រៃបិដកភាសាខ្មែរ . ផ្នែកខាងឆ្វេងមាន
 

Chanroth

December 01, 2017, 05:31:53 AM
ខ្ញុំកណារកមិនឃើញ កន្លែងមហាវគ្គទេសូមជួយប្រាប់កណាផង :-*
 

Chanroth

December 01, 2017, 05:29:34 AM
 :-* :-* :-* ខ្ញុំកណាសូមអគុណ
 

Johann

November 30, 2017, 10:49:09 AM
ពាក្យ "ញោម "។ ឣត្ថន័យ (អថន័យ!) មិនពិតប្រាកដ សំរាប់ អាត្ម។
 

Johann

November 30, 2017, 10:22:55 AM
Ñoma Chanroth.
 

Chanroth

November 30, 2017, 08:44:19 AM
ខ្ញុំព្រះករុណាសូមថ្វាយបង្គំមលោកម្ចាស់ Johann :-* :-* :-*
 

Chanroth

November 30, 2017, 08:40:12 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

November 26, 2017, 04:09:56 PM
Sadhu! Nyom Marcel.
 

Marcel

November 25, 2017, 10:59:50 PM
 :-* einen verdienstvollen uposatha allen  :-*
 

Marcel

November 15, 2017, 10:28:45 AM
 :-* ehrwürdiger samana johann  :-*
 

Johann

November 15, 2017, 10:22:52 AM
Nyom Marcel.
 

Sophorn

November 10, 2017, 09:42:54 PM
 :-* :-* :-*
Versucht mit laptop einzuloggen, aber die Updates ziehen sich dahin...
Möge der heutige Uposatha ein Tag der Erkenntnis und des Segens sein.
 :-* :-* :-*
 

Marcel

October 31, 2017, 05:36:49 AM
 :-*ehrwürdiger samana johann :-* ich hoffe, es geht ihnen gut und die dhamma-praxis schreitet vorran!
 

Johann

October 30, 2017, 01:48:18 AM
Nyom Sophorn.
 

Maria

October 25, 2017, 05:08:34 PM
Danke geht allen gut. Werther Bhante hoffentlich auch ?
 

Johann

October 25, 2017, 04:39:43 PM
Maria.
Familie und Freunden geht es gut? Nyom Maria selbst wohl auf, gesund?
 

Johann

October 19, 2017, 02:41:38 PM
Wenn jemand über das Layout des Entwurfes blicken möchte, ob es im eigenen Browser paßt und übersichtlich ist: Wisdom

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