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Tipitaka Khmer

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Author Topic: Sharing merits - Freude teilen (pattanumodana & pattidana) [Forum Guide]  (Read 3175 times)

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Offline Johann

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Sharing merits - Freude teilen (pattanumodana & pattidana) [Forum Guide]

ឥទំ វោ ទានំ ញាតីនំ ហោតុ សុខិតា ហោន្តុ ញាតយោ

* not written yet, feel invited to make a Guide for this forum
* Noch nicht ausgearbeitet. Fühlen Sie sich eingeladen vielleicht einen kurzen Guide für diese Forum zu schreiben
« Last Edit: March 09, 2015, 03:56:06 PM by Johann »
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Offline Johann

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* Johann : Im Gespräch mit Upasaka Jens hier als erklärungwürdig aufgezeigt und da nun vielleicht etwas aufgearbeitet.

Teilen von Verdiensten, Anteilhabenlassen an Verdiensten, pi. Pattānuppadāna, ist eine der zehn verdienstvollen Handlungen (puñña) und wie alle geschickten Handlungen (kusalakamma) ein Akt des Loslassens (vossagga).

Wie alle verdienstvollen Handlungen dient teilen, anteilhabenlassen an Verdiensten, zum stärken rechter Ansicht.

Entgegen dem Teilen von materiellen Dingen, läßt man hierbei andere an den eigenen guten Handlungen teilhaben. Wenn jemand sich an diesen miterfreuen kann, hat er/sie Anteil an diesen.

Also neben dem eigenen Bewußtmachen "dieses war eine gute Handlung, dieses war Verdienstvoll" gibt man anderen die Gelegenheit ebenfalls anerkennend darüber zu denken. In einer Gruppe oder Beziehung hilft das Teilhabenlassen an Gutem, nicht zuletzt, zur Orientierung und ggf. Korrigieren dessen was Gut und lobenswert ist.

Die Denkweise, oder erhabene Geisteshaltung gegenüber verdienstvollen Handlungen, Miterfreuen, nennt man muditā, und ist eine der erhabenen Aufenthalte (brahmavihāra)

Neben dem generellen Anteigeben, übt man sich beim Teilen auch im Ausdruck der Dankbarkeit, und widmet seine Verdienste vorallem jenen Personen, gegenüber denen man Dank verpflichtet ist: seinen Eltern, Lehrern, Gönner im Guten... , und erweitert dieses auf alle Wesen des Universums.

Wer auch immer es vermag sich mit der Handlung mitzuerfreuen, hat "Anteil" an den Verdiensten, bzw. Gelegenheit, sich mitfreuend, ebenfalls Verdienstvolles zu tun.

Üblicher Weise wird dieses mit dem Ausruf "Anumodanā! getan: Ein Einladen zum Erfreuen, zum Weitererzählen.

Die Handlung des Teilens von Verdiensten ist nochmal ein Loslassen, dessen, was man gewöhnlich für sich beansprucht. Es ist etwa so, wiw wenn man sich einen Kuchen mit schwerer Arbeit erarbeitet hat, verdient. Jetzt aber nicht wie gewöhnlich diesen "versteckt" alleine wegißt, sondern allen zum Mitessen anbietet und gibt.

Solch eine Handlung arbeitet gegen Geiz, Knausigkeit (macchariya). Erst wenn man von allem als Eigen gehaltenen losläßt, vermag man in gute Konzentration gelangen, Pfade und Früchte erlangen. Siehe: Macchariya Suttas .

Man mag es auch mit einer materiellen Errungenschaft vergleichen: Angenommen man hat sich ein Auto erwirtschaftet. Nicht wie gewohnlich sich mit dem präsentieren, und Neid zu erzeugen, läßt man alle an der Errungenschaft teilhaben, wer auch immer es benutzen will, mag es benutzen. Wer immer eines benötigt, mag es verwenden.

Mit dem Teilen von Verdiensten, wie auch mit Gütern, verliert man nichts, im Gegenteil, mehrt diese durch weitergehendes Opfern und Loslassen. Dieses führt, Stück für Stück, Ebene für Ebene, zur Ungebundenheit.

Menschen mit falscher Ansicht, oder falschem Scham, vermögen es nicht zu geben und zu teilen, ohne etwas dafür zurück zu bekommen. Gerade im Westen, oder der modernen Welt, ist das Teilen von Verdienstvollem meist verpöhnt, wohingegen das Teilen von Verlustvollem gerne ausgeübt wird: Erzählen von Siegen im Außen, Sinnesvergnügungen, Identifikation... (denke man an Popstars, Marken, Gruppierungen...)

Nach Verdienstvollen Handlungen, zB. sich in Großzügigkeit ausgeübt habend, tugendhaft gewesen seiend, nach Meditation, hören des Dhammas, lehren des Dhammes, Zuflucht oder Silas nehmen, was immer gute Tat, ist es daher geübt, diese Verdienste, nicht zuletzt als einen Akt des Wohlwollens (mettā) gegenüber allen Wesen, zu teilen.

Hier eine verbreitete Widmung der Verdienste, in der Tradition, welche sich auch gut den Sinn wiederspiegelt:


Widmung von Verdiensten

Puññassidāni katassa
Yānaññāni katāni me
Tesañca bhāgino hontu
Sattānantāppamāṇaka.


Mögen all Lebewesen - grenzenlos, ohne Ende -
   einen Anteil an den Verdiensten, gerade getan, haben,
   und an welch' immer anderen Verdiensten die ich getan.

Ye piyā guṇavantā ca
Mayhaṃ mātā-pitādayo
Diṭṭhā me cāpyadiṭṭhā vā
Aññe majjhatta-verino;


Jene die lieb und freundlich zu mir sind -
   mit meiner Mutter und Vater beginnend -
   jene die ich erkannt habe oder nie gesehen,
   und andere, neutral oder in Feindseligkeit;

Sattā tiṭṭhanti lokasmiṃ
Te-bhummā catu-yonikā
Pañc'eka-catuvokārā
Saṃsarantā bhavābhave:


Lebewesen eingerichtet im Kosmos -
   die drei Welten, die vier Arten von Geburt,
   mit fünf, einer oder vier Ansammlungen -
   von Welt zu Welt wandernd:

Ñātaṃ ye pattidānam-me
Anumodantu te sayaṃ
Ye cimaṃ nappajānanti
Devā tesaṃ nivedayuṃ.


Wenn Sie von meiner Widmung der Verdienste wissen,
   mögen Sie sich selbst erfreuen,
   Und wenn Sie nicht wissen,
   mögen die Devas sie informieren.

Mayā dinnāna-puññānaṃ
Anumodana-hetunā
Sabbe sattā sadā hontu
Averā sukha-jīvino


Aufgrund deren Erfreuen
   an meinem Geschenk der Verdienste,
   mögen alle Lebewesen stets glücklich leben,
   frei von Feindseligkeit.

Khemappadañca pappontu
Tesāsā sijjhataṃ subhā.


Mögen sie den gestillten Zustand erreichen,
   und ihre strahlenden Hoffnungen in Erfüllung gehen.

Erzählen Sie, lassen Sie andere über Ihre Verdienstvollen Akte und Erungenschaften wissen.

Nicht zuletzt sind die Anusatis (Wiedererinnern, in den Geist holen)  cāgānussati (Erinnern an "eigene" Qualitäten der Großzügigkeit), sīlānussati (Erinnern an "eigene" Tugend und Moral) und devatānussati (Erinnern an "eigene Qualitäten, den Devas/Göttern gleich) grundlegende Gegenstände der Meditation, um rechte Konzentration zu erreichen. Grundlagen dafür getan, sollte man sie für höheres nutzen.

Anumodanā
« Last Edit: March 04, 2018, 01:44:16 PM by Johann »
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Offline Johann

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Ein passender Aufsatz zum Thema mudita, vom Ehrw. Nyanaponika Thera:

Ist uneigennützige Freude von Nutzen

(Meine Person merkt an, daß die Folgeaufsätze zum Thema, von Laiengelehrten, viel zu schnell in einen Bereich von "Gleichmut" übergehen oder schnell vom Thema abschweifen.

Wie gesagt, das Thema ist eines der schwierigsten für moderne, "aufgeklärte", oder westlich beeinflußte Menschen: zumeist unlieb, da mit sehr viel Aufgabe und Loslassen verbunden. Dabei ist Freude die Grundvoraussetzung für Pfade, Fruchtung und Nibbana, für Fortschritt.
« Last Edit: March 04, 2018, 02:02:26 PM by Johann »
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Offline Marcel

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Erwidert wird einer Einladung zum Miterfreuen, oder einer Konfrontation mit etwas Geschicktem, Richtigem oder Befreiendem, wie schon erwähnt, wenn als solches erkannt und wahrgenommen, mit Mitfreude (geistig), verbal oft mit einem anerkennenden "Sādhu" (Sehr gut oder Exzelent) oder feierlicher und weiterteilend "Sādhu, Sādhu, Anumodanā!" und körperlich mit anerkennender Haltung, Strahlen.

Man kann dieses vielleicht mit weltlicheren Mitfreude und Anerkennen mit Ausdrücken wie "Bravo" und körperlichem Händeklatschen, Bei-Fall, Hingeben, vergleichen. Wo hingegen weltliche Mitfreude stets mit Sinnlichkeiten, Anreicherung und Identifikation zu tun hat.

Wenn macchariya (Geiz: Festhalten an dem was man sich angeeignet hat, was einem gehört) und Neid (issa) sehr präsent sind, vermag man selbst im Bezug auf weltliche Errungenschaften keinerlei Mitfreude entwickeln, denkend: "Nichts besonderes" "Kann jeder" "Gibt besseres" "Kann ich auch, wenn ich will" "Nichts gegen meines".

Neidige, geizige Leute stellen sich, obwohl anders glaubend, in eine niedrige, arme, fordernde Position, ohne Freude, wohingegen jemand, der selbst seine "kleinen" Errungenschaften teilt, oder sich mit den kleinen guten Gewinnen anderer mitfreuen kann, ihnen Anerkennung schenkt, stets in der Position eines höherstehenden, reichen, austeilenden und gebenden steht.

Nicht ist es geglaubter oder erzeugter Gleichmut, Gleichgültigkeit, welche zu höherem und feinerem Glück und Wohl führen, sondern das Richtige als richtig erkennen, welches zur Freude führt, und nur über diesen weg vermag man zu rechter Gelassenheit, Befriedung, Begierdelosigkeit und wahrem, rechtem Gleichmut gelangen.

Entgegen der weit verbreiteten Ansicht und Lehrweise, ist Unterscheidungsvermögen zwischen Gut und Schlecht, richtig und falsch, geschickt und ungeschickt, kusala und akusala höher und für Erlangungen am Pfad wichtiger angesiedelt, als was immer für grobe oder selbst verfeinerte Gleich-gültigkeit, ganz besonders, wenn man noch nicht klar oder falsch unterscheiden mag.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Untersucht und genau geprüft, spricht einer Tadel, über einen dem Tadel gebührt... Untersucht und genau geprüft, glaubt einer eine Angelegenheit, der Glauben gebührt. Diese ... Qualitäten besitzend, ist einer im Himmel abzusehen, als ob dort hingebracht.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Da sind diese Arten von Personen, in der Welt existierend, zu finden. Von diesen, ist jene die hervorragendste und erhabenste, die Lob über jemanden spricht, dem Lob gebührt und das Lob ist angebracht, wahrheitsgetreu und zeitgerecht.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Diejenigen, die
Unwesentliches für wesentlich
und Wesentliches[1] für unwesentlich halten,
gelangen nicht zum Wesentlichen
   und befinden sich im Reich falscher Vorsätze.

Die aber, welche
Wesentliches für wesentlich
und Unwesentliches für unwesentlich halten,
gelangen zum Wesentlichen
   und befinden sich im Reich richtiger Vorsätze.
 1. Sāra, Essenz, Kernholz, Wesentliche, :dieses beinhaltet auch jenes, zum wahrlich "Wesentlichen" (Nibbana) führend. Mehr Erklärung dazu siehen: Die Essenz des Dhammas
« Last Edit: March 04, 2018, 02:53:31 PM by Johann »
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Offline Marcel

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sadhu,sadhu,sadhu

anumodana!!

ehrwürdiger bhante Johann

das erinnert mich an die erzählung des ehrwürdigen bhante, als er, stark erkrankt, von laien im haus gepflegt wurde.

viele insekten an ihrem verweilort lebend. diese von laien getötet wurde und der ehrwürdige bhante die leichen auf dem boden wiederfindend.

die unterscheidungsfähigkeit, was kusala und akusala ist, vorrang hat, sonst kann man sich schnell darin wiederfinden, seine silas zu brechen, obwohl man vielleicht gedacht hat:" es wäre für die person, angenehmer hier zu verweilen, wenn keine insekten stören!"

oder der robin hood-gleichmut "von reichen stehlen um den armen "geben" zu können".

ohne die unterscheidungsfähigkeit was kusala und akusala ist, zack, sila gebrochen "nehmen was mir nicht gegeben wurde"



(ich erzähle aus meiner erinnerung, deshalb möge der ehrwürdige bitte korrigieren und tadeln, wenn etwas nicht stimmig ist)

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« Last Edit: January 26, 2018, 02:21:32 PM by Marcel »

Offline Johann

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Sādhu.

Gewöhnlich richten sich Leute an das was sie als Echt halten, sie richten sich an Früchte, Ergebnisse aus. Groß, schön, angenehm, Formen, Klängen, Gerüchen, Geschmack, Berührung und Gedanken. Was man tut, um dieses zu erreichen, besser das physische Ergebnis, wird hochgehalten und angenommen, daß dieses in direkter Kausalität mit der vorangegangenen Handlung steht. Mücke erschlagen = keine unangenehme Berührung.

"Wenn nun jemand gibt (gar jemand anderen), was hat man da schon davon?", wäre da ein üblicher Gedanke. Oder wenn jemand absteht zu töten.

Um Gut und Schlecht richtig zu erkennen, muß man von den äußeren Erscheinungen aus Handlungen (die man als direkt kausal vermutet) zu der Geistesqualität während der Handlung, im Einklang damit, blicken lernen.

Dann, zum Beispiel, kann man klar und erfreut sogar auf Tadel reagieren.

Wie mit allen Verdienstvollen Handlungen, ist rechte Ansicht ihr Vorgänger, und solange diese nicht wirklich verinnerlicht ist, übt man sich darin im Vertrauen, auch wenn immer wieder Zweifel aufkommen mag.

Solange man Höheres und Erstrebenswertes erkennt, kann man wachsen. Verneint man Gutes und Besseres, wo sollte da Wachstum in gute Richtung sein? Das heißt, wenn man ohne die Dinge klar unterscheiden zu können, sich auf eine Gleichmutsebene begibt, dann ist dieses der Gleichmut eines Ochsen, wie das Ajahn Chah, z.B., gerne bezeichnete.

Sicherlich kann das Loben und anerkennen von dafür Würdigem, in einer Neziehung oder Gesellschaft mit falschen Ansichten, "unmittelbar", jedoch nicht langfristig, zu Nachteil führen, da man sich von dem was falsch ist trennt, nicht anerkennt und sich anderwertig erfreut.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Wenn man den Dhamma[1] trinkt,
vom Dhamma erfrischt ist,
schläft man friedlich,
mit klarem Bewußtsein & ruhig.
Am Dhamma, der
von den Erhabenen dargelegt wird,
erfreut sich immer
   der Weise.
 1. Richtigkeit, Wahrheit

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

1. Dieses habe ich gehört. Zu einem Anlaß lebte der Gesegnete in Savatthi, in Jetas Hain, Anathapindikas Park. Dort richtete sich der Ehrwürdige Sariputta an die Bhikkhus so: "Freunde. Bhikkhus." "Freund", erwiderten diese. Der Ehrwürdige Sariputta sprach dieses:

2. "'Einer mit rechter Sicht, einer mit rechter Sicht', wird gesagt, Freunde. In welcher Weise ist ein nobler Schüler einer mit rechter Sicht, dessen Sicht geradlinig ist, der perfekte Zuversicht in das Dhamma hat, und in diesem wahren Dhamma angekommen ist?"

"Wahrlich, Freund, wir würden von weit her kommen, um vom Ehrwürdigen Sariputta die Bedeutung von dieser Aussage zu lernen. Es wäre gut, wenn der Ehrwürdige Sariputta die Bedeutung dieser Aussage erklären würde. Es von ihm gehört, werden sich die Bhikkhu dessen erinnern."

"Dann, Freunde, hört zu und gebt gut acht, was ich sprechen werde."

"Ja, Freund", erwiderten die Bhikkhus. Der Ehrwürdige Sariputta sprach dieses:

Das Heilsame (lobenswerte, erfreuliche) und das Unheilsame (taldelhafte, unerfreuliche)

3. "Wenn, Freunde, ein nobler Schüler das Unheilsame versteht, die Wurzel des Unheilsamen, das Heilsame, und die Wurzel des Heilsamen, in dieser Weise ist einer mit rechter Sicht, dessen Sicht geradlinig ist, einer der perfekte Zuversicht in das Dhamma hat, und in diesem wahren Dhamma angekommen ist.

4. "Und was, Freunde, ist das Unheilsame, was ist die Wurzel des Unheilsamen, was ist das Heilsame, was ist die Wurzel des Heilsamen? Lebende Wesen töten, ist unheilsam; zu nehmen, was nicht gegeben ist, ist unheilsam; Fehlverhalten in Sinnesvergnügen, ist unheilsam; unwahre Sprache, ist unheilsam; arglistige Sprache, ist unheilsam; grobe Sprache, ist unheilsam; Tratsch ist unheilsam; Begehrlichkeit ist unheilsam; Übelwollen ist unheilsam; falsche Sicht, ist unheilsam. Dieses wird das Unheilsame genannt.

5. "Und was ist die Wurzel des Unheilsamen? Gier ist die Wurzel des Unheilsamen; Haß ist die Wurzel des Unheilsamen; Verwirrung ist die Wurzel des Unheilsamen. Dieses wird die Wurzel des Unheilsamen genannt.

6. "Und was ist das Heilsame? Enthaltung vom Töten lebender Wesen, ist heilsam; Enthalten vom Nehmen, was nicht gegeben ist, ist heilsam; Enthaltung vom Fehlverhalten in Sinnesvergnügen, ist heilsam; Enthalten von unwahrer Sprache, ist heilsam; Enthalten von arglistige Sprache, ist heilsam; Enthalten von grobe Sprache, ist heilsam; Enthalten von Tratsch ist heilsam; Nichtbegehrlichkeit ist heilsam; Nichtübelwollen ist heilsam; rechte Sicht, ist heilsam. Dieses wird das Heilsame genannt.

7. "Und was ist die Wurzel des Heilsamen? Nichtgier, ist die Wurzel des Heilsamen; Nichthaß, ist die Wurzel des Heilsamen; Nichtverwirrung ist die Wurzel des Heilsamen. Dieses wird die Wurzel des Heilsamen genannt.

8. "Wenn ein nobler Schüler so das Unheilsame verstanden hat, die Wurzel des Unheilsamen, das Heilsame, und die Wurzel des Heilsamen, verwirft er gänzlich die zugrundeliegende Neigung von Lust, er hebt die zugrundeliegende Neigung von Ablehnung auf, er rottet die zugrundeliegende Neigung zur Sicht und Dünkel 'ich bin' aus, und mit dem Verwerfen von Unwissenheit und dem Aufkommen von Wissen, macht er Hier und Jetzt, dem Leiden ein Ende. Auch in dieser Weise ist einer mit rechter Sicht, dessen Sicht geradlinig ist, einer der perfekte Zuversicht in das Dhamma hat, und in diesem wahren Dhamma angekommen ist."
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Offline Sophorn

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Plauderbox

 

Johann

June 17, 2018, 07:18:53 PM
Bestes Gelingen und Freude dabei.
 

Moritz

June 17, 2018, 05:19:19 PM
Ich verabschiede mich für heut, muss andere Arbeit tun. Einen schönen Sonntag.
_/\_
 

Johann

June 17, 2018, 02:30:10 PM
Mudita
 

Marcel

June 17, 2018, 02:19:16 PM
 :-* :-* :-* die Übung ist besser als im "alten haus"  Zuversicht, geduld und Respekt über den drei juwelen ist da!!  :-* :-* :-*
 

Marcel

June 17, 2018, 02:19:05 PM
 :-* :-* :-* die Übung ist besser als im "alten haus"  Zuversicht, geduld und Respekt über den drei juwelen ist da!!  :-* :-* :-*
 

Marcel

June 17, 2018, 02:19:02 PM
 :-* :-* :-* die Übung ist besser als im "alten haus"  Zuversicht, geduld und Respekt über den drei juwelen ist da!!  :-* :-* :-*
 

Johann

June 17, 2018, 01:53:53 PM
Wie immer recht, Nyom. Wie stets mit der Übung und allem neu und unperfekt?
 

Marcel

June 17, 2018, 01:42:40 PM
 :-*  :-* :-* anumodana :-* :-* :-*
 

Marcel

June 17, 2018, 01:40:03 PM
 :-* :-* :-*

Der ehrwürdige bhante besitzt noch den pc ! Bhante idananno ist für 2 Tage nach phnom phen. Wenn bhante wieder. Da ist, werde ich ihn  fragen und mich darum kümmern dass bhante  einen Zugang zum onlinekloster bekommt!  :-* :-* :-* :-*
 

Johann

June 17, 2018, 01:26:26 PM
Hat Bhante noch den alten PC und das USB modem? Wenn Nyom, nach fragen, seine Sim da reintut, kann er damit sangham.net erreichen. Atma Tel. Nr. 012 345 025 wenn Nyom etwas benötigt.
 

Marcel

June 17, 2018, 01:23:38 PM
Entwürdiger bhante Johann, alles fein hier! Ich kann nun, über mein altes Handy, auf das online-Kloster zugreifen!
 

Marcel

June 17, 2018, 01:22:11 PM
Entwürdiger bhante Johann, alles fein hier! Ich kann nun, über mein altes Handy, auf das online-Kloster zugreifen!
 

Johann

June 17, 2018, 01:15:07 PM
Nyom? Marcel? Alles fein?
 

Johann

June 17, 2018, 01:14:25 PM
Atma kann nicht slowenisch, nur etwas Windisch/Kärntnerisch.

Soviele Raunzwörter... nie über Segensausdrücke gestolpert.

Sokh chomreoun, Nyom.
 

Moritz

June 17, 2018, 10:15:01 AM
Pozdravljeni, Guest!
 

Johann

June 16, 2018, 04:39:12 PM
Sadhu, may Nyom nourish on and rejoice with the merits done and gain pleasant and insightful dwellings of access.
 

Moritz

June 16, 2018, 04:32:09 PM
Chom reap lea.
May Bhante have a good day.
_/\_
 

Johann

June 16, 2018, 09:51:31 AM
Sokh chomreoun Nyom.

(May sukha (happiness) grow to its perfection, "previous father/relative")
 

Moritz

June 16, 2018, 09:38:06 AM
Vandami, Bhante.
Ich bin erst mal weg hier.
_/\_
 

Johann

June 12, 2018, 10:15:27 AM
Mag man sich, mag sich jeder, der Erinnerung an den Neumonduposatha, für geschicktes nutzen.

May everyone takes the New-moon Uposatha as a reminder for acting skilfully
 

Johann

June 06, 2018, 07:21:10 PM
Sadhu!
 

Sophorn

June 06, 2018, 03:02:27 AM
Einen verdienstvollen Uposatha heute  :-*
 

Johann

May 29, 2018, 06:44:12 PM
So der Tag mit Sonnenaufgang beginnt, ist selbt in Asien noch viel Gelegenheit dazu.
 

Sophorn

May 29, 2018, 05:53:50 PM
Möge heute ein verdienstvoller Tag gewesen sein!  :-* :-* :-*
 

Johann

May 29, 2018, 11:57:01 AM
Sadhu!
 

Marcel

May 29, 2018, 11:37:19 AM
 :-* :-* :-*

mögen sie alle ein verdienstvollen uposatha haben!  :-* :-* :-*
 

Johann

May 22, 2018, 10:11:37 AM
Sadhu!
 

Marcel

May 22, 2018, 09:37:30 AM
 :-* :-* :-*
einen verdienstvollen uposatha wünsche ich allen  :-* :-* :-*
 

Marcel

May 19, 2018, 03:07:57 PM
 :-* :-* :-*

ehrwürdiger bhante

 :-* :-* :-*
 

Johann

May 19, 2018, 03:05:38 PM
Nyom Marcel.
 

Johann

May 14, 2018, 01:24:42 PM
Sadhu!
 

Marcel

May 14, 2018, 01:23:37 PM
 :-* :-* :-*
allen ein verdienstvollen uposatha

 :-* :-* :-*
 

Johann

May 14, 2018, 08:34:09 AM
Schüsse von Wilderern am Tag sind ja nicht ungewöhnlich, doch aus mehreren Richtungen und automatischen Waffen doch bisher hier nicht üblich gewesen. Möge niemand anderen Schaden zufügen und sich mit Abstehen davon jeder beschützen.
 

Johann

May 14, 2018, 01:06:38 AM
It's not an accident that you came here and it will be not an accident whether one stays, comes back or leaves for another becoming or goes beyond.
 

Johann

May 13, 2018, 06:51:53 AM
Mag da keiner seine Mutter an dem Tag vergessen zu ehren.
 

Johann

May 11, 2018, 02:11:37 PM
Nyom Marcel.

Schlangentag und -nacht heute. Wem mag man was vergönnen? Der Schlange? Den Mäusen? Metta & Samvega oder umgekehrt? Mal angstlos Hunger, mal Angst, mal Maus, mal Schlange, essen, gegessen, verfolgen, gejagt...
 

Marcel

May 11, 2018, 11:57:36 AM
 :-* :-* :-*
ehrwürdiger bhante
 :-* :-* :-*
 

Johann

May 10, 2018, 04:00:02 PM
Nyom Marcel.
 

Marcel

May 09, 2018, 03:08:42 PM
 :-* :-* :-*
 

Johann

May 09, 2018, 07:01:42 AM
Nyom Matthew.
 

Johann

May 06, 2018, 11:49:06 PM
Chamreoun bo, Moritz
 

Moritz

May 06, 2018, 05:12:29 AM
Vandami Bhante _/\_
Einen angenehmen Tag. _/\_
 

Johann

May 04, 2018, 12:18:14 PM
...And what is lack of food for the arising of unarisen sloth & drowsiness, or for the growth & increase of sloth & drowsiness once it has arisen? There is the potential for effort, the potential for exertion, the potential for striving. To foster appropriate attention to them: This is lack
 

Johann

May 04, 2018, 12:14:44 PM
...“Und was ist das Fehlen von Nahrung für unaufgekommene Faulheit und Trägheit, oder für das Wachsen und Mehren von Faulheit unf Trägheit, wenn einmal aufgekommen? Da ist das Vermögen für Anstrengung, das Vermögen für Ausübung, das Vermögen für Streben. Dafür passende Aufmerk
 

Sophorn

April 30, 2018, 02:59:48 AM
Sadhu.  :-* :-* :-*
 

Johann

April 30, 2018, 01:04:45 AM
Ein hingabevolles Visakha-Fest, allen die es heute begehen, oder nochmal.


A devoted Visakha-fest for all who conduct it today, or again.[/en]
 

Johann

April 29, 2018, 08:42:23 AM
Sadhu!
 

Sophorn

April 29, 2018, 05:54:57 AM
Viel Segen und Einsicht heute an Vesakh Bochea!  :-* :-* :-*
 

Johann

April 29, 2018, 02:08:23 AM
Heute oder morgen gedenkt und erfreut man sich an Buddhas Geburt, Erwachen und letztes Dahinscheinden.

_/\_

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -
 

Marcel

April 28, 2018, 02:58:36 PM
 :-* Ehrwürdiger Bhante  :-*

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