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Author Topic: [L1] Ajaan Lee Dhammadharo - Übersetzungen  (Read 4133 times)

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Online Johann

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[L1] Ajaan Lee Dhammadharo - Übersetzungen
« on: February 01, 2013, 09:05:38 AM »
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Quote

Ajaan Lee war einer der führenden Lehrer der thailändischen asketischen Waldtradition, die zur Jahrhundertwende von seinem Lehrer Phra Ajaan Mun Bhuridatta gegründet wurde. Sein Leben war kurz, doch ereignisreich. Bekannt für sein Geschick als Lehrer und seine Beherrschung übernatürlicher Kräfte, war er der erste, der es vermochte, die asketische Tradition aus den Wäldern des Mekong-Beckens in den Alltag der thailändischen Gesellschaft in Zentralthailand zu bringen.

— aus Die Autobiographie von Phra Ajaan Lee.



Die Autobiographie von Phra Ajaan Lee,
von Ajaan Lee Dhammadharo (Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya), übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (2012; 94 S./0.7MB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Ein faszinierender Beitrag über Ajaan Lees Leben, welches er von seinem Spitalsbett aus ein Jahr vor seinem Tod widmete. Highlights inkludieren: Ajaan Laa erzählt von einer langwierigen und ausgeprägten Phantasie, die er als junger Mönch hatte und die ein für alle mal all seine Zweifel, die Wahl eines Lebens als Mönch getroffen zu haben, auslöschte; mehrere fesselnde Geschichte über übernatürliche Kräfte, oft im Zusammenhang mit mysteriös aufkommenden und verschwindenden Buddha-Relikten; und seine ergreifende Erklärung, warum er es stets bevorzugte im Wald zu leben. [Nicht als HTML verfügbar]

Grundlegende Themen
von Ajaan Lee Dhammadharo (Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya), übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (1995; 182 S./104KB) Übersetzung: noch ausständig (Info).
    Diese Arbeit behandelt vorwiegend die Ausübung von Atemmeditation und versorgt mit wertvollen Ratschlägen, wie man geschickt mit Fallgruben, denen man auf dem Weg ausgesetzt ist, umgeht. Der Prolog und die Einleitung dieser Arbeit beinhalten handliche Zusammenfassungen vieler einzelner Punkte der Lehransichten in Buddhas Lehre, wie auch Pali-Rezitationen und Abläufe, die nützlich für das Vorbereiten des Geistes vor der Meditation sein können.

Mehr als ein Bewusstsein
, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (1997; 14 S./42KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Diese Lehrrede, gegeben im letzten Jahr von Ajaan Lees Leben, ist eine der neun, von jenen, die wir von den Aufnahmen abgeschrieben haben und eine der vier, die immer noch auf Tonbändern vorhanden sind. Es ist eine sehr unübliche Rede, die seinen unverwechselbar Humor und Stil zeigt und eine lebhafte Diskussion wiedergibt, wie das Konzept von "Selbst" und "Nicht-Selbst" tatsächlich für die Praxis funktioniert.

Die Handwerkskunst des Herzens
, von Ajaan Lee Dhammadharo (Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya), übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (2012; 109 S./0.7MB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Ajaan Lees erstes Buch, daß die gesamte Breite der Dhamma-Praxis umspannt, von den fünf Tugendregeln bis zum Erreichen der Befreiung. Dieses Buch ist eine reiche Quelle für Anleitungen, passend Neulinge wie auch gereifte Ausübende; Nehmen Sie, was immer für sie nützlich sein mag. [Nicht als HTML verfügbar]

Den Ozean des Lebens überqueren: 19. Mai, 1960
, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (1998; 10 S./30KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Eine Lehrreden gegeben am letzten Tag der Feiern zur neuen Einweihungshalle im Wat Asokaram. Dies war die letzte Lehrrede, die Ajaan Lee seinen versammelten Schülern, Unterstützern und Freunden gab.

Die Dämonen der Veruntrübung: (Kilesa Mara)
, von Ajaan Lee Dhammadharo (Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya), übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (1998; 10 S./31KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Ajaan Lee erklärt das Geheimnis Weisheit zu entwickeln, indem man lernt, seine Veruntrübungen zum eigenen Vorteil zu nutzen. "Eine hervorragende Person", sagt Ajaan Lee: "nimmt schlechte Dinge und macht sie gut."

Dhamma für Jedermann: 5. Oktober, 1960
, von Ajaan Lee Dhammadharo (Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya), übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (2003; 5 S./16KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    In dieser kurzen Rede offeriert Ajaan Lee ein paar grundlegende Richtlinien für Laien, wie auch für Klösterliche, wie man korrekt im Einklang mit Buddhas Lehren lebt. Der Rahmen für die Rede ist das Ovada-patimokkha Gatha, ein kurzer Vers, der traditionell während der Magha Puja, am Vollmondtag im Feber rezitiert wird.

Das göttliche Mantra
, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (2006; 10 S./31KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Ajaan Lee erklärt die Wichtigkeit des "Göttlichen Mantras", sechs Pali Absätze, die um die Elemente (dhatu: Wind, Feuer, Wasser, Erde, Raum und Bewusstsein) handeln, das er seinen Schülern empfohlen hatte sich zu merken und regelmäßig zu rezitieren.

Pflichten der Sangha
, von Ajaan Lee Dhammadharo (Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya), übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (1995; 25 S./68KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Während des Regenretreats in 1960, seinem letzten, gab Ajjan Lee eine Ermunterung an die Mönche und Novizen, und rief zur Erfüllung der Pflichten für Klösterliche auf. Während er das thailändische Religionssystem mit seinen Pflichten für Klösterliche vorstellte, hob Ajaan Lee diese Pflichten auch im Bezug auf höhere Ziele an: das Training des Herzens. (Original enthalten in Rahmen der Bezugnahme.)

Das Auge der Einsicht: Eine Sammlung aus den Lehren
, von Ajaan Lee Dhammadharo (Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya), ausgesucht und übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (1999; 51 S./154KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Diese Sammlung bietet einen exzellenten Einstiegspunkt für Neulinge zu Ajaan Lees Lehren.

Nahrung für Gedanken
, von Ajaan Lee Dhammadharo (Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya), übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (1995; 47 S./141KB) Übersetzung ins Deutsche teilw. Lothar Schenk (Info).
    Das sind kurze (2 oder 3 Seiten) Auszüge von Ajaan Lees Reden, und geben einführende Besinnungen über die wahre Bedeutung der buddhistischen Praxis.
    Auf lange Sicht
    Ein Stützpfeiler im Inneren
    Äußeren Reichtum gegen inneren Reichtum eintauschen
    Körperschulden
    Gülle fürs Herz
    Die reine Wahrheit
    Eigenständigkeit
    The Mind Aflame
    Food for the Mind
    First Things First
    Stilles Atmen
    Im Inneren gefestigt
    Getting Acquainted Inside
    Stop & Think
    Heightened Consciousness
    Respect for the Truth
    Serving a Purpose
    Free at Last


Rahmen der Bezugnahme
, von Ajaan Lee Dhammadharo (Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya), übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (2011; 36 S./99KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Ajaan Lees klassische Einführung in die vier Grundlagen der Achtsamkeit aus der Perspektive der Atemmeditation.

Handbuch zur Befreiung vom Leiden: Drei Aufsätze
, von Ajaan Lee Dhammadharo (Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya), übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (1995; 10 S./29KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Drei kurze Essays zusammengestellt während Ajaan Lees Spitalsaufenthalt ein Jahr vor seinem Tod. Sie wahren als Nahrung für Gedanken für Spitalspatienten vorgesehen, um während der Behandlung darüber nachzudenken, doch sind diese in gleicher Maßen inspirierend für jene von uns, die gerade gesund sind.

Innere Stärke: Sechzehn Lehrreden
, von Ajaan Lee Dhammadharo (Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya), übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (1998; 57 S./172KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Diese sechzehn kurzen Stücke wurden aus Notizen eines Laien, der Ajaan Lees Reden beiwohnte, rekonstruiert. Die meisten handeln über einzelne Aspekte der Atemmeditation, manche über grundlegende Aspekte der Praxis und alle bieten wertvollen Rat für Schüler der Meditation.

Behalte den Atem im Geist: und Lektionen über Samadhi
, von Ajaan Lee Dhammadharo (Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya), übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (2000; 41 S./124KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Ein komplettes Handbuch für Praktizierende der Atemmeditation, voll mit praktischen Anleitungen für die Entwicklung von Konzentration und Einsicht.

Wissen
, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (1997; 14 S./42KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Dies wurde von den wenigen der Tonaufzeichnungen von Ajaan Lees Lehrreden niedergeschrieben und sechs Monate vor seinem Tod dargeboten. Es deckt die acht klassischen Formen von Wissen und Geschick (vijja), daß aus der Praxis von Konzentration erwächst, ab. Dies ist das klassische Ajaan Lee Modell mit einigen wundervollen Darstellungen, um seine Punkte zu illustrieren. Zum Beispiel: Wenn du das Dhamma nicht begreifen kannst, ist es deshalb, weil deine Ohren und dein Herz voller Ohrenschmalz sind. Putz es heraus!

Loyalität zu Deiner Meditation: 22. Oktober, 1958
, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (2001; 6 S./19KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Ajaan Lee erzählt zwei zielgerichtete und ergreifend Geschichten um die Wichtigkeit aufzuzeigen, bei deinem gewählten Meditationsobjekt, während den Meditationen zu bleiben.

Der Pfad zur Frieden und Freiheit vom Geist
, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (1995; 36 S./112KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Dieser Aufsatz bietet eine detaillierte Analyse des achtfachen Pfades mit praktischen Ergänzungen zur Atemmeditation. (Original enthalten in Grundlegende Themen.)

Die Macht des Wohlwollens: 21. Oktober, 1958
, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (2003; 2 S./6KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Wie ein König mit seinen Feinden Frieden schließen kann, und Friede in sein Königreich bringt. In dieser kurzen Rede erzählt Ajjan Lee eine alte Geschichte und zeichnet damit die Macht der Gute heraus, die aus der Praxis von metta (Wohlwollen oder liebevolle Freundlichkeit), entspringt.

Die Macht der Güte: Wat Asokaram
, 4. Oktober, 1960, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (2004; 6 S./18KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Dhamma-Praxis betrifft stets das Kultivieren innerer Güte. In einer handvoll bewunderungswürdiger Geschichten, erinnert uns Ajaan Lee daran, jede verfügbare Möglichkeit zu nutzen, um inneren Reichtum zu entwickeln. Auch wenn wir die Resultate nicht gleich sehen, sollten wir niemals den weitreichenden Nutzen unterschätzen!

Zuflucht in das Erwachen
, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (1998; 9 S./28KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Die ist Ajaan Lees letzte aufgezeichnete Zeremonie, wiedergegeben kurz vor seinem Tod im April 1961. Hier lehrt Ajaan Lee die Wichtigkeit, das Dhamma und sich selbst, zur Zuflucht zu machen, indem man die Achtsamkeit der Vier Rahmen der Bezugnahme ausübt.

Zufluchtsort: 28. September
, 1958, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (2000; 8 S./24KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    In dieser kurzen (und abschnittsweise erheiternden) Rede offeriert Ajaan Lee einige anspornende Ratschläge, wie man den Geist in eine Ruhestätte verwandelt, in der man würdig leben kann. Rekonstruiert aus Notizen zu einer Lehrrede am 28. September 1958.

Das Geschick des Loslösens
, Lehren von Ajaan Lee Dhammadharo (Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya)
, zusammengestellt und übersetzt von Thanissaro Bhikkhu (1999; 62 S./185KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).

    Eine faszinierende und weitreichende Sammlung von kurzen Reden und Fragmenten, gegeben von Ajaan Lee an seine Schüler. Viele dieser Reden sind noch nie zuvor in Englisch erschienen. Diese Abschnitte überspannen die volle Breite der Meditationspraxis, vom grundlegenden moralischen Verhalten, bis zur Befreiung, und tendieren um zwei generelle Themen, die sich durch Ajaan Lees Lehren ziehen, zu drehen: Das buddhistisches Leben ein Geschick das kultiviert werden muß, und das Atemmeditation das erhabene Werkzeug für das kultivieren des Geschickes ist. Auch wenn die Abschnitte in dem Buch thematisch angelegt sind, bevorzugen es manche Lesen einfach einen zufälligen Artikel herauszunehmen und zu verkosten, was immer sie für Juwel entdeckt haben. Höchst empfehlenswert für Schüler aller Erfahrungsebenen.

Klein anfangen: Eine Sammlung von Lehrreden für Einsteiger in die Meditation
, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (2000; 52 S./156KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Diese Sammlung von vierzehn kurzen Lehrreden versorgen mit einer exzellenten Einleitung über Ajaan Lees Aufwarten zur Atemmeditation. Während die Reden guten Lesestoff geben, sind sie noch besserer Hörstoff. Wenn Sie in einer Gruppe von Freunden meditieren, versuchen Sie ein Mitglied zu organisieren, daß liest, während andere meditieren. In dieser Weise können sie am besten den Kontext wiederherstellen, für den die Reden gedacht waren.

Klein anfangen: Eine Sammlung von Lehrreden für Einsteiger in die Meditation (Portfolio 2)
, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (2003; 26 S./79KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Diese sieben kurzen einführenden Reden, wie jene, der früheren Sammlung "Klein anfangen", sind wahrscheinlich am besten genutzt, wenn man sie laut während einer Meditationssitzung vorliest (jede Rede dauert nicht länger als ein paar Minuten). Ajaan Lees unverkennbarer Esprit scheint durch jede dieser Reden.

Klein anfangen: Eine Sammlung von Lehrreden für Einsteiger in die Meditation (Portfolio 3)
, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (2005; 9 S./27KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Drei weitere Lehrreden aus der "Klein anfangen"-Serie: "Die Essenz von Verdiensten", "Absicht", und "Der erfrischende Geschmack des Dhamma."

Visakha Puja
, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (1998; 8 S./23KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Eine Lehrrede gegeben im Wat Asokaram im Jahre 1956 zur Visakha Puja, dem Einhaltungstag, der an die Geburt, das Erwachen und das letztliche Dahinscheiden Buddhas erinnert.

Was sind die drei Juwelen?
, von Ajaan Lee Dhammadharo, übersetzt aus dem Thailändischen von Thanissaro Bhikkhu (1994; 37 S./111KB) Übersetzung: noch Ausständig (Info).
    Hier behandelt Ajaan Lee die Natur der Drei Juwelen und erkundet im Detail, wie die Zuflucht zur Entwicklung der Faktoren im Herzen, als Notwendigkeit für das Erwachen, dient. (Original enthalten in Grundlegende Themen.)

___________________________________________________

Hab die vorläufig fertigen (nicht Korrektur gelesenen) Kapitel blau markiert
Sollte jemand ein Kapitel angehen möchten, bitte Bescheid geben, daß ich es als in Arbeit rot markiere.
Wenn es jemand durchlesen und korrigieren möchte, bitte Bescheid geben wenn passiert. Dann kann ich es grün markieren. Wenn korrekturgelesen und freigegeben dann dunkelgrün.

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(Die Liste wird vom Projekthelfer ständig um Zugänge ergänzt und überarbeitet)
Anlage, Linkverzeichnis im excel-format zum regenerieren der BBC
« Last Edit: October 06, 2013, 12:35:02 PM by Johann »
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Online Johann

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« Reply #1 on: February 01, 2013, 09:08:25 AM »
Auf lange Sicht
(Taking The Long View)
von
Ajaan Lee Dhammadharo
(Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya)
Aus dem Thailändischen ins Englische übersetzt von Thanissaro Bhikkhu
Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt von Lothar Schenk
© Nur zur unentgeltlichen Verteilung

Die meisten von uns neigen dazu, sich nur mit kurzen, kleinen, eng begrenzten Dingen zu beschäftigen. Beispielsweise glauben wir, am menschlichen Leben sei nicht viel dran - geboren werden und dann sterben - also achten wir nur auf die Befriedigung unseres Magens und unserer Gelüste. Es gibt kaum jemanden, der weiter denkt, der daran denkt, was nach dem Tod kommt. In dieser Sache sind wir kurzsichtig und denken nicht daran, gute Eigenschaften und Tugend in uns zu entwickeln, weil wir die Wahrheit nicht sehen und welche wichtigen Vorteile wir einmal in der Zukunft daraus ziehen werden.

Tatsächlich sind jedermanns Angelegenheiten wirklich langwierig und keineswegs kurz. Wären sie kurz, wüssten wir alle, wo wir herkommen und wie wir da hingekommen sind, wo wir sind. Mit der Zukunft wäre es genauso: wären unsere Angelegenheiten wirklich nur eine kurze Geschichte, wüssten wir, wohin wir gehen und was wir nach dem Tod sein werden.

In Wahrheit ist es aber so, dass fast niemand diese Dinge von sich weiß. Die einzigen, die es wissen, sind diejenigen, deren Geist in guten Eigenschaften und Tugend fest verankert ist und die sich zu solcher Reinheit entwickelt haben, dass sie ein intuitives Verständnis erlangt haben, das sie in die Lage versetzt, zu sehen, wo sie hergekommen sind und wohin sie gehen. Solche Leute besitzen das innere Auge, weshalb sie fähig sind, Dinge in Vergangenheit und Zukunft zu sehen. Manchmal können sie nicht nur ihre eigenen Angelegenheiten, sondern auch die von anderen sehen. Das lässt sie die Nöte und Leiden erkennen, denen Menschen und andere in diese Welt hineingeborene Lebewesen unterworfen sind. Sie sehen den Kreislauf von Geburt, Altern, Krankheit und Tod. Sie sehen ihre früheren Leben, gute wie schlechte, und das erweckt in ihnen Betroffenheit und Ernüchterung, so dass sie dem Gedanken, noch einmal wiedergeboren zu werden, nichts mehr abgewinnen können. Folglich versuchen sie, ihre guten Eigenschaften und ihre Tugend weiter zu entwickeln, damit die Anzahl der für sie noch erforderlichen Wiedergeburten sich verringert. Stromeingetretene - diejenigen, die in den Strom zur Befreiung (Nibbana) eingetreten sind - werden beispielsweise höchstens noch sieben Mal wiedergeboren und danach niemals wieder. Einmalwiederkehrer werden in der Menschenwelt nur noch einmal wiedergeboren, und Nichtwiederkehrer werden in den Brahmawelten wiedergeboren und erlangen dort die Befreiung.

Was die Stromeingetretenen betrifft, so werden sie, obwohl sie wiedergeboren werden müssen, an sicheren Orten wiedergeboren. Sie werden nicht in Daseinsebenen wiedergeboren, auf denen Mangel herrscht, etwa bei den hungrigen Schatten, hasserfüllten Dämonen oder gewöhnlichen Tieren. Sie werden als menschliche Wesen wiedergeboren, aber als besondere menschliche Wesen, nicht so wie der Rest von uns. Was ist besonders an ihnen? Sie haben nur wenige Befleckungen im Herzen, keine dicke Schicht von Befleckungen wie bei gewöhnlichen Leuten. Sie haben ein angeborenes Gewissen und intuitives Gespür für Recht und Unrecht. Sie mögen zwar von Zeit zu Zeit etwas Böses tun, aber sie sehen den Schaden, der daraus entsteht, und verspüren dann ein Gefühl der Scham, das sie wünschen lässt, dass ihre Befleckungen sie niemals wieder zu Missetaten führen mögen.

Leute, die dem Wiedergeborenwerden nichts mehr abgewinnen können, strengen sich besonders stark an, um ihre Tugenden zu entwickeln, damit sie nicht mehr zurückkommen und wiedergeboren werden müssen. Wenn ihr die Anzahl eurer zukünftigen Wiedergeburten vermindern möchtet, dann solltet ihr unentwegt eure guten Eigenschaften und euren inneren Wert steigern. Anders gesagt, macht euer Herz rein und hell durch Großzügigkeit, tugendhaftes Verhalten und Meditation. Haltet eure Gedanken, Worte und Taten im Gleichgewicht, abgeschieden von innerem wie äußerem Bösem. Wenn man in Worten und Taten keine Laster hat, dann nennt man das abgeschieden von äußerem Bösem. Wenn der eigene Geist fest in der meditativen Sammlung verankert und frei von hinderlichen Ablenkungen ist, dann nennt man das abgeschieden von innerem Bösem. Auf diese Weise kann man sich sowohl innen als auch außen in Frieden und Wohlergehen befinden. Wie der Buddha sagte: "Glücklich ist der in der Abgeschiedenheit Zufriedene."

Wenn diese Art von Abgeschiedenheit sich im Geist zeigt, fließen alle Arten von wertvollen Eigenschaften ohne Unterlass herein. Das Herz erhebt sich höher und höher, bis es nach überhaupt nichts mehr verlangt. War man gewöhnt, viel zu essen, möchte man jetzt nicht mehr viel essen. War man gewöhnt, maßvoll zu essen, dann gibt es Zeiten, an denen man überhaupt nicht mehr essen möchte. War man gewöhnt, viel zu sprechen, möchte man jetzt lieber schweigen. War man gewöhnt, lange zu schlafen, möchte man nur noch wenig schlafen. Ganz gleich, wie die Lebensumstände sind, wird das Herz vollkommen glücklich sein, ohne Furcht vor irgend etwas oder irgend jemandem. So verringert man die Anzahl der eigenen künftigen Wiedergeburten.

* * *

Solltet ihr irgendwelche Gebiete entdecken, auf denen es euch noch an innerem Wert fehlt, solltet ihr versuchen, den Mangel sogleich wett zu machen. Bleibt beständig in eurer Meditationsausübung und sorgt dafür, dass der Geist klar ist, frei von den Ablenkungen, die ihn in den Dreck ziehen würden. Dreck ist, wo Tiere leben - Schweine, Hunde, Enten, Hühner, Kühe. Für Menschen ist das kein geeigneter Aufenthaltsort. Wenn ihr wirklich ein Mensch seid, dann solltet ihr es vorziehen, an sauberen Orten zu leben, wo es keine Gefahren und Krankheitserreger gibt. Deswegen pries der Buddha die Abgeschiedenheit als Quelle des Glücklichseins. Also sucht euch nach Möglichkeit einen abgeschiedenen Ort, um im Geist zu verweilen, abgeschieden von hinderlichen Ablenkungen. Lasst euren Geist strahlen wie ein Juwel, und lasst euch nicht in Versuchung führen, das Gute, das ihr habt, für Unrat einzutauschen. Ihr solltet jederzeit achtsam sein, also erlaubt euch keine Geistesabwesenheit oder Vergesslichkeit.

* * *

Wenn euer Geist nicht in der Gegenwart bei eurem Körper bleibt, dann wird allerlei Böses - alle Arten von Ablenkungen - hereinströmen, um ihn zu überwältigen, so dass er von seinem inneren Wert abfällt, genau so wie ein leerstehendes Haus mit Sicherheit zu einer Brutstätte für Spinnen, Termiten und sonstiges Getier werden wird. Wenn ihr euren Geist fest in der Gegenwart bei eurem Körper haltet, seid ihr in Sicherheit. Wie jemand auf einem großen Schiff inmitten einer ruhigen See ohne Wind und Wellen: wohin man auch blickt, ist alles klar und rundum offen. Man kann weit in die Ferne schauen. Die Augen sind gestillt, was Sichtbares betrifft, die Ohren gestillt, was Hörbares betrifft, und so weiter mit den übrigen Sinnen. Der Geist ist gestillt, was Gedanken der Sinnlichkeit, des Übelwollens, des Schadens betrifft. Der Geist befindet sich in Abgeschiedenheit, Ruhe und in Frieden. Das ist der Ort, an dem wir unser "Ich"- und "mein"-Vermeinen aufgeben, wo wir das entfernte Ufer erreichen, uneingeschränkt und ohne Fesseln.

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Ein Stützpfeiler im Inneren
« Reply #2 on: February 01, 2013, 09:11:00 AM »
Ein Stützpfeiler im Inneren
(An Inner Mainstay)
von
Ajaan Lee Dhammadharo
(Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya)
Aus dem Thailändischen ins Englische übersetzt von Thanissaro Bhikkhu
Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt von Lothar Schenk
© Nur zur unentgeltlichen Verteilung

Gewöhnlich kann unser Herz kaum jemals still bleiben. Es muss über alle möglichen Gedanken und Vorstellungen, gute wie schlechte, nachdenken. Wenn wir Gutes erleben, halten wir es fest, um darüber nachzudenken. Wenn wir Schlechtes erleben, halten wir es fest, um darüber nachzudenken. Wenn uns etwas gelingt oder etwas misslingt, halten wir es fest, um darüber nachzudenken. Das lässt erkennen, wie ausgehungert der Geist ist. Denkt er über Dinge nach, die er mag, entwickelt er sinnliches Begehren. Denkt er über Dinge nach, die möglich sind, entwickelt er Begehren nach Möglichem. Denkt er über Dinge nach, die unmöglich sind, entwickelt er Begehren nach Unmöglichem, ohne dass wir es merken. Das nennt man Nicht-Gewahr-Sein. Wegen dieses Nicht-Gewahr-Seins hegen wir Gedanken, Urteile und Sorgen, welche zur Quelle für Zuneigungen, Abneigungen und Bindungen werden.

Manchmal können Dinge, über die wir nachdenken, so wie wir es uns vorstellen, wahr werden, manchmal nicht. Zwar hat es einen gewissen Nutzen über Dinge nachzudenken, die möglich sind, aber wir denken nur zu gerne mit Eifer über Dinge nach, die ausgeschlossen sind. Das heißt, selbst wenn manche Dinge unmöglich geworden sind, klammern wir uns immer noch so daran fest, dass wir uns schlecht behandelt oder enttäuscht fühlen. Wir versuchen, Dinge zum Guten zu wenden, die nicht mehr zu ändern sind. Wenn unsere Hoffnungen sich nicht erfüllen, ergreifen wir unsere Unzufriedenheit und halten uns daran fest; erfüllen sie sich aber, ergreifen wir die Befriedigung, die es uns verschafft, und halten uns daran fest. So kommt es jeweils zu Zuneigung und Abneigung. Wir greifen nach Gedanken über die Zukunft und nach Gedanken über die Vergangenheit und halten uns daran fest. Wenn uns etwas gelingt, greifen die meisten von uns nach dem Glücksgefühl, das es ihnen verschafft, und halten es fest. Wenn uns etwas misslingt, greifen wir nach unserer Enttäuschung und halten sie fest. Manchmal klammern wir uns an Gutes — aber wenigstens ermöglicht uns das Anklammern an Gutem, gewissermaßen kriechend weiterzukommen. Manchmal klammern wir uns aber auch an Dinge, die eindeutig schlecht sind.

Das ist der Umstand, weswegen der Buddha so viel Mitleid mit uns Menschen empfand. Auf welche Weise? Er bedauerte unsere Dummheit, die uns nicht begreifen lässt, was Leiden ist. Wir wissen, dass es wirklich weh tun kann, wenn wir von roten Ameisen gebissen werden, und trotzdem stecken wir unseren Kopf in den Ameisenbau und sitzen dann voller Schmerzen und Qualen herum. Was haben wir davon?

Sehen wir gute oder schlechte Anblicke mit unseren Augen, ergreifen wir sie und halten sie fest. Hören wir gute oder schlechte Klänge mit unseren Ohren, ergreifen wir sie und halten sie fest. Riechen wir gute oder schlechte Gerüche, schmecken wir gute oder schlechte Geschmäcke, spüren wir gute oder schlechte Tastempfindungen oder denken wir gute oder schlechte Gedanken, ergreifen wir sie und halten sie fest — und am Ende kleben jede Menge Anblicke an unseren Augen, Klänge an unseren Ohren, Gerüche an der Nasenspitze, Geschmäcke an der Zungenspitze, Tastempfindungen überall am ganzen Körper und Gedanken an unserem Geist. So kann es garnicht anders kommen als dass uns Anblicke die Augen verstopfen, Klänge die Ohren verstopfen, Gerüche die Nasenlöcher verstopfen, Geschmäcke die Zunge verstopfen, Tastempfindungen den Körper verstopfen und Gedanken den Geist verstopfen. Mit derart verstopften Sinnen, stehen wir im Dunkeln — das Dunkel des Nicht-Gewahr-Seins — und tasten überall herum, ohne den richtigen Weg zu finden, unfähig, überhaupt irgendwohin zu gehen. Unser Körper ist niedergedrückt von dieser Last und in unserem Geist herrscht Dunkelheit. Das nennt man, sich selber schaden, sich selber umbringen, seine Aussichten auf ein Weiterkommen zunichte machen.

Gedanken machen süchtig, besonders wenn sie von Schlechtem handeln. Sie bleiben uns lange in Erinnerung und wir denken oft daran. Das ist Verblendung, ein Weggefährte des Nicht-Gewahr-Seins. Deswegen müssen wir diese Art der Verblendung aus unserem Herzen vertreiben, indem wir dafür sorgen, dass wir achtsam und aufmerksam sind, voll bewusst bei jedem ein- und ausströmenden Atemzug. Eben daher kommt Gewahr-Sein, bewusstes Wahrnehmen. Wenn bewusstes Wahrnehmen stattfindet, zeigt sich auch Einsichtsvermögen. Wenn kein bewusstes Wahrnehmen stattfindet, wie sollen wir da das Begehren loswerden können? Wenn bewusstes Wahrnehmen stattfindet, hört jedes Begehren nach Sinnlichem, Begehren nach Möglichem und Begehren nach Unmöglichem auf, und es ist kein Anhangen mehr da. So beschreitet man den Edlen Weg.

Die meisten von uns lassen sich lieber in die Richtung treiben, die zu Schlechtem führt, als in die Richtung, die zu Gutem führt. Versucht jemand uns dazu zu bringen, etwas Gutes zu tun, müssen sie uns erst eine ganze Menge Gründe dafür liefern, und selbst dann rühren wir uns kaum. Aber wenn sie versuchen, uns dazu zu bringen, etwas Schlechtes zu tun, dann brauchen sie kaum mehr als ein, zwei Sachen zu sagen, und schon rennen wir ihnen nach. Deswegen sagte der Buddha: "Die Menschen sind Narren. Sie lieben es, ihren Hunger durch die Beschäftigung mit Schlechtem zu stillen." Und das ist noch nicht alles. Wir stillen unseren Hunger sogar mit Dingen, an denen überhaupt nichts Echtes dran ist. An Gutes zu denken ist uns nicht zuzumuten, aber Schlechtem jagen wir gerne hinterher, rufen es uns immer wieder ins Gedächtnis und denken daran. Wir bekommen kein Fleisch zum Essen, kein Fell zum Sitzen, und doch bleiben uns die Knochen im Hals stecken.

"Wir bekommen kein Fleisch zum Essen": das bedeutet, dass wir imaginäre Sachen aufsammeln, um über sie nachzudenken, aber sie machen uns nicht glücklich. Jemand, der seinen Mund aufmacht und etwas zum Essen hineinsteckt, der bekommt wenigstens etwas, das ihm den Bauch füllt, aber jemand, der mit offenem Mund herumläuft und den Hals reckt, dabei aber nichts als Luft zum Schlucken bekommt: das ist wirklich lächerlich. Sein Bauch ist leer und nicht das Geringste von Gewicht darinnen. Das steht für Gedanken, die nichts Echtes enthalten. Wir suchen sie heraus, sammeln sie auf und walzen sie nach allen möglichen Gesichtspunkten aus, ohne dass es uns irgend etwas bringt, außer dass wir davon unruhig und konfus werden. Nie haben wir Zeit, still an einem Ort sitzen zu bleiben, stattdessen rennen und springen wir andauernd herum, sodass die Haut an unserem Hinterteil nie die Gelegenheit bekommt, irgendwo mit einem Ort zum Sitzen Kontakt aufzunehmen. Das ist gemeint mit: "Wir bekommen kein Fell zum Sitzen". Wir können uns nicht hinlegen, wir können nicht sitzen bleiben — obwohl unser Körper sitzen mag, sitzt unser Geist nicht bei ihm. Wir bekommen kein Fleisch zum Essen, und stattdessen bleiben uns die Knochen im Hals stecken. Wir versuchen, sie zu schlucken, aber wir kriegen sie nicht hinunter; wir versuchen, sie wieder herauszuwürgen, aber sie kommen nicht heraus.

Wenn wir sagen: "Die Knochen bleiben uns im Hals stecken", dann bezieht sich das auf die vielerlei schlechten Vorlieben, die im Herzen stecken bleiben. Die "Knochen" sind hier die fünf Hemmnisse.

    (1) Sinnliches Verlangen: der Geist wird von Dingen, die er mag, eingenommen.

    (2) Übelwollen: Dinge, die uns nicht gefallen, sind wie im Herzen steckengebliebene Knochen. Der Geist greift Schlechtes auf, Dinge, die wir nicht mögen, bis wir schließlich Feindseligkeit, Ärger und Hass verspüren. Manchmal sammeln wir sogar alte Knochen ohne Geschmack wieder auf, die wir schon längst weggeworfen hatten — wie Hühnerknochen, mit denen man eine Brühe gekocht hat: das Fleisch ist abgefallen, der Geschmack ist herausgekocht, und alles, was übriggeblieben ist, das sind die harten, brüchigen Knochen, die man den Hunden hinwirft. Das steht für alte Gedanken, die zwanzig, dreißig Jahre zurückreichen, und die wir wieder hervorholen, um an ihnen herumzunagen. Schaut euch an: euer Geist ist so ausgehungert, dass er alte Knochen auslutschen muss. Das ist wirklich erbärmlich.

    (3) Mattigkeit: Wenn der Geist sich solcherart nur von Unrat ernährt hat, in dem nichts Nahrhaftes steckt, schwindet seine Stärke zwangsläufig dahin. Er wird schläfrig und niedergedrückt und nimmt keine Notiz mehr von den Worten anderer Leute. Er hört ihre Fragen nicht mehr und versteht auch nicht mehr, was sie ihm sagen wollen.

    (4) Unrast: Der Geist wird reizbar und unkonzentriert, und darauf folgt —

    (5) Ungewissheit: Wir kommen möglicherweise zu dem Schluss, dass Gutes schlecht sei, oder Schlechtes gut, Falsches richtig oder Richtiges falsch. Wir handeln vielleicht im Einklang mit dem Dhamma, aber wir sehen es nicht so, oder im Gegensatz zum Dhamma — aber im Einklang mit unseren Vorlieben — und merken es nicht. Alles bleibt uns im Hals stecken und wir können uns nicht entscheiden, welchen Weg wir einschlagen sollen, also drehen sich unsere Gedanken ständig im Kreis, wie jemand, der Stunde um Stunde im Boot auf einem See herumrudert, ohne irgendwo hinzugelangen.

Das nennt man sich selbst Schaden zufügen, sich selbst weh tun, sich selbst umbringen. Und wenn wir uns so etwas selber zufügen können, was könnte uns dann davon abhalten, es anderen zuzufügen? Eben deswegen sollten wir uns nicht erlauben, Gedanken des Neids, der Eifersucht oder des Ärgers zu hegen. Wenn irgend eine der fünf Hemmnisse im Herzen auftaucht, dann brechen Ungemach und Leiden über es herein wie ein Wolkenbruch, und es wird uns nicht gelingen, uns ihnen gegenüber zu behaupten. Das alles kommt eben vom Nicht-Gewahr-Sein, das verhindert, dass innere Qualitäten uns als Stützpfeiler dienen können. Selbst wenn wir in einer sieben- oder neunstöckigen Villa leben und teure Mahlzeiten in Nobelrestaurants essen sollten, würde uns das trotzdem kein Glück bringen.

Leute ohne innere Qualitäten sind wie heimatlose Vagabunden. Tagaus und tagein sind sie unvermeidlich der Sonne, dem Regen und dem Wind ausgesetzt, wie könnten sie da irgendwie Erleichterung von Hitze und Kälte finden? Ohne jeden Schutz müssen sie zusammengerollt daliegen, bis ihr Rücken ganz krumm und verbogen ist. Kommt ein Sturm, müssen sie hastig hierhin und dahin rennen, um Schutz zu finden: sie können sich nicht unter einen Baum stellen, weil sie Angst haben, dass der Baum umgeweht werden könnte und auf sie fallen würde. Sie können nicht auf offenem Feld bleiben, weil sie Angst haben, dass sie dann vom Blitz getroffen werden. Mittags ist die Sonne so heiß, dass sie nicht lange sitzen bleiben können — wie eine alte, barfüßige Frau bei glühender Sonnenhitze auf einer Asphaltstraße: sie kann nicht mit den Füßen auftreten, weil sie befürchtet, Blasen zu bekommen, also tänzelt sie mit den Zehenspitzen auf der Stelle, weil sie nicht weiß, wo sie ihre Füße hinsetzen soll.

Deswegen empfand der Buddha so viel Mitleid mit uns und lehrte uns, eine Zuflucht für uns zu finden, indem wir Gutes tun und innere Sammlung als Grundzug unseres Herzens entwickeln, so dass wir ein Zuhause im eigenen Inneren haben. Auf diese Weise müssen wir nicht leiden, und Andere haben auch etwas davon. Das nennt man, einen Stützpfeiler zu haben.

Leute ohne Stützpfeiler können nicht anders als sich mit Dingen zu beschäftigen, die keine wahre Bedeutung oder Wert haben — mit Dingen, die sie nicht vor Leiden beschützen können, wenn sich die Notwendigkeit ergibt. Jemand ohne die Weisheit, nach einem Stützpfeiler zu suchen, wird mit Gewissheit harte Zeiten erleiden müssen. Ich will diesen Punkt mit einer Geschichte verdeutlichen. Einmal gab es da ein Affenrudel, das in den oberen Ästen eines Waldes lebte, und seine Jungen überall hin mit sich trug. Eines Tages erhob sich ein schwerer Sturm. Sobald die Affen das Pfeifen des herannahenden Windes hörten, brachen sie Zweige und kleine Äste ab, um sich auf einem der größeren Äste ein Nest zu bauen. Nachdem sie die Zweige angehäuft hatten, krochen sie unter das Nest und schauten nach oben, um zu sehen, ob es noch irgendwo Löcher gab. Wo immer sie ein Loch sahen, häuften sie noch mehr Zweige und Äste darauf, bis alles dick und hoch aufgetürmt war. Und als dann der Wind und der Regen kamen, kletterten sie oben auf das Nest und saßen da mit offenen Mündern, zitternd vor Kälte, dem Wind und dem Regen ausgesetzt. Allein wegen ihrer eigenen Dummheit, hatte ihnen ihr Nest überhaupt keinen Schutz geboten. Schließlich blies ein heftiger Windstoß das Nest auseinander. Die Affen wurden überall in der Gegend herumgeschleudert und hingen am Ende hier und da von den Ästen herab, ihre Kleinen rutschten ihnen aus den Händen, und sie alle fühlten sich durch die ihnen widerfahrenen Härten und Schmerzen vollkommen erbärmlich.

Leute, die nicht nach innerem Wert als ihrem Stützpfeiler suchen, unterscheiden sich in Nichts von diesen Affen. Sie arbeiten, um Geld und Besitztümer aufzuhäufen, und glauben, dass ihnen diese Dinge Sicherheit geben werden, aber wenn der Tod kommt, kann ihnen keines dieser Dinge irgendwie Schutz bieten. Deswegen empfand der Buddha solches Mitleid für all die fehlgeleiteten Wesen in der Welt und gab sich solche Mühe, um uns beizubringen, dass wir nach inneren Qualitäten suchen sollen, um einen Stützpfeiler für uns selbst zu haben.

Von Leuten, die innere Qualitäten als Stützpfeiler haben, sagt man, sie seien nicht nur gut zu sich selbst, sondern auch zu Anderen, eben so, wie wir, wenn wir ein eigenes Haus haben, auch für Andere eine Hütte zum Wohnen bauen können. Wenn wir sehen, dass die Hütte eines Anderen einzustürzen droht, helfen wir dabei, Stroh für das Dach aufzutreiben; Wände für die linke Seite, die rechte Seite, Vorder- und Hinterseite zu bauen, um es vor Stürmen zu schützen; und den Boden anzuheben, um es vor einer Flut zu bewahren. Damit ist gemeint, dass wir anderen Leuten beibringen, wie sie ihren eigenen Herzenstrübungen entfliehen können, so wie es uns gelungen ist, bis zu welchem Grade es auch sein mag, den unseren zu entkommen. Wenn wir Andere dazu auffordern, meditative Sammlung auszuüben, ist das so, als wenn wir ihnen helfen, das Haus ihres Daches zu decken, damit sie nicht Sonne und Regen ausgesetzt sind. Wände für die Vorder- und Hinterseite zu bauen, bedeutet, dass wir ihnen sagen, sie sollen Gedanken an Vergangenheit und Zukunft keinen Raum geben; und Wände für die linke und rechte Seite bedeutet, dass wir ihnen sagen, keine Gedanken an Vorlieben und Abneigungen zu hegen. Den Boden über die Flutlinie anzuheben, bedeutet, dass wir sie dazu bringen, in der geistigen Sammlung fest verankert zu bleiben, indem sie ihren Geist innerlich ruhig bei ihrem Meditationsgegenstand halten.

Haben Leute erst einmal ein Haus mit guten Mauern, einem tüchtigen Dach und einem festen Boden, dann können sie, auch wenn sie sonst keinerlei andere äußere Besitztümer haben sollten — nur einen einzigen Fetzen, den sie ihr eigen nennen &mdash glücklich, sicher und zufrieden sein. Aber wenn euer Haus im Schlamm versunken ist, welche Hoffnung gibt es dann für eure Besitztümer? Am Ende müsst ihr euch mit Krabben, Würmern und anderem gruseligem Zeugs herumschlagen. Die Wände bestehen bloß noch aus Löchern, so dass die Leute glatt durch euer Haus hindurchsehen können, an einem Ende hinein, zum anderen hinaus. Selbst vier, fünf Meilen weit entfernt, können sie alles sehen, was ihr habt. Wenn das der Fall ist, werden sich Diebe zusammenrotten und euch ausrauben — d.h. alle Arten schlechter Gedanken und Vorlieben werden eindringen und euer Herz ausplündern.

Und euer Dach, das besteht auch nur aus Löchern. Man schaut nach oben und kann die Sterne sehen. Der Holzstaub von den Termiten wird in eure Ohren und Augen rieseln, und vorbeifliegende Vögel werden euch mit ihrem Mist bekleckern. Also könnt ihr am Ende bloß noch dasitzen und euch voller Verzweiflung die Haare raufen, weil ihr keinen Schutz habt.

In diesem Fall solltet ihr Mitleid mit euch selbst haben und euren eigenen inneren Wert entwickeln. Übt euch in innerer Sammlung bis euer Herz Schritt für Schritt zur Reife gelangt. Wenn ihr so handelt, werdet ihr das Licht der Einsicht entwickeln, welche das Dunkel des Nicht-Gewahr-Seins aus eurem Herzen zu vertreiben vermag. Wenn kein Nicht-Gewahr-Sein mehr euer bewusstes Wahrnehmen trübt, werdet ihr frei von Begierde und Anhaften sein und letztendlich die Befreiung erlangen.

Deswegen sollten wir alle die Meditation ausüben und unsere Herzen dazu bringen, nichts außer Gutes im Inneren zu entwickeln, ohne sich davon abbringen oder entmutigen zu lassen. Was es da auch an Gutem gibt, krempelt die Ärmel hoch und stürzt euch hinein. Selbst wenn ihr mit dem Kopf gegen die Wand rennen und auf der Stelle sterben solltet, solltet ihr kein Bedauern verspüren. Wenn ihr bei euren rechten Bemühungen derart mutig seid, werden sich alle eure Angelegenheiten sicherlich im Einklang mit euren Hoffnungen und Wünschen entwickeln. Aber falls Böses kommen sollte und in euer Heim — euer Herz — einziehen möchte, jagt es fort. Lasst es nicht einmal eine einzige Nacht lang dableiben.
* * *

Leute, die gerne Gedanken, Sorgen usw. aufsammeln, um sich an ihnen festzuhalten, unterscheiden sich in keiner Weise von Gefangenen, die man mit Kette und Bleikugel festgebunden hat. Sich an Gedanken über die Vergangenheit festzuhalten ist als hätte man ein Seil um die Hüfte gebunden, das an einem Pfosten hinter einem befestigt ist. Sich an Gedanken über die Zukunft festzuhalten ist als hätte man ein Seil um den Hals gebunden, das an einer Tür vor einem befestigt ist. Sich an Gedanken von Dingen, die man mag, festzuhalten ist als hätte man ein Seil um das rechte Handgelenk gebunden, das an einem Pfosten zur Rechten befestigt ist. Sich an Gedanken von Dingen, die man nicht mag, festzuhalten ist als hätte man ein Seil um das linke Handgelenk gebunden, das an einer Wand zur Linken befestigt ist. In welche Richtung man auch gehen möchte, man wird von dem Seil auf der gegenüberliegenden Seite zurückgehalten, also wie soll man da hoffen können, überhaupt irgendwohin zu gelangen?

Leute aber, die sich von den Fesseln ihrer Gedanken befreit haben, die stehen aufrecht und frei da, wie Soldaten oder Krieger mit Waffen in beiden Händen, die keine Furcht vor Angreifern zu haben brauchen, aus welcher Richtung sie auch kommen mögen. Wenn irgendwelche Angreifer sie erblicken, trauen sie sich nicht, sich ihnen zu nähern, also können sie immer siegesgewiss sein.

Aber wenn wir so einer sind, der an allen Seiten mit Seilen festgebunden ist, den fürchtet keiner, weil wir keine Möglichkeit haben, uns ihnen irgendwie entgegenzustellen, um sie zu vertreiben. Wenn sich uns Feinde nähern, können wir bloß immerzu an ein und derselben Stelle auf und ab hüpfen.

Darum möchte ich, dass wir alle uns selbst einem prüfenden Blick unterziehen und versuchen, uns von allen äußerlichen Gedanken und Beschäftigungen zu befreien. Lasst nicht zu, dass sie in eurem Herzen stecken bleiben. Dann wird eure Meditation Ergebnisse zeitigen, euer Geist wird zum Überweltlichen voranschreiten, und ihr könnt gewiss sein, dass ihr eines Tages siegreich sein werdet.


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« Last Edit: September 24, 2013, 04:57:25 PM by Johann »
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Äußeren Reichtum gegen inneren Reichtum eintauschen
« Reply #3 on: February 01, 2013, 09:12:34 AM »
Äußeren Reichtum gegen inneren Reichtum eintauschen
(Trading Outer Wealth for Inner Wealth)
von
Ajaan Lee Dhammadharo
(Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya)
Aus dem Thailändischen ins Englische übersetzt von Thanissaro Bhikkhu
Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt von Lothar Schenk
© Nur zur unentgeltlichen Verteilung

Innerer Reichtum, so sagen es die Schriften, bedeutet sieben Dinge — Vertrauen, Tugend, intuitives Gewissen, sittliche Zurückhaltung, Breite des erlernten Wissens, Großzügigkeit und weises Einsichtsvermögen — aber einfach ausgedrückt bezieht sich der Ausdruck innerer Reichtum auf die guten inneren Eigenschaften, die wir in uns aufbauen. Äußerer Reichtum — Geld und materielle Güter — hat keine klaren, feststehenden Eigentümer. Heute mögen sie uns gehören, morgen nimmt sie vielleicht jemand mit sich. Manchmal gehören sie uns, manchmal gehören sie anderen. Selbst bei Sachen, die fest im Boden verankert sind, wie etwa Bauernhöfen oder Obstplantagen, kann man nicht verhindern, dass sie von einer Hand zur nächsten wechseln.

Auch wenn ihr euch darin schult, dasjenige weise Einsichtsvermögen zu erlangen, das erkennt, dass weltliche Dinge unzuverlässig und trügerisch sind, lasst euern Besitz — eure weltlichen Besitztümer — dennoch nicht brachliegen. Der Buddha lehrt uns, unser Land zu bepflanzen, damit wir aus der Ernte Nutzen ziehen können. Wenn wir unser Land nicht nutzbringend verwenden, wird es gewiss bald an jemand anderen fallen. Anders gesagt sollten wir, wenn wir Anspruch auf ein Grundstück erheben, es mit Erntepflanzen bewirtschaften. Sonst wird die Regierung unseren Anspruch nicht anerkennen, und wir werden unser Recht darauf verlieren. Selbst vor Gericht hätten wir keine Chance, zu gewinnen. Sobald ihr also erkennt, wie schwach begründet ein Anspruch auf ein brachliegendes Grundstück ist, solltet ihr es eiligst mit Erntepflanzen bewirtschaften, damit die Regierung euren Anspruch anerkennt und euch einen Titel auf das Land gewährt.

Das bedeutet, dass wir aus unseren materiellen Besitztümern Nutzen ziehen sollen, indem wir großzügig mit ihnen umgehen und sie so verwenden, dass sich der innere Reichtum der Großzügigkeit in uns entwickelt. Auf diese Weise werden sie zu der Art von Reichtum, an dem wir die vollen Rechte haben, und der uns sogar noch in zukünftigen Leben Nutzen bringen wird.


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« Last Edit: September 24, 2013, 04:57:18 PM by Johann »
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Körperschulden
« Reply #4 on: February 01, 2013, 09:14:15 AM »
Körperschulden
(Bodily Debts)
von
Ajaan Lee Dhammadharo
(Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya)
Aus dem Thailändischen ins Englische übersetzt von Thanissaro Bhikkhu
Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt von Lothar Schenk
© Nur zur unentgeltlichen Verteilung

Unser Körper hier: tatsächlich gibt es daran nicht das Geringste, das uns wirklich gehört. Von Tieren und Pflanzen haben wir ihn her — von Schweinen, Garnelen, Hühnern, Fischen, Krabben, Kühen usw. und von verschiedenem Gemüse, von Früchten und von Getreide, die zu Speisen gemacht wurden, die wir gegessen haben, die der Körper gekaut und verdaut und in Blut, das die einzelnen Körperteile ernährt, umgewandelt hat. Anders gesagt, haben wir gekochte Dinge genommen und wieder in ungekochte Dinge zurückverwandelt: Ohren, Augen, Hände, Arme, Rumpf usw. Daraus entstehen dann männlich und weiblich, man gibt ihnen Status und Ehrentitel, und so kommt es am Ende, dass wir diesen ganzen Konventionen auf den Leim gehen. Tatsächlich sind aber unsere Köpfe Kohlköpfe, unsere Haare sind Schweineborsten, unsere Knochen sind Hühner- und Entenknochen, unser Fleisch ist Rindfleisch usw. Es gibt nicht ein einziges Teil, das uns wirklich gehört, aber wir beanspruchen das Ganze für uns und behaupten, es sei dieses oder jenes. Wir vergessen die ursprünglichen Besitzer, von denen wir das alles bekommen haben, und eignen es uns also an. Wenn dann die Zeit naht, wo sie kommen und alles wiederhaben wollen, da wollen wir es nicht mehr hergeben, und dann geht es drunter und drüber und bringt Leiden für uns, wenn der Tod naht.

Wenn all die Tiere, die wir gegessen haben, jetzt in diesem Augenblick aus uns heraustreten würden (dabei rede ich nicht mal von den ganz großen, wie Kühe und Ochsen; sagen wir, es wären nur die kleinen — Garnelen, Fische, Austern, Krabben, Hühner, Enten und Schweine —, die herauskämen), dann wäre in diesem Meditationssaal nicht genug Platz für sie alle. Keiner könnte mehr leben hier im Kloster. Wieviele Schweine, Enten, Hühner und Garnelen hat jeder von uns gegessen? Wieviele Schwärme an Fisch? Wenn man das ausrechnen würde, wer weiß, was für eine Zahl dabei heraus kommen würde — all die Tiere, die wir selber zum Essen getötet haben, oder die andere für uns getötet haben. Wie könnt ihr glauben, dass diese Tiere nicht kommen und einen Ausgleich dafür verlangen werden? Wenn wir ihnen nichts geben können, dann werden sie mit Sicherheit alles, was wir haben, wieder in Besitz nehmen. An der Schwelle des Todes: genau da werden sie uns umringen und verlangen, dass wir unsere Schulden bezahlen sollen. Wenn wir dann nichts für sie haben, werden sie uns einfach niedertrampeln. Nur wenn wir genug haben, was wir ihnen geben können, werden wir ungeschoren davonkommen.

Anders gesagt: wenn wir innerlich viel Gutes entwickelt haben, dann werden wir in der Lage sein, etwaigen Schmerzen, die uns quälen, Paroli zu bieten und den Körper mit Anstand zurückzugeben — das heißt, unser Anhangen daran aufzugeben. Das ist der Augenblick, in dem wir Frieden finden. Wir sollten uns klar machen, dass der Körper uns schon jetzt, tagtäglich, Stück für Stück, verlässt und uns gehen lässt. Wir aber haben ihn noch nie verlassen, haben ihn keineswegs gehen lassen. Wir hängen auf jede denkbare Art und Weise an ihm, zum Beispiel ist es beim Essen so: wir hängen am Essen, aber das Essen hängt nicht an uns. Essen wir es nicht, gibt es nicht einen Mucks von sich. Das ganze Anhangen liegt nur auf unserer Seite.

Freude, die uns der Körper bringt, ist weltliche Freude: einen Augenblick lang gut und gleich wieder anders. Sie bleibt nicht und sie ist nicht von Dauer, ganz und gar nicht. Nehmt einmal das, was ihr esst: wann genau ist es gut und wohlschmeckend? Gut und einladend sieht es nur aus, wenn es schön angerichtet auf einem Teller liegt. Und wohlschmeckend ist es nur in dem kurzen Augenblick, wo ihr es im Mund habt. Und wie ist es, wenn es die Kehle hinuntergerutscht ist? Und wenn es in die Eingeweide gelangt ist und am anderen Ende wieder herauskommt, wie ist es dann? Es ändert sich die ganze Zeit. An solche Dinge zu denken reicht aus, um einem die Illusionen über alles in der Welt zu nehmen.

Weltliche Freude ist nur gut, wenn sie heiß und frisch ist, wie frisch gekochter Reis auf einem Teller, wenn er noch heiß ist und dampft. Wenn man ihn kalt werden lässt, schmeckt er nicht mehr. Lässt man ihn stehen, bis er hart wird, kriegt man ihn nicht mehr hinunter; und lässt man ihn über Nacht liegen, wird er schlecht und man muss ihn wegwerfen.

Was die Freude des Dhamma betrifft, die ist wie das Leuchten der Sterne oder die Farbe von Gold. Das Leuchten der Sterne ist klar und rein. Bei ihrem Anblick fühlt sich ein jeder beruhigt und erquickt. Ist jemand niedergeschlagen und er blickt zu den Sternen auf, schon verschwindet seine Niedergeschlagenheit. Was die Farbe von Gold betrifft, so schimmert und glänzt es immer gleich. Egal, wozu das Gold verarbeitet wird, seine Farbe verändert sich nicht. Es schimmert und glänzt genau wie immer.

Genau so dauerhaft ist auch die Freude des Dhamma und ist für diejenigen, die ihn ausüben, alle Zeit hindurch erquickend. Deswegen streben vernünftige Leute nach Freude im Dhamma und geben ihre wertlosen, bedeutungslosen weltlichen Freuden auf, um sie für dauerhafte Freude einzutauschen, indem sie die Meditation ausüben, bis ihre Herzen und Taten jene Stufe der Güte, Schönheit und Reinheit erreicht haben, die jenseits von allem Tun, jenseits von Leiden und Unbehagen liegt.


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« Last Edit: September 24, 2013, 04:57:14 PM by Johann »
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Gülle fürs Herz
« Reply #5 on: February 01, 2013, 09:15:38 AM »
Gülle fürs Herz
(Nightsoil for the Heart)
von
Ajahn Lie Dhammadharo
(Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya)
© Nur zur unentgeltlichen Verteilung

Schönes entsteht aus Schmutzigem, nicht etwa aus Sachen, die erfreulich und sauber sind. Zum Beispiel wachsen Feldpflanzen und Bäume gesund und schön heran, weil sie mit faulem, übelriechendem Kompost und Gülle gedüngt werden. Genauso bringt die Begegnung mit Unangenehmem ein schönes Herz hervor. Wenn uns Schlechtes widerfährt, hat das Herz Gelegenheit zu reifen.

Mit "Schlechtem" sind hier Verlust von Reichtum, Verlust von Ansehen, Anfeindungen und schmerzliche Erlebnisse gemeint. Wenn so etwas einer Person widerfährt, deren Herz in rechter Weise innerlich gesammelt ist, dann verwandet es sich in Gutes. Erst waren diese Dinge unsere Feinde, aber am Ende werden sie zu unseren Freunden. Damit ist gemeint, dass diese vier schlimmen Dinge, wenn sie uns zustoßen, uns zur Vernunft bringen können: "Oh ja. Das ist das Schlimme am Verlust von Reichtum. Das ist das Schlimme am Verlust von Ansehen, an schmerzlichen Erlebnissen, an Anfeindungen. So kann der Lauf der Welt sich ändern und sich gegen uns wenden, also sollte man sich nicht mitreißen lassen, wenn die Welt sich von ihrer guten Seite zeigt."

Wenn Meditierende auf diese vier Arten von Schlechtem treffen, entwickelt sich ihr Herz weiter. Die Kehrseiten dieser vier schlechten Dinge — Reichtum, Ansehen, Freude und Lob — verlieren immer mehr an Reiz und Anziehungskraft für sie; sie lösen sich immer mehr von ihnen ab, bis sie, wenn ihnen Gutes widerfährt, nicht mehr dazu gebracht werden können, sich daran festzuhalten oder sich davon mitreißen zu lassen, sondern stattdessen ihr Herz auf eine höhere Stufe heben. Wenn sie hören, dass jemand sie heruntermacht oder ihnen Böses nachsagt, dann ist das für sie, als wären sie ein Bleistift, der mit dem Messer geschärft wird. Je länger sie geschärft werden, desto feiner wird ihre Spitze.

Verlust an Reichtum ist eigentlich gut für euch, wisst ihr. Ihr könnt davon lernen, nicht an Geld und materiellen Gütern, die Andere euch anbieten, festzuhalten oder euch davon den Kopf verdrehen zu lassen. Andernfalls sinkt ihr um so tiefer, je mehr ihr habt — bis ihr schließlich ertrinkt, weil ihr in eurer Gier nach Besitz steckenbleibt.

Verlust an Ansehen ist auch gut für euch. Wenn sie euch, zum Beispiel, als wohlgelittenem Bürger den guten Namen wegnehmen und euch einen Hund nennen — dann macht das die Dinge für euch nur einfacher, denn Hunde haben keine Gesetze. Sie können ungehindert tun, was sie wollen, ohne dass ihnen jemand eine Geldstrafe aufbrummt oder sie ins Gefängnis steckt. Aber wenn sie euch zu einem Prinz oder Herzog machen, dann seid ihr wirklich übel dran. Plötzlich seid ihr ganz groß: Arme, Hände, Füße und Beine werden übergroß und sind bloß noch im Weg, wo ihr auch hingeht oder was ihr auch tun wollt.

Reichtum, Ansehen, Freude und Lob sind nicht im Geringsten dauerhaft oder verlässlich. Je mehr man über diese Dinge richtig nachdenkt, desto weniger beeindruckend oder anstrebenswert findet man sie, bis man schließlich feststellt, dass man ihnen gegenüber gleichgültig geworden ist: man ist weder angenehm noch unangenehm berührt von ihnen. Dadurch entwickelt sich Gleichmut im Herzen, so dass es sich in unerschütterlicher Sammlung einigen und auf dem Übungsweg immer weiter vorankommen kann — wie bei Salat und Kohl, den chinesische Bauern in Reihen anpflanzen: je mehr Gülle sie zur Düngung bekommen, desto schneller, schöner und gesünder wachsen sie heran. Würde man ihnen bloß klares, sauberes Wasser geben, wären sie am Ende ganz kränklich und verkrüppelt.

Deswegen sagen wir, dass es Leuten, die Achtsamkeit und innere Sammlung entwickelt haben, sogar noch besser geht, wenn der Lauf der Welt sich ins Hässliche kehrt und zum Schlechten wendet. Wenn die Welt sich nur von ihrer guten Seite zeigt, lässt man sich bestimmt davon umgarnen und bleibt darin stecken, wie ein Samenkorn, das in seiner Hülle bleibt und nie zum Wachsen kommt. Aber hat sich erst ein Schößling gebildet, dann wächst und gedeiht der Samen um so mehr, je mehr Sonne, Wind, Regen und Dünger er bekommt — das heißt, um so mehr wächst euer Einsichtsvermögen in immer neuen Verzweigungen zu Wissen und Weisheit heran und führt euch zu unmittelbarer Einsicht und weiter zum Überweltlichen, wie bei dem alten chinesischen Gemüsebauern, der mit lauter Exkrementen Millionen verdient hat und reich geworden ist.


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« Last Edit: September 24, 2013, 04:57:10 PM by Johann »
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Die reine Wahrheit
« Reply #6 on: February 01, 2013, 09:17:03 AM »
Die reine Wahrheit
(The Honest Truth)
von
Ajahn Lie Dhammadharo
(Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya)
© Nur zur unentgeltlichen Verteilung

 

Bei unserer ersten Begegnung mit den Feuern von Gier, Abneigung und Verblendung kommen sie uns behaglich und warm vor. Wie jemand, der in der kalten Jahreszeit an einem Feuer sitzt: Während er sich durchwärmen lässt, wird er immer schläfriger und unvorsichtiger, bis er sich, ohne es zu merken, an Händen und Füßen verbrennt und am Ende mit dem Kopf voraus in die Flammen stürzt.

* * *

Die Freuden, die Menschen in der Welt erleben, rühren daher, dass sie die Dinge nur oberflächlich betrachten. Nehmt, zum Beispiel, einen Teller voll Reis. Wenn man die Leute fragt, was an Reis gut ist, dann sagen sie: "Er schmeckt gut und macht auch noch satt." Aber so pflegte der Buddha nicht zu antworten. In seiner Antwort sprach er sowohl davon, wie es ist, wenn man den Reis in den Mund steckt, als auch davon, wie es ist, wenn er am anderen Ende wieder herauskommt. Deswegen beinhaltete seine Sicht der Dinge sowohl Ursache als auch Wirkung. Er betrachtete die Dinge nicht nur von einer Seite.

Der Buddha sah, dass das Wohlergehen und das Glück, das von gewöhnlichen Freuden ausgeht, nicht dauerhaft ist. Er wollte ein Wohlergehen und ein Glück haben, das nicht den Weg geht, den die weltlichen Freuden nehmen, die sich die meisten Menschen wünschen. Deswegen verließ er seine Familie und seine Freunde und ging fort, um in Abgeschiedenheit zu leben. Er sagte sich: "Ich kam alleine in diese Welt und werde sie alleine wieder verlassen. Niemand hat mich geheißen, geboren zu werden und wieder zu sterben, also bin ich niemandem zu irgend etwas verpflichtet. Ich muss niemanden fürchten. Bei allem was ich tue, wenn etwas vom Standpunkt der Welt aus gesehen richtig erscheint, aber vom Standpunkt der Wahrheit aus falsch ist – und falsch vom Standpunkt meines Herzens aus — dann bin ich auf keinen Fall bereit, so etwas zu tun."

Also fragte er sich: "Jetzt, da du als Mensch geboren worden bist, was ist das Höchste, das du in dieser Welt haben willst?" Und er knüpfte die folgende Bedingung an seine Antwort: "Bei deiner Antwort musst du wirklich ehrlich und wahrhaftig mit dir selbst sein. Und wenn du erst deine Antwort gegeben hast, dann sollst du diese Antwort als unabänderliches Gesetz betrachten, dem du dein Siegel aufgedrückt hast, und für das es kein zweites Siegel geben soll. Also, was strebst du an, und wie strebst du es an? Du musst eine ehrliche Antwort geben, verstanden? Etwas Falsches werde ich nicht gelten lassen. Und an die Antwort, die du gegeben hast, musst du dich auch halten. Du darfst nicht zum Verräter an dir selbst werden."

Als er sich seiner Antwort gewiss war, sagte er zu sich: "Ich will nur das höchste und verlässlichste Glück und Wohlergehen: dasjenige Glück, das sich nicht in etwas Anderes verwandelt. Außer dieser einen Sache will ich nichts in der Welt."

Nachdem er diese Antwort gegeben hatte, hielt er sich strikt daran. Er ließ es nicht zu, dass irgendetwas, das seinem Herzen auch nur das geringste Leid oder die kleinste Ablenkung verursachen konnte, als Verunreinigung daran haften blieb. Mit aller Kraft bemühte er sich beharrlich und ohne Unterlass darum, die Wahrheit zu entdecken, bis er schließlich zur Wahrheit erwachte: zur Wirklichkeit der Befreiung.

Wenn wir nach der Wahrheit suchen, wie es der Buddha getan hat, — wenn wir in unseren Absichten und in unserem Tun wahrhaftig sind — dann kann uns die Wahrheit auf keinen Fall verborgen bleiben. Aber wenn wir uns selbst gegenüber nicht wahrhaftig sind, dann werden wir das wahrhaftige Glück, das der Buddha entdeckt hat, nicht finden. Wir sagen zwar, wir möchten glücklich sein, aber dann gehen wir hin und springen ins Feuer. Wir wissen, dass bestimmte Dinge Gift sind, aber wir lassen uns davon nicht abhalten und trinken sie trotzdem. So etwas nennt man: zu einem Verräter an sich selbst werden.

* * *

Jeder Mensch auf der Welt möchte glücklich sein — selbst gewöhnliche Tiere streben nach Glück — aber unsere Handlungen stehen meistens nicht im Einklang mit dem, was wir anstreben. Aus diesem Grund gelingt es uns nicht, das Glück, das wir uns wünschen, zu erlangen, einfach, weil in uns keine Wahrhaftigkeit ist. Zum Beispiel, wenn die Leute hier ins Kloster kommen, wenn sie spenden, die Tugendregeln einhalten und in Meditation sitzen — wenn sie das nur wegen des Lobs oder wegen ihres guten Rufs tun, dann steckt kein wirklicher Verdienst in dem, was sie tun. Sie erlangen dadurch kein wahrhaftes Glück, und am Ende sind sie enttäuscht und unzufrieden. Dann fangen sie an und behaupten, dass man mit Spenden, Einhalten der Tugendregeln und Meditation nichts Gutes bewirken könne. Anstatt sich klarzumachen, dass sie nicht aufrichtig und wahrhaftig waren, als sie diese Dinge taten, behaupten sie, dass an Buddha, Dhamma und Sangha nichts wirklich Gutes sei, dass die Lehren des Buddha ein Haufen Unsinn und Lügen seien. Aber in Wirklichkeit sind die Lehren des Buddha eine Sache der Wahrhaftigkeit. Wenn jemand den Lehren des Buddha nicht mit Wahrhaftigkeit gegenübertritt, werden die Lehren des Buddha ihm gegenüber auch nicht wahrhaftig sein - und derjenige wird nicht fähig sein, zu erkennen, was die wahren Lehren des Buddha sind.

* * *

Wenn wir Tugend, Sammlung und Einsicht üben, dann ist das, als nähmen wir die Juwelen und Prachtgewänder von Königen und Adligen, um unser Herz einzukleiden und zu schmücken. Aber wenn wir beim Üben nicht wahrhaftig sind, dann ist das, als gäben wir die Gewänder und Juwelen einem Affen zum Anziehen. Der Affe wird sie schmutzig machen und in Fetzen reißen, weil er überhaupt keinen Sinn für Schönheit hat. Wenn jemand das sieht, wird er es sofort durchschauen und merken, dass es nur eine Affenparade ist. Die Gewänder sind zwar echt, aber der Affe in ihnen ist es nicht. Wenn man ihn, zum Beispiel, mit der Mütze und Uniform eines Soldaten ausstaffiert, dann haben nur Mütze und Uniform etwas mit einem Soldaten zu tun, aber der Affe darin ist immer noch ein Affe und kein Soldat.

Deswegen lehrt uns der Buddha, bei allem, was wir tun, wahrhaftig zu sein — wahrhaftig beim Geben, wahrhaftig bei der Tugendausübung, wahrhaftig beim Entfalten von meditativer Sammlung und Einsicht. Tut nicht nur so, als ob. Wenn ihr wahrhaftig seid, dann wird euer Handeln ohne jeden Zweifel die Früchte eurer eigenen Wahrhaftigkeit zum Reifen bringen.


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« Last Edit: September 24, 2013, 04:57:05 PM by Johann »
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Eigenständigkeit
« Reply #7 on: February 01, 2013, 09:18:49 AM »
Eigenständigkeit
(Self-Reliance)
von
Ajahn Lie Dhammadharo
(Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya)
© Nur zur unentgeltlichen Verteilung

 

Im Christentum lehrt man: Hat man etwas Böses getan oder eine Sünde begangen, dann kann man es wegwaschen, indem man seine Sünde beichtet und Gott um Vergebung bittet. Gott wird dann so gnädig sein, seine Strafe aufzuheben, und man ist wieder rein. Aber im Buddhismus lehrt man etwas Derartiges überhaupt nicht. Wenn bei uns jemand etwas Böses tut, dann ist er derjenige, der seinen Fehler bereinigen muss, um die Strafe von sich abzuwenden. Das bedeutet: wenn eine Befleckung – Gier, Hass oder Verblendung – in eurem Herzen auftaucht, dann müsst ihr genau dort diese Befleckung aufheben, um ihr zu entgehen. Nur so könnt ihr dem Leiden entgehen, das sonst als natürliche Folge daraus entstehen würde.

Wir können das mit einem Mann vergleichen, der Gift trinkt und dadurch heftige Magenkrämpfe bekommt. Rennt er dann zum Arzt und sagt: "Doktor, Doktor, ich habe Gift getrunken und mein Magen tut mir ganz schlimm weh; bitte nimm eine Medizin für mich, damit die Schmerzen weggehen", dann wird das seine Schmerzen keineswegs kurieren. Wenn der Arzt und nicht der Kranke die Medizin nimmt, dann kann der Kranke damit rechnen, dass er stirbt.

Versteht also bitte das Eine: wir selber müssen unsere eigenen Befleckungen wegwaschen, indem wir den Dhamma – die Medizin des Buddha – ausüben, damit wir von dem Bösen und dem Leiden in unserem Herzen befreit werden. Den Buddha können wir nicht darum bitten, dass er unsere Fehler und unsere Leiden wegwäscht. Der Buddha ist einfach nur der Arzt, der den Wirkstoff entdeckt und die Medizin für uns zubereitet hat; aber nehmen müssen wir die Medizin. Wir müssen unsere Krankheit selbst behandeln, wenn wir gesund werden wollen.


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« Last Edit: September 24, 2013, 04:56:57 PM by Johann »
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Die Dämonen der Veruntrübung (Kilesa Mara)
« Reply #8 on: August 26, 2013, 12:53:02 PM »
Die Dämonen der Veruntrübung
(Kilesa Mara)

Es liegt in der Natur der Welt, daß da nichts völlig schlechtes ist. Alles muss zuletzt auch etwas Gutes an sich haben. Das Selbe gilt für die verschiedenen Formen von Mara, oder Dämonen der Verführung, die sich dir in der Praxis in den Weg stellen. Es ist nicht der Fall, daß sie uns immer behindern. Manchmal werden sie zu unseren Freunden und Kameraden, manchmal zu unseren Arbeitern und Unterstützern, manchmal zu unseren Sklaven, helfen uns und kümmern sich um uns. Das ist warum du, wenn du bedacht bist, den mittlerer Kurs gehen solltest. Auf der einen Seite, muss du dich auf deren schlechte Seite konzentrieren. Auf der anderen Seite musst du dich auf deren Gutes konzentrieren. Deren gute und schlechte Seite sind Realitäten, die zusammen existieren müssen. Was uns betrifft, müssen wir eine Stellung in der Mitte beziehen, Dinge untersuchen, sodass wir nicht aus Verdacht oder Voreingenommenheit heraus handeln. Sobald wir die guten Seiten sehen, können wir uns mehr mit ihnen bekannt machen. Wir werden Vertraut. Wenn wir bekannt und vertraut werden, entwickeln wir einen Gefühl von Verwandtschaft mit ihnen. Wie Buddha sagte: vissasa parama ñati: Vertrautheit ist die höchste Form von Verwandtschaft.

Selbst unsere Feinde werden, wenn wir mit ihnen vertraut werden, zu unseren Freunden. Unseren Kameraden. Unsere Mitarbeiter. Unseren Sklaven. Wenn wir auf die Dinge in dieser Weise blicken können, profitieren beide Seiten. Wir profitieren und unsere Maras profitieren ebenfalls. Zur Zeit Buddhas, zum Beispiel, wurde Buddha so vertraut mit Mara, das Mara sich sogar änderte und sich zugeneigt, zu den Verdiensten und der Geschicklichkeit fühlte, die Buddha entwickelt hat. Als Mara keine Macht mehr über Buddha hatte, zollte er Buddha seinen Respekt und fand sich gegen Himmel transportiert wieder. Und das ist nicht alles. Er wurde zu einem Bodhisattva. In der Zukunft wird er das Erwachen erreichen, wie ein völlig selbst-erwachter Buddha. So profitierte er und Buddha profitierte. Das ist die Natur von Leuten mit Einsicht: sie können schlechte Dinge nehmen und sie zu etwas guten machen.

Was uns betrifft, unterliegen wir noch immer der Herrschaft von verschiedenen Arten von Maras. Die furchterregenden Maras werden Kilesa-Maras genannt, die Dämonen der Veruntrübung. Die großen, die wirklich furchterregenden, sind Gier, Ablehnung und Verwirrung. Das sind die berühmten. Was die anderen betrifft, die sich mehr im Hintergrund aufhalten, hinter der Szene, diese sind kama-thanha, Sinnesbegierde, das Abmühen Dinge in solch eine Weise zu bekommen, das sie gegen das Dhamma sind; bhava-tanha, Verlangen Dinge so oder so haben zu wollen und vibhava-tanha, Verlangen, daß Dinge nicht passieren. Zum Beispiel möchtest du Wohlstand, einmal erreicht, nicht verlieren; wenn du Ansehen erreicht hast, möchtest du nicht, dass andere die Grenzen, die wir gegenüber anderen haben, wegwischt. Das ist vibhava-tanha. Diese drei Formen der Begierde sind auch Dämonen der Veruntrübungen, aber sind nicht so bekannt. Nur hin und wieder, innerhalb einer Langen Zeit, hörst du jemanden jene beim Namen nennen.
Was Gier, Abneigung und Verwirrung betrifft, sind diese sehr groß, sehr mächtig und sehr bekannt. Die Mutter aller dieser Maras ist Unwissenheit (avijja). Alles kommt aus Unwissenheit heraus. Güte kommt aus Unwissenheit. Böses kommt aus Unwissenheit. Um die Dinge bei ihrem Eigennamen zu nennen, ist Unwissenheit die Grundbedingung für Gestaltungen (sankhara), und Gestaltungen, wenn diese aufkommen, kommen in drei Arten:

* Verdienstvolle Gestaltungen: Absichten und Bedachtnahmen, die in die Richtung des Aufkommens von Güte gehen

* Unverdienstvolle Gestaltungen: Gedanken, die in die Richtung dessen was böse ist, korrupt, und unpassend, gehen, den Geist veruntrüben und ihn dazu bringen seinen Glanz zu verlieren; und

* neutrale Gestaltungen: Gedanken die weder verdienstvoll sind, noch schlecht. Wenn wir zum Beispiel daran denken, morgen zum Markt zu gehen oder auf's Feld Arbeiten, oder darüber, ein Bad zu nehmen oder zu Essen. Wenn Gedanken wie diese im Geist aufkommen, dann werden diese neutrale Gestaltungen genannt: denken, daß weder gut noch schlecht ist.

Diese Formen von Gestaltungen sind auch Dämonen der Veruntrübungen. Sie sind die Kinder von Mara, aber sie zeigen nur selten ihr Gesicht in der Öffentlichkeit. Sie sind wie die Kinder von Wohlgestellten, die Kinder des Königspalastes. Sie zeigen nur sehr selten ihr Gesicht an der Öffentlichkeit und so kennen nur wenige Leute ihre Namen und nur wenige haben deren Gesichter gesehen. Solange du keine Konzentration entwickelst, wirst du diese Schönheiten nicht zu Gesicht bekommen. Wenn du Konzentration entwickelt hast, kannst du hinein schielen, Einsicht benutzen, um die Vorhänge zur Seite zu schieben, und dann wirst du diese Kinder von Mara sehen.

Die Mutter von Mara, Unwissenheit, liegt noch tiefer versteckt. Unwissenheit bedeutet, nicht bekannt mit dem eigenen Geist zu sein, dein Denken als deinen Geist zu missverstehen; dein Wissen als den Geist zu missverstehen; denken, dass deine Gedanken über Vergangenheit und Zukunft dein Geist sind; denken, dass der Körper der Geist ist, oder der Geist im Körper ist, das Gefühl der Geist ist, oder Geist Gefühl, das mentale Qualitäten der Geist sind, oder der Geist mentale Qualitäten, das der Geist das Selbst ist, oder das Selbst der Geist; die Dinge nicht vom Selbst unterscheiden können, selbst mit allem verstrickt zu sein: das wird Unwissenheit genannt. In Kurze bedeutet Unwissenheit in der Gegenwart gefangen zu sein.

All diese Dinge, die ich bisher erwähnt habe, werden Dämonen der Veruntrübung genannt. Diese stören uns die ganze Zeit, gehen uns ständig in den Weg und das ist der Grund, warum sie Dämonen der Veruntrübung genannt werden. In welcher Weise sind sie Dämonen? Wenn du wirklich gierig wirst, stehen sie dir zum Beispiel im Weg, großzügig zu sein und eine Spende zu geben. Du möchtest einfach bekommen und ganz und gar nicht geben. Das ist warum Gier ein Dämon ist. Wenn du besessen von Dingen bist, fest an ihnen hältst und jemand zerstört, woran du festhältst, werden wir traurig und fühlen uns misshandelt. Das bringt deinen Geist in ein Konflikt und wühlt alles auf. Das ist warum Gier ein Dämon ist.

Das selbe gilt für Zorn. Wenn er einmal aufkommt, scherst du dich um nichts mehr. Du siehst andere Leute nur mehr als rote und schwarze Ameisen an: alles was du tun musst, ist auf sie zu steigen und damit sind sie erledigt. Die explosive Macht des Zornes ist verletzender als alles andere. Ob es dir nun möglich ist oder nicht, deiner Wege zu gehen, kümmert es dich nicht. Du bist schamlos und vermessen. Und wenn irgend jemand des Weges kommt und versucht dich zu überreden geschickt zu handeln, willst du von alle dem nichts wissen, was sie zu sagen haben. Der Zorn muss seiner Wege gehen, bis er von selber ausläuft. Das ist der Grund, warum er Dämon genannt wird, weil du nichts tun kannst, während du unter seiner Macht stehst.

Unwissenheit ist noch schlimmer. Unwissenheit durchströmt dich, in selber Weise, wie Blut durch jeden Teil deines Körpers fließt. Wenn wir schlechtes tun, sind wir unwissend. Wenn wir gutes tun, sind wir immer noch unwissend. Auch wenn wir gut gebildet im Dhamma sind, können wir damit noch nicht der Macht der Unwissenheit entrinnen. Ganz egal wer wir sind, bleibt sie uns auf den Fersen. Es mag sein, daß wir Verdienstvolles machen wollen, aber wenn wir unwissend sind, wissen wir nicht, was richtig und was falsch ist. Wir wollen einfach nur Verdienste. Wir halten Tugendregeln ein, weil wir gut sein wollen, aber wir wissen nicht wirklich was Tugend ist. Das Selbe ist, wenn wir Konzentration ausüben. Wir wollen Resultate, aber wir können rechte von falscher Konzentration nicht unterscheiden. Wir bleiben einfach dabei zu wollen. Das wird Unwissenheit genannt, dort wo unser Wissen nicht im Einklang mit der Wahrheit ist. Es ist nicht, dass wir nicht alles wissen. Wir wissen, aber das Wissen geht gerade Wegs weg von der Wahrheit. Wir sind wie eine Person, die ihre Orientierung verloren hat: sie kann nach wie vor gehen, es ist nur so, daß sie nicht am rechten Pfad ist. Angenommen, wir wollen nach Bangkok gehen, aber wir bringen den Weg durcheinander und gehen geradewegs nach BangPuu. Wir sind weg vom Pfad nach Bangkok, so weit wie man sich das nur denken kann, aber wir sind auf dem rechten Pfad nach NagPuu, und wir können weiter gehen. Es ist nicht so, daß du, wenn du auf dem falschen Pfad bist, nicht gehen kannst. Du kannst, nur ist es der falsche Pfad, soweit es dein Ziel betrifft. Du gehst einfach darauf zu enttäuscht zu Enden. Das ist der Grund, warum Unwissenheit Dämon genannt wird.

Die zweite Ebene von Dämons sind die verschiedenen Formen von Verlangen. Da gibt es drei Formen von Verlangen, aber sie lassen sich auf zwei Arten reduzieren. Wir übersetzten Verlangen als „Begierde“ und Begierde ist von zweierlei Art. Eine ist Begierde gemischt mit Lust in der gewöhnlichen weltlichen Weise. Die zweite hat keine Lust an sich. Es ist einfach ein Gefühl von Hang, Zuneigung, ein Mögen eines Objektes. Zum Beispiel fühlen wir ein Mögen für gewisse Anblicke. Wir sehen gewisse materielle Objekte und mögen die Art wie sie aussehen und so suchen wir nach ihnen. Mit anderen Worten, wollen wir sie haben. Auch das ist eine Art von Verlangen. Das Selbe gilt für die verschiedensten Arten von Klänge. Wir kämpfen darum an ihnen festhalten zu können. Unsere Begierden zerren uns, spannen uns ein, schleppen und mit, egal ob wir das was wir wollen bekommen oder nicht, setzten wir fort dem nachzulaufen. Wenn wir das was wir wollen bekommen, haben wir zumindest etwas für unsere Anstrengung aufzuzeigen. Wenn wir es nicht bekommen, ist es verlorene Zeit und Energie und wir leiden. Diese Art der Begierde wird Verlangen genannt: Verlangen nach Objekten, nach Anblicken, Klängen, Gerüchen, Geschmäckern, körperlichen Empfindungen: Dinge die wir mögen. Dies ist Begierde, die nicht mit Lust, aber mit Gier verbunden ist.

So hat Verlangen diese zwei Varianten, destilliert aus kama-tanha, bhava-tanha, und vibhava-tanha: Begierde kombiniert mit Lust und begierdefrei von Lust. Diese zwei sind Dämonen der Veruntrübung. Jeder von ihnen hält den Geist davon ab, sich rechter Konzentration zu zuneigen. Das ist der Grund, warum Begierde — chanda — als Hindernis eingestuft ist. Begierde auf der Ebene eines Hindernisses deckt Neigung, ein Gefühl von Mögen ohne jeder Lust darin vermischt, ab. Aber da ist eine andere Art von chanda, chanda-raga, oder Begierde-und-Leidenschaft, welches schweres wie chanda als Hindernis ist. Chanda als Hindernis ist leicht. Chanda-raga ist ein Feind der Tugendregeln. Chanda als Hindernis, ist der Feind für Konzentration. Das ist der Grund, warum Begierde, in jeder Art der Bedeutung des Wortes, als ein Dämon eingestuft wird, ein Dämon der Veruntrübung. Das ist die zweite Stufe.

Die nächste Ebene von Dämonen, sind Formen von mentalen Gestaltungen. Zum Beispiel verdienstvolle Gestaltungen: des Geistes Gedanken des Zusammenbrauens oder Aufkommenlassens von Verdiensten. Nun angenommen, das diese Gedanken keinen Erfolgt haben. Dann ist der Geist verbittert. So wie König Asoka, der über den indischen Subkontinent regierte, auf zwei Arten verwaltete. Eine war durch seine Güte als Person. Seine Untertanen respektierten und ehrten ihn und damit waren sie ihm gefolgsam. Die andere Weise war durch sein Armeestärke und Macht. Das war der Grund, warum Recht und Ordnung unter seinen Leuten war. Im Bereich der Religion gab er stets Unterstützung und Förderungen, baute eine große Sache aus Güte auf, so viel, daß es ihm nach hinten losging. Er gab stets Spenden an die Bhikkhu Sangha, bis zu einem Tag, gegen Ende seines Lebens, an dem er entschied etwas Geld benutzen zu wollen, um eine Spende in Form einer Ehrung an Buddha, Ehrung an das Dhamma und Ehrung an die Sangha geben zu können. Nachdem er seine Absicht ausgesprochen hatte, jedoch bevor er die Möglichkeit hatte so viel Geld er auch wollte zu verwenden, wurde er krank. So wollte er sich dennoch beeilen und seine Verdienste noch in Einklang mit seinen Plänen abschließen. Er schickte einen seiner Beamten, um mehr Geld vom Schatzmeister zu holen, welcher beide Fonds, den Regierungsfond und seinen privaten Fond über hatte. Als der Beamte zum Schatzmeister kam, händigte ihm dieser das Geld nicht aus, weil er meinte, es sollte für die Regierung verwendet werden.

So kehrte der Beamte zurück und informierte den König Asoka, der sich darüber ärgerte. „Das sind meine Fond“, dachte er. Er wollte die Fonds als eine Form der Ehrerbietung an Buddha, eine Ehrung an das Dhamma und eine Ehrung für die Sangha benutzen, aber als er dies nicht konnte, wurde sein Geist bitter. Und wie es so passierte, starb er, als sein Geist verbittert war. Nun, aufgrund dessen, das er starb, während er zornig auf seinen Schatzmeister war, weil er ihm daran hinderte seine Verdienste zu tun, war das Resultat, dass er als eine gigantische Schlange wiedergeboren wurde, eine riesige Python, die vor und zurück um den königlichen Schatz schlängelte. Und dort mußte er bleiben, fixiert an seinen Besitz für viele Tage, was ihn davon abhielt die Resultate seiner guten Taten zu genießen. Als er noch am Leben war, hatte er Gutes auf viele Arten getan: er baute Tempel, baute Chedis, pflanzte eine riesige Anzahl von Bodhibäumen, gab großartige Spenden an die Sangha, hielt die Tugendregeln ein, hörte das Dhamma an. Eigentlich hätte er als männliche oder weibliche Deva wiederkommen sollen, doch Anstelle dessen nahm er als Schlange Geburt an. Das ist ein Beispiel, wie gute Absicht, verdienstvolle Absicht, wenn diese nicht erfüllt werden können, zu Veruntrübungen und Wiedergeburt als gewöhnliches Tier führt. Das ist der Grund, warum Gedanken, verdienstvolles tun zu wollen, auch wenn sie verdienstvoll wären, sich in Dämonen wenden können.

Das Selbe ist noch mehr wahr für unverdienstvolle Gestaltungen, Gedanken Böses zu tun. Einfach Böse zu denken ist genug, um sich unserer Güte in den Weg zu stellen. Wenn Gedanken dieser Art im Geist aufkommen, auch wenn wir nicht nach ihnen Handeln, auch wenn wir noch nicht entsprechend deren Einfuß gesprochen haben, ist der bloße Umstand, eine schlechte Absicht im Geist zu haben, genug, um uns davon abzuhalten, die noblen Pfade und Früchte zu erreichen. Ein Beispiel hierfür ist eine Geschichte von zwei Dorfbewohner, zwei Freunde, an einem buddhistischen Fasttag. Früh Morgens hörten die Leute des Dorfes den Klang der Glocke und der Gongs aus dem lokalen Tempel, und so standen sie vor Tageslicht auf, bereiteten sich vor, Speisen geben zu können und den Zeremonien im Tempel zuhören zu können. Einer der Freunde dachte sich: „Wenn ich in den Tempel gehe um Verdienste zu tun, würde ich, wenn ich nach Hause komme nichts zu essen haben. Ich gehe Anstelle besser fischen.“ So kochte er etwas Reis und richtete dies dem anderen Freund her, um es zum Tempel mitzunehmen.

Was den Freund der zum Tempel ging betraf: während er das Essen in die Schalen der Mönche platzierte, die Tugendregeln annahm und sich die Zeremonie anhörte, war alles was er denken könnte schlechte Gedanken: „Wird mein Freund wohl einen Fisch fangen, dass wir am Abend etwas zu essen haben. Ich weiß nicht.“ Als er das dachte entwickelte er eine starke Begierde Fisch Curry essen zu wollen, gemacht aus dem Fisch, den sein Freund aus dem Strom gefangen, töten wurde. Das war alles woran er dachte, als er die Speise in die Schalen der Mönche gab und sich die Zeremonie anhörte. Er dachte nicht über das Töten. Er dachte bloß: „Wenn mein Freund ein paar Fische fängt, werde ich was zu Essen bekommen.“ Was den Freund draußen beim Fische fangen betraf, war alles worüber er nachdenken konnte: „Ob mein Freund wohl die Speise schon in die Schalen der Mönche gegeben hat... Jetzt wird er wahrscheinlich gerade die Tugendregeln annehmen... Jetzt wird er sich wahrscheinlich gerade die Zeremonie anhören und viele Verdienste bekommen, und viele Verdienste machen.“ Nun, durch die starke Kraft seiner verdienstvollen Gedanken, ging kein einziger Fisch in sein Netz. Jedes Mal, wenn er den Gong im Tempel schlagen hörte, legte er das Netz nieder, hob die Hände und sagte: „Sadhu!“, den ganzen Tag bis es Nacht wurde. Da seine Gedanken so vertieft in gute Handlungen waren, hatte seine Bemühung zu Schlechtem keinen Erfolg.

Was seinen Freund betrifft, der in den Tempel ging um Verdienste zu tun, waren seine Gedanken verloren in Fischessen mit seinem Freund und so endete er damit, kaum irgend welche Verdienste getan zu haben. Die Resultate seiner Verdienste waren die Zeit und Mühe es zu tun, denn Mönchen Speisen zu geben, die Tugendregeln anzunehmen und der Zeremonie mit gefalteten Händen aus Respekt anzuhören, gar nicht wert. Mit anderen Worten schloß sein Geisteszustand all seine Güte aus und so war er seinem Freund, der ausgezogen war, Schlechtes zu tun ohne wirklich schlechtes Tun zu wollen, weit unterlegen. In dieser Weise wurde sein Geisteszustand zu einem Dämon, der ihn auf zwei Arten verletzte. Zu Erst wollte er Fisch essen, aber bekam nicht einen einzigen Bissen. Zum Zweiten war es, daß auch wenn er dachte, aus dem Spenden an die Mönche Verdienste gemacht zu haben, diese nur sehr wenig. Er durchschritt bloß den Ablauf Speisen in die Schalen der Mönche zu geben, die Tugendregeln zu nehmen und der Zeremonie zuzuhören, aber sein Geist war darauf gerichtet Murrel-Fischcurry mit seinem Freund zu essen. So bekam er nichts der guten Resultate, die er aus seinen Handlungen hätte erlangen sollen. Das ist der Grund, warum man sagt, daß schlechte Gedanken unsere Güte ausschließen. Auch wenn wir etwas Gutes tun, schneiden Gedanken wie diese, unsere Güte ab, so als ob man einer Zuckerpalme oder einer Kokospalme die Krone abschneidet. Oder einer Bananenstaude, die Früchte bekommen hat: sie wurde nicht mehr weiter wachsen, keine Blüten mehr tragen oder weiter Früchte produzieren. Leute die in schlechter Weise denken, und auch wenn sie Gutes tun, entwickeln sich in ihrem Leben nicht weiter. Sie treffen auf nichts als auf Missgeschicke. Das wird unverdienstvolle Gestaltung genannt, ein weiterer Dämon, der uns davon abhält Erfolg im Aufkommen von Gute zu haben.

Die dritte Art von mentaler Gestaltung sind Gedanken, die neutral sind, die jetzt weder gut noch schlecht sind. Diese Art von Denken kann auch ein Dämon der Veruntrübung sein. Nehmen wir an, daß wir planen, auf unserem Hof zu Arbeiten. „Wir haben keine Zeit zum Kloster zu gehen“, sagen wir uns. „Wir haben noch nicht genug zum Essen.“ Oder wenn wir planen, Dinge zu verkaufen. „Wenn wir ins Kloster gehen würden, würden wir keine Zeit haben, gute Einkünfte zu bekommen.“ Oder wir verbringen unsere Zeit damit, über wichtige Geschäfte, die wir machen müssen, nachdenkend, daß wir dieses tun und jenes sagen müssen. Oder wir denken darüber nach, hinaus zu gehen und etwas herum zuziehen, etwas zu entspannen. Wenn wir in dieser Weise denken, nimmt dieses uns die Zeit, die wir nutzen können Güte zu entwickeln. Wir behalten uns dies auf. In welcher Weise? Wenn wir Kinder sind, denken wir, wir können uns das aufheben, bis wir älter sind. Wir werden nicht so bald sterben und so sollten wir die Zeit vorerst nutzen zu studieren. Wenn wir junge Erwachsene werden, denken wir, daß wir dies aufschieben können, bis wir verheiratet sind. Wenn wir dann verheiratet sind und unsere Karriere etabliert haben, sagen wir uns, daß wir warten, bis unsere Kinder ausgewachsen sind und diese heiraten. Ins Kloster zu gehen, kann warten, bis wir etwas älter sind. Wir bleiben dabei es aufzuschieben und verwandeln uns in kleine süße Schweinchen für Mara als leichtes Mahl, ohne, daß wir dieses überhaupt bemerken.

Wenn wir dann letztlich bis ins hohe Alter überleben, machen sich unsere Kinder Sorgen und halten uns ab zu gehen: „Mama, geh nicht ins Kloster. Du bist alt. Du leidest unter so vielen Arten von Mühen.“ Und wir glauben ihnen. „Wenn du dich schwach und müde fühlst, wird es für dich schwer sein.“ Deine Augen werden so, daß du nichts mehr siehst, deine Ohren so, daß du nicht mehr hörst. Du kannst keine Zeremonien mehr hören, du kannst es nicht hören, wenn sie die Tugendregeln geben. Deine Augen, deine Ohren, jeder Weg etwas gutes zu tun ist verschlossen, fest weg gesperrt.

Das ist, was mit Leuten passiert, die von ihrer Arbeit eingenommen werden, sich darüber sorgen, wie sie zu essen bekommen, wie sie schlafen und leben, sich um Wohlstand und Besitz in einem Ausmaß sorgen, wo sie keine Geschicke entwickeln können, und dies zu durchschauen. Diese drei Arten des Denkens, sind mentale Gestaltungen, die uns rein legen, uns festkleben, und zurück halten, uns nieder binden. Das ist der Grund, warum diese als Arten von Mara gezählt werden, als Dämonen der Veruntrübungen.

Der Dämon der Veruntrübung auf der vierten Ebene ist Unwissenheit, mit den Dingen nicht bekannt zu sein. Wir sind nicht vertraut mit Leiden und Stress, nicht vertraut mit der Ursache von Stress, nicht vertraut mit der Beendigung von Leiden und Stress oder dem Pfad, der zur Beendigung des Stresses führt. Unser nicht vertraut sein, mit den vier Edlen Wahrheiten, ist ein Aspekt von Unwissenheit. Ein anderer Aspekt ist, nicht zu wissen, welche Angelegenheiten Vergangenheit sind, welche Angelegenheiten zukünftig und welche gegenwärtig sind. Diese drei und die Vier Edlen Wahrheiten, summieren sich zu sieben. Und dann ist da, die Unwissenheit selbst, nicht zu erkennen, was es zu acht macht. Diese Formen des Unbewußtseins, werden Avijja, oder Unwissenheit genannt.

Zu was sich dieses zusammenbraut, ist den Pfad nicht zu kennen. Wenn wir zum Beispiel die Vier Rahmen der Bezugnahme praktizieren, kayanupassana, konzentrieren wir uns auf den Körper an sich, und für sich, aber wir verstehen den Körper nicht. Wir denken, daß der Körper der Geist ist, oder der Geist der Körper. Das ist Unwissenheit. Es ist dunkel. Es verschließt den Körper und es verschließt den Geist, sodaß wir denken, das dieses Ein und das Selbe sind. Wir können den Körper nicht vom Geist trennen oder den Geist von Körper. Das nennt man, nicht unseren Pfad kennen.

Vedananupassana: wir konzentrieren uns auf Gefühle an sich, und für sich, aber wir sind nicht wirklich vertraut mit Gefühlen. „Gefühle“ bedeutet hier die Handlung des Verkostens von Empfindungen, welche manchmal angenehm, manchmal schmerzvoll, manchmal weder angenehm noch schmerzvoll sind. Oder wir denken, daß der Schmerz das gleiche ist wie Selbst ist, oder das es unser Selbst ist, das schmerzt. Wir können das Vergnügen oder den Schmerz nicht von unserem Geist trennen, und so geraten diese eng mit einander verbunden. Wir können es nicht unterscheiden, wir können nicht sagen, was was ist. Das wird Unwissenheit genannt, nicht vertraut mit dem Pfad zu sein.

Cittanupassana: wir konzentrieren uns auf den Geist an sich, und für sich, aber wir sind nicht wirklich vertraut mit dem Geist. Was ist der Geist? Tatsächlich sind da zwei Aspekte im Bezug auf den Geist. Da ist mentales Bewußtsein und dann ist da der Geist selbst. Wir denken, daß Bewußtsein der Geist ist, daß der Geist Bewußtsein ist. Tatsächlich ist Bewusstsein, das was weg schreitet. Angenommen, wir sehen ein Zeichen in Bangkok. Cakkhu-viññana , Auge-Bewusstsein ist was zum Zeichen weg schreitet, aber der Geist geht nicht. Der Akt des Auszugs, wird Bewußtsein genannt, aber da ist keine Substanz darin.

Sota-viññana: Manchmal erinnern wir uns an einen Klang aus der Vergangenheit. Gedanken von Klängen kommen im Geist auf, und wir konzentrieren uns auf sie, sodass wir uns erinnern können, was diese oder jene Person gesagt hat und wie schön es war. An was wir uns erinnern ist sota-viññana, Bewußtsein am Ohr. Dann ist da Bewußtsein an der Nase. Wir können uns daran erinnern, was das für Geruch ist, der Kontakt macht. Wir können uns daran erinnern, welche Gerüche da waren und welche Dinge in der Vergangenheit so gerochen haben. Der mentale Wert, der da hinausgeht, um diese Dinge zu erkennen, wird ghana-viññana genannt. Dann ist da kaya-viññana, Bewußstsein am Körper. Wir können warme und kalte Luft wahrnehmen. Wir können erkennen: „Diese Art der Kühle, ist die Kühle von Wasser; diese Art der Hitze, ist die Hitze von heißer Luft; diese Art der Hitze, ist die Hitze der Sonne.“ Wir können diese Dinge klar erkennen. Wir könnten selbst Bücher darüber schreiben.

Mano-viññana, Bewußtsein am Verstand. Unser Denken geht aus: nach Bangkok, in den Wald, in die Wildnis, überall hin in der Welt. Unser Wissen über diese Gedanken ist mano-viññana, während der Geist das ist, was da hier in der Gegenwart bleibt. Er kann nirgends wo hin gehen. Der Teil des Geistes, der Gewahrsein für sich selbst ist, kann nirgendwo hin gehen. Er bleibt genau hier. Er geht nur bis an die Haut. Da ist Gewahrsein über die Haut hinaus, aber dieses Gewahrsein ist nicht der Geist. Es ist Bewußtsein. Da ist keine Substanz in Bewußtsein, überhaupt keine, gerade so wie Luft. So müssen wir uns damit nicht verstricken. Wir können Bewusstsein vom Geist trennen, den Geist vom Bewusstsein trennen. Der Geist ist wie ein Feuer, Bewußtsein das Licht des Feuers. Das Licht und das Feuer sind zwei verschiedene Dinge, auch wenn das Licht aus dem Feuer kommt. Wenn wir das nicht verstehen, dann wir das Unwissenheit genannt. Wir begreifen das Bewußtsein als den Geist und den Geist als das Bewußtsein. Wenn wir die Dinge in dieser Weise vermischt haben, dann wird das Unwissenheit genannt.

Dhammanupassana. Wir konzentrieren uns auf Dhammas an sich, und für sich, d.h. auf mentale Qualitäten, die im Geist aufkommen. Wenn ungeschickte Qualitäten im Geist aufkommen, wissen wir nicht, wie viel Schaden dies uns zufügen. Das ist Unwissenheit. Was geschickte Qualitäten betrifft: Welche sind nur von kleinem Nutzen, welche geben mittleren Nutzen und welche von ihnen geben überwältigenden Nutzen, wir wissen es nicht. Das bedeutet, daß wir mit den Qualitäten des Geistes nicht vertraut sind. Wir kennen die Qualitäten des Geistes nicht, wir können gute von schlechten und schlechte von guten nicht trennen, wir können den Geist nicht von seinen Qualitäten, oder die Qualitäten vom Geist trennen. Alles steckt solide zusammen fest in einer großen, dicken Masse, sodass wir es nicht getrennt betrachten können. Das wird Unwissenheit genannt. Unwissenheit ist ein Mara, ein Dämon, ein Dämon, der im Wege steht und uns vom Erreichen des höchsten Zieles, Nibbana abhält.

Alle vier dieser Arten von Veruntrübungen werden Maras oder Dämonen der Veruntrübungen genannt. Die Mutter der Maras ist Unwissenheit. Die Kinder von Mara sind die mentalen Gestaltungen, die Enkel sind die drei Formen von Verlangen und die Großenkel von Mara sind Gier, Ablehnung und Verwirrung. Manchmal helfen uns die Mitglieder der Mara-Familie beim Entwickeln von Verdiensten und Geschicken. Manchmal wachen sie auf und sitzen in unseren Köpfen, beherrschen ihn für uns, dirigieren uns herum. Angenommen Gier wird wirklich stark. Dann krallen wir uns an allem, das wir in die Hand bekommen, fest, mit keinerlei Gedanken, wem es gehört, oder ob es richtig oder falsch ist, es zu nehmen. Wenn Gier wirklich stark wird, kann sie uns dazu pressen Schlechtes zu tun. Wenn Zorn wirklich stark wird, druckt es an unseren Nerven, bis zu einem Punkt, an dem wir zu einer Todesszene bereit sind und einen Mord begehen. Das Selbe gilt für Verwirrung.

Jede einzelne dieser Dinge ist ein Feind, blockt die Güte ab, aber jedes davon kann uns auch ein Nützliches tun. Wenn wir etwas Einsicht haben, kann Gier uns helfen. Zorn kann uns helfen. Verwirrung kann uns helfen. Sieh nicht abwertend darauf hinunter. Wir sind hier her gekommen, um eine Zeremonie zu hören. Wer hat uns überredet, hier her zu kommen? Verlangen, wer ist das? Wenn Leute sich als Mönche und Novizen einweihen lassen, was treibt sie dazu, dieses zu tun? Verlangen, was ist das? Wir sollten uns nicht nur auf die schlechte Seite konzentrieren. Betreffend der verdienstvollen Gestaltungen: wenn wir keinerlei davon hätten, wäre es uns nicht möglich Güte zu entwickeln. Jeder der Güte entwickeln möchte, muss, mit der Absicht es tun zu wollen, beginnen. Unwissenheit ist auch gut. Wenn wir wissen, das wir Unwissenheit haben, beeilen wir uns und finden Wege es zu überwinden. Unwissenheit ist was uns ableitet, aber letztlich ist es Unwissenheit, die uns wieder zurück bringt. Wissen führt nie jemanden zum Studieren. Unwissenheit ist was Leute dazu anregt zu lernen. Wenn Leute bereits wissen, warum sollten sie weiter suchen wollen? Verwirrung ist was uns dazu bringt nach Wissen zu suchen, im Anschließen an Gesellschaften, im Anschließen an Leute. Unser Wissen wird breiter und breiter, aus dem ersten Impuls, geboren in Unwissenheit.

So wenn du dich um die Dämonen der Veruntrübung kümmerst, mußt du auf beide Punkte achten, die guten und die schlechten. Nur wenn du beide Seiten siehst, kann man dich einsichtsvoll und weise nennen. Wenn du schlechte Dinge nehmen kannst und sie gut machen kannst, ist das der Punkt wo du wirklich außergewöhnlich bist. Wenn du gute Dinge nimmst und sie schlecht machst, ist die kein bisschen gut. Selbst wenn du gute Dinge nimmst, und andere Dinge aus ihnen machst, ist das nicht wirklich etwas besonderes. Da sind drei Ebenen von Güte: gut, exzellent und außergewöhnlich. Eine gute Person macht Gutes. Eine exzellente Person nimmt etwas gutes und macht es besser. Das ist exzellent aber nicht außergewöhnlich. Eine außergewöhnliche Person nimmt schlechte Dinge und macht sie gut, nimmt gute Dinge und macht sie exzellent. Dies sind also die drei Ebenen von Güte: gut, exzellent und außergewöhnlich.

Heute habe ich also über die Dämonen der Veruntrübung gesprochen, nach der Rede über die Dämonen der Ansammlungen (khandha-mara), an einem anderen Tag. Wir sollten alle lernen zu denken, Dinge zu durchdenken, über Dinge besinnen, sodass wir Güte in allem finden, in jeder Ecke in der wir nachsehen. In dieser Weise, wenn wir unter uns nachsehen, werden wir Schätze finden. Wenn wir über uns nachsehen, werden wir Schätze finden. Unter uns sehen, bedeutet, Dinge zu betrachten, die unsere Feinde sind. Es wird uns möglich sein, Schätze aus ihnen zu beziehen: Güte auf einer außergewöhnlichen Ebene. Wenn wir auf Dinge sehen, die unsere Freunde sind, können wir Exzellenz aus ihnen gewinnen. Wir sollten versuchen alle drei Ebenen der Güte zu entwickeln. Wenn wir Einsicht haben, können wir alle drei Ebenen der Güte von den Dämonen der Veruntrübungen und den Dämonen der Ansammlungen erlangen und wir erlangen alle drei Nutzen die ich angemerkt hatte.

Aus diesem Grund sollten wir unsere mentalen Fähigkeiten (indriya) entwickeln, bis sie stark sind, fähig und reif, sodass sie Mara in keiner Weise fürchten. Eine Person, die Schlangen studiert hat, kann sie anfassen, ohne sich vor dem Gift zu fürchten. Eine Person, die Tiger studiert hat, kann diese fangen und sie würden ihn nicht beißen. In selber Weise können wir, wenn wir etwas Einsicht haben, die Dämonen der Veruntrübung fangen und zügeln, sodass diese uns darin unterstützen, außergewöhnlich zu sein, den ganzen Weg zu den Pfaden (magga) und Früchten (phala) hinunter, die zu Nibbana führen. Wer immer keine Fähigkeit oder Einsicht hat, wird von den Dämonen der Veruntrübung davon getragen, gemartert und getötet. So sollten wir unsere schärfste Einsicht nutzen, um diese Dinge zu bedenken. Dies wird uns zu den Pfaden und deren Früchten führen.

Wenn wir dieses also gehört haben, sollten wir darüber nachdenken, was wir gehört haben und es zu Herzen nehmen, es nach Innen bringen und zu sehen, wie die Dinge in uns bereits vorhanden sind, und dann dem entsprechend praktizieren, im Einklang mit der rechten Ausübung. In dieser Weise können wir in unserer Gelassenheit sein. Schlechte Leute werden uns helfen. Gute Leute werden uns helfen. Wir sind frei von den Gefahren. Diebe werden unsere Diener sein, und uns bei unseren diversen Aufgaben helfen. Weise Leute werden uns in unserer Arbeit helfen, wie kannst du da noch scheitern? Wenn wir auf schlechte Leute sehen, kommen sie und helfen uns. Wenn wir auf gute Leute sehen, kommen sie und helfen uns. Wenn wir uns auf Maras richten, die unsere Feinde sind, werden sie zu unseren Freunden und Kameraden. Wenn wir diesen Punkt erreichen, würden wir nicht mehr wissen was ein Mara ist, weil nichts und auf keine Weise ein Mara ist. Alles ist neutral, die allgemeine Eigenschaft der Welt. Wer auch immer die Dinge in dieser Art sehen kann, hat kein Leiden mehr, keine Voreingenommenheiten mehr. Alles ist strahlend, scheinend und leicht. Wenn du nach vorne gehst, bleibst du nicht stecken. Wenn du zurück gehst, verfängst du dich nicht. Du kannst weich wie ein Boot über das Wasser gleiten. Das ist der Grund, warum so eine Person sugato genannt wird: einer der gut schreitet, einer der gut geschritten ist.

So sollten alle von uns, die unsere Perfektionen entwickeln, in dieser Weise praktizieren.

Und so wie ich hier die Dämonen der Veruntrübung erklärt habe, beende ich genau hier.
« Last Edit: September 24, 2013, 04:56:50 PM by Johann »
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Tags: Ajaan Lee 
 
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Johann
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October 23, 2017, 05:11:49 PM

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Johann

October 19, 2017, 02:41:38 PM
Wenn jemand über das Layout des Entwurfes blicken möchte, ob es im eigenen Browser paßt und übersichtlich ist: Wisdom
 

Johann

October 16, 2017, 05:40:03 PM
Sokh chomreoun, Nyom. (Mag sukha sich für Nyom mehren). Thoamada (Dhammada - naturly, gewohnt). At mean ay pisech te (nichts besonders). Klach dukkh, klach sokh (wohl und weh wechseln sich ab). Nyom sokh sabay dea te? Sokh leumom dea te?
 

Marcel

October 16, 2017, 04:13:43 PM
 :-* ehrwürdiger samana johann! wie ist ihr befinden?  :-*
 

Marcel

October 07, 2017, 01:56:00 PM
 :-* :-* :-*
 

Johann

October 07, 2017, 02:48:39 AM
Der Tathagata tut das, wenn man ihn in seinem Dhamma sieht, und dieser, entgegen Personen, kommt auf wenn man ihn nährt, und einmal da, geht er für einen nicht mehr verloren, bleibt Tor zur Todlosigkeit.
 

Marcel

October 06, 2017, 11:37:24 PM
 :-*
 

Marcel

October 06, 2017, 11:36:31 PM
 :-* ehrwürdiger samana johann :-* mögen sie noch lange leben,   für das wohl vieler.... anumodana, ich freue mich sehr! sie decken auf, was vorher verdeckt. so das vijja entstehen kann, und avijja gehen muss!! geht direkt ins herz!
 

Johann

October 06, 2017, 04:19:37 PM
Nyom Marcel.
 

Sophorn

September 28, 2017, 03:51:05 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 27, 2017, 12:17:53 PM
Nyom Sophorn, Roben mag man immer geben können. Im Monat nach dem Vassa Ende, ist es für jene Mönche, die den Vassa gehalten haben, möglich und einfacher für den Eigenbedarf Roben anzunehmen.
 

Sophorn

September 27, 2017, 07:01:23 AM
Bhante, ist dann die Robengabe möglich ab dem 5. Okt. bid zum nächsten Vollmond oder darf man auch danach Roben geben? :-*
 

Sophorn

September 27, 2017, 05:44:45 AM
Wie geht es Bhante heute? Haben die Tropfen geholfen?
 ::) :-*
 

Johann

September 05, 2017, 01:21:44 AM
Gerestet: funktioniert tadellos. Nochmal alle Zugangsdaten gemailt, Nyom.
 

Sophorn

September 04, 2017, 02:06:42 PM
Kana hat mit U. Chamroeun das Login mit neuem Passwort erfolglos versucht.
Daraufhin versuchten kana das über die Veränderung über E-mail, aber da erschien, dass die E-mailadresse nicht gültig war (die hatten Bhante auch an kana in der Mail bestätigt)
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 04, 2017, 11:52:03 AM
Sollte email im Posteingang haben, Nyom Sophorn.
 

Johann

September 04, 2017, 11:41:14 AM
Kann nicht antworten auf was, Nyom Maria? Was und wo genauer?

Nyom Sophorn. Nyom Chomroeun kann kurzlich email Daten bekommen. Mal annehmend das PW auch vergessen, (abgesenhen von der Möglichkeit, link zu drücken wenn) wird Atma ein neues anlegen und ihm mailen.
 

Maria

September 04, 2017, 11:30:41 AM
 :-*
Werther Bhante , selbiges Problem was ich schon einmal hatte, Login geht aber kann nicht antworten, bin am Nachmittag bei neuen Computer, dieser hier ist schon über 12 Jahre alt.
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:23:14 AM
Kana hat das File runtergeladen und U. Chamroeun gegeben,  der sich um die Kprrektur annehmen möchte. Kana wird auch gern das File den anderen Schülern zum Lesen teilen. Ev. sehen mehr Augen mehr.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:17:06 AM
Verehrter Bhante, Chamroeun kann sich nicht einloggen. Ist das Passwort für E-mail oder sangham.net? In beiden Fällen haben kana das erfolglos probiert.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:08:26 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

August 20, 2017, 01:37:40 AM
Es ist vielleicht gut eine Pause zu tun, doch kann es gut sein, daß man nicht zurückkehrt, für ein gutes oder schlechtes, für sich selbt und andere. Gut dort wo gut genährt und unterstützt und for allem Konzentration steigt, oder dort wo satt in jeder Hinsicht.
 

Johann

August 10, 2017, 11:31:40 AM
Wenn jemand Lust hat, oder anderen etwas Gutes oder Besseres tun kann und möchte: Korrekturlesen http://sangham.net/index.php/topic,1018.msg9625.html#msg9625 Baue nach und nach, so gut wie möglich ein auf ZzE.
 

Johann

August 07, 2017, 02:24:55 AM
Einen ausübungsreichen Vollmond-Uposatha and Gelegenheit die Mönche zu besuchen wünscht meine Person.
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:59:03 PM
... versteht und womöglich sieht, wenn er nicht den Weg hierher
findet.

Großer Dank an alle im Hintergrund.

Mögen all diese Früchte vielfach zurückkommen und inspirieren.

Ayu vanno sukkham balam

 :-* :-* :-*
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:55:25 PM
 :-* :-* :-*
karuna tvay bongkum Preah metschah

Herzliches Hallo an alle nach sehr langem!

Ein herzliches Dankeschön aus tiefsten Herzen an alle, die sich hier aktiv und indirekt hier beteiligen. Vor allem ein großes Sadhu an Bhante, der unvergleichliche Arbeit leistet, die kaum jemand ver
 

Johann

July 24, 2017, 03:15:56 AM
Fehlinvestition: Was immer man nicht in die Juwelen, in den Pfad investiert, ist vergeude Mühe, schnurrr einen fest im Rad des Leidens. Prüfen Sie es!   :) Wiederholungstäter...
 

Johann

July 17, 2017, 01:50:17 AM
Moritz
 

Moritz

July 16, 2017, 02:28:02 PM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 14, 2017, 07:07:17 AM
Moritz. Gut ihn früh Morgens und nicht bis in den frühen Morgen zu sehen.
 

Moritz

July 14, 2017, 07:03:53 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 13, 2017, 08:12:46 AM
Moritz.
 

Moritz

July 13, 2017, 07:42:39 AM
Chom reap lea
_/\_
 

Moritz

July 13, 2017, 07:40:46 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 08, 2017, 02:26:09 AM
Vor mehr als 2500 Jahen wurde a diesem Vollmondtag das Rad des Dhammas in bewegung gesetzt. Anumodana!
 

Mohan Gnanathilake

July 02, 2017, 08:24:13 AM
Sehr ehrwürdiger Samanera Johann,

ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre nette Erklärung.

Dhamma Grüße an Sie aus Sri Lanka!

 

Johann

July 01, 2017, 07:43:41 PM
Nyom Mohan. Besser: "Ich hoffe, daß es Ihnen gut geht." und bestens (ohne suggerieren, wenn interessiert) "Wie geht es Ihnen." Oder: "Möge es Ihnen Gut gehen." (wenn metta ausdrücken wollend)
 

Mohan Gnanathilake

July 01, 2017, 10:43:15 AM
Sehr ehrwürdiger Samanera Johann,

ich glaube, dass es Ihnen gut geht.

Dhamma Grüße an Sie aus Sri Lanka!
 

Mohan Gnanathilake

July 01, 2017, 10:32:46 AM
Werter Micro,
herzliche Grüße aus Sri Lanka nach Deutschland!
 

Johann

July 01, 2017, 10:32:17 AM
Nyom Mohan.
 

Johann

June 25, 2017, 01:38:38 PM
Alles Zufälle. Nissaya. Und wenn da keine starke Grundlagenursache aufkommt, upanissayapaccayena, na dann war's das, und alles is weg. Lebewesen sind Erben ihrer Taten (im Geist, Wort und Körper).
 

Johann

June 25, 2017, 01:27:24 PM
Schwupps und weg. Waffen und Nahrung geholt.

Oh, was sag ich. Wenn man's doch nehmen kann, auch ohne das Gefühl zu nehmen... Unsinn hier. Hat doch keiner interesse Verdienste zu tun.
 

Johann

June 25, 2017, 01:21:28 PM
Mirco. Wie geht es?
 

Johann

June 25, 2017, 01:20:43 PM
Es ist doch viel angenehmer, wenn man sich nehmen kann was und wann immer man will, oder? Warum sollte man sich so viel antun, da sind genügend die Anbieten.
 

Johann

June 14, 2017, 06:45:07 PM
Jetzt aber vorerst. Möge jeder guten Unterhalt (ung) im Dhamma und Stärkung finden uud sich davon reichlich nehmen.
 

Mohan Gnanathilake

June 11, 2017, 08:24:45 AM
Werter Harry,

ich freue mich darüber, nach einigen Monaten wieder auf sangham.net Sie zu grüßen.

Herzliche Grüße aus Sri Lanka nach Deutschland!
 

Johann

June 09, 2017, 05:05:59 PM
Mögen sich alle, möge sich Guest der Uposatha-Einhaltung nicht nur heute annehmen, und glücksverheißende Zeit verbringen.

May all, may Guest not only today observe the Uposatha and spend auspicious time
 

Mohan Gnanathilake

June 03, 2017, 01:48:08 AM
Sehr ehrwürdiger Samanera Johann,

es geht mir zur Zeit gut. Ich glaube, dass es Ihnen auch gut geht.

Dhamma Grüße an Sie aus Sri Lanka!
 

Johann

June 02, 2017, 11:19:32 PM
Wie geht es Upasaka Mohan?
 

Mohan Gnanathilake

June 02, 2017, 10:51:50 PM
Wie sehr ehrwürdiger Samanera Johann geschrieben hat, hatte ich am 10. Mai 2017 meinen  Geburtstag, an dem Tag  in diesem Jahr das Wesakfest gefeiert wurde.
Beste Grüße an Sie aus Sri Lanka!
Mohan Barathi Gnanathilake
 

Johann

June 02, 2017, 12:33:54 PM
Wußte doch, daß so Nahrung immer gefressen werden will.  :)
"Sehr gut, weiter hungern."

Freut das Nyom Marcel wohlauf ist.

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