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Author Topic: [En/De] Train Your Hunger - Arbeiten Sie an Ihrem Hunger, Bhante Thanissaro  (Read 698 times)

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Offline Johann

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Wundervolle Lehrrede vom Ehrenwerten Thanissaro:

Wonderful talk by Bhante Thanissaro (klick here for text below )


Download-Audio (Englisch): http://sangham.net/index.php?action=tpmod;dl=get519

Quote from: Train Your Hunger, Bhante Thanissaro
Arbeiten Sie an Ihrem Hunger (Seescheide)
11. November 2016

Da ist ein kleines Tier, daß Seescheide genannt wird. Es ist nicht sehr groß und seine komplexesten Organe sind sein Gehirn und sein Verdauungssystem. Nachdem es geboren wird, bewegt es sich im Ozean herum und findet einen Platz den es mag, einen, wo es wahrnimmt, daß die Nahrung gut sein wird. Dann bleibt es dort für den Rest des Lebens. Und eine der ersten Dinge die es tut, nachdem es seinen Ort gefunden hat, ist sein Gehirn zu verdauen, und ist so einzig mit seinem Verdauungssystem zurückgelassen. Im Grunde nur deshalb, um zu zeigen, daß hier jemand waltet.

Dieses paßt nicht nur für Seescheiden. Wenn wird darlegen wie das Gehirn, wenn es seine Landkarte über die Realität, mit einer Menge an Informationen, zeichnet, kommt die erste Order an Information tatsächlich aus dem Verdauungstrakt. Alle Signale darüber, wonach Sie Hunger haben, was Ihnen abgeht, bewegen Sie, wenn Sie sich die Welt außen ansehen. Ein großer Teil der Karte der Realität ist dem gewidmet, was innen gebraucht wird, in Ihrem Ranzen, in Ihrem Magen. Und Sie drängen hinaus zur Suche.

Dieses paßt dann in des Buddhas Lehren über die Tatsache, daß jenes was uns als Lebewesen definiert, unser Bedarf an Nahrung ist. Wir sehen uns unentwegt nach der nächsten Mahlzeit um. Es ist gut sich an diesen Punkt zu erinnern. Er wird oft vergessen.

Ich habe ein paar Bücher über den Noblen Achtfachen Pfad gelesen, und die grundlegende Botschaft, welche diese wiedergeben ist, daß wir deshalb leiden, weil wir die falsche Karte über die Realität haben: das wir innerlich daran glauben eine beständige Seele zu haben und äußerlich, daß da beständiges Wohl ist. Und wegen dieser falschen Landkarte, treffen wir eine Menge falscher Entscheidungen. Wir entgegnen der Welt auf falsche Weise. So ist die Lösungung, welche sie vorschlagen, auf einer Seite zu sehen, daß da kein Selbst ist, oder kein beständiges Selbst, und daß außen nicht beständig ist. Als Ergebnis erkennt man, daß es wertlos ist, irgend etwas nachzugehen, und so geben Sie einfach auf, glücklich damit frei davon zu sein, eine Anstrengung für irgend etwas zu tun.

Und das hält man für Weisheit. Sie nehmen im Grunde eine gleichmütige Haltung gegenüber Dingen, so wie sie aufkommen und vergehen, ein, wissend, daß letztlich alles vergeht, und das ist es dann. Nun, aufzugeben an der Welt da draußen zu nähren, einfach weil da kein beständiges Selbst, oder nichts da draußen beständig ist, ist wie wenn Sie daran gehen aufzuhören Nahrung zu nehmen, weil Sie erkannt haben, daß Ihr Magen, wie das Essen, unbeständig sind.

Das wird nicht funktionieren. Unser Hunger treibt uns an. Wie der Buddha sagte, es ist unsere primäre Krankheit. Wenn wir nicht die Nahrung bekommen, die wir wollen, werden wir uns auf etwas anderes einlassen. Sie sehen das an den Coyoten. Sie sehen sich ihrer Überreste an, und manchmal finden sie eine Kunststoffschnur. Sie konnten die Nahrung, die sie wollten, nicht finden, doch sie fanden etwas anderes, um es sich in ihre Mägen zu stecken. Und so lange uns unser Hunger treibt, bleiben wir dabei nach Nahrung zu suchen, selbst wenn es eine Plastikschnurr sein muß.

So liegt die Lösung nicht einfach darin, daß Sie Ihre Landkarte der Welt außen, oder der Welt innen, austauschen, um zu sehen, daß da weder innen noch außen keine beständige Wesenheit ist, den diese berücksichtigt natürlich nicht die Tatsache, daß Ihre innere Landkarte Ihnen nicht erzählt, daß da keine beständige Wesenheit ist. Sie erzählt Ihnen von Hunger. Und wir hungern nicht nach Nahrung, weil wird denken, wir haben ein beständiges Selbst, oder da beständiges Essen ist. Wir hungern wegen unseres Hungers Schmerzes nach beider Nahrung nach, nach physischer und mentaler.

Unser Reagieren auf diese Schmerzen, ist woran wir arbeiten müssen: Wir müssen unserem Hunger beibringen bedachter zu sein, im Bezug auf jenes, wonach er aus ist. Wir üben ihn Mittels Tugend, Konzentration und Weisheit. Das mag Zeit brauchen. Es ist wie wenn Sie sich Zucker abgewöhnen: Es dauert etwas daran gewohnt zu werden, nicht stets Zucker zu nehmen, oder nach den schnellen Schwenk mit dem Zucker zu greifen. Doch wenn Sie es vollbracht haben eine Weile davon wegzubleiben, beginnen Sie zu erkennen, daß wenn Sie nun wieder daran gehen Zucker zu nehmen, es nicht mehr passend erscheint. Es riecht komisch, schmeckt komisch. Es fühlt sich in Ihnen nicht mehr richtig an.

Mit anderen Worten müssen Sie lernen, wie man für eine Weile davon absteht. Und Sie stehen für einen großen Teil davon ab, weil sie Zuversicht darin haben, daß dieses für Sie gut sein wird. Doch Sie benötigen, für etwas von dem Sie abstehen, auch einen Ersatz. Der Ersatz mag tatsächlich besser für Sie sein, doch es dauert eine Weile, bis Sie daran gewohnt sind.

Das Selbe ist mit den Tugendregeln. Wir stehen von Verhalten ab, von dem wir meinten es ausüben zu wollen. Zuvor, wenn wir Schädlinge im Haus gefunden hatten, fanden wir es bequemer, sie einfach zu töten. Oder um unangenehme Situationen zu vermeiden, dachten wir, daß ein paar kleine weiße Lügen in Ordnung wären. Diese Art von Dingen. Doch nun erkennen wir, daß wir von diesen Dingen 100% Abstand nehmen müssen. Da mögen Schwierigkeiten sein, aber nach einer Weile gewöhnen wir uns an die Umstände, und letztlich sehen wir, daß wir uns besser fühlen. Da ist eine stärker Wahrnehmung von Erfüllung, welche vom Einhalten der Tugendregeln kommt. Und dann, wenn Sie Leute dabei beobachten, sich in kleine weiße Lügen einzubringen, dann trifft Sie dieses hart. Wie der Geruch von Zucker, wenn Sie eine Weile von Zucker weg sind. Sie erkennen wie ungesund es ist.

Gleiches mit allen anderen Dingen, die gegen die Tugendregeln gehen wüden: Wenn Sie fähig sind, davon abzustehen, üben Sie Ihren Hunger in eine neue Richtung. Anstelle an den Vorteilen des Brechens der Tugendregeln zu nähren, nähren Sie sich an einem Gefühl der Selbstwertschätzung, einem Sinn von Wohlsein, dem Empfinden der Verletzungsfreiheit, die aus dem Befolgen der Tugendregeln kommen.

Mehr dem gleich mit Konzentration: Sie entziehen sich völlig dem Hunger. Sie finden heraus, daß da ein Sinn von Wohlempfinden einfach daraus enstehen kann, gesammelt auf den Atem zu sitzen, den Atem erlaubend bequem zu werden, einen Sinn von Leichtigkeit und Wohlsein durch den Körper strömen zu lassen. Wenn Sie geschickter darin werden, finden Sie heraus, daß Sie jederzeit, wenn Sie es benötigen, da einsetzen können.

Dann können Sie sich umdrehen und sich die Nahrung ansehen, die Sie bekommen haben, sagen wir mal von Begierde oder Übelwollen, oder irgend einem anderen Hindernis, Rastlosigkeit und Besorgnis, Unklarheit, Müdigkeit. All diese Hindernisse sind Arten von Nahrung, doch sie sind schlechte Nahrung. Billignahrung. Nun wo Sie sehen, daß Sie eine besser Quelle an Nahrung haben, einen stärkeren Sinn von Wohlsein, werden Sie wählerischer, was Ihre Suche nach Freuden betrifft, mit den Dingen, an denen Sie sich nähren wollen. Erinnern Sie sich, so wie der Buddha sagte, wir leiden im Festhalten, und Festhalten ist ein anderes Wort für Unterhalt. Es ist ein anderes Wort für Nähren.
Was Weisheit betrifft, sage der Buddha, sind da fünf Dinge, die Sie zu wissen benötigen, wenn Sie aus diesem Kreislauf des Nährens entkommen wollen. Selbst wenn da etwas Befriedigung darin sein mag, gewissen Hunger gestillt zu bekommen, merken Sie, daß mit mit den Vielen von ihnen, die Anstrengung und die Kosten nicht wert sind. Und das ist was Weisheit ausmacht: Zu lernen wie man losläßt, in dem man Urteil abgibt, welche Arten des Nährens es wert der Anstrengung sind, und welche nicht. Nachdem Sie den Geist gut an Konzentration genährt haben, beginnen Sie nach all den anderen Dingen zu sehen, die Sie aus der Konzentration bringen wurden, und Sie sehen, daß da Gier, oder Ablehnung, oder Verwirrung darin involviert ist, und nach den Dingen trachtet. Um an diesen nun vorbeizukommen, ist der erste Schritt, wenn Gier und Haß einherkommen, zu sehen, wie sie das tun. Was ist deren Ursprung? Was ist deren Ursache? Der zweite Schritt ist dann nachzusehen, wie es vergeht, wenn es vergeht. Aber Sie halten da nicht einfach nur durch, es nur beobachtend, wie es kommt und vergeht.

Sobald Sie die Ursache sehen ist der dritte Schritt, daß Sie sich fragen: "Warum strebst du nach dem? Was ist dessen Reiz? Was dessen Geschmack? Was ist der Sinn davon, sich davon zu nähren, daß du dem nachläufst?" Und der vierte Schritt ist dann die Verführung mit den Nachteilen zu vergleichen. "Wenn du dich daran ernährst, was sind die langfristigen Konsequenzen?" Es ist viel einfacher dieses im gesamten Umfang zu sehen, wenn der Geist gut mit Konzentration genährt ist, den sonst geht er, was auch immer er finden mag, nach. Und er beginnt damit sich selbst zubelügen, was eine Verführung eigentlich ist oder nicht. Doch wenn Sie gestillt sind, ist er eher dazu geneigt, die Verlockung zu erkennen. Wenn er gut genährt ist, können Sie sehen, daß die Verlockung sehr mager gegenüber den Nachteilen ist. Das ist dann wo Sie sie ablegen können. Sie entwickeln Nichtbegehren danach, welches der fünfte Schritt ist: das Entkommen.

Und zu diesem Nichtbegehren entwickeln Sie Entzauberung, Nibbida, was einem Sinn entspricht, genug von einer gewissen Nahrung gehabt zu haben, und nicht mehr danach zu verlangen. Die Kombination von Entzauberung und Nichtbegehren, dieses ist Entkommen.

Wenn Sie diese Untersuchung in einer Rundherumart anwenden, dann gar Mittels Ihrer Konzentration, entkommen Sie nicht nur zu Gleichmut. Sie entkommen wirklich von allen Arten, an denen Sie sich ernährt haben, selbst der an Gleichmut. Der Geist öffnet sich zu einer anderen Dimension, in der kein Hunger ist, in der Wohl besteht, ein Sinn von Wohlsein, daß es nicht erfordert sich zu ernähren.

Somit überwinden Sie Ihren Hunger nicht einfach damit, indem Sie Ihn verneinen. Sie finden etwas besseres an dem Sie sich nähren. Sie müssen an Ihrem Hunger jedoch arbeiten, um es anzunehmen, den ohne der Übung in Tugend, Konzentration und Weisheit, würde es der Geist ganz und gar nicht annehmen. Er kommt damit in eine Lage, in der er die Nachteile seiner alten Wege, sich ernährt zu haben, sehen kann, und erkennt, daß da etwas besseres ist.

So ist der Weg loszulassen nicht einfach Ihren Hunger zu verleugnen, er führt darüber, mit Ihrem Hunger zu arbeiten, um ihn bedachter zu machen, und das Sie sich selbst tief im Innen fragen: "Was willst du wirklich von deinem Leben? Was wäre wahrlich befriedigend?" Und bemerken Sie, wie sich diese Antwort damit verändert, um so mehr Tugend, Konzentration und Weisheit Sie entwickeln, sowie Ihr Hunger bis zu einem Punkt geübt wird, wo es nicht mehr benötigt wird.

So anstelle Ihr Gehirn zu verdauen, bekommen Sie Ihren Verstand dazu, zu übernehmen, bis er dem Bedarf eines Verdauungssystemes, für Sie, ein Ende bereitet. Sie finden ein Wohl, das völlig frei von Hunger, frei von dem Bedarf nach Nähren ist, und dieses nicht dann, wenn Sie deshalb alles loslassen, weil Sie verloren, sondern, weil sie gesiegt haben.

Diese Haltung an der Welt zu konsumieren, weil Sie sagen: "Gut, es ist nicht beständig und ich bin nicht beständig, und so geb ich doch auch auf und suche nach Wohl", loszulassen: Das ist eigentlich zu sagen, daß da kein wahres Glück durch gestaltete Dinge zu finden ist, und so gib einfach die ganze Sache mit dem Glück auf und sei einfach Gleichmütig. Das ist vernichtend.

Wie der Buddha jedoch sagte, ist einer der Namen für den Noblen Achtfachen Pfad, der unübertreffliche Sieg im Kampf. Sie bekämpfen die Unwissenheit, die Ihren Hunger anführt, und Sie kommen da mit etwas viel besserem heraus. Sie haben gelernt, daß Sie den Ablauf von Gestaltung so nützen können, um einen Pfad zu erzeugen, der zu etwas ungestaltetem führt. Und das ist wahrlicher Sieg. Wir mühen uns wegen unseres Hungers in der Welt herum. Doch wenn Sie etwas finden, daß kein Nähren erforderlich macht und den Hunger vollkommen stillt, dann ist da kein Herummühen mehr erforderlich. So wie der Buddha sagte: Besser als Sieg über tausende von Leuten, ist der Sieg über sich selbst, und dieses ist wie dieser Sieg errungen wird.

Train Your Hunger (The Sea Squirt)
November 11, 2016

There’s a little animal called the sea squirt. It’s not very big, and its most complex organs are its brain and its digestive system. After it’s born, it moves around in the ocean and finds a spot that it likes, where it senses that the food will be good. Then it stays there for the rest of its life. And one of the first things it does after it’s found its spot is to digest its brain, so it’s just left with a digestive system, basically to show who’s in charge.

This is true not just for sea squirts. They’ve shown that when the brain makes its map of reality, a lot of the information—in fact the first order of information—comes in from the digestive tract. All the signals about what you’re hungry for, what you lack, drive you as you look to the world outside. A large portion of your map of reality is devoted to what’s needed inside, in your gut, in your stomach. And you go out looking.

This fits in with the Buddha’s teachings on the fact that what defines us as beings is our need to subsist on food. We’re constantly looking for the next meal. It’s good to keep this point in mind. It’s often forgotten.

I’ve been reading some books on the noble eightfold path, and the general message they give is that we suffer because we have the wrong map of reality: that inside we believe there’s a permanent self, and outside we believe that there’s a permanent happiness. And because of that wrong map, we make a lot of wrong decisions. We react to the world in the wrong way. So the solution they propose is to see, on the one hand, that there is no self, or no permanent self inside, and that outside nothing is permanent. As a result, you see that there’s nothing worth going after, so you just give up, happy to be free from making any effort for any purpose.

And that’s supposed to be wisdom. You basically take an equanimous attitude toward things as they arise and pass away, knowing that ultimately everything’s going to pass away, and that’s it. Well, to give up feeding on the world out there simply because there’s no permanent self, or because nothing out there is permanent, is like saying you’re going to stop feeding on food because you realize that your stomach is impermanent and food is impermanent.

That’s not going to work. Our hunger drives us. As the Buddha said, it’s our primary disease. If we can’t get the food we want, well, we’ll settle for something else. You see this with the coyotes. You look into their scat and sometimes you find plastic rope. They couldn’t get the food they wanted but they found something to stuff into their stomachs. And as long as our hunger is driving us, we’re going to keep looking for food, even if it has to be plastic rope.
So the solution doesn’t lie simply in changing your map of the world outside or the world inside, to see that there’s no permanent entity either inside or out—because that, of course, doesn’t take into account the fact that your inside map is not telling you about permanent entities. It’s telling you about hunger. And we don’t hunger for food because we think we have a permanent self or that there’s permanent food. We hunger for food, both physical and mental, because of our hunger pains.

Our reaction to those pains is what we’ve got to train: We’ve got to train our hunger to be more discerning as to what’s worth going after. We train it through virtue, concentration, and discernment. This will take time. It’s like trying to wean yourself off of sugar: It takes a while to grow used to not constantly getting, or going for, the quick hit of sugar. But once you’ve managed to stay away from it for a while, then you begin to realize that if you go back to eating sugar, it doesn’t feel right anymore. It smells funny, tastes funny. It doesn’t feel right inside you.

In other words, you have to learn how to abstain for a while. And you abstain largely out of confidence that this is going to be good for you. But you also need some substitutes for the things you’re abstaining from. The substitutes may actually be better for you, but it’ll take a while to get used to them.

It’s the same with the precepts. We abstain from behavior that we might have felt like doing. Before, if we found pests in the house, we’d think it convenient to just kill them. Or to avoid awkward situations, we’d think it okay to tell little white lies. That kind of thing. But now we realize that we’ve got to abstain from these things 100%. There may be difficulties, but after a while we get used to the difficulties, and we actually find that we feel better. There’s a greater sense of satisfaction that comes from holding to the precepts. And then when you see people engaging in little white lies, it really hits you hard, like the smell of sugar if you’ve been away from sugar for a while. You realize how unhealthy it is.
The same with all the other little things that would go against the precepts: If you’re able to abstain from them, you train your hunger in new directions. Rather than feeding off the advantage of breaking the precepts, you feed off the sense of self-esteem, the sense of well-being, the sense of harmlessness that comes from following the precepts.

Even more so with concentration: You’re totally retraining your hunger. You’re finding that there is a sense of well-being that can come simply from sitting here focusing on the breath, allowing the breath to get comfortable, allowing that sense of ease and well-being to spread through the body. As you get more skilled at it, you find that you can tap into it whenever you need it.

Then you can turn around and look at the food that you got, say, from sensual desire or ill will, or any of the hindrances—restlessness and anxiety, uncertainty, sleepiness. All the hindrances are a kind of food, but they’re bad food. Junk food. Now that you see you’ve got a better source of food, a greater sense of well-being, you get more picky about your search for pleasure, your search for happiness, the things you want to feed off of. Remember that, as the Buddha said, we suffer in clinging, and the clinging is another word for taking sustenance. It’s another word for feeding.

As for discernment, the Buddha says there are five things that you need to know if you want to discern the escape from this feeding cycle. Even though there may be some satisfaction in getting certain hungers satisfied, with a lot of them you realize that the effort that goes into them and the costs they entail are not worth it. And that’s what discernment is all about: learning how to let go by passing judgment on which ways of feeding are worth the effort and which are not. After you’ve fed the mind well on concentration, you begin to look at all the other things that would pull you out of concentration, and you see that there’s greed or aversion or delusion involved in going after those things. So, to get past them, the first step is to see, when the greed or the anger comes, how does it come? What’s its origination? What’s causing it? Then the second step is to see, when it goes away, how does it go away? But you don’t just stop there though, just watching it coming and going away.

Once you see the cause, the third step is to ask yourself, “Why do you go for that? What’s the allure? What’s the flavor? What’s the sense of being fed that you get off of that?” And then the fourth step is to compare the allure with the drawbacks. “If you feed off this, what are the long-term consequences?” It’s a lot easier to see this in all fairness when you’ve fed the mind well with concentration, because otherwise it’s going to go for whatever hit it can find. And it’s going to lie to itself about what the allure actually is. But when the mind is still, you’re more likely to see the real allure; when it’s well fed, you can see that the allure is very meager compared to the drawbacks. That’s when you can drop it. You develop dispassion for it, which is the fifth step: the escape.

And in addition to dispassion, you develop disenchantment, nibbida, which means the sense of having had enough of a certain food and not wanting it anymore. That combination of disenchantment and dispassion, that’s the escape.

And when you can apply this analysis in an all-around way, eventually even to your concentration, you’re not escaping just to equanimity. You really escape from all the ways you’ve fed, even on equanimity. The mind opens to another dimension where there’s no hunger, where there’s happiness, a sense of well-being that doesn’t require that you feed.

So you don’t overcome your hunger for things simply by denying it. You find something better to feed on. But you have to train the hunger to appreciate that, because without the training in virtue, concentration, and discernment, the mind won’t appreciate it at all. It’s got to be put into a position where it can see the drawbacks of its old ways of feeding, and realize that there’s something better.
So the way to let go is not to just deny your hunger, it’s to train your hunger to make it more discerning, to ask yourself deep down inside, “What do you really want out of life? What would really be satisfying?” And notice how the answer to that question is going to change as you develop more virtue, concentration, and discernment, as your hunger gets trained to the point where it’s no longer needed.

So instead of digesting your brain, you get your intelligence to take over until it puts an end to your need for a digestive system. You find a happiness that’s totally free from hunger, free from the need to feed, and that’s when you let everything go—not out of defeat, out of victory.

That attitude of giving up on consuming the world because you say, “Well, it’s not permanent, and I’m not permanent, so I might as well give up looking for happiness”: That’s basically saying that there’s no true happiness to be found through fabricated things, so just give up on the whole idea of happiness and just be equanimous. That’s defeat.

As the Buddha said, though, one of the names for the noble eightfold path is unexcelled victory in battle. You battle the ignorance that’s been guiding your hunger, and you come out with something much better. You’ve learned that you can use the processes of fabrication to create a path that leads to something unfabricated. And that’s genuine victory. We struggle in the world because of our hunger, but when we find something that doesn’t require feeding and totally satisfies the hunger, then there’s no more need to struggle. As the Buddha said, better than victory over thousands of other people is victory over yourself—and this is how the victory is won.

« Last Edit: August 06, 2017, 06:18:35 PM by Johann »
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Offline Marcel

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wunderbar!!! einfach klasse! hat mir den sonntag gerettet!! buddha, dhamma, sangha sind einfach hervorragend!!! vielen vielen dank!!!

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Plauderbox

 

Johann

September 14, 2018, 07:11:41 AM
Und was ist die Grundlage für das Aukommen (paccaya) von Saddhā? Dukkha ist die Grundlage für das Aufkommen von Vertrauen (Händen und Füßen). Viel Dukkha! um Khema zu werden.
 

Johann

September 14, 2018, 07:02:53 AM
Eine Person ohne Vertrauen, Saddhaa, so sagen die Weisen, ist wie jemand ohne Hände und ohne Füße.

Also besser heute "unperfekt" beginnen, Anstelle perfekt wiedermal weiter nirgendwo Zuflucht zu erlangen. "Da ist nichts Gutes, es sei den man tut es."
 

Johann

September 11, 2018, 02:42:47 PM
Nyom Roman.
 

Johann

September 10, 2018, 03:39:32 PM
Ein Besucher. Wie geht es den Katzen?
 

Johann

September 08, 2018, 01:28:03 AM
Meister Hanspeter
 

Johann

September 05, 2018, 08:34:31 AM
At Buddhas times, so in times of Ajahn Mun, Upāli was the great supporter of the Kassapa, now the "Upalis" just make their livelihoods with it. Sad but true: or "nor for sure?"
 

Johann

September 05, 2018, 08:31:06 AM
It's like with Metallica- Fans and their producer, or to put it into Buddhas words: Uposatha of the cowboys.
 

Johann

September 05, 2018, 08:27:52 AM
Today many trade an nurish on the reputation of forest or kammaṭṭhāna - monks, making their livelihood with it by giving books, while wasting away their own goodness and possibilities actually destruct their upanissaya to it.
 

Johann

September 01, 2018, 07:16:53 PM
mit gahaṭṭha den Tag abschließend und segenreichen (verdienstvollen puñña) Sonntag allen anregend.
 

Johann

September 01, 2018, 09:43:50 AM
Was immer Mönch/Lehrer im Westen/moderenen Welt weilt, ist entweder Außenseiter oder (möglich ist) Arahant. Denken Sie nach.
 

Johann

September 01, 2018, 09:41:14 AM
Suchen Sie die Theras in traditionellem Land. Die Mitglieder anderer Sekten/"Buddhisten/moderne, arroganz/dünkel gefangen, sind verloren!
 

Johann

September 01, 2018, 09:38:20 AM
Das ist so klärend... ohne, wie die Westlichen Lehrer, jemals in alte Kultur und Sprache eingetaucht zu sein, vermag man nicht mal Pali richtig übersetzen, scjreiben, dann erst Buddhavaca verstehen.
 

Johann

August 30, 2018, 03:39:04 PM
Be prepared to die! Pets -life in a rich country is nice, but you would not understand anything: paṭisandhi (Com., Mahavihara)
 

Johann

August 30, 2018, 01:38:39 PM
 

Johann

August 26, 2018, 10:06:36 PM
Verdienstreichen Vollmond-Uposatha Ausklang allen.
 

Johann

August 22, 2018, 06:04:12 AM
"No mercy" :) soweit Trübungen nicht hindern, Nyom Moritz und Mudita.
 

Moritz

August 22, 2018, 05:07:08 AM
Ich verabschiede mich. Viele Dinge zu ordnen. _/\_
 

Moritz

August 22, 2018, 04:50:41 AM
 _/\_
Gut zu hören, auch wenn sicher relativ.
Mögen Bhante genug Schonung finden. _/\_
 

Johann

August 22, 2018, 04:37:12 AM
Gegenüber dem "Sterben" gestern, "pumperlg'sund" auf Wienerisch. Sadhu der Nachfrage, Nyom Moritz.
 

Moritz

August 22, 2018, 04:10:10 AM
Vandami, Bhante _/\_
Wie geht es Ihnen körperlich?
 

Johann

August 17, 2018, 02:21:49 AM
Mein's oder nicht meines, (Gier) Liebe oder Hass... Da sind wenige, die Blumen im Wald stehen lassen und Insekten nicht töten, weder bleiben noch gehen, und alles geben aus Wohlwollen und Mitgefühl, Weisheit gewonnen, Geiz besiegt und Güte ohne zu vereinnahmen. Wie konnten andere diese je sehen,
 

Johann

August 13, 2018, 05:13:25 AM
Händler mögen es nicht sich für passendes Mudita hinzugeben, und würden nur in Lob über deren Handelsware sprechen. Warum Leute Lobenswertes nicht loben: apacayana eine er 12 Personen: "...ein Geschäftsmann, sich seiner Schuld zum Arbeiten für seinen Vorteil verschrieben."
 

Johann

August 11, 2018, 12:06:41 AM
Erfreuenden und klärenden Neumond-Uposatha, den Ehrw. Herren, Anhängern und Interessierten.
 

Johann

August 10, 2018, 08:31:57 PM
Sokh chomreoun Nyom. Möge sich Sukha zur Vollständigkeit mehren.
 

Moritz

August 10, 2018, 06:20:44 PM
Ich muss wieder an die Arbeit. Einen angenehmen Abend, Bhante _/\_
 

Johann

August 10, 2018, 05:25:27 PM
Nyom Moritz.

Nyom Mohan.
 

Moritz

August 10, 2018, 05:18:04 PM
Guten Abend, Bhante _/\_
 

Mohan Gnanathilake

August 05, 2018, 12:58:01 PM
Sehr ehrwürdiger Samanera Johann,

ich habe der Gruppe „ Anussavika“ beigetreten.

Dhamma Grüβe an Sie aus Sri Lanka!
 

Johann

July 31, 2018, 04:38:15 PM
Den Weg kennend, im Vertrauen jenen folgen ihn gehend, gegangen, sich dann ausschließlich um die Enihsltung des Weges kümmer, gelangt man nach oben und hinaus. So, in dieser Weise, ist "der Weh ist das Ziel zu verstehen.
 

Johann

July 31, 2018, 04:33:35 PM
Mögen alles stets vorrangig auf die Qualitäten von Handlungen und Hingaben, die Ursachen für Früchte achten und nicht wie dumme gewöhnliche Leute, Zeile fixieren und danach gfreifen, die Ursachen damit fehlen, nie zu Früchten kommend, falscher Mitteln für Wirkung bedient.

Mudita
 

Johann

July 28, 2018, 07:38:00 AM
on how the blessed hobby, the liberating anime, the sublime gotchi decays for one and at a certain point for all: Dhamma-Gotchi and only fake last for some times lasting till also the mythos decays.
 

Johann

July 26, 2018, 01:50:45 PM
Morgen, Vollmond vor dem Vassa seiend, mag jener, der nicht zu sehr verstrickt in Fehlinvestitionen, die Gelegenheit für Lösung von Verstrickungen zu nützen vermögen.
 

Johann

July 26, 2018, 01:50:20 PM
Morgen, Vollmond vor dem Vassa seiend, mag jener, der nicht zu sehr verstrickt in Fehlinvestitionen, die Gelegenheit für Lösung von Verstrickungen zu nützen vermögen.
 

Roman

July 22, 2018, 08:01:16 PM
Danke für die Infos
und eine friedliche Nacht
 

Johann

July 22, 2018, 06:27:44 PM
Atma, zieht sich nun zurück, wieder spät geworden, Nyom. Ruhe Freude und Geduld beim ungestörten Erkunden und Gelegenheiten, Gegeben-heiten, nutzen.
 

Johann

July 22, 2018, 03:13:38 PM
Atma wird das Gespräch nun versuchen in Passendes Thema im Forum zu kopieren.
 

Johann

July 22, 2018, 03:12:06 PM
In Sorge Unmut ob der Situation, gänzlich anders Vorgestellt,  zu mehren, hatte Johann nicht nach Marcel gefragt. Doch hätte er, würde er er erwähnen, wenn da dringliches und triftige Sorge um Marcel wäre. Gute Übung und Lehre, alles in allem, für viele, wenn danach ausgerichtet. Also einfach
 

Johann

July 22, 2018, 03:06:12 PM
Bhante Indannano, Johann angerufen habend, kurz, vor Tagen, unterrichtet geworden das Johann am Weg in die Hauptstadt sein, hatte sich sehr zurückhaltend und kurz gehalten. Wohl nicht mit den weltlichen Hindernissen all zu Erfreut und noch ungelößt.
 

Johann

July 22, 2018, 03:03:21 PM
Im Verwenden des Forums, überall, keine Sorge irgendwo was Falsch zu machen, ist es Stressfreier und Langlebiger, auch für andere, als Geschenk, Nyom Roman. Woimmer.
 

Johann

July 22, 2018, 03:00:55 PM
Nyom kam Nyom als "füherer Elternteil/Verwandter" betrachten. Hie etwas Technischer: ញោម "Nyom", ñoma - Ursprung bzw. Bedeutung
 

Johann

July 22, 2018, 02:56:10 PM
Wenn Sie sich freimachen können, besuchen Sie ihn, und machen Sie Entdeckungsreise in unbekannter Welt, während ihm vielleich Weltliches abnehmen könnend.
 

Johann

July 22, 2018, 02:53:55 PM
mit Freude tun oder Geben mag, wo immer, ist vorallem für Roman glücksverheißend, neben Moraluscher Stange zum Glück für ihn haltend.
 

Johann

July 22, 2018, 02:51:42 PM
Mag er sicher Abstand von Unsicherm Gewinnen. Was immer Roman sich inspiriet fühlt, geschicktes, niemanden Verletzendes zu geben, zu tun, gar vielleicht mehr an jemand erhabener als "nur" eigener Bruder denkend,
 

Roman

July 22, 2018, 02:49:04 PM
  Und was bedeutet Nyom...Ich habe versucht zu übersetzen.  Jedoch weiß ich nicht ob der Bezug richtig ist
 

Johann

July 22, 2018, 02:48:39 PM
Johann hat ihn schon länger nicht persönlich getroffen, ob in Buchstaben, am Ohr oder mit mehr Sinnen. Gestern war er wohl online hier. Denke er ist sehr vertieft in der Praxis und hat eigentlich wenig Interesse sich um Äußerses zu kümmern.
 

Roman

July 22, 2018, 02:46:46 PM
Beim lesen von den Beiträgen fällt es mir noch bißchen schwer alles zu verstehen...Ich frage mich gerade wer Atma ist..Und moritz bist du für die Internetseite zuständig?  
 

Roman

July 22, 2018, 02:43:49 PM
Hallo,

Ich lese viel hier und wollte mich mal erkundigen wie es mit Marcel so steht..Hatte letzte Woche mit ihm gesprochen und es geht ihm gut! Hatte Johann geschrieben wie ich helfen kann..
 

Johann

July 22, 2018, 02:41:15 PM
Nyom Roman
 

Sophorn

July 20, 2018, 05:09:54 AM
Sadhu. Möge es ein verdienstvolller Tag sein!
 :-* :-* :-*
 

Johann

July 20, 2018, 03:06:04 AM
Allen einen verdienstvollen Silatag, der letzte vor dem Antritt der Regenrückzugszeit.

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