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Tipitaka Khmer

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[November 24, 2017, 12:45:33 AM]

Author Topic: "Harmonische Verständigung" vs. "Rechte Rede" (samma vaca) als Pfadfaktor  (Read 2768 times)

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Offline Sophorn

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Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Abhaya Sutta: An Prinz Abhaya


     
Einleitung des Übersetzers:

In dieser Lehrrede zeigt Buddha die Faktoren auf, die für die Entscheidung, ob etwas wert ist gesagt zu werden oder nicht, hineinspielen. Die Hauptfaktoren sind drei: ob eine Aussage wahrheitsgemäß ist oder nicht, ob sie dienlich ist oder nicht und ob sie für andere angenehm ist oder nicht. Buddha selbst würde nur Dinge behaupten, die wahr und nützlich sind und würde einen Sinn dafür haben, wann es an der passenden Zeit ist, das angenehme und unangenehme Dinge gesagt werden. Bemerken Sie, daß die Möglichkeit einer Aussagen die unwahr ist, doch dienlich sein könnte, nicht einmal vorgestellt wurde.

Diese Lehrrede zeigt auch Buddhas Lehren über die vier Kategorien von Fragen und wie diese beantwortet werden sollten (siehe AN 4.42) in Umsetzung. Der Prinz stellte ihm zwei Fragen und in beiden Fällen erwiderte er zuerst mit einer Gegenfrage, bevor er daran ging, eine ergründende Antwort auf die erste Frage und eine bestimmte Antwort auf die zweite Frage zu geben. Jede Gegenfrage dient einer Doppelfunktion: um den Prinzen einen bekannten Bezugspunkt für die Antwort die kommen wurde zu geben, und auch um ihm die Möglichkeit zu geben, aus seinem eigenen Verständnis heraus und guten Motiven zu sprechen. Dies versorgt ihn mit der Möglichkeit das Gesicht zu wahren, nachdem er in seinem Eifer den Buddha in Argumenten zu übertreffen, Schach matt gesetzt würde. Die Kommentare führen an, daß der Prinz einen Sohn im Kleinkindalter auf die Schoß genommen hatte, ein billiger Disputantentrick: Wenn der Buddha ihn in eine unangenehme Ecke, im Zuge der Diskussion, gebracht hätte, hätte der Prinz seinen Sohn gekniefen, ihn dazu gebracht zu weinen und damit die Debatte zu einem Ende gebracht. Wie auch immer nutze Buddha die Anwesenheit des Säuglings um der Debatte jeglichen Sinn zu entziehen und auch um einen effektiven Schluß zu ziehen. Das Bildnis von Nigantha Nataputta, das eine gefährlichen Objektes im Hals steckt, nahm er und wendete es im Bezug auf den Säugling an. Dann ging daran das Argument zu machen, daß anders als Niganthas, der fähig wäre jemanden mit einem potenziell gefährlichem Objekt im Hals, stehen zu lassen, der Buddha bestrebt ist, so ein Objekt zu entfernen, aus Anteilnahme und Mitgefühl. Auf diese Weise bringt er den Prinzen auf seine Seite, verändert einen potenziellen Gegner zu einem Schüler.

Damit ist diese Lehrrede nicht nur über Rechte Rede, sondern zeigt rechte Rede auch in seiner Umsetzung.
   



Ich habe gehört, daß der Befreite zu einer Begebenheit nahe Rajagaha, im Bambushain, der Eichhörnchenzufluchtsstätte, verweilte.

Da ging Prinz Abhaya zu Nigantha Nataputta und mit Ankunft, sich vor ihm verneigt, setzte er sich an eine Seite. Als er dort saß, sagte Nigantha Nataputta zu ihm: "Kommt nun, Prinz. Widerlegt die Worte von Gotama, dem Besinnlichen, und dieser vortreffliche Bericht über Euch wird sich weit verbreiten: 'Die Worte von Gotama, dem Besinnlichen, so gewaltig, so mächtig, wurden vom Prinzen Abhaya widerlegt!'"

"Aber wie, ehrwürdiger Herr, werde ich die Worte von Gotama den Besinnlichen, so gewaltig, so mächtig, widerlegen?"

"Kommt nun, Prinz. Geht zu Gotama, dem Besinnlichen, und mit Ankunft sagt dies: 'Herr, würde der Tathagata Worte sprechen, die nicht gewinnend und unannehmbar für andere sind?' Wenn Gotama der Besinnliche, so gefragt, antwortet: 'Der Tathagata würde Worte sprechen, die nicht gewinnend und unannehmbar für andere sind', dann solltet Ihr sagen: 'Inwieweit besteht dann ein Unterschied zwischen Euch, Herr, und Allerweltsleuten? Denn selbst Allerweltsleute sagen Worte, die nicht gewinnend und unannehmbar sind.' Aber wenn Gotama, der Besinnliche, so gefragt, antwortet: 'Der Tathagata würde keine Worte sprechen, die nicht gewinnend und unannehmbar für andere sind', dann solltet Ihr sagen: 'Wie dann, Herr, habt Ihr von Devadatta gesprochen, das "Devadatta ist der Entbehrung ausgerichtet, Devadatta ist für die Hölle ausgerichtet, Devadatta wird für ein Äeon schmoren, Devadatta ist unheilbar"? Denn Devadatta war entrüstet und verärgert über Eure Worte.' Wenn Gotama, der Besinnliche, diese zweizackige Frage von Euch gestellt wird, wird es ihm nicht möglich sein sie hinunter zu schlucken oder zu zerteilen. Gerade so als ob ein zweizackige Wassernuss [1] im Hals eines Mannes stecken würde: Es würde ihm nicht möglich sein sie hinunter zu schlucken oder zu zerteilen. In selber Weise, wenn Gotama, der Besinnlichen, von Euch diese zweizackige Frage gestellt wird, wäre es ihm nicht möglich, diese hinunter zu schlucken oder zu zerteilen"

Erwidernd: "Wie ihr sagt, ehrwürdiger Herr.", erhob sich Prinz Abhaya von seinem Sitz, verneigte sich vor Nigantha Nataputta, umrundete ihn und ging zum Befreiten. Mit Ankunft verneigte er sich vor dem Befreiten und setzte sich an eine Seite. Als er dort saß, blickte er hinauf zur Sonne und dachte: "Heute ich nicht der Zeitpunkt, um die Worte des Befreiten zu widerlegen. Morgen, in meinem eigenen Heim, werde ich die Worte des Befreiten umwerfen." So sagte er zum Befreiten: "Möge der Befreite, zusammen mit drei anderen, meiner Darbietung für das morgige Mahl zustimmen."

Der Befreite stimmte schweigend zu.

Dann, die Zustimmung des Befreiten verstanden, erhob sich Prinz Abhaya von seinem Sitz, verneigte sich vor dem Erhabenen, umrundete ihn, und ging.

Dann, nachdem die Nacht vorüber war, legte der Befreite früh am Morgen seine Robe an und, seine Schale und äußere Robe tragend, ging er zu Prinz Abhayas Heim. Mit Ankunft, setzte er sich auf einen gerichteten Sitz nieder. Prinz Abhaya, mit seiner eigenen Hand, bediente und begnügte den Befreiten mit feinen Haupt- und Nebenspeisen. Dann, nachdem der Befreite gegessen hatte und seine Hand von seiner Schale entfernte, nahm Prinz Abhaya einen niedrigeren Sitz ein und setzte sich ein eine Seite. Als er dort saß, sagte er zum Befreiten: "Herr, würde der Tathagata Worte sprechen, die nicht gewinnend und unannehmbar für andere sind?"

"Prinz, da ist keine bestimmte Ja-oder-Nein-Antwort zu dem."

"Dann sind die Niganthas, Herr, genau hier zerstört."

"Aber Prinz, warum sagt Ihr: 'Dann sind die Niganthas, Herr, genau hier zerstört'?"

"Gerade gestern, Herr, ging ich zu Nigantha Nataputta und... er sagte zu mir... 'Kommt nun, Prinz. Geht zu Gotama, dem Besinnlichen, und mit Ankunft sagt dies: "Herr, würde der Tathagata Worte sprechen, die nicht gewinnend und unannehmbar für andere sind?"... Gerade so als ob ein zweizackige Wassernuss im Hals eines Mannes stecken würde: Es würde ihm nicht möglich sein, sie hinunter zu schlucken oder zu zerteilen. In selber Weise, wenn Gotama, der Besinnlichen, von Euch diese zweizackige Frage gestellt wird, wäre es ihm nicht möglich, diese hinunter zu schlucken oder zu zerteilen.'"

Nun lang ein neugeborener Junge, mit dem Gesicht nach oben, auf des Prinzens Schoß. So sagte der Befreite zum Prinzen: "Was denkt Ihr, Prinz: Wenn dieser neugeborene Junge, durch Eure Nachlässigkeit oder die der Amme, dazu käme einen Stäbchen oder ein Stück Kies in den Mund zu bekommen, was würdet Ihr tun?"

"Ich würde es heraus nehmen, Herr. Wenn ich es nicht sofort heraus bekommen würde, dann seinen Kopf mit meine linken Hand haltend und einen Finger meiner rechten krümmend, würde ich es heraus nehmen, selbst wenn es Blut auslösen bedeuten würde. Warum ist das? Weil ich Mitgefühl für den jungen Knaben habe."

"In selber Weise, Prinz:

[1] In dem Fall, in dem der Tathagata von den Worten weiß, daß sie unstimmig, unwahr, unnützlich (oder: nicht in Verbindung mit dem Ziel), nicht gewinnend und unannehmbar für andere sind, spricht er sie nicht.

[2] In dem Fall von Worten, von denen der Tathagata weiß, daß sie stimmig, wahr, unnützlich, nicht gewinnend und unannehmbar für andere sind, spricht er sich nicht.

[3] In dem Fall von Worten, von denen der Tathagata weiß, daß sie stimmig, wahr, nützlich aber nicht gewinnend und unannehmbar für andere sind, hat er einen Sinn für den passenden Zeitpunkt sie zu sprechen.

[4] In dem Fall von Worten, von denen der Tathagata weiß, daß sie unstimmig, unwahr, unnützlich jedoch gewinnend und annehmbar für andere sind, spricht er sie nicht.

[5] In dem Fall von Worten, von denen der Tathagata weiß, daß sie stimmig, wahr, unnützlich, jedoch gewinnend und annehmbar für andere sind, spricht er sie nicht.

[6] In dem Fall von Worten, von denen der Tathagata weiß, daß sie stimmig, wahr, nützlich wie gewinnend und annehmbar sind, hat er einen Sinn für den passenden Zeitpunkt sie zu sprechen. Warum ist das? Weil der Tathagata Mitgefühl für lebende Wesen hat."

"Herr, wenn weise Noble oder Brahmanen, Haushälter oder Besinnliche, Fragen formuliert, zum Tathagata kommen und ihn fragen, erscheint die Abfolge von Begründungen im Voraus in seinem Wesen - 'Wenn jene, die mich aufwarten, dieses fragen, werde ich, dies gefragt, in dieser Weise beantworten' - oder wartet der Tathagata mit einer Antwort, gerade von der Stelle, auf?"

"In diesem Fall, Prinz, werde ich Euch eine Gegenfrage stellen. Beantwortet sie wie immer es Euch recht ist. Was denkt Ihr: Seid Ihr geschickt in den Teile eines Wagens?"

"Ja, Herr. Ich bin geschickt in den Teilen eines Wagens."

"Und was denkt Ihr: Wenn Leute kommen und Euch fragen: 'Was ist der Name von diesen Teil des Wagens?', erscheint die Abfolge von Begründung Euch im Voraus in Eurem Wesen - 'Wenn jene, die mich aufwarten, dieses fragen, werde ich, dies gefragt, in dieser Weise beantworten' - oder wartet Ihr mit einer Antwort, gerade von der Stelle, auf?"

"Herr, ich bin berühmt dafür, geschickt in den Teilen eines Streitwagens zu sein. Alle Teile eines Streitwagens sind mir gut-bekannt. Ich warte mit einer Antwort gerade von der Stelle auf."

"In selber Weise, Prinz, wenn weise Noble oder Brahmanen, Haushälter oder Besinnliche, Fragen formuliert, zum Tathagata kommen und ihn fragen, wartet er mit einer Antwort, gerade von der Stelle, auf. Warum ist das? Weil die Beschaffenheit des Dhammas vom Tathagata gänzlich durchdrungen ist. Aus seiner gänzlichen Durchdringung der Beschaffenheit des Dhammas, wartet er mit einer Antwort, gerade von der Stelle, auf." [2]

Als dies gesagt war, sagte der Prinz zum Befreiten: "Großartig, Herr! Großartig! Gerade so als ob Er aufgerichtet hätte was umgedreht war, freigelegt was verdeckt war, den Weg jemanden gezeigt hätte, der verloren war, oder eine Lampe ins Dunkle getragen hätte, sodaß jene mit Augen, Form sehen könnten, in selber Weise hat der Befreite - in vielen Zeilen der Begründung - das Dhamma klar gemacht. Ich nehme Zuflucht zum Befreiten, zum Dhamma und der Gemeinschaft der Bhikkhus. Möge sich der Befreite meiner als Laienanhänger, der zu ihm Zuflucht genommen hat, von diesem Tag an, für ein Leben, erinnern."

Anmerkungen

1.    Eine zweizackige Wassernuß ist die Frucht einer Pflanze (Trapa bicornis), die in Süd- und Südostasien wächst. Dessen Schale sieht aus wie der Kopf eines Wasserbüffels, mit zwei bösartigen, gekrümmten "Hörnern" die aus der Seite ragen.
2.    Diese Aussage scheint im Bezug auf eine etwas abstraktere Aussage in AN 4.24 auf, daß jenes, das der Tathagata weiß, nicht in ihm "eingerichtet" ist. Mit anderen Worten, definiert er sich selbst oder den erwachten Geist nicht in Masen von Wissen oder Ansichten, dies selbst im Bezug des Dhammas, auch wenn ihm das Wissen, welches ihm zu seinem Erwachen führte, vollständig verfügbar ist, um es jederzeit herauszuzeichnen.


Siehe auch: AN 4.24 ; AN 4.42 ; AN 4.183 .[/color]

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Abhaya Sutta: To Prince Abhaya


     
Translator's Introduction

In this discourse, the Buddha shows the factors that go into deciding what is and is not worth saying. The main factors are three: whether or not a statement is true, whether or not it is beneficial, and whether or not it is pleasing to others. The Buddha himself would state only those things that are true and beneficial, and would have a sense of time for when pleasing and unpleasing things should be said. Notice that the possibility that a statement might be untrue yet beneficial is not even entertained.

This discourse also shows, in action, the Buddha's teaching on the four categories of questions and how they should be answered (see AN 4.42). The prince asks him two questions, and in both cases he responds first with a counter-question, before going on to give an analytical answer to the first question and a categorical answer to the second. Each counter-question serves a double function: to give the prince a familiar reference point for understanding the answer about to come, and also to give him a chance to speak of his own intelligence and good motives. This provides him with the opportunity to save face after being stymied in his desire to best the Buddha in argument. The Commentary notes that the prince had placed his infant son on his lap as a cheap debater's trick: if the Buddha had put him in an uncomfortable spot in the debate, the prince would have pinched his son, causing him to cry and thus effectively bringing the debate to a halt. The Buddha, however, uses the infant's presence to remove any sense of a debate and also to make an effective point. Taking Nigantha Nataputta's image of a dangerous object stuck in the throat, he applies it to the infant, and then goes on to make the point that, unlike the Niganthas — who were content to leave someone with a potentially lethal object in the throat — the Buddha's desire is to remove such objects, out of sympathy and compassion. In this way, he brings the prince over to his side, converting a potential opponent into a disciple.

Thus this discourse is not only about right speech, but also shows right speech in action.
   



I have heard that on one occasion the Blessed One was staying near Rajagaha in the Bamboo Grove, the Squirrels' Sanctuary.

Then Prince Abhaya went to Nigantha Nataputta and on arrival, having bowed down to him, sat to one side. As he was sitting there, Nigantha Nataputta said to him, "Come, now, prince. Refute the words of Gotama the contemplative, and this admirable report about you will spread afar: 'The words of Gotama the contemplative — so mighty, so powerful — were refuted by Prince Abhaya!'"

"But how, venerable sir, will I refute the words of Gotama the contemplative — so mighty, so powerful?"

"Come now, prince. Go to Gotama the contemplative and on arrival say this: 'Lord, would the Tathagata say words that are unendearing & disagreeable to others?' If Gotama the contemplative, thus asked, answers, 'The Tathagata would say words that are unendearing & disagreeable to others,' then you should say, 'Then how is there any difference between you, lord, and run-of-the-mill people? For even run-of-the-mill people say words that are unendearing & disagreeable to others.' But if Gotama the contemplative, thus asked, answers, 'The Tathagata would not say words that are unendearing & disagreeable to others,' then you should say, 'Then how, lord, did you say of Devadatta that "Devadatta is headed for destitution, Devadatta is headed for hell, Devadatta will boil for an eon, Devadatta is incurable"? For Devadatta was upset & disgruntled at those words of yours.' When Gotama the contemplative is asked this two-pronged question by you, he won't be able to swallow it down or spit it up. Just as if a two-horned chestnut[1] were stuck in a man's throat: he would not be able to swallow it down or spit it up. In the same way, when Gotama the contemplative is asked this two-pronged question by you, he won't be able to swallow it down or spit it up."

Responding, "As you say, venerable sir," Prince Abhaya got up from his seat, bowed down to Nigantha Nataputta, circumambulated him, and then went to the Blessed One. On arrival, he bowed down to the Blessed One and sat to one side. As he was sitting there, he glanced up at the sun and thought, "Today is not the time to refute the Blessed One's words. Tomorrow in my own home I will overturn the Blessed One's words." So he said to the Blessed One, "May the Blessed One, together with three others, acquiesce to my offer of tomorrow's meal."

The Blessed One acquiesced with silence.

Then Prince Abhaya, understanding the Blessed One's acquiescence, got up from his seat, bowed down to the Blessed One, circumambulated him, and left.

Then, after the night had passed, the Blessed One early in the morning put on his robes and, carrying his bowl and outer robe, went to Prince Abhaya's home. On arrival, he sat down on a seat made ready. Prince Abhaya, with his own hand, served & satisfied the Blessed One with fine staple & non-staple foods. Then, when the Blessed One had eaten and had removed his hand from his bowl, Prince Abhaya took a lower seat and sat to one side. As he was sitting there he said to the Blessed One, "Lord, would the Tathagata say words that are unendearing & disagreeable to others?"

"Prince, there is no categorical yes-or-no answer to that."

"Then right here, lord, the Niganthas are destroyed."

"But prince, why do you say, 'Then right here, lord, the Niganthas are destroyed'?"

"Just yesterday, lord, I went to Nigantha Nataputta and... he said to me...'Come now, prince. Go to Gotama the contemplative and on arrival say this: "Lord, would the Tathagata say words that are unendearing & disagreeable to others?"... Just as if a two-horned chestnut were stuck in a man's throat: he would not be able to swallow it down or spit it up. In the same way, when Gotama the contemplative is asked this two-pronged question by you, he won't be able to swallow it down or spit it up.'"

Now at that time a baby boy was lying face-up on the prince's lap. So the Blessed One said to the prince, "What do you think, prince: If this young boy, through your own negligence or that of the nurse, were to take a stick or a piece of gravel into its mouth, what would you do?"

"I would take it out, lord. If I couldn't get it out right away, then holding its head in my left hand and crooking a finger of my right, I would take it out, even if it meant drawing blood. Why is that? Because I have sympathy for the young boy."

"In the same way, prince:

[1] In the case of words that the Tathagata knows to be unfactual, untrue, unbeneficial (or: not connected with the goal), unendearing & disagreeable to others, he does not say them.

[2] In the case of words that the Tathagata knows to be factual, true, unbeneficial, unendearing & disagreeable to others, he does not say them.

[3] In the case of words that the Tathagata knows to be factual, true, beneficial, but unendearing & disagreeable to others, he has a sense of the proper time for saying them.

[4] In the case of words that the Tathagata knows to be unfactual, untrue, unbeneficial, but endearing & agreeable to others, he does not say them.

[5] In the case of words that the Tathagata knows to be factual, true, unbeneficial, but endearing & agreeable to others, he does not say them.

[6] In the case of words that the Tathagata knows to be factual, true, beneficial, and endearing & agreeable to others, he has a sense of the proper time for saying them. Why is that? Because the Tathagata has sympathy for living beings."

"Lord, when wise nobles or brahmans, householders or contemplatives, having formulated questions, come to the Tathagata and ask him, does this line of reasoning appear to his awareness beforehand — 'If those who approach me ask this, I — thus asked — will answer in this way' — or does the Tathagata come up with the answer on the spot?"

"In that case, prince, I will ask you a counter-question. Answer as you see fit. What do you think: are you skilled in the parts of a chariot?"

"Yes, lord. I am skilled in the parts of a chariot."

"And what do you think: When people come & ask you, 'What is the name of this part of the chariot?' does this line of reasoning appear to your awareness beforehand — 'If those who approach me ask this, I — thus asked — will answer in this way' — or do you come up with the answer on the spot?"

"Lord, I am renowned for being skilled in the parts of a chariot. All the parts of a chariot are well-known to me. I come up with the answer on the spot."

"In the same way, prince, when wise nobles or brahmans, householders or contemplatives, having formulated questions, come to the Tathagata and ask him, he comes up with the answer on the spot. Why is that? Because the property of the Dhamma is thoroughly penetrated by the Tathagata. From his thorough penetration of the property of the Dhamma, he comes up with the answer on the spot." [2]

When this was said, Prince Abhaya said to the Blessed One: "Magnificent, lord! Magnificent! Just as if he were to place upright what was overturned, to reveal what was hidden, to show the way to one who was lost, or to carry a lamp into the dark so that those with eyes could see forms, in the same way has the Blessed One — through many lines of reasoning — made the Dhamma clear. I go to the Blessed One for refuge, to the Dhamma, and to the Sangha of monks. May the Blessed One remember me as a lay follower who has gone to him for refuge, from this day forward, for life."

Notes

1.    A two-horned chestnut is the nut of a tree (Trapa bicornis) growing in south and southeast Asia. Its shell looks like the head of a water buffalo, with two nasty, curved "horns" sticking out of either side.
2.    This statement is apparently related to the more abstract statement in AN 4.24, that what the Tathagata knows is not "established" in him. In other words, he does not define himself or the awakened mind in terms of knowledge or views, even concerning the Dhamma, although the knowledge that led to his awakening is fully available for him to draw on at any time.


See also: AN 4.24 ; AN 4.42 ; AN 4.183 .



 :-* :-* :-*

Vielen Dank für die stete Erinnerung. Ich kann das wirklich im Alltag sehr gut sehen, wie sich rechte Sprache auswirkt, bzw. wie schnell auch unrechte Sprache beeinflußt. Aktiv bewußt zu bleiben ist sowohl alleine als auch in Gesellschaft immer eine Herausforderung.

 :-* :-* :-*

« Last Edit: January 19, 2014, 01:23:15 PM by Johann »

Offline Mirco

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Rechte Rede (oder Harmonische Verständigung, wie es mein Lehrer nennt), ist für mich auch wirklich ein sehr gutes Mittel, um im Alltag Wohl für meinen eigenen Geist und den anderer zu wirken.

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Offline Johann

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Rechte Rede (oder Harmonische Verständigung, wie es mein Lehrer nennt), ist für mich auch wirklich ein sehr gutes Mittel, um im Alltag Wohl für meinen eigenen Geist und den anderer zu wirken.

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Vielen Dank für die stete Erinnerung. Ich kann das wirklich im Alltag sehr gut sehen, wie sich rechte Sprache auswirkt, bzw. wie schnell auch unrechte Sprache beeinflußt. Aktiv bewußt zu bleiben ist sowohl alleine als auch in Gesellschaft immer eine Herausforderung.

Werter Mirco

Da muß ich dir aber etwas unharmonisch kommen, Buddha lehrt und betreibt auch selbst keine "Harmonische Verständigung", dieser Faktor ist wirklich zweitrangig, sicher ist es gut wenn neben richtig, passend, nützlich und wahr, auch noch harmonisch ist. Aber das, harmonisch und gewinnend an erste Stelle stellen, ist der Weg der Leute die nicht Praktizieren und/oder auch die Welt, und Bereicherung in dieser, ausgerichtet sind.

Vielleicht möchtest du Dir das letzte Sutta noch einmal etwas genauer vornehmen. Diese Ansicht ist weit verbreitet, die du da hältst, aber sie entspricht nicht dem Nutzen des Fortschritts, sondern nützt nur dem Sozialisieren. Nicht das dies schlecht wäre, wenn nicht korrupt, aber es sollte nicht vor den anderen Faktoren stehen.

Quote
[4] In dem Fall von Worten, von denen der Tathagata weiß, daß sie unstimmig, unwahr, unnützlich jedoch gewinnend und annehmbar für andere sind, spricht er sie nicht.

[5] In dem Fall von Worten, von denen der Tathagata weiß, daß sie stimmig, wahr, unnützlich, jedoch gewinnend und annehmbar für andere sind, spricht er sie nicht.

Harmonische Verständigung, bloß den Faktor "Gewinnend und annehmbar", würde Buddha nicht nutzen, wenn es nicht auch wahr und dienlich (für das Ziel, Nibbana) ist. Den Fall "gewinnend und annehmbar" und "nützlich" aber nicht wahr, findet nicht mal eine Erwähnung.

 :-*



« Last Edit: January 19, 2014, 01:27:38 PM by Johann »
This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Mirco

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Well, here is what inspired me to my statement

Quote
"SAMMA VACA" - Harmonious Communication (Right Speech):

This has to do with the gentle communication with ourselves (internal dialogue) as well as with other people too. It helps us to easily let go of and relax into any type of disturbing thoughts, feelings, or emotions that can pull mind’s attention away from the meditation object (which for practical purposes we can say is the breath, relaxing and smiling or metta, relaxing and smiling). Any kind of self-criticism, or any kind of anger, dislike, worry, anxiety, dissatisfaction, condemnation, or a want to "make things be the way ‘I’ want them to be" in our communication with ourselves (our internal dialogue, for example, anger with oneself, criticism with oneself, dislike of our own actions and thoughts) and others is being out of harmony (Wrong Speech) with the present moment.

It leads to a personal belief that all thoughts, opinions and concepts are "I", "Me", "Mine" (atta –Wrong View) and leads to excessive clinging or thinking about. Being out of harmony with our own communications leads us to a hard mind toward ourselves and everyone around us. This definitely leads us to being out of harmony with any external communication with other people. The practice of mental development is learning how to lovingly-accept whatever arises in the present moment and communicating this acceptance to ourselves and others. Or we could say that one of the things we need to practice is loving the person we are with and speaking with that love. But who do we spend most of our time with? That’s right, we spend more time with ourselves than we do with any other person, so we really need to practice being loving and kind to ourselves, as much as possible. The Buddha said, "Anyone who truly loves themselves will never harm another person". This is how we can carry a smile around with us all of the time. So smile and be happy then cultivate those thoughts and communicate this happiness with yourself internally as well as externally to other people! Especially, with the love and acceptance of ourselves about ourselves.

taken from here: http://library.dhammasukha.net/the-8-fold-path-in-practical-terms.html
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Offline Johann

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Well, here is what inspired me to my statement

Quote
"SAMMA VACA" - Harmonische Verständigung (Right Speech):

Dies hat mit milder Verständigung mit uns selbst (innerer Dialog), wie auch mit anderen Personen zu tun. Es hilft uns leichter los zu lassen und uns von jeder Art von störenden Gedanken, Gefühlen oder Emotionen zu entspannen, die den Geist weg vom Meditationsobjekt (welches, als praktischer Sicht, als Atem, Entspannen und Lächeln oder Metta, entspannen und lächeln, bezeichnet werden kann.) wegziehen. Jede Art von Selbstkritik, oder jede Art von Zorn, Ablehnung, Sorge, Angst, Unzufriedenheit, Verurteilung oder der Wunsch "mache die Dinge so, 'ich' will sie so haben" in unserer Kommunikation mit uns selbst (unsere innerer Dialog, zum Beispiel Ärger mit uns selbst, Kritik über uns selbst, Ablehnung gegenüber unseren Handlungen und Gedanken) und anderen, ist außerhalb von Harmonie (falscher Sprache) im gegenwärtigen Moment.

Ich hab da einmal angefangen, und brauch da etwas um das zu verdauen...

Also für einen, der sich auf dem überweltlichen Achtfachen Pfad befindet, und keine Vergehen tut, sicher kein Schlechter Ansatz, aber für einen, der sich nicht mal der groben Dinge die er tut, bewußt ist, ein Schuß ins Land des maya, würd ich hier an dieser Stell sagen.

Völlig in Ordnung für jemanden der sich bereits auf dem Pfad befindet, keine Pflichten mehr hat und sich nur mehr um die Praxis kümmert. Für einen Laien, der vielleicht nach dem Eintritt in den Strom sucht, völliger reiner Entspannungs- und Zwischendurch-Gut-fühl Kurs, bis er an der nächsten Kreuzung die Pumpgun zieht und explodiert.

Da nimmt einer das wichtigste Element, das Unterscheiden können, aus dem Pfad und schickt Leute in den Haushältergleichmut, so wie mir das hier erscheint. Klar, das diese dann stets um Harmonie flehen.

Aber ich bin ja noch nicht durch und kann da vielleicht etwas voreingenommen sein. Werd den zweiten Absatz dann gleich mal abarbeiten und ein Danke für's Teilen, hier schon mal!

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Fortsetzung aus ""SAMMA VACA" - Harmonious Communication (Right Speech):"

Es führt zu Selbstglauben, daß alle Gedanken, Meinungen und Konzepte "Ich", "Mir", "Mein" (atta-Falsche Sichtweise) sind und führt zu exzessiven Anhaften oder Denken. Aus der Harmonie mit unsere Kommunikation zu sein, führt uns zu einem starren Geist, gegen und und andere um uns gerichtet. Es führt uns definitiv dazu aus der Harmonie in jeder äußeren Kommunikation mit anderen Leuten zu fallen. Die Praxis der geistigen Entwicklung ist zu lernen, wie man liebenswürdig alles akzeptiert, was im gegenwärtigen Moment und der Kommunikation aufkommt, gegenüber uns selbst und anderen. Oder wir könnten sagen, das es Sache ist, daß wir den praktizieren müssen, die Person, mit der wir uns abgeben, zu lieben und mit dieser Liebe zu sprechen. Aber wie verbringen wir die meiste unserer Zeit? Richtig, wir verbringen die meiste Zeit mit uns selbst als mit jeder anderen Person und so ist es wirklich notwenig liebevoll und freundlich gegenüber uns selbst zu sein, zu praktizieren, so viel es nur geht. Der Buddha sagte: "Jeder, der sich selber liebt, würde niemals eine andere Person verletzten." Das ist, wie wir ein Lächeln mit uns, zu jeder Zeit herumtragen können. So lächelns und fröhlich sein dann diese Gedanken kultivieren und mit Freud mit uns selbst im Innen wie auch außen mit anderen Leuten kommunizieren! Speziell mit der Liebe und Akzeptanz gegenüber uns selbst.

So wie ich das sehe, ist da eine Menge Arbeit, denn was da suggeriert wird ist wirklich nicht für Einsicht und Befreiung dienlich, regt zur Abstumpfung und dem verweilen in konstruierter Dumpfheit ein, nicht wissen, wenn dann wieder mal etwas hochkommt und passiert.

Also ich kann da bisher nicht viel, außer Schlagwörtern, die aus meiner Sicht falsch und nur für kurzfristige Behandlung abgesehen sind, finden, daß irgendwo in den achtfachen Pfad und der Praxis der Erkenntnis passt. Im Gegenteil, werden alle Instrumente mit so einer Praxis abgeschnitten und dienliche nette Leute, die weiterruhrcheln gemacht.

Also nicht mal der Satz "Jeder, der sich selber liebt, würde niemals eine andere Person verletzten." stimmt. Wie dann mit den 99% die sich nicht lieben, oder wirre Gedanken haben, Masos z.B., sollen die dann so handeln wie sie meinen andere nicht zu verletzen?

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

Wenn Ihr Euch selber lieb und teuer haltet
dann fesselt Euch nicht
      mit dem Schlechten,
den Wohl ist nicht leicht zu erlangen,
   von einem, der begeht
   eine Tat des Schlechten.
Piya Sutta: Lieb  

Das sieht dann schon ganz anders aus und da braucht es gehörig an Unterscheidung was gerade im Moment aufkommt und nicht Flucht in die Dumpfheit.

Auch ist Kritik an den eigenen Handlungen gefragt... Nein, da ist nicht ein Ansatz von Sinnvoller Praxis zu finden. Das ist nichts anderes als wie man sagt "kranken Kühen" zureden und beruhigen.

Nirgendwo empfiehlt Buddha das was gerade aufkommt zu akzeptieren, hinzunehmen, sonder das ist genau der Platz der Praxis.

Also das was der werte Bante da erzählt fällt aus meiner Sicht unter:

[4] In dem Fall von Worten, von denen der Tathagata weiß, daß sie unstimmig, unwahr, unnützlich jedoch gewinnend und annehmbar für andere sind, spricht er sie nicht.

Und sonst aber schon nichts. Ich halte so eine Praxis (mir ist klar, das 90% der Betreiber von Laienschulen soetwas verkaufen) für nicht dienlich, weder für einen selbst noch für andere und sie hat auch keinen Ausrichtung über die Welt hinaus, neben seiner Gefährlichkeit durch antrainiertes Verdrängen.

Der werte Bante nimmt hier Aspekte des edlen Schweigens, und möchte sie zu einer Kommunikation machen. Das geht nicht, entweder sachlich und gründliche Dhammagespräche oder edles Schweigen (verweilen in Jhana)

Was der König hier hatte, war eine Einsicht:

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

Als er ein einer Seite saß, sagte König Pasenadi Kosala zum Befreiten: "Gerade nun, Herr, als ich alleine in Zurückgezogenheit war, kam dieser Strom von Gedanken in meinem Wesen auf: 'Wer ist lieb zu sich selbst und wer ist nicht lieb zu sich selbst?' Dann kam mir auf: 'Jene, die sich an körperlichen Fehlverhalten, sprachlichem Fehlverhalten und geistigem Fehlverhalten beteiligen, sind nicht lieb zu sich selbst. Selbst wenn sie sagen würden: "Wir sind lieb zu uns selbst", sind sie dennoch nicht lieb zu sich selbst. Warum ist dem so? Aus ihrer eigenen Übereinkunft, handeln sie entgegen ihrer selbst, wie ein Feind es entgegen einem Feind tun würde, daher sind sie nicht lieb zu sich selbst. Doch jene, die sich an gutem körperlichem Verhalten, gutem sprachlichen Verhalten und gutem geistigen Verhalten beteiligen, sind lieb zu sich selbst. Selbst wenn sie sagen würden: "Wir sind nicht lieb zu uns selbst", sind sie immer noch lieb zu sich selbst. Warum ist dem so? Aus ihrer eigenen Übereinkunft, handeln sie entgegen ihrer selbst, wie ein Freund es entgegen einem Freund tun würde, daher sind sie lieb zu sich selbst.'"

Die hat er nicht durch Liebe und einfach lassen was aufkommt gewonnen, die hat er sich gut erarbeitet und zum Eigen gemacht. Damit hat er einen klaren Weg der Diskriminierung, was immer aufkommt, und kann nach diesem Entscheiden, ob er einem Gedanken folgt, einer Handlung folgt oder nicht.
Angenehm, Gewinnend oder Harmonisch, kommt da nicht vor.

 :-*
« Last Edit: January 19, 2014, 05:11:44 PM by Johann »
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Das hat ja ziemlich viel "disharmonie" in mir ausgelöst, muß ich feststellen  :)

Sehen wir uns den weiteren Verlauf der Strophe im Piya Sutta an:

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

Wenn von den Endbereitern erfaßt,
   sowie Ihr den menschlichen Zustand verläßt,
was ist wahrlich Eurer Eigen?
Was nehmt Ihr mit wenn Ihr geht?
Was folgt euch nach
   wie ein Schatten
   der niemals weicht?

   Beides, die Verdienste und Böses
   die Ihr als Sterblicher
   hier vollführt:
dies ist      was wahrlich Euer Eigen ist,
      was Ihr mitnehmt, wenn Ihr geht,
dies ist      was Euch folgt,
   wie ein Schatten
   der niemals weicht.

So tut was vorzüglich,
als eine Anreicherung
   für zukünftige Leben.
Taten der Verdienste sind der Rückhalt für Lebewesen,
   wenn sie aufkommen,
   in einer anderen Welt.

Entgegen der Brahmanen der Jains, die ihren Schülern ähnliches suggeriert haben:

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

'Hier, mein guter Mann. Lege deine Rute gegenüber Lebewesen die mehr als einhundert Meilen in Richtung Osten leben... mehr als einhundert Meilen Richtung Westen... mehr als einhundert Meilen Richtung Norden... mehr als einhundert Meilen Richtung Süden.'

"Ich bin nichts durch irgendetwas oder aus irgendwas. Daher ist nichts durch irgendetwas oder aus irgendetwas meines."' Nun in Verachtung dessen, wissen seine Eltern von ihm: 'Das ist unser Sohn'. Und er weiß von Ihnen das: 'Dies sind meine Eltern'. Seine Frauen und Kinder wissen von Ihm: 'Das ist unser Ehegatte und Vater'. Seine Arbeiter und Sklaven wissen von Ihm das: 'Dies ist unser Meister'. Und er weiß von ihnen das: 'Diese sind meine Arbeiter und Sklaven'. So wird er wenn er dazu breitgeschlagen wird Aufrichtigkeit zu unternehmen, zu Falschheit breitgeschlagen. Am Ende der Nacht nimmt er den Genuß seiner Besitztümer wieder auf, selbst wenn sie nicht an ihn zurückgegeben wurden. Dies zählt als stehlen, Sage ich euch.

Muluposatha Sutta: Die Ursprünge des Uposathas

empfiehlt Buddha hier nicht, sich einzubilden, das die eigenen Handlungen nicht die eigenen sind, ganz im Gegenteil.

   Beides, die Verdienste und Böses
   die Ihr als Sterblicher
   hier vollführt:
dies ist      was wahrlich Euer Eigen ist,
      was Ihr mitnehmt, wenn Ihr geht,
dies ist      was Euch folgt,
   wie ein Schatten
   der niemals weicht.


und er erklärt auch nicht, daß man mit dem was aufkommt einfach leben soll:

So tut was vorzüglich,
als eine Anreicherung
   für zukünftige Leben.
Taten der Verdienste sind der Rückhalt für Lebewesen,
   wenn sie aufkommen,
   in einer anderen Welt.


Nirgendwo im Kanon wird "Gleichmut" als Grundlage der Praxis angeführt und ist immer nur das letzte Glied, ein Ergebnis der Praxis der guten Unterscheidung, des Ablegens, was als schlecht erkannt und des Anreicherns des guten. Mit "Gleichmut" als Trainingswerkzeug steht man früher oder später vor den Resultaten und weiß nicht einmal was passiert ist.

Man hat keine Ahnung was man tut. Solch eine Praxis mag vielleicht gut sein, wenn man in seiner Welt und in seiner Umgebung passend funktionieren soll, so wie etwas die Psychotherapien das meistern, aber um darüber hinaus zu gehen, sind sie Hinderlich. Nichts brachte Buddha mehr aus der Harmonie, als wenn jemand Weichholz für Hartholz verkaufen würde, denn dieses verhindert den Zugang zum Pfad für lange Zeit.

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Offline Mirco

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Ach, bin ich froh, das ich so etwas nicht mehr ausdiskutieren muss.

Schöne Grüße,
Mirco

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Ach, bin ich froh, das ich so etwas nicht mehr ausdiskutieren muss.

Schöne Grüße,
Mirco

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Wer sagt das, Mirco? Oder wer glaubt, daß er da schon darüber steht? Was (welche Geisteshaltung) hat diese Reaktion, die ab vom Thema ist, bewirkt. Und vor allem mit welchen Argument?

Hier vielleicht als Anhalt, was da etwa vor sich gehen könnte.

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

"Bhikkhus, da sind diese drei Themen der Diskussion. Welche drei?

"Jemand mag über die Vergangenheit sprechen, sagend: 'So war es in der Vergangenheit.' Jemand mag über die Zukunft sprechen, sagend: 'So wird es in der Zukunft sein.' Oder jemand mag über Jetzt in der Gegenwart sprechen, sagend: 'So ist es jetzt in der Gegenwart.'

"Bhikkhus, es ist durch seine Art der Teilnahme in einer Diskussion, daß man eine Person, als gerüstet für Gespräche oder nicht gerüstet für Gespräche, erkennen kann. Wenn eine Person, der eine Frage gestellt wird, keine bestimmte Antwort auf eine Frage, die eine bestimmte Antwort verdient, gibt, keine Gegenfrage zu einer Frage, die eine Gegenfrage verdient, gibt, eine Frage nicht zur Seite legt, die es verdient zur Seite gelegt zu werden, dann, wenn das der Fall ist, ist sie eine Person, die nicht für Gespräche gerüstet ist. Aber wenn eine Person, der eine Frage gestellt wird, eine bestimmte Antwort auf eine Frage, die eine bestimmte Antwort verdient, gibt, eine Gegenfrage auf eine Frage, die eine Gegenfrage verdient, gibt, eine Frage zur Seite legt, die es verdient zur Seite gelegt zu werden, dann, wenn dies der Fall ist, ist sie eine Person, die für Gespräche gerüstet ist.

"Bhikkhus, es ist aufgrund der Art der Teilnahme an einer Diskussion, daß man eine Person, als gerüstet für Gespräche oder nicht gerüstet für Gespräche, erkennen kann. Wenn eine Person, der eine Frage gestellt wird, nicht mit dem, was möglich oder unmöglich ist, aufwartet kann, nicht mit gemein verständlichen Anschauungen aufwarten kann, nicht mit Lehren, die als wahr bekannt sind [1], aufwarten kann, nicht mit üblichen Abläufen aufwarten kann, dann, wenn dies der Fall ist, ist sie eine Person, die nicht für Gespräche gerüstet ist. Aber wenn eine Person, der eine Frage gestellt wird, mit dem, was möglich und unmöglich ist, aufwartet kann, mit gemein verständlichen Anschauungen aufwarten kann, mit Lehren, die als wahr bekannt sind, aufwarten kann, mit üblichen Abläufen aufwarten kann, dann, wenn dies der Fall ist, ist sie eine Person, die für Gespräche gerüstet ist.

"Bhikkhus, es ist aufgrund der Art der Teilnahme an einer Diskussion, daß man eine Person, als gerüstet für Gespräche oder nicht gerüstet für Gespräche, erkennen kann. Wenn eine Person, der eine Frage gestellt wird, von einer Sache zur anderen schweift, die Diskussion vom Thema abbringt, Zorn, Abneigung und üble Laune zeigt, dann, wenn das der Fall ist, ist sie eine Person, die für Gespräche nicht gerüstet ist. Aber wenn eine Person, der eine Frage gestellt wird, nicht von einer Sache zur anderen schweift, die Diskussion nicht von Thema abbringt, keinen Zorn, keine Abneigung und keine üble Laune zeigt, dann, wenn das der Fall ist, ist sie eine Person, die für Gespräche gerüstet ist.

"Bhikkhus, es ist aufgrund der Art der Teilnahme an einer Diskussion, daß man eine Person, als gerüstet für Gespräche oder nicht gerüstet für Gespräche, erkennen kann. Wenn eine Person, der eine Frage gestellt, [den Fragenden] runter macht, ihn erdrückt, ihn verspottet, seine kleinen Fehler ergreift, dann, wenn das der Fall ist, ist sie eine Person, die für Gespräche nicht gerüstet ist. Aber wenn eine Person, der eine Frage gestellt, [den Fragenden] nicht runter macht, ihn nicht erdrückt, ihn nicht verspottet, seine kleinen Fehler nicht ergreift, dann, wenn das der Fall ist, ist er eine Person, die für Gespräche gerüstet ist.

"Bhikkhus, es ist aufgrund der Art der Teilnahme an einer Diskussion, daß man eine Person, als sich annähernd oder nicht annähernd, erkennen kann. Einer der ein Ohr leiht, nähert sich an; einer der kein Ohr leiht, nähert sich nicht an. Einer sich annähernd, kennt eine Qualität klar, begreift eine Qualität, legt eine Qualität ab und verwirklicht eine Qualität. [2] Eine Qualität klar kennend, eine Qualität begreifen, eine Qualität ablegend, eine Qualität verwirklichen, berührt einer rechte Loslösung. Denn das ist der Zweck der Diskussion, das ist der Zweck der Beratung, das ist der Zweck des Annäherns, das ist der Zweck ein Ohr zu leihen: d.h., für die Befreiung des Geistes durch nichtanhaften.

Kathavatthu Sutta: Themen der Diskussion  

Wo die Bombe des Verdrängens (manche glauben es ist dies Gleichmut) in diesem Fall hochgegangen ist weißt du ja selbst.

 :-*
« Last Edit: January 20, 2014, 03:55:14 AM by Johann »
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Maybe useful here, since it shows well how the Buddha disliked certain Harmony for the sake of harmony:

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Aphāsukavihāro
Staying Uncomfortably

(Mv.IV.1.1) [224] At that time the Buddha, the Blessed One, was staying in Jeta’s Grove, Anāthapiṇḍika’s Monastery. And at that time several monks — acquaintances, intimates — entered the Rains in a certain residence in the Kosalan countryside. Then the thought occurred to them, “By what strategy could we stay for the Rains comfortably — harmonious, cordial, without dispute — and not have difficulty in going for alms?”

(Mv.IV.1.2) The thought occurred to them, “If we were to neither speak to nor converse with one another; and whoever returns first from going to the village for alms would lay out the seats; set out water for washing the feet, a foot-stool, and a foot-washing block; wash the refuse bucket and set it out; and set out drinking water and washing water;

(Mv.IV.1.3) “and whoever returns afterwards from going to the village for alms would eat the left-overs — if there are any and if he wants to — and if not, he would throw them out in a place where there are no crops, or dump them into water without living beings in it; and he would pick up the seats; put away the water for washing the feet, foot-stool, and foot-washing block; wash and put away the refuse bucket; put away the drinking water and washing water; and sweep the meal hall;

(Mv.IV.1.4) “and whoever sees that the drinking water pitcher, washing water pitcher, or bathroom pitcher is low or empty would have it refilled — if it’s too much for him, he would call another by waving, using hand signals, and he would have it refilled, thus, he wouldn’t, for that reason, break out into speech — in that way, we would stay for the Rains comfortably — harmonious, cordial, without dispute — and we wouldn’t have difficulty in going for alms.”

(Mv.IV.1.5) So the monks didn’t speak to or converse with one another. Whoever returned first from going to the village for alms laid out the seats; set out water for washing the feet, a foot-stool, and a foot-washing block; washed the refuse bucket and set it out; and set out drinking water and washing water.

(Mv.IV.1.6) Whoever returned afterwards from going to the village for alms ate the left-overs — if there were any and if he wanted to — and if not, he threw them out in a place where there were no crops, or dumped them into water without living beings in it. He picked up the seats; put away the water for washing the feet, foot-stool, and foot-washing block; washed and put away the refuse bucket; put away the drinking water and washing water; and swept the meal hall.

(Mv.IV.1.7) Whoever saw that the drinking water pitcher, washing water pitcher, or bathroom pitcher was low or empty had it refilled. If it was too much for him, calling another by waving — using hand signals — he had it refilled. He didn’t, for that reason, break out into speech.

(Mv.IV.1.8) [225] It was customary for monks who had completed the Rains to go to see the Blessed One. So the monks, after the passing of three months, having completed the Rains, put their lodgings in order and — taking their robes and bowls — set out on a wandering tour toward Sāvatthī. Wandering by stages, they arrived at Sāvatthī, went to Jeta’s Grove, Anāthapiṇḍika’s Monastery, and went to the Blessed One. On arrival, they bowed and sat to one side. It is customary for Buddhas, Blessed Ones, to exchange pleasantries with incoming monks.

(Mv.IV.1.9) Then the Blessed One said to the monks, “Is it agreeable, monks? Are you getting by? Did you spend the Rains harmoniously, cordially, without dispute, and not have difficulty in going for alms?”

“It’s agreeble, O Blessed One. We’re getting by. And we spent the Rains comfortably — harmoniously, cordial, without dispute — and we didn’t have difficulty in going for alms.”

(Mv.IV.1.10) Knowing, Tathāgatas ask. Knowing, they don’t ask. Considering the time, they ask. Considering the time, they don’t ask. Tathāgatas ask in a way that is connected to the goal /welfare, not in a way unconnected to the goal/welfare. Tathāgatas have cut off the bridge in reference to things that are unconnected to the goal/welfare.

Buddhas, Blessed Ones, cross-question monks for two reasons: (thinking,) “I will teach the Dhamma,” or “I will lay down a training rule.”

Then the Blessed One said to the monks, “But how, monks, did you spend the Rains comfortably, harmoniously, cordially, without dispute, and not have difficulty in going for alms?”

(Mv.IV.1.11) “Here, lord, we several monks — acquaintances, intimates — entered the Rains in a certain residence in the Kosalan countryside.

“The thought occurred to us, ‘By what strategy could we stay for the Rains comfortably — harmonious, cordial, without dispute — and not have difficulty in going for alms?’

“The thought occurred to us, ‘If we were to neither speak to or converse with one another;

“‘and whoever returns first from going to the village for alms would lay out the seats; set out water for washing the feet, a foot-stool, and a foot-washing block; wash the refuse bucket and set it out; and set out drinking water and washing water;

“‘and whoever returns afterwards from going to the village for alms would eat the left-overs — if there are any and if he wants to — and if not, he would throw them out in a place where there are no crops, or dump them into water without living beings in it;

“‘and he would pick up the seats; put away the water for washing the feet, foot-stool, and foot-washing block; wash and put away the refuse bucket; put away the drinking water and washing water; and sweep the meal hall;

“‘and whoever sees that the drinking water pitcher, washing water pitcher, or bathroom pitcher is low or empty would have it refilled — if it’s too much for him, he would call another by waving, using hand signals, and he would have it refilled,

“‘thus, he wouldn’t, for that reason, break out into speech —

“‘in that way, we would stay for the Rains comfortably — harmonious, cordial, without dispute — and we wouldn’t have difficulty in going for alms.’

“So, lord, we didn’t speak to or converse with one another. Whoever returned first from going to the village for alms laid out the seats; set out water for washing the feet, a foot-stool, and a foot-washing block; washed the refuse bucket and set it out; and set out drinking water and washing water. Whoever returned afterwards from going to the village for alms ate the left-overs — if there were any and if he wanted to — and if not, he threw them out in a place where there were no crops, or dumped them into water without living beings in it. He picked up the seats; put away the water for washing the feet, foot-stool, and foot-washing block; washed and put away the refuse bucket; put away the drinking water and washing water; and swept the meal hall. Whoever saw that the drinking water pitcher, washing water pitcher, or bathroom pitcher was low or empty had it refilled. If it was too much for him, calling another by waving — using hand signals — he had it refilled. He didn’t, for that reason, break out into speech.

“Lord, that’s how we spent the Rains comfortably, harmoniously, cordially, without dispute, and didn’t have difficulty in going for alms.”

(Mv.IV.1.12) [226] Then the Blessed One addressed the monks, “These worthless men, having spent the Rains uncomfortably, claim to have spent the Rains comfortably.

“Having spent the Rains in cattle-like affiliation, these worthless men claim to have spent the Rains comfortably.

“Having spent the Rains in sheep-like affiliation, these worthless men claim to have spent the Rains comfortably.

“Having spent the Rains in heedless-affiliation, these worthless men claim to have spent the Rains comfortably.

“How can these worthless men undertake a vow of dumb silence, the undertaking of sectarians?

(Mv.IV.1.13) “Monks, this neither inspires faith in the faithless …”

Having rebuked him and given a Dhamma talk, he addressed the monks:

“The vow of dumb silence, the undertaking of sectarians, is not to be undertaken. Whoever should undertake it: an offense of wrong doing[2].

“Monks, I allow that bhikkhus who have spent the Rains invite (one another) with respect to three things: what is seen, what is heard, and what is suspected.

“That will be for your mutual conformity, for your arising out of offenses, for your esteem for the Vinaya.

(Mv.IV.1.14) “And, monks, you should invite like this:

“An experienced and competent monk should inform the Saṅgha:

“‘Venerable sirs, may the Saṅgha listen to me. Today is the Invitation.

“‘If the Saṅgha is ready, it should invite.’

“The senior(-most) monk should arrange his upper robe over one shoulder, sit in the kneeling position with his hands placed palm-to-palm over the heart and say,

“‘Friends, I invite the Saṅgha to speak to me — out of sympathy — with regard to what is seen, heard, or suspected[3]. On seeing (the offense), I will make amends.

“‘A second time, friends, I invite the Saṅgha to speak to me — out of sympathy — with regard to what is seen, heard, or suspected. On seeing (the offense), I will make amends.

“‘A third time, friends, I invite the Saṅgha to speak to me — out of sympathy — with regard to what is seen, heard, or suspected. On seeing (the offense), I will make amends.’

“A junior monk should arrange his upper robe over one shoulder, sit in the kneeling position with his hands placed palm-to-palm over the heart and say,

“‘Venerable sirs, I invite the Saṅgha to speak to me — out of sympathy — with regard to what is seen, heard, or suspected. On seeing (the offense), I will make amends.

“‘A second time, venerable sirs, I invite the Saṅgha to speak to me — out of sympathy — with regard to what is seen, heard, or suspected. On seeing (the offense), I will make amends.

“‘A third time, venerable sirs, I invite the Saṅgha to speak to me — out of sympathy — with regard to what is seen, heard, or suspected. On seeing (the offense), I will make amends.’”

(Mv.IV.2.1) [227] Now on that occasion some Group-of-six monks remained seated while the senior monks, kneeling, were inviting. Those monks who were modest criticized and complained and spread it about: “How can the Group-of-six monks remain seated while the senior monks, kneeling, are inviting?”

Then the monks reported the matter to the Blessed One.

“Is it true, monks, as they say, that the Group-of-six monks remain seated while the senior monks, kneeling, are inviting?”

“It’s true, O Blessed One.”

The Buddha, the Blessed One, rebuked them, “How can those worthless men remain seated while the senior monks, kneeling, are inviting? Monks, this neither inspires faith in the faithless …”

Having rebuked them and given a Dhamma talk, he addressed the monks:

“Monks, one should not remain seated while senior bhikkhus, kneeling, are inviting. Whoever should remain seated: an offense of wrong doing. I allow that the invitation be made while all are kneeling.”

(Mv.IV.2.2) Now on that occasion a certain senior monk, weak from old age, waiting in the kneeling position while all (of the monks) invited, fainted and fell over. They reported the matter to the Blessed One.

“Monks, I allow that one remain sitting in the kneeling position until he invites and then to sit down on his seat.”

Confessing, rebuking, clear and settle things are very importand for communities.

Communities which for the sake of comfortable feeding next each other put harmony on fist place never correct themselves but nurish there defilements and if one breaks the silent, such one is either killed, banned or made quite.

What ever gathering there is, if it tends to the harmony of the fools, it is not a little a gain to be part of such. Most "Buddhist" communities, also monastic communities, spend there time together only for the sake of feeding next each other, follow the costom of the consumers but not a little that of the Noble ones.

“These worthless men, having spent the Rains uncomfortably, claim to have spent the Rains comfortably.

“Having spent the Rains in cattle-like affiliation, these worthless men claim to have spent the Rains comfortably.

“Having spent the Rains in sheep-like affiliation, these worthless men claim to have spent the Rains comfortably.

“Having spent the Rains in heedless-affiliation, these worthless men claim to have spent the Rains comfortably.

“How can these worthless men undertake a vow of dumb silence, the undertaking of sectarians?

(Mv.IV.1.13) “Monks, this neither inspires faith in the faithless …”
« Last Edit: November 15, 2017, 01:15:01 AM by Johann »
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Johann

December 01, 2017, 11:19:47 AM
ចូលបន្ទប់ ព្រះត្រៃបិដកភាសាខ្មែរ . ផ្នែកខាងឆ្វេងមាន
 

Chanroth

December 01, 2017, 05:31:53 AM
ខ្ញុំកណារកមិនឃើញ កន្លែងមហាវគ្គទេសូមជួយប្រាប់កណាផង :-*
 

Chanroth

December 01, 2017, 05:29:34 AM
 :-* :-* :-* ខ្ញុំកណាសូមអគុណ
 

Johann

November 30, 2017, 10:49:09 AM
ពាក្យ "ញោម "។ ឣត្ថន័យ (អថន័យ!) មិនពិតប្រាកដ សំរាប់ អាត្ម។
 

Johann

November 30, 2017, 10:22:55 AM
Ñoma Chanroth.
 

Chanroth

November 30, 2017, 08:44:19 AM
ខ្ញុំព្រះករុណាសូមថ្វាយបង្គំមលោកម្ចាស់ Johann :-* :-* :-*
 

Chanroth

November 30, 2017, 08:40:12 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

November 26, 2017, 04:09:56 PM
Sadhu! Nyom Marcel.
 

Marcel

November 25, 2017, 10:59:50 PM
 :-* einen verdienstvollen uposatha allen  :-*
 

Marcel

November 15, 2017, 10:28:45 AM
 :-* ehrwürdiger samana johann  :-*
 

Johann

November 15, 2017, 10:22:52 AM
Nyom Marcel.
 

Sophorn

November 10, 2017, 09:42:54 PM
 :-* :-* :-*
Versucht mit laptop einzuloggen, aber die Updates ziehen sich dahin...
Möge der heutige Uposatha ein Tag der Erkenntnis und des Segens sein.
 :-* :-* :-*
 

Marcel

October 31, 2017, 05:36:49 AM
 :-*ehrwürdiger samana johann :-* ich hoffe, es geht ihnen gut und die dhamma-praxis schreitet vorran!
 

Johann

October 30, 2017, 01:48:18 AM
Nyom Sophorn.
 

Maria

October 25, 2017, 05:08:34 PM
Danke geht allen gut. Werther Bhante hoffentlich auch ?
 

Johann

October 25, 2017, 04:39:43 PM
Maria.
Familie und Freunden geht es gut? Nyom Maria selbst wohl auf, gesund?
 

Johann

October 19, 2017, 02:41:38 PM
Wenn jemand über das Layout des Entwurfes blicken möchte, ob es im eigenen Browser paßt und übersichtlich ist: Wisdom
 

Johann

October 16, 2017, 05:40:03 PM
Sokh chomreoun, Nyom. (Mag sukha sich für Nyom mehren). Thoamada (Dhammada - naturly, gewohnt). At mean ay pisech te (nichts besonders). Klach dukkh, klach sokh (wohl und weh wechseln sich ab). Nyom sokh sabay dea te? Sokh leumom dea te?
 

Marcel

October 16, 2017, 04:13:43 PM
 :-* ehrwürdiger samana johann! wie ist ihr befinden?  :-*
 

Marcel

October 07, 2017, 01:56:00 PM
 :-* :-* :-*
 

Johann

October 07, 2017, 02:48:39 AM
Der Tathagata tut das, wenn man ihn in seinem Dhamma sieht, und dieser, entgegen Personen, kommt auf wenn man ihn nährt, und einmal da, geht er für einen nicht mehr verloren, bleibt Tor zur Todlosigkeit.
 

Marcel

October 06, 2017, 11:37:24 PM
 :-*
 

Marcel

October 06, 2017, 11:36:31 PM
 :-* ehrwürdiger samana johann :-* mögen sie noch lange leben,   für das wohl vieler.... anumodana, ich freue mich sehr! sie decken auf, was vorher verdeckt. so das vijja entstehen kann, und avijja gehen muss!! geht direkt ins herz!
 

Johann

October 06, 2017, 04:19:37 PM
Nyom Marcel.
 

Sophorn

September 28, 2017, 03:51:05 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 27, 2017, 12:17:53 PM
Nyom Sophorn, Roben mag man immer geben können. Im Monat nach dem Vassa Ende, ist es für jene Mönche, die den Vassa gehalten haben, möglich und einfacher für den Eigenbedarf Roben anzunehmen.
 

Sophorn

September 27, 2017, 07:01:23 AM
Bhante, ist dann die Robengabe möglich ab dem 5. Okt. bid zum nächsten Vollmond oder darf man auch danach Roben geben? :-*
 

Sophorn

September 27, 2017, 05:44:45 AM
Wie geht es Bhante heute? Haben die Tropfen geholfen?
 ::) :-*
 

Johann

September 05, 2017, 01:21:44 AM
Gerestet: funktioniert tadellos. Nochmal alle Zugangsdaten gemailt, Nyom.
 

Sophorn

September 04, 2017, 02:06:42 PM
Kana hat mit U. Chamroeun das Login mit neuem Passwort erfolglos versucht.
Daraufhin versuchten kana das über die Veränderung über E-mail, aber da erschien, dass die E-mailadresse nicht gültig war (die hatten Bhante auch an kana in der Mail bestätigt)
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 04, 2017, 11:52:03 AM
Sollte email im Posteingang haben, Nyom Sophorn.
 

Johann

September 04, 2017, 11:41:14 AM
Kann nicht antworten auf was, Nyom Maria? Was und wo genauer?

Nyom Sophorn. Nyom Chomroeun kann kurzlich email Daten bekommen. Mal annehmend das PW auch vergessen, (abgesenhen von der Möglichkeit, link zu drücken wenn) wird Atma ein neues anlegen und ihm mailen.
 

Maria

September 04, 2017, 11:30:41 AM
 :-*
Werther Bhante , selbiges Problem was ich schon einmal hatte, Login geht aber kann nicht antworten, bin am Nachmittag bei neuen Computer, dieser hier ist schon über 12 Jahre alt.
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:23:14 AM
Kana hat das File runtergeladen und U. Chamroeun gegeben,  der sich um die Kprrektur annehmen möchte. Kana wird auch gern das File den anderen Schülern zum Lesen teilen. Ev. sehen mehr Augen mehr.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:17:06 AM
Verehrter Bhante, Chamroeun kann sich nicht einloggen. Ist das Passwort für E-mail oder sangham.net? In beiden Fällen haben kana das erfolglos probiert.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:08:26 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

August 20, 2017, 01:37:40 AM
Es ist vielleicht gut eine Pause zu tun, doch kann es gut sein, daß man nicht zurückkehrt, für ein gutes oder schlechtes, für sich selbt und andere. Gut dort wo gut genährt und unterstützt und for allem Konzentration steigt, oder dort wo satt in jeder Hinsicht.
 

Johann

August 10, 2017, 11:31:40 AM
Wenn jemand Lust hat, oder anderen etwas Gutes oder Besseres tun kann und möchte: Korrekturlesen http://sangham.net/index.php/topic,1018.msg9625.html#msg9625 Baue nach und nach, so gut wie möglich ein auf ZzE.
 

Johann

August 07, 2017, 02:24:55 AM
Einen ausübungsreichen Vollmond-Uposatha and Gelegenheit die Mönche zu besuchen wünscht meine Person.
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:59:03 PM
... versteht und womöglich sieht, wenn er nicht den Weg hierher
findet.

Großer Dank an alle im Hintergrund.

Mögen all diese Früchte vielfach zurückkommen und inspirieren.

Ayu vanno sukkham balam

 :-* :-* :-*
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:55:25 PM
 :-* :-* :-*
karuna tvay bongkum Preah metschah

Herzliches Hallo an alle nach sehr langem!

Ein herzliches Dankeschön aus tiefsten Herzen an alle, die sich hier aktiv und indirekt hier beteiligen. Vor allem ein großes Sadhu an Bhante, der unvergleichliche Arbeit leistet, die kaum jemand ver
 

Johann

July 24, 2017, 03:15:56 AM
Fehlinvestition: Was immer man nicht in die Juwelen, in den Pfad investiert, ist vergeude Mühe, schnurrr einen fest im Rad des Leidens. Prüfen Sie es!   :) Wiederholungstäter...
 

Johann

July 17, 2017, 01:50:17 AM
Moritz
 

Moritz

July 16, 2017, 02:28:02 PM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 14, 2017, 07:07:17 AM
Moritz. Gut ihn früh Morgens und nicht bis in den frühen Morgen zu sehen.
 

Moritz

July 14, 2017, 07:03:53 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 13, 2017, 08:12:46 AM
Moritz.
 

Moritz

July 13, 2017, 07:42:39 AM
Chom reap lea
_/\_
 

Moritz

July 13, 2017, 07:40:46 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 08, 2017, 02:26:09 AM
Vor mehr als 2500 Jahen wurde a diesem Vollmondtag das Rad des Dhammas in bewegung gesetzt. Anumodana!

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