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Tipitaka Khmer

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Zugang zur Einsicht - Schriften aus der Theravada Tradition



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Sadhu!

metta & mudita
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Author Topic: [Tipitaka AN6] Anguttaranikaya - Buch der Sechser  (Read 5758 times)

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Offline Johann

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[Tipitaka AN6] Anguttaranikaya - Buch der Sechser
« on: October 12, 2013, 02:20:34 PM »
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Anguttaranikaya
6. Buch der Sechser
   






Vorläufig fertige (nicht Korrektur gelesene) Kapitel sind blau markiert.
Sollte jemand ein Kapitel angehen möchten, bitte Bescheid geben, daß es als in Arbeit rot markiert wird.
Wenn es jemand durchlesen und korrigieren möchte, bitte Bescheid geben, wenn passiert. Dann kann ich es grün markieren. Wenn korrekturgelesen und freigegeben, dann dunkelgrün.

* Gerne können Sie sich an der Mitarbeit beteiligen, mithelfen oder diese auch leiten!
* Nehmen Sie sich einen Text vor und posten Sie dies hier (um nicht Schriftstücke doppelt zu übersetzen). Wenn Sie eine erste Übersetzung fertig haben, teilen Sie sie hier, um sie korrekturlesen zu lassen und vielleicht Kritik zu Fehlern oder Verbesserungsvorschläge zu bekommen.
* Helfen Sie Korrekturlesen, wählen Sie dafür markierte Schriftstücke aus.
* Geben Sie Ihre Bemerkungen zu den Übersetzungen ab.
* Lesen Sie Texte Endkorrektur.
* Wenn Sie im Internet Texte gefunden haben, bitte teilen Sie einen Link.

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« Last Edit: October 09, 2015, 06:06:54 PM by Johann »
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AN 6.63: Nibbedhika Sutta — Durchdringend
« Reply #1 on: October 12, 2013, 02:50:43 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 6.63: Nibbedhika Sutta — Durchdringend


"Ich werde Euch die durchdringende Erklärung lehren, welche eine Dhamma-Erklärung ist. Hört zu und paßt gut auf. Ich werde sprechen."

"Wie Ihr meint, Herr", erwiderten die Bhikkhus.

Der Befreite sagte: "Und welche durchdringende Erklärung ist eine Dhamma-Erklärung?

"Sinnlichkeit sollte gekannt werden. Die Ursache mit welcher Sinnlichkeit ins Spiel kommt, sollte gekannt werden. Die Unterschiedlichkeit in Sinnlichkeit sollte gekannt werden. Das Ergebnis von Sinnlichkeit sollte gekannt werden. Die Beendigung von Sinnlichkeit sollte gekannt werden. Der Pfad der Übung zur Beendigung von Sinnlichkeit sollte gekannt werden.

"Gefühl sollte gekannt werden. Die Ursache mit welcher Gefühl ins Spiel kommt, sollte gekannt werden. Die Unterschiedlichkeit in Gefühl sollte gekannt werden. Das Ergebnis von Gefühl sollte gekannt werden. Die Beendigung von Gefühl sollte gekannt werden. Der Pfad der Übung zur Beendigung von Gefühl sollte gekannt werden.

"Vorstellung sollte gekannt werden. Die Ursache mit welcher Vorstellung ins Spiel kommt, sollte gekannt werden. Die Unterschiedlichkeit in Vorstellung sollte gekannt werden. Das Ergebnis von Vorstellung sollte gekannt werden. Die Beendigung von Vorstellung sollte gekannt werden. Der Pfad der Übung zur Beendigung von Vorstellung sollte gekannt werden.

"Gärungen [1] sollte gekannt werden. Die Ursache mit welcher Gärungen ins Spiel kommt, sollte gekannt werden. Die Unterschiedlichkeit in Gärungen sollte gekannt werden. Das Ergebnis von Gärungen sollte gekannt werden. Die Beendigung von Gärungen sollte gekannt werden. Der Pfad der Übung zur Beendigung von Gärungen sollte gekannt werden.

"Kamma sollte gekannt werden. Die Ursache mit welcher Kamma ins Spiel kommt, sollte gekannt werden. Die Unterschiedlichkeit in Kamma sollte gekannt werden. Das Ergebnis von Kamma sollte gekannt werden. Die Beendigung von Kamma sollte gekannt werden. Der Pfad der Übung zur Beendigung von Kamma sollte gekannt werden.

"Streß sollte gekannt werden. Die Ursache mit welcher Streß ins Spiel kommt, sollte gekannt werden. Die Unterschiedlichkeit in Streß sollte gekannt werden. Das Ergebnis von Streß sollte gekannt werden. Die Beendigung von Streß sollte gekannt werden. Der Pfad der Übung zur Beendigung von Streß sollte gekannt werden.

[1] "'Sinnlichkeit sollte gekannt werden. Die Unterschiedlichkeit in Sinnlichkeit... Die Ursache mit welcher Sinnlichkeit ins Spiel kommt... Das Ergebnis von Sinnlichkeit... Die Beendigung von Sinnlichkeit... Der Pfad der Übung zur Beendigung von Sinnlichkeit sollte gekannt werden.' So wurde es gesagt. Und im Bezug auf was wurde es gesagt?

"Da sind diese fünf Stränge der Sinnlichkeit. Welche fünf? Form, wahrnehmbar mittels des Auges, annehmbar, angenehm, bezaubernd, reizend, Begierde fördernd, verführerisch; Klänge, wahrnehmbar mittels des Ohres... Gerüche, wahrnehmbar mittels der Nase... Geschmäcker, wahrnehmbar mittels der Zunge... Tastempfindungen, wahrnehmbar mittels des Körpers, annehmbar, angenehm, bezaubernd, reizend, Begierde fördernd, verführerisch. Diese werden Stränge der Sinnlichkeit in der Zucht der Noblen genannt.

Die Begierde nach seinen Entschlüssen, ist eines Mannes Sinnlichkeit.
Nicht die schönen Sinnlichen Vergnügen
   die in der Welt zu finden sind.
Die Begierde nach seinen Entschlüssen, ist des Mannes Sinnlichkeit.

Die Schönheiten verbleiben wie sie sind in der Welt,
während der Weise, in diesem Bezug,
   seine Begierden unterdrücken.

"Und was ist die Ursache, mit welcher Sinnlichkeit ins Spiel kommt? Berührung ist die Ursache, wodurch Sinnlichkeit ins Spiel kommt.

"Und was ist die Unterschiedlichkeit in Sinnlichkeit? Sinnlichkeit im Bezug auf Formen, ist eine Sache, Sinnlichkeit im Bezug auf Klänge, ist eine andere, Sinnlichkeit im Bezug auf Gerüche, ist eine andere, Sinnlichkeit im Bezug auf Geschmäcker, ist eine andere, Sinnlichkeit im Bezug auf Tastempfindungen, ist eine andere. Dies wird die Unterschiedlichkeit in Sinnlichkeit genannt.

"Und was ist das Ergebnis von Sinnlichkeit? Einer der nach Sinnlichkeit verlangt, erzeugt einen dementsprechend Zustand der Existenz, im Bereich von Gutem (puñña, Verdienst) und Schlechtem (apuñña, Verlust). Dies wird das Ergebnis von Sinnlichkeit genannt.

"Und was ist die Beendigung von Sinnlichkeit? Von der Beendigung der Berührung, ist die Beendigung der Sinnlichkeit; und genau dieser Edle Achtfache Pfad - Rechte Ansicht, Rechte Entschlossenheit, Rechte Lebensweise, Rechte Anstrengung, Rechte Achtsamkeit, Rechte Konzentration - ist der Weg zur Beendigung von Sinnlichkeit.

"Nun, wenn ein Schüler der Noblen Sinnlichkeit in dieser Weise, die Ursache mit welcher Sinnlichkeit ins Spiel kommt, in dieser Weise erkennt, die Unterschiedlichkeit in Sinnlichkeit, in dieser Weise, das Ergebnis der Sinnlichkeit, in dieser Weise, die Beendigung der Sinnlichkeit, in dieser Weise und den Pfad der Übung, zur Beendigung der Sinnlichkeit, in dieser Weise, dann erkennt er dieses durchdringende heilige Leben, als die Beendigung von Sinnlichkeit.

"'Sinnlichkeit soll gekannt werden. Die Ursache mit welcher Sinnlichkeit ins Spiel kommt... Die Unterschiedlichkeit in Sinnlichkeit... Das Ergebnis von Sinnlichkeit... Die Beendigung von Sinnlichkeit... Der Pfad der Übung, zur Beendigung von Sinnlichkeit, sollte gekannt werden.' So wurde es gesagt und im Bezug auf dieses wurde es gesagt.

[2] "'Gefühl sollte gekannt werden. Die Ursache mit welcher Gefühl ins Spiel kommt... die Unterschiedlichkeit in Gefühl... Das Ergebnis von Gefühl... Die Beendigung von Gefühl.... Der Pfad der Übung, zur Beendigung von Gefühl, sollte gekannt werden.' So wurde es gesagt. Im Bezug auf was wurde es gesagt?

"Da sind diese drei Arten von Gefühl: ein Gefühl von Wohl, eine Gefühl von Weh und ein Gefühl von weder Wohl noch Weh.

"Und was ist die Ursache, mit welcher Gefühl ins Spiel kommt? Berührung ist die Ursache, mit welcher Gefühl ins Spiel kommt.

"Und was ist die Unterschiedlichkeit in Gefühl? Da ist das Gefühl von Wohl, verbunden mit den Lockmittel der Welt. Da ist das Gefühl von Wohl, nicht verbunden mit den Lockmittel der Welt. Da ist das Gefühl von Weh, verbunden mit den Lockmittel der Welt. Da ist das Gefühl von Weh, nicht verbunden mit den Lockmittel der Welt. Da ist das Gefühl von weder Wohl noch Weh, verbunden mit den Lockmittel der Welt. Da ist das Gefühl von weder Wohl noch Weh, nicht verbunden mit den Lockmittel der Welt. Dies wird die Unterschiedlichkeit in Gefühl genannt.[2]

"Und was ist das Ergebnis von Gefühl? Einer der ein Gefühl fühlt, erzeugt einen dementsprechend Zustand der Existenz, im Bereich von Gutem und Schlechtem. Dies wird das Ergebnis von Gefühl genannt.

"Und was ist die Beendigung von Gefühl? Von der Beendigung der Berührung, ist die Beendigung von Gefühl; und genau dieser Edle Achtfache Pfad - Rechte Ansicht, Rechte Entschlossenheit, Rechte Lebensweise, Rechte Anstrengung, Rechte Achtsamkeit, Rechte Konzentration - ist der Weg zur Beendigung von Gefühl.

"Nun, wenn ein Schüler der Noblen Gefühl in dieser Weise, die Ursache mit welcher Gefühl ins Spiel kommt, in dieser Weise erkennt, die Unterschiedlichkeit in Gefühl, in dieser Weise, das Ergebnis von Gefühl, in dieser Weise, die Beendigung von Gefühl, in dieser Weise und den Pfad der Übung, zur Beendigung von Gefühl, in dieser Weise, dann erkennt er dieses durchdringende heilige Leben, als die Beendigung von Gefühl.

"'Gefühl sollte gekannt werden. Die Ursache mit welcher Gefühl ins Spiel kommt... die Unterschiedlichkeit in Gefühl... Das Ergebnis von Gefühl... Die Beendigung von Gefühl.... Der Pfad der Übung,zur Beendigung von Gefühl, sollte gekannt werden.' So wurde es gesagt und im Bezug auf dieses wurde es gesagt.

[3] "'Vorstellung sollte gekannt werden. Die Ursache mit welcher Vorstellung ins Spiel kommt... Die Unterschiedlichkeit in Vorstellung... Die Beendigung von Vorstellung... Der Pfad der Übung, zur Beendigung von Vorstellung, sollte gekannt werden.' Dies wurde gesagt. Im Bezug auf was wurde dies gesagt?

"Da sind diese sechs Arten von Vorstellung: [3] die Vorstellung der Form, die Vorstellung des Klangs, die Vorstellung des Geruches, die Vorstellung des Geschmackes, die Vorstellung des Tastempfindens, die Vorstellung von Gedanken.

"Und was ist die Ursache, mit welcher Vorstellung ins Spiel kommt? Berührung ist die Ursache, mit welcher Vorstellung ins Spiel kommt.

"Und was ist die Unterschiedlichkeit in Vorstellung? Vorstellung im Bezug auf Formen, ist eine Sache, Vorstellung im Bezug auf Klänge, ist eine andere, Vorstellung im Bezug auf Gerüche, ist eine andere, Vorstellung im Bezug auf Geschmäcker, ist eine andere, Vorstellung im Bezug auf Tastempfindungen ist eine andere, Vorstellung im Bezug auf Gedanken. Dies wird die Unterschiedlichkeit in Vorstellung genannt.

"Und was ist das Ergebnis von Vorstellung? Vorstellung hat Ausdruck als Ergebnis, sage ich euch. Wie auch immer sich ein Person etwas vorstellt, das ist wie sie es ausdrückt: 'Ich habe diese Art der Vorstellung.' Dies wird das Ergebnis von Vorstellung genannt.

"Und was ist die Beendigung von Vorstellung? Von der Beendigung der Berührung, ist die Beendigung von Vorstellung; und genau dieser Edle Achtfache Pfad - Rechte Ansicht, Rechte Entschlossenheit, Rechte Lebensweise, Rechte Anstrengung, Rechte Achtsamkeit, Rechte Konzentration - ist der Weg zur Beendigung von Vorstellung.

"Nun, wenn ein Schüler der Noblen Vorstellung in dieser Weise, die Ursache mit welcher Vorstellung ins Spiel kommt, in dieser Weise erkennt, die Unterschiedlichkeit in Vorstellung, in dieser Weise, das Ergebnis von Vorstellung, in dieser Weise, die Beendigung von Vorstellung, in dieser Weise und den Pfad der Übung, zur Beendigung von Vorstellung, in dieser Weise, dann erkennt er dieses durchdringende heilige Leben, als die Beendigung von Vorstellung.

"'Vorstellung sollte gekannt werden. Die Ursache mit welcher Vorstellung ins Spiel kommt... Die Unterschiedlichkeit in Vorstellung... Die Beendigung von Vorstellung... Der Pfad der Übung, zur Beendigung von Vorstellung, sollte gekannt werden.' So wurde dies gesagt und im Bezug auf dieses wurde es gesagt.

[4] "'Gärungen sollten gekannt werden. Die Ursache mit welcher Gärungen ins Spiel kommen... Die Unterschiedlichkeit in Gärungen... Die Beendigung von Gärungen... Der Pfad der Übung, für die Beendigung von Gärungen, sollte gekannt werden.' Dies wurde gesagt. Im Bezug auf was wurde dies gesagt?

"Da sind diese drei Arten von Gärungen: Die Gärung der Sinnlichkeit, die Gärung des Bekommens (Werdens), die Gärung der Unwissenheit.

"Und was ist die Ursache, mit welcher Gärung ins Spiel kommt? Unwissenheit ist die Ursache, mit welcher Gärung ins Spiel kommt.

"Und was ist die Unterschiedlichkeit in Gärungen? Das sind Gärungen die zur Hölle führen, jene, die in einen Tierschoß führen, jene, die in die Welten der hungrigen Schatten führen, jene, die in die Menschenwelt führen, jene, die in die Welt der Devas führen. Dies wird die Unterschiedlichkeit in Gärungen genannt.

"Und was ist das Ergebnis von Gärungen? Jemand der eingenommen von Unwissenheit ist, erzeugt einen dementsprechend Zustand der Existenz, im Bereich von Gutem und Schlechtem. Dies wird das Ergebnis von Gärungen genannt.

"Und was ist die Beendigung von Gärungen? Von der Beendigung der Berührung, ist die Beendigung von Gärungen; und genau dieser Edle Achtfache Pfad - Rechte Ansicht, Rechte Entschlossenheit, Rechte Lebensweise, Rechte Anstrengung, Rechte Achtsamkeit, Rechte Konzentration - ist der Weg zur Beendigung von Gärungen.

"Nun, wenn ein Schüler der Noblen Gärungen in dieser Weise, die Ursache mit welcher Gärungen ins Spiel kommen, in dieser Weise erkennt, die Unterschiedlichkeit in Gärungen, in dieser Weise, das Ergebnis von Gärungen, in dieser Weise, die Beendigung von Gärungen, in dieser Weise und den Pfad der Übung, zur Beendigung von Gärungen, in dieser Weise, dann erkennt er dieses durchdringende heilige Leben, als die Beendigung von Gärungen.

"'Gärungen sollten gekannt werden. Die Ursache mit welcher Gärungen ins Spiel kommen... Die Unterschiedlichkeit in Gärungen... Die Beendigung von Gärungen... Der Pfad der Übung, zur Beendigung von Gärungen, sollte gekannt werden.' So wurde es gesagt und im Bezug auf dieses wurde es gesagt.

[5] "'Kamma sollte gekannt werden. Die Ursache mit welcher Kamma ins Spiel kommt... Die Unterschiedlichkeit in Kamma... Die Beendigung von Kamma... Der Pfad der Übung, zur Beendigung von Kamma, sollte gekannt werden.' Dies wurde gesagt. Im Bezug auf was wurde dies gesagt?

"Willenskraft, sage ich Euch, ist Kamma. Willentlich, tut jemand Kamma im Wege von Körper, Rede und Verstand.

"Und was ist die Ursache, mit welcher Kamma ins Spiel kommt? Berührung ist die Ursache, mit der Kamma ins Spiel kommt.

""Und was ist die Unterschiedlichkeit in Kamma? Da ist Kamma, daß in der Hölle zu erfahren ist, jenes, daß in den Welten gewöhnlicher Tiere zu erfahren ist, jenes, daß in den Welten der hungrigen Schatten zu erfahren ist, jenes, daß in der Menschenwelt zu erfahren ist, jenes, daß in den Welt der Devas zu erfahren ist. Dies wird die Unterschiedlichkeit in Kamma genannt.

"Und was ist das Ergebnis von Kamma? Das Ergebnis von Kamma ist von dreierlei Art, sage ich euch: jenes, daß genau Hier und Jetzt aufkommt, jenes, daß später [in diesem Leben] aufkommt und jenes, daß diesem folgend aufkommt. Das wird das Ergebnis von Kamma genannt.

"Und was ist die Beendigung von Kamma? Von der Beendigung der Berührung, ist die Beendigung von Kamma; und genau dieser Edle Achtfache Pfad - Rechte Ansicht, Rechte Entschlossenheit, Rechte Lebensweise, Rechte Anstrengung, Rechte Achtsamkeit, Rechte Konzentration - ist der Weg zur Beendigung von Kamma.

"Nun, wenn ein Schüler der Noblen Kamma in dieser Weise, die Ursache mit welcher Kamma ins Spiel kommt, in dieser Weise erkennt, die Unterschiedlichkeit in Kamma, in dieser Weise, das Ergebnis von Kamma, in dieser Weise, die Beendigung von Kamma, in dieser Weise und den Pfad der Übung, zur Beendigung von Kamma, in dieser Weise, dann erkennt er dieses durchdringende heilige Leben, als die Beendigung von Kamma.

"'Kamma sollte gekannt werden. Die Ursache mit welcher Kamma ins Spiel kommt... Die Unterschiedlichkeit in Kamma... Die Beendigung von Kamma... Der Pfad der Übung, zur Beendigung von Kamma, sollte gekannt werden.' So wurde dies gesagt und im Bezug auf dieses wurde es gesagt.

[6] "'Streß sollte gekannt werden. Die Ursache mit der Streß ins Spiel kommt... Die Unterschiedlichkeit in Streß... Die Beendigung von Streß... Der Pfad der Übung, zur Beendigung von Streß, sollte gekannt werden.' Dies wurde gesagt. Im Bezug auf was wurde dies gesagt?

Geburt ist Streß, Altern ist Streß, Tod ist Streß; Kummer, Wehklage, Schmerz, Verzweiflung und Bedrängnis; Umgang mit dem Ungeliebtem, ist Streß; Trennung von dem Geliebten, ist Streß; nicht bekommen was gewollt wird, ist Streß. In Kürze, die fünf Festhalte-Ansammlungen sind Streß.

"Und was ist die Ursache, mit welcher Streß ins Spiel kommt? Verlangen ist die Ursache, mit welcher Streß ins Spiel kommt.

"Und was ist die Unterschiedlichkeit in Streß? Da ist bedeutender Streß und unbedeutender , langsam scheidender und schnell scheidender. Das wird die Unterschiedlichkeit in Streß genannt.

"Und was ist das Ergebnis von Streß? Da sind manche Fälle in denen eine von Schmerz überkommene Person, ihr Geist ermüdet, betrauert, beklagt, jammert, auf ihre Brust schlägt und verwirrt wird. Oder einer von Schmerz überkommen, sein Geist ermüdet, im Außen zu suchen beginnt: 'Wer weiß einen Weg, oder zwei, um diesen Schmerz zu stoppen?'. Ich sage euch Bhikkhus, dieser Streß resultiert entweder in Verwirrung oder in Suche. Das wird das Ergebnis von Streß genannt.

"Und was ist die Beendigung von Streß? Von der Beendigung der Berührung, ist die Beendigung von Streß; und genau dieser Edle Achtfache Pfad - Rechte Ansicht, Rechte Entschlossenheit, Rechte Lebensweise, Rechte Anstrengung, Rechte Achtsamkeit, Rechte Konzentration - ist der Weg zur Beendigung von Streß.

"Nun, wenn eine Schüler der Noblen Streß in dieser Weise, die Ursache mit welcher Streß ins Spiel kommt, in dieser Weise erkennt, die Unterschiedlichkeit in Streß, in dieser Weise, das Ergebnis von Streß, in dieser Weise, die Beendigung von Streß, in dieser Weise und den Pfad der Übung, zur Beendigung von Streß, in dieser Weise, dann erkennt er dieses durchdringende heilige Leben, als die Beendigung von Streß.

"'Streß sollte gekannt werden. Die Ursache, mit welcher Streß ins Spiel kommt... Die Unterschiedlichkeit in Streß... Die Beendigung von Streß... Der Pfad der Übung, zur Beendigung von Streß, sollte gekannt werden.' So wurde dies gesagt und im Bezug auf dieses wurde es gesagt.

"Und dies ist die durchdringende Erklärung, welche eine Dhamma-Erklärung ist."


Anmerkungen

1.    Asava.
2.    Siehe: Die Flügel für das Erwachen, Abschnitt §179.
3.    D.h. mentale Bezeichnung.

« Last Edit: October 12, 2013, 05:10:35 PM by Johann »
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AN 6.42 Nagita Sutta: An Nagita
« Reply #2 on: December 02, 2013, 05:01:54 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

Nagita Sutta: An Nagita

Anmerkung des Übersetzers: Die Rahmengeschichte ist gemein mit drei Suttas: AN 5.30 , AN 6.42 und AN 8.86 . Auch wenn die Unterhaltung verschiedenen verläuft, nimmt Buddha in allen drei Fällen die Gelegenheit wahr, einige, unüblich klar ausgesprochene, Wahrheiten zu lehren.


Ich habe gehört, daß der Befreite zu einem Anlaß, auf Wanderschaft, mit einer großen Gemeinschaft von Bhikkhus, unter den , in einem Kosalan Brahmanendorf, Namens  ankam. Dort verweilte er im Icchanangala-Waldhain.

Die Brahmanenhaushälter hörten es sagen: "Gotama, der Besinnliche, der Sohn der Sakyans, vom Sakyan-Klan fortgezogen, auf Wanderschaft, mit einer großen Gemeinschaft von Bhikkhus, ist in Icchanangala eingetroffen und verweilt im Icchanangala-Waldhain. Und von diesem Meister Gotamas wurde dieses vorzüglich Ansehen verbreitet: 'Er ist wahrlich ein Befreiter, würdig, rechtens Selbst-Erwacht, vollkommen in Wissen und Verhalten, gut fort geschritten, einer Kenner des Kosmos, ein unübertrefflicher Unterweiser der Personen, die des Zügelns reif, Lehrer der Menschen und himmlischen Wesen, erwacht, gesegnet. Er hat - dieses selbst durch direktes Wissen verwirklicht - diese Welt, mit ihren Devas, Maras und Brahmanen, ihrer Generationen mit deren Besinnlichen und Brahmanen, deren Herrscher und gewöhnliche Leute, bekannt gemacht; hat das Dhamma vorzüglich am Beginn, vorzüglich in der Mitte, vorzüglich am Ende, erklärt; hat das heilige Leben, beiderseits, im Einzelnen und seiner Essenz, dargelegt, gänzlich vollkommen, unvergleichlich rein. Es ist gut, so einen Würdigen zu sehen.'"

Sodann gingen die Brahmanenhaushälter, als die Nacht vergangen war, vieles an Haupt- und Nebenspeisen mitnehmend, zum Eingangshaus des Icchanangala-Waldhains. Mit der Ankunft standen sie dort und machen ein lautes Spektakel, ein großes Spektakel.
Nun zu dieser Zeit, war der  Nagita der Gehilfe des Befreiten. So richtete sich der Befreite an den Ehrw. Nagita: "Nagita, was ist das für ein lautes Spektakel, dieses große Spektakel, wie Fischersleute mit einem Fang von Fischen?"

"Herr, dies sind Brahmanenhaushälter von Icchanangala, die am Eingangshaus des Icchanangala-Waldhains, viele Haupt- und Nebenspeisen, vorgesehen für den Befreiten und die Gemeinschaft der Mönche, mitgenommen, stehen."

"Möge ich nichts mit Verehrung zu tun haben, Nagita und Verehrung nichts mit mir. Wer immer nicht willentlich - ohne Schwierigkeiten, ohne Mühen - erlangen kann, das Behagen der Entsagung, das Behagen der Zurückgezogenheit, das Behagen des Selbst-Erwachens, wie ich es tue, laßt ihn zu diesem Schleimigen-Exkremente-Behagen zustimmen, diesem Kälteschlaf-Behagen, diesem Behagen des Gewinns, Gaben und des Ruhms."

"Herr, laßt den Befreiten [zu ihren Gaben] nun einwilligen! Laßt den Einen Gut-Geschrittenen nun zustimmen! Nun ist die Zeit, für des Befreitens Zustimmung, Herr! Nun ist die Zeit, für des Befreitens Zustimmung, Herr! Wo immer der Erhabene nun hingehen wird, werden die Brahmanen der Städte und des Landes so zugeneigt sein. Gerade so, als ob die Regen-Devas Regen in dicken Tropfen senden, die Wässer mit der Neigung fließen, in selber Weise, wo immer der Befreite nun hingehen wird, werden die Brahmanen in der Stadt und am Land, zugeneigt sein. Warum ist das? Denn so ist des Befreitens Tugend und Einsicht."

"Möge ich nichts mit Verehrung zu tun haben, Nagita und Verehrung nichts mit mir. Wer immer nicht willentlich - ohne Schwierigkeiten, ohne Mühen - erlangen kann, das Behagen der Entsagung, das Behagen der Zurückgezogenheit, das Behagen des Selbst-Erwachens, wie ich es tue, laßt ihn zu diesem Schleimigen-Exkremente-Behagen zustimmen, diesem Kälteschlaf-Behagen, diesem Behagen des Gewinns, Gaben und des Ruhms."

"Nagita, da ist der Fall, daß ich einen Bhikkhu in Konzentration in einer Dorfherberge sehe. Der Gedanke kommt mir auf: 'Bald wird ein Klostergehilfe den Ehrwürdigen stören, oder ein Novize wird es, und ihm aus seiner Konzentration erwecken.' Und so bin ich nicht, an des Bhikkhus Dorfherberge erfreut.

"Aber da ist der Fall, daß ich einen Bhikkhu, in der Wildnis sitzend und nickend sehe. Der Gedanke kommt mir auf: 'Bald wird dieser Bhikkhu seine Benommenheit und Müdigkeit beseitigen und sich der Wildnis-Vorstellung zuwenden, [1] [sein Geist] geeint.' Und so bin ich erfreut, an des Bhikkhus Wildnis-Herberge.

"Da ist der Fall, daß ich einen Bhikkhu unkonzentriert in der Wildnis sitzen sehe. Der Gedanke kommt mir auf: 'Bald wird dieser Ehrwürdige seinen unkonzentrierten Geist zentrieren, oder seinen konzentrierten Geist schützen.' Und so bin ich erfreut an des Bhikkhus Wildnis-Herberge.

"Dann ist da der Fall, daß ich einen Wildnis-Bhikkhu in Konzentration in der Wildnis sitzen sehe. Der Gedanke kommt mir auf: 'Bald wird dieser Ehrwürdige seinen unbefreiten Geist befreien, oder seinen befreiten Geist beschützen. Und so bin ich erfreut an des Bhikkhus Wildnisherberge. [2]

"Da ist der Fall, daß ich einen Dorfverweile-Bhikkhu, der Roben, Almosenspeise, Unterkunft und medizinische Bedarfsmittel, zum Heilen der Kranken, empfängt, sehe. Empfangend, sobald er diese Gewinne, Gaben und Verehrung mag, vernachläßigt er Zurückgezogenheit, vernachläßigt er abgeschiedene Wald- und Wildnisherbergen. Er verbringt sein Leben mit Besuchen von Siedlungen, Dörfern und Städten. Und so bin ich nicht an des Bhikkhus Dorfherberge erfreut.

"Dann ist da der Fall, daß ich einen Wildnis-Bhikkhu, der Roben, Almosenspeise, Unterkunft und medizinische Bedarfsmittel, zum Heilen der Kranken empfängt, sehe. Diese Gewinne, Gaben und Verehrung abwehrend, vernachläßigt er die Zurückgezogenheit nicht, vernachläßigt er abgeschiedene Wald- und Wildnisherbergen nicht. Und so bin ich erfreut an des Bhikkhus Wildnis-Herberge.

"Doch wenn ich die Straßen entlang reise und niemanden vor oder hinter mir sehe, zu dieser Zeit bin ich, selbst wenn ich uriniere und kote, entspannt."

Anmerkungen
1.Siehe MN 121 .
2.Die PTS - Übersetzung läßt diesen Paragraphen aus.   

Siehe auch: SN 17.5 ; SN 17.8 ; AN 5.80 ; AN 8.86 ; AN 10.70 .

 
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AN 6.32: Pathamaaparihāna Sutta: Führend im Nichtabfallen
« Reply #3 on: January 22, 2014, 07:21:21 PM »
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- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

Pathamaaparihāna Sutta: Führend im Nichtabfallen

Als die Nacht schon gegen Ende war, erstrahlte eine gewisse Gottheit den gesamten Hain Jatas und wartete den Erhabenen auf, erwies ihm ihre Verehrung, stand an einer Seite und sagte:

"Ehrwürdiger Herr, diese sechs Dinge sind förderlich für das Nichtabfallen eines Bhikkhus. Welche sechs?

"Verehrung des Lehrers, der Lehre, der Gemeinschaft der Bhikkhus, die Ausübung, Gewissenhaftigkeit und Zuvorkommenheit. Ehrwürdiger Herr, diese sechs Dinge sind förderlich für das Nichtabfallen eines Bhikkhus."

Dies gesagt, wartete die Gottheit auf die Zustimmung des Lehrers. Wissend, der Lehrer stimmt mir zu, erwies ihm ihre Verehrung, umrundete ihn und verschwand.

Der Erhabene, am Ende dieser Nacht, richtete sich an die Bhikkhus:

"Bhikkhus, vergangene Nacht erstrahlte eine gewisse Gottheit den gesamten Hain Jatas und wartete mich auf, erwies mir ihre Verehrung, stand an einer Seite und sagte:

"'Ehrwürdiger Herr, diese sechs Dinge sind förderlich für das Nichtabfallen eines Bhikkhus. Welche sechs?'

"'Verehrung des Lehrers, der Lehre, der Gemeinschaft der Bhikkhus, die Ausübung, Gewissenhaftigheit und Zuvorkommenheit. Ehrwürdiger Herr, diese sechs Dinge sind förderlich für das Nichtabfallen eines Bhikkhus.'"

"Dies gesagt, wartete die Gottheit auf meine Zustimmung. Wissend, daß ich ihren Worten zustimmte, erwies sie mir ihre Verehrung, umrundete mich und verschwand."

Mit demütiger Ehrfurcht
gegenüber dem Lehrer, der Lehre, der Gemeinschaft,
Gewissenhaftigkeit und Zuvorkommenheit,
      ist es nicht möglich,
   das der Bhikkhu abfallen könnte.
Er ist in der Nähe   der Lösung.
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AN 6.45 Ina Sutta: Schulden
« Reply #4 on: January 28, 2014, 07:52:28 PM »

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- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

Ina Sutta: Schulden

"Bhikkhus, für einen der an Sinnlichkeit teilnimmt, ist Armut das Leiden der Welt."

"Ja, Herr."

"Und eine arme, hilflose, mittellose Person gerät in Schulden. Für einen, der an Sinnlichkeit teilnimmt, ist in Schulden geraten, das Leiden der Welt."

"Ja, Herr."

"Und eine arme, hilflose, mittellose Person, in Schulden geraten, ist zu Zinszahlung verpflichtet. Für einen, der an Sinnlichkeit teilnimmt, ist Zinszahlung das Leiden der Welt."

"Ja, Herr."

"Und wenn eine arme, hilflose, mittellose Person, zu Zinszahlung verpflichtet, nicht rechtzeitig die Zinsen zahlt, mahnen sie ihn ab. Für einen, der an Sinnlichkeit teilnimmt, ist abgemahnt zu werden das Leider der Welt."

"Ja, Herr."

"Und wenn eine arme, hilflose, mittellose Person, abgemahnt, nicht zahlt, jagen sie ihn. Für einen, der an Sinnlichkeit teilnimmt, ist gejagt werden das Leiden der Welt."

"Ja, Herr."

"Und wenn eine arme, hilflose, mittellose Person, gejagt, nicht zahlt, wird er in Fesseln gelegt. Für einen, der an Sinnlichkeit teilnimmt, sind Fesseln das Leiden der Welt."

"Ja, Herr."

"So ist, Bhikkhus, Armut, das Leiden der Welt, für einen, der an Sinnlichkeit teilnimmt. In Schulden geraten, ist das Leiden der Welt, für einen, der an Sinnlichkeit teilnimmt. Zinszahlung ist das Leiden der Welt, für einen, der an Sinnlichkeit teilnimmt. Abgemahnt zu werden ist das Leiden der Welt, für einen, der an Sinnlichkeit teilnimmt. Gejagt zu werden, ist das Leiden der Welt, für einen, der an Sinnlichkeit teilnimmt. Fesseln sind das Leiden der Welt, für einen, der an Sinnlichkeit teilnimmt.

"In selber Weise, Bhikkhus, wer auch immer kein Vertrauen im Bezug auf geschickte geistige Qualitäten hat, keinen Sinn für Scham im Bezug auf geschickte geistige Qualitäten, keinen Sinn für Scheue im Bezug auf geschickte geistige Qualitäten, keine Beharrlichkeit im Bezug auf geschickte geistige Qualitäten, keine Einsicht im Bezug auf geschickte geistige Qualitäten in diesem Disziplin der Noblen hat, wird als arm, hilflos und mittellos bezeichnet.

"Er, arm, hilflos und mittellos, keine Vertrauen im Bezug auf geschickte geistige Qualitäten habend, keinen Sinn für Scham... keinen Sinn für Scheue... keine Beharrlichkeit... keine Einsicht im Bezug auf geschickte geistige Qualitäten habend, nimmt an Fehlverhalten im Wege des Körpers, Fehlverhalten im Wege Rede, Fehlverhalten im Wege des Geistes teil. Für ihn, sage ich Euch, ist dieses 'in Schulden geraten'.

"Zum Zwecke des Verschleierns seine körperlichen Fehlverhalten, gestaltet er böses Begehren: Er begehrt: 'Mögen sie nicht von mir wissen.' Er entschließt: 'Mögen sie nicht von mir wissen.' Er spricht, [denkend]: 'Mögen sie nicht von mir wissen.' Er tut eine Anstrengung mit seinem Körper [denkend]: 'Mögen sie nicht von mir wissen.' Zum Zwecke des Verschleierns seiner verbalen Fehlverhalten... zum Zwecke seiner geistigen Fehlverhalten, gestaltet der böse Begehren: Er begehrt: 'Mögen sie nicht von mir wissen.' Er entschließt: 'Mögen sie nicht von mir wissen.' Er spricht, [denkend]: 'Mögen sie nicht von mir wissen.' Er tut eine Anstrengung mit seinem Körper [denkend]: 'Mögen sie nicht von mir wissen.' Für ihn, sage ich Euch, ist dies 'Zinszahlung'.

"Und dann sagen seine, sich gut verhaltenden Kameraden im heiligen Leben, über ihn: 'Dieser Ehrwürdige handelt in dieser Weise, verhält sich in dieser Weise.' Für ihn, sage ich Euch, ist dies 'abgemahnt werden'.

"Und dann, wenn er in die Wildnis gegangen ist, zum Fuße eine Baumes oder zu einer Lehren Herberge, ist er von schlechten Gedanken befallen, ungeschickten Gedanken, begleitet von Gewissensbisse. Für ihn, sage ich Euch, ist diese 'gejagt zu werden'.

"Er, arm, hilflos und mittellos, an Fehlverhalten im Wege des Körper teilgenommen, Fehlverhalten im Wege der Rede teilgenommen, Fehlverhalten im Wege des Geistes teilgenommen, ist nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod an die Fessel der Hölle oder die Fessel eines Tierschoßes gebunden. Und ich kann mir keine Bindung, so peinigend, so schmerzvoll, so hinderlich für die unübertreffliche Ruhe von Fesseln vorstellen, als die Fessel der Hölle oder die Fessel eines Tierschoßes."

Armut nennt man
   Leiden der Welt;
so, auch, ist es in Schulden zu geraten.
Eine arme Person, in Schulden,
   an Sinnlichkeit teilnehmend,
   Mühsal erleidet.
Dann jagen sie ihn
   und nehmen ihn in Fesseln:
die schmerzvollen Fessel,
   für jenen der Gewinn sich ersehnt
   in sinnlichen Freuden.

Nun, jeder ohne Vertrauen
im der Disziplin der Noblen
   — keinen Sinn für Scham,
   keinen Sinn für Scheue —
über böse Handlungen grübelnd,
      falsch im Wege des Körpers,
      falsch im Wege der Worte,
      und falsch im Wege des Geistes tut,
will:    'Mögen sie nicht
      von mir wissen.'
Er kriecht herum mit Körper,
Rede oder Geist,
   häuft sich an böse Taten,
      da und dort,
      wieder und wieder.
Er,    mit schlechten Taten,
   seine Weisheit schwach,
sein eigenes Fehlverhalten kennend, ist
eine arme Person, in Schulden.
   An Sinnlichkeit teilnehmend,
   er Mühsal erleidet.

Dann jagen sie ihn —
   schmerzvolle geistige Entschlüsse
   aus Gewissensbisse geboren —
im Heim oder in der Wildnis.
Er,    mit schlechten Handlungen,
   seine Weisheit schwach,
sein eigenes Fehlverhalten kennend,
   gelangt in einen Tierschoß
   oder ist an die Hölle gebunden:
die schmerzvolle Bindung
von welcher Erleuchtete
      sind befreit.

Doch einer mit Vertrauen,
zu Haus lebend,
Gaben aus seiner Hab und Gut tut,
rechtschaffend erstanden,
   beide Ziele gewinnt:
Behaglichkeit im Hier-und-Jetzt,
und Glück in der Welt darüber hinaus.
   Die Großzügigkeit jenes Haushälters
   häuft Verdienste an.

Nun, jeder mit Vertrauen,
fest eingerichtet
in der Nobeln Disziplin —
   mit einem Sinn für Scham,
   einem Sinn für Scheue,
      scharfsichtig
      und beherrscht aus Tugend —
wird, in der Disziplin der Noblen,
   als 'in Leichtigkeit lebend' genannt.

Eine Freude gewinnen, nicht aus Fleisch,
   legt er sich auf Gleichmut fest:
die fünf Hindernisse ablegend
   — stets Beharrlichkeit aufgekommen —
betritt die Jhanas:
      vereint,
      achtsam und
      weise.

   Dies wissend,
   so wie es tatsächlich
im völligen Enden aller Fesseln ist,
durch allseitiges
      Nicht-Festhalten,
ist sein Geist    rechtens befreit.


In ihm, So, rechtens befreit,
   ist da das Wissen,
   über völliges Enden
   von den Fesseln des Werdens:
      'Meine Befreiung
      ist unerschütterlich.'

Dies    ist das höchste Wissen
dies,   das ungeschlagene Glück.

      sorgenfrei,
      staublos,
      gestillt,
dies
   ist die Befreiung von Schuld.
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Re: [Tipitaka AN6] Anguttaranikaya - Buch der Sechser
« Reply #5 on: January 28, 2014, 08:46:53 PM »
Wenn Leute wüssten, wie viel schöner Geben ist, sie würden glatt auf konsumieren pfeifen. Wie auch immer, auch dieser "Konsum" kann süchtig machen, also im mit Maß und das Ziel nicht vergessen.

Heißa, was werde ich heute wieder gut schlafen. Und jetzt werde ich mal die Moskitos etwas hungern lassen nachdem ich noch "schnell" und freudig deine spontane Großzügigkeit teile. Anumodana!

mudita

 :)


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Re: [Tipitaka AN6] Anguttaranikaya - Buch der Sechser
« Reply #6 on: January 28, 2014, 08:49:10 PM »
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AN 6.12: Saraniya Sutta — Zur Freundschaftlichkeit förderlich
« Reply #7 on: March 25, 2014, 10:49:45 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 6.12: Saraniya Sutta — Zur Freundschaftlichkeit förderlich

"Bhikkhus, diese sechs sind Bedingungen, die förderlich zur Freundschaftlichkeit sind, die Gefühle der Herzlichkeit hervorrufen, Gefühle des Respekts hervorrufen, zu einem Sinn von Kameradschaft führen, einem Nichtvorhandensein von Disputen, Harmonie und einem Zustand von Einigkeit. Welche sechs?

"Da ist der Fall, wo ein Bhikkhu auf körperliche Handlungen des Wohlwollens in Bezug auf seine Kameraden im heiligen Leben bedacht ist, in ihrem Angesicht und hinter ihrem Rücken. Dies ist eine Bedingung, die förderlich zur Freundschaftlichkeit ist, die Gefühle der Herzlichkeit hervorruft, Gefühle von Respekt hervorruft, zu einem Sinn von Kameradschaft führt, einem Mangel an Disputen, Harmonie und einem Zustand von Einigkeit.

"Weiter ist der Bhikkhu bedacht auf verbale Handlungen des Wohlwollens in Bezug auf seine Kameraden im heiligen Leben, in ihrem Angesicht und hinter ihrem Rücken. Dies ist eine Bedingung, die förderlich zur Freundschaftlichkeit ist, die Gefühle der Herzlichkeit hervorruft, Gefühle von Respekt hervorruft, zu einem Sinn von Kameradschaft führt, einem Mangel an Disputen, Harmonie und einem Zustand von Einigkeit.

"Weiter ist der Bhikkhu bedacht auf geistige Handlungen des Wohlwollens in Bezug auf seine Kameraden im heiligen Leben, in ihrem Angesicht und hinter ihrem Rücken. Dies ist eine Bedingung, die förderlich zur Freundschaftlichkeit ist, die Gefühle der Herzlichkeit hervorruft, Gefühle von Respekt hervorruft, zu einem Sinn von Kameradschaft führt, einem Mangel an Disputen, Harmonie und einem Zustand von Einigkeit.

"Weiter, was immer für rechtmäßige Gewinne der Bhikkhu in einer rechtmäßigen Weise erlangen mag — selbst wenn es bloß die Almosenspeise ist — verbraucht er sie nicht allein. Er verbraucht sie, nachdem er sie mit seinen tugendhaften Kameraden im heiligen Leben geteilt hat. Dies ist eine Bedingung, die förderlich zur Freundschaftlichkeit ist, die Gefühle der Herzlichkeit hervorruft, Gefühle von Respekt hervorruft, zu einem Sinn von Kameradschaft führt, einem Mangel an Disputen, Harmonie und einem Zustand von Einigkeit.

"Weiter — in Bezug auf die Tugenden, die unzerrissen sind, ungebrochen, unbefleckt, unbesprenkelt, befreiend, von den Weisen gelobt, makellos, zu Konzentration führend — verweilt der Bhikkhu mit seiner Tugend im Einklang mit der seiner Kameraden im heiligen Leben, in ihrem Angesicht und hinter ihren Rücken. Dies ist eine Bedingung, die förderlich zur Freundschaftlichkeit ist, die Gefühle der Herzlichkeit hervorruft, Gefühle von Respekt hervorruft, zu einem Sinn von Kameradschaft führt, einem Mangel an Disputen, Harmonie und einem Zustand von Einigkeit.

"Weiter — in Bezug auf die Sichtweisen, die edel sind, hinaus führend, die jene, welche in Einklang mit ihnen handeln, zur rechten Beendigung von Leiden und Stress führen — verweilt der Bhikkhu mit seinen Sichtweisen im Einklang mit jenen seiner Kameraden im heiligen Leben, in ihrem Angesicht und hinter ihren Rücken. Dies ist eine Bedingung, die förderlich zur Freundschaftlichkeit ist, die Gefühle der Herzlichkeit hervorruft, Gefühle von Respekt hervorruft, zu einem Sinn von Kameradschaft führt, einem Mangel an Disputen, Harmonie und einem Zustand von Einigkeit.

"Dies sind die sechs Bedingungen, die förderlich zur Freundschaftlichkeit sind, die Gefühle der Herzlichkeit hervorrufen, Gefühle des Respekts hervorrufen, zu einem Sinn von Kameradschaft führen, einem Nichtvorhandensein von Disputen, Harmonie und einem Zustand von Einigkeit."
« Last Edit: April 07, 2014, 12:18:43 PM by Moritz »

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Dhammika AN 6.54
« Reply #8 on: May 13, 2015, 05:15:36 PM »
Das man es, gerade wiederentdeckt, nicht vergisst.

Mit vielen Erklärungen hier in Dhammavampire und hungrige Geister - Dhammavamps and hungry ghosts , vom zuvorkommenden werten Upasaka Moritz geteilt.

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Re: [Tipitaka AN6] Anguttaranikaya - Buch der Sechser
« Reply #9 on: May 14, 2015, 02:31:25 AM »
Danke für die Erinnerung.

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AN 6.54: Dhammika Sutta — Dhammika
« Reply #10 on: May 16, 2015, 10:57:31 PM »

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

AN 6.54: Dhammika Sutta — Dhammika
...

In[1] alten Zeiten, als seefahrende Händler in Schiffen zur See setzten, nahmen sie einen Vogel mit sich, um Land zu sichten. Wenn das Schiff außer Sichtweite von Land war, entließen sie den Vogel; und er flog ostwärts und westwärts, nordwärts und südwärts, aufwärts und ringsherum. Und wenn der Vogel kein Land sah, kehrte er zum Schiff zurück; aber wenn der Vogel Land in der Nähe sichtete, war er wirklich verschwunden.[2]

...

Eines Tages[3] war da ein königlicher Feigenbaum, genannt Standfest, der dem König Koravya gehörte, dessen fünf ausgestrecte Äste einen kühlen und wohltuenden Schatten spendeten. Sein Umfang erstreckte sich auf 500 Meilen, und seine Wurzeln breiteten sich vierzig Meilen weit aus. Und die Früchte jenes Baumes waren in der Tat großartig: So groß wie Erntekörbe — so waren dessen saftige Früchte — und so klar wie der Honig von Bienen.

Ein Anteil wurde vom König genossen, gemeinsam mit seinem Haushalt an Frauen; ein Anteil wurde von der Armee genossen; ein Anteil wurde von den Leuten der Stadt und des Dorfes genossen; ein Anteil wurde von Brahmanen und Asketen genossen; und ein Anteil wurde von den Tieren und Vögeln genossen. Niemand bewachte die Früchte jenes königlichen Baumes, noch verletzte irgendeiner einen anderen um dessen Früchte willen.

Aber dann kam ein gewisser Mann entlang, der ernährte sich soviel von Standfests Früchten, wie er wollte, brach einen Zweig ab und ging seines Weges. Und die Deva, die in Standfest hauste, dachte zu sich selbst: "Es ist erstaunlich, es ist wahrhaft außerordentlich, dass solch ein böser Mann es wagen würde, sich soviel von Standfests Früchten zu ernähren, wie er wollte, dann einen Zweig abzubrechen und weiter seines Weges zu gehen! Nun, was, wenn Standfest in der Zukunft keine Früchte mehr tragen würde?" Und so trug der königliche Feigenbaum Standfest keinerlei Früchte mehr.

Sodann ging König Koravya hoch dort hin, wo Sakka, Oberhaupt unter den Göttern, hauste, und nachdem er sich genähert, sprach er dies: "Sicherlich müsst ihr wissen, Herr, dass Standfest, der königliche Feigenbaum, keine Früchte mehr trägt?" Und dann schuf Sakka eine magische Erschaffung von solch einer Form, dass ein mächtiger Wind und Regen niederkamen und den königlichen Feigenbaum Standfest umstürzten, ihn dabei vollständig entwurzelten. Und dann die Deva, die in Standfest wohnte, grämte sich, wehklagte und stand weinend an einer Seite mit einem Gesicht voller Tränen.

Und dann ging Sakka, Oberhaupt unter den Göttern, dort hin, wo die Deva stand, und nachdem er sich genähert hatte, sagte dies: "Warum ist es, Deva, dass du dich grämst und wehklagst und an einer Seite stehst mit einem Gesicht voller Tränen?" "Es ist, weil, Herr, ein mächtiger Wind und Regen niedergekommen sind und meine Wohnstätte umgestürzt haben, sie dabei vollkommen entwurzelnd."

"Und hieltest du, Deva, das Dhamma der Bäume aufrecht, während dies passierte?" "Aber wie ist es, Herr, dass ein Baum das Dhamma der Bäume aufrecht erhält?"

"Wie dies, Deva: Wurzelschneider nehmen die Wurzeln des Baumes; Rindenabreißer nehmen die Rinde; Blattpflücker nehmen die Blätter; Blumenpflücker nehmen die Blumen; Fruchtpflücker nehmen die Früchte — und nichts von diesem ist Grund genug für eine Deva, nur an sich selbst zu denken oder missmutig zu werden. Solcher Weise ist es, dass ein Baum das Dhamma der Bäume aufrecht hält."

"Dann in der Tat, Herr, hielt ich nicht das Dhamma der Bäume aufrecht, als der mächtige Wind und Regen kamen und meine Wohnstätte umstürzten, sie dabei vollkommen entwurzelten." "Wenn es der Fall wäre, Deva, dass du das Dhamma der Bäume aufrecht erhältst, mag es sein, dass deine Wohnstätte so wäre, wie sie vorher war." "Ich werde in der Tat, Herr, das Dhamma der Bäume aufrecht erhalten! Möge meine Wohnstätte sein, wie sie vorher war!"

Und dann schuf Sakka, König unter den Göttern, eine magische Erschaffung von solcher Form, dass ein mächtiger Wind und Regen niederkamen und den königlichen Feigenbaum Standfest aufrichteten, und seine Wurzeln waren gänzlich geheilt.

...

Anmerkungen

1. Diese Passage erscheint auch in DN 11 . — Ed.
2. Das Wort, das hier für "wirklich verschwunden" benutzt wird, ist tathagatako (übersetzt von E.M. Hare in der PTS-Edition als "für immer verschwunden"), und diese Geschichte hilft uns in bedeutsamer Weise, wie der Buddha den Beinamen "Tathagata" benutzte, um sich selbst zu beschreiben.

Sein gegebener Name war Siddhatta; als ein wandernder Asket unter seinem mütterlichen Stammesnamen "Gotama"; er war die Welt hindurch als der Weise seiner väterlichen Familie, oder Sakyamuni bekannt; und als er erleuchtet war, wurde er bekannt als Buddha, der Erwachte. Seine Nachfolger benannten ihn zumeist als Bhagavant, oder "der Gesegnete", aber der Name, den er fast immer für sich selbst benutzte, war Tathagata.

Tathagata war immer ein schwierig zu übersetzendes Wort. Tatha für sich allein genommen bedeutet etwas wie "so", "solchermaßen" oder "in dieser Weise"; und gata ist das Vergangenheits-Partizip des Verbs "gehen" und heißt einfach "gegangen". Wir finden daher den Ausdruck in den Texten häufig als "So-gegangen" oder "So-gekommen" übersetzt. Der Kommentator Buddhaghosa listet acht verschiedene Wege, wie das Wort aufgefasst werden kann (Digha Atthakatha 1.59), und im Zuge dessen ergeht er sich in etwas eigentümlich kreativer Etymologie.

Ich gebe zu, dass ich niemals wirklich die Wichtigkeit des Begriffs Tathagata in ihrer Gänze verstanden habe — bis ich auf diese Geschichte stieß. Mit dem Bild des Vogels, der von Seeleuten freigelassen wird, auf der Suche nach Land, auf welchem er sich niederlassen könnte, begannen eine Anzahl an Dingen an ihren Platz zu fallen.

Zunächst sollten wir zwei Wege erkennen, wie der Ausdruck benutzt wird: zum einen in Bezug auf den Buddha als ein Wesen, das nicht mehr wiedergeboren wird, und zum anderen beschreibend, wie das Bewusstsein einer erwachten Person in dieser Welt immer noch zum Objekt der Erfahrung Bezug hat.

Manchmal, wenn einer der Arahats dahinscheidet, kann Mara wie eine dunkle Wolke gesehen werden, auf der Suche nach dem Ort, wo ihr Bewusstsein sich wieder etabliert (d.h. wiedergeboren) hat. In solchen Fällen sagt der Buddha von einem Arahat, dass ihr Bewusstein "nicht irgendwo von Neuem stationiert" ist (z.B. SN 22.87). In diesem Sinne benutzt der Buddha klar den Bezeichner "Tathagata" in der Bedeutung, dass er nicht wiedergeboren werden wird — wie der Vogel, der das Schiff verlässt, ohne zurückzukehren, landet sein Bewusstsein nicht mehr in irgendeiner der anderen Welten, um wieder-verbunden zu werden mit einem anderen Körper.

Aber da ist außerdem noch ein Sinn, in welchem der Bezeichner passend die Natur des erwachten Geistes hier in diesem Leben beschreibt. Wenn seine Fragesteller versuchen, den Buddha darauf festzunageln, ob sein Bewusstsein nach dem Tod überlebt oder nicht, tadelt er sie, indem er sagt, dass selbst hier und jetzt das Bewusstsein eines Tathagata unverfolgbar ist, da es kein Mittel gibt, es zu messen oder zu kennen (z.B. Sn 1074 ). Vom erwachten Geist sagt man, dass er hanglos zu allem in der Welt ist — wie ein Vogel, der nicht auf irgendeinem Objekt der Erfahrung landet und so daran gebunden wird.

In der Tat ist das Lernen, den Geist von seinen Fesseln ab-zu-hängen (un-attach Wortspiel im Englischen hier im Deutschen nicht leicht nachvollziehbar) ein guter Teil von dem, was Einsichtsmeditation im Ganzen ausmacht. Das Satipatthana Sutta zum Beispiel (der Haupttext, der Anweisungen für die Einsichtsmeditation gibt) besagt, dass eine Person, wenn sie Achtsamkeit richtig praktiziert, "verweilt unabhängig, nicht an irgendetwas in der Welt hängend" (MN 10 ). Der Haushälter Anathapindika erhielt kurz vor seinem Tod Anweisungen von Sariputta, der ihn dazu antrieb, sich auf diese Weise zu üben: "Ich werde nicht an dem Hängen, was gesehen, gehört, gefühlt, erkannt, begegnet, gesucht und vom Geist untersucht wird; mein Bewusstsein wird nicht abhängig von irgendetwas von diesen sein." (MN 143 ).

All dies fügt sich zusammen, vorzuschlagen, dass ein entscheidender Aspekt der Lehren Buddhas in der Auffassung von Bewusstsein liegt, welches unabhängig von mentalen oder physischen Objekten ist. In der Augenblick-zu-Augenblick-Praxis bedeutet dies, von Abhängigkeiten loszulassen und Erfahrung einfach das sein zu lassen, was sie ist. Vielleicht können wir mit richtiger Praxis leben wie ein Vogel, frei das Schiff unseres Körpers und unserer Welt umkreisend, anstatt als jemand, der in einem Käfig auf dessen Deck eingesperrt ist.


Vielleicht ist dies eine wahre Geschichte — vielleicht ist Standfest ein Name für den gesamten Planeten, nicht bloß ein mythologischer Baum. Wie sonst könnten wir Mutter Erdes große Geduld und fortgesetzte Wohltätigkeit angesichts des Raubbaus und der Zerstörung, die wir über sie gebracht haben, erklären? Ich denke Gaia, die Göttin, welche die Stätte unseres lieblichen Planeten Erde bewohnt, wurde in vergangenen Zeiten durch Sakka diese Lektion gelehrt und hat mit großer Geduld und Würde das Schlimmste über sich ergehen lassen, was wir hervorbringen können. Wenn dies wahr ist, dann wird sie uns kein Zeichen geben, wann wir zu weit gegangen sind — dies wahrzunehmen liegt in unserer eigenen Verantwortung.

Wie jede buddhistische Geschichte, arbeitet diese auf vielen Ebenen gleichzeitig. Es ist kein Zufall, dass der große Baum fünf Zweige hat, oder dass das Wort, welches für jeden Teil benutzt wird, "khandha" ist — der Begriff, welcher die fünf Ansammlungen von Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewusstsein bezeichnet. Der Mann, der seine Portion an Früchten isst, manifestiert Gier, Begierde oder Verlangen, und sein Abbrechen des Zweiges repräsentiert Hass, Wut oder Abneigung. Dies sind zwei der drei giftigen Wurzeln, aus welcher alle unheilsame Handlung entsteht (die dritte — Unwissenheit — ist stets präsent, wenn die anderen aufkommen). Daher ist das gesamte Bild repräsentativ für eine Person, welche von einem anderen betrogen wird oder sich der Eruption ihrer eigenen latenten Tendenzen für schädliche Handlung ausgesetzt findet.

Man bemerke, dass die Geschichte den "bösen Mann" nicht den Fehler seiner Wege lehrt, denn häufig ist da nichts, das man tun kann, um solche Leute oder solche Neigungen in sich selbst zu vermeiden. Die Lehre handelt mehr von unserer Antwort auf Übertretungen. Sakkas Punkt ist, dass es selbstsüchtig ist, verdrießlich auf solch einen Affront zu reagieren, und dass die einzige passende Antwort mit Wohlwollen und Großzügigkeit ist — zu sich selbst ebenso wie zu anderen. Wie der Dhammapada so passend sagt, "Niemals zu irgendeiner Zeit in dieser Welt werden Feindseligkeiten durch Feindseligkeit aufgelöst; sondern durch Wohlwollen werden sie aufgelöst — dies ist eine ewige Wahrheit" [Dhp 5 ].

Diese Lehre wird an Dhammika gegeben, einen Mönch, der sich über seine Behandlung durch gewisse Laien beschwert. Der Buddha spiegelt die Situation auf Dhammika zurück, der, wie es sich herausstellt, seine Mitmönche nicht sehr gut behandelt. Es ist eine Gelegenheit, mit der Hilfe dieser Geschichte, das Dhamma zu lehren, das "Dhamma eines Einsiedlers", welches sich kurz ausdrücken lässt als "nicht die Beleidigung auf den Beleidiger zurück zu werfen, die Wut auf den Wütenden oder die Schändung auf den Schänder."

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Re: [Tipitaka AN6] Anguttaranikaya - Buch der Sechser
« Reply #11 on: May 16, 2015, 11:07:32 PM »
Danke für die Erinnerung.  <.I.>

_/\_
« Last Edit: May 16, 2015, 11:52:49 PM by Moritz »

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AN 6.54: Dhammika Sutta — Dhammika
« Reply #12 on: May 16, 2015, 11:07:52 PM »

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

AN 6.54: Dhammika Sutta — Dhammika
...

In[1] alten Zeiten, als seefahrende Händler in Schiffen zur See setzten, nahmen sie einen Vogel mit sich, um Land zu sichten. Wenn das Schiff außer Sichtweite von Land war, entließen sie den Vogel; und er flog ostwärts und westwärts, nordwärts und südwärts, aufwärts und ringsherum. Und wenn der Vogel kein Land sah, kehrte er zum Schiff zurück; aber wenn der Vogel Land in der Nähe sichtete, war er wirklich verschwunden.[2]

...

Eines Tages[3] war da ein königlicher Feigenbaum, genannt Standfest, der dem König Koravya gehörte, dessen fünf ausgestrecte Äste einen kühlen und wohltuenden Schatten spendeten. Sein Umfang erstreckte sich auf 500 Meilen, und seine Wurzeln breiteten sich vierzig Meilen weit aus. Und die Früchte jenes Baumes waren in der Tat großartig: So groß wie Erntekörbe — so waren dessen saftige Früchte — und so klar wie der Honig von Bienen.

Ein Anteil wurde vom König genossen, gemeinsam mit seinem Haushalt an Frauen; ein Anteil wurde von der Armee genossen; ein Anteil wurde von den Leuten der Stadt und des Dorfes genossen; ein Anteil wurde von Brahmanen und Asketen genossen; und ein Anteil wurde von den Tieren und Vögeln genossen. Niemand bewachte die Früchte jenes königlichen Baumes, noch verletzte irgendeiner einen anderen um dessen Früchte willen.

Aber dann kam ein gewisser Mann entlang, der ernährte sich soviel von Standfests Früchten, wie er wollte, brach einen Zweig ab und ging seines Weges. Und die Deva, die in Standfest hauste, dachte zu sich selbst: "Es ist erstaunlich, es ist wahrhaft außerordentlich, dass solch ein böser Mann es wagen würde, sich soviel von Standfests Früchten zu ernähren, wie er wollte, dann einen Zweig abzubrechen und weiter seines Weges zu gehen! Nun, was, wenn Standfest in der Zukunft keine Früchte mehr tragen würde?" Und so trug der königliche Feigenbaum Standfest keinerlei Früchte mehr.

Sodann ging König Koravya hoch dort hin, wo Sakka, Oberhaupt unter den Göttern, hauste, und nachdem er sich genähert, sprach er dies: "Sicherlich müsst ihr wissen, Herr, dass Standfest, der königliche Feigenbaum, keine Früchte mehr trägt?" Und dann schuf Sakka eine magische Erschaffung von solch einer Form, dass ein mächtiger Wind und Regen niederkamen und den königlichen Feigenbaum Standfest umstürzten, ihn dabei vollständig entwurzelten. Und dann die Deva, die in Standfest wohnte, grämte sich, wehklagte und stand weinend an einer Seite mit einem Gesicht voller Tränen.

Und dann ging Sakka, Oberhaupt unter den Göttern, dort hin, wo die Deva stand, und nachdem er sich genähert hatte, sagte dies: "Warum ist es, Deva, dass du dich grämst und wehklagst und an einer Seite stehst mit einem Gesicht voller Tränen?" "Es ist, weil, Herr, ein mächtiger Wind und Regen niedergekommen sind und meine Wohnstätte umgestürzt haben, sie dabei vollkommen entwurzelnd."

"Und hieltest du, Deva, das Dhamma der Bäume aufrecht, während dies passierte?" "Aber wie ist es, Herr, dass ein Baum das Dhamma der Bäume aufrecht erhält?"

"Wie dies, Deva: Wurzelschneider nehmen die Wurzeln des Baumes; Rindenabreißer nehmen die Rinde; Blattpflücker nehmen die Blätter; Blumenpflücker nehmen die Blumen; Fruchtpflücker nehmen die Früchte — und nichts von diesem ist Grund genug für eine Deva, nur an sich selbst zu denken oder missmutig zu werden. Solcher Weise ist es, dass ein Baum das Dhamma der Bäume aufrecht hält."

"Dann in der Tat, Herr, hielt ich nicht das Dhamma der Bäume aufrecht, als der mächtige Wind und Regen kamen und meine Wohnstätte umstürzten, sie dabei vollkommen entwurzelten." "Wenn es der Fall wäre, Deva, dass du das Dhamma der Bäume aufrecht erhältst, mag es sein, dass deine Wohnstätte so wäre, wie sie vorher war." "Ich werde in der Tat, Herr, das Dhamma der Bäume aufrecht erhalten! Möge meine Wohnstätte sein, wie sie vorher war!"

Und dann schuf Sakka, König unter den Göttern, eine magische Erschaffung von solcher Form, dass ein mächtiger Wind und Regen niederkamen und den königlichen Feigenbaum Standfest aufrichteten, und seine Wurzeln waren gänzlich geheilt.

...

Anmerkungen

1. Diese Passage erscheint auch in DN 11 . — Ed.
2. Das Wort, das hier für "wirklich verschwunden" benutzt wird, ist tathagatako (übersetzt von E.M. Hare in der PTS-Edition als "für immer verschwunden"), und diese Geschichte hilft uns in bedeutsamer Weise, wie der Buddha den Beinamen "Tathagata" benutzte, um sich selbst zu beschreiben.

Sein gegebener Name war Siddhatta; als ein wandernder Asket unter seinem mütterlichen Stammesnamen "Gotama"; er war die Welt hindurch als der Weise seiner väterlichen Familie, oder Sakyamuni bekannt; und als er erleuchtet war, wurde er bekannt als Buddha, der Erwachte. Seine Nachfolger benannten ihn zumeist als Bhagavant, oder "der Gesegnete", aber der Name, den er fast immer für sich selbst benutzte, war Tathagata.

Tathagata war immer ein schwierig zu übersetzendes Wort. Tatha für sich allein genommen bedeutet etwas wie "so", "solchermaßen" oder "in dieser Weise"; und gata ist das Vergangenheits-Partizip des Verbs "gehen" und heißt einfach "gegangen". Wir finden daher den Ausdruck in den Texten häufig als "So-gegangen" oder "So-gekommen" übersetzt. Der Kommentator Buddhaghosa listet acht verschiedene Wege, wie das Wort aufgefasst werden kann (Digha Atthakatha 1.59), und im Zuge dessen ergeht er sich in etwas eigentümlich kreativer Etymologie.

Ich gebe zu, dass ich niemals wirklich die Wichtigkeit des Begriffs Tathagata in ihrer Gänze verstanden habe — bis ich auf diese Geschichte stieß. Mit dem Bild des Vogels, der von Seeleuten freigelassen wird, auf der Suche nach Land, auf welchem er sich niederlassen könnte, begannen eine Anzahl an Dingen an ihren Platz zu fallen.

Zunächst sollten wir zwei Wege erkennen, wie der Ausdruck benutzt wird: zum einen in Bezug auf den Buddha als ein Wesen, das nicht mehr wiedergeboren wird, und zum anderen beschreibend, wie das Bewusstsein einer erwachten Person in dieser Welt immer noch zum Objekt der Erfahrung Bezug hat.

Manchmal, wenn einer der Arahats dahinscheidet, kann Mara wie eine dunkle Wolke gesehen werden, auf der Suche nach dem Ort, wo ihr Bewusstsein sich wieder etabliert (d.h. wiedergeboren) hat. In solchen Fällen sagt der Buddha von einem Arahat, dass ihr Bewusstein "nicht irgendwo von Neuem stationiert" ist (z.B. SN 22.87). In diesem Sinne benutzt der Buddha klar den Bezeichner "Tathagata" in der Bedeutung, dass er nicht wiedergeboren werden wird — wie der Vogel, der das Schiff verlässt, ohne zurückzukehren, landet sein Bewusstsein nicht mehr in irgendeiner der anderen Welten, um wieder-verbunden zu werden mit einem anderen Körper.

Aber da ist außerdem noch ein Sinn, in welchem der Bezeichner passend die Natur des erwachten Geistes hier in diesem Leben beschreibt. Wenn seine Fragesteller versuchen, den Buddha darauf festzunageln, ob sein Bewusstsein nach dem Tod überlebt oder nicht, tadelt er sie, indem er sagt, dass selbst hier und jetzt das Bewusstsein eines Tathagata unverfolgbar ist, da es kein Mittel gibt, es zu messen oder zu kennen (z.B. Sn 1074 ). Vom erwachten Geist sagt man, dass er hanglos zu allem in der Welt ist — wie ein Vogel, der nicht auf irgendeinem Objekt der Erfahrung landet und so daran gebunden wird.

In der Tat ist das Lernen, den Geist von seinen Fesseln ab-zu-hängen (un-attach Wortspiel im Englischen hier im Deutschen nicht leicht nachvollziehbar) ein guter Teil von dem, was Einsichtsmeditation im Ganzen ausmacht. Das Satipatthana Sutta zum Beispiel (der Haupttext, der Anweisungen für die Einsichtsmeditation gibt) besagt, dass eine Person, wenn sie Achtsamkeit richtig praktiziert, "verweilt unabhängig, nicht an irgendetwas in der Welt hängend" (MN 10 ). Der Haushälter Anathapindika erhielt kurz vor seinem Tod Anweisungen von Sariputta, der ihn dazu antrieb, sich auf diese Weise zu üben: "Ich werde nicht an dem Hängen, was gesehen, gehört, gefühlt, erkannt, begegnet, gesucht und vom Geist untersucht wird; mein Bewusstsein wird nicht abhängig von irgendetwas von diesen sein." (MN 143 ).

All dies fügt sich zusammen, vorzuschlagen, dass ein entscheidender Aspekt der Lehren Buddhas in der Auffassung von Bewusstsein liegt, welches unabhängig von mentalen oder physischen Objekten ist. In der Augenblick-zu-Augenblick-Praxis bedeutet dies, von Abhängigkeiten loszulassen und Erfahrung einfach das sein zu lassen, was sie ist. Vielleicht können wir mit richtiger Praxis leben wie ein Vogel, frei das Schiff unseres Körpers und unserer Welt umkreisend, anstatt als jemand, der in einem Käfig auf dessen Deck eingesperrt ist.


Vielleicht ist dies eine wahre Geschichte — vielleicht ist Standfest ein Name für den gesamten Planeten, nicht bloß ein mythologischer Baum. Wie sonst könnten wir Mutter Erdes große Geduld und fortgesetzte Wohltätigkeit angesichts des Raubbaus und der Zerstörung, die wir über sie gebracht haben, erklären? Ich denke Gaia, die Göttin, welche die Stätte unseres lieblichen Planeten Erde bewohnt, wurde in vergangenen Zeiten durch Sakka diese Lektion gelehrt und hat mit großer Geduld und Würde das Schlimmste über sich ergehen lassen, was wir hervorbringen können. Wenn dies wahr ist, dann wird sie uns kein Zeichen geben, wann wir zu weit gegangen sind — dies wahrzunehmen liegt in unserer eigenen Verantwortung.

Wie jede buddhistische Geschichte, arbeitet diese auf vielen Ebenen gleichzeitig. Es ist kein Zufall, dass der große Baum fünf Zweige hat, oder dass das Wort, welches für jeden Teil benutzt wird, "khandha" ist — der Begriff, welcher die fünf Ansammlungen von Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewusstsein bezeichnet. Der Mann, der seine Portion an Früchten isst, manifestiert Gier, Begierde oder Verlangen, und sein Abbrechen des Zweiges repräsentiert Hass, Wut oder Abneigung. Dies sind zwei der drei giftigen Wurzeln, aus welcher alle unheilsame Handlung entsteht (die dritte — Unwissenheit — ist stets präsent, wenn die anderen aufkommen). Daher ist das gesamte Bild repräsentativ für eine Person, welche von einem anderen betrogen wird oder sich der Eruption ihrer eigenen latenten Tendenzen für schädliche Handlung ausgesetzt findet.

Man bemerke, dass die Geschichte den "bösen Mann" nicht den Fehler seiner Wege lehrt, denn häufig ist da nichts, das man tun kann, um solche Leute oder solche Neigungen in sich selbst zu vermeiden. Die Lehre handelt mehr von unserer Antwort auf Übertretungen. Sakkas Punkt ist, dass es selbstsüchtig ist, verdrießlich auf solch einen Affront zu reagieren, und dass die einzige passende Antwort mit Wohlwollen und Großzügigkeit ist — zu sich selbst ebenso wie zu anderen. Wie der Dhammapada so passend sagt, "Niemals zu irgendeiner Zeit in dieser Welt werden Feindseligkeiten durch Feindseligkeit aufgelöst; sondern durch Wohlwollen werden sie aufgelöst — dies ist eine ewige Wahrheit" [Dhp 5 ].

Diese Lehre wird an Dhammika gegeben, einen Mönch, der sich über seine Behandlung durch gewisse Laien beschwert. Der Buddha spiegelt die Situation auf Dhammika zurück, der, wie es sich herausstellt, seine Mitmönche nicht sehr gut behandelt. Es ist eine Gelegenheit, mit der Hilfe dieser Geschichte, das Dhamma zu lehren, das "Dhamma eines Einsiedlers", welches sich kurz ausdrücken lässt als "nicht die Beleidigung auf den Beleidiger zurück zu werfen, die Wut auf den Wütenden oder die Schändung auf den Schänder."
« Last Edit: May 19, 2015, 10:22:54 AM by Johann »

Samana Johann

  • Guest
Re: [Tipitaka AN6] Anguttaranikaya - Buch der Sechser
« Reply #13 on: May 16, 2015, 11:13:14 PM »
Sadhu! (Just had a story in mind, but do not find. Man sick short before deth, wife "no problem, I will look after all here", man health again, aksed Buddha about his *zenure* wife...) maybe it was... oh I remember, mangalasutta u... mybe 4:00 und es kommen morgens immer be-sorgte.

* Samana Johann und jetzt auch noch ein Bild mit einer Melange, 4:00, hungrig, Zahnschmerzen, kreuzweh und all die Bösen Mönche und Laien und überhaupt ... Anumodana!

Samana Johann

  • Guest
Re: [Tipitaka AN6] Anguttaranikaya - Buch der Sechser
« Reply #14 on: May 17, 2015, 01:44:46 AM »
Sieht alles am Anfang so aus, Atma konnte weder computer noch english vor 5-6 Jahren, oder 7, bis er den David traf.

 :)

Quote
Dein innerer Rekorder

Die Lehre die ich euch heute gebe: Wenn das zuhören bei diesen Dhammas euren Geist leert und still gemacht hat, ist das genug. Wenn euer Geist still ist und ihr ihm erlaubt, was immer ihr auch hört, kommen zu lassen, kommen zu lassen, ihr dabei aber komplementiert, seit ihr wie ein Kassettenrekorder. Wenn immer er so offen ist wie hier, eingeschaltet wie dies, ist alles perfekt. Nur keine Angst, daß da dann nichts ist. Jedes Mal wenn ihr euren Rekorder öffnet, ihn einschaltet, ist alles da. Äußere Rekorder können eingehen. Nach dem ihr sie gekauft habt, können sie kaputt gehen. Aber euer innerer Rekorder, wenn es direkt ins Herz geht: Oh, das ist gut. Es ist dann zu jeder Zeit da und verbraucht auch nicht eure Batterien.
und arbeiten.

Wenn man einfach weiter arbeitet, erledigt sich alles von selber. Aber Arbeiten. Am Platz.

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December 18, 2017, 07:43:30 AM

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Johann

December 01, 2017, 11:19:47 AM
ចូលបន្ទប់ ព្រះត្រៃបិដកភាសាខ្មែរ . ផ្នែកខាងឆ្វេងមាន
 

Chanroth

December 01, 2017, 05:31:53 AM
ខ្ញុំកណារកមិនឃើញ កន្លែងមហាវគ្គទេសូមជួយប្រាប់កណាផង :-*
 

Chanroth

December 01, 2017, 05:29:34 AM
 :-* :-* :-* ខ្ញុំកណាសូមអគុណ
 

Johann

November 30, 2017, 10:49:09 AM
ពាក្យ "ញោម "។ ឣត្ថន័យ (អថន័យ!) មិនពិតប្រាកដ សំរាប់ អាត្ម។
 

Johann

November 30, 2017, 10:22:55 AM
Ñoma Chanroth.
 

Chanroth

November 30, 2017, 08:44:19 AM
ខ្ញុំព្រះករុណាសូមថ្វាយបង្គំមលោកម្ចាស់ Johann :-* :-* :-*
 

Chanroth

November 30, 2017, 08:40:12 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

November 26, 2017, 04:09:56 PM
Sadhu! Nyom Marcel.
 

Marcel

November 25, 2017, 10:59:50 PM
 :-* einen verdienstvollen uposatha allen  :-*
 

Marcel

November 15, 2017, 10:28:45 AM
 :-* ehrwürdiger samana johann  :-*
 

Johann

November 15, 2017, 10:22:52 AM
Nyom Marcel.
 

Sophorn

November 10, 2017, 09:42:54 PM
 :-* :-* :-*
Versucht mit laptop einzuloggen, aber die Updates ziehen sich dahin...
Möge der heutige Uposatha ein Tag der Erkenntnis und des Segens sein.
 :-* :-* :-*
 

Marcel

October 31, 2017, 05:36:49 AM
 :-*ehrwürdiger samana johann :-* ich hoffe, es geht ihnen gut und die dhamma-praxis schreitet vorran!
 

Johann

October 30, 2017, 01:48:18 AM
Nyom Sophorn.
 

Maria

October 25, 2017, 05:08:34 PM
Danke geht allen gut. Werther Bhante hoffentlich auch ?
 

Johann

October 25, 2017, 04:39:43 PM
Maria.
Familie und Freunden geht es gut? Nyom Maria selbst wohl auf, gesund?
 

Johann

October 19, 2017, 02:41:38 PM
Wenn jemand über das Layout des Entwurfes blicken möchte, ob es im eigenen Browser paßt und übersichtlich ist: Wisdom
 

Johann

October 16, 2017, 05:40:03 PM
Sokh chomreoun, Nyom. (Mag sukha sich für Nyom mehren). Thoamada (Dhammada - naturly, gewohnt). At mean ay pisech te (nichts besonders). Klach dukkh, klach sokh (wohl und weh wechseln sich ab). Nyom sokh sabay dea te? Sokh leumom dea te?
 

Marcel

October 16, 2017, 04:13:43 PM
 :-* ehrwürdiger samana johann! wie ist ihr befinden?  :-*
 

Marcel

October 07, 2017, 01:56:00 PM
 :-* :-* :-*
 

Johann

October 07, 2017, 02:48:39 AM
Der Tathagata tut das, wenn man ihn in seinem Dhamma sieht, und dieser, entgegen Personen, kommt auf wenn man ihn nährt, und einmal da, geht er für einen nicht mehr verloren, bleibt Tor zur Todlosigkeit.
 

Marcel

October 06, 2017, 11:37:24 PM
 :-*
 

Marcel

October 06, 2017, 11:36:31 PM
 :-* ehrwürdiger samana johann :-* mögen sie noch lange leben,   für das wohl vieler.... anumodana, ich freue mich sehr! sie decken auf, was vorher verdeckt. so das vijja entstehen kann, und avijja gehen muss!! geht direkt ins herz!
 

Johann

October 06, 2017, 04:19:37 PM
Nyom Marcel.
 

Sophorn

September 28, 2017, 03:51:05 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 27, 2017, 12:17:53 PM
Nyom Sophorn, Roben mag man immer geben können. Im Monat nach dem Vassa Ende, ist es für jene Mönche, die den Vassa gehalten haben, möglich und einfacher für den Eigenbedarf Roben anzunehmen.
 

Sophorn

September 27, 2017, 07:01:23 AM
Bhante, ist dann die Robengabe möglich ab dem 5. Okt. bid zum nächsten Vollmond oder darf man auch danach Roben geben? :-*
 

Sophorn

September 27, 2017, 05:44:45 AM
Wie geht es Bhante heute? Haben die Tropfen geholfen?
 ::) :-*
 

Johann

September 05, 2017, 01:21:44 AM
Gerestet: funktioniert tadellos. Nochmal alle Zugangsdaten gemailt, Nyom.
 

Sophorn

September 04, 2017, 02:06:42 PM
Kana hat mit U. Chamroeun das Login mit neuem Passwort erfolglos versucht.
Daraufhin versuchten kana das über die Veränderung über E-mail, aber da erschien, dass die E-mailadresse nicht gültig war (die hatten Bhante auch an kana in der Mail bestätigt)
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 04, 2017, 11:52:03 AM
Sollte email im Posteingang haben, Nyom Sophorn.
 

Johann

September 04, 2017, 11:41:14 AM
Kann nicht antworten auf was, Nyom Maria? Was und wo genauer?

Nyom Sophorn. Nyom Chomroeun kann kurzlich email Daten bekommen. Mal annehmend das PW auch vergessen, (abgesenhen von der Möglichkeit, link zu drücken wenn) wird Atma ein neues anlegen und ihm mailen.
 

Maria

September 04, 2017, 11:30:41 AM
 :-*
Werther Bhante , selbiges Problem was ich schon einmal hatte, Login geht aber kann nicht antworten, bin am Nachmittag bei neuen Computer, dieser hier ist schon über 12 Jahre alt.
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:23:14 AM
Kana hat das File runtergeladen und U. Chamroeun gegeben,  der sich um die Kprrektur annehmen möchte. Kana wird auch gern das File den anderen Schülern zum Lesen teilen. Ev. sehen mehr Augen mehr.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:17:06 AM
Verehrter Bhante, Chamroeun kann sich nicht einloggen. Ist das Passwort für E-mail oder sangham.net? In beiden Fällen haben kana das erfolglos probiert.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:08:26 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

August 20, 2017, 01:37:40 AM
Es ist vielleicht gut eine Pause zu tun, doch kann es gut sein, daß man nicht zurückkehrt, für ein gutes oder schlechtes, für sich selbt und andere. Gut dort wo gut genährt und unterstützt und for allem Konzentration steigt, oder dort wo satt in jeder Hinsicht.
 

Johann

August 10, 2017, 11:31:40 AM
Wenn jemand Lust hat, oder anderen etwas Gutes oder Besseres tun kann und möchte: Korrekturlesen http://sangham.net/index.php/topic,1018.msg9625.html#msg9625 Baue nach und nach, so gut wie möglich ein auf ZzE.
 

Johann

August 07, 2017, 02:24:55 AM
Einen ausübungsreichen Vollmond-Uposatha and Gelegenheit die Mönche zu besuchen wünscht meine Person.
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:59:03 PM
... versteht und womöglich sieht, wenn er nicht den Weg hierher
findet.

Großer Dank an alle im Hintergrund.

Mögen all diese Früchte vielfach zurückkommen und inspirieren.

Ayu vanno sukkham balam

 :-* :-* :-*
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:55:25 PM
 :-* :-* :-*
karuna tvay bongkum Preah metschah

Herzliches Hallo an alle nach sehr langem!

Ein herzliches Dankeschön aus tiefsten Herzen an alle, die sich hier aktiv und indirekt hier beteiligen. Vor allem ein großes Sadhu an Bhante, der unvergleichliche Arbeit leistet, die kaum jemand ver
 

Johann

July 24, 2017, 03:15:56 AM
Fehlinvestition: Was immer man nicht in die Juwelen, in den Pfad investiert, ist vergeude Mühe, schnurrr einen fest im Rad des Leidens. Prüfen Sie es!   :) Wiederholungstäter...
 

Johann

July 17, 2017, 01:50:17 AM
Moritz
 

Moritz

July 16, 2017, 02:28:02 PM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 14, 2017, 07:07:17 AM
Moritz. Gut ihn früh Morgens und nicht bis in den frühen Morgen zu sehen.
 

Moritz

July 14, 2017, 07:03:53 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 13, 2017, 08:12:46 AM
Moritz.
 

Moritz

July 13, 2017, 07:42:39 AM
Chom reap lea
_/\_
 

Moritz

July 13, 2017, 07:40:46 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 08, 2017, 02:26:09 AM
Vor mehr als 2500 Jahen wurde a diesem Vollmondtag das Rad des Dhammas in bewegung gesetzt. Anumodana!

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