* * * * *
 

Tipitaka Khmer

 Please feel welcome to join the transcription project of the Tipitaka translation in khmer, and share one of your favorite Sutta or more. Simply click here or visit the Forum: 

Search ATI on ZzE

Zugang zur Einsicht - Schriften aus der Theravada Tradition



Access to Insight / Zugang zur Einsicht: Dhamma-Suche auf mehr als 4000 Webseiten (deutsch / english) - ohne zu googeln, andere Ressourcen zu nehmen, weltliche Verpflichtungen einzugehen. Sie sind für den Zugang zur Einsicht herzlich eingeladen diese Möglichkeit zu nutzen. (Info)

Random Sutta
Random Article
Random Jataka

Zufälliges Sutta
Zufälliger Artikel
Zufälliges Jataka


Arbeits/Work Forum ZzE

"Dhammatalks.org":
[logo dhammatalks.org]
Random Talk
[pic 30]

Recent Topics

[Today at 11:40:02 AM]

[December 15, 2017, 04:21:09 PM]

[December 15, 2017, 09:39:55 AM]

[December 15, 2017, 06:55:22 AM]

[December 15, 2017, 01:02:57 AM]

[December 13, 2017, 12:05:36 AM]

[December 12, 2017, 02:43:37 PM]

[December 12, 2017, 01:24:07 AM]

[December 11, 2017, 12:50:09 PM]

[December 11, 2017, 03:39:07 AM]

[December 10, 2017, 07:44:18 PM]

[December 10, 2017, 06:10:34 PM]

[December 10, 2017, 03:01:20 PM]

[December 10, 2017, 09:20:57 AM]

[December 10, 2017, 08:44:23 AM]

[December 08, 2017, 06:01:04 AM]

[December 08, 2017, 05:11:49 AM]

[December 07, 2017, 04:39:58 PM]

[December 07, 2017, 03:34:06 PM]

[December 07, 2017, 12:03:09 PM]

[December 07, 2017, 08:09:09 AM]

[December 07, 2017, 06:12:06 AM]

[December 06, 2017, 08:24:49 AM]

[December 06, 2017, 06:35:06 AM]

[December 05, 2017, 11:29:01 AM]

[December 05, 2017, 07:49:31 AM]

[December 03, 2017, 10:26:55 AM]

[December 02, 2017, 07:58:47 PM]

[December 02, 2017, 06:30:05 PM]

[December 02, 2017, 09:58:46 AM]

[December 01, 2017, 10:50:43 AM]

[December 01, 2017, 05:29:48 AM]

[November 30, 2017, 06:59:08 PM]

[November 30, 2017, 11:13:09 AM]

[November 30, 2017, 10:14:26 AM]

[November 29, 2017, 05:32:03 PM]

[November 27, 2017, 05:20:51 AM]

[November 26, 2017, 08:20:13 PM]

[November 26, 2017, 05:54:37 PM]

[November 26, 2017, 04:03:14 PM]

[November 26, 2017, 01:43:39 AM]

[November 25, 2017, 11:13:20 PM]

[November 25, 2017, 10:43:19 PM]

[November 25, 2017, 11:35:52 AM]

[November 24, 2017, 11:57:10 PM]

[November 24, 2017, 11:12:19 PM]

[November 24, 2017, 04:55:15 AM]

[November 24, 2017, 02:13:22 AM]

[November 24, 2017, 01:09:02 AM]

[November 24, 2017, 12:45:33 AM]

Zugang zur Einsicht - Übersetzung, Kritik und Anmerkungen

Herzlich Willkommen im Arbeitsforum von zugangzureinsicht.org im Onlinekloster sangham.net!


Danke werte(r) Besucher(in), dass Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und sich direkt einbringen wollen.

Unten (wenn Sie etwas scrollen) finden Sie eine Eingabemaske, in der Sie Ihre Eingabe einbringen können. Es stehen Ihnen auch verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung. Wenn Sie einen Text im formatierten Format abspeichern wollen, klicken Sie bitte das kleine Kästchen mit dem Pfeil.

Die Textfelder "Name" und "email" müssen ausgefüllt werden, Sie können hier aber auch eine Anonyme Angabe machen und eine Pseudo-email angeben (geben Sie, wenn Sie Rückantwort haben wollen, jedoch einen Kontakt an), wenn Ihnen das unangenehm ist. Der Name scheint im Forum als Text auf und die Email ist von niemanden außer dem Administrator einsehbar.

Wenn Sie den Text fertig geschrieben haben, müssen Sie noch den Spamschutz überwinden, das Bild zusammen setzen, und dann auf "Vorschau" oder "Senden" drücken, wenn für Sie alles passt.

Wenn Sie eine Spende einer Übersetzung machen wollen, wäre es schön, wenn Sie etwas vom Entstehen bzw. deren Herkunft erzählen und Ihrer Gabe vielleicht noch eine Widmung anhängen.

Gerne, so es möglich ist, werden wir Ihre Übersetzung dann auch den Seiten von Zugang zur Einsicht veröffentlichen. Für generelle Fragen zu dem Umfang der Dhamma-Geschenke auf ZzE sehen Sie bitte in den FAQ von ZzE ein.

Gerne empfangen wir Kritik und selbstverständlich auch Korrekturen oder Anregungen hier. Es steht Ihnen natürlich offen und Sie sind dazu herzlich eingeladen auch direkt mit einem eigenen Zugang hier an den Arbeiten vielleicht direkt teilzunehmen.

Sadhu!

metta & mudita
Ihr Zugang zur Einsicht Team

Um sich im Abeitsforum etwas unzusehen, klicken Sie hier. . Sie finden hier viele Informationen und vielleicht sogar neues rund um Zugang zur Einsicht.

Author Topic: [Tipitaka AN3] Anguttaranikaya - Buch der Dreier  (Read 10850 times)

0 Members and 1 Guest are viewing this topic.

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
[Tipitaka AN3] Anguttaranikaya - Buch der Dreier
« on: October 17, 2013, 01:04:10 PM »
 *sgift*

Quote
Anguttaranikaya
3. Buch der Dreier



Vorläufig fertige (nicht Korrektur gelesene) Kapitel sind blau markiert.
Sollte jemand ein Kapitel angehen möchten, bitte Bescheid geben, daß es als in Arbeit rot markiert wird.
Wenn es jemand durchlesen und korrigieren möchte, bitte Bescheid geben, wenn passiert. Dann kann ich es grün markieren. Wenn korrekturgelesen und freigegeben, dann dunkelgrün.

* Gerne können Sie sich an der Mitarbeit beteiligen, mithelfen oder diese auch leiten!
* Nehmen Sie sich einen Text vor und posten Sie dies hier (um nicht Schriftstücke doppelt zu übersetzen). Wenn Sie eine erste Übersetzung fertig haben, teilen Sie sie hier, um sie korrekturlesen zu lassen und vielleicht Kritik zu Fehlern oder Verbesserungsvorschläge zu bekommen.
* Helfen Sie Korrekturlesen, wählen Sie dafür markierte Schriftstücke aus.
* Geben Sie Ihre Bemerkungen zu den Übersetzungen ab.
* Lesen Sie Texte Endkorrektur.
* Wenn Sie im Internet Texte gefunden haben, bitte teilen Sie einen Link.

« Last Edit: January 25, 2014, 06:56:27 PM by Johann »
This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
AN 3.2 Lakkhana Sutta: Geprägt (durch Tat)
« Reply #1 on: October 17, 2013, 01:13:13 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 3.2 Lakkhana Sutta: Geprägt (durch Tat)



"Bhikkhus, ein Dummkopf ist geprägt durch seine Taten. Eine weise Person ist geprägt durch ihre Taten. Es ist durch Taten im eigenen Leben, daß eigene Einsicht erstrahlt.

"Eine Person ausgestattet mit drei Dingen, ist als Dummkopf zu erkennen. Welche drei? Körperliches Fehlverhalten, sprachliches Fehlverhalten, geistiges Fehlverhalten. Eine Person, ausgestattet mit diesen drei Dingen, ist als Dummkopf zu erkennen.

"Eine Person ausgestattet mit drei Dingen, ist als weise Person zu erkennen. Welche drei? Gutes körperliches Verhalten, gutes sprachliches Verhalten, gutes geistiges Verhalten. Eine Person, ausgestattet mit diesen drei Dingen, ist als eine weise Person zu erkennen.

"Daher, Bhikkhus, sollt Ihr euch selbst üben: 'Wir werden von den drei Dingen abstehen, mit denen bestückt, man als Dummkopf zu erkennen ist. Wir werden drei Dinge aufnehmen und pflegen, mit denen bestückt, man als weise Person zu erkennen ist.' Dies ist wie Ihr euch selbst üben sollt."

« Last Edit: October 17, 2013, 01:42:24 PM by Johann »
This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
AN 3.15 Rathakara (Pacetana) Sutta: Der Wagenbauer
« Reply #2 on: October 17, 2013, 01:41:40 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 3.15 Rathakara (Pacetana) Sutta: Der Wagenbauer

Zu einem Anlaß verweilte der Befreite nahe Varanasi im Rehpark zu Isipatana. Dort sprach er die Bhikkhus an: "Bhikkhus!"

"Ja, Herr", erwiderten die Bhikkhus.

Der Befreite sagte: "Einst, Bhikkhus, war da ein König Namens Pacetana. Eines Tages sagte der König Pacetana zu seinem Wagenbauer: 'Mein guter Wagenbauer, in sechs Monaten von nun an gerechnet, wird ein Kampf statt finden. Kann Er mir ein neues Paar Wagenräder anfertigen?'

"'Ja, eure Majestät, ich kann', erwiderte der Wagenbauer dem König.

"Dann, sechs Tage weniger als sechs Monate danach, war der Wagenbauer mit einem Rad fertig. König Pacetana sagte zu ihm: 'In sechs Tagen von nun an gerechnet, wird der Kampf statt finden. Wird das Paar Wagenräder fertig gestellt sein?'

"'Eure Majestät, in diese sechs Monaten weniger sechs Tagen, habe ich ein Rad fertig gestellt.'

"'Aber kann Er das zweite Rad in diesen sechs Tagen fertig stellen?'

"'Ja, eure Majestät, ich kann', antwortete der Wagenbauer dem König.

"Dann, nachdem das zweiter Rad in sechs Tagen gefertigt war, brachte der Wagenbauer das Paar Räder zum König und, angekommen, sagte er zu ihm: 'Hier ist Ihr neues Paar Wagenräder nun fertig gestellt, eure Majestät.'

"'Und was ist der Unterschied zwischen eurem Rad, das sechs Monate weniger sechs Tage und dem Rad, das sechs Tage zur Fertigstellung benötigt hat? Ich kann keinerlei Unterschied an ihnen sehen.'

"'Da ist ein Unterschied zwischen den beiden, eure Majestät. Seht den Unterschied.' Dann nahm der Wagenbauer das Rad, gefertigt in sechs Tagen, und versetzte es ins Rollen. So weit rollend, wie der Drall es trug, zwirbelte es herum und herum und viel auf den Boden. Doch dann nahm der Wagenbauer das Rad, das in sechs Monaten weniger sechs Tagen gefertigt wurde, und versetzte es ins Rollen. So weit rollend, wie es der Drall trug, stand es still, als würde es an einer Achse befestigt sein.

"'Nun, was ist der Grund, mein guter Wagenbauer, was ist die Ursache, daß das Wagenrad, gefertigt in sechs Tagen, wenn ins Rollen versetzt, so weit rollt, wie es der Drall trägt und dann herum und herum zwirbelt und zu Boden fällt? Und was ist der Grund, was ist die Ursache, daß das Wagenrad, gefertigt in sechs Monaten weniger sechs Tagen, wenn ins Rollen versetzt, so weit rollt, wie es der Drall trägt und dann still steht, als würde es an einer Achse befestigt sein?'

"'Eure Majestät, was das Rad gefertigt in sechs Tagen betrifft: Sein Kranz ist krumm, mit Fehlern und Mängel. Seine Speichen sind krumm, mit Fehlern und Mängel. Seine Nabe ist krumm, mit Fehlern und Mängel. Weil sein Kranz... Speichen... (und) Nabe krumm sind, mit Fehlern und Mängel, es ins Rollen versetzt, so weit rollt, wie es der Drall trägt und dann herum und herum zwirbelt und zu Boden fällt. Doch was das Rad gefertigt in sechs Monaten weniger sechs Tage betrifft: Sein Kranz ist nicht krumm, ohne Fehler und Mängel. Seine Speichen sind nicht krumm, ohne Fehler und Mängel. Seine Nabe ist nicht krumm, ohne Fehler und Mängel. Weil sein Kranz... Speichen... (und) Nabe nicht krumm sind, es ins Rollen versetzt, so weit rollt, wie es der Drall trägt und dann still steht, als würde es an einer Achse befestigt sein.'

"Nun, Bhikkhus, es mag der Gedanke in euch aufkommen, daß der Wagenbauer zu diesem Anlaß jemand anderer war, doch sollte man es nicht in dieser Weise sehen. Ich selbst war der Wagenbauer zu diesem Anlaß. Ich war geschickt im Umgang mit Unebenheiten, den Fehlern und den Mängeln von Holz. Nun bin ich ein Würdiger, rechtens Selbst-Erwacht, geschickt im Umgang mit Unebenheiten, Fehlern und Mängel in körperlichen Taten, geschickt im Umgang mit Unebenheiten, Fehlern und Mängel in sprachlichen Taten, geschickt im Umgang mit Unebenheiten, Fehlern und Mängel in geistigen Taten.

"Jeder Bhikkhu oder Bhikkhuni in welchen Unebenheiten, Fehler und Mängel in körperlichen Taten nicht abgelegt sind, die Unebenheiten, Fehler und Mängel in sprachlichen Handlungen nicht abgelegt sind, Unebenheiten, Fehler und Mängel in geistigen Handlungen nicht abgelegt sind, sind aus diesem Dhamma und Zucht gefallen, gerade so wie das Rad, gefertigt in sechs Tagen. Doch jeder Bhikkhu oder Bhikkhuni, in welchen Unebenheiten, Fehler und Mängel in körperlichen Taten abgelegt sind, Unebenheiten, Fehler und Mängel in sprachlichen Taten abgelegt sind, Unebenheiten, Fehler und Mängel in geistigen Taten abgelegt sind, stehen fest in diesem Dhamma und Zucht, gerade so wie das Rad, gefertigt in sechs Monaten weniger sechs Tagen.

"So sollt ihr euch selbst üben: 'Wir werden Unebenheiten, Fehler und Mängel in körperlichen Taten ablegen. Wir werden Unebenheiten, Fehler und Mängel in sprachlichen Taten ablegen. Wir werden Unebenheiten, Fehler und Mängel in geistigen Taten ablegen.' Das ist wie Ihr euch selbst üben sollt."


This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
AN 3.22 Gilana Sutta: Kranke Leut'
« Reply #3 on: October 17, 2013, 02:33:49 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 3.22 Gilana Sutta: Kranke Leut'


"Da sind diese drei Arten von kranken Leuten, in dieser Welt existierend, zu finden. Welche drei?

"Da ist der Fall, in dem eine kranke Person, welche, unabhängig davon, ob sie nun zuträgliche Speise erhält oder nicht, unabhängig davon, ob sie nun zuträgliche Medizin erhält, oder nicht, unabhängig davon, ob sie nun passende Behandlung erhält oder nicht, sich nicht von dieser Krankheit erholen wird. Da ist der Fall, in dem eine kranke Person, unabhängig davon, ob sie nun zuträgliche Speise erhält oder nicht, unabhängig davon, ob sie nun zuträgliche Medizin erhält, oder nicht, unabhängig davon, ob sie nun passende Behandlung erhält oder nicht, sich von dieser Krankheit erholen wird. Da ist der Fall, in dem eine kranke Person sich von dieser Krankheit erholt, wenn sie zuträgliche Speise, zuträgliche Medizin und passende Behandlung erhält, aber nicht wenn sie dies nicht.

"Nun ist es aufgrund der kranken Person, die sich von dieser Krankheit erholt, wenn sie zuträgliche Speise, zuträgliche Medizin und passende Behandlung erhält - aber nicht wenn sie dies nicht -, daß diese Speise für den Kranken erlaubt war, Medizin für den Kranken erlaubt war, passende Behandlung für den Kranken erlaubt war. Und es ist aufgrund dieser Art von kranken Personen, daß andere Arten von kranken Personen, ebenfalls behandelt werden. [1]

"Dies sind die drei Arten von kranken Leuten, die in dieser Welt existierend, zu finden sind.

"In der selben Weise sind diese drei Arten von Leuten, gleich wie die drei Arten von kranken Leuten, in dieser Welt existierend, zu finden sind. Welche drei?

"Da ist der Fall, in dem eine Person, welche, unabhängig davon ob sie den Tathagata zu sehen bekommt oder nicht, unabhängig davon, ob sie das Dhamma und die Zucht, dargelegt von Tathagata, zu hören bekommt oder nicht, sich nicht in Gesetzmäßigkeit, der Rechtschaffenheit von geschickten geistigen Qualitäten, niederlassen wird. Da ist der Fall, in dem eine Person, unabhängig davon ob sie den Tathagata zu sehen bekommt oder nicht, unabhängig davon, ob sie das Dhamma und die Zucht, dargelegt von Tathagata, zu hören bekommt oder nicht, sich in Gesetzmäßigkeit, der Rechtschaffenheit von geschickten geistigen Qualitäten, niederlassen wird. Da ist der Fall, in dem eine Person sich in Gesetzmäßigkeit, der Rechtschaffenheit von geschickten geistigen Qualitäten niederläßt, wenn sie den Tathagata zu sehen bekommt und das Dhamma und die Zucht, dargelegt von Tathagata zu hören bekommt, aber nicht wenn sie dies nicht.

"Nun ist es aufgrund der Person, die sich in Gesetzmäßigkeit, der Rechtschaffenheit von geschickten geistigen Qualitäten, dargelegt von Tathagata, niederläßt, - doch nicht wenn sie nicht - , daß dieses Lehren des Dhamma erlaubt gewesen sein. Und es ist aufgrund dieser Art von Person, daß andere Arten von Personen, das Dhamma ebenfalls gelehrt bekommen [auf die Möglichkeit abzielend, daß es sich für diese herausstellt, es zu brauchen und sie einen Nutzern daraus ziehen könnte].

"Dies sind die drei Arten von Leuten, gleich den drei Arten von kranken Leuten die, in dieser Welt existierend, zu finden sind."

Anmerkung

1.     D.h. auf die Möglichkeit abzielend, daß es sich für diese dennoch herausstellt solch eine Behandlung gebrauchen und einen Nutzen daraus ziehen können.


This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
AN 3.33 Nidana Sutta: Anläße
« Reply #4 on: October 17, 2013, 03:27:11 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 3.33 Nidana Sutta: Anläße


"Bhikkhus, dies sind die drei Anlässe für den Ursprung von Taten. Welche drei? Gier ist ein Anlaß für den Ursprung von Taten. Abneigung ist ein Anlaß für den Ursprung von Taten. Unwissenheit ist ein Anlaß für den Ursprung von Taten.

"Jede Tat, getan mit Gier - geboren aus Gier, veranlaßt durch Gier, aus Gier entsprungen: wo auch immer eines Selbstsein aufkommt, dort wird diese Tat reifen. Wo diese Tat reift, dort wird man dessen Frucht erfahren, entweder in diesem gegenständigen Leben, das aufgekommen ist, oder später in diesem Ablauf.

"Jede Tat, getan mit Abneigung - geboren aus Abneigung, veranlaßt durch Abneigung, aus Abneigung entsprungen: wo auch immer eines Selbstsein aufkommt, dort wird diese Tat reifen. Wo diese Tat reift, dort wird man dessen Frucht erfahren, entweder in diesem gegenständigen Leben, das aufgekommen ist, oder später in diesem Ablauf.

"Jede Tat, getan mit Unwissenheit - geboren aus Unwissenheit, veranlaßt durch Unwissenheit, aus Unwissenheit entsprungen: wo auch immer eines Selbstsein aufkommt, dort wird diese Tat reifen. Wo diese Tat reift, dort wird man dessen Frucht erfahren, entweder in diesem gegenständigen Leben, das aufgekommen ist, oder später in diesem Ablauf.

"Genau so, wie wenn Samen nicht gebrochen, nicht verrottet, nicht beschädigt durch Wind und Hitze, sind, fähig des Sprießens, gut bedeckt, eingesetzt in gut gerichteter Erde und der Regengott einen guten Guß Regen geben würde. Diese Samen würden damit zu wachsen beginnen, zulegen und schwellen. In selber Weise veranlaßt jede Tat getan mit Gier... getan mit Abneigung... getan mit Unwissenheit - geboren aus Unwissenheit, veranlaßt aus Unwissenheit, aus Unwissenheit entsprungen: wo auch immer eines Selbstsein aufkommt, dort wird diese Tat reifen. Wo diese Tat reift, dort wird man dessen Frucht erfahren, entweder in diesem gegenständigen Leben, das aufgekommen ist, oder später in diesem Ablauf.

"Dies sind die drei Anlässe für den Ursprung von Taten.

"Nun, sind diese drei [weiter] Anlässe für den Ursprung von Taten. Welche Drei? Nicht-Gier ist ein Anlaß für den Ursprung von Taten. Nicht-Abneigung ist ein Anlaß für den Ursprung von Taten. Nicht-Unwissenheit ist ein Anlaß für den Ursprung von Taten.

"Jede Tat, getan mit Nicht-Gier, geboren aus Nicht-Gier, veranlaßt aus Nicht-Gier, aus Nicht-Gier entsprungen: Wenn Gier vergangen ist, ist damit die Tat verkommen, seine Wurzel zerstört, zu einem Palmyrer-Stumpf gemacht, entmachtet der Grundlage für Entwicklung, nicht mehr vorgesehen für zukünftiges Aufkommen.

"Jede Tat, getan mit Nicht-Abneigung, geboren aus Nicht-Abneigung, veranlaßt aus Nicht-Abneigung, aus Nicht-Abneigung entsprungen: Wenn Abneigung vergangen ist, ist damit die Tat verkommen, seine Wurzel zerstört, zu einem Palmyrer-Stumpf gemacht, entmachtet der Grundlage für Entwicklung, nicht mehr vorgesehen für zukünftiges Aufkommen.

"Jede Tat, getan mit Nicht-Unwissenheit, geboren aus Nicht-Unwissenheit, veranlaßt aus Nicht-Unwissenheit, aus Nicht-Unwissenheit entsprungen: Wenn Unwissenheit vergangen ist, ist damit die Tat verkommen, seine Wurzel zerstört, zu einem Palmyrer-Stumpf gemacht, entmachtet der Grundlage für Entwicklung, nicht mehr vorgesehen für zukünftiges Aufkommen.

Genau so, wie wenn Samen nicht gebrochen, nicht verrottet, nicht beschädigt durch Wind und Hitze sind, fähig des Sprießens, gut bedeckt, eingesetzt in gut gerichteter Erde, und ein Mann würde diese mit Feuer verbrennen, mit Feuer verbrannt, sie zu feiner Asche machen. Sie zu feiner Asche gemacht, würde er sie hoch in den Wind zum Ausscheiden streuen oder sie wegwaschen in einem flinkfließenden Strom. Diese Samen wären damit an ihrer Wurzel zerstört, gleich einem Palmyrer-Stumpf gemacht, entmachtet der Grundlage für Entwicklung, nicht mehr vorgesehen für zukünftiges Aufkommen.

"In selber Weise, jede Tat, getan mit Nicht-Gier... getan mit Nicht-Abneigung... getan mit Nicht-Unwissenheit, geboren aus Nicht-Unwissenheit, veranlaßt aus Nicht-Unwissenheit, aus Nicht-Unwissenheit entsprungen: Wenn Unwissenheit vergangen ist, ist damit die Tat verkommen, seine Wurzel zerstört, zu einem Palmyrer-Stumpf gemacht, entmachtet der Grundlage für Entwicklung, nicht mehr vorgesehen für zukünftiges Aufkommen.

"Dies, Bhikkhus, sind drei Anlässe für den Ursprung von Taten."

Eine Person unwissend;
die Taten von ihr getan,
geboren aus Gier, geboren aus Abneigung,
und geboren aus Unwissenheit,
ob nun viele oder nur ein paar,
werden genau hier erfahren:
   kein anderer Grund wird gefunden. [1]

So ein Bhikkhu, wissend,
   verliert
Gier, Abneigung und Unwissenheit;
klares Wissen aufkommen lassend,
      verliert er
alle schlechten Ziele. [2]


Anmerkung

1.    Entsprechend den Kommentaren bedeuten "genau hier" innerhalb des Stromes des eignen "Selbstsein" (attabhava), d.h. die eigene Kette von Wiedergeburten. "Kein anderer Grund gefunden wird" bedeutet, daß die Fruchte von Taten nicht von der Kette der Wiedergeburten einer anderen Person erfahren wird.
2.    Die Kommentare bemerken, daß sich dieser Vers auf das Erlangen von Arahantschaft bezieht und das ein Arahant, im Erreichen von Nibbana, nicht nur schlechte Ziele verliert, sondern auch die guten.
    Das Wort "verlieren" agiert als eine "Lampe" in diesem Vers. Es erscheint nur einmal, doch hat seine Funktion in zwei Phrasen, so wie ich es in der Übersetzung gestaltet habe. Zum Gebrauch von Lampe, als eine literarische Sprachbezeichnung, sehen sie die Einleitung zu Dhammapada: Eine Übersetzung. ein.


This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
AN 3.34 Hatthaka Sutta: An Hatthaka
« Reply #5 on: October 17, 2013, 04:04:28 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 3.34 Hatthaka Sutta: An Hatthaka
Über guten Schlaf im kalten Wald

Zu einem Anlaß verweilte der Befreite, nahe Alavi auf einem Lager aus Laub, an einem Viehpfad in einem Simsapawald. Da sah Hatthaka von Alavi, dort zur Ertüchtigung herum wandernd und -ziehend, den Befreiten auf einem Lager von Laub, neben einem Viehpfad in dem Simsapawald sitzen. Ihn sehend, ging er zu ihm und, mit Ankunft, sich vor ihm verneigt, setzte er sich an ein Seite. Als er dort saß, sagte er zum Befreiten: "Herr, ich hoffe der Befreite hat behaglich geschlafen."

"Ja. junger Mann. Ich habe behaglich geschlafen. Von jenen, die in dieser Welt behaglich schlafen, bin ich einer."

"Aber kalt, Herr, ist die Winternacht. Der 'Zwischen-den-Achtern' [1] ist die Zeit des Schneefalls. Hartgetrampelt ist der Boden vom Huf des Viehs. Dünn ist das Lager von Laub. Spärlich sind die Blätter auf den Bäumen. Dünn sind Ihre ockerfarbenen Roben. Und kalt bläst der Verambhawind. Und doch sagt der Erhabene: "Ja, junger Mann. Ich habe behaglich geschlafen. Von jenen, die in dieser Welt behaglich schlafen, bin ich einer."

"Hierzu, junger Mann, möchte ich dir eine Gegenfrage stellen. Antworte wie immer es dir passt. Nun, was denkst du: Angenommen ein Haushälter oder eines Haushälters Sohn hat ein Haus mit einem Giebeldach, verputzt innen und außen, provisorienfrei, mit gutschließenden Türen und Fenstern gegen den Wind. Darin hat er eine Pferdehaar-Liege mit einer Langhaarpelzdecke, einer Weißwolldecke, einer bestickten Decke und seine vier Frauen, mit all ihrem Liebreiz, würden sich um ihn kümmern. Würde er behaglich schlafen oder nicht? Oder in welcher Weise berührt dich das?

"Ja, Herr, er würde behaglich schlafen. Von jenen, die in dieser Welt behaglich schlafen, ist er einer."

"Aber was denkst du, junger Mann. Mag es sein, daß für den Haushälter oder des Haushälters Sohn körperliche Fieber oder Fieber im Geiste aus Zuneigung aufkommen, sodaß er, brennend mit diesen zuneigungsgeborenen Fiebern, elendig schlafen würde?"

"Ja, Herr."

"Im Bezug auf diese zuneigungsgeborenen Fieber, mit welchen der Haushälter oder des Haushälters Sohn brennend, elendig schlafen würde, diese Zuneigung wurde vom Tathagata stillgelegt, seine Wurzel zerstört, zu einem Palmyrapalmenstumpf gemacht, entzogen der Grundlagen für Entwicklung, nicht für weiteres Aufkommen vorgesehen. Aus diesem Grunde schläft er behaglich.

"Nun, was denkst du, junger Mann. Mag es sein, daß für den Haushälter oder des Haushälters Sohn körperliche Fieber oder Fieber im Geiste aus Abneigung aufkommen, sodaß er, brennend mit diesen abneigungsgeborenen Fiebern, elendig schlafen würde?"

"Ja, Herr."

"Im Bezug auf diese abneigungsgeborenen Fieber, mit welchen der Haushälter oder des Haushälters Sohn brennend, elendig schlafen würde, diese Abneigung wurde vom Tathagata stillgelegt, seine Wurzel zerstört, zu einem Palmyrapalmenstumpf gemacht, entzogen der Grundlagen für Entwicklung, nicht für weiteres Aufkommen vorgesehen. Aus diesem Grunde schläft er behaglich.

"Nun, was denkst du, junger Mann. Mag es sein, daß für den Haushälter oder des Haushälters Sohn körperliche Fieber oder Fieber im Geiste aus Unwissenheit aufkommen, sodaß er, brennend mit diesen unwissenheitsgeborenen Fiebern, elendig schlafen würde?"

"Ja, Herr."

"Im Bezug auf diese unwissenheitsgeborenen Fieber, mit welchen der Haushälter oder des Haushälters Sohn brennend, elendig schlafen würde, diese Unwissenheit wurde vom Tathagata stillgelegt, seine Wurzel zerstört, zu einem Palmyrapalmenstumpf gemacht, entzogen der Grundlagen für Entwicklung, nicht für weiteres Aufkommen vorgesehen. Aus diesem Grunde schläft er behaglich.

"Stets, stets,
schläft er behaglich:
der Brahmane völlig ungebunden
der nicht haftet
an Sinnesfreud',
der ohne jeglichem Erwerb
   und gekühlt.
Alle  Verbindungen zerschnitten
      und Angst im Herzen gedämpft,
beruhigt,
behaglich er schläft,
      Friede des Wesens
      erreicht."


Anmerkung

1.    Das "Zwischen-den-Achtern" ist eine Periode im Feber und wird im Norden Indiens als die kälteste Zeit im Jahr bezeichnet.


This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
AN 3.38 Sukhamala Sutta: Vornehmheit
« Reply #6 on: October 17, 2013, 04:52:21 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 3.38 Sukhamala Sutta: Vornehmheit

Quote
Anmerkung des Übersetzers: Die Pali Text Society Ausgaben behandeln diese Lehrrede als zwei Abhandlungen (III.38 u. III.39), getrennt an den Dreifachstern-Symbolen. Asiatische Ausgaben behandeln es als eine, mit der Nummer III.39 bezeichnet. Der autobiographische Vers am Ende der zweiten Hälfte, welcher ident mit dem Vers, enthalten in AN 5.57, ist, passt ordentlich mit der Lebensgeschichte in der ersten Hälfte der Lehrrede zusammen und unterbreitet daher, daß die zwei Hälften als eines gemeint waren.

"Bhikkhus, ich lebte in Vornehmheit, äußerster Vornehmheit, völliger Vornehmheit. Mein Vater hatte sogar Lotusteiche in unserem Palast angelegt: Einen, in dem rote Lotuse blühten; einen, in dem weiße Lotuse blühten; einen, in dem blaue Lotuse blühten, alles meinetwegen. Ich verwendete kein Sandelholz, daß nicht von Varanasi war. Mein Turban war von Varanasi, so wie meine Tunika, mein Untergewand und mein äußerer Mantel. Eine weiße Sonnenblende wurde über mich gehalten, Tag und Nacht, um mich vor Kälte, Hitze, Staub, Schmutz und Tau zu bewahren.

"Ich hatte drei Paläste: einen für die kalte Jahreszeit, einen für die warme Jahreszeit, einen für die Regenzeit. Während der vier Monate der Regenzeit, wurde ich im Regenzeitpalast unterhalten, von Musikantentum, ohne einen einzigen Mann unter ihnen, und ich kam nicht ein einziges mal herunter, aus dem Palast. So wie Diener, Arbeiter und das Gefolge in anderer Leute Häusern, mit Linsensuppe und gebrochenem Reis verpflegt wurden, wurden die Diener, Arbeiter und das Gefolge, in meines Vaters Haus, mit Weizen, Reis und Fleisch verpflegt.

"Auch wenn ich mit solch einem Glück bestückt war, solch völliger Vornehmheit, kam dieser Gedanke in mir auf: 'Wenn ein Ununterrichteter, Allerweltsmensch, selbst dem Altern unterworfen, das Altern nicht überwunden, andere im Altern sieht, ist er entsetzt, gedemütigt und angewidert, vergesslich gegenüber sich selbst, daß auch er dem Altern unterworfen ist, das Altern nicht überwunden hat. Wenn ich, der ich dem Altern unterworfen bin, über das Altern nicht hinaus, entsetzt, gedemütigt und angewidert wäre, würde das für mich nicht passen' Als ich das bemerkte, fiel die [typische] Berauschtheit einer Person an Jugend, gänzlich von mir ab.

"Auch wenn ich mit solch einem Glück bestückt war, solch völliger Vornehmheit, kam dieser Gedanke in mir auf: 'Wenn ein Ununterrichteter, Allerweltsmensch, selbst der Krankheit unterworfen, die Krankheit nicht überwunden, andere in Krankheit sieht, ist er entsetzt, gedemütigt und angewidert, vergesslich gegenüber sich selbst, daß auch er der Krankheit unterworfen ist, die Krankheit nicht überwunden hat. Wenn ich, der ich der Krankheit unterworfen bin, über die Krankheit nicht hinaus, entsetzt, gedemütigt und angewidert wäre, würde das für mich nicht passen' Als ich das bemerkte, fiel die [typische] Berauschtheit einer Person an Gesundheit, gänzlich von mir ab.

"Auch wenn ich mit solch einem Glück bestückt war, solch völliger Vornehmheit, kam dieser Gedanke in mir auf: 'Wenn ein Ununterrichteter, Allerweltsmensch, selbst dem Tod unterworfen, den Tod nicht überwunden, andere tot sieht, ist er entsetzt, gedemütigt und angewidert, vergesslich gegenüber sich selbst, daß auch er dem Tod unterworfen ist, den Tod nicht überwunden hat. Wenn ich, der ich dem Tod unterworfen bin, über den Tod nicht hinaus, entsetzt, gedemütigt und angewidert wäre, würde das für mich nicht passen' Als ich das bemerkte, fiel die [typische] Berauschtheit einer Person am Leben, gänzlich von mir ab.

* * *

"Bhikkhus, da sind diese drei Arten von Berauschtheit. Welche drei? Berauschtheit mit Jugend, Berauschtheit mit Gesundheit, Berauschtheit am Leben.

"Betrunken im Rausch der Jugend, betätigt sich ein Ununterrichteter, Allerweltsmensch in körperlichem Fehlverhalten, verbalem Fehlverhalten und mentalem Fehlverhalten. Sich in körperlichem Fehlverhalten, verbalem Fehlverhalten und mentalem Fehlverhalten betätigt, wiedererscheint er, mit dem Verfall des Körpers, nach dem Tod, in der Ebene der Entbehrung, schlechten Bestimmungsorten, niedrigen Welten, in der Hölle.

"Betrunken im Rausch der Gesundheit, betätigt sich ein Ununterrichteter, Allerweltsmensch in körperlichem Fehlverhalten, verbalem Fehlverhalten und mentalem Fehlverhalten. Sich in körperlichem Fehlverhalten, verbalem Fehlverhalten und mentalem Fehlverhalten betätigt, wiedererscheint er, mit dem Verfall des Körpers, nach dem Tod, in der Ebene der Entbehrung, schlechten Bestimmungsorten, niedrigen Welten, in der Hölle.

"Betrunken im Rausch des Lebens, betätigt sich ein Ununterrichteter, Allerweltsmensch in körperlichem Fehlverhalten, verbalem Fehlverhalten und mentalem Fehlverhalten. Sich in körperlichem Fehlverhalten, verbalem Fehlverhalten und mentalem Fehlverhalten betätigt, wiedererscheint er, mit dem Verfall des Körpers, nach dem Tod, in der Ebene der Entbehrung, schlechten Bestimmungsorten, niedrigen Welten, in der Hölle.

"Betrunken im Rausch der Jugend, verläßt ein Bhikkhu das Training und kehrt in das niedrige Leben zurück. Betrunken im Rausch der Gesundheit, verläßt ein Bhikkhu das Training und kehrt in das niedrige Leben zurück. Betrunken im Rausch des Lebens, verläßt ein Bhikkhu das Training und kehrt in das niedrige Leben zurück."

"Gegenstand der Geburt, dem Altern unterworfen,
   unterworfen dem Tod,
zurückgeworfen Allerweltsmenschen sind,
vom Leiden anderer,
dem auch sie unterworfen sind.
Und wenn ich zurückgeworfen wäre,
selbst dieser Dinge unterworfen,
würde dies mir nicht passen,
   so zu leben wie sie.'
      
So ich diese Haltung pflegte -
das Dhamma kennend,
ohne Geschäftigkeit -
Überwunden habe die Berauschtheit
mit Gesundheit, Jugend und Leben,
   so wie jemand
   der Entsagung als Ruheort sieht.

Für mich, Dringlichkeit aufkam,
Ungebundenheit wurde klar gesehen.
Da ist nunmehr kein Weg
an Sinnesfreuden teil zu nehmen.
Dem heiligen Leben gefolgt,
   komme ich nicht mehr zurück."


This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
AN 3.40 Adhipateyya Sutta: Herrschende Gesetzmäßigkeiten
« Reply #7 on: October 17, 2013, 05:48:16 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 3.40 Adhipateyya Sutta: Herrschende Gesetzmäßigkeiten

"Da sind diese drei herrschenden Gesetzmäßigkeiten. Welche drei? Das Selbst als eine herrschende Gesetzmäßigkeit, der Kosmos als eine herrschende Gesetzmäßigkeit und das Dhamma als eine herrschende Gesetzmäßigkeit.

"Und was, wenn das Selbst eine herrschende Gesetzmäßigkeit ist? Da ist der Fall, in dem ein Bhikkhu, in die Wildnis gegangen, zum Fuße eines Baumes oder zu einer leeren Unterkunft, und jenes wiederbesinnt: 'Es ist nicht der Roben zuliebe, daß ich aus dem Hausleben, hinaus in die Hauslosigkeit gezogen bin; es ist nicht der Almosenspeise zuliebe, daß ich aus dem Hausleben, hinaus in die Hauslosigkeit gezogen bin; es ist nicht der Unterkunft zuliebe, daß ich aus dem Hausleben, hinaus in die Hauslosigkeit gezogen bin, oder zuliebe dieses oder jenem Zustand des [zukünftigen] Werdens, daß ich aus dem Hausleben, hinaus in die Hauslosigkeit gezogen bin. Einzig, weil ich von Geburt, Altern und dem Tod belagert bin; von Kummer, Wehklage, Schmerz, Elend und Trennung; belagert von Streß, überkommen von Streß, [und ich hoffe]: "Vielleicht ist das Ende von der gesamten Masse des Leidens zu erkennen!" Nun, wenn ich daran wäre, die selben Sinnesvergnügen zu suchen, die ich mit dem Fortschritt aus dem Hausleben in das Leben der Hauslosigkeit abgeworfen habe, oder gar eine schlimmer Art, würde dies nicht für mich passend sein.' So wiederbesinnt er über dies: 'Meine Beharrlichkeit soll aufgekommen sein und nicht lässig; meine Achtsamkeit gefestigt und nicht verwirrt; mein Körper beruhigt und nicht aufgerührt; mein Geist zentriert und geeint.' Sich selbst zu seiner herrschenden Gesetzmäßigkeit gemacht, legt er still was ungeschickt ist, entwickelt was geschickt, legt still was des Tadels würdig, entwickeln was tadellos und sorgt für sich selbst in einer reinen Art. Dies wird das Selbst als eine herrschende Gesetzmäßigkeit genannt.

"Und was ist der Kosmos als eine herrschende Gesetzmäßigkeit? Da ist der Fall, in dem ein Bhikkhu, in die Wildnis gegangen, zum Fuße eines Baumes oder zu einer leeren Unterkunft, und jenes wiederbesinnt: 'Es ist nicht der Roben zuliebe, daß ich aus dem Hausleben, hinaus in die Hauslosigkeit gezogen bin; es ist nicht der Almosenspeise zuliebe, daß ich aus dem Hausleben, hinaus in die Hauslosigkeit gezogen bin; es ist nicht der Unterkunft zuliebe, daß ich aus dem Hausleben, hinaus in die Hauslosigkeit gezogen bin, oder zuliebe dieses oder jenem Zustand des [zukünftigen] Werdens, daß ich aus dem Hausleben, hinaus in die Hauslosigkeit gezogen bin. Einzig, weil ich von Geburt, Altern und dem Tod belagert bin; von Kummer, Wehklage, Schmerz, Elend und Trennung; belagert von Streß, überkommen von Streß, [und ich hoffe]: "Vielleicht ist das Ende von der gesamten Masse des Leidens zu erkennen!" Nun, wenn ich, der ich fortgeschritten bin, Gedanken von Sinnlichkeit hegen wurde, Gedanken von Böswilligkeit oder Gedanken des Verletzens: Groß ist die Gemeinschaft dieses Kosmos. Und in dieser großen Gemeinschaft dieses Kosmos, Brahmanen wären und Besinnliche, bestückt mit mentalen Kräften, Hellsichtig, geschickt [im Lesen] der Gedanken anderer. Diese sehen dies selbst aus der Ferne. Selbst nebenan, sind sie unsichtbar. Mit deren Wesen, kennen sie den Geist anderer. Sie würden von mir wissen: "Sieh, mein Freund, auf dieses Stammesmitglied, das, auch wenn er in guten Glauben aus dem Hausleben in das Leben der Hauslosigkeit fortgeschritten ist, eingenommen von Bösem, in ungeschickten Geisteszuständen verbleibt." Auch sind da Devas, bestückt mit mentalen Kräften, Hellsichtig, geschickt [in Lesen] der Gedanken anderer. Diese sehen dies selbst aus der Ferne. Selbst nebenan, sind sie unsichtbar. Mit deren Wesen, kennen sie den Geist anderer. Sie würden von mir wissen: "Sieh, mein Freund, auf dieses Stammesmitglied, das, auch wenn er in guten Glauben aus dem Hausleben in das Leben der Hauslosigkeit fortgeschritten ist, eingenommen von Bösem, in ungeschickten Geisteszuständen verbleibt." So wiederbesinnt er über dies: 'Meine Beharrlichkeit soll aufgekommen sein und nicht lässig; meine Achtsamkeit gefestigt und nicht verwirrt; mein Körper beruhigt und nicht aufgerührt; mein Geist zentriert und geeint.' Den Kosmos zu seiner herrschenden Gesetzmäßigkeit gemacht, legt er still was ungeschickt ist, entwickelt was geschickt, legt still was des Tadels würdig, entwickeln was tadellos und sorgt für sich selbst in einer reinen Art. Dies wird der Kosmos als eine herrschende Gesetzmäßigkeit genannt.

"Und was ist das Dhamma als eine herrschende Gesetzmäßigkeit? Da ist der Fall, in dem ein Bhikkhu, in die Wildnis gegangen, zum Fuße eines Baumes oder zu einer leeren Unterkunft, und jenes wiederbesinnt: 'Es ist nicht der Roben zuliebe, daß ich aus dem Hausleben, hinaus in die Hauslosigkeit gezogen bin; es ist nicht der Almosenspeise zuliebe, daß ich aus dem Hausleben, hinaus in die Hauslosigkeit gezogen bin; es ist nicht der Unterkunft zuliebe, daß ich aus dem Hausleben, hinaus in die Hauslosigkeit gezogen bin, oder zuliebe dieses oder jenem Zustand des [zukünftigen] Werdens, daß ich aus dem Hausleben, hinaus in die Hauslosigkeit gezogen bin. Einzig, weil ich von Geburt, Altern und dem Tod belagert bin; von Kummer, Wehklage, Schmerz, Elend und Trennung; belagert von Streß, überkommen von Streß, [und ich hoffe]: "Vielleicht ist das Ende von der gesamten Masse des Leidens zu erkennen!" Nun, das Dhamma ist gut gelehrt vom Befreiten, zu sehen hier und jetzt, zeitlos, alle einladend zu kommen und es zu sehen. Wenn ich, der ich fort in diese gut gelehrte Dhamma-Vinaya gezogen bin, nachlässig und kopflos verbleiben würde, dies würde für mich nicht passend sein.' So wiederbesinnt er über dies: 'Meine Beharrlichkeit soll aufgekommen sein und nicht lässig; meine Achtsamkeit gefestigt und nicht verwirrt; mein Körper beruhigt und nicht aufgerührt; mein Geist zentriert und geeint.' Das Dhamma zu seiner herrschenden Gesetzmäßigkeit gemacht, legt er still was ungeschickt ist, entwickelt was geschickt, legt still was des Tadels würdig, entwickeln was tadellos und sorgt für sich selbst in einer reinen Art. Dies wird das Dhamma als eine herrschende Gesetzmäßigkeit genannt.

"Dies sind die drei herrschenden Gesetzmäßigkeiten."

Da ist
in dem Kosmos
         kein
         sicherer
         Platz
für einen
der getan
         eine
         böse
         Tat.

Du für dich selbst weißt, mein guter Mann,
ob du nun richtig
         oder falsch.
Du unterschätzt den feinen Zeugen
   der du selber bist,
du mit Bösem
   in dir,
das du dann versteckst.

Die Devas und Tathagatas sehen den Dummkopf,
   wie er vorgeht,
   aus dem Einklang mit dem Kosmos entfernt.

So sollst du vorgehen
selbstbeherrscht,
         achtsam;
beherrscht vom Kosmos,
         meisterhaft,
         vertieft in Jhana;
beherrscht vom Dhamma,
         handelnd im Einklang
         mit dem Dhamma.

Der Weise der eine Anstrengung
      in Wahrheit macht
      fällt nicht zurück.

Wer immer durch Streben
   - Mara bewältigt,
   die Beender besiegt -
das Aufhören der Geburt berührt,
ist      So,
      ein Kenner des Kosmos,
      weise,
ein Held
      unverfärbt
      im Bezug auf alle Dinge.

This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
AN 3.47 Sankhata Sutta: Gestaltet (Erzeugt)
« Reply #8 on: October 17, 2013, 07:27:43 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 3.47 Sankhata Sutta: Gestaltet (Erzeugt)


"Bhikkhus, dies sind die drei gestalteten Eigenschaften, von dem was gestaltet ist. Welche drei? Aufkommen ist wahrnehmbar, Schwinden ist wahrnehmbar, Wandel (wörtl. Anderartigkeit) in Bleiben ist wahrnehmbar.

"Dies sind die drei gestalteten Eigenschaften, von dem was gestaltet ist.

"Nun, dies sind die drei ungestalteten Eigenschaften, von dem was ungestaltet ist. Welche drei? Nichtaufkommen ist wahrnehmbar, Nichtschwinden ist wahrnehmbar, Nichtwandel im Bleiben ist wahrnehmbar.

"Dies sind die drei ungestalteten Eigenschaften, von dem was ungestaltet ist."

Alternative Übersetzung:

"Bhikkhus, diese drei sind erzeugte Eigenschaften, von dem was erzeugt ist. Welche drei? Aufkommen ist erkennbar, Schwinden ist erkennbar, Wechsel (wörtl. Anderheit) von dem was bleibt, ist wahrnehmbar.

"Dies sind drei erzeugte Eigenschaften, von dem was erzeugt ist.

"Nun, diese drei sind unerzeugte Eigenschaften, von dem was unerzeugt ist. Welche drei? Nichtaufkommen ist erkennbar, Nichtschinden ist erkennbar, Nichtwechsel von dem was bleibt, ist wahrnehmbar.

"Dies sind drei unerzeugte Eigenschaften, von dem was erzeugt ist."


This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
AN 3.48 Pabbata Sutta: Ein Berg
« Reply #9 on: October 17, 2013, 08:05:22 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 3.48 Pabbata Sutta: Ein Berg

"Bhikkhus, die großen Sal-Bäume, die in Abhängigkeit vom Himalayas leben, dem König der Berge, gedeihen in Hinsicht von drei Arten des Gedeihens. Welche drei? Sie gedeihen in Hinsicht auf Äste, Blätter und Laub. Sie gedeihen in Hinsicht auf Rinde und Sproß. Sie gedeihen in Hinsicht auf Weichholz und Hartholz. Die großen Sal-Bäume, die in Abhängigkeit von den Himalayas leben, dem König der Berge, gedeihen in Hinsicht von diesen drei Arten des Gedeihens.

"In der selben Weise gedeihen, die Nachkömmlinge, die in Abhängigkeit eines Stammesmitgliedes von Vertrauen leben, in Hinsicht auf drei Arten des Gedeihens. Welcher Drei? Sie gedeihen in Hinblick auf Vertrauen. Sie gedeihen im Hinblick auf Tugend. Sie gedeihen im Hinblick auf Einsicht. Die Nachkömmlinge, die in Abhängigkeit eines Stammesmitgliedes des Vertrauens leben, gedeihen im Hinblick auf diese drei Arten des Gedeihens."

"Wie ein Berg aus Felsen
in der Wildnis, in einem mächtigen Hain,
abhängig von dem was gedeiht
Herr des Waldes, große Bäume -
      in der selben Weise,
jene die hier leben in Abhängigkeit von
einem Stammesmitglied von Vertrauen
  —  vollendet in Tugend  —
      gedeihen:
   Frau und Kind,
   Freund, Gefolge und Sipp'.

Die Tugend dieses Tugendhaften sehend
seine Großzügigkeit und gutes Tun,
jene die scharfsinnig sind
      folgen dem Brauch.
Hier in dieser Welt
dem Dhamma gefolgt,
dem Pfad zu einem guten Bestimmungsort,
      erfreuen sie sich in der Welt der Devas,
      genießen das Wohl ihrer Wünsche."


This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
AN 3.51 Dvejana Sutta: Zwei Leute (1)
« Reply #10 on: October 18, 2013, 02:06:01 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 3.51 Dvejana Sutta: Zwei Leute (1)

Zu einem Anlaß verweilte der Befreite nahe Savatthi, in Jetas Hain, im Kloster von Anathapindika. Dann gingen zwei Brahmanen, kraftlose alte Herren, gealtert, fortgeschrittener Jahre, in das letzte Stadium ihres Lebens gekommen, 120 Jahre alt, zum Befreiten. Angekommen, tauschten sie zuvorkommende Grüße mit ihm aus, nach dem Austausch von freundschaftlichen Grüßen und Höflichkeit, setzen sie sich an eine Seite. Als sie dort saßen, sagen sie zu ihm: "Meister Gotama, wir sind Brahmanen, kraftlose alte Herren, gealtert, fortgeschrittener Jahre, in das letzte Stadium ihres Lebens gekommen, 120 Jahre alt. Und wir haben keine vorzüglichen Taten vollbracht, keine geschickten Handlungen, keine Taten die da unsere Ängste lindern. Lehre uns, Meister Gotama. Weise uns an, Meister Gotama, für einen Langzeitnutzen und Glück."

"Wahrhaftig, Ihr Brahmanen, Ihr seid kraftlose alte Herren, gealtert, fortgeschrittener Jahre, in das letzte Stadium ihres Lebens gekommen, 120 Jahre alt. Und Ihr habt keine vorzüglichen Taten vollbracht, keine geschickten Handlungen, keine Taten die da euren Ängste lindern. So die Welt in dieser Weise von Altern, Krankheit und Tod weggefegt, wird jede Beherrschung von Körper, Sprache und Gedanken, die hier geübt, der eigene Unterschlupf, Höhle, Insel und Zuflucht, nach dem Tode, in der Welt danach sein."

Es fegt fort:
   Leben, ist eine nahe-zu-nichts Zeit.
Für einen gefegt vom Alter
   keine Unterschlüpfe existieren.
Die Gefahr im Tod im Auge behaltend,
vollbringe verdienstvolle Taten
   die Segen mit sich bringen.

Wer immer hier gezügelt ist,
   in Körper, Sprache und Wesensdrang,
wer Verdienstvolles tut, solange er am Leben:
   dem wird dies zum Segen nach dem Tod.

« Last Edit: October 18, 2013, 03:23:44 PM by Johann »
This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
AN 3.52 Dvejana Sutta: Zwei Leute (2)
« Reply #11 on: October 18, 2013, 03:12:12 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 3.52 Dvejana Sutta: Zwei Leute (2)

Zu einem Anlaß verweilte der Befreite nahe Savatthi, in Jetas Hain, im Kloster von Anathapindika. Dann gingen zwei Brahmanen, kraftlose alte Herren, gealtert, fortgeschrittener Jahre, in das letzte Stadium ihres Lebens gekommen, 120 Jahre alt, zum Befreiten. Angekommen, tauschten sie zuvorkommende Grüße mit ihm aus, nach dem Austausch von freundschaftlichen Grüßen und Höflichkeit, setzen sie sich an die Seite. Als sie dort saßen, sagen sie zu ihm: "Meister Gotama, wir sind Brahmanen, kraftlose alte Herren, gealtert, fortgeschrittener Jahre, in das letzte Stadium ihres Lebens gekommen, 120 Jahre alt. Und wir haben keine vorzüglichen Taten vollbracht, keine geschickten Handlungen, keine Taten die da unsere Ängste lindern. Lehre uns, Meister Gotama. Weise uns an, Meister Gotama, für einen Langzeitnutzen und Glück."

"Wahrhaftig, Ihr Brahmanen, Ihr seid kraftlose alte Herren, gealtert, fortgeschrittener Jahre, in das letzte Stadium ihres Lebens gekommen, 120 Jahre alt. Und Ihr habt keine vorzüglichen Taten vollbracht, keine geschickten Handlungen, keine Taten die da eure Ängste lindern. So die Welt in dieser Weise von Altern, Krankheit und Tod weggefegt, wird jede Beherrschung von Körper, Sprache und Gedanken die hier geübt, der eigene Unterschlupf, Höhle, Insel und Zuflucht, nach dem Tode, in der Welt danach sein."

Wenn ein Haus in Flammen,
ist der rettende Eimer
jener, den man nutzt,
   nicht jener der bleibt und verbrennt.
Wenn so die Welt in Flammen steht
mit Altern und Tod,
sollte man [seinen Wohlstand] mit Geben retten:
   was gegeben, ist in Sicherheit gebracht.

Wer immer hier gezügelt ist
   in Körper, Sprache und Wesensdrang,
wer Verdienstvolles tut, solange er am Leben,
   dem wird dies zum Segen nach dem Tod.

« Last Edit: October 18, 2013, 03:22:11 PM by Johann »
This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
AN 3.57 Vaccha Sutta: An Vaccha
« Reply #12 on: October 18, 2013, 04:13:16 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 3.57 Vaccha Sutta: An Vaccha

Dann ging Vacchagotta der Wanderer zum Befreiten und, angekommen, tauschte er zuvorkommende Grüße mit ihn aus. Nach dem Austausch von freundlichen Grüßen und Höflichkeiten, setzte er sich an eine Seite. Als er dort saß, sagte er zum Befreiten: "Meister Gotama, ich habe dies gehört: 'Gotama, der Besinnliche, spricht dies: "Nur an mich sollte eine Gabe gegeben werden, und nicht an andere. Nur an meine Schüler sollte eine Gabe gegeben werden, und nicht an andere. Nur das, was an mich gegeben wird, trägt Früchte, und keine wenn gegeben an andere. Nur was an meine Schüler gegeben wird, trägt Früchte, und keine wenn gegeben an andere."' Nun, jene die solches wiedergeben: Geben diese des Meister Gotamas tatsächlichen Worte wieder, fehlinterpretieren jene ihm mit etwas, das nicht Tatsache ist, antworten jene im Einklang mit dem Dhamma, sodaß keiner, der im Einklang mit den Dhamma denkt, einen Grund haben würde, jene zu kritisieren? Denn wir wollen den Meister Gotama nicht fehlinterpretieren."

"Vaccha, wer auch immer sagt: 'Gotama der Besinnliche, spricht dies: "Nur an mich sollte eine Gabe gegeben werden... Nur was an meine Schüler gegeben wird, trägt Früchte, und keine wenn gegeben an andere"', wiedergibt nicht meine tatsächlichen Worte, fehlinterpretiert mich mit etwas, das nicht Tatsache ist und unwahr.

"Vaccha, wer immer einen anderen vom Geben einer Gabe abhält, erzeugt drei Hindernisse, drei Behinderungen. Welche drei? Er erzeugt ein Hindernis für die Verdienste des Gebers, ein Hindernis für des Empfängers Gewinn und überdies, daß er sich selbst untergräbt und verletzt. Wer immer einen anderen abhält ein Gabe zu geben, erzeugt diese drei Hindernisse, diese drei Behinderungen.

"Ich sage Euch, Vaccha, selbst wenn eine Person das Spülwasser einer Schale oder eines Bechers in den Dorfweiher oder einen Teich leert, und denkend: 'Möge was immer für Tier hier lebt, sich an dem nähren', würde dies eine Quelle von Verdiensten sein, nicht zu sprechen, wenn man einem menschlichen Wesen gibt. Aber ich sage das jenes, was an eine tugendhafte Person gegeben wird, von großem Verdienst ist und nicht so groß, wenn es an eine untugendhafte Person gegeben wird. Und die tugendhafte Person hat fünf Größen abgelegt und ist mit fünf bestückt.

"Welche fünf hat er abgelegt? Er hat Sinnesbegierde abgelegt... Übelwollen... Faul- und Benommenheit... Rastlosigkeit und Beklemmung... Ungewissheit. Dies sind die fünf Größen die er abgelegt hat. Und mit welchen fünf ist er bestückt? Er ist bestückt mit der Ansammlung von Tugend, von einem über Übung hinaus... der Ansammlung von Konzentration, von einem über Übung hinaus...der Ansammlung von Weisheit, von einem über Übung hinaus... der Ansammlung von Loslösung, von einem über Übung hinaus... der Ansammlung von Wissen und Sicht von Loslösung, von einem über Übung hinaus. Dies sind die fünf Größen mit welchen er bestückt.

"Ich sage Euch: Was an jemanden gegeben wird, der diese fünf Größen abgelegt hat und mit jenen fünf Größen bestückt ist, trägt große Früchte.

In einer Herde von Vieh,
   ob nun schwarz, weiß
   rot, braun
   gesprenkelt, in einem Ton
   oder Taubengrau:
wenn eine Bulle geboren  —
   gebändigt, ausdauernd,
   vollendet in Kraft,
   und geschwind  —
spannen ihn Leute zu Mühen ein,
ganz gleich wie die Farbe ist.
In selber Weise,
wo auch immer einer
unter menschlichen Wesen geboren sein mag  —
   edlen Kriegern, Brahmanen,
   Kaufleuten, Arbeitern,
   Ausgestoßenen oder Lumpen
wenn einer gebändigt, mit guter Übung,
rechtschaffend, vollkommen in Tugend,
ein Verkünder der Wahrheit, mit Gewissen im Herz,
   einer
der stillgelegt       Geburt und Tod,
das heilige Leben    erfüllt
die Mühe    abgelegt,
die Aufgabe   getan
   von Gärungen frei,
über alle Dhammas   hinaus,
durch das Fehlen von Anhaften   ungebunden:

   Gaben an dieses makellose Feld
   tragen eine Fülle an Frucht.
   
Aber Dummköpfe, unwissend,
blind, uninformiert,
geben Gaben außerhalb
und kommen nicht in die Nähe der Guten.
Während jene die in die Nähe der Guten kommen
   —  betrachtet als erleuchtet,
      weise  —
deren Vertrauen in den Gut-Fortgeschrittenen
   Wurzeln geschlagen hat,
   eingeführt ist und gestützt:
diese schreiten in die Welt der Devas
oder werden hier in guten Familien geboren.
   Schritt für Schritt
   erreichen diese
   Ungebundenheit
      : jene
      die weise sind."

This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
AN 3.60: Sangarava Sutta — An Sangarava
« Reply #13 on: October 18, 2013, 06:42:30 PM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 3.60: Sangarava Sutta — An Sangarava

Dann ging der Brahmane Sangarava zum Befreiten und, mit Ankunft,, tauschte er zuvorkommende Grüße mit ihm aus. Nach dem Austausch von freundschaftlichen Grüßen und Höflichkeiten, setzte er sich an die Seite. Als er dort saß, sagte er zum Befreiten: "Ich spreche, Meister Gotama. Wir Brahmanen vollführen Opfergaben und bringen andere dazu Opfergaben zu tun. Und wer immer Opfergaben vollbringt, wer immer andere zum Vollbringen von Opfergaben bringt, sie alle üben sich in der Übung von Verdiensten, dem Geschäft der Opfergaben, [zum Wohle] unzähliger Wesen. Aber wer auch immer, seine Familie verläßt, aus dem Hausleben in das Leben der Hauslosigkeit gezogen ist und einzig sein eigenes Selbst bändigt, sein eigenes Selbst in Einklang bring, sein alleiniges eigenes Selbst zur Ungebundenheit bringt: seine Übung in Verdiensten, dieses Geschäft des Fortschreitens, ist eines [zum Wohle] von nur einem Wesen."

"Gut so, Brahmane, in diesem Fall werde ich Euch eine Gegenfrage stellen. Antwortet in Eurem Ermessen. Was denkt Ihr? Da ist der Fall, in dem ein Tathagata in der Welt erscheint, ein Würdiger, rechtens-selbst-erwacht, Vollkommen in Wissensklarheit und Verhalten, einer, der den guten Weg gegangen ist, Kenner des Kosmos, unübertrefflicher Unterweiser, für jene, die belehrbar sind, Lehrer von Menschen und himmlischen Wesen, erwacht, befreit. Er sagt: 'Hier! Dies ist der Pfad, das ist die Übung, mit welcher geübt, ich das unübertreffliche Anlandkommen im heiligen Leben wissend gemacht habe, [1] es direkt wissend und verwirklicht für mich selbst. Komm! Auch Ihr, euch in solcher Weise übt, ihr in dem unübertreffliche Anlandkommen im heiligen Leben verbleiben werdet, es direkt wissend und verwirklicht für euch selbst.' So lehrt der Lehrer das Dhamma und andere üben darin, für Solchheit. Dieses der Fall, ist diese Übung in Verdiensten, dieses Geschäft des Fortschreitens, eines das unzähligen Wesen zum Wohle ist, oder nur einem Wesen?"

"Dies der Fall seiend, Meister Gotama, ist diese Übung in Verdiensten, dieses Geschäft des Fortschreitens, eines, das unzähligen Wesen zum Wohle ist."

Nachdem dies gesagt war, sprach der Ehrwürdige Ananda zu dem Brahmanen Sangarava: "Von diesen zwei Übungsarten, Brahmane, welche erscheint Euch als weniger kompliziert, weniger verletzend, als fruchtvoller und lohnender?"

Als dies gesagt war, sprach der Brahmane Sangarava zum Ehrwürdigen Ananda: "Gleich wie dem Meister Gotama und Meister Ananda gegenüber, ich verehre sie, ich lobe sie [beide]."

Ein zweites Mal, sprach der Ehrwürdige Ananda zu ihm: "Ich fragte nicht, wen Ihr verehrt und wen Ihr lobt. Ich frage Euch: 'Von diesen zwei Übungsarten, Brahmane, welche erscheint Euch als weniger kompliziert, weniger verletzend, als fruchtvoller und lohnender?'"

Ein zweites Mal, sprach der Brahmane Sangarava zum Ehrwürdigen Ananda: "Gleich wie dem Meister Gotama und Meister Ananda gegenüber, ich verehre sie, ich lobe sie [beide]."

Ein drittes Mal, sprach der Ehrwürdige Ananda zu ihm: "Ich fragte nicht, wen Ihr verehrt und wen Ihr lobt. Ich frage Euch: 'Von diesen zwei Übungsarten, Brahmane, welche erscheint Euch als weniger kompliziert, weniger verletzend, als fruchtvoller und lohnender?'"

Ein drittes Mal, sprach der Brahmane Sangarava zum Ehrwürdigen Ananda: "Gleich wie dem Meister Gotama und Meister Ananda gegenüber, ich verehre sie, ich lobe sie [beide]."

Dann kam der Gedanke im Befreiten auf: "Eine berechtigte Frage von Ananda gefragt, wiederholt das dritte Mal, weicht der Brahmane Sangarava ihm dieser aus und antwortet nicht auf sie. Was wäre, wenn ich ihm heraus hole [aus diesem Dilemma]."

So sprach der Befreite zu dem Brahmanen Sangarava: "Brahmane, was war das Thema der Unterhaltung, das aufkam, als heute der Königshof im Königspalast zu einer Versammlung zusammen saß?"

"Meister Gotama, dieses war das Thema der Unterhaltung, das aufkam, als heute der Königshof im Königspalast zu einer Versammlung zusammen saß: 'In der Vergangenheit waren da weniger Bhikkhus, aber mehr, die bestückt mit übermenschlichen Errungenschaften waren, die Wunder von Geisteskräften zeigten.' Dieses, Meister Gotama, war das Thema der Unterhaltung, daß aufkam, als heute der Königshof im Königspalast zu einer Versammlung zusammen saß.

"Brahmane, da sind diese drei Wunder. Welche drei? Das Wunder der Geisteskräfte, das Wunder des Gedankenlesens und das Wunder des Unterweisens.

"Und was ist das Wunder von Geisteskräften? Da ist der Fall, in dem eine bestimmte Person vieler verschiedener Geisteskräfte mächtig ist. Einer gewesen, wird er zu vielen. Viele gewesen, wird er zu einem. Er erscheint. Er verschwindet. Er geht ungehindert durch Wände, Bollwerk und Berge gleich wie durch Raum. Er taucht in die Erde und aus der Erde, gleich als wäre es Wasser. Er geht über Wasser ohne zu versinken, gleich als wäre es trockenes Land. Mit gekreuzten Beinen sitzend, fliegt er durch die Luft, wie ein geflügelter Vogel. Mit seiner Hand berührt und streicht er selbst Sonne und Mond, so machtvoll und voller Kraft. Er nimmt Einflüsse mit seinem Körper wahr, die selbst so weit entfernt wie die Brahma-Welten sind. Dies wird das Wunder von Geisteskräften genannt.

"Und was ist das Wunder von Gedankenlesen? Da ist der Fall, in dem eine bestimmte Person [anderer Leute Gedanken] mittels eines Zeichens (Vision) liest, [sagt]: 'So ist Ihr Denken, da ist, wo Ihre Gedanken sind, so ist Ihr Geist.' Und wie viel er auch lesen mag, ist es exakt so, wie es ist, und nicht auf andere Weise.

"Dann ist da der Fall, in dem eine bestimmte Person [andere Leute Gedanken] ohne einem Zeichen; aber mit Hören der Stimme eines menschlichen Wesens, nicht-menschlichen Wesens oder Deva, liest [sagt]: 'So ist Ihr Denken, da ist, wo Ihre Gedanken sind, so ist Ihr Geist.' Und wie viel er auch lesen mag, ist es exakt so, wie es ist, und nicht in andere Weise.

"Dann ist da der Fall, in dem eine bestimmte Person [andere Leute Gedanken] ohne einem Zeichen; ohne hören der Stimme eines menschlichen Wesens, nicht-menschlichen Wesens oder Deva; aber mit Hören des Klangs, eines gerichteten Gedankens und Erwägung, gerichtet gedacht und erwägt von einer bestimmten Person, liest [sagt]: 'So ist Ihr Denken, da ist, wo Ihre Gedanken sind, so ist Ihr Geist.' Und wie viel er auch lesen mag, ist es exakt so, wie es ist, und nicht auf andere Weise.

"Dann ist da der Fall, in dem eine bestimmte Person [andere Leute Gedanken] ohne einem Zeichen; ohne hören der Stimme eines menschlichen Wesens, nicht-menschlichen Wesens oder Deva; nicht mit Hören des Klangs eines gerichteten Gedankens und Erwägung, gerichtet gedacht und erwägt von einer bestimmten Person; aber mit dem Erreichen einer Konzentration, abwesend von gerichteten Gedanken und Erwägungen, das Wesen [von anderen] mit seinem Wesen umschlingend, bedenkt: 'Gegeben der Art der Neigung der mentalen Gestaltungen dieser ehrwürdigen Person, wird der gerichtete Gedanke seines Geistes sogleich dieses denken.' Und wie viel er auch lesen mag, ist es exakt so wie es ist, und nicht auf andere Weise.

"Dies, Brahmane, ist das Wunder von Gedankenlesen.

"Und was ist das Wunder des Unterweisens? Da ist der Fall, in dem eine bestimmte Person Unterweisung auf diese Weise gibt: 'Richte deinen Gedanken in jener Weise, richte ihn nicht in dieser Weise. Achte auf Dinge in dieser Weise, achte auf diese nicht in jener Weise. Las los von jenem, komm' und verbleibe in diesem.' Das wird das Wunder des Unterweisens genannt.

"Und dieses sind die drei Wunder.

"Nun, Brahmane, von diesen drei Wundern, welches erscheint Euch als das Höchste und Erhabenste?"

"Meister Gotama, von diesen drei Wundern, dieses Wunder der Geisteskräfte, in dem eine bestimmte Person vielerlei Geisteskräfte mächtig... (und) Einflüsse mit seinem Körper wahrnimmt, die selbst so weit entfernt wie die Brahma-Welten sind: dies ist ein Wunder, das nur von jenem erfahren wird, der es tut; es betrifft nur jenen, der es tut. Es erscheint mir von der Natur einer Illusion zu sein.

"Was das Wunder betrifft, in dem bestimmte Person mit einem Zeichen oder Vision... im Hören der Stimme eines menschlichen Wesens, nicht-menschlichen Wesens oder Deva... im Hören des Klangs eines gerichteten Gedankens und Erwägung, gerichtet gedacht und erwägt von einer bestimmten Person, liest [sagt]: 'So ist Ihr Denken, da ist, wo Ihre Gedanken sind, so ist Ihr Geist.'... [oder] der durch das Erreichen einer Konzentration abwesend von gerichteten Gedanken und Erwägungen, das Wesen [von anderen] mit seinem Wesen umschlingend, bedenkt: 'Gegeben der Art der Neigung der mentalen Gestaltungen dieser ehrwürdigen Person, wird der gerichtete Gedanke seines Geistes sogleich dieses Denken.' Und wie viel er auch lesen mag, ist es exakt so wie es ist, und nicht auf andere Weise: dies ist ein Wunder, daß nur von jenem erfahren wird, der es tut; es betrifft nur jenen, der es tut. Es erscheint mir von der Natur einer Illusion zu sein.

"Was das Wunder betrifft, in dem eine bestimmte Person Unterweisung auf diese Weise gibt: 'Richte Deinen Gedanken in jener Weise, richte ihn nicht in dieser Weise. Achte auf Dinge in dieser Weise, achte auf diese nicht in jener Weise. Las los von jenem, komm und verbleibe in diesem': dies ist das Wunder der drei, welches mir als das Höchste und Erhabenste erscheint."

"Es ist unglaublich, Meister Gotama. Es ist erstaunlich, wie gut dies vom Meister Gotama gesprochen wurde. Und wir halten daran, daß der Meister Gotama mit diesen drei Wundern bestückt ist: Meister Gotama ist vieler verschiedener Geisteskräfte mächtig... (und) nimmt Einflüsse mit seinem Körper, die selbst so weit entfernt wie die Brahma-Welten sind wahr. Eine Konzentration abwesend von gerichteten Gedanken und Erwägungen erreicht und das Wesen [von anderen] mit seinem Wesen umschlingend, bedenkt Meister Gotama: 'Gegeben der Art der Neigung der mentalen Gestaltungen dieser ehrwürdigen Person, wird der gerichtete Gedanke seines Geistes sogleich dieses denken.' Meister Gotama gibt Einweisung auf diese Weise: 'Richte Deinen Gedanken in jener Weise, richte ihn nicht in dieser Weise. Achte auf Dinge in dieser Weise, achte auf diese nicht in jener Weise. Las los von jenem, komm und verbleibe in diesem.'"

"Sicherlich, Brahmane, habt Ihr mir mit Euren persönlichen Bemerkungen getrotzt, aber dennoch werde ich eine Antwort geben. Ja, ich bin vielerlei Geisteskräfte mächtig... (und) nehme Einflüsse mit meinem Körper wahr, die selbst so weit entfernt wie die Brahma-Welten sind; Konzentration abwesend von gerichteten Gedanken und Erwägungen erreicht, und das Wesen [von anderen] mit meinem Wesen umschlingend, bedenkt ich: 'Gegeben der Art der Neigung der mentalen Gestaltungen dieser ehrwürdigen Person, wird der gerichtete Gedanke seines Geistes sogleich dieses denken.' Ich gebe Einweisung auf diese Weise: 'Richte Deinen Gedanken in jener Weise, richte ihn nicht in dieser. Achte auf Dinge in dieser Weise, achte auf diese nicht in jener Weise. Las los von jenem, komm und verbleibe in diesem.'"

"Nun abgesehen vom Meister Gotama, ist da ein anderer Bhikkhu, der mit diesen drei Wundern bestückt ist?"

"Brahmane, da sind nicht nur hundert andere Bhikkhus... zwei... drei... vier... fünfhundert andere Bhikkhus: die Bhikkhus, welche mit diesen drei Wunder bestückt sind, sind viel mehr als diese."

"Und, Meister Gotama, wo leben diese Bhikkhus nun?"

"In der selben Gemeinschaft von Bhikkhus."

"Hervorragend, Meister Gotama! Hervorragend! Es ist als ob Er etwas Verdrehtes aufrecht gedreht hätte, oder etwas freilegt, das versteckt war, oder jemanden den Weg zeigt, der verloren war, oder eine Lampe hält, um die Dunkelheit zu vertreiben, sodaß jene die Augen haben, sehen können, in selber Weise hat Meister Gotama, mit vielen Zeilen der Begründung, das Dhamma klar gemacht. Ich nehme Zuflucht zu Meister Gotama, zum Dhamma und zu der Gemeinschaft der Bhikkhus. Möge Meister Gotama, sich meiner als Laienanhänger, der vom heutigen Tag an, für sein Leben, Zuflucht genommen hat, erinnern."

Anmerkung

1.    Die Kommentare teilen diese Phrase in zwei Teile: das "unübertreffliche" bezieht sich auf Nibbana. Das Anlandkommen (ogadha) im heiligen Leben, bezieht sich auf den Pfad zur Arahantschaft. Das Gleichnis hier entspricht dem Queren eines Flusses: sobald man sich dem fernen Ufer nähert, erreicht man einen Punkt, an dem man den Boden berühren kann und Halt bekommt; auch wenn man noch nicht am Ufer ist, ist man sicher, nicht mehr weg geschwemmt zu werden. Im Kanon wird, wie auch immer, das Wort für "einen Halt (Auftritt) erreichen", oft auch in Verbindung mit der Ungebundenheit und der Todlosigkeit benutzt.


This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Offline Johann

  • Samanera
  • Very Engaged Member
  • *
  • Sadhu! or +315/-0
  • Gender: Male
  • Date of ordination/Datum der Ordination.: 20140527
AN 3.61 Tittha Sutta: Sektenanhänger
« Reply #14 on: October 19, 2013, 04:55:46 AM »

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

AN 3.61 Tittha Sutta: Sektenanhänger

"Bhikkhus, da sind diese drei Sektengilden welche, wenn zur Stellungnahme gedrängt, und getadelt von weisen Leuten, auch wenn diese anderweitig erklären würden, in einer [Lehre der] Untätigkeit stecken bleiben. Welche drei?

"Da sind Brahmanen und Besinnliche, die diese Lehre, diese Ansicht aufrecht halten: 'Was immer eine Person auch erfährt, angenehm, schmerzvoll oder weder angenehm noch schmerzvoll, das alles ist verursacht, aus dem was in der Vergangenheit getan.' Da sind Brahmanen und Besinnliche, die diese Lehre, diese Ansicht aufrecht halten: 'Was immer eine Person auch erfährt, angenehm, schmerzvoll oder weder angenehm noch schmerzvoll, das alles ist verursacht, durch höherer Wesens Akt des Schaffens.' Da sind Brahmanen und Besinnliche, die diese Lehre, diese Ansicht aufrecht halten: 'Was immer eine Person auch erfährt, angenehm, schmerzvoll oder weder angenehm noch schmerzvoll, das alles ist ohne Ursache und ohne Grundlage.'

"Jene Brahmanen und Besinnlichen aufgewartet, welche dieses aufrecht halten... 'Was immer eine Person auch erfährt... das alles ist verursacht, aus dem was in der Vergangenheit getan', sagte ich zu Ihnen: 'Ist es wahr, daß Ihr dieses aufrecht haltet... "Was immer eine Person auch erfährt... das alles ist verursacht, aus dem was in der Vergangenheit getan"?' Das von mir gefragt, gestanden sie ein: 'Ja.' Dann sprach ich zu ihnen: 'Dann ist in diesem Fall eine Person, die ein Mörder von Lebewesen ist, dies aufgrund dessen, was in der Vergangenheit getan wurde. Eine Person ist ein Dieb... Unkeuscher... ein Lügner... ein Uneinigkeit Sprechender... ein herb Sprechender... ein nutzloser Schwätzer... gierig... bösartig... ein Halter von falscher Sichtweise, aufgrund dessen, was in der Vergangenheit getan wurde.' Wenn jemand zurückfällt in: was in der Vergangenheit getan wurde sei entscheidungsgebend, Bhikkhus, ist da kein Verlangen, kein Bemühen [mit dem Gedanken]: 'Dieses sollte getan werden. Dieses sollte nicht getan werden.' Wenn man das, was getan und nicht getan werden sollte, nicht als Wahrheit oder Wirklichkeit festsetzen kann, verweilt man verwirrt und ungeschützt. Man kann sich nicht rechtens, selbst, als einen Besinnlichen bezeichnen. Dies war meine erste rechtschaffene Anfechtung dieser Brahmanen und Besinnlichen, die solche Lehren, solche Ansichten aufrecht halten.

"Jene Brahmanen und Besinnlichen aufgewartet, welche dieses aufrecht halten... 'Was immer eine Person auch erfährt... ist verursacht durch höherer Wesens Akt des Schaffens', sagte ich zu Ihnen: 'Ist es wahr, daß Ihr dieses aufrecht halten... "Was immer eine Person auch erfährt... ist verursacht durch höherer Wesens Akt des Schaffens"?' Das von mir gefragt, gestanden sie ein: 'Ja.' Dann sprach ich zu ihnen: 'Dann ist in diesem Fall eine Person, die ein Mörder von Lebewesen ist, dieses aufgrund, des Schaffensakt eines höheren Wesens. Eine Person ist ein Dieb... Unkeuscher... ein Lügner... ein Uneinigkeit Sprechender... ein herb Sprechender... ein nutzloser Schwätzer... gierig... bösartig... ein Halter von falscher Sichtweise, aufgrund des Schaffensakt eines höheren Wesens.' Wenn jemand zurückfällt in: das Schaffen von höheren Wesen sei entscheidungsgebend, Bhikkhus, ist da kein Verlangen, kein Bemühen [mit dem Gedanken]: 'Dieses sollte getan werden. Dieses sollte nicht getan werden.' Wenn man, das was getan und nicht getan werden sollte, nicht als Wahrheit oder Wirklichkeit festsetzen kann, verweilt man verwirrt und ungeschützt. Man kann sich nicht rechtens, selbst, als einen Besinnlichen bezeichnen. Dies war meine zweite rechtschaffene Anfechtung dieser Brahmanen und Besinnlichen, die solche Lehren, solche Ansichten aufrecht halten.

"Jene Brahmanen und Besinnlichen aufgewartet, welche dieses aufrecht halten... 'Was immer eine Person auch erfährt... ist ohne Ursache und ohne Grundlage', sagte ich zu Ihnen: 'Ist es wahr, daß Ihr dieses aufrecht halten... "Was immer eine Person auch erfährt... ist ohne Ursache und ohne Grundlage"?' Das von mir gefragt, gestanden sie ein: 'Ja.' Dann sprach ich zu ihnen: 'Dann ist in diesem Fall eine Person, die ein Mörder von Lebewesen ist, dieses ohne Ursache und ohne Grundlage. Eine Person ist ein Dieb... Unkeuscher... ein Lügner... ein Uneinigkeit Sprechender... ein herb Sprechender... ein nutzloser Schwätzer... gierig... bösartig... ein Halter von falscher Sichtweise, ohne Ursache und ohne Grundlage.' Wenn jemand zurückfällt in: ohne Ursache und ohne Grundlage sei entscheidungsgebend, Bhikkhus, ist da kein Verlangen, kein Bemühen [mit dem Gedanken]: 'Dieses sollte getan werden. Dieses sollte nicht getan werden.' Wenn man das, was getan und nicht getan werden sollte, nicht als Wahrheit oder Wirklichkeit festsetzen kann, verweilt man verwirrt und ungeschützt. Man kann sich nicht rechtens, selbst, als einen Besinnlichen bezeichnen. Dies war meine dritte rechtschaffene Anfechtung dieser Brahmanen und Besinnlichen, die solche Lehren, solche Ansichten aufrecht halten.

"Diese sind die drei Sektenanhängergilden welche, wenn zur Stellungnahme gedrängt, und getadelt von weisen Leuten, auch wenn diese anderweitig erklären würden, in einer [Lehre der] Untätigkeit stecken bleiben.

"Doch das von mir gelehrte Dhamma ist unwiderlegt, tadellos, von wissensfähigen Brahmanen und Besinnlichen nicht verworfen. Und welches von mir gelehrte Dhamma, ist unwiderlegt, tadellos, von wissensfähigen Brahmanen und Besinnlichen nicht verworfen? 'Da sind diese sechs Beschaffenheiten', ist ein vom mir gelehrtes Dhamma, das unwiderlegt, tadellos, von wissensfähigen Brahmanen und Besinnlichen nicht verworfen ist. 'Da sind diese sechs Träger von Sinneskontakt', ist ein vom mir gelehrtes Dhamma, das unwiderlegt, tadellos, von wissensfähigen Brahmanen und Besinnlichen nicht verworfen ist. 'Da sind diese achtzehn Erkundungen für den Verstand', ist ein vom mir gelehrtes Dhamma, das unwiderlegt, tadellos, von wissensfähigen Brahmanen und Besinnlichen nicht verworfen ist. 'Da sind diese vier edlen Wahrheiten' ist ein vom mir gelehrtes Dhamma, das unwiderlegt, tadellos, von wissensfähigen Brahmanen und Besinnlichen nicht verworfen ist.

"'"Das sind diese sechs Beschaffenheiten", ist ein vom mir gelehrtes Dhamma, das unwiderlegt, tadellos, von wissensfähigen Brahmanen und Besinnlichen nicht verworfen ist': So wurde dies gesagt. Und im Bezug auf was wurde es gesagt? Dies sind die sechs Beschaffenheiten: Erd-Beschaffenheit, Flüssigkeits-Beschaffenheit, Feuer-Beschaffenheit, Wind-Beschaffenheit, Raum-Beschaffenheit, Bewußtseins-Beschaffenheit. '"Da sind diese sechs Beschaffenheiten", ist ein vom mir gelehrtes Dhamma, das unwiderlegt, tadellos, von wissensfähigen Brahmanen und Besinnlichen nicht verworfen ist': So wurde es gesagt. Und im Bezug auf eben dieses wurde es gesagt.

"'"Da sind diese sechs Träger von Sinneskontakt", ist ein vom mir gelehrtes Dhamma, das unwiderlegt, tadellos, von wissensfähigen Brahmanen und Besinnlichen nicht verworfen ist': So wurde dies gesagt. Und im Bezug auf was wurde es gesagt? Dies sind die sechs Träger von Sinneskontakt: das Auge als ein Träger von Sinneskontakt, das Ohr als ein Träger von Sinneskontakt, die Nase als ein Träger von Sinneskontakt, die Zunge als ein Träger von Sinneskontakt, der Körper als ein Träger von Sinneskontakt, der Verstand als ein Träger von Sinneskontakt. '"Da sind diese sechs Träger von Sinneskontakt", ist ein vom mir gelehrtes Dhamma, das unwiderlegt, tadellos, von wissensfähigen Brahmanen und Besinnlichen nicht verworfen ist': So wurde dies gesagt. Und im Bezug auf eben dieses wurde es gesagt.

"'"Da sind diese achtzehn Erkundungen für den Verstand", ist ein vom mir gelehrtes Dhamma, das unwiderlegt, tadellos, von wissensfähigen Brahmanen und Besinnlichen nicht verworfen ist': So wurde dies gesagt. Und im Bezug auf was wurde es gesagt? Eine Form mit dem Auge sehend, erkundet man eine Form, die als Grundlage für Wohl wirken kann, erkundet man eine Form, die als Grundlage für Weh wirken kann, erkundet man eine Form, die als Grundlage für Gleichmut wirken kann. Einen Klang mit dem Ohr hörend... Einen Geruch mit der Nase riechend... Einen Geschmack mit der Zunge schmeckend... Eine Tastempfindung mit dem Körper empfinden... Eine Gedanken mit dem Verstand erkennend, erkundet man einen Gedanken, der als Grundlage für Wohl wirken kann, erkundet man einen Gedanken, der als Grundlage für Weh wirken kann, erkundet man einen Gedanken, der als Grundlage für Gleichmut wirken kann. '"Da sind diese achtzehn Erkundungen für den Verstand', ist ein vom mir gelehrtes Dhamma, das unwiderlegt, tadellos, von wissensfähigen Brahmanen und Besinnlichen nicht verworfen ist': So wurde dies gesagt. Und im Bezug auf eben dieses wurde es gesagt.

"'"Das sind diese vier edlen Wahrheiten", ist ein vom mir gelehrtes Dhamma, das unwiderlegt, tadellos, von wissensfähigen Brahmanen und Besinnlichen nicht verworfen ist': So wurde dies gesagt. Und im Bezug auf was wurde es gesagt?

"Unterhalten durch/Anhaftend an die sechs Beschaffenheiten, ist da ein Aufsteigen eines Keimlings. Da ein Keimling seinend, ist da Name-und-Form. Von Name-und-Form, als eine erforderliche Ursache, kommt der Sechssinnesträger. Von dem Sechssinnesträger, als eine erforderliche Ursache, kommt Kontakt. Von Kontakt, als eine erforderliche Ursache, kommt Gefühl. Für jemanden der Gefühl wahrnimmt, erkläre ich: 'Dies ist Streß.'Erkläre ich: 'Dies ist die Ursache von Streß.' Erkläre ich: 'Dies ist die Beendigung von Streß.' Erkläre ich: 'Dies ist der Pfad der Übung, der zur Beendigung von Streß führt.'

"Und was ist die edle Wahrheit von Streß? Geburt ist streßreich, Altern ist streßreich, Tod ist streßreich; Kummer, Klage, Schmerz, Bedrängnis und Verzweiflung sind streßreich; Umgang mit jenem, welches nicht geliebt, ist streßreich, Trennung von jenem, welches geliebt, ist streßreich. Dies wird die edle Wahrheit von Streß genannt.

"Und was ist die edle Wahrheit von der Ursache von Streß?

"Von Unwissenheit, als eine erforderliche Ursache, kommt Gestaltungen. Von Gestaltungen, als eine erforderliche Ursache, kommt Bewußtsein. Von Bewußtsein, als eine erforderliche Ursache, kommt Name-und-Form. Von Name-und-Form, als eine erforderliche Ursache, kommt der Sechssinnesträger. Von dem Sechssinnesträger, als eine erforderliche Ursache, kommt Kontakt. Von Kontakt, als eine erforderliche Ursache, kommt Gefühl. Von Gefühl, als eine erforderliche Ursache, kommt Begierde. Von Begierde, als eine erforderliche Ursache, kommt Anhaften/Unterhalt. Von Anhaften/Unterhalt, als eine erforderliche Ursache, kommt Werden. Von Werden, als eine erforderliche Ursache, kommt Geburt. Von Geburt, als eine erforderliche Ursache, kommt dann Alter und Tod, Kummer, Klage, Schmerz, Bedrängnis und Verzweiflung ins Spiel. Derart ist die Ursache der gesamten Masse von Streß und Leiden.

"Dies wird die edle Wahrheit von der Ursache von Streß genannt.

"Und was ist die edle Wahrheit von der Beendigung von Streß?

"Vom rückstandlosen Schwinden und Beendigung von eben dieser Unwissenheit, kommt die Beendigung von Gestaltungen. Von der Beendigung von Gestaltungen, kommt die Beendigung von Bewußtsein. Von der Beendigung von Bewußtsein, kommt die Beendigung von Name-und-Form. Von der Beendigung von Name-und-Form, kommt die Beendigung von dem Sechssinnesträger. Von der Beendigung des Sechssinnesträger, kommt die Beendigung von Kontakt. Von der Beendigung von Kontakt, kommt die Beendigung von Gefühl. Von der Beendigung von Gefühl, kommt die Beendigung von Begierde. Von der Beendigung von Begierde, kommt die Beendigung von Anhaftung/Unterhalt. Von der Beendigung von Anhaftung/Unterhalt, kommt die Beendigung von Werden. Von der Beendigung von Werden, kommt die Beendigung von Geburt. Von der Beendigung von Geburt, sodann Alter und Tod, Kummer, Klage, Schmerz, Bedrängnis und Verzweiflung, alles beendet. Derart ist die Beendigung der gesamten Masse von Streß und Leiden.

"Dies wird die edle Wahrheit von der Beendigung von Streß genannt.

"Und was ist die edle Wahrheit vom Pfad der Übung, der zur Beendigung von Streß führt? Eben dieser noble achtfache Pfad: rechte Sichtweise, rechter Entschluß, rechte Sprache, rechte Handlung, rechte Lebensweise, rechtes Bemühen, rechte Achtsamkeit, rechte Konzentration. Dies wird der noble achtfache Pfad der Übung, zur Beendigung von Streß genannt.

"'"Das sind diese vier edlen Wahrheiten", ist ein vom mir gelehrtes Dhamma, das unwiderlegt, tadellos, von wissensfähigen Brahmanen und Besinnlichen nicht verworfen ist': So wurde dies gesagt. Und im Bezug auf eben dieses wurde es gesagt."


« Last Edit: October 19, 2013, 05:56:10 AM by Johann »
This post and Content has come to be by Dhamma-Dana and so is given as it       Dhamma-Dana: Johann

Tags:
 
13 Guests, 0 Users
Welcome, Guest. Please login or register.
Did you miss your activation email?
December 16, 2017, 01:54:51 PM

Login with username, password and session length

Talkbox

 

Johann

December 01, 2017, 11:19:47 AM
ចូលបន្ទប់ ព្រះត្រៃបិដកភាសាខ្មែរ . ផ្នែកខាងឆ្វេងមាន
 

Chanroth

December 01, 2017, 05:31:53 AM
ខ្ញុំកណារកមិនឃើញ កន្លែងមហាវគ្គទេសូមជួយប្រាប់កណាផង :-*
 

Chanroth

December 01, 2017, 05:29:34 AM
 :-* :-* :-* ខ្ញុំកណាសូមអគុណ
 

Johann

November 30, 2017, 10:49:09 AM
ពាក្យ "ញោម "។ ឣត្ថន័យ (អថន័យ!) មិនពិតប្រាកដ សំរាប់ អាត្ម។
 

Johann

November 30, 2017, 10:22:55 AM
Ñoma Chanroth.
 

Chanroth

November 30, 2017, 08:44:19 AM
ខ្ញុំព្រះករុណាសូមថ្វាយបង្គំមលោកម្ចាស់ Johann :-* :-* :-*
 

Chanroth

November 30, 2017, 08:40:12 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

November 26, 2017, 04:09:56 PM
Sadhu! Nyom Marcel.
 

Marcel

November 25, 2017, 10:59:50 PM
 :-* einen verdienstvollen uposatha allen  :-*
 

Marcel

November 15, 2017, 10:28:45 AM
 :-* ehrwürdiger samana johann  :-*
 

Johann

November 15, 2017, 10:22:52 AM
Nyom Marcel.
 

Sophorn

November 10, 2017, 09:42:54 PM
 :-* :-* :-*
Versucht mit laptop einzuloggen, aber die Updates ziehen sich dahin...
Möge der heutige Uposatha ein Tag der Erkenntnis und des Segens sein.
 :-* :-* :-*
 

Marcel

October 31, 2017, 05:36:49 AM
 :-*ehrwürdiger samana johann :-* ich hoffe, es geht ihnen gut und die dhamma-praxis schreitet vorran!
 

Johann

October 30, 2017, 01:48:18 AM
Nyom Sophorn.
 

Maria

October 25, 2017, 05:08:34 PM
Danke geht allen gut. Werther Bhante hoffentlich auch ?
 

Johann

October 25, 2017, 04:39:43 PM
Maria.
Familie und Freunden geht es gut? Nyom Maria selbst wohl auf, gesund?
 

Johann

October 19, 2017, 02:41:38 PM
Wenn jemand über das Layout des Entwurfes blicken möchte, ob es im eigenen Browser paßt und übersichtlich ist: Wisdom
 

Johann

October 16, 2017, 05:40:03 PM
Sokh chomreoun, Nyom. (Mag sukha sich für Nyom mehren). Thoamada (Dhammada - naturly, gewohnt). At mean ay pisech te (nichts besonders). Klach dukkh, klach sokh (wohl und weh wechseln sich ab). Nyom sokh sabay dea te? Sokh leumom dea te?
 

Marcel

October 16, 2017, 04:13:43 PM
 :-* ehrwürdiger samana johann! wie ist ihr befinden?  :-*
 

Marcel

October 07, 2017, 01:56:00 PM
 :-* :-* :-*
 

Johann

October 07, 2017, 02:48:39 AM
Der Tathagata tut das, wenn man ihn in seinem Dhamma sieht, und dieser, entgegen Personen, kommt auf wenn man ihn nährt, und einmal da, geht er für einen nicht mehr verloren, bleibt Tor zur Todlosigkeit.
 

Marcel

October 06, 2017, 11:37:24 PM
 :-*
 

Marcel

October 06, 2017, 11:36:31 PM
 :-* ehrwürdiger samana johann :-* mögen sie noch lange leben,   für das wohl vieler.... anumodana, ich freue mich sehr! sie decken auf, was vorher verdeckt. so das vijja entstehen kann, und avijja gehen muss!! geht direkt ins herz!
 

Johann

October 06, 2017, 04:19:37 PM
Nyom Marcel.
 

Sophorn

September 28, 2017, 03:51:05 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 27, 2017, 12:17:53 PM
Nyom Sophorn, Roben mag man immer geben können. Im Monat nach dem Vassa Ende, ist es für jene Mönche, die den Vassa gehalten haben, möglich und einfacher für den Eigenbedarf Roben anzunehmen.
 

Sophorn

September 27, 2017, 07:01:23 AM
Bhante, ist dann die Robengabe möglich ab dem 5. Okt. bid zum nächsten Vollmond oder darf man auch danach Roben geben? :-*
 

Sophorn

September 27, 2017, 05:44:45 AM
Wie geht es Bhante heute? Haben die Tropfen geholfen?
 ::) :-*
 

Johann

September 05, 2017, 01:21:44 AM
Gerestet: funktioniert tadellos. Nochmal alle Zugangsdaten gemailt, Nyom.
 

Sophorn

September 04, 2017, 02:06:42 PM
Kana hat mit U. Chamroeun das Login mit neuem Passwort erfolglos versucht.
Daraufhin versuchten kana das über die Veränderung über E-mail, aber da erschien, dass die E-mailadresse nicht gültig war (die hatten Bhante auch an kana in der Mail bestätigt)
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 04, 2017, 11:52:03 AM
Sollte email im Posteingang haben, Nyom Sophorn.
 

Johann

September 04, 2017, 11:41:14 AM
Kann nicht antworten auf was, Nyom Maria? Was und wo genauer?

Nyom Sophorn. Nyom Chomroeun kann kurzlich email Daten bekommen. Mal annehmend das PW auch vergessen, (abgesenhen von der Möglichkeit, link zu drücken wenn) wird Atma ein neues anlegen und ihm mailen.
 

Maria

September 04, 2017, 11:30:41 AM
 :-*
Werther Bhante , selbiges Problem was ich schon einmal hatte, Login geht aber kann nicht antworten, bin am Nachmittag bei neuen Computer, dieser hier ist schon über 12 Jahre alt.
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:23:14 AM
Kana hat das File runtergeladen und U. Chamroeun gegeben,  der sich um die Kprrektur annehmen möchte. Kana wird auch gern das File den anderen Schülern zum Lesen teilen. Ev. sehen mehr Augen mehr.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:17:06 AM
Verehrter Bhante, Chamroeun kann sich nicht einloggen. Ist das Passwort für E-mail oder sangham.net? In beiden Fällen haben kana das erfolglos probiert.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:08:26 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

August 20, 2017, 01:37:40 AM
Es ist vielleicht gut eine Pause zu tun, doch kann es gut sein, daß man nicht zurückkehrt, für ein gutes oder schlechtes, für sich selbt und andere. Gut dort wo gut genährt und unterstützt und for allem Konzentration steigt, oder dort wo satt in jeder Hinsicht.
 

Johann

August 10, 2017, 11:31:40 AM
Wenn jemand Lust hat, oder anderen etwas Gutes oder Besseres tun kann und möchte: Korrekturlesen http://sangham.net/index.php/topic,1018.msg9625.html#msg9625 Baue nach und nach, so gut wie möglich ein auf ZzE.
 

Johann

August 07, 2017, 02:24:55 AM
Einen ausübungsreichen Vollmond-Uposatha and Gelegenheit die Mönche zu besuchen wünscht meine Person.
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:59:03 PM
... versteht und womöglich sieht, wenn er nicht den Weg hierher
findet.

Großer Dank an alle im Hintergrund.

Mögen all diese Früchte vielfach zurückkommen und inspirieren.

Ayu vanno sukkham balam

 :-* :-* :-*
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:55:25 PM
 :-* :-* :-*
karuna tvay bongkum Preah metschah

Herzliches Hallo an alle nach sehr langem!

Ein herzliches Dankeschön aus tiefsten Herzen an alle, die sich hier aktiv und indirekt hier beteiligen. Vor allem ein großes Sadhu an Bhante, der unvergleichliche Arbeit leistet, die kaum jemand ver
 

Johann

July 24, 2017, 03:15:56 AM
Fehlinvestition: Was immer man nicht in die Juwelen, in den Pfad investiert, ist vergeude Mühe, schnurrr einen fest im Rad des Leidens. Prüfen Sie es!   :) Wiederholungstäter...
 

Johann

July 17, 2017, 01:50:17 AM
Moritz
 

Moritz

July 16, 2017, 02:28:02 PM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 14, 2017, 07:07:17 AM
Moritz. Gut ihn früh Morgens und nicht bis in den frühen Morgen zu sehen.
 

Moritz

July 14, 2017, 07:03:53 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 13, 2017, 08:12:46 AM
Moritz.
 

Moritz

July 13, 2017, 07:42:39 AM
Chom reap lea
_/\_
 

Moritz

July 13, 2017, 07:40:46 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 08, 2017, 02:26:09 AM
Vor mehr als 2500 Jahen wurde a diesem Vollmondtag das Rad des Dhammas in bewegung gesetzt. Anumodana!

Show 50 latest
Members
Stats
  • Total Posts: 13272
  • Total Topics: 2549
  • Online Today: 16
  • Online Ever: 90
  • (September 25, 2014, 05:26:29 AM)
Users Online
Users: 0
Guests: 13
Total: 13