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Tipitaka Khmer

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Zugang zur Einsicht - Schriften aus der Theravada Tradition



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Sadhu!

metta & mudita
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Author Topic: [Tipitaka Khp Khuddakapatha]  (Read 6630 times)

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Offline Moritz

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[Tipitaka Khp Khuddakapatha]
« on: November 08, 2013, 07:58:58 PM »
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Quote
Khuddakapatha
Die Kurzen Passagen


Die Khuddakapatha ist eine Sammlung von neun kurzen Passagen, die möglicherweise als ein Einstieg für Novizen-Mönche und -Nonnen zusammengestellt wurde. Sie enthält einige bedeutsame Texte, die noch immer täglich von Laien und Mönchen rund um die Welt des Theravada-Buddhismus rezitiert werden.

Inhalt

Khp 1: Saranagamana — Zufluchtnahme [Piyadassi (Übersetzung noch ausständig) | Thanissaro (Übersetzung Laien für ZzE )]

Khp 2: Dasa Sikkhapada — Die Zehn Übungsregeln [Piyadassi (Übersetzung noch ausständig) | Thanissaro (Übersetzung Laien für ZzE )

Khp 3: Dvattimsakara — Die 32 Teile [Piyadassi (Übersetzung noch ausständig) | Thanissaro (Übersetzung Laien für ZzE )]

Khp 4: Samanera Pañha — Die Fragen des Novizen [Piyadassi (Übersetzung noch ausständig) | Thanissaro (Übersetzung Laien für ZzE )]

Khp 5: Mangala Sutta — Schutz [Narada (Übersetzung noch ausständig) | Piyadassi (Übersetzung noch ausständig) | Soni (Übersetzung noch ausständig) | Thanissaro (Übersetzung Laien für ZzE )]

Khp 6: Ratana Sutta — Schätze [Piyadassi (Übersetzung noch ausständig) | Thanissaro (Laien für ZzE )]

Khp 7: Tirokudda Kanda — Hungrige Schatten außerhalb der Mauern [Thanissaro (Übersetzung Laien für ZzE )]

Khp 8: Nidhi Kanda — Die Vermögensreserve [Thanissaro (Übersetzung Laien für ZzE )]

Khp 9: Karaniya Metta Sutta — Wohlwollen [Amaravati (Übersetzung noch ausständig) | Buddharakkhita (Übersetzung noch ausständig) | Ñanamoli (Übersetzung noch ausständig) | Piyadassi (Übersetzung noch ausständig) | Thanissaro (Übersetzung Laien für ZzE )]
[/color]




Vorläufig fertige (nicht Korrektur gelesene) Kapitel sind blau markiert.
Sollte jemand ein Kapitel angehen möchten, bitte Bescheid geben, daß es als in Arbeit rot markiert wird.
Wenn es jemand durchlesen und korrigieren möchte, bitte Bescheid geben, wenn passiert. Dann kann ich es grün markieren. Wenn korrekturgelesen und freigegeben, dann dunkelgrün.

* Gerne können Sie sich an der Mitarbeit beteiligen, mithelfen oder diese auch leiten!
* Nehmen Sie sich einen Text vor und posten Sie dies hier (um nicht Schriftstücke doppelt zu übersetzen). Wenn Sie eine erste Übersetzung fertig haben, teilen Sie sie hier, um sie korrekturlesen zu lassen und vielleicht Kritik zu Fehlern oder Verbesserungsvorschläge zu bekommen.
* Helfen Sie Korrekturlesen, wählen Sie dafür markierte Schriftstücke aus.
* Geben Sie Ihre Bemerkungen zu den Übersetzungen ab.
* Lesen Sie Texte Endkorrektur.
* Wenn Sie im Internet Texte gefunden haben, bitte teilen Sie einen Link.
« Last Edit: January 20, 2014, 06:22:05 AM by Johann »

Offline Moritz

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Re: [Tipitaka KN1 - Khuddakapatha]
« Reply #1 on: November 08, 2013, 08:12:24 PM »
Die Khuddakapatha
frei übersetzt nach Thanissaro Bhikkhu

Inhalt

* Einleitung des Übersetzers
* Khp 1: Saranagamana — Zufluchtnahme
* Khp 2: Dasa Sikkhapada — Die Zehn Übungsregeln
* Khp 3: Dvattimsakara — Die 32 Teile
* Khp 4: Samanera Pañha — Die Fragen des Novizen
* Khp 5: Mangala Sutta — Schutz
* Khp 6: Ratana Sutta — Schätze
* Khp 7: Tirokudda Kanda — Hungrige Schatten außerhalb der Mauern
* Khp 8: Nidhi Kanda — Die Vermögensreserve
* Khp 9: Karaniya Metta Sutta — Wohlwollen






Einleitung des Übersetzers
Dies, das erste Buch im Khuddaka Nikaya (Sammlung der Kurzen Lehrreden), scheint als Lehreinstieg für Novizen-Mönche und -Nonnen gestaltet zu sein. In neun kurzen Passagen behandelt es die grundlegenden Themen, die man zu Beginn des buddhistischen monastischen Lebens kennen sollte; viele der Passagen dienen auch als nützliche Einführungen in die buddhistische Praxis im Allgemeinen. Die erste und zweite Passage behandeln die Zeremonie der Einweihung als Novize. Die dritte bietet eine erste Einführung in die Besinnung über den Körper, eine Meditationsübung, die darauf ausgerichtet ist, Lust zu überwinden. Die vierte Passage führt viele der grundlegenden Kategorien der Analyse ein, durch welche Erkenntnis entwickelt werden kann, angefangen mit der grundlegendsten Formulierung des kausalen Prinzips, das so zentral in den Lehren Buddhas ist. Die fünfte Passage gibt eine Übersicht über die Praxis als Ganzes — angefangen mit der Notwendigkeit, Umgang mit weisen Menschen zu suchen, und mündend in der Loslösung (Nibbana/Nirvana). Dieser Überblick wird im Kontext des Konzepts der Schutzrituale präsentiert und kommt auf die Kernaussage, dass — angesichts der Natur menschlicher Handlungen und ihrer Resultate — der beste Schutz nicht aus Ritualen stammt, sondern aus Handlungen in freigiebiger, moralischer und weiser Art. Die sechste Passage erweitert die erste und die fünfte Passage, indem sie einige der Tugenden des Buddha, Dhamma und Sangha heraus zeichnet, während sie gleichzeitig die Praxis der Meditation und das Erreichen des Stromeintritts erklärend behandelt —, der Punkt, an welchem der Meditierende seinen ersten Augenblick der Loslösung erfährt. Die siebte Passage geht weiter auf das Thema der Großzügigkeit ein, indem sie darstellt, wie Geschenke an die Sangha dem Wohlergehen der toten Verwandten gewidmet werden können. Die achte Passage präsentiert verdienstvolle Handlung im Allgemeinen als eine Investition, die verlässlicher ist als Investitionen materieller Art. Die neunte Passage kehrt zum Thema der Meditation zurück, wobei sie den Fokus auf die Entwicklung von Wohlwollen und liebender Güte setzt.

Diese neun Passagen werden häufig in Theravada-Ländern selbst heute noch in verschiedenen Kontexten rezitiert. Laien- und ordinierte Buddhisten rezitieren Passage 1 täglich, als eine Bestätigung ihrer Zuflucht im dreifachen Juwel. Mönche werden häufig Passagen 5 bis 9 als Segen rezitieren, wenn Laien Spenden geben und verwenden häufig Verse aus der fünften Passage als Themen für Lehrgespräche.






Ehre dem Erhabenen,
dem Würdigen,
dem rechtmäßig Selbsterwachten






1. Saranagamana — Zufluchtnahme


Ich nehme Zuflucht beim Buddha. Ich nehme Zuflucht beim Dhamma. Ich nehme Zuflucht bei der Sangha. Ein zweites Mal nehme ich Zuflucht beim Buddha. Ein zweites Mal nehme ich Zuflucht beim Dhamma. Ein zweites Mal nehme ich Zuflucht bei der Sangha. Ein drittes Mal nehme ich Zuflucht beim Buddha. Ein drittes Mal nehme ich Zuflucht beim Dhamma. Ein drittes Mal nehme ich Zuflucht bei der Sangha.








2. Dasa Sikkhapada — Die Zehn Übungsregeln

Ich nehme die Übungsregel auf mich, abzustehen davon, Leben zu nehmen.

Ich nehme die Übungsregel auf mich, abzustehen vom Stehlen.

Ich nehme die Übungsregel auf mich, abzustehen vom Geschlechtsverkehr.

Ich nehme die Übungsregel auf mich, abzustehen vom Lügen.

Ich nehme die Übungsregel auf mich, abzustehen von Berauschung durch vergorene und destillierte Getränke, die zu Achtlosigkeit führen.

Ich nehme die Übungsregel auf mich, abzustehen vom Essen zur falschen Zeit.[1]
Ich nehme die Übungsregel auf mich, abzustehen vom Tanzen, Singen, von Musik und dem Zuschauen bei Schaustellungen.

Ich nehme die Übungsregel auf mich, abzustehen vom Tragen von Schmuck und mich mit Kosmetika herauszuputzen.

Ich nehme die Übungsregel auf mich, abzustehen davon, von hohen, luxuriösen Sitzen und Betten Gebrauch zu machen.

Ich nehme die Übungsregel auf mich, abzustehen davon, Gold und Geld anzunehmen.




Anmerkungen
[1] Nach Mittag und vor Sonnenaufgang.





3. Dvattimsakara — Die 32 Teile


[In diesem Körper sind da:]
Haare des Kopfes,
   Haare des Körpers,
Nägel,
   Zähne,
Haut,
   Muskeln,
Sehnen,
   Knochen,
Knochenmark,
   Milz,
Herz,
   Leber,
Brustfell,
   Nieren,
Lungen,
   Dickdarm,
Dünndarm,
   Kehle,
Fäkalien,
   Galle,
Schleim,
   Lymphe,
Blut,
   Schweiß,
Fett,
   Tränen,
Öl,
   Speichel,
Eiter,
   Gelenköl
Urin,
   Gehirn.






4. Samanera Pañha — Die Fragen des Novizen

1. Was ist Eins?
Alle Wesen erhalten sich durch Nahrung.[1]

2. Was ist Zwei?
Name und Form. [2]

3. Was ist Drei?
Die drei Typen des Gefühls. [3]

4. Was ist Vier?
Die vier edlen Wahrheiten. [4]

5. Was ist Fünf?
Die fünf Ansammlungen der Anhaftung. [5]

6. Was ist sechs?
Die sechs internen Sinnesträger [6]

7. Was ist Sieben?
The sieben wirkenden Größen für das Erwachen. [7]

8. Was ist Acht?
Der edle achtfache Pfad [8]

9. Was is Neun?
Die neun Daseinsbereiche der Lebewesen. [9]

10. Was ist Zehn?
Mit zehn Qualitäten ausgestattet, ist man ein Arahant. [10]


Anmerkungen
[1] "Es gibt diese vier Nährstoffe für die Erhaltung von Lebewesen, die Geburt genommen haben, oder als Grundlage für jene, die nach einem Ort suchen, um geboren zu werden. Welche vier? Physische Nahrung, grob oder fein; Kontakt als zweites, bedachte Absicht als drittes und Bewusstsein als viertes." — SN 12.64 .
[2] Mentale und physische Phänomene
[3] Angenehm, schmerzhaft, weder angenehm noch schmerzhaft.
[4] Stress, der Ursprung von Stress, die Beendigung von Stress, der Pfad der Praxis, der zur Beendigung von Stress führt.
[5] Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewusstsein.
[6] Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper, Intellekt.
[7] Geistesgegenwart, Analyse von Qualitäten, Beharrlichkeit, Verzückung, Gestilltheit, Konzentration, Gleichmut.
[8] Richtige Sichtweise, Richtiger Entschlossenheit, Richtige Sprache, Richtige Handlung, Richtige Lebensführung, Richtige Anstrengung, Richtige Geistesgegenwart, Richtige Konzentration.
[9] Sieben Stationen des Bewusstseins und zwei Sphären:
   

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

Es gibt Wesen mit Vielfalt in Körper und Vielfalt in Wahrnehmung, wie etwa menschliche Wesen, manche Devas und manche Wesen der niederen Bereiche. Dies ist die erste Station des Bewusstseins.
   Es gibt Wesen mit Vielfalt in Körper und Einzigkeit der Warhnehmung, wie etwa die Devas der Brahma-Horste, geschaffen durch das erste [Jhana]. Dies ist die zweite Station des Bewusstseins.
   Es gibt Wesen mit Einzigkeit in Körper und Vielfalt in Wahrnehmung, wie etwa die Strahlenden Devas. Dies ist die dritte Station des Bewusstseins.
   Es gibt Wesen mit Einzigkeit in Körper und Einzigkeit in Wahrnehmung, wie etwa die Schön Glänzenden Götter. Dies ist die vierte Station des Bewusstseins.
   Es gibt Wesen, die mit vollständiger Transzendenz der Wahrnehmung von [physischer] Form, mit dem Verschwinden der Wahrnehmung von Widerstand und ohne Beachtung von Wahrnehmungen der Vielfalt, [in der Wahrnehmung von] 'Unendlichem Raum' in der Dimension der Unendlichkeit des Raums anlangen. Dies ist die fünfte Station des Bewusstseins.
   Es gibt Wesen, die mit vollständiger Transzendenz der Dimension der Unendlichkeit des Raumes, [in der Wahrnehmung von] 'Unendlichem Bewusstsein' in der Dimension der Unendlichkeit des Bewusstseins anlangen. Dies ist die sechste Station des Bewusstseins.
   Es gibt Wesen, die mit vollständiger Transzendenz der dimension der Unendlichkeit des Bewusstseins, [in der Wahrnehmung] 'Da ist nichts', in der Dimension der Nichtsheit anlangen. Dies ist die siebte Station des Bewusstseins.
   Die Dimension der nicht-wahrnehmenden Wesen und, zweitens, die Dimension von Weder-Wahrnehmung-Noch-Nicht-Wahrnehmung. Dies sind die zwei Sphären.
— Maha-nidana Suttanta, DN 15 [/anchor]
[10]

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

"Die rechte Ansicht desjenigen, der über die Übung hinaus ist, der richtige Entschluss desjenigen, der über die Übung hinaus ist, die richtige Sprache dessen, der über die Übung hinaus ist, die richtige Handlung dessen, der über die Übung hinaus ist, die richtige Lebensweise dessen, der über die Übung hinaus ist, die richtige Anstrengung dessen, der über die Übung hinaus ist, die richtige Geistesgegenwart dessen, der über die Übung hinaus  ist, die richtige Konzentration dessen, der über die Übung hinaus ist, das richtige Wissen dessen, der über die Übung hinaus ist, die richtige Loslösung dessen, der über die Übung hinaus ist."
— AN 10.112.[/anchor]




5. Mangala Sutta — Schutz

Ich habe gehört, dass zu einer Zeit der Erhabene sich in Savatthi aufhielt, im Jeta-Hain, Anathapindikas Kloster. Dann näherte sich eine gewisse Devi in der spätesten Stunde der Nacht dem Erhabenen, deren außerordentliches Strahlen die Gesamtheit des Jeta-Hains überstrahlte. Bei der Ankunft, nachdem sie sich vor dem Erhabenen verbeugt hatte, stand sie an einer Seite. Als sie an einer Seite stand, wandte sie sich an ihn mit dem Vers:


Viele Devas und Menschen
machen sich Gedanken über Schutz,
Wohlergehen wünschend.
Sagt also, was ist der höchste Schutz?

[Der Buddha:]
Nicht mit Toren umgehen,
sondern mit den Weisen,
Ehre erweisen jenen, die würdig der Verehrung sind:
   Dies ist der höchste Schutz.

Das Leben in einem zivilisierten Land,
Verdienste in der Vergangenheit erwirkt zu haben,
sich in der richtigen Richtung zu bemühen:
   Dies ist der höchste Schutz.

Breites Wissen, Geschick,
wohlgemeisterte Disziplin,
wohlgesprochene Worte:
   Dies ist der höchste Schutz.

Unterstützung seiner Eltern,
Hilfestellung für die Frau und Kinder,
Gewissenhaftigkeit in der Arbeit:
   Dies ist der höchste Schutz.

Geben, Leben in Rechtschaffenheit,
Hilfestellung für die Verwandten,
Taten, die schuldlos sind:
   Dies ist der höchste Schutz.

Vermeiden, abstehen vom Bösen;
sich Fernhalten von Rauschmitteln,
wachsam über die Qualitäten des Geistes zu sein:
   Dies ist der höchste Schutz.

Respekt, Demut,
Bescheidenheit, Dankbarkeit,
das Dhamma zu passenden Gelegenheiten hören:
   Dies ist der höchste Schutz.

Geduld, Offenheit,
Besuch von Weisen,
Diskussion des Dhamma zu passenden Gelegenheiten:
   Dies ist der höchste Schutz.

Entsagung, Keuschheit,
die Edlen Wahrheiten sehen,
die Loslösung verwirklichen:
   Dies ist der höchste Schutz.

Ein Geist, der, wenn berührt
von den Wegen der Welt,
bleibt unerschüttert, sorgenlos, staublos, sicher:
   Dies ist der höchste Schutz.

Überall unbesiegt,
wenn in dieser Weise handelnd,
wandeln die Leute überall in Wohlergehen:
   Dies ist der höchste Schutz.






6. Ratana Sutta — Schätze


Was immer für Geister sich hier versammelt,
   — auf Erden, in der Luft —
möget ihr alle glücklich sein
und aufmerksam zuhören, was ich sage.

Daher, Geister, solltet ihr alle aufmerksam sein.
Zeigt Freundlichkeit gegenüber der menschlichen Art.
Tag und Nacht geben sie Geschenke,
daher, wachsam, beschützt sie.

Was immer für Reichtum — hier oder jenseits —
was immer für auserlesene Schätze in den Himmeln,
für uns gleicht davon nichts dem Tathagata.
   Dies ebenfalls ist ein auserlesener Schatz im Buddha.
   Aufgrund dieser Wahrheit, möge da Wohlergehen sein.

Das ausgezeichnete Todlose — das Enden, die Nüchternheit —
entdeckt vom Sakyer-Weisen in Konzentration:
Es gibt nichts, was diesem Dhamma gleichkäme.
   Dies ebenfalls ist ein auserlesener Schatz im Dhamma.
   Aufgrund dieser Wahrheit, möge da Wohlergehen sein.

Was der exzellente Erwachte als rein verkündete
und die Konzentration
des unmittelbaren Wissens nannte:
Nichts gleich dieser Konzentration kann man finden:
   Dies ebenfalls ist ein auserlesener Schatz im Dhamma.
   Aufgrund dieser Wahrheit, möge da Wohlergehen sein.

Die acht Personen — die vier Paare —
gepriesen von jenen, die in Frieden sind:
Sie, Schüler des Wohlgegangenen, sind würdig der Gaben.
   Dies ebenfalls ist ein auserlesener Schatz in der Sangha.
   Aufgrund dieser Wahrheit, möge da Wohlergehen sein.

Jene, die, hingebungsvoll, gefestigten Geistes,
sich Gotmas Nachricht widmen,
beim Erreichen ihres Ziels sich ins Todlose werfen
und frei die gewonnene Befreiung genießen.
   Dies ebenfalls ist ein auserlesener Schatz in der Sangha.
   Aufgrund dieser Wahrheit, möge da Wohlergehen sein.

Eine Indra-Säule[1] versenkt in der Erde,
die selbst die vier Winde nicht erschüttern können:
das, sage ich Euch, ist wie eine Person von Rechtschaffenheit,
die — verstanden
die edlen Wahrheiten — sieht.
   Dies ebenfalls ist ein auserlesener Schatz in der Sangha.
   Aufgrund dieser Wahrheit, möge da Wohlergehen sein.

Jene, die klar die edlen Wahrheiten gesehen haben,
wohlgelehrt von demjenigen mit tiefem Verständnis —
was immer sie [später] auch noch achtlos machen mag —
werden zu keinem achten Zustand des Werdens gelangen. [2]
   Dies ebenfalls ist ein auserlesener Schatz in der Sangha.
   Aufgrund dieser Wahrheit, möge da Wohlergehen sein.

Im Moment der Sichterlangung,
wirft man drei Dinge ab:
   Identitäts-Ansichten, Unsicherheit
   und jegliches Hängen an Regeln und Praktiken. [3]
Man ist vollständig befreit
von den vier Zuständen der Entbehrung, [4]
und unfähig, sich zu vergehen
in den sechs großen Übeln. [5]
   Dies ebenfalls ist ein auserlesener Schatz in der Sangha.
   Aufgrund dieser Wahrheit, möge da Wohlergehen sein.

Was immer für eine schlechte Tat man tun mag
— in Körper, Sprache, oder im Geist —
man kann sie nicht verbergen:
eine Unfähgikeit, zugeschrieben
einem, der den Weg gesehen hat.
   Dies ebenfalls ist ein auserlesener Schatz in der Sangha.
   Aufgrund dieser Wahrheit, möge da Wohlergehen sein.

Wie ein Waldhain mit blühenden Wipfeln
im ersten Monat der Sommerhitze,
ebenso in diesem vorzüglichsten Dhamma, von ihm gelehrt,
zur höchsten Frucht, zur Loslösung führend.
   Dies ebenfalls ist ein auserlesener Schatz im Buddha.
   Aufgrund dieser Wahrheit, möge da Wohlergehen sein.

An vorderster Stelle,
vorzüglich im Wissen,
vorzüglich im Geben,
vorzüglich im Bringen,
   unübertroffen lehrte er
das vorzüglichste Dhamma.
   Dies ebenfalls ist ein auserlesener Schatz im Buddha.
   Aufgrund dieser Wahrheit, möge da Wohlergehen sein.

Das Alte beendet, ist da kein weiteres Nehmen von Geburt.
Begierdelos ihr Geist gegenüber weiterem Werden,
sie,         ohne Samen, kein Verlangen nach Wachstum,
die Klugen,   erlöschen wie diese Flamme.
   Dies ebenfalls ist ein auserlesener Schatz in der Sangha.
   Aufgrund dieser Wahrheit, möge da Wohlergehen sein.

Was immer für Geister sich hier versammelt haben,
   — auf der Erde, in der Luft —
lasst uns Ehre erweisen dem Buddha,
dem Tathagata, der verehrt wird
von menschichen und göttlichen Wesen.
   Möge da
   Wohlergehen sein.

Was immer für Geister sich hier versammelt haben,
   — auf der Erde, in der Luft —
lasst uns Ehre erweisen dem Dhamma,
und dem Tathagata, der verehrt wird
von menschlichen und göttlichen Wesen.
   Möge da
   Wohlergehen sein.

Was immer für Geister sich hier versammelt haben,
   — auf der Erde, in der Luft —
lasst uns Ehre erweisen der Sangha,
und dem Tathagata, der verehrt wird
von menschlichen und göttlichen Wesen.
   Möge da
   Wohlergehen sein.





Anmerkungen

[1] Indra-Säule: Ein großer Kernholz-Pfeiler, versenkt am Eingang eines Dorfes.
[2] Die Person, die diese Stufe in der Übung erreicht hat, wird höchstens sieben weitere Male wiedergeboren.
[3] Diese drei Qualitäten sind die Fesseln, die abgeworfen werden, wenn man den ersten Augenblick der Loslösung beim Stromeintritt erfährt (der Moment, in dem man den Strom zum vollen Erwachen betritt).
[4] Vier Zustände der Entbehrung: Geburt als Tier, als ein hungriger Schatten, ein hasserfüllter Dämon oder ein Bewohner der Hölle. In der buddhistischen Kosmologie ist keiner dieser Zustände ewig.
[5] Die sechs großen Übel: seine Mutter ermorden, seinen Vater ermorden, einen Arahant ermorden (vollkommen erwachtes Individuum), einen Buddha verwunden, eine Spaltung in der Sangha verursachen oder einen anderen als einen Buddha als seinen vordersten Lehrer wählen. [color="#de8823"](Üblicherweise ist von fünf großen Übeln die Rede. Das sechste hier aufgeführte wird nur ausnahmsweise in diesem Zusammenhang hier genannt, und ist nicht wie die anderen fünf eine Tat, die zu unabwendbarer und unmittelbarer Wiedergeburt —nach dem Tod — in der Hölle führt. Es ist jedoch eine Fehlorientierung, die einem Stromeingetretenen nicht mehr möglich ist.)[/color]





7. Tirokudda Kanda — Hungrige Schatten außerhalb der Mauern


Außerhalb der Mauern stehen sie,
   und an Straßenkreuzungen.
An Türstöcken stehen sie,
   kommen zu ihren alten Heimen zurück.
Aber wenn ein Mahl mit reichlich Speise und Getränk serviert,
   erinnert sich keiner an sie:
So ist das Kamma von Lebewesen.

Jene, die Anteilnahme mit ihren toten Verwandten fühlen
geben bei Zeiten Spenden von passenden Speisen und Getränk
   — erlesen, rein —
[denken] "Möge dies für unsere Verwandten sein.
      Mögen unsere Verwandten glücklich sein!"

Und jene, die sich dort zusammengefunden haben,
   die versammelten Schatten der Verwandten,
mit Anerkennung geben sie ihren Segen
für die reichlichen Speisen und Getränke:
   "Mögen unsere Verwandten lange leben
   es war an ihnen, das wir [diese Gabe] erlangt.
   Wir wurden geehrt,
   und die Spender sind nicht ohne Lohn!"

Denn dort [in deren Welt] ist
   kein Ackern,
   kein Vieh zu hüten,
   keine Wirtschaft,
   kein Handel mit Geld.
Sie leben von dem, was hier gegeben ist,
   hungrige Schatten,
   deren Zeit hier vertan.

So wie Wasser in den Bergen geregnet
hinunter fließt ins Tal,
   ebenso, was hier gegeben,
   nützlich den Toten ist.
So wie Flüsse reich an Wasser
den Ozean füllen,
   ebenso, was hier gegeben,
   nützlich den Toten ist.

"Er gab mir, sie handelte für meine Sache,
   sie waren meine Verwandten, Gefährten, Freunde":
Darbietungen sollten den Toten gegeben werden
wenn jemand dies reflektiert,
über Dinge getan in der Vergangenheit.
Denn kein Weinen,
   kein Bedauern,
   keine andere Klagerei
      den Toten von Nutzen,
      deren Verwandte in dieser Weise verharren.
Doch wenn diese Gabe gegeben, gut platziert in der Sangha,
arbeitet es für ihren langfristigen Nutzen
und sie profitieren sogleich.

Auf diese Weise
      wurde die rechte Pflicht an Verwandte gezeigt,
      große Ehrung wurde den Toten getan,
      und Bhikkhus wurde Kraft gegeben:
      
   Der Verdienst den du erlangt,
      ist nicht klein.





8. Nidhi Kanda — Die Vermögensreserve


Eine Person legt eine Geldreserve zurück,
tief unter dem Erdboden, an der Wasserlinie:
"Wenn eine Notwendigkeit oder Verpflichtung aufkommt,
wird dies meinen Notwendigkeiten dienen,
meiner Befreiung, wenn ich durch den König verurteilt werde,
von Dieben bedrängt,
im Fall von Schulden, Hunger oder Unfällen."
Mit Zielen wie diesen
   in der Welt
wird eine Geldreserve zurückgelegt.

Aber ganz gleich, wie gut sie verstaut ist,
tief unter dem Erdboden, an der Wasserlinie:
sie wird nicht stets von Nutzen sein.
Die Reserve wird verschoben von ihrem Ort,
oder die Erinnerung verwirrt sich;
   oder — ungesehen —
   machen sich Wasserschlangen damit davon
   Geister stehlen sie,
   oder hassvolle Erben rennen damit davon.
Wenn die eigenen Verdienste enden,
ist sie vollkommen zerstört.

Aber wenn ein Mann oder eine Frau
einen gutverwahrten Schatz beiseite gelegt,
von Geben, Tugend,
Zügelung und Selbstbeherrschung
   in Bezug auf einen Schrein,
   die Sangha,
   ein edles Individuum,
   Gäste,
   Mutter, Vater,
   oder ein älteres Geschwister:
Dies ist ein wohlverwahrtes Vermögen.
   Es kann nicht abgerungen werden.
   Es folgt Dir entlang deiner Wege.
Nachdem Du diese Welt verlassen,
   denn wohin du auch gehen musst,
   nimmst du es mit dir.
Dieses Vermögen ist nicht gemein mit anderen
und kann nicht von Dieben gestohlen werden.

Daher, klug, solltest du Verdienst erwerben,
das Vermögen, das dir entlang folgt.
Dies ist das Vermögen,
das alles gibt, was sie wünschen
an die Wesen, menschliche und göttliche.

Was immer Devas anstreben,
   all dies wird hieraus erlangt.
Eine makelloses Antlitz, eine schöne Stimme,
ein gutgebauter Körper, gut geformt,
Herrschaft, ein Gefolge:
   all dies wird hierdurch erlangt.
Irdisches Königtum, Oberherrschaft,
das Glück eines Kaisers,
Königschaft über Devas in den Himmeln:
   all dies wird hierdurch erlangt.
Das Erreichen des menschlichen Zustands,
jegliche Freude im Himmel,
das Erlangen der Loslösung:
   all dies wird hierdurch erlangt.
Ausgzeichnete Freunde,
passende Ausübung, [1]
Meistern des klaren Wissens und die Befreiung: [2]
   all dies wird hierdurch erlangt.
Scharfsinn, [4]
die Perfektion der Schülerschaft:
   all dies wird hierdurch erlangt.
Einzel-Erwachen, [5]
Buddhaschaft:
   all dies wird hierdurch erlangt.

So machtvoll ist dies,
   das Erwirken von Verdienst.
Daher die Weisen, die Klugen,
   preisen das Vermögen an Verdienst,
   das schon erwirkt.




Anmerkungen
[1] Richtige Ausübung des Dhamma.
[2] Klares Wissen = Wissen von vorigen Leben, Wissen vom Hinscheiden und Wiedererscheinen (Wiedergeburt) der Lebewesen, Wissen von der Beendigung der mentalen Gärungen: sinnliche Leidenschaft, Werden, Ansichten, Unwissenheit. Befreiung = Befreiung vom Kreislauf der Wiedergeburt.
[3] Scharfsnn = Scharfsinn in Bezug auf das Dhamma, seine Bedeutung, in Bezug auf Sprache, und schneller Verstand. Diese vier Talente sind in manchen, aber nicht in allen, Arahants zu finden.
[4] Befreiungen. Das Maha-nidana-Suttanta DN 15 beschreibt die acht Befreiungen wie folgt:

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

   "Im Besitz von Form nimmt man Form war. Dies ist die erste Befreiung.
   "Nicht innerlich Form wahrnehmen, sieht man Form außerhalb. Dies ist die zweite Befreiung.
   "Man ist bedacht nur auf das Schöne. Dies ist die dritte Befreiung. Mit der vollständigen Transzendenz von Wahrnehmungen [physischer] Form, mit dem Verschwinden der Wahrnehmung von Widerstand, und ohne Aufmerksamkeit auf Wahrnehmungen der Vielfalt, [in der Wahrnehmung von] 'Unendlichem Raum', tritt man in die Dimension der Unendlichkeit des Raumes ein und verweilt dort. Dies ist die vierte Befreiung. Mit der vollständigen Transzendenz der Dimension der Unendlichkeit des Raumes, [in der Wahrnehmung von] 'Unendlichem Bewusstsein', tritt man in die Dimension der Unendlichkeit des Bewusstseins ein und verweilt dort. Dies ist die fünfte Befreiung.
   "Mit der vollständigen Transzendenz der Dimension der Unendlichkeit des Bewusstseins, [in der Wahrnehmung] 'Da ist nichts', tritt man in die Dimension der Nichtsheit ein und verweilt dort. Dies ist die sechste Befreiung.
   "Mit der vollständigen Transzendenz der Dimension der Nichtsheit, tritt man in die Dimension von Weder-Wahrnehmung-noch-Nichtwahrnehmung ein und verweilt dort. Dies ist die siebte Befreiung.
   "Mit der vollständigen Transzendenz der Dimension von Weder-Wahrnehmung-noch-Nichtwahrnehmung, tritt man in die Beendigung von Wahrnehmung und Gefühl ein. Dies ist die achte Befreiung.
   "Nun, wenn ein Mönch diese acht Befreiungen in aufsteigender Reihenfolge, in absteigender Reihenfolge, in aufsteigender und absteigender Reihenfolge erlangt, wenn er sie erlangt und aus ihnen austritt, wann immer er möchte, wie immer er möchte, und für so lang, wie er  möchte, wenn durch das Beenden der mentalen Gärungen er in die gärungsfreie Wesensbefreiung und Erkenntnisbefreiung eintritt, nachdem er sie direkt im Hier und Jetzt erkannt und verwirklicht hat, sagt man von ihm, er sei ein Mönch, der beiderseits erlöst ist. Und was eine andere Befreiung zu beiden Seiten angeht, die höher oder auserlesener ist als diese, so gibt es keine."
[/anchor]
[5] Einzel-Erwachen: Erwachen als ein Paccekha-Buddha, einer, der Erwachen erlangen kann, ohne sich auf die Lehren anderer zu stützen, der aber nicht das Dhamma in der Weise formulieren kann, wie ein Buddha dazu in der Lage ist.





9. Karaniya Metta Sutta — Wohlwollen


Dies sollte getan werden von jemandem, der geschickt in seinen Zielen ist
der zu dem Zustand des Friedens durchbrechen möchte:
Sei fähig, aufrecht und geradeheraus,
leicht zu unterweisen, milde und nicht eingebildet,
zufrieden und leicht zu unterstützen,
mit wenigen Pflichten, leicht lebend,
mit friedlichen Fähigkeiten, meisterhaft,
bescheiden und ohne Gier nach Unterstützern.

Tue nicht das geringste,
das die Weisen später tadeln würden.

Denke: Glücklich, in Frieden,
mögen alle Wesen glücklich im Herzen sein.
Was immer für Wesen da sind,
   schwach oder stark, ohne Ausnahme,
   lang, groß,
   mittelgroß, kurz,
   fein, grob,
   sichtbar und unsichtbar,
   nah und fern,
   geboren und auf der Suche nach Geburt:
Mögen alle Wesen im Herzen glücklich sein.

Lasse niemanden einen anderen betrügen
oder einen anderen verachten irgendwo,
oder durch Wut oder Widerstand
eines anderen Leid erwüschen.

So wie eine Mutter ihr Leben riskieren würde,
um ihr Kind zu schützen, ihr einziges Kind,
ebenso sollte einer ein grenzenloses Herz kultivieren
in Bezug auf alle Wesen.
Mit Güte für den gesamten Kosmos,
entwickle ein grenzenloses Herz:
Nach oben, unten und ringsherum,
uneingeschränkt, ohne Feindschaft oder Hass.
Weder stehend, gehend,
sitzend, noch liegend,
   solange man wachsam ist,
sollte man entschlossen sein zu dieser Achtsamkeit.
Dies wird genannt ein erhabenes Verweilen
   hier und jetzt.

Nicht eingenommen von Ansichten,
sondern tugendhaft und vollendet in Vision,
Begierden für sinnliche Genüsse bezwungen,
   wird man niemals mehr
   im Mutterleib liegen.




« Last Edit: November 11, 2013, 09:46:38 PM by Moritz »

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Re: [Tipitaka KN1 - Khuddakapatha]
« Reply #2 on: November 09, 2013, 03:20:14 AM »
Sadhu!

Ich wurde vorschlagen, du versuchst dich mal alles selbst auch einzubauen. Wenn da etwas ist, wo du hilfe brauchst, nicht scheuen zu fragen.

Was die Wörter betrifft, sicher kein Problem, schau halt nur, daß du dir das vorher gut überlegst, wenn du nachher drauf kommst, das es nicht passt, kannst du wieder hunderte Suttas ausbessern, denn das läßt dann keine Ruhe.

Ich werd mal nachsehen, wie ich auf die Worte gekommen bin, und warum ich nicht Nüchtern verwendet habe, und nicht Weiser. An sonsten, einfach den Glossar eine Spalte zufügen mit Übersetzungen von jenem, um da nicht zu stocken und es von einer Entscheidung abhängig zu machen.

Der Beitrag hier und dein letzte machen sich vielleicht auch im Glossarthema direkt gut, sonst findet man die Dinge später schwer.

Ich lass dich das mal alles machen. Nicht weil ich da jetzt nicht machen kann oder will, aber ich weiß, das man nur beim wirklich selber tun lernt.

Also, volles Vertrauen!
Den Brahma Host hatte ich schon mal wo, aber schlampiger Weise nicht in den Glossar aufgenommen... das wird jetzt wieder eine Zusatzaufgabe für micht. Was man nicht ordentlich macht, ist nie schneller getan. Oder wie ein altes Sprichwort heißt: "Was man nicht im Kopf hat, braucht man in den Füßen."  :) Dann lauf ich mal.

Was auch immer zur Wesensdrangbefreiung führt. Entspannen hilft auch oft und darin versuch ich mich mal zuerst, denke ich.

 :-*
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Re: [Tipitaka KN1 - Khuddakapatha]
« Reply #3 on: November 09, 2013, 03:36:53 AM »
Gut, werd ich versuchen.

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Re: [Tipitaka KN1 - Khuddakapatha]
« Reply #4 on: November 09, 2013, 03:46:35 AM »
 *thumb* Lass dir Zeit. (Sagt dir einer der sich selbst immer gerne Streß, das merkt und daher weiß was er sagt)
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Re: [Tipitaka KN1 - Khuddakapatha]
« Reply #5 on: November 09, 2013, 04:16:12 AM »
Die Leidenschaft mit der Leidenschaftslosigkeit hat mich wieder mal gepackt. Ich würd dieses Wort nicht verwenden.

a-dukkha ist zwar gut aber kommt nach a-raga. Das bereitet mir immer Schmerzen aber es ist wirklich nicht Gier.

passion und dipassion mag im englischen (hab da auch meine Zweifel) vielleicht irgend eine andere Gewichtung haben, aber im Deutschen ist Leidenschaft und Leidenschaftslos leider nicht zu gebrauchen, weil seine Bedeutung klar ist wenn auch verkehrt geliebt und bestrebt.

Viele Kreative Übersetzer haben Ersatzworte genommen, man denke nur an "Haß kann nur durch liebe besiegt werden" und das hat wohl zu einer ganzen Generation an Verwirrung geführt. Wenn auch mit viel Anhaftung und Liebe gemeint.

raga und dukkha ist ein Unterschied auch wenn das eine das andere manchmal einschließt. Und den Leidenschaftslosen Killer kennen wir ja auch. Raga gerade nicht da aber dosa dominant (defacto aber massig Dukkha).

Für einen Zustand von Nibbana ist Leidenschaftslos sicher angebracht und wenn man davon spricht aber nicht nutzbar da die Leute eben an den Killer erinnert sind, den Ablehner der Abstoßer.

Sag ich jetz mal voller Leidenschaft damit, aber ohne Begierde, vielleicht mit noch etwas Wesensdrang. Ist es mir doch scheinbar wesentlich. Aber kein muß.

 :)
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Re: [Tipitaka KN1 - Khuddakapatha]
« Reply #6 on: November 09, 2013, 04:56:51 AM »
Danke für diese Gedanken.
Ja, das sind wohl gute Argumente. Dass diese Wirkung und Assoziation von "leidenschaftslos" so weit verbreitet sind.

Aber man muss die Worte ja auch immer in ihrem Kontext betrachten, wie sie da wirken.

Und da gerade mal nachgeguckt, wo das hier auftaucht:

Das Alte beendet, ist da kein weiteres Nehmen von Geburt.
Leidenschaftslos ihr Geist gegenüber weiterem Werden,
sie,         ohne Samen, kein Verlangen nach Wachstum,
die Klugen,   erlöschen wie diese Flamme.

Das klingt alles sehr friedlich. Und da denke ich, wird diese Assoziation nicht so leicht aufkommen.

Aber du hast sicher schon recht, dass "begierdelos" hier bei den gewohnten Assoziationen vielleicht besser wirkt. Danke für den Hinweis. Werde ich gleich so abändern.


Trotzdem, was hältst du davon, auch "leidenschaftslos" in den Glossar aufzunehmen?

Also ich denke, hier könnte man "leidenschaftslos" schon an Stellen wie diesen ohne zu viel Bedenken verwenden. Sonst muss man sich immer mehr Wörter verbieten. An anderer Stelle will man wieder mit ungewohnten Worten mehr zum Wesen der Bedeutung vordringen in entgegengesetzter Tendenz. Und da kommt man immer mehr in lauter Zweifel.

Nur, dass da nicht viele ins Zweifeln kommen, auch erst mal Dinge "frei Schnauze" und wie es ihnen lebendig daher kommt, zu übersetzen, auch wenn mal einer versuchen sollte, sich einem eventuell etablierten Glossar anzunähern.

* Johann hatte fälschlicherweise auf Ändern statt Zitieren gedrückt. Konnte den Text aber wiederherstellen... Puhh... sorry!
« Last Edit: November 09, 2013, 06:17:35 AM by Johann »

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Re: [Tipitaka KN1 - Khuddakapatha]
« Reply #7 on: November 09, 2013, 05:40:38 AM »
Quote
Trotzdem, was hältst du davon, auch "leidenschaftslos" in den Glossar aufzunehmen?

Ich meinte das bloß als prototypisches Beispiel, immer gleich mehrere alternative Möglichkeiten einfügen zu können, wenn sie einem dazu einfallen (ja könnte man auch so machen), da einem sonst die Lust (Begierde) sich überhaupt mit dem Glossar auseinander zu setzen oder sich daran zu halten zu versuchen, doch leicht vergehen kann.

Ist vielleicht ein schlechtes Beispiel. "Leidenschaftslosigkeit" hat auch zu sehr die Assoziation von dumpfer Lustlosigkeit. Und das wäre doch wohl meist wirklich schlecht zu verwenden.

Ich glaube, ich stelle zu viele schwere Fragen und vergrabe mich bei allem in nutzlose Zweifel.

Offline Johann

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Re: [Tipitaka KN1 - Khuddakapatha]
« Reply #8 on: November 09, 2013, 06:20:44 AM »
Quote
Trotzdem, was hältst du davon, auch "leidenschaftslos" in den Glossar aufzunehmen?

Für frei von Dukkha, oder Stress, gut. Spitze, und genau richtig. Für alles andere, gar nichts. Wie das dann aussieht, kannst du ja mal bei Kaethi ansehen, Sie hat diese Leidenschaft und Leidenschaftslos-Linie durchgezogen (zumindest im AN 1-4, die anderen habe ich nicht eingesehen). Wenn es auch nicht falsch ist, halte ich es für nicht passend aber zumindest konsequent (wenn man dann auch mal die Bedeutung vermittelt bekommt oder einmal weis was mit Leidenschaftslos gemeint ist und die Unterscheidungen betrifft.)  Khuddakapatha

Meine Ansicht für die Verwendung von Leiden für das Wort raga ist klar. Wenn man das alles in eine Topf schmeißt, bleiben nur zwei Wörter über. Leidenschaft und Leidenschaftslos, mehr lehrt der Buddha nicht aber dafür verwendet er viele Konzepte und Rezepte und nicht Erleuchtung imitieren. Du verstehst, warum man das Leidenschaftlos so gerne benutzt, wenn man sich mal nicht mit etwas auseinander setzen will?

 :-*

* Johann hat was Administatives, das im noch am Herzen liegt: Ich wollte noch eines bitten. Ich hab auf allen Seiten noch ein paar Dinge geändert für die Suchmaschine. Speicher dir also die Dateien, auf jedenfall den Teil im H_content Bereich. Ich werd heute und morgen, noch mal alle Seiten hochladen und überspeichern und (d.h. vielleicht auch nicht unbedingt den ftp benutzen, da es sonst die Verbindung abbricht) dann bleibt es bei der Online Version als Original und ist endlich nicht mehr so kompliziert von mehreren Stellen zu bearbeiten und etwas losgelassener.
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Re: [Tipitaka KN1 - Khuddakapatha]
« Reply #9 on: November 09, 2013, 07:04:18 AM »
Quote
Membranen (membranes - Was kann man da noch auf Deutsch sagen? Zellmembranen werden es doch nicht sein. Was für Membranen?),

Ich hab mich vor ein paar Jahren, kann ich mich erinnern, einmal damit etwas auseinander gesetzt, hier im Buch der Schutzvorkehrungen:
IV. Die zweiunddreißig Teile des Körpers (Dvattimsakara) und hatte es dann als Brustfell anatomisiert. Membran=Dünne Haut

Quote
...mentale Absicht (intellectual intention - Pali: manasañcetanahara - "mentale Absicht" klingt mir weniger komisch als "intellektuelle Absicht", obwohl das als überflüssiges Attribut mir scheint: Absicht ist doch immer mental. Aber wie ist Absicht intellektuell?)

Intellect wird vom werten Thanissaro ofter verwendet. Ich hab dafür stets Verstand verwendet. In Kombie hatte ich es noch nicht hier.
In erdachter Weise, Bewußt, beabsichtigt, bedacht in Abwägung. Mānasa, oft als Intention selbst übersetzt, würde sagen, daß es sich um Selbstinvolviertes handelt (siehe Diskussion: mana Dünkel). Also vom Sinn her "Dünkelgesteuerte Absicht" = Vergleich (sein, nichtsein) + Wille, entspricht etwa dem Wesensdrang.

Mānasa , Vedic lit. "belonging to mind"

cetana  ist der Wille der Drang, die Neigung, Wesensdrang.

Zum Übersetzen selbst, würd wohl "Bedachte Absicht" oder besser vielleicht "Abwägende Absicht", hab wo anderes dazu mal "Selbstinvolvierte Absicht" gesagt.

Das Wort "intellectual intention" kommt in den bisherigen Übersetzungen noch nicht vor, und vielleicht magst du es ja für den Glossar prägen.

Vielleicht ist das nützlich.



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Re: [Tipitaka KN1 - Khuddakapatha]
« Reply #10 on: November 09, 2013, 07:23:56 AM »
Gold und Geld in den Silas, hab dazu ein Thema aufgemacht. Hat nichts mit der Übersetzung zu tun, die passt sicher aber weil es mir wichtig ist.
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Re: [Tipitaka KN1 - Khuddakapatha]
« Reply #11 on: November 09, 2013, 07:28:30 AM »
Quote
Trotzdem, was hältst du davon, auch "leidenschaftslos" in den Glossar aufzunehmen?

Für frei von Dukkha, oder Stress, gut. Spitze, und genau richtig. Für alles andere, gar nichts. Wie das dann aussieht, kannst du ja mal bei Kaethi ansehen, Sie hat diese Leidenschaft und Leidenschaftslos-Linie durchgezogen (zumindest im AN 1-4, die anderen habe ich nicht eingesehen). Wenn es auch nicht falsch ist, halte ich es für nicht passend aber zumindest konsequent (wenn man dann auch mal die Bedeutung vermittelt bekommt oder einmal weis was mit Leidenschaftslos gemeint ist und die Unterscheidungen betrifft.)  Khuddakapatha

Meine Ansicht für die Verwendung von Leiden für das Wort raga ist klar. Wenn man das alles in eine Topf schmeißt, bleiben nur zwei Wörter über. Leidenschaft und Leidenschaftslos, mehr lehrt der Buddha nicht aber dafür verwendet er viele Konzepte und Rezepte und nicht Erleuchtung imitieren. Du verstehst, warum man das Leidenschaftlos so gerne benutzt, wenn man sich mal nicht mit etwas auseinander setzen will?

Ja, das verstehe ich wohl.
Werde versuchen, das gut zu unterscheiden.

Also in diesem Fall kommt es wohl von "vimuktacittā āyatike bhavasmin" - "dispassioned their minds toward further becoming". Also hier wäre wohl beides möglich. "vimukta - befreit?"; "Befreit das citta von zukünftigem Werden?"
Aber begierdelos ist wohl nützlicher hervorzuheben.

Vielen Dank für dies und die anderen Erklärungen. Viel zu tun mit bedachter Absicht.


Quote
* Johann hat was Administatives, das im noch am Herzen liegt: Ich wollte noch eines bitten. Ich hab auf allen Seiten noch ein paar Dinge geändert für die Suchmaschine. Speicher dir also die Dateien, auf jedenfall den Teil im H_content Bereich. Ich werd heute und morgen, noch mal alle Seiten hochladen und überspeichern und (d.h. vielleicht auch nicht unbedingt den ftp benutzen, da es sonst die Verbindung abbricht) dann bleibt es bei der Online Version als Original und ist endlich nicht mehr so kompliziert von mehreren Stellen zu bearbeiten und etwas losgelassener.

Verstehe ich jetzt nicht ganz. Du meinst, ich soll mir alle Seiten von zugangzureinsicht.org speichern, zur Sicherung?

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Re: [Tipitaka KN1 - Khuddakapatha]
« Reply #12 on: November 09, 2013, 07:57:42 AM »
Quote
Verstehe ich jetzt nicht ganz. Du meinst, ich soll mir alle Seiten von zugangzureinsicht.org speichern, zur Sicherung?

Damit meinte ich, daß ich alle Seiten noch mal überspeichern werde (hochladen) und wenn du die Datei schon mal selbst erstellst, sie lokal speicherst und dann den "Content" Teil morgen oder übermorgen einfügst da es sonst überspeichert wird.

Ab dann, einfach nur mehr am Original im Netz arbeiten und hin und wieder eine Sicherung machen, sonst ist Chaos perfekt.

Geb den Startschuß oder diesen Zeitpunkt ab dem es dann so steht, noch bekannt. Dann ist es sicher gut, von Zeit zu Zeit die Seite komplett runter zu laden und als Sicherung (die man aber nicht bearbeitet, lokal speichert)
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Re: [Tipitaka KN1 - Khuddakapatha]
« Reply #13 on: November 09, 2013, 08:19:22 AM »
Okay.

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Re: [Tipitaka KN1 - Khuddakapatha]
« Reply #14 on: November 09, 2013, 12:17:33 PM »
Fakultäten

hatte ich übersehen. Für faculties (z.B five faculties) habe ich Fähigkeiten verwendet.

Hier noch mal kurz nachgesehen ob das "Gefühl eh stimmt(te):

Spiritual progress depends on the emergence of five cardinal virtues — faith, vigor, mindfulness, concentration and wisdom. The conduct of the ordinary worldling is governed by his sense-based instincts and impulses. As we progress, new spiritual forces gradually take over, until in the end the five cardinal virtues dominate and shape everything we do feel and think. These virtues are called, in Sanskrit and Pali, indriya, variously translated by faculties, controlling faculties, or spiritual faculties.[1] The same five virtues are called powers (bala) if emphasis is on the fact that they are "unshakable by their opposites."

1. The word indriya is derived from the Vedic god Indra, the ruler of the gods in the ancient pantheon. Hence the word suggests the idea of dominance or control.[/url]

Und um eine Unterscheidung zu den Balas zu haben, hierfür Kräfte verwendet. (fünf Kräfte)

Mehr darüber ist sicher in den Wings of Awakening zu finden.

Habe aber nun nicht nachgesehen, ob hinter den faculties in dem Sutta oben auch das Wort indriya steckt. Na für das kann auch noch Zeit sein:

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

9. Mettasuttaṃ.
 
1. Karaṇīyamatthakusalena
Yantaṃ1 santaṃ padaṃ abhisamecca
Sakko uju ca sūjū ca 2
Suvaco cassa mudu anatimānī.
 
2. Santussako ca subharo ca
Appakicco ca sallahukavutti,
Santindriyo ca nipako ca
appagabbho kulesu ananugiddho
 
3. Na ca khuddaṃ samācare3 kiñci
Yena viññū pare upavadeyyuṃ
Sukhino vā4 khemino hontu
Sabbe sattā bhavantu sukhitattā.

Sieht mir nach "Santindriyo" aus, santi (Frieden, fällt mir da nur ein Santisok, Das glück das mit dem Frieden Nibbanas kommt).
Im Verständnis könnte man sicher auch "Geschicke" sagen oder Tugenden, aber ich denke Fähigkeiten passen ganz gut und passt auch in den Englisch-Deutsch Rahmen.
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December 01, 2017, 11:19:47 AM
ចូលបន្ទប់ ព្រះត្រៃបិដកភាសាខ្មែរ . ផ្នែកខាងឆ្វេងមាន
 

Chanroth

December 01, 2017, 05:31:53 AM
ខ្ញុំកណារកមិនឃើញ កន្លែងមហាវគ្គទេសូមជួយប្រាប់កណាផង :-*
 

Chanroth

December 01, 2017, 05:29:34 AM
 :-* :-* :-* ខ្ញុំកណាសូមអគុណ
 

Johann

November 30, 2017, 10:49:09 AM
ពាក្យ "ញោម "។ ឣត្ថន័យ (អថន័យ!) មិនពិតប្រាកដ សំរាប់ អាត្ម។
 

Johann

November 30, 2017, 10:22:55 AM
Ñoma Chanroth.
 

Chanroth

November 30, 2017, 08:44:19 AM
ខ្ញុំព្រះករុណាសូមថ្វាយបង្គំមលោកម្ចាស់ Johann :-* :-* :-*
 

Chanroth

November 30, 2017, 08:40:12 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

November 26, 2017, 04:09:56 PM
Sadhu! Nyom Marcel.
 

Marcel

November 25, 2017, 10:59:50 PM
 :-* einen verdienstvollen uposatha allen  :-*
 

Marcel

November 15, 2017, 10:28:45 AM
 :-* ehrwürdiger samana johann  :-*
 

Johann

November 15, 2017, 10:22:52 AM
Nyom Marcel.
 

Sophorn

November 10, 2017, 09:42:54 PM
 :-* :-* :-*
Versucht mit laptop einzuloggen, aber die Updates ziehen sich dahin...
Möge der heutige Uposatha ein Tag der Erkenntnis und des Segens sein.
 :-* :-* :-*
 

Marcel

October 31, 2017, 05:36:49 AM
 :-*ehrwürdiger samana johann :-* ich hoffe, es geht ihnen gut und die dhamma-praxis schreitet vorran!
 

Johann

October 30, 2017, 01:48:18 AM
Nyom Sophorn.
 

Maria

October 25, 2017, 05:08:34 PM
Danke geht allen gut. Werther Bhante hoffentlich auch ?
 

Johann

October 25, 2017, 04:39:43 PM
Maria.
Familie und Freunden geht es gut? Nyom Maria selbst wohl auf, gesund?
 

Johann

October 19, 2017, 02:41:38 PM
Wenn jemand über das Layout des Entwurfes blicken möchte, ob es im eigenen Browser paßt und übersichtlich ist: Wisdom
 

Johann

October 16, 2017, 05:40:03 PM
Sokh chomreoun, Nyom. (Mag sukha sich für Nyom mehren). Thoamada (Dhammada - naturly, gewohnt). At mean ay pisech te (nichts besonders). Klach dukkh, klach sokh (wohl und weh wechseln sich ab). Nyom sokh sabay dea te? Sokh leumom dea te?
 

Marcel

October 16, 2017, 04:13:43 PM
 :-* ehrwürdiger samana johann! wie ist ihr befinden?  :-*
 

Marcel

October 07, 2017, 01:56:00 PM
 :-* :-* :-*
 

Johann

October 07, 2017, 02:48:39 AM
Der Tathagata tut das, wenn man ihn in seinem Dhamma sieht, und dieser, entgegen Personen, kommt auf wenn man ihn nährt, und einmal da, geht er für einen nicht mehr verloren, bleibt Tor zur Todlosigkeit.
 

Marcel

October 06, 2017, 11:37:24 PM
 :-*
 

Marcel

October 06, 2017, 11:36:31 PM
 :-* ehrwürdiger samana johann :-* mögen sie noch lange leben,   für das wohl vieler.... anumodana, ich freue mich sehr! sie decken auf, was vorher verdeckt. so das vijja entstehen kann, und avijja gehen muss!! geht direkt ins herz!
 

Johann

October 06, 2017, 04:19:37 PM
Nyom Marcel.
 

Sophorn

September 28, 2017, 03:51:05 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 27, 2017, 12:17:53 PM
Nyom Sophorn, Roben mag man immer geben können. Im Monat nach dem Vassa Ende, ist es für jene Mönche, die den Vassa gehalten haben, möglich und einfacher für den Eigenbedarf Roben anzunehmen.
 

Sophorn

September 27, 2017, 07:01:23 AM
Bhante, ist dann die Robengabe möglich ab dem 5. Okt. bid zum nächsten Vollmond oder darf man auch danach Roben geben? :-*
 

Sophorn

September 27, 2017, 05:44:45 AM
Wie geht es Bhante heute? Haben die Tropfen geholfen?
 ::) :-*
 

Johann

September 05, 2017, 01:21:44 AM
Gerestet: funktioniert tadellos. Nochmal alle Zugangsdaten gemailt, Nyom.
 

Sophorn

September 04, 2017, 02:06:42 PM
Kana hat mit U. Chamroeun das Login mit neuem Passwort erfolglos versucht.
Daraufhin versuchten kana das über die Veränderung über E-mail, aber da erschien, dass die E-mailadresse nicht gültig war (die hatten Bhante auch an kana in der Mail bestätigt)
 :-* :-* :-*
 

Johann

September 04, 2017, 11:52:03 AM
Sollte email im Posteingang haben, Nyom Sophorn.
 

Johann

September 04, 2017, 11:41:14 AM
Kann nicht antworten auf was, Nyom Maria? Was und wo genauer?

Nyom Sophorn. Nyom Chomroeun kann kurzlich email Daten bekommen. Mal annehmend das PW auch vergessen, (abgesenhen von der Möglichkeit, link zu drücken wenn) wird Atma ein neues anlegen und ihm mailen.
 

Maria

September 04, 2017, 11:30:41 AM
 :-*
Werther Bhante , selbiges Problem was ich schon einmal hatte, Login geht aber kann nicht antworten, bin am Nachmittag bei neuen Computer, dieser hier ist schon über 12 Jahre alt.
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:23:14 AM
Kana hat das File runtergeladen und U. Chamroeun gegeben,  der sich um die Kprrektur annehmen möchte. Kana wird auch gern das File den anderen Schülern zum Lesen teilen. Ev. sehen mehr Augen mehr.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:17:06 AM
Verehrter Bhante, Chamroeun kann sich nicht einloggen. Ist das Passwort für E-mail oder sangham.net? In beiden Fällen haben kana das erfolglos probiert.
 :-* :-* :-*
 

Sophorn

September 04, 2017, 11:08:26 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

August 20, 2017, 01:37:40 AM
Es ist vielleicht gut eine Pause zu tun, doch kann es gut sein, daß man nicht zurückkehrt, für ein gutes oder schlechtes, für sich selbt und andere. Gut dort wo gut genährt und unterstützt und for allem Konzentration steigt, oder dort wo satt in jeder Hinsicht.
 

Johann

August 10, 2017, 11:31:40 AM
Wenn jemand Lust hat, oder anderen etwas Gutes oder Besseres tun kann und möchte: Korrekturlesen http://sangham.net/index.php/topic,1018.msg9625.html#msg9625 Baue nach und nach, so gut wie möglich ein auf ZzE.
 

Johann

August 07, 2017, 02:24:55 AM
Einen ausübungsreichen Vollmond-Uposatha and Gelegenheit die Mönche zu besuchen wünscht meine Person.
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:59:03 PM
... versteht und womöglich sieht, wenn er nicht den Weg hierher
findet.

Großer Dank an alle im Hintergrund.

Mögen all diese Früchte vielfach zurückkommen und inspirieren.

Ayu vanno sukkham balam

 :-* :-* :-*
 

Sophorn

July 25, 2017, 03:55:25 PM
 :-* :-* :-*
karuna tvay bongkum Preah metschah

Herzliches Hallo an alle nach sehr langem!

Ein herzliches Dankeschön aus tiefsten Herzen an alle, die sich hier aktiv und indirekt hier beteiligen. Vor allem ein großes Sadhu an Bhante, der unvergleichliche Arbeit leistet, die kaum jemand ver
 

Johann

July 24, 2017, 03:15:56 AM
Fehlinvestition: Was immer man nicht in die Juwelen, in den Pfad investiert, ist vergeude Mühe, schnurrr einen fest im Rad des Leidens. Prüfen Sie es!   :) Wiederholungstäter...
 

Johann

July 17, 2017, 01:50:17 AM
Moritz
 

Moritz

July 16, 2017, 02:28:02 PM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 14, 2017, 07:07:17 AM
Moritz. Gut ihn früh Morgens und nicht bis in den frühen Morgen zu sehen.
 

Moritz

July 14, 2017, 07:03:53 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 13, 2017, 08:12:46 AM
Moritz.
 

Moritz

July 13, 2017, 07:42:39 AM
Chom reap lea
_/\_
 

Moritz

July 13, 2017, 07:40:46 AM
Namasakara, Bhante _/\_
 

Johann

July 08, 2017, 02:26:09 AM
Vor mehr als 2500 Jahen wurde a diesem Vollmondtag das Rad des Dhammas in bewegung gesetzt. Anumodana!

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