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Author Topic: Gold und Geld  (Read 3373 times)

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Online Johann

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Gold und Geld
« on: November 09, 2013, 07:22:23 AM »
Würde das Thema gerne Diskutieren, weil da viele gerne am Wörtlichen Hängen und sich da Ausreden machen, speziell die späteren Traditionen und neuen kreativen "Nicht"-Anhaftenden.
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Offline Moritz

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Re: Gold und Geld
« Reply #1 on: November 09, 2013, 07:37:34 AM »
Bin schon Mönchen begegnet, die haben Geld angenommen. Aber es war ihnen unangenehm.

Der eine hat sehr deutlich gesagt, er wüsste eigentlich absolut nichts damit anzufangen und wäre ihm eher eine Last. Und das glaube ich ihm gern.
Trotzdem etwas verwirrend.
Und weil ich wirklich geglaubt hab, dass er nichts damit anfangen können würde, hab ich ihm auch kein Geld gegeben sondern nur was für die Miete der Unterkunft, wo der Meditationskurs stattfand und die sonstigen Sachen drum rum, was da so organisiert wurde.

Ein anderer hat es angenommen mit verkniffenem Gesicht.
Weil ich dachte, gut andere tun das. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es ihm nützlich sein könnte.

Aber es war ihm unangenehm. Und ich halte ihn für einen gewissenhaften Mönch.

Ich glaube, manche Mönche haben da schwer zu enträtselnde innere Konflikte. Sie können das nicht ablehnen, auch wenn es ihnen nicht recht ist.
« Last Edit: November 09, 2013, 07:43:59 AM by Moritz »

Online Johann

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Re: Gold und Geld
« Reply #2 on: November 09, 2013, 07:47:45 AM »
Hier ein Auszug aus dem Patimokkha vom Ehrwürdigen Bhikkhu Ñānadassana:

Quote
Gold und Silber bilden seit alters her die Deckung für Münz- und Papiergeld. Der Buddha erklärt hier die Reichweite der Begriffe Gold und Silber wie folgt:

"Gold heißt die Währung, welche goldene Färbung hat (gelbglänzend).
Silber bedeutet: Silbergeld [zur Härtung mit etwas Kupfer legiert.
Kann auch Gold enthalten]; Metallmünzen, Holz- und Papiergeld,
Wachsmünzen und was auch immer handelsüblich (vohāra) ist."


"Jātarūpaŋ nāma: satthuvaṇṇovuccati.
Rajataŋ nāma: kahāpaṇo, lohamāsako,
dārumāsako, jātumāsako,ye vohāraŋ gacchanti." (Pj 238)


Heute umfasst dies jede Form von Papiergeld, Scheck, Kreditkarte, Bankkonto, Postscheckkonto u.ä., kurz gesagt, jede Form des Zahlungsverkehrs. Diese Regel gilt ebenso für Sāmaṇeras, Dasasīla-Upāsikas, -Upāsakas.
Siehe auch Lexika und Enzyklopädien unter: Währungssysteme, Deckung, Notenbanken, Geld, Gold- und Silberwähr-ung, Currency-Theorie, Stoffwert (Natural-Geld), stoffwertloses Geld: z.B. Papier-Geld (bar), Giral-Geld (unbar), Geld- und Kreditwirtschaft usw. Laut Pj 238/240 sind Gold und Silber gleich wie rūpiya (Geld). Siehe auch Anmerkung 88: Geld (rūpiya).

Geld & Kāma (Sinnen-freuden/-lust)
Der Buddha sprach:
"Ist Geld zulässig für jemanden, dann sind auch die fünf Sinnenfreuden (hedonistische Vergnügen = kāma-guṇā) zulässig für ihn. Und sind die fünf Sinnenfreuden zulässig für ihn, dann soll man mit Bestimmtheit von ihm annehmen: Er hat nicht die Beschaffenheit eines Einsiedlers (samaṇas) und nicht die eines Sakyaputta (Sohnes des Buddha). Denn, auf gar keinen Fall sage ich, daß man Geld annehmen oder danach suchen soll." (S. iv. 326)

Auch heute noch ist der Paliausdruck für wörtlich Silber in südostasien üblich und bedeutet nichts anderes als Lohn, gegenleistung, Bezahlung. Die Form ist dabei gar nicht so wichtig.

Monatslohn nennt man in Kambodscha z.B. Prak kai, prak (ich finde grade die richtige Aussprach und Schreibe für das Pali nicht) bedeutet Silber und Kai ist der Mond (Monat), wörtlich das Silber für das Monat (Ausgleich, Vergütung)

Gold ist eine Errungenschaft, die über das Silber hinaus geht.

Man braucht sich, um das Wesen dieses Ausdruckes ganz und gar nicht irgend welche Philosophien zusammen reimen, alles was ein Gegengeschäft ist, ist Silber (das ist alles was man heute als Nicht-Gewinnorientiert bezeichnet) und alles was man über den normalen Ausgleich also zum dazugewinn bekommt oder sich aneignet ist Gold.

Dies ist eine Regel, die schon für Laien und Novizen gilt, so sie sich dessen annehmen. Wenn man also Mönche trifft, die durch das Thema noch nicht durch sind und vielleicht noch behaupten, daß von Geld nie die Rede war sondern nur Silber, dann wißt ihr das da nicht viel Hoffnung ist.

Mag sein, das sich dort und da manche vom Gold schon abhalten, aber vom Silber da gibt es wenige.

Wenn jemand die Paliwörter geläufig sind und da jemand mehr Information hat, würd ich mich freuen. Silber gibts dafür aber keines und Gold schon gar nicht. Woher auch.  :)
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Re: Gold und Geld
« Reply #3 on: November 09, 2013, 07:52:58 AM »
Neben der Eigenschaft des Lohnes, Geschäftes und des Ausgleiches, ist Geld etwas das man verwendet um andere zu etwas zu bewegen. Ein Machtspeicher mit dem man im Samsara herumgestalten kann.

Also alles was man zum Tausch aufhebt und verwendet ist defacto Geld. In Asien handelt man mit Reis, das ist ganz normal, auch heute noch.

Auch das nehmen viele als Ausrede, oder die beliebten "Instantnudelpackungen", Fischdosen,... und allerlei anderes, der Renner in den Klostern und so hat auch der Kaufmann vor dem Kloster was davon.

Also solche Dinge einfach nicht geben und wenn dann nur einem Laien, der sich um die Mönche kümmert.
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Re: Gold und Geld
« Reply #4 on: November 09, 2013, 08:32:13 AM »
Ich glaube, manche Mönche haben da schwer zu enträtselnde innere Konflikte. Sie können das nicht ablehnen, auch wenn es ihnen nicht recht ist.

Das ist schwer, wenn man sich in einem Umfeld von korrupten Mönchen bewegt. Klar kann man. Ich hab die Geschichte vielleicht schon mal erzählt.
Letze Regenzeit hatte ich in einem kleinen Tempel angeschlossen an ein Kloster verbracht und jeden Tag am frühen Mogen bin ich um Almosen gegangen. Die Leute waren ziemlich verwirrt, da keinerlei Geld angenommen wurde und auch keine Beutel die Mönche sonst noch mitschleppen zum Reinschmuggeln da waren.
Jedenfalls haben sich in den Dörfern einige wissende gefunden, die das durchschaut haben und den Leuten erklärt hatten, daß man nach Vinaya kein Geld annimmt.
Nach zwei Tagen sind die Prädigermikrofone und die Laufsprecher mit Erklärungen wann man doch Geld annehmen darf "zum abdecken der vier Bedarfsmittel" und lauter anderen Unsinn, heiß gelaufen, weil die Mönche und Priester natürlich nervös wurden.

Der einzige Punkt, warum man meinereinen nicht lünchte sozusagen, war jener, daß ich mich klar als kein Mönch ausgegeben habe und klar ersichtlich auch ein fremder war und somit konnte ich diese Fortsetzen.

Für viele Mönche ist der Gruppenzwang gepaart mit der Verlockung des Vorteiles zu stark.

Aber was ich noch ansprechen möchte. Mit Verwendung und Annehmen ist natürlich auch Walten und Einteilen gemeint. Also ich habe schon als Unternehmer vor vielen Jahren kein Geld mehr verwendet, aber man kann sehr gut auch in Samsara herumanordnen und seinen Willen umsetzen, auch wenn man kein Geld angreift.

Viele Mönche und Laien, speziell wenn sie gemeinsam ein Kloster Betreiben haben solche, oft unausgesprochenen Abmachungen. Es geht immer um den Willen dies oder das zu erreichen oder zu tun und ein Mönch begibt sich in die Unabhängigkeit durch völlige Abhängigkeit und führt sein Leben nicht um dies oder das zu erreichen, aufzubauen, zu gestalten zu gebären.
Das ist sehr wichtig, denn es gibt auch viele Mönche (oder auch Laien Anagarikas), die zwar den Anschein machen als würden sie 10 Silas einhalten aber defacto es nicht tun und noch gewisse bestimmte Bestrebungen und Vorzüge haben.

Speziell wenn z.B. Laien sehr an einem Lehrer hängen und ihn Versorgen wollen kommt es leicht zu dieser korrupten Konstellation.

Also auch was den Verwalter betrifft, verwaltet er einen "Unmündigen" (um ein vergleichendes Wort in unserer täglichen Anwendung zu verwenden) und ist nicht Ersatz für einen Macher, der rein und willenlos wirken möchte. Wie gesagt, als König brauch ich auch kein Geld angreifen aber das alles ist nicht der Punkt.

Noch eine Schwierigkeit. Es kann ja durchaus passieren, daß man als Mönch Geld untergeschmuggelt bekommt. Die Leute machen so etwas, weil sie meinen "er darf nicht aber er braucht". Die Sache ist aber umgekehrt, dürfen tut man alles, auch gegen Regeln verstoßen, aber diese nimmt man freiwillig an und brauchen tut man Geld nicht.

So wenn heute ein Mönch in Europa Geld angenommen hat, drauf kommt das es nicht passt, was macht er dann. Entsprechend der Vinaya, muß er es wegschmeißen in ganz bestimmter weiße außerhalb des Klosters (er kann es nicht irgend jemanden geben). Das ist aber widerrechtlich, was gewissen Gesetze um Geld zur für die Währungsstabilität betrifft.

Daher ist es wichtig auch für Laien diesen Umstand zu kennen und es einfach zu lassen. Kein Mensch stirbt, nur weil er kein Geld hat, schon gar nicht einer der eine Almosen Schüssel hat. Und all die Dinge wie Ausbildung, Transport... das ist alles Luxus. Schön wenn sich ein Laie um all das kümmert, aber das ist alles weit weg von dem wo sich ein Mönch bewegt.

Mit Geld trennen sich Laien von Bhikkhus schnell, wenn Laien aber wissen, daß die Mönche Speisen brauchen, wird es für sie leichter sein Mönche oft zu treffen und die korrupten sind auch schnell wieder fort.

Deshalb funktioniert die ganze Tradition ohne Almosengang nicht. Weder für den Mönch noch für den Laien.

* Johann meint da nebenbei noch: Ich denke wir sind vom Pali weit weg, ich verschieb das mal in den Tugendabschnitt, auch wenn es schon höhere Tugend ist, aber es ist wirklich ein Schlüsselthema für die Praxis aber auch für die ganze Tradition.

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Re: Gold und Geld
« Reply #5 on: November 11, 2013, 06:32:59 AM »
Weil es gut zum Thema passt:

 
 
Quote
Bankei wrote:Touching money is not such an issue in my opinion, it is the becoming attached to it and the businessisation of monks that concerns me.i


If they were not attached to it, they would not accept it.

This section on rules entailing Expiation with Forfeiture - Bhikkhu Pesala explains what should be done with money if it is accepted by a monk.

It is a major issue in my opinion. There are other more serious offences, such as sexual misconduct of various kinds, but if lay people didn't offer money to monks, most corrupt individuals would soon leave the Saṅgha, as there would be no advantage in remaining. We get free meals, and free accommodation so that we can meditate, study, and teach the Dhamma. We do not need to be paid for the work that we do as our basic needs are provided by lay supporters.

Der einzige aber sehr wesentliche Fehler in dieser Sichtweise, auch wenn sie immer hin ist, ist das Mönche keinerlei Aufgabe und Pflicht haben Laien zu lehren oder ihnen in irgend einer Weise zu dienen. Dies ist oft der Grund, die Ausrede, für allerlei Übertretungen.

(Anm.: Der eingefügte Link hier, wäre entsprechend der TOS von Bhikkhu Pesalas Webseite nicht erlaubt ohne Rückfrage "You may not use any of the site content on your own website", wenn ich diese als die meine Seite ansehen würde. Zwar hatte ich ihn schon darauf angesprochen, gefragt, bescheid gegeben, aber ihr wisst ja wie es so ist. ...Ausser vielleicht Schämen oder es als böswillig zu glauben, ist nicht viel. Da geht es viel um Ansehen...)

Was in dem Text der da verlinkt ist nicht hervorgeht ist, das selbst wenn da ein "Trusty" ist, der Mönch nicht wie angeführt “Venerable sir, I have given ten pounds to your attendant, please ask him for whatever you need.” frei agieren kann, sondern auch hier im Rahmen von "erlaubt" und Spielraum auf sanfte weise und in Andeutung auf den Trusty zugehen kann.
Kann er natürlich nicht so ausführen, lebt er ja auch in Abhängigkeit soweit ich das sehen kann.

Auch Dhamma, ist für manche (eigentlich sehr viele) das Dealmittel um sich einen Lebensunterhalt zu schaffen. Da ist nehmen was nicht gegeben ist, da ist verwenden von etwas zu einem Zwecke und da ist Geiz.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa


"Bhikkhus, da sind fünf Formen der Knausrigkeit. Welche fünf? Knausrigkeit im Bezug auf das eigene Kloster [Unterkunft], Knausrigkeit im Bezug auf die eigene Familie [von Unterstützern], Knausrigkeit im Bezug auf eigene Errungenschaften, Knausrigkeit im Bezug auf den eigenen Status und Knausrigkeit im Bezug auf das Dhamma. Dies sind die fünf Formen der Knausrigkeit. Und die ärmlichste dieser fünf ist: Knausrigkeit im Bezug auf Dhamma"

Knausrigkeit im Bezug auf das eigene Kloster: Webseite z.B.
Knausrigkeit im Bezug auf die eigene Familie [von Unterstützern]: erklärt sich denke ich selbst.
Knausrigkeit im Bezug auf eigene Errungenschaften: Talente, codes, Sprachen...
Knausrigkeit im Bezug auf den eigenen Status: sich ja richtig darstellen zu wollen
Knausrigkeit im Bezug auf das Dhamma: Die Zugänglichkeit für andere unpassend einzuschränken und gar auf Bitten nicht einzugehen.

Und um sich nicht in der Schlinge Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart unmäßig zu verhängen und zu verwirren, immer auf die gegenwärtigen Absichten, was immer hochkommt achten und nicht darauf was man vielleicht darstellt, oder welchen Eindruck man auf andere macht, wie das andere dann vielleicht verstehen könnten...
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Re: Gold und Geld
« Reply #6 on: November 16, 2013, 03:04:37 AM »
Also wenn man solche Bidler nicht sieht, würde man es ja nicht glauben... aber was ich weiß ist, das die Leute keine Ahnung von Tanha haben und keine Ahnung von Südostasien...









Mehr darüber Luangta Maha Bua's legacy .

...Bilder verlinkt von der Mönchs autorisierten Webseite...
« Last Edit: November 16, 2013, 03:13:57 AM by Johann »
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Antw:Gold und Geld
« Reply #7 on: February 20, 2016, 09:19:09 AM »
Quote from: Mike on DW how do monks travel internationally?
I've certainly had discussions with non-famous monks, who have expressed the thought that they would really like to be able to not use money, but don't have the support structure that allows that.

... Some others may need to take a bus and buy a snack...

Oh Buddha... the supportive structure to let go of the use of money is 1. little wanting and 2. going for alms. And if something important need to be reached, there are two legs.

Being a rucksack tourist is of course always limited in structure.

Quote from: SarathW
My concern is that they are breaking the tenth precept hence braking the fourth precepts as well.
Is breaking the tenth precept,considered breaking a minor rule?
What about then monks breaking other rules?
How does monk get around this problem?

Sadhu!
They get around it by corrupting families and tell them reasons why they don't trust in the Buddha.

And later:
Quote from: Mike quotes BMC
... we must remember that a bhikkhu who orders his steward to use
money to buy an object is assuming ownership of the money, which goes
against the spirit...
http://www.accesstoinsight.org/lib/authors/thanissaro/bmc1.pdf

Ahh! So how many Monks have you seen keeping 10 precepts till today? If you had the luck, great. There are some who are able to hold act and keep it not by them self, but even they are 1 under 1000. Atma didn't had such luck even if not so much on the traveler routes.
« Last Edit: February 20, 2016, 09:31:17 AM by Johann »
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Re: Gold und Geld
« Reply #8 on: August 17, 2017, 06:41:32 PM »
Seldom to come accross a statement of a monk, who obiviously had faith in the Buddhas teaching, put it into practice him self and so gained firm conviction for a travel of no falling back again:

Quote from: A Bhikkhu on DD
Dear Micheal,
I am sorry not having clarified sufficiently what I implied by saying that in the long run the monk wakes up as a priest with the woman next to him. I was surely not referring to Bhikkhu Bodhi. I was intending, though, to draw attention to the current state of other Buddhist traditions such as in Japan or other countries, where monks are not much more than lay priest with an actual woman next to them. This process did not happen overnight or by the violation of just a single rule at one occasion, but is to me an obvious outcome of an attitude of liberal tolerance towards adaptation and change of vinaya rules, being effective over many centuries. The extant nominal vinaya rules of the different tradition are almost identical, which seems to further indicate that a bend in attitude might be responsible for the great variance in the de facto practice (especially in regards to Theravaada in comparison to the other traditions).

I find following simile very telling: If one would take a parallel line and let it extent over a great length, say 200 km, than the lines would not have deviated, preserving accuracy. Take two lines, skewed to each other just about a fraction of a millimeter and let it extent for some length and you will have great variance – continuous little change over time = eventual big change. I believe that to be one reason why the Buddha stated that a factor for the disappearance of the good law is the fact that people cease to observe the vinaya precisely, to see the danger in the slightest fault (as he put it) or even make new rules.

One monk I know argued on similar lines to you in that he said that he would not be able to teach would he not use money in a Western country to travel. I believe that when people really want to receive teaching and you tell them the condition under which you would be, according to vinaya, able to come they would support this. Another possibility would be to simply walk, as they did in the Buddha’s time, a thing absolutely possible even in modern Western societies – I did it succesfully on several occasions without using any money. Similarly it holds true for other instances, bit by bit one adapts and at the end not much is left and – as I said earlier – the monk wakes up with … and not observes even the Paraajikas, a fact already to be observed even in Theravaada communities. Also: If everybody decides for himself what to keep and what not to keep there will be a lot of confusion and also soon not much left. Therefore I, for one, maintain that it would be best to just heed what the Buddha taught originally in regard to preserving and decline of dhamma and vinaya. It is possible even in modern times …

With mettaa
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Sadhu!
 

Sophorn

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 :-* :-* :-*
May every being be happy and free from dukkha.
May many renew their vows in silas today.   :-* :-* :-*
 

Danilo

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Bhante _/\_
 

Johann

April 15, 2018, 12:38:56 AM
Nyom Danilo.
 

Johann

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Moritz
 

Moritz

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Namasakara, Bhante. _/\_
 

Moritz

April 10, 2018, 07:19:18 PM
Hello.
 

Johann

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Nyom. (Sideboad ist stets zugeklappt... tech. Probl.) 3:00 ist auch schon guten Tag.
 

Moritz

April 10, 2018, 03:06:49 AM
Good day (night here)
_/\_
 

Moritz

April 10, 2018, 02:54:42 AM
Namasakara, Bhante. _/\_
 

Johann

April 09, 2018, 09:43:17 AM
Take your time Nyom Danilo and watch the breath to stay best calm for best benefit. A lot of chances to get ride of many ols burdens.
 

Danilo

April 08, 2018, 06:24:57 PM
_/\_
 

Johann

April 08, 2018, 05:54:03 PM
Nyom Danilo.
 

Marcel

April 08, 2018, 09:58:59 AM
sadhu!
 

Johann

April 08, 2018, 07:35:17 AM
Sadhu!
 

Moritz

April 08, 2018, 06:13:54 AM
Good Uposatha to all. _/\_
 

Marcel

April 01, 2018, 06:17:08 AM
 :-* :-* :-*
 

Johann

March 31, 2018, 07:13:47 PM
Nyom Jens.
 

Johann

March 31, 2018, 10:11:20 AM
Sadhu!
 

Marcel

March 31, 2018, 09:52:03 AM
 :-* ich wünsche allen ein verdienstvollen uposatha  :-*
 

Johann

March 27, 2018, 06:44:11 PM
Atma zieht sich hier nun zurück. Möge sich Vollkommenheit einstellen.
 

Johann

March 27, 2018, 05:26:44 PM
Nyom Binocular.
 

Johann

March 27, 2018, 04:10:58 PM
Nyom Jens.
 

Johann

March 27, 2018, 01:47:58 PM
Brahmane Hanspeter.
 

Johann

March 27, 2018, 01:41:50 PM
Moritz, mag sich Vollendung ergeben. (Chamreun bo)
 

Moritz

March 27, 2018, 12:20:53 PM
Chom reap sour. _/\_
 

Moritz

March 27, 2018, 12:11:33 PM
Vandami, Bhante _/\_
 

Johann

March 26, 2018, 01:42:45 PM
Nyom Binocular.

my person will leave for today and rests. There have been left some hard challenges (sure for many). May they be releasing taken and increase conviction.
 

Johann

March 25, 2018, 01:40:14 PM
Gute Antwort. Sadhu!
 

Marcel

March 25, 2018, 12:46:12 PM
 :-* :-* :-*

beste wünsche zurück an erhwürdigen bhante! es ist unsicher wann ich wieder komme! upanissayapaccayena!  :-* :-* :-*
 

Johann

March 25, 2018, 12:28:38 PM
Marcel.
(Heute im Nordkloster, best wünsche vom Abt dort, er fragt stets "Wann kommt er? Ich muß immer an ihn denken."
 

Johann

March 24, 2018, 10:44:34 AM
Sadhu!
 

Marcel

March 24, 2018, 09:52:48 AM
 :-* heute ist uposatha!! ich wünsche allen ein verdienstvollen tag! mögen die devas jene bescheid geben, die kein zugang haben! :-*
 

Johann

March 23, 2018, 11:37:46 AM
Sadhu! Zu was immer einer Zuflucht nimmt, sich hingibt, daran erfreut, das wird/ist sein Schutz, für Bindung oder Ungebundenheit.
 

Marcel

March 23, 2018, 01:43:01 AM
 :-* möge die drei juwelen den ehrwürdigen bhante beschützen und ihn auf seinem weg unterstützen :-*
 

Johann

March 23, 2018, 01:28:02 AM
Kampf der Devas mit den Asuras um den Berg. :)
 

Johann

March 23, 2018, 01:26:30 AM
Regenzeit... außen trüb und unangenehm, nagend, faulend, doch dahinter ist alles fein.
 

Marcel

March 23, 2018, 01:10:47 AM
 :-* ehrwürdiger bhante johann, ja soweit alles gut! und wie geht es ihnen?  :-*
 

Johann

March 23, 2018, 12:58:05 AM
verlesen... Marcel :) alles gut im (ver)laufen?
 

Johann

March 23, 2018, 12:26:23 AM
Moritz
 

Administration

March 21, 2018, 03:42:55 PM
Sadhu!
 

Marcel

March 21, 2018, 03:32:47 PM
 :-* mögen sie alle noch in diesem leben das herz von avijja befreien!!! :-*
 

Johann

March 19, 2018, 05:20:12 AM
This "wiki"-like backup tool is meant as a outwardy insurance that one does not be afraid that anything possible good can be desroyed or made bad while looking for cleaning it. So worry at all, kamma does not dissapear. No need to fear to make good deeds, knowing that.
 

Johann

March 19, 2018, 04:03:35 AM
And there is no intention to just make a museum out of a working and concentration camp, since the Dhamma can not be understood by just looking on forms but by learning and experiance skillful deeds.
 

Johann

March 19, 2018, 04:00:47 AM
Post-history: http://sangham.net/index.php/topic,1164.0.html (but there is no notification system). My person uses to make a @mention , off topic "/me" in the OP.
 

Johann

March 19, 2018, 03:49:28 AM
Or to simply make a new post. No need to be shy in doing good things. It's not a museum, it's a working and concentration place. Mudita.
 

Johann

March 19, 2018, 03:47:57 AM
There is such as a "wiki" backup function in all posts, Nyom Danilo. Good is to use the mention option, at the places where making changes @Johann , that it gets not "lost".
 

Danilo

March 19, 2018, 03:02:46 AM
I have a backup of the original post in any case. I might review the second post next time. Very insightful teaching. _/\_
 

Danilo

March 19, 2018, 03:01:35 AM
I've recently fixed many words and sentences of the first post of the thread "Debts, but to whom?". It take me some time trying to figure out the meaning of some sentences. So it would be good if Bhante could check if the original intended meaning of the post still intact. I have a backup of the ori
 

Danilo

March 19, 2018, 01:57:28 AM
_/\_ _/\_ _/\_

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