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Tipitaka Khmer

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Zugang zur Einsicht - Schriften aus der Theravada Tradition



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Sadhu!

metta & mudita
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Author Topic: [B8] John Bullitt  (Read 11644 times)

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Offline Moritz

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[B8] John Bullitt
« on: December 13, 2013, 09:17:56 PM »
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Bullitt, John

    John Bullitt, der Erbauer von AccessToInsight, hat neben der Zusammenstellung, sorgfältigen Gestaltung, Verknüpfung und Aufbereitung einer reichlichen Fülle an Lehrmaterial und Informationen zum Buddhismus und zur Meditation aus einer Vielzahl von Quellen auch selbst einige sehr lehrreiche und hilfreiche Artikel verfasst: Neben den zahlreichen Abschnitten zur Einleitung, Kommentierungen und Querverweisen, die auf vielen Seiten zu finden sind und den gesamten Aufbau von AccessToInsight durchziehen und zu einem gut erkundbaren Gesamtwerk machen, ist im Pfad zur Freiheit eine didaktisch gut aufbereitete Heranführung an die Lehre und Tradition mit verständlichen Erklärungen vieler der wichtigsten Begriffe und Konzepte, einem historischen Umriss des Lebens des Buddha, sowie im Kern einer systematischen und in die Tiefe gehenden Erkundung des edlen Achtfachen Pfads mit viel Anregung zu weiterem eigenen Forschen zu finden.

Studienhilfen für die Pali-Sprache , von John Bullit, Übersetzung: Laien für ZzE
Eine kleine Sammlung von Hinweisen und Verweise zu Lesematerial (online und in Buchform) rund um das Erlernen der Pali-Sprache.

Mit den Suttas anfreunden , von John Bullitt, Übersetzung: Laien für ZzE
Ratschläge zum Lesen der Pali-Lehrreden.

Umgang mit diakritischen Zeichen , von John Bullit, Übersetzung: Laien für ZzE
Eine Vorstellung von sieben üblichen Arten, diakritische Zeichen, wie sie im Pali vorkommen, in verschiedenen Anwendungsbereichen am Computer, im Schriftverkehr oder für den Druck, darzustellen, mit einer Auswertung ihrer Nützlichkeit in verschiedener Hinsicht.

Über den Tipitaka hinaus , von John Bullitt, Übersetzung: noch ausständig
Eine Führungshilfe durch die frühe Pali-Literatur.

Was versteht man unter Theravada? , von John Bullitt, Übersetzung: Laien für ZzE
Theravada, die "Doktrin der Ältesten", ist die Schule des Buddhismus, die ihre schriftenmäßige Inspiration aus dem Tipitaka oder Pali-Kanon zieht, welchen, wie Gelehrte im Allgemeinen übereinstimmen, die frühesten überlebenden Aufzeichnungen der Lehren Buddhas enthält. Für viele Jahrhunderte war Theravada die vorherrschende Religion des kontinentalen Südostasien (Thailand, Myanmar/Burma, Kambodscha und Laos) und Sri Lanka. Heute beträgt die Zahl der Theravada-Buddhisten weltweit mehr als 100 Millionen. In den vergangenen Jahrzehnten hat Theravada begonnen, in der westlichen Welt Fuß zu fassen.

Theravada-Tradition: Eine Chronologie , Übersetzung: Laien für ZzE

Der Pfad zur Freiheit — Eine geführte Reise durch die Lehren Buddhas (Einleitung) , von John Bullitt, Übersetzung: Laien für ZzE

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Der Buddha — Eine Übersicht über das Leben Buddhas , von John Bullitt, Übersetzung: noch ausständig
basierend auf Auszügen aus den Suttas.

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Der Bodhisatta (Buddha-im-Werden) , Übersetzung: noch ausständig
Das Erwachen , Übersetzung: noch ausständig
Nach dem Erwachen , Übersetzung: noch ausständig
Das Rad des Dhamma in Bewegung setzen , Übersetzung: noch ausständig
Buddhas erste große Lehrrede an die Gruppe der fünf Asketen
45 Jahre des Lehrens , Übersetzung: noch ausständig
Die letzten Tage Buddhas , Übersetzung: noch ausständig
Nachtrag: viele Namen für den Buddha , Übersetzung: noch ausständig


Das Dhamma — ein Auszug aus Buddhas Lehren , von John Bullitt, Übersetzung: Laien für ZzE
   zusammengestellt entsprechnd der Methode der "Stufenweisen Einführung" (Anupubbi-Katha). Buddha nutzte diesen Bezugsrahmen immer wieder, um seine Schüler von den ersten Grundsätzen ausgehend durch immer weiter fortgeschrittene Lehren zu führen, den gesamten Weg bis zur Erfüllung der Vier Edlen Wahrheiten und der Verwirklichung von Nibbana.
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1. Großzügigkeit (Dana, Caga) , Übersetzung: Laien für ZzE

2. Tugend (Sila) , Übersetzung: von Laien für ZzE
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Die fünf Tugendregeln , Übersetzung von Laien für ZzE
Die acht Tugendregeln , Übersetzung von Laien für ZzE
Die zehn Tugendregeln , Übersetzung von Laien für ZzE
Uposatha-Einhaltungstage , Übersetzung: Laien für ZzE


3. Himmel (Sagga) , Übersetzung: noch ausständig
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Die einunddreißig Ebenen der Existenz , Übersetzung: noch ausständig[/url]

4. Nachteile (Adinava) , Übersetzung: noch ausständig

5. Entsagung (Nekkhamma) , Übersetzung: noch ausständig

6. Die Vier Edlen Wahrheiten (Cattari Ariya Saccani) , Übersetzung: noch ausständig
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A. Die Edle Wahrheit des Leidens (Dukkha Ariya Sacca) , Übersetzung: noch ausständig
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Dukkha , Übersetzung: noch ausständig
Der Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara) , Übersetzung: noch ausständig
B. Die Edle Wahrheit über die Ursache von Leiden (Dukkha Samudayo Ariya Sacca) , Übersetzung: noch ausständig
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Begierde (Tanha) , Übersetzung: noch ausständig
Unwissenheit (Avijja) , Übersetzung: noch ausständig
C. Die Edle Wahrheit über die Beendigung von Dukkha (Dukkha Nirodho Ariya Sacca)
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Nibbana , Übersetzung: noch ausständig
D. Die Edle Wahrheit über den Pfad, der zur Beendigung von Dukkha führt (Dukkha Nirodha Gamini Patipada Ariya Sacca) , Übersetzung: noch ausständig
— Der Noble Achtfache Pfad. Die Kommentare ordnen die acht Faktoren in drei Gruppen:

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Weisheit (Einsicht) (Pañña):
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1. Rechte Ansicht (Samma-Ditthi) , Übersetzung: noch ausständig
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Absichtsvolle Handlung (Kamma) , Übersetzung: noch ausständig
Vorzügliche Freundschaft (Kalyanamittata) , Übersetzung: von Laien für ZzE.

Tugend (Sila):
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3. Rechte Rede (Samma-Vaca) , Übersetzung: sangham
4. Rechte Handlung (Samma-Kammanto) , Übersetzung: sangham
5. Rechter Lebensunterhalt (Samma-Ajivo) , Übersetzung: noch ausständig

Konzentration (samadhi):
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6. Rechte Anstrengung (Samma-Vayamo) , Übersetzung: noch ausständig
7. Rechte Achtsamkeit (Samma-Sati) , Übersetzung: noch ausständig
8. Rechte Konzentration (Samma-Samadhi) , Übersetzung: noch ausständig
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Jhana , Übersetzung: noch ausständig




Die Sangha — Beschreibungen der Sangha , von John Bullitt, Übersetzung: noch ausständig
— die Gemeinschaft der Personen, die zumindest zu einem gewissen Grad das Erwachen erreicht haben (Ariya-Sangha) und die Gemeinschaft der eingeweihten Mönche und Nonnen (Bhikkhu-Sangha und Bhikkhuni-Sangha).





Hab die vorläufig fertigen (nicht Korrektur gelesenen) Kapitel blau markiert
Sollte jemand ein Kapitel angehen möchten, bitte Bescheid geben, daß ich es als in Arbeit rot markiere.
Wenn es jemand durchlesen und korrigieren möchte, bitte Bescheid geben wenn passiert. Dann kann ich es grün markieren. Wenn korrekturgelesen und freigegeben dann dunkelgrün.

* Gerne können Sie sich an der Mitarbeit beteiligen, mithelfen oder auch leiten!
* Nehmen sie sich einen Text vor, und posten sie dieses hier (um nicht Schriftstücke doppelt zu übersetzen). Wenn sie eine erste Übersetzung fertig haben, teilen Sie sie hier um sie Korrekturlesen zu lassen und vielleicht Kritik zu Fehlern oder Verbesserungsvorschläge bekommen.
* Helfen Sie Korrekturlesen, wählen Sie dafür markierte Schriftstücke aus.
* Geben Sie ihre Bemerkung zu den Übersetzungen ab.
* Lesen Sie Texte Endkorrektur.
* Wenn sie im Internet Texte gefunden haben, bitte teilen sie einen Link
« Last Edit: October 07, 2015, 07:48:41 AM by Johann »

Offline Moritz

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Was versteht man unter Theravada?
« Reply #1 on: December 14, 2013, 02:38:41 AM »
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Was versteht man unter Theravada?

Theravada, die "Doktrin der Ältesten", ist die Schule des Buddhismus, die ihre schriftenmäßige Inspiration aus dem Tipitaka oder Pali-Kanon zieht, welchen, wie Gelehrte im Allgemeinen übereinstimmen, die frühesten überlebenden Aufzeichnungen der Lehren Buddhas enthält.[1] Für viele Jahrhunderte war Theravada die vorherrschende Religion des kontinentalen Südostasien (Thailand, Myanmar/Burma, Kambodscha und Laos) und Sri Lanka. Heute beträgt die Zahl der Theravada-Buddhisten weltweit mehr als 100 Millionen.[2] In den vergangenen Jahrzehnten hat Theravada begonnen, in der westlichen Welt Fuß zu fassen.

Viele Buddhismen, ein Dhamma-vinaya

Der Buddha — der "Erwachte" — nannte die Religion, die er gründete, Dhamma-vinaya — "die Doktrin und Disziplin" Um eine soziale Struktur unterstützend für die Praxis von Dhamma-vinaya zu ermöglichen (oder Dhamma in Kurzform [Sanskrit: Dharma]), und um diese Lehren für die Nachwelt zu erhalten, schuf der Buddha den Gemeinschaften der Bhikkhus (Monks) und Bhikkhunis (Nonnen) — die Sangha — welche bis heute fortsetzen, seine Lehren für folgende Generationen von Laien und monastisch Lebende weiter zu geben.

Als das Dhamma nach dem Ableben des Buddha seine Verbreitung über Indien fortsetzte, kamen unterschiedliche Interpretationen der ursprünglichen Lehren auf, welche zu Spaltungen innerhalb der Sangha und bis zu achtzehn verschiedenen Sekten des Buddhismus führten.[3] Eine dieser Schulen gab Anlass zu einer Reformbewegung, die sich selbst Mahayana (das "Größere Fahrzeug")[4] nannte, und auf die anderen Schulen abwertend als Hinayana (das "Geringere Fahrzeug") herabblickte. Was wir heute Theravada nennen, ist der alleinige Überlebende jener frühen Nicht-Mahayana-Schulen.[5] Um den urteilnden Ton zu vermeiden, der durch die Begriffe Mahayana und Hinayana impliziert wird, ist es heute üblich, neutralere Ausdrücke zu verwenden, um zwischen diesen zwei Hauptzweigen des Buddhismus zu unterscheiden. Weil Theravada historisch Südostasien dominierte, wird es manchmal "Südlicher" Buddhismus genannt, während Mahayana, welches sich nordwärts von Indien nach China, Tibet, Japan und Korea verbreitete, als "Nördlicher" Buddhismus bezeichnet wird.[6]

Pali: Die Sprache des Theravada-Buddhismus

Die Sprache der kanonischen Texte des Theravada ist Pali (wörtlich "Text"), welches auf einem mittel-indo-arischen Dialekt basiert, der wahrscheinlich in Zentralindien während der Zeit des Buddha gesprochen wurde.[7] Der Ehrw. Ananda, der Cousin des Buddha und enger persönlicher Begleiter, prägte sich die Lehrreden (Suttas) des Buddha ins Gedächtnis ein und wurde daher der lebende Aufbewahrungsbehälter dieser Lehren.[8] Kurz nach dem Tod Buddhas (ca. 480 v.u.Z. ) versammelten sich fünfhundert oder die ältesten der Mönche — einschließlich Ananda — um alle Lehrreden, die sie während der 45 Jahre andauernden Lehrkarriere des Buddha gehört hatten, zu rezitieren, verifizieren und abzugleichen.[9] Die meisten dieser Sermone beginnen daher mit dem Hinweis: "Evam me sutam" — "So habe ich es vernommen."

Nach dem Tode des Buddha wurden die Lehren weiterhin mündlich innerhalb der monastischen Gemeinschaft weitergegeben, im Einklang mit einer indischen Tradition der mündlichen Überlieferung, die dem Buddha um lange Zeit voraus existierte.[10] Um 250 v.u.Z. hatte die Sangha systematisch diese Lehren zusammengestellt und in den drei Divisionen geteilt: der Vinaya Pitaka (der "Korb der Disziplin" — die Texte betreffend die Regeln und Gepflogenheiten der Sangha), der Sutta Pitaka (der "Korb der Lehrreden" — die Lehrreden und Aussprüche des Buddha und seiner nahen Schüler), und das Abhidhamma Pitaka (der "Korb der speziellen/höheren Lehre" — eine detaillierte psycho-philosophische Analyse des Dhamma). Insgesamt sind diese drei als der Tipitaka bekannt, der "Drei-Korb" (oder auch "die drei Körbe"). Im dritten Jahrhundert v.u.Z. begannen Sri-Lankanische Mönche, eine Reihe von ausgedehnten Kommentaren zum Tipitaka zusammenzustellen; diese wurden darauf folgend zusammen gesammelt und mit Beginn im fünften Jahrhundert n.u.Z. ins Pali übersetzt. Der Tipitaka zusammen mit den post-kanonischen Texten (Kommentaren , Chroniken , usw.) konstituiert den vollständigen Körper der klassischen Theravada-Literatur.

Pali war ursprünglich eine gesprochene Sprache ohne ein eigenes Alphabet. Es war nicht bis etwa 100 v.u.Z. , dass der Tipitaka erstmals durch sri-lankanische schriftgelehrte Mönche in schriftlich festgehalten wurde,[11] die das Pali phonetisch in eine Form von früher Brahmi-Schrift brachten.[12] Seit diesem Zeitpunkt wurde das Tipitaka in viele verschiedene Schriften (Devanagari, Thai, Burmesisch, Römisch, Kyrillisch, um nur einige zu nennen) übertragen. Obwohl englische Übersetzungen der meisten populären Texte aus dem Tipitaka reich an der Zahl sind, finden viele Schüler des Theravada, dass das Erlernen der Pali-Sprache — selbst nur ein wenig hier und dort — ihr Verständnis und ihre Anerkennung für die Lehren Buddhas stark vertieft.

Niemand kann beweisen, dass der Tipitaka irgendwelche der Worte enthält, die tatsächlich vom historischen Buddha geäußert wurden. Praktizierende Buddhisten haben dies nie problematisch gefunden. Anders als die heiligen Schriften vieler anderer der großen Weltreligionen wird der Tipitaka nicht als eine unangreifbare Behauptung göttlicher Wahrheit aufgefasst, die von einem Propheten offenbart wurde und nur aufgrund von Glauben zu akzeptieren ist. Statt sind seine Lehren zuallererst dazu beabsichtigt, überprüft zu werden, in die Praxis im eigenen Leben umgesetzt, so dass man für sich selbst herausfinden kann, ob sie in der Tat die versprochenen Resultate hervor bringen. Es ist die Wahrheit, auf die die Worte im Tipitaka zeigen, die letztlich Ausschlag gebend ist, nicht die Worte selbst. Obwohl Gelehrte fortsetzen werden, die Autorschaft von Passagen des Tipitaka bis auf lange Jahre in die Zukunft hinaus zu debattieren (und so am Sinn dieser Lehren gänzlich vorbeigehen), wird der Tipitaka still fortsetzen, — wie es für Jahrhunderte der Fall war — als ein unabdinglicher Anleiter für Millionen Anhänger in ihrem Bestreben nach Erwachen zu dienen.


Eine kurze Zusammenfassung der Lehren des Buddha

Die Vier Edlen Wahrheiten

Kurz nach seinem Erwachen , gab der Buddha seine erste Lehrrede , in welcher er das grundlegende Rahmenwerk darlegte, auf welchem all seine späteren Lehren aufbauen. Dieses Rahmenwerk besteht in den Vier Edlen Wahrheiten , vier fundamentale Prinzipien der Natur (Dhamma), die aus dem radikal ehrlichen und durchdringenden Untersuchung der Conditio humana . Er lehrte diese Wahrheiten nicht als metaphysische Theorien oder als Artikel des Glaubens, sondern als Rahmen, um unsere eigene Erfahrung dazu in Bezug zu setzen, in einer Weise, die dem Erwachen förderlich ist:


1.    Dukkha: Leiden, Unzulänglichkeit, Unzufriedenheit, Stress;
2.    Die Ursache für Dukkha: die Ursache dieser Unzufriedenheit ist Begierde/Verlangen (tanha) nach Sinnlichkeit, nach Zuständen des Werdens und Zuständen des Nichtwerdens;
3.    Die Auflösung von Dukkha: die Abtretung dieses Verlangens;
4.    Der Pfad der Praxis, der zur Auflösung von Dukkha führt : der Edle Achtfache Pfad von Rechter Ansicht , Rechtem Entschluss , Rechter Sprache , Rechter Handlung , Rechter Lebensführung , Rechter Anstrengung , Rechter Achtsamkeit und Rechter Konzentration .

Aufgrund unserer Unwissenheit (avijja) von diesen Edlen Wahrheiten, aufgrund unserer Unerfahrenheit darin, die Welt in deren Begriffen zu erfassen, bleiben wir gebunden an Samsara , den beschwerlichen Kreislauf von Geburt,, Altern, Krankheit, Tod und Wiedergeburt. Begierde treibt diesen Prozess, von einem Moment zum nächsten, im Einklang mit Kamma (Skt. karma), dem universellen Gesetz von Ursache und Wirkung, und durch den Kurs von endlosen aufeinander folgenden Lebenszeiten, voran. Entsprechend dieses unveränderlichen Gesetzes, wird jede Tat, die man im gegenwärtigen Moment ausführt — ob durch den Körper, die Sprache oder den Geist selbst — schließlich eine Frucht entsprechend ihres Geschicks hervorbringen: Handlungen in ungeschickter und schädlicher Weise, und Unglück wird unvermeidlich folgen; Handlungen in geschickter und heilsamer Weise, und Glück wird sich natürlich ergeben.[13] Solange man unwissend gegenüber diesem Prinzip bleibt, ist man in einer ziellosen Existenz verloren: glücklich im einen Moment, verzweifelt im nächsten; ein Leben im Himmel genießend, das nächste in der Hölle.

Der Buddha erkannte, dass es zur Befreiung von Samsara erforderlich ist, jeder der Edlen Wahrheiten mit einer spezifischen Aufgabe in Verbindung zu setzen: die erste Edle Wahrheit (Dukkha) muss verstanden werden; die zweite (die Ursache für Dukkha), aufgegeben; die dritte (die Auflösung von Dukkha), verwirklicht; die vierte (der Pfad der Praxis zur Auflösung von Dukkha) entwickelt. Die volle Verwirklichung der dritten Edlen Wahrheit bahnt den Weg für das Erwachen: das Ende von Unwissenheit, Begierde, Leiden und Kamma selbst; das direkte Durchdringen zur überwindenden Freiheit und unübertrefflichem Glück, welches als das letztgültige Ziel aller Lehren des Buddha feststeht; das Unbedingte, das Todlose, die Ungebundenheit — Nibbana (Skt. Nirvana).

Der Achtfache Pfad und die Praxis des Dhamma

Weil die Wurzeln der Unwissenheit so eng mit den Fasern der Psyche verwoben ist, ist der unerwachte Geist in der Lage, sich selbst mit atemberaubender Genialität zu betrügen. Die Lösung benötigt daher mehr als bloß freundlich, liebevoll und achtsam im gegenwärtigen Moment zu sein. Der Übende muss sich mit in der Fähigkeit bewähren, eine Reihe von Werkzeugen zu verwenden, um die ungeschickten Tendenzen des Geistes zu überflügeln, geduldig entgegenzustehen, und sie schließlich zu entwurzeln. Zum Beispiel untergräbt die Übung in Großzügigkeit (Dana) die gewohnheitsmäßigen Tendenzen des Herzen zur Begierde und gibt uns wertvolle Lehren über die Motive hinter und die Resultate von geschickter Handlung. Die Praxis von Tugend (Sila) schützt davor, wild vom Kurs und auf schädliche Wege abzugleiten. Die Kultivierung von Wohlwollen (Metta) hilft, der verführerischen Lust aufgekommenen Zorns den Nährboden zu nehmen. Die Zehn Rückerinnerungen bieten Wege, Zweifel aufzulösen, physische Schmerzen mit Gefasstheit zu erdulden, einen gesunden Sinn des Selbstwertgefühls aufrecht zu erhalten, Faulheit und Selbstzufriedenheit zu überwinden und unsere ungezügelte Lust zurück zu halten. Und da sind noch viele weitere Geschicke zu lernen.

Die guten Eigenschaften, die aus diesen Praktiken entspringen und reifen, ebnen nicht nur den Weg für die Reise in Richtung Nibbana; mit der Zeit wandelt ihr Effekt den Übenden in einen großzügigeren, liebevolleren, mitfühlsameren, friedvolleren und aufgeweckteren Teilnehmer der Gesellschaft. Die aufrichtige Verfolgung des Erwachens ist daher ein unbezahlbares und stets zeitgerechtes Geschenk an die Welt.

Einsicht (pañña)

Der Achtfache Pfad wird am besten als eine Sammlung persönlicher Qualitäten verstanden, die zu entfalten sind, statt als eine Sequenz von Schritten entlang einer linearen Leiter. Die Entwicklung von rechter Ansicht und rechtem Entschluss (die Faktoren, die klassisch mit Weisheit und Einsicht in Verbindung gebracht werden) erleichtern die Entwicklung von rechter Sprache, Handlung und Lebensführung (die Faktoren, die mit Tugend in Bezug gesetzt werden). Während sich Tugend entwickelt, tun dies auch die Faktoren, die mit Konzentration (rechte Anstrengung, Achtsamkeit und Konzentration) zu tun haben. Ebenso vertieft sich, während Konzentration zur Reife gelangt, Einsicht auf eine noch tiefere Ebene. Und so entfaltet sich der Prozess: Entwicklung des einen Faktors begünstigt Entwicklung des nächsten, was den Übenden in eine Aufwärtsspirale der spirituellen Reifung leitet, welche im Erwachen gipfelt.

Die lange Reise zum Erwachen beginnt im Ernst mit den ersten zögerlichen Rührungen von rechter Ansicht — die Einsicht, aufgrund derer man die Gültigkeit der vier Edlen Wahrheiten und des Prinzips von Kamma erkennt. Man beginnt, zu sehen, dass das eigene zukünftige Wohlergehen weder durch Schicksal vorherbestimmt ist, noch den Launen eines göttlichen Wesens oder Willkür und Zufall ausgeliefert ist. Die Verantwortlichkeit für das eigene Glück und Leid ruht genau auf den eigenen Schultern. Dies erkennend, werden die eigenen spirituellen Ziele plötzlich klar: die gewohnheitsmäßigen ungeschickten Tendenzen des Geistes zum Wohle von geschickten aufzugeben. Während der rechte Entschluss sich festigt, so tut dies auch das Bestreben danach, ein moralisch aufrichtiges Leben zu führen und seine Handlungen mit bedacht zu wählen.

An diesem Punkt nehmen viele Anhänger die innere Festlegung auf sich, sich die Lehren des Buddha zu Herzen zu nehmen, "Buddhisten" zu werden durch diesen Akt der Zufluchtnahme in den Drei Juwelen : dem Buddha (sowohl dem historischen Buddha wie auch im eigenen innewohnenden Potential, das Erwachen zu erlangen), dem Dhamma (sowohl den Lehren des Buddha als auch der ultimativen Wahrheit, auf die sie zeigen), und der Sangha (sowohl der ungebrochenen monastischen Übertragungslinie, welche die Lehren seit den Tagen des Buddha erhalten hat, als auch all jenen, die wenigstens einen gewissen Grad des Erwachens erreicht haben). Mit den eigenen Füßen in dieser Weise fest auf sicherer Erde stehend, und mit der Hilfe eines edlen Freundes oder Lehrers (kalyanamitta) um einen auf dem Weg zu leiten, ist man nun gut ausgestattet, um entlang des Pfades voran zu schreiten und den Fußpuren, die der Buddha hinterlassen hat, selbst zu folgen.

Tugend (sila)

Rechte Ansicht und rechter Entschluss reifen immer weiter mit der Entwicklung der Pfadfaktoren, die mit Sila, oder Tugend verbunden sind — nämlich, rechte Sprache, rechte Handlung und rechte Lebensführung. Diese können in sehr praktischer Weise in den fünf Tugendregeln zusammengefasst werden, dem grundlegenden Kodex ethischen Verhaltens, denen sich jeder praktizierende Buddhist unterzieht: Abstehen vom Töten, Stehlen, sexuellem Fehlverhalten, Lügen und Verwendung von Rauschmitteln. Selbst die komplizierten Regelwerke der 227 Regeln der Mönche und der 311 Regeln der Nonnen haben letztendlich diese fünf Regeln als ihren Kern.

Konzentration (samadhi)

Sicherheit in der Reinigung seines äußeren Verhaltens durch die Praxis von Sila erlangt, ist das Grundwerk gelegt, um in den subtilsten und transformativsten Aspekt des Pfades vorzudringen: Meditation und die Entwicklung von Samadhi, oder Konzentration. Dies wird im Detail in den letzten drei Pfadfaktoren aufgeschlüsselt: rechte Anstrengung, durch welche man lernt, geschickten Qualitäten des Geistes vor ungeschickten den Vortritt zu lassen; Rechte Achtsamkeit, durch welche man lernt, die Aufmerksamkeit kontinuierlich im gegenwärtigen Moment der Erfahrung begründet zu halten; und Rechte Konzentration, durch welche man lernt, den Geist so gründlich und unerschütterlich in sein Meditationsobjekt zu vertiefen, dass er in Jhana eintritt, eine Serie schrittweiser tiefer werdender Zustände mentaler und physischer Stille.

Rechte Achtsamkeit und Rechte Konzentration werden im Verbund entwickelt durch Satipatthana ("Rahmen der Bezugnahme" oder "Grundlagen der Achtsamkeit"), ein systematischer Ansatz zur Meditationspraxis, der eine breite Palette von Geschicken und Techniken umfasst. Von diesen Praktiken ist Achtsamkeit auf den Körper (insbesondere Achtsamkeit auf den Atem) besonders effektiv darin, ein Gleichgewicht zwischen den Zwillingsqualitäten Stille (samatha) und Einsicht (vipassana), oder Klarsicht, herzustellen. Durch beharrliche Praxis, wird der Meditierende erfahrener darin, die kombinierten Kräfte von samatha-vipassana in einer Untersuchung der zugrundeliegenden Natur von Geist und Körper zum Tragen zu bringen.[14] Während der Meditierende die Fähigkeit meistert, seine unmittelbare Erfahrung in Begriffen von anicca (Unbeständigkeit), dukkha und anatta (Nicht-Selbst) zu erkennen, werden selbst die subtilsten Manifestationen dieser drei Wesensmerkmale der Erfahrung in einschneidend scharfem Fokus sichtbar. Zur selben Zeit Zeit wird die Grundursache von Dukkha — Verlangen/Begierde — schonungslos ans Licht des Gewahrseins gebracht. Schließlich bleibt der Begierde kein Versteck mehr übrig, der gesamte karmische Prozess, der Dukkha fabriziret enträtselt sich, der achtfache Pfad erreicht seinen erhabenen Höhepunkt, und der Meditierende erlangt, zu guter Letzt, seinen oder ihren ersten unmissverständlichen Einblick in das Unbedingte — Nibbana .

Erwachen

Diese Erleuchtungserfahrung, bekannt als Strom-Eintritt (sotapatti), ist die erste von fünf aufeinander bauenden Stufen des Erwachens, von welchen jede ein unumkehrbares Ablegen oder Schwächen von einer Reihe von Fesseln (samyojana) mit sich bringt, den Manifestationen von Unwissenheit, die eine Person an den Kreislauf von Geburt und Tod binden. Stromeintritt markiert einen noch nie dagewesenen und radikalen Wendepunkt, sowohl im gegenwärtigen Leben des Praktizierenden als auch in seiner unerdenklich langen Reise durch Samsara. Denn es ist an diesem Punkt, dass jeder bestehende Zweifel über die Wahrheit der Lehren des Buddha verschwindet; es ist an diesem Punkt, dass jeder Glaube in die reinigende Effektivität aller Riten und Rituale sich in Luft auflöst; und es ist an diesem Punkt, dass die lange geliebte Illusion eines bleibenden persönlichen "Selbst" beiseite fällt. Der Stromeingetretene, so wird gesagt, ist versichert, nicht mehr als sieben weitere Wiedergeburten durchzumachen (alle von ihnen vorteilhaft), bevor er schließlich das volle Erwachen erlangt.

Aber das volle Erwachen ist immer noch eine weite Strecke entfernt. Während der Praktizierende mit erneuertem Eifer voran strebt, passiert er zwei weitere bedeutende Grenzsteine: Einmalwiederkehr (sakadagati), welche von der Schwächung der Fesseln sinnlicher Begirde und Böswilligkeit gezeichnet ist, und Nichtwiederkehr (agati), bei welcher diese zwei Fesseln gänzlich und für immer entwurzelt sind. Die letzte Stufe des Erwachens — arahatta — geschieht, wenn selbst die feinsten und subtilsten Ebenen von Begierde und Einbildung unwiderbringlich ausgelöscht sind. An diesem Punkt erreicht der Praktizierende — nun ein Arahant oder "Würdiger" — den Endpunkt der Lehren des Buddha. Mit Unwissenheit, Leid, Stress und Wiedergeburt alle zu ihrem Ende gebracht, kann der Arahant schließlich den Siegesausruf machen, den der Buddha bei seinem Erwachen verkündete:

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

   "Geburt ist beendet, das heilige Leben erfüllt, die Aufgabe getan! Da ist nichts weiteres um dieser Welt willen."
               -- MN 36

Der Arahant lebt den Rest seines Lebens innerlich die Glückseligkeit von Nibbana genießend, gesichert zu guter Letzt vor der Möglichkeit jeglicher künftiger Wiedergeburt. Wenn die äonen-lange Spur des Arahants vergangenen Kamma sich schließlich zu ihrem Ende entwickelt, stirbt der Arahant und er oder sie tritt ins Parinibbana ein — die vollständige Ungebundenheit. Obwohl Sprache völlig versagt, dieses außerordentliche Ereignis zu beschreiben, verglich der Buddha es damit, was passiert, wenn ein Feuer erlischt, wenn es all seinen Treibstoff verbrannt hat.

Die ernsthafte Verfolgung von Glück

Buddhismus wird manchmal naiv als "negative" oder "pessimistische" Religion und Philosophie kritisert. Mit Sicherheit ist Leben nicht ausschließlich Elend und Enttäuschung: es bietet viele Arten von Glück und erlesenen Freuden. Warum also diese düstere buddhistische Obsession mit Unzulänglichkeit und Leid?

Der Buddha gründete seine Leben auf einer ernsthaften und ehrlichen Auswertung unserer Notlage als Menschen: Es gibt Unzulänglichkeit und Leid in der Welt. Niemand kann diese Tatsache bestreiten. Dukkha lauert hinter selbst den höchsten Formen weltlichen Wohls und Glücks, denn früher oder später, so sicher wie die Nacht dem Tag folgt, muss dieses Glück zu einem Ende kommen. Würden die Lehren des Buddha hier aufhören, könnten wir sie in der Tat als pessimistisch auffassen und das Leben als äußerst hoffnungslos. Aber, wie ein Arzt, der ein Gegenmittel für eine Krankheit verschreibt , bietet der Buddha sowohl Hoffnung (die dritte Edle Wahrheit ) wie auch eine Kur (die vierte ). Die Lehren Buddhas geben daher in Anlass zu beispiellosem Optimismus und Freude. Die Lehren bieten als ihren Lohn die edelste, wahrste Art des Glücks, und geben tiefgründigen Wert und Bedeutung einer ansonsten grimmen Existenz. Ein moderner Lehrer fasste es gut zusammen: "Buddhismus ist die ernsthafte Verfolgung von Glück."

Theravada kommt nach Westen

Bis ins späte 19. Jahrhundert , waren die Lehren des Theravada außerhalb von Südasien wenig bekannt, wo sie für etwa zweieinhalb Jahrtausende ihre Blüten trugen. Im vergangenen Jahrhhundert hat der Westen allerdings begonnen, dem einzigartigen spirituellen Erbe des Theravada in dessen Lehren vom Erwachen beachtung zu schenken. In den jüngeren Jahrzehnten ist dieses Interesse gewachsen, mit der Schaffung von Dutzenden Klöstern durch die monastische Sangha verschiedener Schulen innerhalb des Theravada, verteilt über ganz Europa und Nordamerika. Wachsende Zahlen von Laien-Meditationszentren, unabhängig von der monastischen Sangha gegründet und geführt, strengen sich an, die Forderungen von Laienmännern und -Frauen — buddhistische und andere — welche ausgewählte Aspekte der Lehren des Buddha lernen möchten, zu erfüllen.

Das Hereinbrechen des 21. Jahrhunderts präsentiert sowohl Möglichkeiten wie auch Gefahren für den Theravada im Westen: Werden die Lehren des Buddha geduldig studiert und in die Praxis umgesetzt werden, und ihnen erlaubt werden, tiefe Wurzeln in westlicher Erde zu schlagen, zum Wohle vieler Generationen, die noch kommen? Wird das gegenwärtig populäre westliche Klima der "Offenheit" und gegenseitiger Befruchtung spiritueller Traditionen zum Aufkommen einer starken neuen Form der buddhistischen Praxis führen, die einzigartig für die moderne Ära ist, oder wird es einfach zu Verwirrung und der Verwässerung dieser preislosen Lehre führen? Dies sind offene Fragen; nur die Zeit wird es zeigen.

Spirituelle Lehren jeder Beschreibung überschwemmen die Medien und den Marktplatz. Viele der heutigen populären spirituellen Lehren leihen liberal beim Buddha, aber nur selten ordnen sie die Worte des Buddha in ihren wahren Kontext. Ernsthafte Sucher von Wahrheit sind daher oft mit der unappetitlichen Aufgabe konfrontiert, sich durch bruchstückhafte Lehren zweifelhafter Verlässlichkeit ihren Weg zu suchen. Wie sollen wir Sinn daraus herstellen?

Glücklicherweise hat uns der Buddha einige einfache Leitlinien an die Hand gegeben, um unseren Weg durch diese verwirrende Flut zu finden. Wann immer Sie sich die Authentizität einer bestimmten Lehre in Frage stellen finden, beachten Sie gut die Anweisungen des Buddha an seine Ziehmutter:

- Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa -

[Die Lehren, welche] die Qualitäten [fördern], von welchen du weißt, 'Diese Qualitäten führen zu Begierde, nicht zu Begierdelosigkeit; zur Fesselung, nicht zum Ungefesseltsein; zum Anhäufen, nicht zum Ablegen; zur Selbstvergrößerung, nicht zur Bescheidenheit; zur Unzufriedenheit, nicht zur Genügsamkeit; zur Verstrickung, nicht zur Abgeschiedenheit; zur Faulheit, nicht zu erweckter Beharrlichkeit; zur Belastung (anderer), nicht dazu, keine Last zu sein': Von diesen kannst du kategorisch sagen: 'Dies ist nicht das Dhamma, dies ist nicht die Vinaya, dies ist nicht die Anweisung des Lehrers.'

[Was die Lehren angeht, die] die Qualitäten [fördern], von welchen du weißt, 'Diese Qualitäten führen zu Begierdelosigkeit, nicht zu Begierde; zum Ungefesseltsein, nicht zur Fesselung; zum Ablegen, nicht zum Anhäufen; zur Bescheidenheit, nicht zur Selbstvergrößerung; zur Genügsamkeit, nicht zur Unzufriedenheit; zur Abgeschiedenheit, nicht zur Verstrickung; zu erweckter Beharrlichkeit, nicht zur Faulheit; dazu, keine Last zu sein, nicht zur Belastung (anderer)': Von diesen kannst du kategorisch sagen: Dies ist das Dhamma, dies ist die Vinaya, dies ist die Anweisung des Lehrers.'
           — AN 8.53

Die wahrste Probe dieser Lehren sind natürlich, ob sie die versprochenen Resultate in der Feuerprobe Ihres eigenen Herzen bringen. Der Buddha präsentiert die Herausforderung; der Rest ist Ihnen überlassen.



Anmerkungen:

1. Buddhist Religions: A Historical Introduction (fünfte Ausgabe) von R.H. Robinson, W.L. Johnson und Thanissaro Bhikkhu (Belmont, California: Wadsworth, 2005), S. 46.
2. Diese Einschätzung basiert auf Daten, die im CIA World Factbook 2004 erscheinen. Südasiens größte Theravada-buddhistischen Populationen sind in Thailand (61 Millionen Theravadins), Myanmar (38 Millionen), Sri-Lanka (13 Millionen) und Kambodscha (12 million) zu finden.
3.    Buddhist Religions, S. 46.
4.    Mahayana schließt heute Zen, Ch'an, Nichiren, Tendai und "Reines-Land"-Buddhismus ein.
5.    Guide Through The Abhidhamma Pitaka von Nyanatiloka Mahathera (Kandy: Buddhist Publication Society, 1971), S. 60ff.
6.    Ein dritter größerer Zweig des Buddhismus entwickelte sich viel später (ca. im 8. Jahrhundert n.u.Z.) in Indien: Vajrayana, das "Diamant-Fahrzeug." Vajrayanas ausgeklügeltes System esoterischer Initiierungen, tantrischer Rituale und Mantrarezitationen verbreitete sich schließlich nach Norden in Zentral- und Ostasien, einen besonders starken Eindruck auf den Tibetischen Buddhismus hinterlassend. Siehe Buddhist Religions, S. 124ff. und Kapitel 11.
7.    Moderne Gelehrte vermuten, dass Pali wahrscheinlich vom Buddha selbst nie gesprochen wurde. In den Jahrhunderten nach dem Tod des Buddha, während der Buddhismus über Indien hinaus in Regionen unterschiedlicher Dialekte verbreitete, verließen sich buddhistische Mönche zunehmend auf eine gemeinsame Sprache für ihre Dhamma-Diskussionen und Rezitationen ins Gedächtnis eingeprägter Texte. Es war aufgrund dieses Umstandes, dass die Sprache, die wir nun als Pali kennen, sich entwickelte. Siehe Bhikkhu Bodhis Einführung in die Angereihten Lehrreden des Buddha (Walnut Creek, CA: Altamira Press, 1999), S. 1ff, und n. 1 (S. 275) und "The Pali Language and Literature" von der Pali Text Society (http://www.palitext.com/subpages/lan_lite.htm; 15 April 2002).
8.    Große Schüler des Buddha von Nyanaponika Thera und Hellmuth Hecker (Somerville: Wisdom Publications, 1997), S. 140, 150.
9.    Buddhist Religions, S. 48.
10.    Die Hindu-Vedas zum Beispiel sind mindestens um ein Jahrtausend älter als der Buddha (Buddhist Religions, S. 2).
11.    Buddhist Religions, S. 77.
12.    Anandajoti Bhikkhu, persönliche Kommunikation.
13.    See Dhp 1-2 .
14.    Diese Beschreibung der vereinigten Rolle von Samatha und Vipassana basiert auf den Meditationsanweisungen des Buddha, wie sie in den Suttas präsentiert werden (siehe "Ein Werkzeug von Vielen " von Thanissaro Bhikkhu). Das Abhidhamma und die Kommentare im Gegensatz dazu sagen aus, dass Samatha und Vipassana zwei unterschiedliche Meditationspfade sind (siehe zum Beispiel Die Jhanas in der Meditation der Theravada-Tradition von H. Gunaratana, Kap. 5).

    Es ist unmöglich, diese voneinander abweichenden Sichtweisen durch Studieren der Texte allein zu versöhnen; jegliche Zweifel über die Rollen von Samatha und Vipassana werden am besten gelöst durch die tatsächliche Praxis von Meditation.

« Last Edit: December 14, 2013, 06:50:50 PM by Moritz »

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Re: [B8] John Bullitt
« Reply #2 on: December 14, 2013, 03:50:11 AM »
Sadhu!

Also manchmal glaube ich, du kannst Gedanken lesen oder nimmst wahr was ich denke... wenn's nicht mit großer Umsichtigkeit ganz normal wäre, wäre es ja fast unheimlich.

Sehr erfeulich!

Der Sprachlink führt auf die Indexseite, ist mir beim Besuch aufgefallen

13.    See Dhp 1-2 .

nicht zu Leidenschaftslosigkeit Auch wenn dies Sache der Begierdelosigkeit im Bezug zum Wort passion vielleicht größer geworden ist, kann ich nicht sagen, das ich das Leiden schon los bin, da Begierdelosigkeit ja immer noch von Leidenschaftslosigkeit unterschieden werden sollte.  :)
Es ist nicht gut dieses wertvolle Wort schon auf dem Weg zu verschießen. Passion trägt diese Direkt und offensichtliche Täuschung nicht, da Leute nicht mehr wissen woher das Wort Passion stammt. Gier erzeugt Leiden haben die alten schon erkannt, aber es ist letztlich Weisheit und nicht Begierdelosigkeit, die Begierde und damit Leiden wirklich auflöst.
Viele glauben ja auch, daß man Leidenschaftslos werden kann ohne Begierde aufzugeben und verkaufen dann eine Lehre, die zu einer Leidenschaftslosigkeit führen soll ohne Begierde aufgeben zu müssen.

Dies Übersetzung von "passion"(raga) führt daher zur Begierde nach einer Leidenschaftlosigkeit ohne Begierde aufzugeben und nicht zur Begierdelosigkeit und kann daher nicht als Dhamma gesehen werden. :)

Nur für den Zwecke um ein dieses Verwirrung mit den Wort passion und dispassion zum Erlöschen zu bringen, hier ein Zitat aus einer anderen Deutschen Übersetzung aus dem Pali:

Quote from: palikanon.com
"Bei denjenigen Erscheinungen, Gotamī, von denen du weißt, daß sie zur Gier führen und nicht zur Abwendung von der Gier, daß sie zur Bindung (K: zur Bindung an den Daseinskreislauf) führen und nicht zur Loslösung, daß sie zur Aufschichtung führen und nicht zur Abschichtung (*1), daß sie zur Unbescheidenheit führen und nicht zur Bescheidenheit, zur Ungenügsamkeit und nicht zur Genügsamkeit, zur Geselligkeit und nicht zur Abgeschiedenheit, zur Trägheit und nicht zur Willenskraft, daß sie zu Unterstützungsschwierigkeiten führen und nicht zu leichter Unterstützbarkeit, da magst du als sicher annehmen, daß dies nicht die Lehre ist, nicht die Zucht, nicht die Weisung des Meisters.

Info zur Herkunft : Die deutsche Übersetzung ist dem fünfbändigen Werk von Nyanatiloka/Nyanaponika, Aurum Verlag Freiburg 1984 und der Ausgabe vom buddhistischen Verlag Leipzig 1907 (Aṅguttara 1), Walter Markgraf Breslau 1911 (Anguttara 2) und 1914 (Aṅguttara 3) entnommen. Erhältlich beim Octopus-Verlag, Amazon.de, etc.  [WG]
Du findest dort auch einen Verweis zu einer Übersetzung, die Leidenschaftslosigkeit für dispassion verwendet.

Die Leidenschaft ist nun mal Verführerisch, ich weiß. Und die Leidenschaftlichen wenden alle Mittel an um sich gegenseitig aneinander zu binden und mögen Leidenschaftslose nicht.

Wäre auch stets gut auch Vorabübersetzungen wenn auch teilweise, immer im Original (Sutta) mit Bezug zum Platz wo es verwendet wurde, abzuspeichern, daß man es, wenn man es später macht, auch wieder allerseits ausbessert.

 :-*
« Last Edit: December 14, 2013, 09:23:12 AM by Johann »
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Re: [B8] John Bullitt
« Reply #3 on: December 14, 2013, 11:44:51 AM »
* Moritz :
Vielleicht fehlt auch noch der eine oder andere wichtige Artikel, da es zu John Bullitt auf AccessToInsight keinen eigenen Eintrag im Autorenverzeichnis gibt. Falls jemand was findet/weiß, bitte bescheid geben.

Das stimmt, in der Version die ich für ZzE zum Aufbau verwendet habe, gab es zumindest noch den Ordner für seine Arbeiten und ich konnte das so übernehmen. Drei Monate später waren diese Dinge aufgelassen und verteilt. Ich würde es mehr als angebracht sehen, wenn wir den ehrenwerten John Bullitt auch einen eigenen Eintrag und eine Eigenes Verzeichnis machen. Bin bisher noch nicht dazu gekommen und freu mich, daß man das so sieht. Sadhu!

Ein paar Dinge hatte ich in [Allgemeine] Seiten schon untergebracht.

Volle Unterstützung für das Anlegen im Autorenverzeichnis und mehr als Freude über diese Aufmerksamkeit und Umsicht!

 :-*
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Re: [B8] John Bullitt
« Reply #4 on: December 14, 2013, 02:52:46 PM »
Danke für's Erinnern an die Begierdelosigkeit. Hab's ausgebessert.

:-*

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Re: [B8] John Bullitt
« Reply #5 on: December 14, 2013, 06:59:24 PM »
Okay, das John-Bullitt-Verzeichnis auf ZzE ist wohl nun soweit fertig (deutsch und englisch), und John Bullitt im Autorenverzeichnis untergebracht. Das Verzeichnis html/lib/authors/bullitt und das Verzeichnis für John Bullitt existierten ja noch, und da waren ein paar HTML-Dateien drin (verlinkt), die bloß an andere Stellen weitergeleitet haben, dorthin, wo die verstreuten Dateien alle liegen. Wenn auch nicht vollständig. Die Studienhilfen für Pali und der Pfad zur Freiheit fehlten dort, hab ich hinzugefügt. Vielleicht fehlt noch was, kann man ja noch ergänzen.

Gern auf Fehler prüfen und bescheid sagen, wenn was falsch ist.

:-*

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Re: [B8] John Bullitt
« Reply #6 on: December 14, 2013, 07:50:18 PM »
 :-* :-* :-*

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Re: [B8] John Bullitt
« Reply #7 on: December 14, 2013, 07:54:08 PM »
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Re: [B8] John Bullitt
« Reply #8 on: December 15, 2013, 04:36:08 AM »
Okay, das John-Bullitt-Verzeichnis auf ZzE ist wohl nun soweit fertig (deutsch und englisch), und John Bullitt im Autorenverzeichnis untergebracht. Das Verzeichnis html/lib/authors/bullitt und das Verzeichnis für John Bullitt existierten ja noch, und da waren ein paar HTML-Dateien drin (verlinkt), die bloß an andere Stellen weitergeleitet haben, dorthin, wo die verstreuten Dateien alle liegen. Wenn auch nicht vollständig. Die Studienhilfen für Pali und der Pfad zur Freiheit fehlten dort, hab ich hinzugefügt. Vielleicht fehlt noch was, kann man ja noch ergänzen.

Gern auf Fehler prüfen und bescheid sagen, wenn was falsch ist.

:-*

 :-*

Ja, das hat in der 2012 Version von ATI noch existiert. Vielleicht läßt sich etwas mehr Info als Biografischer Info finden. ATI (1993-2013), Dipl.Ing. Klangkünstler und Mark Maker  , Mitarbeiter von BPS, Zahlreiche Digitalisierungsprojekte von Dhammabüchern.
Wie entstand ATI

All das...
Quote from: J. Bullits Philosophie und Lehr Kunst
Whenever we re-tell—or simply remember—significant stories from our past, we reinforce and recreate a selective impression of “I am”. What if it were possible to purge oneself of all those old stories, and live unbound by those well-worn narratives? But if I had no stories to tell, what would I be? Would I still exist?

"Stories I No Longer Need to Tell" (archival ink on paper, 18"x16", inked area approx. 12" diameter)

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Vorzügliche Freundschaft
« Reply #9 on: January 14, 2014, 10:53:29 AM »
 *sgift*

Vorzügliche Freundschaft
kalyanamittata

Die meisten Sutta-Übersetzungen, finden sich wenn nicht bereits auf ZzE vorhanden, in Admirable friend - Großartiger Freund (kalyanamittata) [Forum Guide] (teilweise noch nicht korrekturgelesen)

Die Zusammenstellung als HTML des gesamten "Content"-Teil, hier:

Code: [Select]
<div id="H_content">

<div class="chapter">

<h2><a id="definition" name="definition">Die Definition</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>"Und was ist mit ‚vortrefflicher Freundschaft gemeint? Da ist der Fall, daß eine Laie, in welcher Stadt oder Dorf er auch verweilen mag, seine Zeit mit Haushältern und Söhnen von Haushältern verbringt, jung oder alt, die der <a href="../../../sila/index.html">Tugend</a>angetan sind. Er spricht mit ihnen, verwickelt sie in Gespräche. Er fördert großartiges Vertrauen [in das Prinzip von <a href="kamma.html">kamma</a>], in jenen, die großartiges Vertrauen besitzen; großartige <a href="../../../sila/index.html">Tugend</a>; in jenen, die großartige Tugend besitzen, großartige <a href="../../../dana/index.html">Großzügigkeit</a> , in jenen, die großartige Großzügigkeit besitzen und großartige Einsicht in jenen, die großartige Einsicht besitzen. Dies wird ‚vortreffliche Freundschaft genannt."</p>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/an/an08/an08.054.than.html">AN 8.54</a></p>
</div>


<h2><a id="cause" name="cause">Ein Ursache für das Entwickeln von geschickten Qualitäten</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>"Mit Bezug zu äußeren Faktoren, zeichne ich keinen anderen Faktor als vorzügliche Freundschaft heraus; vieles es wirkt, für einen Bhikkhu in Übung, der das <a href="../../sacca3/nibbana.html">Ziel des Herzens</a> noch nicht erreicht, doch an der Absicht zur <a href="../../sacca3/nibbana.html">unübertroffenen Sicherheit von Unfreiheit</a> fest hält. Ein Bhikkhu, der ein Freund von vorzüglichen Leuten ist, legt ab was ungeschickt und nimmt an was geschickt."</p>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/kn/iti/iti.1.001-027.than.html#iti-017">Iti 17</a></p>
</div>


<h2><a id="choose" name="choose">Wählen Sie ihre Gefährten mit Bedacht</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>"Dies sind die vier Zulaufgräben mit denen man Wohlstand anhäuft: keine Ausschweifung im Geschlechtsverkehr, keine Ausschweifung im Trinken, keine Ausschweifung in Spielerei und vorzügliche Freunde, vorzügliche Kameradschaft, vorzügliche Bekanntschaft. So als ob da ein großes Speicherbecken mit vier Zuläufgräben und vier Abflussgräben wäre, und ein Mann daran wäre, die Zulaufgräben zu öffnen und die Abflußgräben zu schließen, und dann der Himmel daran wäre passenden Regen zu lassen, so wäre die Füllung des Speicherbeckens zu erwarten, und nicht, daß es sich leert. In selber Weise sind diese die vier Zuflußgräben mit denen man Wohlstand anhäuft: keine Ausschweifung im Geschlechtsverkehr, keine Ausschweifung im Trinken, keine Ausschweifung in Spielerei und vorzügliche Freunde, vorzügliche Kameradschaft, vorzügliche Bekanntschaft."</p>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/an/an08/an08.054.than.html">AN 8.54</a></p>
</div>

<div class="excerpt">
<p>"Diese vier Freunde, junger Haushälter, sollten als Feind in der Verkleidung eines Freundes verstanden sein:
einer, der den Besitz einer Freunde nachstellt,
einer, der schöne Worte und viele Versprechen macht,
einer, der schmeichelt,
einer, der Ruin bringt...</p>
<div class="freeverse">
Der Freund, der begehrt,
der Freund, der viel erzählt,
der Freund, der schmeichelt,
der Freund, der einem Ruin bringt,
diese vier sind Feinde, der Weise erzählt:
'Vermeide diese schon aus der Ferne als den Pfad der Gefahr.'...
</div>
<p>"Diese vier, junger Haushälter, sollten man als warmherzige Freunde verstanden sehen:
einer, der ein Helfer ist,
einer, der gleich ist, ob nun in Freude oder Schmerz,
einer, der gute Ratschläge gibt,
einer, der nachempfinden kann...</p>
<div class="freeverse">
Die Freunde, die Helfer sind,
Freunde im Glück und im Leid,
Freunde die gute Ratschläge tun,
Freunde, die auch mitfühlend sind –
diese vier Freunde halten die Weisen hoch,
und schätzen sie demütig,
wie eine Mutter ihr eigenes Kind."
</div>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/dn/dn.31.0.nara.html#guise">DN 31</a></p></div>


<h2><a id="prerequisite" name="prerequisite">Als Grunderfordernis für das Erwachen</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>"Sollten euch Wanderer anderer Sekten fragen: 'Was, Freunde, sind die Grunderfordernisse für das Entwickeln der <a href="../../../../../glossary.html#bodhi-pakkhiya-dhamma">Flügeln zum Selbst-Erwachen</a>?', solltet ihr antworten: 'Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu großartige Freunde hat, großartige Kameraden, großartige Begleiter. Dies ist das erste Grunderfordernis, für das Entwickeln der Flügel zum Selbst-Erwachen.'"</p>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/an/an09/an09.001.than.html">AN 9.1</a></p>
</div>


<h2><a id="whole" name="whole">Das ganze des heiligen Lebens</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>Als er dort saß, sagte der Ehrw. Ananda zum Befreiten: "Dies ist das halbe heilige Leben, Herr: Vorzügliche Freundschaft, vorzügliche Gefährtenschaft, vorzügliche Kameradschaft."</p>
<p>"Sagt das nicht, Ananda. Sagt das Nicht. Vorzügliche Freundschaft, vorzügliche Gefährtenschaft, vorzügliche Kameradschaft sind tatsächlich das Ganze heilige Leben. Wenn ein Bhikkhu vorzügliche Leute als Freunde, Gefährten und Kameraden hat, kann von ihm angenommen werden, daß er den <a href="../../index.html">Noblen Achtfachen Pfad</a> entwickelt und weiterverfolgt.</p>
<p>"<a name="eightfold" id="eightfold">Und wie</a> entwickelt und weiterverfolgt ein Bhikkhu, der vorzügliche Leute als Freunde, Gefährten und Kameraden hat, den Noblen Achtfachen Pfad? Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu <a href="../samma-ditthi/index.html">Rechte Ansicht</a> entwickelt, bedingt durch Zurückgezogenheit, bedingt durch Nichtbegehren, bedingt durch Beendigung, in Abtretung resultierend. Er entwickelt <a href="../samma-sankappo/index.html">Rechte Entschlossenheit</a>...<a href="../samma-vaca/index.html">Rechte Rede</a>...<a href="../samma-kammanto/index.html">Rechte Handlung</a>...<a href="../samma-ajivo/index.html">Rechten Lebensunterhalt</a>...<a href="../samma-vayamo/index.html">Rechte Anstrengung</a>...<a href="../samma-sati/index.html">Rechte Achtsamkeit</a>...<a href="../samma-samadhi/index.html">Rechte Konzentration</a> , bedingt durch Zurückgezogenheit, bedingt durch Nichtbegehren, bedingt durch Beendigung, in Abtretung resultierend. Dies ist wie ein Bhikkhu, der vorzügliche Freunde, Gefährten und Kameraden hat, den Noblen Achtfachen Pfad entwickelt und weiterverfolgt.</p>
<p>"Und aufgrund dieser Reihe von Begründung, mag einer wissen wie vorzügliche Freundschaft, vorzügliche Gefährtenschaft, vorzügliche Kameradschaft tatsächlich das ganze Heilige Leben ist: Es ist Abhängigkeit von mir als einen vorzüglichen Freund, das Lebewesen, der Geburt unterworfen, Befreiung von Geburt erlangt haben, das Lebewesen, dem Altern unterworfen, Befreiung vom Altern erlangt haben, das Lebewesen, dem Tod unterworfen, Befreiung von Tod erlangt haben, das Lebewesen Kummer, Wehklage, Schmerz, Verzweiflung und Bedrängnis unterworfen, <a href="../../sacca3/nibbana.html">Befreiung von Kummer</a>, Wehklage, Schmerz, Verzweiflung und Bedrängnis erlangt haben. Es ist aufgrund dieser Reihe von Begründung, daß einer wissen mag wie vorzügliche Freundschaft, vorzügliche Gefährtenschaft, vorzügliche Kameradschaft tatsächlich das ganze heilige Leben ist."</p>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/sn/sn45/sn45.002.than.html">SN 45.2</a></p>
</div>


<h2><a id="benefits" name="benefits">Der Nutzen von vorzüglicher Freundschaft</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>"Meghiya, wenn ein Bhikkhu vorzügliche Leute als Freunde, Gefährten und Kameraden hat, ist es zu erwarten, daß er tugendhaft wird, im Einklang mit dem <a href="../../../../../tipitaka/vin/sv/bhikkhu-pati.html">Patimokkha</a>, vollkommen in seinem Verhalten und Bereich seine Beschäftigung, verweilen wird und sich selbst, der Ausbildungsregeln angenommen, die Gefahr im geringsten Vergehen sehend, üben wird.</p>
<p>"Wenn ein Bhikkhu vorzügliche Leute als Freunde, Gefährten und Kameraden hat, ist es zu erwarten, daß er willentlich, leicht und ohne Schwierigkeiten, Gesprächen zuhören wird, die wahrlich ernüchternd und dienlich für das Öffnen des Wesens sind, das sind Gespräche über Bescheidenheit, Zufriedenheit, Zurückgezogenheit, Nichtverwicklung, aufkommende Beharrlichkeit, Tugend, Konzentration, Einsicht, Befreiung und das Wissen und Vision über Befreiung.</p>
<p>"Wenn ein Bhikkhu vorzügliche Leute als Freunde, Gefährten und Kameraden hat, ist es zu erwarten, daß er seine Beharrlichkeit, für das Ablegen von ungeschickten [geistigen] Qualitäten und für das Annehmen von geschickten Qualitäten, aufrecht erhalten wird, standfest, solide in seiner Anstrengung, und seine Pflichten, im Bezug auf geschickte geistige Qualitäten, nicht einschränkend.</p>
<p>"Wenn ein Bhikkhu vorzügliche Leute als Freunde, Gefährten und Kameraden hat, ist es zu erwarten, daß er scharfsinnig sein wird, ausgestattet mit Einsicht über das Aufkommen und Vergehen – nobel, durchdringend, zum <a href="../../sacca3/nibbana.html">wahren Ende von Stress</a> führend."</p>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/kn/ud/ud.4.01.than.html">Ud 4.1</a></p>
</div>


<h2><a id="qualities" name="qualities">Qualitäten eines Dhamma-Lehrers</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>"Es ist nicht leicht das Dhamma anderen zu lehren, Ananda. Das Dhamma sollte nur anderen gelehrt werden, wenn diese fünf Qualitäten, in der Person die lehrt, vorhanden sind. Welche fünf?</p>
<p>"[1] Das Dhamma sollte mit dem Gedanken: 'Ich werde Schritt für Schritt sprechen', gelehrt werden.</p>
<p>"[2] Das Dhamma sollte mit dem Gedanken: 'Ich werde die Abfolge [von Ursache und Wirkung] erklärend sprechen.' gelehrt werden.</p>
<p>"[3] Das Dhamma sollte mit dem Gedanken: 'Ich werde aus Mitgefühl sprechen', gelehrt werden.</p>
<p>"[4] Das Dhamma sollte mit dem Gedanken: 'Ich werden nicht zum Zwecke von dinglichen Gegenleistungen sprechen', gelehrt werden.</p>
<p>"[5] Das Dhamma sollte mit dem Gedanken: 'Ich werde ohne mich oder andere zu verletzen sprechen', gelehrt werden.</p>
<p>"Es ist nicht leicht das Dhamma anderen zu lehren, Ananda. Das Dhamma sollte nur anderen gelehrt werden wenn diese fünf Qualitäten, in der Person die lehrt, vorhanden sind."</p>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/an/an05/an05.159.than.html">AN 5.159</a></p>
</div>


<h2><a id="company" name="company">Halten sie die Gemeinschaft mit Weisen aufrecht</a></h2>
<div class="excerpt">
<div class="freeverse">
Es ist gut die <a href="../../../../sangha.html">Noblen</a> zu sehen.
Glücklich deren Gesellschaft  —  stets.
Durch das Nichtsehen von Dummköpfen
fortwährend, fortwährend
man glücklich sein würd'.

Denn, mit Dummköpfen lebend,
bekümmert man ist, für lange Zeit.
Schmerzvoll ist die Verbundenheit mit Dummen,
so wie mit einem Feind  —
stets.
Glücklich ist die Verbundenheit
mit den Erleuteten,
so wie das Zusammentreffen mit der Sipp'.

So:
dem erleuchteten Mann  —
scharfsinnig, belehrt,
beständig, pflichtbewußt, nobel,
intelligent, ein Mann von Rechtschaffenheit:
folgt ihm
—  einer dieser Sorte  —
wie der Mond dem Pfad
der Sterne Zeichen.
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/kn/dhp/dhp.15.than.html#dhp-206">Dhp 206</a></p>
</div>
</div>


<h2><a id="never" name="never">Niemals mit schlechten Gefährten</a></h2>
<div class="excerpt">
<div class="freeverse">
Ich bin blind,
meine Augen sind zerstört.
Ich bin gestolpert
auf einem Wildniswanderung.
Selbst
wenn ich kriechen muß,
werde ich weiter geh'n,
doch nicht mit einem schlechten Gefährten.
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/kn/thag/thag.01.00x.than.html#passage-95">Thag 95</a></p>
</div>
</div>
</div>

<div class="chapter">
<div class="seeAlso">
<p><b>Siehe auch:</b></p>
<ul>
<li>"<a href="../../../../../lib/authors/bodhi/bps-essay_26.html">Umgang mit Weisen pflegen</a>," von Bhikkhu Bodhi (BPS Newsletter Aufsatz, 1994)</li>
<li><a href="../../../../../tipitaka/kn/snp/snp.2.03.than.html">Hiri Sutta (Sn 2.3) — Über Freundschaft</a></li>
</ul>
</div></div>


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« Last Edit: January 17, 2014, 07:39:56 AM by Johann »
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Die fünf Tugenregeln
« Reply #10 on: January 14, 2014, 11:29:08 AM »
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Die fünf Tugendregeln
pañca-sila

Hier die Zusammenstellung des "Content"-Teiles des HTMLs ergänzt und auf Grundlage der vorhandenen Übersetzungen:

Code: [Select]
<div id="H_content">

<div class="chapter">
<p>Diese grundlegenden Übungsregeln werden von allen praktizierenden Laien-Buddhisten eingehalten. Die Tugendregeln werden meist nach dem wiederholen der <a href="../../tisarana.html#formula">Formel für die Zufluchtnahme zu Buddha, Dhamma und Sangha</a> zitiert.</p>


<h2><a name="precepts5" id="precepts5">Die fünf Tugendregeln:</a></h2>
<div class="excerpt">
<dl>
<dt>1. <i>Panatipata veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Zerstören lebender Wesen, auf mich.</dd>
<dt>2. <i>Adinnadana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Nehmen was nicht gegeben ist, auf mich.</dd>
<dt>3. <i>Kamesu micchacara veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von sexuellem Fehlverhalten, auf mich.</dd>
<dt>4. <i>Musavada veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des <a href="../sacca/sacca4/samma-vaca/index.html">Abstehen unrichtiger Rede</a>, auf mich.</dd>
<dt>5. <i>Suramerayamajja pamadatthana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von berauschenden Getränken und Drogen, die zu Gewissenlosigkeit führen, auf mich.</dd>
</dl>
</div>


<h2><a name="gift" id="gift">Fünf makellose Geschenke</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>"Da sind diese fünf Gaben, fünf großen Gaben, ursprünglich, seit langem bestehend, traditionell, altertümlich, unverfälscht, rein von Anbeginn, welche nicht offen für Verdächtigungen, werden niemals für Verdächtigung offen sein und ungetadelt von wissensfähigen Besinnlichen und Brahmanen. Welche fünf?</p>
<p>"Da ist der Fall, daß ein Schüler der Noblen, das Nehmen von Leben ablegend, absteht Leben zu nehmen. In dem er dies tun, gibt er einer unzählbaren Zahl von Lebewesen Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis. Im Geben von Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis, für eine unzählbare Zahl von Lebewesen, wird ihm grenzenlose Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit und Freiheit von Bedrängnis zu Teil. Dies ist die erste Gabe, die erste große Gabe, ursprünglich, seit langem bestehend, traditionell, altertümlich, unverfälscht, rein von Anbeginn, die nicht offen für Verdächtigungen ist, niemals für Verdächtigung offen sein wird und ungetadelt von wissensfähigen Besinnlichen und Brahmanen ist. Dies ist die vierte Vergütung von Verdiensten...</p>
<p>"Darüber hinaus, nehmen was nicht gegeben ist (stehlen) ablegend, steht der Schüler der Noblen davon ab zu nehmen, was nicht gegeben ist. In dem er dies tun, gibt er einer unzählbaren Zahl von Lebewesen Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis. Im Geben von Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis, für eine unzählbare Zahl von Lebewesen, wird ihm grenzenlose Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit und Freiheit von Bedrängnis zu Teil. Dies ist die zweite Gabe, die zweite große Gabe... und dies ist die fünfte Vergütung von Verdiensten...</p>
<p>"Darüber hinaus, unerlaubten Geschlechtsverkehr ablegend, steht der Schüler der Noblen von unerlaubtem Geschlechtsverkehr ab. In dem er dies tun, gibt er einer unzählbaren Zahl von Lebewesen Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis. Im Geben von Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis, für eine unzählbare Zahl von Lebewesen, wird ihm grenzenlose Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit und Freiheit von Bedrängnis zu Teil. Dies ist die dritte Gabe, die dritte große Gabe... und dies ist die sechste Vergütung von Verdiensten...</p>
<p>"Darüber hinaus, lügen ablegend, steht der Schüler der Noblen vom Lügen ab. In dem er dies tun, gibt er einer unzählbaren Zahl von Lebewesen Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis. Im Geben von Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis, für eine unzählbare Zahl von Lebewesen, wird ihm grenzenlose Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit und Freiheit von Bedrängnis zu Teil. Dies ist die vierte Gabe, die vierte große Gabe... und dies ist die siebente Vergütung von Verdiensten...</p>
<p>"Darüber hinaus, den Gebrauch von Berauschungsmittel ablegend, steht der Schüler der Noblen von Nehmen von Berauschungsmittel ab. In dem er dies tun, gibt er einer unzählbaren Zahl von Lebewesen Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis. Im Geben von Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis, für eine unzählbare Zahl von Lebewesen, wird ihm grenzenlose Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit und Freiheit von Bedrängnis zu Teil. Dies ist die fünfte Gabe, die fünfte große Gabe, ursprünglich, seit langem bestehend, traditionell, altertümlich, unverfälscht, rein von Anbeginn, die nicht offen für Verdächtigungen ist, niemals für Verdächtigung offen sein wird und ungetadelt von wissensfähigen Besinnlichen und Brahmanen ist. Und dies ist die achte Vergütung von Verdiensten, Vergütung für Geschicklichkeit, Nährung von Wohl, himmlisch, in Glück resultierend, zum Himmel führend, dahin führend was begehrenswert, angenehm und anziehend, zu Wohlsein und Glück ist."</p>
<p class="cite">— <a href="../../../tipitaka/an/an08/an08.039.than.html">AN 8.39</a></p>
</div>
</div>

<div class="chapter">
<div class="seeAlso">
<p><b>Siehe auch:</b></p>
<ul>
<li><a href="atthasila.html">Die Acht Tugendregeln</a></li>
<li><a href="dasasila.html">Die Zehn Tugendregeln</a></li>
<li><a href="../../tisarana.html">Die Dreifache Zuflucht</a></li>
<li><a href="../../../lib/authors/thanissaro/precepts.html">"Die heilende Kraft der Tugendregeln"</a> von Thanissaro Bhikkhu</li>
<li><a href="../../../lib/authors/desilva/bl123.html"><i>Radikale Therapie: Buddhistische Tugendregeln in der modernen Welt</i></a> von Lily de Silva</li>

</ul>
</div>
</div>


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« Last Edit: January 17, 2014, 08:07:33 AM by Johann »
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Die Acht Tugendregeln
« Reply #11 on: January 14, 2014, 01:08:03 PM »

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Die Acht Tugendregeln:
attha-sila

Hier die Zusammenstellung des "Content"-Teiles des HTMLs ergänzt und auf Grundlage der vorhandenen Übersetzungen:

Code: [Select]
<div id="H_content">

<div class="chapter">
<p>Diese Übungsregeln werden von Laien während einer Periode intensiver Meditationspraxis und während der <a href="uposatha.html">Uposatha-Tage (Einhaltung angelehnt an die Mondphasen)</a> eingehalten. Die Acht Tugendregeln basieren auf den <a href="pancasila.html">Fünf Tugendregeln</a>, wobei die dritte Tugendregel auf die Entsagung von <i>allen</i> sexuellen Aktivitäten erweitert wird und drei weiteren Tugendregeln, die speziell für die Meditationspraxis dienlich und nützlich sind.</p>


<h2><a name="precepts8" id="precepts8">Die Acht Tugendregeln:</a></h2>
<div class="excerpt">
<dl>
<dt>1. <i>Panatipata veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Zerstören lebender Wesen, auf mich.</dd>
<dt>2. <i>Adinnadana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Nehmen was nicht gegeben ist, auf mich.</dd>
<dt>3. <i>Abrahmacariya veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von sexuellen Handlungen, auf mich.</dd>
<dt>4. <i>Musavada veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des <a href="../sacca/sacca4/samma-vaca/index.html">Abstehen unrichtiger Rede</a>, auf mich.</dd>
<dt>5. <i>Suramerayamajja pamadatthana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von berauschenden Getränken und Drogen, die zu Gewissenlosigkeit führen, auf mich.</dd>
<dt>6. <i>Vikalabhojana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Essen zu unerlaubter Zeit (d.h. nach Mittag), auf mich.</dd>
<dt>7. <i>Nacca-gita-vadita-visukkadassana mala-gandha-vilepana-dharana-mandana-vibhusanathana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von Tanzen, Singen, Musik, <a href="../../../tipitaka/dn/dn.02.0.than.html#shows">Unterhaltungen</a> zu sehen, <a href="../../../tipitaka/dn/dn.02.0.than.html#scents">das Tragen von Schmuck, benützen von Duftstoffen, und Verschönerungen des Körpers mit Kosmetik</a>, auf mich.</dd>
<dt>8. <i>Uccasayana-mahasayana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Liegen auf <a href="../../../tipitaka/dn/dn.02.0.than.html#luxury">hohen und luxuriösen Stellen, auf mich</a>.</dd>
</dl>
</div>
</div>

<div class="chapter">
<div class="seeAlso">
<p><b>Siehe auch:</b></p>
<ul>
<li><a href="pancasila.html">Die fünf Tugendregeln</a></li>
<li><a href="dasasila.html">Die zehn Tugendregeln</a></li>
<li><a href="index.html">Tugend <i>(sila)</i></a></li>
<li><a href="../../../tipitaka/an/an03/an03.070.than.html">Muluposatha Sutta (AN 3.70) — Lehrrede über die Ursprung des Uposatha</a></li>
<li><a href="../../../tipitaka/an/an08/an08.041.vaka.html">Uposatha Sutta (AN 8.41) — Lehrrede über die Uposatha-Einhaltung</a></li>
<li><a href="../../../tipitaka/an/an08/an08.043.khan.html">Visakhuposatha Sutta (AN 8.43) — Lehrrede an Visakha über den Uposatha</a></li>
<li><a href="../../../lib/authors/nanavara/uposatha.html#qa">Ñanavara Theras Fragen-und-Antorten betreffend den Uposatha.</a></li>
</ul>
</div>
</div>


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« Last Edit: January 17, 2014, 08:12:55 AM by Johann »
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Die Zehn Tugendregeln
« Reply #12 on: January 14, 2014, 01:31:20 PM »

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Die Zehn Tugendregeln
dasa-sila

Hier die Zusammenstellung des "Content"-Teiles des HTMLs ergänzt und auf Grundlage der vorhandenen Übersetzungen:

Code: [Select]
<div id="H_content">

<div class="chapter">
<p>Diese Übungstugendregeln werden von Novizen-Mönche und -Nonnen eingehalten. Sie stammen von den <a href="atthasila.html">Acht Tugendregeln</a> ab, wobei die Tugendregel, die Unterhaltung betreffend, in zwei Teile geteilt wird, und um den Zusatz das Verbot mit Geld umzugehen, erweitert ist.</p>
<p>Ein voll eingeweihter Mönch (<i>Bhikkhu</i>), hält sich an die 227 Regeln des <a href="../../../tipitaka/vin/sv/bhikkhu-pati.html">Bhikkhu Patimokkha</a>; eine voll eingeweihte Nonne (<i>Bhikkhuni</i>), würde die 311 Regeln des <a href="../../../tipitaka/vin/sv/bhikkhuni-pati.html">Bhikkhuni Patimokkha</a> einhalten.</p>


<h2><a name="precepts10" id="precepts10">Die Zehn Tugendregeln:</a></h2>
<div class="excerpt">
<dl>
<dt>1. <i>Panatipata veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Zerstören lebender Wesen, auf mich.</dd>
<dt>2. <i>Adinnadana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Nehmen was nicht gegeben ist, auf mich.</dd>
<dt>3. <i>Abrahmacariya veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von sexuellen Handlungen, auf mich.</dd>
<dt>4. <i>Musavada veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des <a href="../sacca/sacca4/samma-vaca/index.html">Abstehen unrichtiger Rede</a>, auf mich.</dd>
<dt>5. <i>Suramerayamajja pamadatthana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von berauschenden Getränken und Drogen, die zu Gewissenlosigkeit führen, auf mich.</dd>
<dt>6. <i>Vikalabhojana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Essen zu unerlaubter Zeit (d.h. nach Mittag), auf mich.</dd>
<dt>7. <i>Nacca-gita-vadita-visuka-dassana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von Tanzen, Singen, Musik, <a href="../../../tipitaka/dn/dn.02.0.than.html#shows">Unterhaltungen</a> zu sehen, auf mich.</dd>
<dt>8. <i>Mala-gandha-vilepana-dharana-mandana-vibhusanatthana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom <a href="../../../tipitaka/dn/dn.02.0.than.html#scents">Tragen von Schmuck, Benützen von Duftstoffen, und Verschönerungen des Körpers mit Kosmetik</a>, auf mich.</dd>
<dt>9. <i>Uccasayana-mahasayana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Liegen auf <a href="../../../tipitaka/dn/dn.02.0.than.html#luxury">hohen und luxuriösen Schlafplätzen</a>, auf mich.</dd>
<dt>10. <i>Jatarupa-rajata-patiggahana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens Gold und Silber (Geld) anzunehmen.</dd>
</dl>
</div>
</div>

<div class="chapter">
<div class="seeAlso">
<p><b>Siehe auch:</b></p>
<ul>
<li><a href="pancasila.html">Die Fünf Tugendregeln</a></li>
<li><a href="atthasila.html">Die Zehn Tugendregeln</a></li>
<li><a href="index.html">Tugend (Sila)</a></li>
<li><a href="../../../tipitaka/vin/index.html">Vinaya Pitaka</a></li>
<li><a href="../../../tipitaka/vin/sv/bhikkhu-pati.html">Der Patimokkha: Der Bhikkhus Vorschriften des Verhaltens</a></li>
<li><a href="../../../tipitaka/kn/khp/khp.1-9.than.html">Das Khuddakapatha</a>, welches eine Reihe von kurzen Strophen für Novizen enthält.</li>
<li>The <a href="../../../tipitaka/dn/dn.02.0.than.html">Samaññaphala Sutta (DN 2) — Die Früchte des kontemplativen Lebens</a></li>
<li>Für einen ausgedehnten Blick in das Bhikkhu Patimokkha, siehe <a href="../../../lib/authors/thanissaro/bmc1/index.html"><i>Der Kodex für buddhistische Einsiedler, Band I</i></a>, von Thanissaro Bhikkhu.</li>
</ul>
</div>
</div>


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« Last Edit: January 17, 2014, 08:42:17 AM by Johann »
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Eintrag im Autorenverzeichnis
« Reply #13 on: January 14, 2014, 03:42:22 PM »

* Moritz :
Vielleicht fehlt auch noch der eine oder andere wichtige Artikel, da es zu John Bullitt auf AccessToInsight keinen eigenen Eintrag im Autorenverzeichnis gibt. Falls jemand was findet/weiß, bitte bescheid geben.

Werter Moritz,

Theravada Buddhism - A Chronology

Ist denke ich noch ergänzbar. Mir ist aufgefallen, daß zumindest bei einem Titel im Verzeichnis noch "Übersetzung: noch ausständig" steht, obwohl schon vorhanden (nur das es nicht übersehen wird)

 :-*
« Last Edit: January 15, 2014, 06:39:12 AM by Johann »
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Offline Moritz

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Re: [B8] John Bullitt
« Reply #14 on: January 14, 2014, 10:23:04 PM »
Danke. Habe ich ergänzt, und die nicht mehr ausständigen noch ausständigen korrigiert.

Ich denke, ich werd gleich mal das Ganze neu hochladen, dass man wieder dran arbeiten kann. Hatte eine Woche Internet-Ausfall. Hatte den Vorteil, dass ich mich mal ohne allzuviel Ablenkung mit dem ein wenig vertraut machen konnte, was hier auf meinem Rechner rumliegt. Denke, das Gröbste ist jetzt wieder bereinigt.

Tags:
 

Plauderbox

 

Johann

November 11, 2018, 01:00:38 AM
Sadhu Nyom. "May the Dhamma of the Buddha, and those following, be all beings refuge for a blessed life and beyond."
 

Mohan Gnanathilake

November 11, 2018, 12:31:09 AM
May the Dhamma be the greatest blessing in our lives today!
 

Mohan Gnanathilake

November 11, 2018, 12:30:17 AM
Möge heute das Dhamma der größte Segen in unserem Leben sein!
 

Johann

November 10, 2018, 03:31:36 AM
Sadhu! "May all given the right causes so that they experiance peace, prospery, friendships in their worlds today."
 

Mohan Gnanathilake

November 10, 2018, 02:42:15 AM
Sehr ehrwürdiger Samanera Johann,
hier gibt es einen Fehler. Nicht Mӧge, sondern Mӧgen.

Dhamma Grüβe an Sie aus Sri Lanka!
 

Mohan Gnanathilake

November 10, 2018, 12:58:57 AM
May peace, prosperity, Friendship prevail throughout the word today!
 

Mohan Gnanathilake

November 10, 2018, 12:58:26 AM
Mӧge heute Frieden, Wohlstand und Freundschaft auf der ganzen Welt herrschen!
 

Johann

November 08, 2018, 01:40:21 AM
May all those having not observed the new-moon Uposata yesterday take the chance of this day.
 

Johann

November 07, 2018, 01:52:42 AM
Sadhu! "May I, may all, give the causes, act in way, that I, that all, experiance a blissfull day."
 

Mohan Gnanathilake

November 07, 2018, 12:36:19 AM
May today be a blissful day!
 

Mohan Gnanathilake

November 07, 2018, 12:35:13 AM
Mӧge der heutige Tag ein glückseliger Tag sein!
 

Cheav Villa

November 06, 2018, 02:57:08 PM
Sandhu!
 

Johann

November 06, 2018, 12:41:22 AM
Sadhu. "May I, may all, use this day to give themselves causes for long lasting happines."
 

Mohan Gnanathilake

November 06, 2018, 12:17:34 AM
May today be a meritful and meritorious day!
 

Mohan Gnanathilake

November 06, 2018, 12:16:58 AM
Mӧge der heutige Tag ein verdienstvoller und verdienstlicher Tag sein!
 

Johann

November 05, 2018, 09:16:58 AM
Sadhu
 

Mohan Gnanathilake

November 05, 2018, 01:41:57 AM
May today be a day of insight!                                                                        
 

Mohan Gnanathilake

November 05, 2018, 01:41:24 AM
Mӧge der heutige Tag ein Tag der Einsicht sein!
 

Johann

November 04, 2018, 04:57:53 PM
(I, Breah Karuna, will try to send the pictures tomorrow again, because today the sending does not work)

No problem Nyom. គ្មានបញ្ហាទេញោម
 

Cheav Villa

November 04, 2018, 04:09:20 PM
ខ្ញុំព្រះករុណានឹងផ្ញេីរូបភាពនៅថ្ងៃស្អែកទៀត ព្រោះឥលូវផ្ញេីមិនទៅទេព្រះអង្គ
 

Johann

November 04, 2018, 07:58:41 AM
Sadhu
 

Mohan Gnanathilake

November 04, 2018, 02:45:36 AM
Dear The Most Reverend Samanera Johann,

I wish you a devotional day.

Dhamma Greetings from Sri Lanka!


 

Mohan Gnanathilake

November 03, 2018, 03:11:53 PM
Dear The Most Reverend Samanera Johann,

I thank you for your kind service.

Dhamma Greetings from Sri Lanka!


 

Cheav Villa

November 03, 2018, 02:03:55 PM
ព្រះករុណាព្រះអង្គ
 

Johann

November 03, 2018, 02:01:26 PM
(I would like to inform Breah Ang, that I, Breah Karuna, together with my husband/family, and older Sister Sophoeun will go to Aural tomorow in the morning. May Breah Ang be told to (a)wait.)

May you have a secure and hurry-less travel and meet good fortune all along the way. May you drive slowly
 

Cheav Villa

November 03, 2018, 12:51:48 PM
សូមទូលព្រះអង្គ​ ខ្ញុំព្រះករុណានិងគ្រួសារ និងបងស្រីសុភឿននឹងទៅឱរ៉ាល់នាព្រឹកស្អែក សូមទូលនិមន្តព្រះអង្គចាំ
 

Mohan Gnanathilake

November 03, 2018, 12:06:08 PM
Dear The Most Reverend Samanera Johann,

I have put the link on the correct place. Please confirm if it is correct!

Dhamma Greetings from Sri Lanka!
 

Johann

November 03, 2018, 10:42:58 AM
Nyom Villa.
 

Johann

November 03, 2018, 10:42:08 AM
And Atma should put it on a good place? Take your time. Nobody can do your work, merits for Nyom Mohan aside he himself.
 

Mohan Gnanathilake

November 03, 2018, 07:27:06 AM
Dear The Most Reverend Samanera Johann,

Since I do not have much time, I would like to submit the following link.

Dhamma Greetings from Sri Lanka!





 

Johann

November 03, 2018, 07:25:21 AM
Nyom Mohan
 

Johann

November 02, 2018, 01:26:07 PM
Better in Topic itself, Nyom. See here .
 

Cheav Villa

November 02, 2018, 12:53:59 PM
ខ្ញុំ​កូណាមិនយល់ពីពាក្យរបស់ព្រះអង្គទេ
My sleep, my health, my many household, feelings, rememberance, projects, recognitions ... "I want to have time when I'm old and sick ... surely! សូម ព្រះអង្គ ជួ
 

Johann

November 02, 2018, 12:20:25 PM
No problems or demands at all Nyom Villa. All fine for Nyom, there where she is?
 

Cheav Villa

November 02, 2018, 12:17:21 PM
My sleep, my health, my many household, feelings, rememberance, projects, recognitions ... "I want to have time when I am old and sick ... surely! សូមព្រះអង្គជួយពន្យល់ផង
 

Cheav Villa

November 02, 2018, 12:13:05 PM
 :o ខ្ញុំកូណាមេីលច្រលំទៀតហេីយ សូមទោសព្រះអង្គម្តងទៀត  :D
 

Cheav Villa

November 02, 2018, 11:26:23 AM
ខ្ញុំកូណាសូមទោសមិនបានឆ្លីយតបព្រះអង្គ ទាន់ពេលទេីបតែងាកឃេីញ។ ខ្ញុំកូណាចង់ជួយធុងទឹក និងបេីអាចនិងបុកអណ្តូង
 

Johann

November 01, 2018, 10:05:29 AM
May all have/hold an auspicious Uposatha-Sila-Observance day.
 

Johann

October 31, 2018, 03:14:35 PM
"Oh! My sleep, my health, my many household, feelings, rememberance, projects, recognitions...", I will have time when I am old and sick... surely!
 

Johann

October 31, 2018, 03:09:31 PM
in earlier times "Buddhist" would come the day before Sila-day to the monastery and, not going to sleep, after having taken 8 precepts, do 24h merits. "good old times..."  :)
 

Johann

October 31, 2018, 01:50:41 PM
 :) lost... "Zeit hat man nicht, die muß man sich nehmen"
 

Mohan Gnanathilake

October 31, 2018, 01:43:14 PM
Dear The Most Reverend Samanera Johann,

I agree with you. But I need more time.

Dhamma Greetings from Sri Lanka!
 

Johann

October 31, 2018, 01:25:52 PM
Thinking "in the future" is another lost battle... Nyom: Sieg! . Next minute you could die and what follows Nyom?
 

Johann

October 31, 2018, 01:22:24 PM
Similar to this one, maybe: [Khmer] Anreden, Begrüßung | Forms of adress, Greeting , started as layperson by now Bhante Khemakumara.
 

Mohan Gnanathilake

October 31, 2018, 01:17:50 PM
Dear The Most Reverend Samanera Johann,

In the future, I will try my best.

Dhamma Greetings from Sri Lanka!
Mohan Barathi Gnanathilake




 

Johann

October 31, 2018, 01:16:37 PM
Where ever people stop to make merits, don't rejoice with it, it will not need long that revolution-desires arise, having gone out of puñña
 

Johann

October 31, 2018, 01:11:17 PM
What about teaching ways of introduction abhivadana, and how to adress monks, behave, speak in monasteries? That would be great in many aspects for Nyom.
 

Johann

October 31, 2018, 01:08:34 PM
Nyom could teach a little Sinhalese, and open a topic. At least such, by thinking and giving into the Sublime Sangha would be of great benefit for Nyom. Not ease to find possibility to make merits, yet surely devotion is also one.
 

Mohan Gnanathilake

October 31, 2018, 12:59:52 PM
Sehr ehrwürdiger Samanera Johann,

Dhamma Grüβe an Sie aus Sri Lanka!

Mohan Barathi Gnanathilake





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