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Topic Summary

Posted by: Johann
« on: July 16, 2017, 02:19:12 PM »



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Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Puttamansa Sutta: Eines Sohn's Fleisch

In Sāvatthi... "Da sind diese vier Nahrungen für die Aufrechterhaltung von Lebewesen, welche ins Bestehen gekommen sind, oder zur Unterstützung jener, auf der Suche nach einem Platz, um Geburt zu nehmen. Welche vier? Körperliche Nahrung, grob oder verfeinert, Berührung als die zweite, Absicht des Verstandes die dritte und Wahrnehmung (Bewußstsein) die vierte. Dieses sind die vier Nahrungen für die Aufrechterhaltung von Lebewesen, welche ins Bestehen gekommen sind, oder zur Unterstützung jener, auf der Suche nach einem Platz, um Geburt zu nehmen.

"Und wie ist körperliche Nahrung zu erachten? Angenommen ein Paar, Ehrmann und Ehrfrau, kargenProviant nehmend, wären daran durch eine Wüste zu reisen. Mit ihnen wäre deren einziger Babysohn, geliebt und anziehend. Dann würde der karge Proviant des Paares, durch die Wüste reisend, aufgebraucht werden und erschopft sein, während da immer noch eine Strecke an Wüste zu queren wäre. Der Gedanke würde ihnen aufkommen: 'Unser karger Proviant ist aufgebraucht und erschöpft, während da immer noch eine Strecke an Wüste zu queren ist. Was wenn wir diesen unseren einzigen Babysohn, geliebt und anziehend, töten und getrocknetes Fleisch und Dörrfleisch machen würden, an dem Fleisch unseres Sohnes kauend, würden zumindest zwei von uns den Weg durch die Wüste machen. Sonst würden alle drei von uns umkommen.' So würden sie deren einzigen Babysohn, geliebt und anziehend, töten und getrocknetes Fleisch und Dörrfleisch machen. Während das Fleisch deren einzigen Sohn essend, würden sie sich auf die Brust schlagen, [weinend]: "Wohin bist du gegangen, unser einziger Babysohn? Wohin bist du gegangen, unser einziger Babysohn?' Nun was denkt Ihr, Bhikkhus: Würde das Paar die Speise verspielt und zum Berauschen, für das Anlegen von Masse, oder zur Verschönerung essen?

"Nein, Herr."

"Würden sie die Speise einfach zum Zwecke essen, um es durch die Wüste zu schaffen?"

"Ja, Herr."

"In selber Weise, sage ich Euch, ist die Nahrung von körperlicher Speise zu erachten. Wenn körperliche Speise durchschaut ist, ist Begierde nach den fünf Strängen der Sinnlichkeit durchschaut. Wenn Begierde nach den fünf Strängen der Sinnlichkeit durchschaut ist, ist da keine Fessel gebunden, aufgrund welcher ein Schüler der Noblen nochmal in diese Welt zurückkommen würde.

"Und wie ist die Nahrung von Berührung zu erachten? Angenomme eine enthäutete Kuh würde an eine Wand lehnend stehen. Die in der Wand lebenden Kreaturen würden an ihr nagen. Wenn sie an einen Baum lehnend stehen würde, würden die im Baum lebenden Kreaturen an ihr nagen. Wenn sie Wasser ausgesetzt stehen würde, würden die im Wasser lebenden Kreaturen an ihr nagen. Wenn sie der Luft ausgesetzt stehen würde, würden die in der Luft lebenden Kreaturen an ihr nagen. Was auch immer ausgesetzt die enthäutete Kuh stehen würde, würden die Kreaturen, dort lebend, an ihr nagen. Auf selbe Weise, sage ich Euch, ist Nahrung der Berührens zu erachten. Wenn die Nahrung des Berührens durchschaut ist, sind die drei Empfindungen [wohl, weh, weder-wohl-noch-weh] durchschaut. Wenn diese drei Empfindungen durchschaut sind, sage ich Euch, ist da für einen Schüler der Noblen nichts mehr weiter zu tun.

"Und wie ist die Nahrung der Absicht des Verstandes zu erachten? Angenommen da wäre eine Grube voller glühender Kohle, tiefer als eines Mannes Große, voller Kohle, die weder brennt noch raucht, und ein Mann würde einherkommen, Leben liebend, Tod hassend, Wohl liebend, Schmerz verabscheuend, und zwei starke Männer würden ihn, bei den Armen gepackt, zu der Kohlengrube schleppen. Weit weg zu kommen, wäre des Manns Absicht, weit weg wäre sein Wunsch, weit weg wäre sein Bestreben. Warum ist das? Weil er erkennen würde: 'Wenn ich in die Grube voller Kohle falle, würde ich, aus dieser Ursache, zu Tode kommen, oder zu todesgleichem Schmerz.' In selber Weise, sage ich Euch, ist die Absicht des Verstandes zu erachten. Wenn die Nahrung von Absicht des Verstandes durchschaut ist, sind die drei Formen des Verlangens [nach Sinnlichkeit, nach Werden und nach Nicht-Werden] durchschaut. Wenn die drei Formen des Verlangens durchschaut sind, sage ich Euch, ist da für einen Schüler der Noblen nichts mehr weiter zu tun.

"Und wie ist die Nahrung der Wahrnehmung (Bewußtsein) zu erachten? Angenommen das sie, einen Dieb verhaftet, einen Kriminellen, ihn dem König vorführen würden: 'Dieses ist ein Dieb, ein Krimineller für Euch, Eure Majestät. Verhängt was auch immer für Bestrafung Ihr wünscht.' So würde der König sagen: 'Geht, Männer, beschießt ihn am Morgen mit einhundert Speeren. So würden sie ihn am Morgen mit einhunder Speeren beschießen. Dann würde der König zu Mittag sagen: 'Männer, wie ergeht es dem Mann?' 'Noch immer am Leben, Eure Majestät.' So würde der König sagen: 'Geht, Männer, beschießt ihn zu Mittag mit einhunder Speeren.' So würden sie ihn zu Mittag mit einhundert Speeren beschießen. Dann wurde der König am Abend sagen: 'Männer, wie ergeht es dem Mann?' 'Noch immer am Leben, Eure Majestät.' So würde der König sagen: 'Geht, Männer, und beschießt ihn am Abend mit einhundert Speeren.' So würden sie ihn am Abend mit einhundert Sperren beschießen. Nun, was denkt Ihr, Bhikkhus: Würde der Mann, beschossen von dreihundert Speeren am Tag, Schmerz und Qual, aus dieser Ursache, erfahren?"

"Selbst wenn er nur mit einhundert Speeren beschossen werden würde, Herr, würde er, aus dieser Ursache, Schmerz und Qual erfahren, nicht zu sprechen wenn von dreihundert Speeren.


"In der Selben Weise, sage ich Euch, Bhikkhus, ist die Nahrung von Wahrnehmung zu erachten. Wenn die Nahrung der Wahrnehmung durschaut ist, sind Geist und Gegenstand (Name und Form) durchschaut. Wenn Geist und Gegenstand durchschaut sind, sage ich Euch, ist da für einen Schüler der Noblen nichts mehr weiter zu tun.


Siehe auch: SN 12.11; SN 12.12; SN 12.31; SN 12.64; AN 10.27; Die vier Nährmittel des Lebens, vom Ehrw. Nyanaponika Thera.




[centerPuttamansa Sutta: A Son's Flesh[/center]

At Savatthi... "There are these four nutriments for the maintenance of beings who have come into being or for the support of those in search of a place to be born. Which four? Physical food, gross or refined; contact as the second, intellectual intention the third, and consciousness the fourth. These are the four nutriments for the maintenance of beings who have come into being or for the support of those in search of a place to be born.

"And how is physical food to be regarded? Suppose a couple, husband & wife, taking meager provisions, were to travel through a desert. With them would be their only baby son, dear & appealing. Then the meager provisions of the couple going through the desert would be used up & depleted while there was still a stretch of the desert yet to be crossed. The thought would occur to them, 'Our meager provisions are used up & depleted while there is still a stretch of this desert yet to be crossed. What if we were to kill this only baby son of ours, dear & appealing, and make dried meat & jerky. That way — chewing on the flesh of our son — at least the two of us would make it through this desert. Otherwise, all three of us would perish.' So they would kill their only baby son, loved & endearing, and make dried meat & jerky. Chewing on the flesh of their son, they would make it through the desert. While eating the flesh of their only son, they would beat their breasts, [crying,] 'Where have you gone, our only baby son? Where have you gone, our only baby son?' Now what do you think, monks: Would that couple eat that food playfully or for intoxication, or for putting on bulk, or for beautification?"

"No, lord."

"Wouldn't they eat that food simply for the sake of making it through that desert?"

"Yes, lord."

"In the same way, I tell you, is the nutriment of physical food to be regarded. When physical food is comprehended, passion for the five strings of sensuality is comprehended. When passion for the five strings of sensuality is comprehended, there is no fetter bound by which a disciple of the noble ones would come back again to this world.

"And how is the nutriment of contact to be regarded? Suppose a flayed cow were to stand leaning against a wall. The creatures living in the wall would chew on it. If it were to stand leaning against a tree, the creatures living in the tree would chew on it. If it were to stand exposed to water, the creatures living in the water would chew on it. If it were to stand exposed to the air, the creatures living in the air would chew on it. For wherever the flayed cow were to stand exposed, the creatures living there would chew on it. In the same way, I tell you, is the nutriment of contact to be regarded. When the nutriment of contact is comprehended, the three feelings [pleasure, pain, neither pleasure nor pain] are comprehended. When the three feelings are comprehended, I tell you, there is nothing further for a disciple of the noble ones to do.

"And how is the nutriment of intellectual intention to be regarded? Suppose there were a pit of glowing embers, deeper than a man's height, full of embers that were neither flaming nor smoking, and a man were to come along — loving life, hating death, loving pleasure, abhorring pain — and two strong men, having grabbed him by the arms, were to drag him to the pit of embers. To get far away would be that man's intention, far away would be his wish, far away would be his aspiration. Why is that? Because he would realize, 'If I fall into this pit of glowing embers, I will meet with death from that cause, or with death-like pain.' In the same way, I tell you, is the nutriment of intellectual intention to be regarded. When the nutriment of intellectual intention is comprehended, the three forms of craving [for sensuality, for becoming, and for non-becoming] are comprehended. When the three forms of craving are comprehended, I tell you, there is nothing further for a disciple of the noble ones to do.

"And how is the nutriment of consciousness to be regarded? Suppose that, having arrested a thief, a criminal, they were to show him to the king: 'This is a thief, a criminal for you, your majesty. Impose on him whatever punishment you like.' So the king would say, 'Go, men, and shoot him in the morning with a hundred spears.' So they would shoot him in the morning with a hundred spears. Then the king would say at noon, 'Men, how is that man?' 'Still alive, your majesty.' So the king would say, 'Go, men, and shoot him at noon with a hundred spears.' So they would shoot him at noon with a hundred spears. Then the king would say in the evening, 'Men, how is that man?' 'Still alive, your majesty.' So the king would say, 'Go, men, and shoot him in the evening with a hundred spears.' So they would shoot him in the evening with a hundred spears. Now what do you think, monks: Would that man, being shot with three hundred spears a day, experience pain & distress from that cause?"

"Even if he were to be shot with only one spear, lord, he would experience pain & distress from that cause, to say nothing of three hundred spears."

"In the same way, I tell you, monks, is the nutriment of consciousness to be regarded. When the nutriment of consciousness is comprehended, name & form are comprehended. When name & form are comprehended, I tell you, there is nothing further for a disciple of the noble ones to do."

See also: SN 12.11; SN 12.12; SN 12.31; SN 12.64; AN 10.27; The Four Nutriments of Life by Nyanaponika Thera.


Posted by: Johann
« on: July 15, 2017, 11:39:20 AM »


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Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Nadi Sutta: Der Fluß

In Sāvatthi. Dort sprach der Befreite: "Bhikkhus, angenommen da wäre ein Fluß, von den Bergen herab fließend, weit verlaufend, seine Strömung flink, alles mit sich nehmend, und, an beiden Ufern besitzend, würden Kasa-Gräser, Kusa-Gräser, Schilf,  Birana-Gräser und Bäume wachsen. Dann wurde ein Mann, weggeschwämmt vom Strom, Halt an den Kasa-Gräsern ergreifen, aber diese würden abreißen, und so, aus dieser Ursache, würde er zum Unglück konmen. Er würde Halt an den Kusa-Gräsern ergeifen... dem Schilf... den Birana-Gräsern... den Bäumen ergreifen, und so, aus dieser Ursache, würde er zum Unglück kommen.

"In selber Weise ist da der Fall, in dem eine uneingewiesene Allerweltsperson, die keinen Bezug zu den Noblen hat, nicht gutversiert oder diszipliniert in deren Dhamma ist; die keinen Bezug zu Menschen von Rechtschaffenheit hat, nicht gutversiert oder diszipliniert in deren Dhamma ist, Form (Körper), als das Selbst seiend erachtet, oder das Selbst als Form besitzend, oder Form als im Selbst, oder das Selbst als in Form. Diese Form reißt von ihm ab, und so, aus dieser Ursache, würde er zum Unglück kommen.

"Er erachtet Empfindung (Gefühl) als das Selbst seiend, oder das Selbst als Empfindung besitzend, oder Empfindung als im Selbst, oder Selbst als in Empfindung. Diese Empfindung reißt ab von ihm, und so, aus dieser Ursache, würde er zum Unglück kommen.

"Er erachtet Vorstellung (Erinnerung) als das Selbst seiend, oder das Selbst als Vorstellung besitzend, oder Vorstellung als im Selbst, oder das Selbst in Vorstellung. Diese Vorstellung reißt ab von ihm, und so, aus dieser Ursache, würde er zum Unglück kommen.

"Er erachtet (geistige) Gestaltungen (Erzeugnisse) als das Selbst seiend, oder das Selbst als Gestaltungen besitzend, oder Gestaltungen als im Selbst, oder das Selbst in Gestaltungen. Diese Gestaltungen reißen ab von ihm, und so, aus dieser Ursache, würde er zum Unglück kommen.

"Er erachtet (Für)wahrnehmung (Bewußtsein) als das Selbst seiend, oder das Selbst als Wahrnehmung besitzend, oder Wahrnehmung als im Selbst, oder Selbst als in Wahrnehmung. Diese Wahrnehmung reißt von ihm ab, und so, aus dieser Ursache, würde er zum Unglück kommen.

"Was denkt Ihr, Bhikkhus, ist Form beständig oder unbeständig?"

"Unbeständig, Herr."

"Und ist jenes, welches unbeständig ist, entspannungsreich oder streßreich?"

"Streßreich, Herr."

"Und ist es passend jenes, was unbeständig, streßreich, Gegenstand der Veränderung ist, als: 'Dieses ist mein. Dieses ist meine Selbst. Das ist was ich bin', zu erachten?"

Nein, Herr."

"...Ist Empfindung beständig oder unbeständig?"

"Unbeständig, Herr."...

"...Ist Vorstellung beständig oder unbeständig?"

"Unbeständig, Herr."...

"...Sind Gestaltungen beständig oder unbeständig?"

"Unbeständig, Herr."...


"Was denkt Ihr, Bhikkhus, ist Wahrnehnung beständig oder unbeständig?"

"Unbeständig, Herr."

"Und ist jenes, welches unbeständig ist, entspannungsreich oder streßreich?"

"Streßreich, Herr."

"Und ist es passend, jenes das unbeständig, streßreich, Gegenstand der Veränderung ist, als: 'Diese ist mein. Dieses ist mein Selbst. Dieses ist, was ich bin.', zu erachten?"

"Nein, Herr."

"So, Bhikkhus, ist jede Form, welche auch immer, die vergangen, zukünftig oder gegenwärtig ist; innerlich oder äußerlich; vordergründig oder unscheinbar; gewöhnlich oder erhaben; jede Form, so zu sehen, mit rechter Einsicht, wie sie tatsächlich ist, als: 'Dieses ist nicht mein. Dieses ist nicht mein Selbst. Dieses ist nicht was ich bin.'

"Jede Empfindung, welche auch immer...

"Jede Vorstellung, welche auch immer...

"Jegliche Gestaltungen, welche auch immer...

"Jede Wahrnehmung, welche auch immer, die vergangen, zukünftig oder gegenwärtig ist; innerlich oder äußerlich, vordergründig oder unscheinbar; gewöhnlich oder erhaben; jede Wahrnehmung, so zu sehen, mit rechter Einsicht, wie sie tatsächlich ist, als: 'Dieses ist nicht mein. Dieses ist nicht mein Selbst. Dieses ist nicht was ich bin.'

"So sehend wächst der guteingewiesene Schüler der Noblen, entzaubert von Form, entzaubert von Empfindung, entzaubert von Vorstellung, entzaubert von Gestaltungen, entzaubert von Wahrnehmung. Entzaubert wird er Nichtbegehrlich. Durch Nichtbegehren, ist er völlig befreit. Mit völliger Befreiung ist das Wissen: 'Völlig befreit.' Er erkennt, das: 'Geburt ist beendet, das Heilige Leben erfüllt, die Aufgabe getan. Da ist nichts weiter für diese Welt.'"




Nadi Sutta: The River

At Savatthi. There the Blessed One said, "Monks, suppose there were a river, flowing down from the mountains, going far, its current swift, carrying everything with it, and — holding on to both banks — kasa grasses, kusa grasses, reeds, birana grasses, & trees were growing. Then a man swept away by the current would grab hold of the kasa grasses, but they would tear away, and so from that cause he would come to disaster. He would grab hold of the kusa grasses... the reeds... the birana grasses... the trees, but they would tear away, and so from that cause he would come to disaster.

"In the same way, there is the case where an uninstructed, run-of-the-mill person — who has no regard for noble ones, is not well-versed or disciplined in their Dhamma; who has no regard for men of integrity, is not well-versed or disciplined in their Dhamma — assumes form (the body) to be the self, or the self as possessing form, or form as in the self, or the self as in form. That form tears away from him, and so from that cause he would come to disaster.

"He assumes feeling to be the self, or the self as possessing feeling, or feeling as in the self, or the self as in feeling. That feeling tears away from him, and so from that cause he would come to disaster.

"He assumes perception to be the self, or the self as possessing perception, or perception as in the self, or the self as in perception. That perception tears away from him, and so from that cause he would come to disaster.

"He assumes (mental) fabrications to be the self, or the self as possessing fabrications, or fabrications as in the self, or the self as in fabrications. Those fabrications tear away from him, and so from that cause he would come to disaster.

"He assumes consciousness to be the self, or the self as possessing consciousness, or consciousness as in the self, or the self as in consciousness. That consciousness tears away from him, and so from that cause he would come to disaster.

"What do you think, monks — Is form constant or inconstant?"

"Inconstant, lord."

"And is that which is inconstant easeful or stressful?"

"Stressful, lord."

"And is it fitting to regard what is inconstant, stressful, subject to change as: 'This is mine. This is my self. This is what I am'?"

"No, lord."

"...Is feeling constant or inconstant?"

"Inconstant, lord."...

"...Is perception constant or inconstant?"

"Inconstant, lord."...

"...Are fabrications constant or inconstant?"

"Inconstant, lord."...

"What do you think, monks — Is consciousness constant or inconstant?"

"Inconstant, lord."

"And is that which is inconstant easeful or stressful?"

"Stressful, lord."

"And is it fitting to regard what is inconstant, stressful, subject to change as: 'This is mine. This is my self. This is what I am'?"

"No, lord."

"Thus, monks, any form whatsoever that is past, future, or present; internal or external; blatant or subtle; common or sublime; far or near: every form is to be seen as it actually is with right discernment as: 'This is not mine. This is not my self. This is not what I am.'

"Any feeling whatsoever...

"Any perception whatsoever...

"Any fabrications whatsoever...

"Any consciousness whatsoever that is past, future, or present; internal or external; blatant or subtle; common or sublime; far or near: every consciousness is to be seen as it actually is with right discernment as: 'This is not mine. This is not my self. This is not what I am.'

"Seeing thus, the well-instructed disciple of the noble ones grows disenchanted with form, disenchanted with feeling, disenchanted with perception, disenchanted with fabrications, disenchanted with consciousness. Disenchanted, he becomes dispassionate. Through dispassion, he is fully released. With full release, there is the knowledge, 'Fully released.' He discerns that 'Birth is ended, the holy life fulfilled, the task done. There is nothing further for this world.'"


Posted by: Johann
« on: July 14, 2017, 06:58:56 AM »

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Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Rāja Sutta - Der Herrscher

In Sāvatthi. Dort sprach der Befreite: "Bhikkhus, auch wenn ein weltdrehender Herrscher, die unantastbare Herrschaft über die vier Kontinente ausgeübt habend, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, an gutem Bestimmungort wiedererscheint, den himmlischen Reich, im Gefolge der Devas der Dreiunddreißig, und sich dort im Nandans-Hain erfreut, umgeben von einem Geleit von Nymphen, versorgt und bestückt mit den fünf Strängen von himmlichem Sinnersvergnügen, ist er , weil er nicht mit vier Qualitäten bestückt ist, nicht befreit von [der Möglichkeit, zu fallen in die] Hölle, nicht befreit vom Tierschoß, nicht befreit vom Reich der Hungrigen Schatten, nicht befreit von der Ebene der Entbehrung, den schlechten Bestimmungorten, den niedrigen Reichen.

"Und trotz dem ein Schüler der Noblen von Brocken an Almosenspeise auslebt und Lumpenroben trägt, ist er, weil er mit vier Qualitäten bestückt ist, befreit von Hölle, befreit vom Tierschoß, befreit vom Reich der Hungrigen Schatten, befreit von der Ebene der Entbehrung, den schlechten Bestimmungsorten, den niedrigen Reichen.

"Und was sind die vier? Da ist der Fall, das ein Schüler der Noblen bestückt mit abgesichertem Vertrauen in den Erwachten ist: 'Wahrlich, der Befreite ist würdig und rechtens Selbsterwacht, vollkommen in Wissen und Verhalten, gutgegangen, ein Kenner im Bezug auf die Welt, unübertroffener Ausbildner jener Leute, die bereit zum Zämen sind, der Lehrer von himmlischen und menschlichen Wesen, erwacht, gesegnet.'

"Er/Sie ist bestückt mit abgesichertem Vertrauen in das Dhamma: 'Das Dhamma ist gutdargelegt vom Befreiten, zu sehen im Hier-und-Jetzt, zeitlos, zur Prüfung einladend, vom Weisen für sich selbst zu verwirklichen.'

"Er/Sie ist bestückt mit abgesichertem Vertrauen in die Sangha: 'Die Sangha des Befreitens Schüler, die gut ausgeübt haben... die geradewegs vorwärts ausgeübt haben... die methodisch ausgeübt haben... die meisterhaft ausgeübt haben, mit anderen Worten die vier Arten von Noblen Schülern, wenn als Paare genommen, die acht wenn als Einzelperson[1], diese sind die Sangha des Befreiten, würdig des Respekts, ein unvergleichliches Feld der Verdienste für die Welt.'

"Er/Sie ist bestückt mit Tugend, die ansprechend für die Noblen ist: unzerrissen, ungebrochen, unbefleckt, ungemustert, befreiend, gelobt von den Weisen, makellos, zu Konzentration führend.

"Er/Sie ist mit diesen vier Qualitäten bestückt.[2]

"Und gegenüber dem Erlangen der vier Kontinente und dem Erlangen dieser vier Qualitäten, ist das Erlangen der vier Kontinente nicht einem Sechzehntel gleich dem Erlangen dieser vier Qualitäten."[3]
Raja Sutta: The Emperor

At Savatthi. There the Blessed One said, "Monks, even though a wheel-turning emperor, having exercised sovereign lordship over the four continents, on the break-up of the body, after death, reappears in the good destination, the heavenly world, in the company of the devas of the Thirty-three, and enjoys himself there in the Nandana grove, surrounded by a consort of nymphs, supplied and endowed with the five strings of heavenly sensual pleasure, still — because he is not endowed with four qualities — he is not freed from [the possibility of going to] hell, not freed from the animal womb, not freed from the realm of hungry shades, not freed from the plane of deprivation, the bad destinations, the lower realms.

"And even though a disciple of the noble ones lives off lumps of alms food and wears rag-robes, still — because he is endowed with four qualities — he is freed from hell, freed from the animal womb, freed from the realm of hungry shades, freed from the plane of deprivation, the bad destinations, the lower realms.

"And what are the four? There is the case where the disciple of the noble ones is endowed with verified confidence in the Awakened One: 'Indeed, the Blessed One is worthy and rightly self-awakened, consummate in knowledge & conduct, well-gone, an expert with regard to the world, unexcelled as a trainer for those people fit to be tamed, the Teacher of divine & human beings, awakened, blessed.'

"He/she is endowed with verified confidence in the Dhamma: 'The Dhamma is well-expounded by the Blessed One, to be seen here & now, timeless, inviting verification, pertinent, to be realized by the wise for themselves.'

"He/she is endowed with verified confidence in the Sangha: 'The Sangha of the Blessed One's disciples who have practiced well...who have practiced straight-forwardly...who have practiced methodically...who have practiced masterfully — in other words, the four types of noble disciples when taken as pairs, the eight when taken as individual types[4] — they are the Sangha of the Blessed One's disciples: worthy of gifts, worthy of hospitality, worthy of offerings, worthy of respect, the incomparable field of merit for the world.'

"He/she is endowed with virtues that are appealing to the noble ones: untorn, unbroken, unspotted, unsplattered, liberating, praised by the wise, untarnished, leading to concentration.

"He/she is endowed with these four qualities.[5]

"And between the gaining of the four continents and the gaining of these four qualities, the gaining of the four continents is not equal to one sixteenth of the gaining of these four qualities."[6]
 1. Die vier Paare sind (1) die Person auf dem Pfad zum Stromgewinn, die Person, die Frucht des Stromgewinns erfahrend; (2) die Person am Pfad zur Einmalwiederkehr, die Person, die Frucht der Einmalwiederkehr erfahrend; (3) die Person am Pfad zur Nichtwiederkehr, die Person, die Frucht der Nichtwiederkehr erfahrend; (4) die Person auf dem Pfad zur Arahatschaft, die Person, die Frucht der Arahatschaft erfahrend. Die acht Einzelpersonen sind die acht Arten, diese vier Paare formend.
 2. Diese vier Qualitäten, die Faktoren des Stromeintritts, beschreiben die Person, welche die erste der vier Ebenen des Erwachens erlangt hat.
 3. Dhp 178 versorgt mit dem, was wie eine Zusammenfassung dieses letzten Paragraphens erscheint:
Alleinige Dominanz über die Erde,
in den Himmel eingegen,
Herrschaft über alle Welten:
   die Frucht des Stromeintitts
   dieses übertrifft.
 4. The four pairs are (1) the person on the path to stream-entry, the person experiencing the fruit of stream-entry; (2) the person on the path to once-returning, the person experiencing the fruit of once-returning; (3) the person on the path to non-returning, the person experiencing the fruit of non-returning; (4) the person on the path to arahantship, the person experiencing the fruit of arahantship. The eight individuals are the eight types forming these four pairs.
 5. These four qualities — the factors of stream-entry — characterize the person who has attained the first of the four levels of awakening.
 6. Dhp 178 provides what would appear to be a verse summary of this last paragraph:

Sole dominion over the earth,
going to heaven,
lordship over all worlds:
   the fruit of stream-entry
   excels them.
Posted by: Johann
« on: July 14, 2017, 02:12:28 AM »

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Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Assutavā Sutta: Uneingewiesen (Unbelehrt) (1)

Ich habe gehört, daß der Befreite zu einer Begebenheit nahe Sāvatthi, in Jetas Hain, Anāthapiṇḍikassas Kloster, verweilte. Dort richtete er sich an die Bhikkhus: "Bhikkhus, eine uneingewiesene Allerweltsperson mag entzaubert gegenüber diesem Körper, zusammengesetzt aus den vier großen Elementen, werden, mag ernüchtert gegenüber ihn werden, mag Befreiung von ihm erlangen. Warum ist das? Weil Wachsen und Dahinschwinden, das Aufnehmen und Ablegen dieses Körpers, zusammengesetzt aus den vier großen Elementen, offenkundig ist.

"Aber gegenüber dem, was 'Geist', 'Verstand' oder 'Bewußstsein/Wahrnehmung' genannt wird, ist die uneingewiesene Allerweltsperson unfähig entzaubert zu werden, unfähig dem gegenüber ernüchtet zu werden, unfähig Befreiung davon zu erlangen. Warum ist das? Für lange Zeit wurde es von der uneingewiesenen Allerweltsperson als: 'Dieses bin ich, das ist mein Selbst, das ist was ich bin', genoßen, angenommen und ergriffen. So ist die uneingewiesene Allerweltsperson unfähig entzaubert davon zu werden, unfähig dem gegenüber zu ernüchtern, unfähig davon Befreiung zu erlangen.

"Es wäre besser, für die uneingewiesene Allerweltsperson, den Körper, zusammengesetzt aus den vier großen Elementen, als das Selbst zu halten, als den Geist. Warum ist das? Weil dieser Körper, zusammengesetzt aus den vier großen Elementen, als für ein Jahr, zwei Jahre, drei, vier, fünf, zehn, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig, einhundert Jahre und mehr bestehend, angesehen wird. Aber was 'Geist', 'Verstand' oder 'Bewußtsein/Wahrnehmung' genannt wird, kommt bei Tag und bei Nacht als ein Ding auf, und vergeht als ein anderes. Gerade so wie ein Affe, durch der Wälder Wildnis schwingt, einen Ast ergreift. Von ihn ablassend, er einen anderen Ast ergreift. Von diesem ablassend, er einen anderen Ast ergreift. Von diesem ablassend, er einen anderen Ast ergreift. In selber Weise kommt das was 'Geist', 'Verstand' oder 'Bewußtsein/Wahrnehmung genannt wird, bei Tag und bei Nacht, als ein Ding auf, und vergeht als ein anderes.

"Der eingewiesene Schüler der Noblen [jedoch], nimmt sich genau dort, umsichtig und passend, dem bedingten Mitaufkommen an:

"'Wenn dieses ist, ist jenes.

"'Mit dem Aufkommen von diesem, kommt das Aufkommen von jenem.

"'Wenn dieses nicht ist, ist jenes nicht.

"'Mit der Beendigung von diesem, kommt Beendigung von jenem.

"'In anderen Worten:

"'Von Unwissenheit als Bedingung, kommen Gestaltungen.

"'Von Gestaltungen als Bedingung, kommt Bewußtsein/Wahrnehmung.

"'Von (Für)wahrnehmung als Bedingung, kommt Geist-und-Gegenstand (Name-und-Form).

"'Von Geist-und-Gegenstand als Bedingung, kommt der Sechssinnesträger.

"'Von Sechssinnesträger als Bedingung, kommt Berührung.

"'Von Berührung als Bedingung, kommt Empfindung.

"'Von Empfindung als Bedingung, kommt Verlangen.

"'Von Verlangen als Bedingung, kommt Festhalten/Unterhalt.

"'Von Festhalten/Unterhalt als Bedingung, kommt Werden.

"'Von Werden als Bedingung, kommt Geburt.

"'Von Geburt als Bedingung, kommt dann Altern und Tod, Kummer, Wehklage, Schmerz, Bedrängnis und Verzweiflung ins Spiel. So ist die Entstehung dieser gesamten Masse an Leiden und Streß.

"'Nun, mit dem rückstandslosen Schwinden und Beenden von eben dieser Unwissenheit, kommt die Beeendigung von Gestaltungen. Von der Beendigung von Gestaltungen, kommt die Beendigung von Wahrnehmung. Von der Beendigung von Wahrnehmung, kommt die Beendigung von Geist-und-Gegenstand. Von der Beendigung von Geist-und-Gegenstand, kommt die Beendigung von Sechssinnesträger. Mit Beendigung von Sechssinnesträger, kommt die Beendigung von Berührung. Mit der Beendigung von Berührung, kommt die Beendigung von Empfindung. Mit der Beendigung von Empfindung, kommt die Beendigung von Verlangen. Mit der Beendigung von Verlangen, kommt die Beendigung von Festhalten/Unterhalt. Mit der Beendigung von Festhalten/Unterhalt, kommt die Beendigung von Werden. Mit der Beendigung von Werden, dann, Altern und Tod, Kummer, Wehklage, Schmerz, Bedrängnis und Verzweiflung, alles endet. So ist die Beendigung dieser gesamten Masse von Leiden und Streß.

"So sehend, gerät der eingewiesene Schüler der Noblen entzaubert gegenüber Form, entzaubert gegenüber Empfingung, entzaubert gegenüber Vorstellung, entzaubert gegenüber Gestaltungen, entzaubert gegenüber Bewußtsein/Wahrnehmung.[1] Entzaubert wird er Unbegehrlich. Durch Nichtbegehren, ist er vollkommen befreit. Mit völliger Befreiung, ist da das Wissen 'Völlig befreit'. Er erkennt das: 'Geburt ist beendet, das Heilige Leben erfüllt, die Aufgabe getan. Da ist nichts weiter für diese Welt.'"


Siehe auch: SN 12.2; SN 22.5 .




Assutavā Sutta: Uninstructed (1)

I have heard that on one occasion the Blessed One was staying near Savatthi in Jeta's Grove, Anathapindika's monastery. There he addressed the monks, "Monks, an uninstructed run-of-the-mill person might grow disenchanted with this body composed of the four great elements, might grow dispassionate toward it, might gain release from it. Why is that? Because the growth & decline, the taking up & putting down of this body composed of the four great elements are apparent. Thus the uninstructed run-of-the-mill person might grow disenchanted, might grow dispassionate, might gain release there.

"But as for what's called 'mind,' 'intellect,' or 'consciousness,' the uninstructed run-of-the-mill person is unable to grow disenchanted with it, unable to grow dispassionate toward it, unable to gain release from it. Why is that? For a long time this has been relished, appropriated, and grasped by the uninstructed run-of-the-mill person as, 'This is me, this is my self, this is what I am.' Thus the uninstructed run-of-the-mill person is unable to grow disenchanted with it, unable to grow dispassionate toward it, unable to gain release from it.

"It would be better for the uninstructed run-of-the-mill person to hold to the body composed of the four great elements, rather than the mind, as the self. Why is that? Because this body composed of the four great elements is seen standing for a year, two years, three, four, five, ten, twenty, thirty, forty, fifty, a hundred years or more. But what's called 'mind,' 'intellect,' or 'consciousness' by day and by night arises as one thing and ceases as another. Just as a monkey, swinging through a forest wilderness, grabs a branch. Letting go of it, it grabs another branch. Letting go of that, it grabs another one. Letting go of that, it grabs another one. In the same way, what's called 'mind,' 'intellect,' or 'consciousness' by day and by night arises as one thing and ceases as another.

"The instructed disciple of the noble ones, [however,] attends carefully & appropriately right there at the dependent co-arising:

"'When this is, that is.

"'From the arising of this comes the arising of that.

"'When this isn't, that isn't.

"'From the cessation of this comes the cessation of that.

"'In other words:

"'From ignorance as a requisite condition come fabrications.

"'From fabrications as a requisite condition comes consciousness.

"'From consciousness as a requisite condition comes name-&-form.

"'From name-&-form as a requisite condition come the six sense media.

"'From the six sense media as a requisite condition comes contact.

"'From contact as a requisite condition comes feeling.

"'From feeling as a requisite condition comes craving.

"'From craving as a requisite condition comes clinging/sustenance.

"'From clinging/sustenance as a requisite condition comes becoming.

"'From becoming as a requisite condition comes birth.

"'From birth as a requisite condition, then aging & death, sorrow, lamentation, pain, distress, & despair come into play. Such is the origination of this entire mass of stress & suffering.

"'Now from the remainderless fading & cessation of that very ignorance comes the cessation of fabrications. From the cessation of fabrications comes the cessation of consciousness. From the cessation of consciousness comes the cessation of name-&-form. From the cessation of name-&-form comes the cessation of the six sense media. From the cessation of the six sense media comes the cessation of contact. From the cessation of contact comes the cessation of feeling. From the cessation of feeling comes the cessation of craving. From the cessation of craving comes the cessation of clinging/sustenance. From the cessation of clinging/sustenance comes the cessation of becoming. From the cessation of becoming comes the cessation of birth. From the cessation of birth, then aging & death, sorrow, lamentation, pain, distress, & despair all cease. Such is the cessation of this entire mass of stress & suffering.'

"Seeing thus, the instructed disciple of the noble ones grows disenchanted with form, disenchanted with feeling, disenchanted with perception, disenchanted with fabrications, disenchanted with consciousness.[2] Disenchanted, he becomes dispassionate. Through dispassion, he is fully released. With full release, there is the knowledge, 'Fully released.' He discerns that 'Birth is ended, the holy life fulfilled, the task done. There is nothing further for this world.'"


See also: SN 12.2; SN 22.5.

 1. Die Besprechung, hier, schwänkt vom Rahmenbezug des bedingten Mitaufkommens, zu dem der fünf Ansammlungen. Es ist eine nützliche Übung diese zwei Lehren gegenpber zu stellen, und ein guter Platz um diese Übung zu beginnen ist in SN 12.2 .
 2. The discussion here shifts from the framework of dependent co-arising to that of the five aggregates. It's a useful exercise to relate the two teachings, and a good place to start this exercise is with SN 12.2.
Posted by: Johann
« on: July 14, 2017, 01:49:52 AM »


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Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Brahmana Sutta: Zwei Brahmanen

Da gingen zwei Brahmanenkosmologen zum Befreiten, und mit Ankunft, tauschten sie zuvorkommende Grüße mit ihm aus. Nach den Austausch von freundlichen Grüßen und Höflichkeiten, setzten sie sich an eine Seite. Als sie dort saßen, sprachen sie zum Befreiten: "Meister Gotama, Purana Kassapa, allwissend, allsehend, behauptet erschöpfendes Wissen und Vision: 'Gleich ob ich stehe oder gehe, wach oder schlafend, ist fortwährendes, nichtschwankendes Wissen und Vision in mir eingerichtet.' Er sagt: 'Ich verweile in unendlichem Wissen, den endlichen/begrenzten Kosmos kennend und sehend.' Nun, Nigantha Nataputta, allwissend, allsehend, behauptet ebenfalls erschöpfendes Wissen und Vision: 'Gleich ob ich stehe oder gehe, wach oder schlafend, ist fortwährendes, nichtschwankendes Wissen und Vision in mir eingerichtet.' Er sagt: 'Ich verweile in unendlichem Wissen, den unendlichen/unbegrenzten Kosmos kennend und sehend.' Von diesen zwei Sprechern des Wissens, diesen beiden, die einander widersprechen, welcher erzählt die Wahrheit und welcher lügt?"

Genug Brahmanen. Legt diese Frage zur Seite. Ich werde Euch das Dhamma lehren. Hört zu, und gebt gut Acht. Ich werde sprechen."

"Ja, Herr", erwiderten die Brahmanen dem Befreiten, und der Befreite sprach: "Angenommen da würden vier Männer in den vier Richtungen stehen, bestückt mit erhabener Flinkheit und Schritt. Wie eines starken Bogenschützens, gutgeübt, eine geübende Hand, ein geübter Scharfschütze, einen leichten Pfeil über den Schatten einer Palme hinaus schießend: So wäre die Flinkheit, mit der diese bestückt wären. Der Mann in der Ostrichtung stehend, würde sagen: 'Ich, im Gehen, werde das Ende des Kosmos erreichen.' Er, mit einhundert Jahren Leben, einhundert Jahresspannen, würde einhundert Jahre reisend verbringen, abseits von der Zeit, verbracht mit Essen, Drinken, Kauen und Schmecken, Urinieren und Darmentleeren und Schlafen um Müdigkeit zu bekämpfen, doch ohne das Ende des Kosmos zu erreichen, wurde er auf dem Weg sterben. [Gleich mit den Männern, in der West-, Süd- und Nordrichtung stehen] Warum ist das? Ich sage Euch, es ist nicht durch diese Art des Reisens, daß das Ende des Kosmos gekannt, gesehen oder erreicht wird. Aber im selben Zug sage ich Euch, daß da kein Endemachen des Leidens und Streß ist, ohne das Ende des Kosmos zu erreichen.

"Diese fünf Stränge der Sinnlichkeit, werden der Kosmos, in der Zucht der Noblen, genannt. Welche fünf? Formen, wahrnehmbar mit dem Auge, annehmlich, angenehm, bezaubernd, anreizend, Begierde fördernd, verführerisch; Klang, wahrnehmbar mit dem Ohr... Gerüche, wahrnehmbar mit der Nase... Geschmäcker, wahrnehmbar mit der Zunge... Berührungsempfingungen, wahrnehmbar mit dem Körper, annehmlich, angenehm, bezaubernd, anreizend, Begierde fördernd, verführerisch. Dieses sind die fünf Stränge, die in der Zucht der Noblen, Kosmos genannt werden.

"Da ist der Fall, das ein Bhikkhu, gut zurückgezogen von Sinnlichkeit, zurückgezogen von ungeschickten Qualitäten, in das erste Jhāna (Vertiefung/Konzentration) eintitt und verweilt: Verzücken und Wohl, geboren aus Zurückgezogenheit. Dies wird ein Bhikkhu genannt, der, an das Ende des Kosmos kommend, am Ende des Kosmos verweilt. Andere sagen von ihm: 'Er ist im Kosmos eingenommen; er ist dem Kosmos nicht entkommen.' Und auch ich sage von ihm: 'Er ist im Kosmos eingenommen; er ist dem Kosmos nicht entkommen.'

[Gleich mit dem zweiten, dritten und vierten Jhāna, und mit der Erlangung der Dimension von unendlichem Raum, dem unendlichen Bewußtsein, Nichtsheit und Weder-Vorstellung-noch-Nichtvorstellung.]


"Weiters, mit dem völligen Durchdringen der Dimension von Weder-Vorstellung-noch-Nichtvorstellung, tritt er in die Beendigung von Vorstellung und Empfingung ein und verweilt. Und [dieses] mit Einsicht gesehen habend, sind seine Gärungen völlig beended. Dieses wird ein Bhikkhu genannt, der, zum Ende des Kosmos kommend, am Ende des Kosmos verbleibt, über die Anhaftung/Festhalten im Kosmos gequert ist.

Siehe auch: AN 4.45




Brahmana Sutta: To Two Brahmans

Then two brahman cosmologists went to the Blessed One and, on arrival, exchanged courteous greetings with him. After an exchange of friendly greetings & courtesies, they sat to one side. As they were sitting there, they said to the Blessed One, "Master Gotama, Purana Kassapa — all-knowing, all-seeing — claims exhaustive knowledge & vision: 'Whether I am standing or walking, awake or asleep, continual, unflagging knowledge & vision is established within me.' He says, 'I dwell with infinite knowledge, knowing & seeing the finite cosmos.' Yet Nigantha Nataputta — all-knowing, all-seeing — also claims exhaustive knowledge & vision: 'Whether I am standing or walking, awake or asleep, continual, unflagging knowledge & vision is established within me.' He says, 'I dwell with infinite knowledge, knowing & seeing the infinite cosmos.' Of these two speakers of knowledge, these two who contradict each other, which is telling the truth, and which is lying?"

"Enough, brahmans. Put this question aside. I will teach you the Dhamma. Listen and pay close attention. I will speak."

"Yes, sir," the brahmans responded to the Blessed One, and the Blessed One said, "Suppose that there were four men standing at the four directions, endowed with supreme speed & stride. Like that of a strong archer — well-trained, a practiced hand, a practiced sharp-shooter — shooting a light arrow across the shadow of a palm tree: Such would be the speed with which they were endowed. As far as the east sea is from the west: Such would be the stride with which they were endowed. Then the man standing at the eastern direction would say, 'I, by walking, will reach the end of the cosmos.' He — with a one-hundred year life, a one-hundred year span — would spend one hundred years traveling — apart from the time spent on eating, drinking, chewing & tasting, urinating & defecating, and sleeping to fight off weariness — but without reaching the end of the cosmos he would die along the way. [Similarly with the men standing at the western, southern, & northern directions.] Why is that? I tell you, it isn't through that sort of traveling that the end of the cosmos is known, seen, or reached. But at the same time, I tell you that there is no making an end of suffering & stress without reaching the end of the cosmos.

"These five strings of sensuality are, in the discipline of the noble ones, called the cosmos. Which five? Forms cognizable via the eye — agreeable, pleasing, charming, endearing, fostering desire, enticing; sounds cognizable via the ear... aromas cognizable via the nose... flavors cognizable via the tongue... tactile sensations cognizable via the body — agreeable, pleasing, charming, endearing, fostering desire, enticing. These are the five strings of sensuality that, in the discipline of the noble ones, are called the cosmos.

"There is the case where a monk — quite secluded from sensuality, secluded from unskillful qualities — enters & remains in the first jhāna: rapture & pleasure born of seclusion, accompanied by directed thought & evaluation. This is called a monk who, coming to the end of the cosmos, remains at the end of the cosmos. Others say of him, 'He is encompassed in the cosmos; he has not escaped from the cosmos.' And I too say of him, 'He is encompassed in the cosmos; he has not escaped from the cosmos.'

[Similarly with the second, third, & fourth jhānas, and with the attainment of the dimensions of the infinitude of space, the infinitude of consciousness, nothingness, and neither perception nor non-perception.]

"Furthermore, with the complete transcending of the dimension of neither perception nor non-perception, he enters & remains in the cessation of perception & feeling. And, having seen [that] with discernment, his fermentations are completely ended. This is called a monk who, coming to the end of the cosmos, remains at the end of the cosmos, having crossed over attachment in the cosmos."

See also: AN 4.45


Posted by: Johann
« on: July 03, 2017, 09:44:05 AM »


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Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Lokayatika Sutta: Der Kosmologe

In Sāvatthi verweilend. Da ging der Brahmane Kosmologe[1] zum Befreiten, und mit Ankunft, tauschte er höfliche Grüße mit ihm aus. Nach dem Austasch von freundlichen Grüßen und Höflichkeiten, setzte er sich an eine Seite. Als er dort saß, sprach er zum Befreiten: "Nun, also, Meister Gotama, existiert alles?[2]"

"'Alles existiert', ist die senior Form der Kosmologie, Brahmane."

"Dann, Meister Gotama, existiert alles nicht?"

"'Alles existiert nicht', ist die zweite Form der Kosmologie, Brahmane."

"Dann ist alles eine Einsheit?"

"'Alles ist eine Einsheit', ist die dritte Form von Kosmologie, Brahmane."

"Dann ist alles eine Vielheit?"

"'Alles ist eine Vielheit', ist die vierte Form von Kosmologie, Brahmane. Diese beiden Extreme vermeidend, lehrt der Tathāgata das Dhamma über die Mitte: Von Unwissenheit, als eine erforderliche Bedinung, kommen Gestaltungen. Von Gestaltungen, als eine erforderliche Bedingung, kommt Erkennen (Bewußtsein). Von Erkennen, als eine eine erforderliche Bedingung, kommt Geist-und-Gegenstand (Körper). Von Geist-und-Gegenstand, als eine erforderliche Bedingung, kommt Sechssinnesträger. Von Sechssinnesträger, als erforderliche Bedingung, kommt Berührung. Von Berührung, als eine erforderliche Bedingung, kommt Empfingung. Von Empfindung, als erforderliche Bedingung, kommt Verlangen. Von Verlangen, als erforderliche Bedingung, kommt Ergreifen/Unterhalten. Von Ergreifen/Unterhalten, als erforderliche Bedingung, kommt Werden. Von Werden, als eine erforderliche Bedingung, kommt Geburt. Von Geburt, als erforderliche Bedingung, kommt dann Altern und Tod, Kummer, Wehklage, Schmerz, Bedrängnis und Verzweiflung ins Spiel. So ist der Ursprung dieser gesamten Masse an Streß und Leiden.

"Nun, mit dem rückstandslosen Schwinden und Enden von eben dieser Unwissenheit, kommt die Beendigung von Gestaltungen. Von Beendigung von Gestaltungen, kommt die Beendigung von Erkennen. Von Beendigung von Erkennen, kommt die Beendigung von Geist-und-Gegenstand. Von Beendigung von Geist-und-Gegenstand, kommt die Beendigung der Sechssinnesträger. Von Beendigung der Sechssinnesträger, kommt die Beendigung von Berührung. Von Beendigung von Berührung, kommt die Beendigung von Emfindung. Von Beendigung von Empfingung, kommt die Beendigung von Verlangen. Von Beendigung von Verlangen, kommt die Beendigung von Ergreifen/Unterhalten. Von Beendigung von Ergreifen/Unterhalten, kommt die Beendigung von Werden. Von Beendigung von Werden, kommt Beendigung von Geburt. Von Beendigung von Geburt, dann Altern und Tod, Kummer, Wehklage, Schmerz, Bedrängnis und Verzweiflung, das alles endet. So ist die Beendigung der gesamten Masse von Leiden und Streß."

"Hervorragend, Meister Gotama! Hervorragend! Gerade so als ob er etwas aufrichten würde, was umgedreht war, freilegen, was verborgen war, den Weg einem zeigen würde, der verloren war, oder eine Lampe ins Dunkle tragen, sodaß jene mit Augen Form sehen könnten, auf selbe Weise hat Meister Gotama, mit vielen Zeilen der Begründung, das Dhamma klar gemacht. Ich gehe zu Meister Gotama als Zuflucht, zum Dhamma und der Sangha der Mönche. Möge Meister Gotama sich meiner als Anhänger erinnern, der zu ihm als Zuflucht gegangen ist, von diesem Tag an, für ein Leben."




Lokayatika Sutta: The Cosmologist

Staying at Savatthi. Then a brahman cosmologist[3] went to the Blessed One and, on arrival, exchanged courteous greetings with him. After an exchange of friendly greetings & courtesies, he sat to one side. As he was sitting there, he said to the Blessed One, "Now, then, Master Gotama, does everything[4] exist?"

"'Everything exists' is the senior form of cosmology, brahman."

"Then, Master Gotama, does everything not exist?"

"'Everything does not exist' is the second form of cosmology, brahman."

"Then is everything a Oneness?"

"'Everything is a Oneness' is the third form of cosmology, brahman."

"Then is everything a Manyness?"

"'Everything is a Manyness' is the fourth form of cosmology, brahman. Avoiding these two extremes, the Tathagata teaches the Dhamma via the middle: From ignorance as a requisite condition come fabrications. From fabrications as a requisite condition comes consciousness. From consciousness as a requisite condition comes name-&-form. From name-&-form as a requisite condition come the six sense media. From the six sense media as a requisite condition comes contact. From contact as a requisite condition comes feeling. From feeling as a requisite condition comes craving. From craving as a requisite condition comes clinging/sustenance. From clinging/sustenance as a requisite condition comes becoming. From becoming as a requisite condition comes birth. From birth as a requisite condition, then aging & death, sorrow, lamentation, pain, distress, & despair come into play. Such is the origination of this entire mass of stress & suffering.

"Now from the remainderless fading & cessation of that very ignorance comes the cessation of fabrications. From the cessation of fabrications comes the cessation of consciousness. From the cessation of consciousness comes the cessation of name-&-form. From the cessation of name-&-form comes the cessation of the six sense media. From the cessation of the six sense media comes the cessation of contact. From the cessation of contact comes the cessation of feeling. From the cessation of feeling comes the cessation of craving. From the cessation of craving comes the cessation of clinging/sustenance. From the cessation of clinging/sustenance comes the cessation of becoming. From the cessation of becoming comes the cessation of birth. From the cessation of birth, then aging & death, sorrow, lamentation, pain, distress, & despair all cease. Such is the cessation of this entire mass of stress & suffering."

"Magnificent, Master Gotama! Magnificent! Just as if he were to place upright what was overturned, to reveal what was hidden, to show the way to one who was lost, or to carry a lamp into the dark so that those with eyes could see forms, in the same way has Master Gotama — through many lines of reasoning — made the Dhamma clear. I go to Master Gotama for refuge, to the Dhamma, and to the Sangha of monks. May Master Gotama remember me as a lay follower who has gone to him for refuge, from this day forward, for life."


 1. Die Kosmologen (lokāyata) - Gedankenschulen begründeten aus dem was sie sahen heraus, ein grundlegendes Prinzip des physischen Kosmos, im Formuliern derer Lehren, wie Leben gelebt werden sollte. In moderner Zeit würde dies mit jenen zusammen passen, die deren Philosophien, entnommen von Physikwissenschaften, wie etwa evolutionäre Biologie oder Quantenphysik, begründen. Auch wenn die Kosmologen Indiens, zu Buddhas Zeit, sich in den ersten Prinzipien unterscheiden, neigen sie dazu mehr einhelliger im nützen derer ersten Prinzipien, was immer diese waren, zu sein, um für eine genußsüchtige Aufwartung zum Leben zu argumentieren.
 2. "Everything" (im Original, alles) mag auch als "Alles" übersetzt werden. Den Begriff betrachtend, gibt SN 35.23 an: "Was ist Alles? Schlicht das Auge und Formen, Ohr und Klänge, Nase und Gerüche, Zunge und Geschmäcker, Körper und Tastempfindungen, Verstand und Gedanken. Dies, Bhikkhus, wird Alles genannt. Jeder der sagen wurde: 'Dieses Alles zurückweisend, werde ich es anders beschreiben', wenn gefragt, was genau die Grundlage für seine Behauptung ist, würde unfähig sein zu erklären und weiters in Kummer geraten. Warum? Weil es außer Reichweite liegt." Für mehr zu diesem Thema siehe "Der Geist wie Feuer ungebunden", Kapitel 1 .
 3. 
The cosmologist (lokayata) schools of thought reasoned from what they saw as the basic principles of the physical cosmos in formulating their teachings on how life should be lived. In modern times, they would correspond to those who base their philosophies on principles drawn from the physical sciences, such as evolutionary biology or quantum physics. Although the cosmologists of India in the Buddha's time differed on first principles, they tended to be more unanimous in using their first principles — whatever they were — to argue for hedonism as the best approach to life.
 4. "Everything" may also be translated as "the All." Concerning this term, SN 35.23 says, "What is the All? Simply the eye & forms, ear & sounds, nose & aromas, tongue & flavors, body & tactile sensations, intellect & ideas. This is termed the All. Anyone who would say, 'Repudiating this All, I will describe another,' if questioned on what exactly might be the grounds for his assertion, would be unable to explain, and furthermore would be put to grief. Why is that? Because it lies beyond range." For more on this topic, see The Mind Like Fire Unbound, Chapter 1.
Posted by: Johann
« on: June 12, 2017, 01:50:11 PM »


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Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Visākhā Sutta: Visākhā

I have heard that on one occasion the Blessed One was staying near Sāvatthī at the Eastern Monastery, the palace of Migāra's mother.[1] And on that occasion, Visākhā, Migāra's mother, had some dealings with King Pasenadi Kosala that he did not settle as she had wished. So in the middle of the day she went to the Blessed One and, on arrival, having bowed down to him, sat to one side. As she was sitting there the Blessed One said to her, "Well now, Visākhā, where are you coming from in the middle of the day?"
"Just now, lord, I had some dealings with King Pasenadi Kosala that he did not settle as I had wished."

Then, on realizing the significance of that, the Blessed One on that occasion exclaimed:


All subjection to others
   is painful.
All independence
   is bliss.
What is held in common
brings suffering,
for duties are hard
to overcome.

 1. According to the Commentary, Visākhā was actually Migāra's daughter, but because she introduced him to the Dhamma, she gained the epithet of being his mother.
Quote from:






Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Visākhā Sutta: Visākhā

Ich habe gehört, daß der Befreite zu einer Begebenheit nahe Sāvatthī, im Östlichen Kloster, dem Palast von Migāras Mutter[2], verweilte. Und zu ieser Begebenheit hatte Visākhā, Migāras Mutter einige Angelegenheiten mit König Pasenadi Kosala, die er nicht schlichten konnte, wie sie es wollte. So ging sie Mitten am Taf zum Befreiten, und mit Ankunft, sich vor ihm verneigt, setzte sie sich an eine Seite. Als sie dort saß, sprach der Befreite zu ihr: "Gut also, Visākhā, woher kommt Ihr Mitten am Tag?"

"Gerade nun, Herr, hatte ich ein paar Angelegenheiten mit König Pasenadi Kosala, die er nicht schlichten konnte, so wie ich wollte."

Mit dem Erkennen der Wichtigkeit dessen, rief der Befreite, zu dieser Begebenheit, aus:

Jede Abhängigkeit von anderen
   ist schmerzvoll.
Alle Unabhängigkeit
   Glückseeligkeit ist.
Was gemeinsam gehalten,
Leiden mit sich bringt,
den Pflichten schwer,
zu bewältigen sind.

 2. Entsprechen dem Kommentar, war Visākhā eigentlich Migāras Tochter, doch weil sie ihm in das Dhamma eingeführt hatte, erlangte sie den Beinamen seine Mutter zu sein.


Posted by: Johann
« on: April 23, 2017, 05:25:07 PM »


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Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Sariputto Sutta: Sariputta

[At Sāvatthī a certain monk said to the Ven. Sāriputta:]

"Friend, Sāriputta, my companion has renounced the training and reverted to the lower life."[1]

"This is what happens, friend, with one whose sense-doors are unguarded, who is immoderate in eating and not given to wakefulness [like that monk]. As long as he lives it will be impossible for him to maintain the holy life in all its fullness and purity. But if a monk guards his sense-doors, is moderate in eating and given to watchfulness, then it will be possible for him, as long as he lives, to maintain the holy life in all its fullness and purity.

"And how, friend, does one guard the sense-doors? In this a monk seeing an object with the eye, does not seize hold of either its general appearance or its details. Because anyone dwelling with the eye-faculty uncontrolled could be overwhelmed by cupidity and dejection, evil and unwholesome states of mind, therefore he practices to control the eye-faculty, guards it and gains control over it. So one guards the sense-doors.

[Similarly with ear, nose, tongue, body (touch), mind]

"And how, friend, is one moderate in eating? In this a monk takes his food properly considering,[2] not for sport, for intoxication, for adornment or beautification, but purely for the maintenance and nourishment of this body, for keeping it unharmed, as an aid to the practice of the holy life, thinking: 'I shall put an end to the old feeling,[3] and not produce any new feeling.[4] Thus I shall keep going, incur no fault, and live at ease.' That, friend, is how one is moderate in eating.

"And how friend, is one given to watchfulness? In this a monk walks up and down by day and then sits,[5] thus cleansing his mind from obstructive states.[6] [Similarly for the first watch[7] the night.] In the middle watch of the night, lying on his right side, he adopts the lion posture,[8] resting one foot on the other, mindful and clearly aware, with his thoughts fixed on rising. In the last watch of the night he rises, walks up and down, and then sits, thus cleansing his mind from obstructive states. That, friend, is how one is given to watchfulness.

"Therefore, this is how you should train yourselves: 'We will guard the doors of our senses, be moderate in eating and given to watchfulness.'

"This, friend, is the way for you to train yourself."






Sāriputto Sutta: Sāriputta

[In Sāvatthī sagte ein gewisser Mönch zum Ehrw. Sāriputta:]

"Freund Sāriputta, mein Gefährte hat der Ausübung entsagt und ins niedrigere Leben zurückgekehrt."[9]

"Das ist was passiert, Freund, mit einem dessen Sinnestore unbewacht sind, der ungehalten im Essen, und Wachsamkeit nicht zugetan ist [wie für diesen Mönch]. So lange er lebt, wird es für ihn unmöglich sein, das Heilige Leben, in seiner Ganzheit und Reinheit, zu erhalten. Aber wenn ein Mönch seine Sinnestore bewacht, gehalten im Essen, und der Wachsamkeit zugetan, ist, dann wird es ihm möglich sein, sollange er lebt, das Heilige Leben, in seiner Ganzheit und Reinheit, zu erhalten.

"Und wie, Freund, bewacht jemand die Sinnestore? Dabei, ein Mönch einen Gegenstand mit dem Auge sehend, ergreift und haltet er weder dessen generelle Erscheinung noch seine Einzelheiten. Den jeder, der mit der Auge-Fähigkeit unkontrolliert verweilt, könnte durch Begierde oder Ablehnung,  mit schlechten und unheilsamen Geisteszuständen, überwältigt werden. Deshalb übt er die Kontrolle der Auge-Fähigkeit aus, bewacht und gewinnt Kontrolle über sie. So bewacht jemand die Sinnestore.

[Gleichweise mit Ohr, Nase, Zunge, Körper (Berührung), Geist]

"Und wie, Freund, ist jemand gehalten im Essen? Dabei nimmt ein Mönch seine Nahrung passend erwägend,[10] nicht für Ertüchtigung, Berauschung, Schmücken und Verschönerung, ein, sondern nur für die Erhaltung und Ernährung dieses Körpers, in unversehrt zu halten, als eine Hilfe für die Ausübung des Heiligen Lebens, denkend: 'Ich werde alten Gefühlen[11] ein Ende setzen, und keine neuen Gefühle[12] erzeugen. So werde ich fortsetzen, keinen Fehler begehend, und in Leichtigkeit leben'. Das, Freund, ist wie jemand gehalten im Essen ist.

"Und wie, Freund, ist jemand Wachsamkeit zugetan? Dabei geht ein Mönch auf und ab bei Tag, und sitzt dann,[13] so seinen Geist von hinderlichen Zuständen reinigend.[14] [Gleich in der ersten Wache[15] der Nacht.] In der mittleren Wache der Nacht, auf seiner rechten Seite liegend, nimmt der die Löwenstellung[16] ein, einen Fuß auf dem anderen lagernd, achtsam und klar bewußt, mit seinen Gedanken auf Aufkommen fixiert. In der letzten Wache der Nacht, steht er auf, geht auf und nieder, und setzt sich dann, so seinen Geist von hinderlichen Zuständen reinigend. Das, Freund, ist wie jemand Wachsamkeit zugetan ist.

"Deshalb ist dieses, wie Ihr Euch selbst üben sollt: 'Wir werden die Tore unserer Sinne bewachen, gehalten im Essen, und Wachsamkeit zugetan, sein.'

"Dieses, Freund, ist der Weg wie Ihr Euch selbst üben sollt."


 1. The lay life or "householder's life."
 2. With due attention (yoniso)
 3. Of hunger.
 4. Of greed.
 5. He practices walking and sitting meditations: forms of vipassanaa or insight-meditation.
 6. States connected with the five hindrances: Sensuality (kāmacchanda), Ill-will (vyāpāda), Sloth-and-Torpor (thīna-middha), Worry-and-Flurry (uddhacca-kukkucca), and Skeptical Doubt (vicikicchā). These can be temporarily overcome by the jhāna absorptions, or dispelled by mindfulness.
 7. A period of three hours, probably from 9 p.m. to midnight.
 8. Sīhaseyya: the posture seen in "Reclining Buddha" images.
 9. Das Laienleben, oder das "Haushälterleben".
 10. Mit passender Aufmerksamkeit (yoniso)
 11. Des Hungers.
 12. Der Begierde.
 13. Er übt sich in Geh- und Sitzmeditationen: Formen von Vipassanā- oder Einsichtsmeditation.
 14. Zustände verbunden mit den fünf Hindernissen: Sinnlichkeit (kāmacchanda), Übelwollen (vyāpāda), Faulheit und Trägheit (thīna-middha), Besorgnis und Unruhe (uddhacca-kukkucca), und skeptischer Zweifel (vichikicchā). Diese können vorübergehend durch Jhāna-Vertiefung überwunden, oder Mittels Achtsamkeit vertrieben werden.
 15. Ein Zeitraum von drei Stunden, wahrscheinlich 9 Uhr Abends bis Mitternacht.
 16. Sīhaseyya: die Haltung, gesehen an "Liegender Buddha" Abbildern.
Posted by: Johann
« on: April 22, 2017, 04:11:56 PM »

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Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Nivarana Sutta: Hindrances

Monks, there are these five hindrances. Which five? Sensual desire as a hindrance, ill will as a hindrance, sloth & drowsiness as a hindrance, restlessness & anxiety as a hindrance, and uncertainty as a hindrance. These are the five hindrances.

"To abandon these five hindrances, one should develop die Vier Rahmen der Bezugnahme. Which four? There is the case where a monk remains focused on the body in & of itself — ardent, alert, & mindful — putting aside greed & distress with reference to the world. He remains focused on feelings in & of themselves... mind in & of itself... mental qualities in & of themselves — ardent, alert, & mindful — putting aside greed & distress with reference to the world. To abandon the five hindrances, one should develop these Vier Rahmen der Bezugnahme."




Nivarana Sutta: Hindernisse

"Bhikkhus, da sind diese fünf Hindernisse. Welche fünf? Sinnesbegehren ist ein Hindernis, Übelwollen ist ein Hindernis, Faulheit und Trägheit ist ein Hindernis, Rastlosigkeit und Unruhe ist ein Hindernis, Unklarheit ist ein Hindernis. Dieses sind die fünf Hindernisse.

"Um diese fünf Hindernisse abzulegen, sollte einer die Vier Rahmen der Bezugnahme entwickeln. Welche vier? Da ist der Fall, das ein Bhikkhu gesammelt auf den Körper, an sich und für sich, verbleibt, begeistert, wachsam und achtsam, Gier und Bedrängnis im Bezug auf die Welt ablegend. Er verbleibt gesammelt auf Empfindungen , an sich und für sich... Geist, an sich und für sich... geistige Qualitäten, an sich und für sich, begeistert, wachsam und achtsam, Gier und Bedrängnis im Bezug auf die Welt ablegend. Um die fünf Hindernisse abzulegen, sollte einer diese Vier Rahmen der Bezugnahme entwickeln."
Posted by: Johann
« on: April 21, 2017, 02:55:58 PM »


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Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Arahaṃ Sutta: The Arahant

[Deva:]
He who's an Arahant, his work achieved,
Free from taints, in final body clad,
That monk still might use such words as "I."
Still perchance might say: "They call this mine."
...
Would such a monk be prone to vain conceits?

[The Blessed One:]
Bonds are gone for him without conceits,
All delusion's chains are cast aside:
Truly wise, he's gone beyond such thoughts.[1]
That monk still might use such words as "I,"
Still perchance might say: "They call this mine."
Well aware of common worldly speech,
He would speak conforming to such use.[2][/len]



Arahaṃ Sutta: Der Arahat

[Deva:]
Er, der ein Arahat, seine Arbeit erledigt ist,
Frei von Makel, in letztem Körper gekleidet,
Dieser Mönch mag immer noch Worte wie "Ich" benutzen.
Unter Umständen immer noch sagen: "Sie sagen, es sei mein."
...
Würde solch' Mönch anfällig für eitlen Dünkel sein?

[Der Erhabene:]
Bande sind für ihn, ohne Dünkel, vorbei,
Alle Fesseln der Illusion zur Seite geworfen:
Wahrlich weise, über solche Gedanken, hinaus.[3]
Dieser Mönch mag immer noch benutzen, Worte wie "Ich".
Unter Umständen immer noch sagen: "Sie sagen, es sei mein."
Gut gewahr gegenüber weltlicher Sprache.
Er sprechen würde, passend für solchen Gebrauch.[4]
 1. Yaṃ mataṃ: "whatever is thought." Mrs Rhys Davids's emendation of yamataṃ in the text (paraphrased as "conceits and deemings of the errant mind," following the Commentarial maññanaṃ "imagining").
 2. Cf. DN 9: "These are merely names, expressions, turns of speech, designations in common use in the world, which the Tathāgata uses without misapprehending them."
 3. Yaṃ mataṃ: "was auch immer gedacht wird" Frau Rhys Davids Verbesserung von yamataṃ in den Texten (umschrieben als "Dünkel und Eingebildetheit des fehlgeleiteten Geist", dem kommentarlichen maññanaṃ, "Einbilden", folgend).
 4. Vergl. mit DN9: "Dieses sind eher Namen, Ausdrücke, Arten des Sprechens, Bezeichnungen in allgemeiner Verwendung in der Welt, welche der Tathāgata, ohne sie falsch zu verstehen, verwendet.
Posted by: Johann
« on: April 20, 2017, 05:23:10 PM »

 Übersetzt

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Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Vijja Sutta: Knowledge

Those who know not suffering,
Nor how suffering comes to be,
Nor yet how all such suffering
To a final end is brought,

They do not know the Path
Leading to its calming down,
Cannot find the heart's release
Cannot be by wisdom freed,
With no chance to make an end,
To birth and aging they're condemned.

Those who do know suffering,
And how suffering comes to be,
Know too how all such suffering
To a final end is brought,

They who know the Path indeed
Leading to its calming down,
They can find the heart's release,
They can be by wisdom freed.
They know how to make an end,
To birth and aging no more bound.




Vijja Sutta: Wissen

Jene, Leiden nicht erkennend,
Noch wie es ins Entstehen kommt,
Auch nicht wie alles Leiden
Zu letztlichem Ende gebracht,

Sie kennen nicht den Pfad,
Der zu dessen Beruhigung führt,
Können des Herzens Befreiung nicht finden,
Können nicht durch Weisheit befreit werden,
Mit keiner Möglichkeit ein Ende zu machen,
Dem Geburt und Altern, sie sind verdammt.

Jene, die Leiden erkennen,
Und wie Leiden entsteht,
Und auch wissen wie alles Leiden
Zu letztlichem Ende wird gebracht.

Wahrlich, jene den Pfad kennend,
Der zu dessen Beruhigung führt,
Jene können des Herzens Befreiung finden,
Können durch Weisheit befreit werden,
Sie wissen wie ein Ende zu machen,
An Geburt und Altern, sie nicht mehr gebunden sind.
Posted by: Johann
« on: April 09, 2017, 01:53:25 AM »


Übersetzt
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Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Sirimanda

Was verdeckt, der Regen durchnäßt, 
und weicht nicht auf was frei.
So legt frei, was verdeckt,
um damit vom Regen nicht aufgeschwämmt zu werden.

Bestürmt von Tod
   ist die Welt,
umringt von Alter,
eingenommen vom Pfeil des Verlangens,
von Begierde stets bedeckt.

Bestürmt vom Tod,
   ist die Welt,
und umzingelt vom Altern,
stets geprügelt, ohne Obdach,
   wie ein Dieb,
zur Strafe verurteilt.

Sie dringen ein wie Massen an Flammen,
   diese drei:
   Tod, Altern und Krankheit,
Da ist keine Kraft um ihnen zu entgegnen,
keine Geschwindigkeit um zu fliehen.

Macht den Tag nicht nutzlos,
   etwas, oder sehr.
Wie sehr der Tage
auch verrinnt,
ist es wie wenig da übrig,
   vom Leben.
Eurer letzten Tages Aufwartungen.
   Dies ist nicht Eure Zeit
   gewissenlos zu sein.




Sirimanda

Rain soddens what's covered
& doesn't sodden what's exposed.
So open up what's covered up,
so that it won't get soddened by the rain.

Attacked by death
   is the world,
surrounded by aging,
beset by the arrow of craving,
always obscured by desire.

Attacked by death
   is the world,
& encircled by aging,
constantly beaten, with no shelter,
   like a thief
sentenced to punishment.

They encroach like masses of flame,
   these three:
   death, aging, & illness.
There's no strength to confront them,
no speed to run away.

Make the day not-in-vain,
   a little or a lot.
However much
the day passes,
that's how much less
   is life.
Your last day approaches.
   This isn't your time
   to be heedless.

Posted by: Johann
« on: March 11, 2017, 01:27:22 PM »

Aramika   *

Ein oder mehrer Beiträge wurden hier im Thema abgeschnitten und damit in neues Thema "គុណ នឹង កតញ្ញូ Guete und Dankbarkeit - SN 3.24 Issattha Sutta: Archery Skills - Issattha Sutta: Bogenschießgeschick " eröffnet. Bitte scheuen Sie nicht davor zurück, etwaigen Rat oder Kritik dazu mitzuteilen.  Viel Freude und Inspiration auch im neuen Thema. Anumodana!

One or more posts have been cut out of this topic here. A new topic, based on it, has been created as "គុណ នឹង កតញ្ញូ Guete und Dankbarkeit - SN 3.24 Issattha Sutta: Archery Skills - Issattha Sutta: Bogenschießgeschick " . Please do not hesitate to claim or give supporting hints.  Much joy and inspiration also in the new Topic. Anumodana!
Posted by: Johann
« on: March 11, 2017, 01:06:32 PM »


Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Ghatva Sutta: Having Killed

Having killed what
   do you sleep in ease?
Having killed what
   do you not grieve?
Of the slaying
of what one thing
   does Gotama approve?

[The Buddha:]
Having killed anger
   you sleep in ease.
Having killed anger
   you do not grieve.
The noble ones praise
the slaying of anger
   — with its honeyed crest
   & poison root —
for having killed it
   you do not grieve.




Ghatva Sutta - Getötet

Was getötet habend,
   schläft Ihr in Behagen?
Was getötet habend,
   bedauert Ihr nicht?
Zu welch eine Sache,
sie zu schlachten,
   billigt Gotama ein?

[Der Buddha]
Zorn getötet habend,
   schläft Ihr in Behagen.
Zorn getötet habend,
   bedauert Ihr nicht.
Die Noblen preisen,
das Schlachten von Zorn,
   mit seiner honigsüßen Krone
   und Wurzeln Gift,
ihn getötet zu haben,
   bedauert Ihr nicht.

Posted by: Johann
« on: February 21, 2017, 10:50:40 AM »

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Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Kaccāyana Sutta: Kaccāyana

Quote from: Ud 7.8 ZzE

Hier eine Übersetzung ins Deutsche, nicht zuletzt, weil der Kommentar dazu das herauszeichnet, was Atma Ihnen im Kuti, im Bezug auf But Sovung und Ihre Eltern erwähnt hatte, falls das Zufallen nicht aufgefallen ist.


Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Kaccāyana Sutta: Kaccāyana

Ich habe gehört, daß der Erhabende zu einem Anlaß in Sāvatthī, nahe Jetas Hain, Anāthapiṇḍikas Kloster, verweilte. Nun zu dieser Zeit saß der Ehrw. Mahā Kaccāyana nicht weit vom Befreiten, seine Beine gekreutzt, seinen Körper aufrecht gehalten, Achtsamkeit in den Körper vertieft, gut eingerichtet im Vorderbereich darin. Der Befreite sah den Ehrw. Mahā Kaccāyana nicht weit weg, seine Beine gekreutzt, seinen Körper aufrecht gehalten, Achtsamkeit in den Körper vertieft, gut eingerichtet im Vorderbereich darin, sitzend.

Dann, die Wichtigkeit dessen erkennend, erklärte der Befreite zu diesem Anlaß dies:

   Hätte einer
   Achtsamkeit stets
   eingerichtet, unentwegt
   vertieft im Körper,
   (denkend,)
   "Es soll nicht sein,
   es sollte nicht meines sein;
   es wird nicht sein,
   es wird nicht meines sein"[1]
   dort, in diesem Schritt-für-Schritt-Verweilen,
   wurde eine in nicht langer Zeit
   über Festhalten hinüber
   queren.
 1. Dieser Abschnitt kann auch so übersetzt werden:
   Es soll nicht sein,
   es soll mir nicht aufkommen;
   es wird nicht sein,
   es wird mir nicht aufkommen.

In AN 10.29 empfahl der Buddha diese Sichtweise als nützlich für das Entwickeln von Begierdelosigkeit gegenüber Werden.in MN 106 warnt er jedoch, daß diese zum verfeinerten Gleichmut der Dimension von weder-Vorstellung-noch-Nichtvorstellung führen kann, welches ein Gegenstand für Verlangen werden kann. Nur wenn dieses unterschwellige Verlangen ausgemacht werden kann, kann alles Verlangen abgelegt werden.

Des Kanons ausführlichste Diskussion,zu diesem Gegenstand der Meditation, befindet sich in SN 22.55. Siehe Anhang Zwei [der Druckausgabe dieses Buches]
Mehr über dieses Thema finden Sie in "Das Paradox des Werdens", Kapitel 5.