Post reply

Name:
Email:
Subject:
Tags:

Seperate each tag by a comma
Message icon:

Attach:
(Clear Attachment)
(more attachments)
Allowed file types: apk, doc, docx, gif, jpg, mpg, pdf, png, txt, zip, xls, 3gpp, mp2, mp3, wav, odt, ods, html, mp4, amr, apk, m4a, jpeg
Restrictions: 50 per post, maximum total size 150000KB, maximum individual size 150000KB
Note that any files attached will not be displayed until approved by a moderator.
Anti-spam: complete the task

shortcuts: hit alt+s to submit/post or alt+p to preview


Topic Summary

Posted by: Johann
« on: August 05, 2013, 03:20:13 PM »

Ich hab mir erlaubt es so wie es gegeben wurde, weiter auf ZzE zu teilen.

Neue Fährten im Geist frei schlagen (pdf-Datei ebenfalls verfügbar)

Cutting New Paths in the Mind (also available as pdf-file)

 :-*
Posted by: Sophorn
« on: July 30, 2013, 09:14:08 PM »

 :-* :-* :-*
Posted by: Johann
« on: July 30, 2013, 01:56:41 PM »

Neue Fährten im Geist frei schlagen



Wenn wir in Meditation unterrichtet werden, wird da zumeist so viel Wert darauf gelegt, im gegenwärtigen Moment zu sein „...nicht in die Vergangenheit abwandern... ...nicht in die Zukunft abwandern...“, daß wir leicht dazu tendieren, einen ganz wichtigen Anteil des Rechten Bemühens zu vernlachlässigen, nämlich das Vermeiden des Aufkommens ungeschickter Qualitäten. Um diese Dinge abzuhalten, müssen wir sie voraussehen, wir müssen erkennen, daß da bestimmte Muster des Verhaltens sind, in die wir schnell hineinfallen, Wege, in denen wir wirklich schnell darin sind, uns zu erdolchen: Gedanken der Scham, Gedanken über Unzulänglichkeiten, Angst, sich leicht bedroht zu sehen... da gibt es viele Wege, auf welchen wir unnötiges Leiden für uns selbst schaffen, und diese tendieren dazu, sehr schnell zu sein. Sie sind wie Fährten im Geist, die wir viele Male auf und ab gegangen sind. Da ist nichts im Weg, wir haben alles Gras vernichtet, wir haben die Büsche zurückgestutzt. Weil wir schon so viele Male vor und zurück gelaufen sind, können wir diesen Pfad geradewegs hinunterlaufen, die Pfeile am Ende dann vorfinden und in diesen letztendlich stecken bleiben.

Wenn du erkennst, dass du diese Muster hast, musst du lernen, wie du ihnen entgegen wirkst, sodass sie nicht aufkommen, oder wie du, wenn sie aufkommen, schnell wieder davon abläßt. Das ist es, worum es im Rechten Bemühen geht. Und es erfordert Planung. Du möchtest den Geist beobachten können. Mit welcher Sorte von Gedanken gibt er sich ab, die Anlaß dazu geben, daß du dich selbst erdolchst? Was ist das für eine Kette von Gedanken? Was ist der Grund? Was ist das Programm hinter diesem Muster des Denkens? ...und dann setze dich ganz willentlich hin, und denk in anderer Weise, lerne den Gründen, die dahinter stehen mögen, entgegenzuwirken. Und du möchtest all diese Dinge in kleinere Stücke herunterbrechen.

Letzte Nacht habe ich jemanden erzählen hören, wie es ihr gegangen war, als sie auf einem Retreat war und sich umfassend mit großen Idealen in ihrem Geist befaßt hatte, und vielleicht wurden sie unterrichtet, dass sie es mit großen Musterbildern zu tun hatten, sodaß sie das Gefühl hatten, daß ihre Auseinandersetzung mit Musterbildern eine wichtige Arbeit sei. Aber wenn du in deinem Geist in Form von Musterbildern denkst, d.h. Teile des kollektiven Unterbewußtseins, sind das Dinge, die in den menschlichen Geist hineingebaut sind, dann macht es diese Dinge wirklich ganz groß, viel größer als dich. Und es ist sehr leicht, von diesen Dingen überwältigt zu werden.

Also erinnere dich: Es ist kein Musterbild, es ist ein Muster. Es ist ein Muster, das du vielleicht mit vielen Leuten gemeinsam hast, aber es ist einfach eine Angewohnheit - oder eine Reihe von Gewohnheiten - und du möchtest lernen, wie du diese als spezifische Angewohnheiten wiedererkennst, spezifische Entscheidungen, die du triffst. Und wenn du sie in dieser Weise kleiner machst, dann findest du sie als leichter annehmbar und zu bewältigen, und du kannst sie nun Stück für Stück ausmustern. Und wenn du sie als Archetypen beläßt... Mir wurde erzählt, daß Jung diese Musterbilder in Steine meißeln und um sein Haus herum plazieren ließ. Und das ist ein guter Vergleich für das, was die meisten Leute mit ihren Verhaltensmustern machen: Sie gravieren sie in Steine und man kann sie niemals auf diese Weise loswerden. Aber wenn du erkennst, daß es eine Serie von Entscheidungen ist, und Muster des Verhaltens, diese Fährten im Geist, die du hinauf und hinunter, hinauf und hinunter, hinauf und hinunter gelaufen bist, bedeutet das, daß du eine Möglichkeit hast, andere Pfade zu wählen, Pfade, die nicht in eine Stachelwand leiten, die nicht geradewegs in viele Dornen und Pfeile leiten. Schneide andere Pfade quer durch diese. Und denke ganz willentlich auf andere Weise.

Zuerst erscheint es unangenehm, aber sobald du lernst, in positiver Weise zu denken... [Zum Beispiel] wird dir klar, daß du etwas Falsches getan hast, du hast jemanden verletzt, und da ist ein Gefühl von Scham, ein Empfinden von Verlegenheit... OK, erkenne an, daß es ein Fehler war. Das ist ein wichtiges Geschick, das du entwickeln und aufrecht erhalten mußt, aber dich selbst damit auszubrennen, wird dies in deinem Geist nicht klarstellen. Was nämlich sehr oft passiert, wenn diese Gedanken sehr schmerzvoll werden, ist, dass du versuchst, sie zu bestreiten. Du versuchst, sie zu verschütten. Je schmerzvoller sie sind, desto mehr werden sie vergraben, und natürlich, je mehr sie verschüttet sind, desto schwieriger ist es, mit ihnen umzugehen. Und dann helfen sie dir nicht. Du möchtest, daß die Erinnerung an deinen Fehler nahe bei der Hand ist, aber nicht so schmerzlich, daß du sie nicht aufnehmen kannst. Mach also einfach eine mentale Notiz: „Das war ein Fehler, ich hätte es nicht auf dieser Weise tun sollen“, und dann versuche, dich ganz willentlich hinzusetzen und nachzudenken, was ein alternativer Weg in dieser Situation gewesen sein mag. Und auf diese Weise wird Scham zu einer nützlichen Qualität des Geistes. Es ist nicht länger eine ungeschickte Qualität, es ist Teil eines geschickten Prozesses des Lernens.

In jedem Fall, wo du also erkennst, daß du diese Angewohnheiten hast, setzt du dich nieder und wirkst ihnen willentlich entgegen. Sonst werden sie zu etwas, das viel zu groß ist, viel zu konfliktträchtig. Das ist die Art des Denkens, die Buddha Papañca genannt hat, in welcher du dich selbst identifizierst als: „Ich bin diese Art von Person, ich bin der Denker, und dieser Denker hat diese Gewohnheiten und dieser Denker hat dieses Verlangen.“ Und sobald du diese Identifikation annimmst, mit Überzeugung, ein Wesen zu sein, dann mußt du dich ernähren. Dein Sinn von Identität muß mit gewissen Gedanken genährt werden, bestimmten Ideen. Und es wächst größer und größer und größer. Und es wird zum Konflikt mit anderen Leuten, die auch ihre Identität wahrnehmen. Diese Dinge werden einfach zu groß, um sie handzuhaben.

Diese Art des Denkens wird Versachlichung genannt, du machst dich selbst zu einem bestimmten Typ von Objekt. Du bist dieses Wesen, mit diesen Angewohnheiten, und gefüllt mit diesen Idealen. Manchmal wird Papañca auch mit Ausufern übersetzt, doch es ist nicht wirklich die Menge des Denkens, sondern die Art, die Probleme verursacht. Es ist die Art des Denkens, die Art des Denkens, die dich größer und fester macht, als es nötig wäre. Und du wirst zu einem Wesen mit all den Bedürfnissen, die erfüllt werden müssen.

So besteht nun die Herangehensweise des Buddha darin, zu lernen, all dies auseinander zu nehmen. Erinnerst du Dich an die Fragen, von denen er sagte, daß sie es nicht wert sind, gefragt oder beachtet zu werden? „Wer bin ich? Was bin ich? Bin ich gut? Bin ich schlecht?“ Sieh zu, daß du den Sinn von Identität da heraus bekommst und achte einfach darauf, was es für eine Art von Gewohnheit ist. Ist es eine nützliche Angewohnheit? Magst du sie wirklich? Es mag sein, daß du sehr gut weißt, daß du sie nicht magst, aber sie kommt immer wieder zurück, zurück... und so sagst Du: „Gut, damit muß ich leben, damit umgehen und mit dieser Angewohnheit arbeiten...“ Lerne, wie Du sie hinterfragst. Wenn Du deinem Geist nicht mit einem guten Argument kommen kannst, dieser Gewohnheit nicht zu folgen, oder in den Strom der Begründung fällst, welcher diese Gewohnheit in Gang hält, dann lerne zumindest Fragezeichen hineinzustellen [wenn er z.B. Beispiel meint] „Dies ist dies und jenes ist jenes“, dann frage dich gut: „Ist dem wirklich so?“ Es ist so einfach, dich selbst elend zu machen darüber, was du denkst, was jemand gesagt hat, was jemand getan hat, oder was jemand darstellt. Lerne also ein paar Fragezeichen zwischen diesen Fluß von Gedanken zu stellen. Brich sie damit etwas auf. Wenn also der Impuls aufkommt, den alten Mustern zu folgen, hast du dann ein paar alternative Wege, zu denken, alternative Wege, zu atmen, alternative Wege, dir die gesamte Situation darzustellen. Und alternative Wege, um diesen Mustern entgegen zu wirken. Anstelle über sie als große Musterbilder zu denken, oder Teil deiner Identität, sind sie einfach eine Abfolge von Gewohnheiten.

Und du kannst neue Angewohnheiten schaffen, so du herausfindest, dass der Pfad, dem du durch den Wald gefolgt bist, doch immer nur zu Fallen, gespickt mit Pfeilen, führt. Gut, du kannst andere Gewohnheiten finden, du kannst andere Fährten durch den Wald schlagen. Es braucht Zeit, manchmal mußt du dich durch eine Menge Buschwerk schlagen, aber sobald du die ersten Ausflüge auf der neuen Fährte gemacht hast, ist es nur mehr eine Frage des Vor- und Zurückgehens, vor und zurück, vor und zurück, immer wieder und wieder. So bekommst du den Pfad heraus aus dem Wald. Oder für den Fall, daß du im Wald bleiben möchtest, kennst du die guten Plätze. Du weißt, wo das Wasser ist, du weißt, wo eine Unterkunft ist, du weißt, wo die guten Medizin- und Speisepflanzen sind und versuchst, Fährten in diese Bereiche zu ziehen.

So schneidest du also, indem du neue Fährten durch den Wald schlägst, deine alten Gewohnheiten auf eine annehmbare Größe. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt von Rechtem Bemühen. So bleibst du also nicht dabei, dich wie gewohnt selbst zu erdolchen. Oder wenn du dich vorfindest, wie du dich gerade wieder erdolchst, kannst du schneller damit aufhören. Sei nicht einfach nachgiebig gegenüber deinen alten Gewohnheiten.

Dies ist ein Weg, wie dein rechtes Bemühen etwas rundum wird. Dann bleibst du nicht mit nur einer Technik stecken. So wie die Briten im Zweiten Weltkrieg, die dachten, daß die Japaner Singapur von der See aus angreifen würden, und alle ihre Kanonen Richtung See ausrichteten. Sie versetzten sie in Beton, und wie wir wissen, kamen die Japaner die Malayhalbinsel herunter, und die Kanonen waren nutzlos. Bleib daher nicht darin stecken, daß du alle Kanonen in eine Richtung ausrichtest, da sind vier Richtungen, in die du Ausschau halten mußt: zu lernen, wie du ungeschickten Gewohnheiten oder ungeschickten Qualitäten vorgebeugst, sie nicht aufkommen lässt; und wenn sie schon in Gang geraten, wie du sie ablegst und fallenlässt. Und wie man geschickte Qualitäten entwickelt, und sie nährt, wenn sie schon aufgekommen sind. Du möchtest dein Rechtes Bemühen rundum nutzen. Denn nur auf diese Weise kann es dir einen Rundumschutz geben.



(Entsprechend der großzügigen Korrekturen von Sophorn und Moritz aktualisiert - siehe Thema in Übersetzungsarbeiten )
Posted by: Johann
« on: June 19, 2013, 10:47:27 AM »

Fivebells kindly shared also a transcription (Sadhu!)

Quote from: Fivebells
When we're taught to meditate, there's so much emphasis placed on being in the present moment, not wandering off to the past -- not wandering off to the future -- that we tend to neglect a very important part of Right Effort, which is to prevent unskillful qualities from arising. To prevent these things we have to anticipate them, we have to recognise there are certain patterns of behavior that we tend to fall into, ways in which we're really quick to stab ourselves: thoughts of shame, thoughts of inadequacy, fear, feeling threatened very easily... there are lots of ways in which we bring unnecessary suffering onto ourselves, and they tend to be very quick. They're like paths in the mind that we've walked back and forth many, many times. There's nothing in the way, we've killed all the grass, we've cut back all the bushes, cause we've been back and forth so many times that now we can just run right down those paths, find the arrows at the end of the path and just stick ourselves with them.

And when you recognise you have these patterns you have to learn how to counteract them, so they don't arise or if they do arise you can let go of them quickly. That's what this aspect of Right Effort is all about. And it does require planning. You want to be able to observe the mind: What kind of thoughts does it engage in, [to] bring on that ability to stab yourself? What's the line of thought, what's the reasoning, what's the agenda behind those patterns of thinking? And then very deliberately sit down and think in other ways, learn how to counteract whatever the reasoning there may be behind them. And you want to break these things down into manageable bits.

Last night I heard someone talking about how she'd been on a retreat, and had been dealing with large archetypes in her mind, and perhaps they were taught that they were dealing with archetypes so that they could have a sense that what they were dealing with was important work. But when you think of patterns in your mind as being archetypes, i.e. parts of the collective unconscious, these are things that are built into the human mind, it makes these things really large, much larger than you. And it's very easy to be overcome by these things.

So remember it's not an archetype, it's a pattern, it's a pattern you may have in common with lots of other people, but it's simply a habit, or a series of a habits, and you want to learn how to recognize them as specific habits, specific choices that you make. And when you cut them down to size this way, then you find that they are more manageable, you can take them out one by one by one. And if you let them remain archetypes... I was told that Jung had these archetypes carved into stone and placed around his house. And that's a good symbol for what a lot of people do with their patterns of behavior, they carve them into stone, and you can never get rid of them that way. But if you realize it's a series of choices, and patterns of behavior, these pathways in the mind that you've been running up and down, up and down, up and down, it means you can choose other paths, paths that don't lead to a briar patch, don't lead to lots of thorns and arrows. Cut other paths across them. And very deliberately think in other ways.

At first it may seem awkward, but as you learn to think in opposite ways... [For instance] you realize that you've done something wrong, you've hurt somebody, and there's a sense of shame, a sense of embarassment. OK, recognizing that it was a mistake is an important skill that you have to develop, you have to maintain, but by burning yourself up around it, it's not going to brand it into your mind. Because what often happens is when those thoughts become very painful, then you try to deny them. You try to bury them away. The more painful they are, the more they get buried, and of course the more they get buried of course, the harder they are to deal with. And then they don't really help you. You want your memory of your mistakes to be near at hand, but not so painful that you can't pick it up. So just make a mental note, "That was a mistake, I shouldn't have done it that way," and then you try to sit down very deliberately and think about what an alternate way of handling the situation might have been. And that way the shame becomes a useful quality of mind. It's no longer an unskillful quality, it's part of your skillful process of learning.

So in each case, you recognize you've got these habits, you've got to sit down and deliberately counteract them. Cause otherwise they turn into something way too big, way to contentious. That's the kind of thinking that the Buddha calls papanca, where you identify yourself, "I am this kind of person, I am the thinker, and the thinker has these habits, and the thinker has these needs." And as soon as you take on that identity, of course being a being, then you have to feed. Your sense of identity has to be fed with certain thoughts, certain ideas. And it just grows bigger and bigger and bigger. And it's going to conflict with other people's sense of their identity. And these things just get too big to deal with.

This kind of thinking is called objectification, you turn yourself into a particular type of object. You're this being, with these habits, these archetypes filled in. Sometimes papanca is translated as proliferation, it's not really the amount of thinking that's causing the problem, it's the type of thinking, the type of thinking that makes you bigger and more solid than you have to be. And you become a being with all these needs that need to be fulfilled.

So the Buddha's approach is to learn to take all this apart. Remember those questions he said that don't deserve asking, or don't deserve attention? "Who am I? What am I? Am I good? Am I bad?" Get the sense of identity out of that, simply look at, what kind of habit is this? Is this a useful habit? Do I really want it? You may know very well that you don't want it, but it keeps coming back, coming back, so you say, well I've got to face it, and deal with it, and deal with it as a habit. And learn how to question it. If you can't come up with good arguments to your mind against following that kind of habit, or falling in line with the reasoning which drives that habit, at least learn to put question marks in, [for instance if it says] "This is this and that's that", and ask yourself well, is that really true? It's so easy to make yourself miserable over what you think someone has said, or someone has done, or what someone represents. And then only to find out later that that wasn't the case at all. So learn how to insert some question marks in the rush of those thoughts, break them up a little bit. So when the impulse comes to follow your old habits, you've got some alternative ways of thinking, alternative ways of breathing, alternative ways of picturing the whole situation to yourself. And alternative ways of relating to these patterns, instead of thinking of them as being large archetypes, or part of your identity, they're simply a series of habits.

And you can create new habits, it's like finding that the paths you've been follwing through the forest lead only to traps that are filled with spikes. Well, you can find other habits, you can cut other paths through the forest. It takes time, sometimes you've got to cut through a lot of brush, but once you've made that first foray into the new path, then it's simply a matter of going back and forth, back and forth, back and forth over and over again. So you get a path out of the forest. Or at the very least if you're going to stay in the forest, you know the good places to go. You know where the water is, you know where shelter is, you know where the good medicinal and edible plants are, and try to blaze a path to those areas.

So you're cutting your old habits down to size by cutting new paths through the forest. This is an important aspect of Right Effort. So you don't keep stabbing yourself in the way you used to, or if you do find you're stabbing yourself, you can quit more quickly. Not just keep indulging in the old habits.

That's one of the ways in which your Right Effort becomes all-around. Then you're not stuck with just one technique, the way the British were stuck in World War II, they thought the Japanese were going to attack Singapore from the sea, so they pointed all their cannons out toward the sea, they had them set in concrete, and sure enough the Japanese came down the Malay peninsula, and the cannons were useless. So don't let yourself be stuck with just cannons pointing in one direction, you've got four directions which you've got to watch out for: learning how to prevent unskillful habits or unskillful qualities from arising, and if they have arisen, learning how to abandon them. How to give rise to skillful qualities and how to develop and nurture skillful qualities when they have arisen. You want your right effort to be all-around. Because only that way can they give you all-around protection.

Corrections welcome, Fivebells.
Posted by: Johann
« on: June 19, 2013, 10:44:23 AM »

Dhammatalk

Cutting New Paths in the Mind

by Bhikkhu Thanissaro (10.10.2011)

~ 13min

 *sgift*

Download: http://sangham.net/index.php?action=tpmod;dl=item90