Virtual Dhamma-Vinaya Vihara

Vihara => Open Vihara - [Offenes Vihara] => Topic started by: Johann on March 28, 2013, 02:26:41 AM

Title: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana - Trade with Dhamma and Dhamma-Dana
Post by: Johann on March 28, 2013, 02:26:41 AM


An diesem Punkt fällt mir ein, gibt es ein deutschsprachiges Bhikkhuni Regelwerk ähnlich der Zusammenstellung vom Ehrwürdigen Thanissaro Bhikkhu oder wie es dieses im Khmer gibt?

Ist das, sind diese, zugänglich?


In Art einer Aufzählung wie Thanissaro Bhikkhu es macht, in deutscher Sprache leider nicht. Nur in Englisch.
Die Bhikkhuniregeln sind aber die gleichen wie die der Bhikkhus. Sie sind ein wenig anders unterteilt.

Das Buch schlechthin für Nonnen in deutscher Sprache (aber keine leichte Kost  ;D) ist:

Die Vorschriften für die buddhistische Nonnengemeinde im Vinaya-Pitaka der Theravadin

von Ute Hüsken
Gebundene Ausgabe: 519 Seiten
Verlag: Reimer, B. (1997)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3496026324
ISBN-13: 978-3496026327
Kosten: 74 Euro

Dort werden die Nonnenregeln den Mönchsregeln (227 die eigentlich die selben sind) gegenübergestellt und es wird auf die speziellen Bhikkhuniregeln eingegangen.
Dieses Buch gibt eine Menge Hintergrundwissen über die einzelnen Regeln.

 :-*

Zum kaufen (http://sangham.net/Smileys/brothered_sangham_sw.gif) das ist nicht gut...

Dennoch, danke für die Info.

(http://sangham.net/Smileys/sadhu_sangham_sw.gif)
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Kusaladhamma on March 28, 2013, 07:48:52 AM
Zum kaufen (http://sangham.net/Smileys/brothered_sangham_sw.gif) das ist nicht gut...

(http://sangham.net/Smileys/sadhu_sangham_sw.gif)

Wie soll das sonst gehen? Dies ist kein Buch, dass man so einfach mal im Internet lesen kann. Das sollte schon in gedruckter Form zum Studium vorliegen. Des Weiteren haben die meisten Nonnen keinen Zugang zum Internet und/oder wollen auch keinen.

Bücher herstellen kostet Geld. Jemand muss für die Kosten so oder so aufkommen.
Dieses Buch ist ein schönes Dana an weibliche Ordinierte und die, die es werden wollen.

Das Internet ist zwar schön und gut um mal etwas nachzuschlagen, aber zum tiefergehenden Studium bedarf es doch immer noch der Bücher.

By the way .... ein Buch kauft man einmal (teilweise für Generationen),
 ..... Strom "frisst" das Benutzen des Internets immer wieder neu, kostet auch irgendjemandes Geld, verbraucht Ressourcen.
Auch Hard- und Software müssen immer wieder erneuert und angepasst werden.
Ausgedrucktes vom Computer ist teurer als Bücher ....... usw., usf.

Ich weiß, dass Du lieber Johann alles gerne kostenlos verteilen, anbieten und haben möchtest. Aber irgendjemand hat irgendwann immer dafür bezahlt. Und wenn es nur "das füttern" des Übersetzers in der Zeit des Übersetzens ist usw..

 :-*

Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on March 28, 2013, 08:19:25 AM
Liebe Kusala,

Eine Nonne, oder einer der sich an 10 Silas hält, wird nie an das Buch herankommen. 1001 Leute werden es kaufen und der Händler wird davon leben aber mit Dana hat das alles nichts zu tun.

Wie sagte da mal einer "Buddhismus für Reiche"

Es tut mir Leid, aber ich werde es nie verstehen, wie man zum verteilen von Dana und Dhamma auf Wirtschaft und Handel zurückgreifen kann.

Wenn ein Buch im Internet verfügbar ist, so könnte ein Weiser Mensch, so er die Möglichkeit hat, diese Drucken und an jene verteilen, die es brauchen können. Dieses Buch kann nicht mal der Autor verteilen ohne das er sich seine Eigene Übersetzung zurück kauft.

Das ist einfach beschämend, diese Bücherdealerein. Selbstverständlich gibt es einen Grund warum das stets oral verbreitet wurde und warum es damals noch Wald und weniger Amazon gab.

Nur das man da nicht glaubt, das Bücher lang halten. Hier hat ein Buch in der Regel eine Lebensdauer von einem Halben Jahr, wenn man es nicht ganz geschickt aufbewahrt bis es von Insekten und Termiten aufgegessen ist. Ja, Lehren am Leben zu erhalten kosten Geld aber damit etwas Geld zu verdienen oder es auf diese Weise Kontrollieren zu wollen ist etwas anderes.

Und gar als Laie die Vinaya zu übersetzen und sie dann besitzen wollen oder sie verkaufen (auch Mönche machen so etwas) ist einfach ... Karma, viel Karma...

Die Tibeter haben für solches (auch wenn sie selbst davon nicht viel halten) eine interessantes Wurzelgelübte:

 
Quote from: Die Wurzelgelübde des Bodhisattva - Berzin Archiv (http://www.berzinarchives.com/web/de/archives/practice_material/vows/bodhisattva/root_bodhisattva_pledges.html?query=bodhisattva)
(5) Gaben an sich zu nehmen, die für das dreifache Juwel bestimmt sind

Diese Übertretung besteht im Stehlen oder Unterschlagen - persönlich oder durch Anweisung an einen anderen - von etwas, was den Buddhas, dem Dharma oder dem Sangha dargebracht wurde oder ihnen gehört, und danach diese Dinge als unsere anzusehen. Sangha bezieht sich in diesem Zusammenhang auf eine beliebige Gruppe von vier oder mehr Ordinierten. Beispiele sind unter anderem das Unterschlagen von Geldern, die für den Bau buddhistischer Monumente, das Drucken von Dharma-Büchern oder die Ernährung einer Gruppe von Mönchen oder Nonnen gespendet wurden.

Ich hoffe es ist dir recht, wenn ich das hier zu einem eignen, für viel unagenehmen Thema mache.

(http://sangham.net/Smileys/sadhu_sangham_sw.gif)
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Kusaladhamma on March 28, 2013, 08:26:25 AM
Quote
) Gaben an sich zu nehmen, die für das dreifache Juwel bestimmt sind

Diese Übertretung besteht im Stehlen oder Unterschlagen - persönlich oder durch Anweisung an einen anderen - von etwas, was den Buddhas, dem Dharma oder dem Sangha dargebracht wurde oder ihnen gehört, und danach diese Dinge als unsere anzusehen. Sangha bezieht sich in diesem Zusammenhang auf eine beliebige Gruppe von vier oder mehr Ordinierten. Beispiele sind unter anderem das Unterschlagen von Geldern, die für den Bau buddhistischer Monumente, das Drucken von Dharma-Büchern oder die Ernährung einer Gruppe von Mönchen oder Nonnen gespendet wurden.

Wo siehst Du "Unterschlagung"?



Quote
Ich hoffe es ist dir recht, wenn ich das hier zu einem eignen, für viel unagenehmen Thema mache.

Mach mal  :)

()
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on March 28, 2013, 08:42:25 AM
Da fällt mir die Geschichte mit einem führenden Dhammayut Mönch eines Landes ein...

Einst wurde ich zu diesem geführt und in einem Gespräch fragte ich ihn, ob es gut wäre den Orden mit Büchern zu unterstützen, da wir ganz gute Erfahrungen mit budaedu.org hätten... Er lachte und deutete ins Hinterzimmer. "Wir haben mehr als genug Bücher, was sollen wir damit?"

Etwas später hatten wir versucht Dhammabücher wie das Patimokha, da uns Mönche und Nonnen darum gebeten hatten, über budaedu.org drucken zu lassen, aber sie mußten uns vertrösten da alles Budget für Kambodscha die nächsten Jahre aufgebraucht ist, um Vinayabücher drucken zu lassen. Auf die Frage hinauf, rate mal, wer darum gebeten hatte?

Ein Jahr später waren diese Vinayabücher (gespendetes Dhamma Dana) wie üblich hier in dem Shop vor der Buddhistischen Universität zu kaufen...

Es ist durchaus üblich Dhammadana zu verkaufen, um Pagoden und andere Dinge, Lebensunterhalt... zu finanzieren und Mönche sind da von oben bis ganz unten schwer involviert.

Ganz interessant ist aber auch, daß dieser Mönch der einzige ist der einen Nonnenorden aus einem nicht für alle Länder anerkanntem Land schützt und fördert und Dhammadana aus solch einem Land kommt.

Heißa, ich mach mir gerade wieder Freunde. Also wenn ihr von mir bald nichts mehr hört wisst ihr warum (http://sangham.net/Smileys/smile_sangham_sw.gif)

Dann gibt es da ja noch die Buddhadasa-Übersetzer, wie ich gehört habe... aber das hab ich nun wirklich nur von Dritten gehört.

(http://sangham.net/Smileys/sadhu_sangham_sw.gif)
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on March 28, 2013, 08:49:58 AM
Quote
) Gaben an sich zu nehmen, die für das dreifache Juwel bestimmt sind

Diese Übertretung besteht im Stehlen oder Unterschlagen - persönlich oder durch Anweisung an einen anderen - von etwas, was den Buddhas, dem Dharma oder dem Sangha dargebracht wurde oder ihnen gehört, und danach diese Dinge als unsere anzusehen. Sangha bezieht sich in diesem Zusammenhang auf eine beliebige Gruppe von vier oder mehr Ordinierten. Beispiele sind unter anderem das Unterschlagen von Geldern, die für den Bau buddhistischer Monumente, das Drucken von Dharma-Büchern oder die Ernährung einer Gruppe von Mönchen oder Nonnen gespendet wurden.

Wo siehst Du "Unterschlagung"?

Das liegt doch auf der Hand. Man holt sich Texte der Sangha und verkauft sie oder macht sie zu seinem eigen, bestimmt über sie... manchmal sogar ungefragt und ohne Zustimmung, manchmal im gemeinschaftlicher Unterschlagen mit jenen, die sich Sangha nennen.

Da geht nicht. Stehlen und nehmen was nicht gegeben ist, ist für normale Menschen normal, aber es ist kein Grund für die Sangha und Weise sich solchen Dingen anzupassen und sich vielleicht auch noch zu Geisel der Wirtschaft zu machen. Heute gibt es keinerlei Achtung vor den Texten mehr und wenn dann ist es die Achtung vor einem teuren Buch und dem Materiellen Wert.

Wenn man von Unterschlagung und Steheln spricht, dann ist damit nicht Unterschlagen und Stehlen im Rahmen der Weltlichen Gesetze gemeint, da mag es legal und toleriert sein, aber im Sinne von Dhamma.

Dana heißt loslassen und nicht etwas so gestalten wie man es gerne hätte oder für gut hält.

(http://sangham.net/Smileys/sadhu_sangham_sw.gif)
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Kusaladhamma on March 28, 2013, 08:55:58 AM

Quote
Es ist durchaus üblich Dhammadana zu verkaufen, um Pagoden und andere Dinge, Lebensunterhalt... zu finanzieren und Mönche sind da von oben bis ganz unten schwer involviert.

Ok., ok., dies kenne ich auch.  :(
"Verkaufen" bedeutet aber auch "Umgang mit Geld". Insofern aus meiner Sicht keine Buddha-Mönche.

An die habe ich aber jetzt gar nicht gedacht, sondern eher an deutsche Übersetzungen.
Darum ging es ja ursprünglich.
Deutschland ist halt kein Danaland. Als Deutscher in Deutschland ordiniert zu sein ist Luxus und der Unterhalt ruht meist auf wenigen Schultern.


Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Kusaladhamma on March 28, 2013, 08:59:00 AM

Quote
Dana heißt loslassen und nicht etwas so gestalten wie man es gerne hätte oder für gut hält.

Ganz genau.
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on March 28, 2013, 09:20:25 AM

Quote
Es ist durchaus üblich Dhammadana zu verkaufen, um Pagoden und andere Dinge, Lebensunterhalt... zu finanzieren und Mönche sind da von oben bis ganz unten schwer involviert.

Ok., ok., dies kenne ich auch.  :(
"Verkaufen" bedeutet aber auch "Umgang mit Geld". Insofern aus meiner Sicht keine Buddha-Mönche.

An die habe ich aber jetzt gar nicht gedacht, sondern eher an deutsche Übersetzungen.
Darum ging es ja ursprünglich.
Deutschland ist halt kein Danaland. Als Deutscher in Deutschland ordiniert zu sein ist Luxus und der Unterhalt ruht meist auf wenigen Schultern.
Meinst du, daß wäre auch so, wenn sich das Dhamma in den Händen der rechtschaffenden und nicht der Händler befände? Was glaubst du, wie schnell es in Deutschland wirkliche Klöster geben würde, wäre da nicht dieser illegale Dhammamarkt...

Aber wie immer, solange man von der Korruption selber gut profitiert, wird man sie tolerieren und Anhaftung an höhere Aufgaben sind ja auch stets die Ausrede dafür.

Sei's wie es sei, wichtig ist, daß die Leute wissen was Rechtsschaffend ist und was nicht und so wäre es gut, wenn sich alle anstrengen Vinaya für alle zugänglich zu machen, und zwar als Dana und in keiner anderen Weise. Übersetzen ist ja schon mal ein Anfang und es gibt ja gegebene Sachen und auch gründe warum es dort gerade im Hintergund dampft (http://sangham.net/index.php?topic=23.msg832#msg832).

Mehr als Aufrufen und alle Möglichkeiten stellen kann man nicht, aber wir können ja weiter rauzen oder uns in Jhanas verflüchtigen, oder sagen, wir haben das schon alles hinter uns. (http://sangham.net/Smileys/smile_sangham_sw.gif)

Was ich weiß ist, das die ganze Dhammadana Sache in Deutschland ziemlich traumatisiert ist und das die Leute offensichtlich Dana nicht wirklich verstehen und es noch nicht wirklich praktiziert haben. Ich habe keine Ahnung wie man ihnen beibringen kann, daß sie Freude an ihrer Arbeit haben sollen und ihre Gemütstiefen etwas vernachlässigen sollten.

(http://sangham.net/Smileys/sadhu_sangham_sw.gif)
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on March 28, 2013, 10:08:09 AM
Interessantes Themen dazu an anderer Stelle:

Access to Insight: An Incomplete Canon (http://www.dharmawheel.net/viewtopic.php?f=41&t=11481) auf dharmawheel.com

Accesstoinsight (hereafter ATI), which these days seems to be the goto Buddhist Internet site for cash strapped Buddhists, hosts an incomplete Pali canon. Anyone who imagines that ATI is the entire Pali canon hasn't paid very close attention to the site. For example, ATI has, roughly, 58% the Majjhima-Nikaya posted; the Digha-Nikaya is 44% complete, while the large Samyutta-Nikaya has only 12% of the Suttas posted. Turning to the huge Anguttara-Nikaya there is barely 3% on the ATI site. As for the Khuddaka-Nikaya it, too, is incomplete. The important section of the Samyutta-Nikaya, the Khandhasamyutta which deals with the Five Aggregates and the fact that they are not the self, has only 28% of the 159 Suttas posted. Notablly absent, except for one Sutta is the Radhasamyutta section. Some of these missing Suttas reveal that Mara the Evil One is the five aggregates.

Those who are seriously interested in Buddhism can't learn it via ATI. You have to buy the books, for example, Bhikkhu Bodhi's The Connected Discourses of the Buddha: A New Translation of the Samyutta Nikaya in addition to The Middle Length Discourses of the Buddha: A translation of the Majjhima Nikaya by Bhikkhu Nnamoli and Bhikkhu Bodhi. Incidentally, most all of my Pali citations come from Bhikkhu Bodhi's Samyutta-N; my citations from the Majjhima-Nikaya are from I.B. Horner.


(http://sangham.net/Smileys/forgiveme_sangham_sw.gif)
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Kusaladhamma on March 28, 2013, 10:18:19 AM
Quote
Was ich weiß ist, das die ganze Dhammadana Sache in Deutschland ziemlich traumatisiert ist und das die Leute offensichtlich Dana nicht wirklich verstehen und es noch nicht wirklich praktiziert haben. Ich habe keine Ahnung wie man ihnen beibringen kann, daß sie Freude an ihrer Arbeit haben sollen und ihre Gemütstiefen etwas vernachlässigen sollten.

Auch ich bin immer wieder hin und her gerissen was diese Dana-Sache in Deutschland betrifft und habe da auch keinen richtigen Lösungsansatz.

Ich bevorzuge ja immer noch das vorleben.

Alles kostenlos (ohne etwas zu fragen) anbieten usw.
Das mache ich nun seit vielen Jahren.
Angenommen wird dies auch gerne ...... aber .......
Die Angelegenheit ist und bleibt mehr oder weniger einseitig.

Man möchte Preise haben. Dann fühlt man sich sicher.

Folgendes habe ich auch schon gehört: "Ich gehe lieber da und da hin, die sagen einem was es kostet und da fühle ich mich dann sicher."

Dann hat sich mittlerweile eine richtige Internet-Sangha gebildet.
Da kann man alles kostenlos abgreifen, sich (halb) bilden, ein wenig sitzen und mitreden, z.B. in Foren wie z.B. Buddhaland.de

Wo bleibt da die Dhamma-Ausbildung, der Rückzug? Wie soll sich da ein Verständnis für die Dinge entwickeln?

Das ist auch ein Argument, was z.B. gegen so eine virtuelle Sangha wie hier sprechen könnte.
Ich sehe noch nicht einmal mehr, wenn der "Mönch" "am anderen Ende der Internetleitung" verhungert.

Die Symbiose zwischen Orden und Hausleute bestand darin, dass der Orden die Lehre erhält, weiter gibt und sich selber übt und vorlebt. Dafür bekamen sie das zum Leben nötigste, die "4 Erfordernisse", was wiederum Übung im Loslassen für die Hausleute war.
In Asien klappt das auch noch teilweise. Da wo noch nicht jeder Zugang zum Internet hat.

Heute kann jeder alles zu jederzeit bekommen. Man drückt auf den AN-Schalter des Compi und alles ist da.
 Warum also einen Orden erhalten?
Dazu kommt der Neid etwas selber nicht zu bekommen und dann kommen noch so Sprüche wie: "Sollen sie arbeiten gehen. Sind doch junge Leute. usw."

Das was keine Mühe kostet ist auch nichts wert.

Früher musste man in die Bücherei laufen, event. für ein Buch/Schriften sparen usw.
Aus diesem Grund wurden die Schriften schon wert geachtet.

Oder man ging in den Tempel zu Belehrungen z.B. an den Uposatha-Tagen.
Wer in Deutschland kennt Uposatha (-Tage), geschweige denn praktiziert sie.

Im Orden musste es in Bambus geritzt werden, auswendig gelernt werden usw.
Alles kostete also eigenen oftmals erheblichen Einsatz.

Heute ....... AN - schalten ..... google ..... und ...konsumieren ...

 :-*


Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on March 28, 2013, 10:56:33 AM
Quote
Was ich weiß ist, das die ganze Dhammadana Sache in Deutschland ziemlich traumatisiert ist und das die Leute offensichtlich Dana nicht wirklich verstehen und es noch nicht wirklich praktiziert haben. Ich habe keine Ahnung wie man ihnen beibringen kann, daß sie Freude an ihrer Arbeit haben sollen und ihre Gemütstiefen etwas vernachlässigen sollten.

Auch ich bin immer wieder hin und her gerissen was diese Dana-Sache in Deutschland betrifft und habe da auch keinen richtigen Lösungsansatz.

Ich bevorzuge ja immer noch das vorleben.

Alles kostenlos (ohne etwas zu fragen) anbieten usw.
Das mache ich nun seit vielen Jahren.
Angenommen wird dies auch gerne ...... aber .......
Die Angelegenheit ist und bleibt mehr oder weniger einseitig.

Man möchte Preise haben. Dann fühlt man sich sicher.
Sehr löblich und nur weiter so!!!
Eben, daß man sich sicher fühlt will man was geben dafür, daß ist normal, den nichts ist umsonst. Der Dhammadeal ist das Dhamma anzuwenden und das ist die Pflicht, wenn man es empfängt oder jene zu unterstützen die Rechtsschaffend leben und den Dhamma am Leben halten.

Quote
Folgendes habe ich auch schon gehört: "Ich gehe lieber da und da hin, die sagen einem was es kostet und da fühle ich mich dann sicher."
Klar. In den gewohnten Strukturen fühlt man sich sicher. Und das Thema habe ich versucht in "Geben, nehmen und die „neue“ Welt – „Arbeit macht frei!?“ (http://sangham.net/index.php?page=Dankbarkeit,-Gro%C3%9Fz%C3%BCgigkeit,-gratitude,-generosity) genauer zu behandeln. Da stiehlt man gemeinsam und dann teilt man es gemeinsam nach gewissen regeln auf. Das ist Handel und das Produkt haben wir dort oder da gestohlen. Deshalb heißt es ja auch, daß man mit der Befreiung zum ersten mal wirklich etwas geben kann, was das eigene ist.

Quote
Dann hat sich mittlerweile eine richtige Internet-Sangha gebildet.
Da kann man alles kostenlos abgreifen, sich (halb) bilden, ein wenig sitzen und mitreden, z.B. in Foren wie z.B. Buddhaland.de
Für hungrige Geister haben die Dhammika immer etwas übrig und werden das immer verstehen. Sie können so und so nichts damit anfangen, auch wenn man ihnen das noch so wünscht und aufbereitet.

Quote
Wo bleibt da die Dhamma-Ausbildung, der Rückzug? Wie soll sich da ein Verständnis für die Dinge entwickeln?
Deshalb ist es ja so, daß der Dhammika und verständige Laie versucht andere mit den Bhikkhus und Bhikkhunis zusammen zu bringen und die Grundlagen dafür zu schaffen:

Quote from: Was es heißt ein Laienanhänger zu sein (http://sangham.net/index.php?topic=193.0)
“Jivaka, wenn ein Laienanhänger selbst großartig im Vertrauen ist, und andere dazu anhält großartig im Vertrauen zu sein; wenn er selbst großartig in Freigiebigkeit ist, und andere dazu anhält großartig in Freigiebigkeit zu sein; wenn er selbst danach strebt Bhikkhus zu treffen, und andere dazu anhält Bhikkhus zu treffen; wenn er selbst begehrt das wahre Dhamma zu hören, und andere dazu anhält das wahre Dhamma zu hören; wenn er sich selbst stets an das Dhamma, daß er gehört hat, erinnert, und andere dazu anhält, sich an das gehörte Dhamma zu erinnern; wenn er selbst das Dhamma, daß er gehört hat, ergründet, und andere dazu anhält das gehörte Dhamma zu ergründen; wenn er selbst beides, daß Dhamma und seine Bedeutung kennt und sich im Einklang mit dem Dhamma übt und andere dazu anhält im Einklang mit dem Dhamma zu üben: in diesem Ausmaß ist er dann ein Laienanhänger, der in beidem, für sein eigens Wohl, als auch zum Wohle anderen übt.“
Die meisten hören sich das Dhamma an, und machen dann ihren eigenen Laden auf (http://sangham.net/Smileys/smile_sangham_sw.gif)

Quote
Das ist auch ein Argument, was z.B. gegen so eine virtuelle Sangha wie hier sprechen könnte.
Ich sehe noch nicht einmal mehr, wenn der "Mönch" "am anderen Ende der Internetleitung" verhungert.
Er darf sich an Aramika und vertraute wenden und hätte auch den Kontakt zu anderen Mitgenossen die sich um ihn kümmern könnten.
Glaub mir, in 20 Jahren druckst du dir das Essen aus, da gibt es heute schon Prototypen. Das mit dem neuen Wald scheint vielen nicht verständlich, aber der da draußen verschwindet und der da drinnen ist ganz gleich.

Quote
Die Symbiose zwischen Orden und Hausleute bestand darin, dass der Orden die Lehre erhält, weiter gibt und sich selber übt und vorlebt. Dafür bekamen sie das zum Leben nötigste, die "4 Erfordernisse", was wiederum Übung im Loslassen für die Hausleute war.
In Asien klappt das auch noch teilweise. Da wo noch nicht jeder Zugang zum Internet hat.
Ja, das Internet täuscht vor ein Wald zu sein, aus dem man ungehindert nehmen kann und die Dummen fallen darauf rein. Ich hab in Asien bisher 2 oder drei Mönche getroffen die kein Händy hatten. Die sind fast alle noch mitten im Hausleben, haben es mit der SIMkarte mitgenommen und leben fast alle mit Laien in Gemeinschaft. Das ist so wie mit dem Herrn Maier, der zur Wildsau wird, wenn er ins Auto einsteigt. Da ist viel Erziehungsarbeit notwendig, daß sie sich nicht kohlrabenschwarz verbrennen, denn so helle sind die meisten nun wirklich nicht.

Quote
Heute kann jeder alles zu jederzeit bekommen. Man drückt auf den AN-Schalter des Compi und alles ist da.
 Warum also einen Orden erhalten?
Dazu kommt der Neid etwas selber nicht zu bekommen und dann kommen noch so Sprüche wie: "Sollen sie arbeiten gehen. Sind doch junge Leute. usw."
Gar nichts haben sie, gar nichts. Leer Buchstaben (http://sangham.net/Smileys/smile_sangham_sw.gif) und vielleicht ein paar Stunden Freude.

Quote
Das was keine Mühe kostet ist auch nichts wert.
Das weiß man erst wenn man selbst mal gearbeitet hat oder die Schuhe getragen und das ist ja auch der Punkt. Zieh zuerst mal die Schuhe aus, wenn du was lernen willst.

Quote
Früher musste man in die Bücherei laufen, event. für ein Buch/Schriften sparen usw.
Aus diesem Grund wurden die Schriften schon wert geachtet.
Im Orden musste es in Bambus geritzt werden, auswendig gelernt werden usw.
Alles kostete also eigenen oftmals erheblichen Einsatz.
Heute ....... AN - schalten ..... google ..... und ...konsumieren ...
Wie gesagt, der Umstand das es eine Welt voller Hungriger Geister ist, bedeutet nicht selbst einer zu werden oder zu sein und den hungrigen Geistern als erstes zu spenden wenn man eine Spende macht ist eine übliche Sache.

Das ist Dana und jene hungrigen Geister, die zu früheren Zeiten gegeben haben, werden es nehmen können und sich etwas davon ernähren. Also ich bin es den hungrigen Geistern nicht neidig, aber ich warne dennoch jeden einfach zu konsumieren, die Leute sind alle so verschuldet und merken es nicht einmal.

Ein Kloster ist ein Arbeitslager, ein freiwilliges Arbeitslager und jeder hat die Möglichkeit seine Geschicke so anzuwenden, daß es zum loslassen und teilen wird. Der eine rupft Gras, der andere staubt die Bücher ab, der eine Übersetzt, der andere Verteilt... sich um die Mönche und Nonnen direkt zu kümmern ist gar keine Frage.

Wie man aus dem Ungeschickten raus kommt ist ganz einfach: Abstehen und anderen Helfen, das sie keine Fehler unwissend machen und sich in tiefe Schuld begeben und keine Erfolg auf dem Weg der Befreiung haben.

Mut zur Rechtschaffenheit und für Kritik offen sein und diese kritisch überdenken.

(http://sangham.net/Smileys/sadhu_sangham_sw.gif)
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on March 28, 2013, 11:27:55 AM
Betreffend die Dhammavampiere und das man da nicht neidig sein sollte, oder meinen sollte es gebühre ihnen nicht:

Quote
Das Lied von der Pflicht der Verwandten (http://www.palikanon.com/khuddaka/petav/pv_i-01-05.html#pv_i5)

1.

Außerhalb der Mauern stehen sie,
an Straßenkreuzungen und Plätzen,
auf den Angeln der Türen sind sie,
nachdem sie zu ihrem Hause gekommen.

2.

Obwohl reichlich Essen und Trinken,
Kuchen und (allerlei) Nahrung vorhanden,
denkt (doch) niemand an diese Wesen,
infolge ihres (früheren) Tuns.

3.

Ebenso geben (andererseits) diejenigen Verwandten,
die mitleidig sind,
ergötzliches, reichliches, zur rechten Zeit,
passendes Essen und Trinken,
(sagend): "dies soll für unsere Verwandten sein.
unsere Verwandten sollen glücklich sein."

4.

Und diese, sich dort versammelnd,
die herbei gekommenen Geister der Verstorbenen,
freuen sich aufrichtig
über das reichliche Essen und Trinken.

5.

"Lange mögen unsere Anverwandten leben,
durch die wir (Gaben) empfangen,
uns ist Verehrung erzeigt,
die Geber sind nicht unbelohnt" (so sagen sie).

6.

Nicht gibt es dort (im Jenseits) Ackerland,
nicht gibt es dort Viehzucht;
ein Handel wie hier ist dort nicht,
(kein) Kauf und Verkauf für Geld.

7.

Von dem hier Gegebenen leben
die Seelen (der Väter), die abgeschieden, dort;
wie das auf einen hohen Ort geregnete Wasser
nach unten fließt,
so auch kommt die hier gegebene
Gabe den Petas zugute.

8.

Wie die großen Ströme, die vollen,
den Ozean überströmen lassen,
so auch kommt die hier gegebene
Gabe den Petas zugute.

9.

"Es gaben mir und taten (die Werke an) mir
die Verwandten, Freunde und Gespielen,
(jeder) möge den Petas die Gabe geben,
gedenkend des früher Getanen" (so sagen die Petas).

10.

Nicht jedoch Weinen oder Grämen
oder sonstiges Wehklagen (ist von Nutzen),
nicht tun das die Verwandten
zum Vorteil für den Toten.

11.

Aber wahrlich, diese Gabe, die gegeben,
im Sañgha wohl verwendet,
wird für ewige Zeit ihm
sofort zum Heile bereitet.

12.

Dies ist die Pflicht der Verwandtschaft, hier beschrieben;
den Petas ist reichliche Verehrung erwiesen,
Kraft ist den Bhikkhus gegeben,
von euch (aber) ist keine kleine gute Gabe geleistet. 

Da kommt nun vielleicht etwas Verständnis auf, was das Geben der Dinge an jene die Großzügig (Sangha, Klöster die nicht dealen...) sind betrifft und das es damit wieder den Verwandten zu gute kommt.
Title: Re: Sri Lanka’s Bhikkhuni Order In Deadlock
Post by: Kusaladhamma on April 01, 2013, 11:18:42 AM
Johann: Habe mir Erlaubt das aus meinem Offtopic Satz in einem anderen Thema (siehe Beitragslink) Entstandene hier her verschoben:


Ich weiß... "Dem nächst in ihrem Buchhandel." Ist halt nur für Reiche *schmunzel*

Wir sprachen schon darüber ..... nicht für Reiche, sondern für denjenigen dem es auch was wert ist.
Für Vinaya-Leute, bei ernsthaften Interesse an der Materie (nicht um die Bibliothek aus Dünkel zu füllen) auch als Dana.

Wenn alles für jeden im Netz zugänglich ist, muss man sich nicht wundern, dass Vinaya-Leute und vor allem Lehrende im Westen nicht durch Dana leben können. Es ist der Einsicht zur Notwendigkeit nicht förderlich.

Des Weiteren wird den Halbweisheiten und dem Dünkel vorschub geleistet, da kaum noch eine praktische Ausbildung (Step by step) gewünscht oder angestrebt wird. "Man weiß ja schon alles, man hat es ja im Internet gelesen." Volle Tassen werden nur noch weiter gefüllt.

Auch werden Neulinge entmutigt bei solch einem großen Angebot. Wo anfangen?

Deswegen halte ich es auch für besser sich in bestimmten Punkten, zu bestimmten Themen durch gezieltes lesen, lernen, eigenes darüber nachdenken und Diskussionen anzunähern und es sich selber (gemeinsam) zu erarbeiten.

 :-*

UPS! jetzt hab ich dein Post bearbeitet anstelle es zu quotieren. Na wenn das keine extreme Übertretung aus Unachsamkeit und Ungeduld ist. (http://sangham.net/Smileys/secret_sangham_sw.gif)... wieder bereinigt, entschuldigung
Title: Re: Re: Sri Lanka’s Bhikkhuni Order In Deadlock
Post by: Johann on April 01, 2013, 12:06:07 PM
Quote
Ich weiß... "Dem nächst in ihrem Buchhandel." Ist halt nur für Reiche *schmunzel*

Wir sprachen schon darüber ..... nicht für Reiche, sondern für denjenigen dem es auch was wert ist.
Für Vinaya-Leute, bei ernsthaften Interesse an der Materie (nicht um die Bibliothek aus Dünkel zu füllen) auch als Dana.
Kusala Dana heißt loslassen und nicht ein Recht haben. Wie soll ein Interessierter rechtschaffend dazukommen wenn es ihm nicht gegeben wird? Darum bitten (so wie ich das manchmal hier tue und mich ganz und gar nicht wohl dabei fühle)? Wenn würde oder könnte er den bitten? Am Ende noch selber Ordinieren oder Respekt dem Lehrenden gegenüber erweisen! Nö, da zahl ma lieber was und sind Schuldenfrei... ham halt nix davon ausser etwas Zeitvertreib.

Quote
Wenn alles für jeden im Netz zugänglich ist, muss man sich nicht wundern, dass Vinaya-Leute und vor allem Lehrende im Westen nicht durch Dana leben können. Es ist der Einsicht zur Notwendigkeit nicht förderlich.
Das Leute die sich an Vinaya halten in ausschließlich kalten Ländern nur schwer überleben können ist eine andere Sache, jedenfalls sichern sie nicht ihr Leben durch Dhammageschäft. Das geht nicht. Entweder aus Mitgefühl oder eben nicht und damit ist auch sicher, daß gar kein Unfug weiter gegeben werden kann.

Quote
Des Weiteren wird den Halbweisheiten und dem Dünkel vorschub geleistet, da kaum noch eine praktische Ausbildung (Step by step) gewünscht oder angestrebt wird. "Man weiß ja schon alles, man hat es ja im Internet gelesen." Volle Tassen werden nur noch weiter gefüllt.
Sicher, mehr. Das ist so wie mit dem Schwein vom Abt. Gib ihm mehr bis es nicht mehr gehen kann. Keine Angst die Hungrigen Geister können nichts wegessen und es ihnen nicht zu gönnen wäre Neid und/oder Anmaßung.

Quote
Auch werden Neulinge entmutigt bei solch einem großen Angebot. Wo anfangen?
Diese Frage werden sich viele damit hoffentlich stellen. *schmunzel* Das hilft schon und die Argumentierer können sich nicht nur auf Adhamma ausruhen und werden sich dann auch vielleicht die Frage stellen.

Quote
Deswegen halte ich es auch für besser sich in bestimmten Punkten, zu bestimmten Themen durch gezieltes lesen, lernen, eigenes darüber nachdenken und Diskussionen anzunähern und es sich selber (gemeinsam) zu erarbeiten.
Ich werde versuchen Gezielt zu fragen aber aus meiner Erfahrung bekomme ich dann selten Antworten.

(Ich schmeiß da ein paar Dinge in das Dhamma-Dana Thema, dann hinüber und hoffe das das so recht ist.)

Mit dem Übersetzen bin ich in der Zwischenzeit soweit mal fertig... puhhh das wird jetzt schwierig (und das nicht nur wegen meiner schlechtern Übersetzkunst) (http://sangham.net/Smileys/well_sangham_sw.gif)

Danke für die Geduld schon im Vorhinein!

(http://sangham.net/Smileys/sadhu_sangham_sw.gif)

Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on April 04, 2013, 04:06:02 PM
Mir fehlen die passenden Worte zum Brechen des Hinterschweigens, was man dort und da so öffentlich sieht und öffentlich hört... dennoch vielleicht eine kurze Frage: "Wisst ihr eigentlich, was ihr da tut und was ihr für euch und andere da anrichtet?"

"Bestellschein für Medien der Deutschen Buddhistischen Union"

Ich kann gar nicht so schlecht denken, um zu glauben, daß man gar auch noch mit Dhamma-Dana (gegebenen Dhamma) Spenden für den Selbsterhalt suggeriert. Und nehme natürlich an, daß es an jene fließt, die dessen erarbeitet haben, um zumindest ein ausgeglichenes Geschäft zu machen.

Vielleicht nur zur Information, Dhamma-Handel schließt auch Naturalien ein. Geld ist ja etwas eher Neues.

Das würden viele wohl als großzügig betrachten und relativ zur Gier stimmt das ja auch: "Mitgliedsgemeinschaften und Wiederverkäufer erhalten einen Rabatt von 30%"

Vielleicht sollte man das Ganze, um es etwas transparenter zu machen, auch  "Deutschen Buddhistische Wiederverkäufer Union" umtaufen, dann haben wir alle Wege offen, auch zu der so gewünschten Rechtssicherheiten (http://sangham.net/index.php?topic=316.0) zu kommen, statt Steuererleichterung ist Abschreibung ja vielleicht gar nicht so schlecht.

Also über die ersten Glieder des achtfachen Pfades oder gar Meditation, brauchen wir, denke ich, die nächsten zehn Jahre erst gar nicht einmal sprechen. Da mußt Ihr euch aber schon gewaltig anstrengen, wenn sich das ausgehen soll.
Ich würd einfach mit Sila beginnen, wenn das mit dem Dana nicht so verständlich ist.

Mögen diese Worte etwas zur Pflicht der Aufklärung und zur Entwicklung von passenden Scham anregen.

(http://sangham.net/Smileys/sadhu_sangham_sw.gif)
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Kusaladhamma on April 04, 2013, 05:08:25 PM
Quote
Und nehme natürlich an, daß es an jene fließt, die dessen erarbeitet haben, um zumindest ein ausgeglichenes Geschäft zu machen.

Da muss ich Dich ent-täuschen lieber Johann.
Nehmen wir als Beispiel (steht auch auf der Bücherliste der DBU gen Spende)

Quote
Ludwig Schafft: Ein Buddha auf dem Bücherschrank Einführung in den
Buddhismus, 116 Seiten Eigenverlag Buddhayana e.V.

Ludwig Schafft hat das Buch verfasst , drucken lassen und es als Dana zur DBU gegeben.
Er hat nichts dafür bekommen und wird es auch nicht.
Auch findet man sein Buch nun  hier (http://www.amazon.de/gp/offer-listing/3000109277/ref=dp_olp_0?ie=UTF8&condition=all) zum Preis von bis zu 59,90 Euro.

Das heißt, jemand bestellt z. B. für 2,50 Euro das Buch bei der DBU und verkauft es dann weiter mit hohem Gewinn.

Meinst Du, dass da ein seriöser transparenter Buchverkauf, wo vielleicht ein paar Euro für den Autor bei rummkommen (die meist sowieso noch nicht einmal die Unkosten decken) nicht das kleinere Übel ist.

()
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on April 04, 2013, 05:42:59 PM
Kusala, der Gedanke, den da viele haben, ist, daß man mit einem Handel oder einen Verkauf etwas steuern kann, aber was immer man an heilsamen in den Rachen von Samsara schmeißt, wird nicht heilsames erzeugen.

The Connected Discourses of the Buddha: A New Translation [FREE! download] (http://sangham.net/index.php?topic=307.0)

Gerade die sich mit Dhamma beschäftigen sollten Dana verstehen. Dana heißt nicht besser handeln, oder für den oder jenen Zweck zu handeln. Das tut die ganze Welt.

Derjenige, der es gelernt hat, seine Gabe der noblen Sangha zu widmen, unabhängig der Person oder gelernt hat loszulassen, wenn er gebeten wird, der wird keinen Schaden aus solchen Dingen erleiden und weiß, daß Samsara eben so ist (eine Ursache hat).

Wir suchen nicht nach kleineren Übel, sondern nach dem Weg zum Wohl. Es spricht doch nichts dagegen und ist doch ganz normal und rechtschaffend, wenn jemand Handel betreibt (so er auch rechtschaffend ist) und dafür gibt es nun doch genug an Vielfalt von Begierden auf der Welt als das sich zum Lebensunterhalt dessen bedienen muß.

Was meinst du wie fruchtvoll es wäre, würde ein Verleger neben seinem Geschäft um und für Begierde zu stillen, hin und wieder etwas Dana tun. Das muß und kann man nicht organisieren und geben kann man nun mal nur wenn man etwas hat.

Wenn wir den Maßstab an einem größeren oder kleineren Übel anlegen wollen, werden wir nie auf Dana und gar die Grundlagen für ein Leben nach dem Dhamma und der Vinaya kommen. Das bleibt alles nur Korruption (aus Dhamma sicht) und Geschäft.

Es ist nicht so, das man Dana von heute auf morgen lernt und es gibt nur sehr sehr wenige Menschen, die überhaupt diese verstehen oder einen Sinn darin sehen.

Sag mir, wer von all den Beteiligten, die glauben damit etwas gutes im Sinne des Dhammas zu tun, wird hier und jetzt und wenn er die Resultate seines unfreien Gebens sieht, Freude mit seiner "Dana"-arbeit haben?

Viele lehre Blätter... und vom Wald zum Amazon.

Es sei jedem viel weltlicher Gewinn vergönnt, doch hatten wir doch vielleicht einmal etwas anderes vor und zur Mitfreude fehlt mir bei Gewinn aus dem mitfühlenden Gaben Buddhas einfach der Anhalt, jegliches vernünftige und brauchbare Konzept.

Ausser wieder und wieder aus Mitgefühl (oder Anhaftung?) zu ermuntern (ermahnen) und einem Wunsch an die Dhammahändler: "Möget ihr den Weg zu Wahrem Glück mit Leichtigkeit für euch selbst finden!" läßt sich da nicht entwickeln, aber dieses befreit und erzeugt wohl kein zusätzliches Leid.

(http://sangham.net/Smileys/sadhu_sangham_sw.gif)
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on April 04, 2013, 06:26:29 PM
Ich denke eine sehr gut Erklärung, weil sie mir gerade in zweierlei weise in den Sinn kommt: Stealing induces poverty (http://sangham.net/index.php?topic=426.msg1005#msg1005) (und das gilt auch für Dhammaarmut)

Es ist halt so, daß sich selbst die, die es ja theoretisch wissen, oft nicht bewußt sind, was sie tun. Und wir haben oft höhere Ziele als Tugend, die uns motivieren. Wir leben in einer sehr trügerischen Zeit, in der wir uns leider nicht mehr an Traditionen und Gepflogenheiten halten können, und sehr geschult sein müssen und uns nur an unseren Absichten orientieren können.

Südostasiatische Laien hatten es vor einigen Jahren noch einfach, sie hätten Dhamma Bücher nicht einmal sich anfassen getraut, und hätten jedes Dhamma Buch in das nächste Kloster gebracht, und wenn, überhaupt nur im Kloster gelesen. Aber auch hier ist selbst der Schutz der Tradition und den einfachen Anweisungen der Alten, Geschichte.
Man soll nicht glauben, das sei ein regionales "Problem". Es ist eine generelle Sache und hat wohl mit dem Druck der Bücher nach dem letzten Konzil begonnen, dass es dunkel wird.
Und dieses hat nichts mit dem rechten Schaffen an der Druckmaschine und vom Lebenserhalt durch das Druckgewerbe zu tun. Nicht das da jemand meinen möchte, Bücher wären schlecht.

Doch auch hier ist es so, daß es einen guten Grund gab, warum man von Beginn an, eigentlich nichts niederschrieb und damit "gezwungen" war das Erbe als Ganzes zu erhalten und weiter zu führen.
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Kusaladhamma on April 04, 2013, 08:21:57 PM

Doch auch hier ist es so, daß es einen guten Grund gab, warum man von Beginn an, eigentlich nichts niederschrieb und damit "gezwungen" war das Erbe als Ganzes zu erhalten und weiter zu führen.
Genau aus diesem Grunde schrieb ich ja folgendes:

Quote
Wenn alles für jeden im Netz zugänglich ist, muss man sich nicht wundern, dass Vinaya-Leute und vor allem Lehrende im Westen nicht durch Dana leben können. Es ist der Einsicht zur Notwendigkeit nicht förderlich.

Des Weiteren wird den Halbweisheiten und dem Dünkel vorschub geleistet, da kaum noch eine praktische Ausbildung (Step by step) gewünscht oder angestrebt wird. "Man weiß ja schon alles, man hat es ja im Internet gelesen." Volle Tassen werden nur noch weiter gefüllt.

Auch werden Neulinge entmutigt bei solch einem großen Angebot. Wo anfangen?

 :-*
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on April 05, 2013, 03:43:37 AM
Auch das ist kontrollieren wollen und was nun mal geboren wurde ist nun mal schon da. Es wäre denke ich, nicht gut, daß andere Extrem zu gehen (siehe Unterlassene Hilfeleistung (http://sangham.net/index.php?topic=242.0))

Der große Buchdruck und das damalige "Vergehen", waren ja wohl aus dem Grund zumindest für eine Zeit gegenüber dem ADhamma zu bestehen und so wie heute alle schon abhängig von externen Speichermedien sind, würde neben der Gepflogenheit auch die verbale (schriftliche Form) um die Gepflogenheit erahnen zu können wohl kaum lange überleben.

Wissen ist ja so etwas von unbeständig, daß kann schon morgen alles weg sein. Wenn's nicht zur Einsicht geholfen hat, dann war all die Mühe und Arbeit, das Leiden verbunden damit, nicht viel wert.

Dhamma "Dana" ist heute nicht weit von den selben Eigenschaften wie Waffenindustrie (zur Verteidigung, Angriff, Missionieren) und Drogenhandel (zur Begierdestillung, Unterhaltung, Abstumpfen) entfernt.

Ich möchte dir ein Beispiel bringen. Da gibt es Situationen wo zwei Menschen in Streit geraten. Da fangen zwei Freunde, die nicht ganz dumm sind, aus dem "nichts" einen Konflikt an. Wenn du als Dritter ihnen nun beiden ein Messer hin gibst "Was spielt ihr da wie Kinder herum, da, wenn dann schon richtig", sie mit einen extremen Spiegel konfrontierst, würden sie sofort wissen was los ist und Scham wie auch Einsicht würden aufkommen.
Wenn du das gleiche aber unter wirklich dummen Leuten machst, die völlig in Veruntrübungen gefangen sind und Leute sind, die einer Führung folgen, würde jeder von Ihnen das Messer in die Hand nehmen, die Gelegenheit nehmen, und es sich mit dem Messer ausmachen.

Wohl ist es so, daß man Devas lehren kann, sie einen Nutzen davon haben, unmöglich ist es aber Lebewesen unterhalb der menschlichen Ebene Dhamma zu lehren und dort gar zu teilen, nicht zu sprechen davon Geschäfte zu tun, ist von keinerlei heilsamen nutzen.

Quote from: Teacher of the Devas (http://www.accesstoinsight.org/lib/authors/jootla/wheel414.html#ch2)
Subrahma deva

Subrahma deva was not a very sophisticated god; he delighted in sensuality, like many other devas of the sensuous sphere. He had been playing in sport with his thousand nymphs when half of them suddenly vanished. Subrahma used his deva vision to find where they had gone and he saw that they had died and been reborn in a hell realm. Anxious that he and his remaining nymphs might soon suffer the same fate, he came to the Buddha looking for a way to end his fear:

    "Always frightened is this mind,
    The mind is always agitated
    About problems not yet arisen
    And about those that have appeared.
    If there exists release from fear,
    Being asked, please explain it to me."

The Buddha does not offer simplistic short-term solutions to the suffering beings go through when their loved ones die; he did not console the deva. Instead, he told Subrahma that only by developing wholesome mental states through meditation and by giving up all attachments can anyone find security:

    "Not apart from enlightenment and austerity,
    Not apart from sense restraint,
    Not apart from relinquishing all,
    Do I see any safety for living beings." (KS I, 77; SN 2:17)

The deva and his remaining nymphs apparently comprehended these words, as the commentary says that at the end of this discourse they all became stream-enterers.


Eleven planes of the Sensuous Realm :

    Seven Happy Sensuous Planes:
        Six Deva planes:
            (11) Control others' creations
            (10) Rejoice in their own creations
            (9) Tusita — Delightful Plane
            (8 ) Yama
            (7) Realm of the Thirty-three
            (6) Catummaharajika — 4 Great Kings




Der Author wusste von Widmung, Gabe und Dankbarkeit

Susan Elbaum Jootla
To My Teachers
My Parents, and
My Husband
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on April 22, 2013, 01:29:04 PM
Ohne Worte... das excelt wirklich alles

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Die verkaufen sogar Bhante Thanissaros Lehrreden als Online retreats... http://www.tricycle.com/online-retreats/ten-perfections
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on May 12, 2013, 11:00:03 AM
Das klare Statement von Vipassana Research Institute (http://sangham.net/index.php?topic=574.msg1541#msg1541) (Sadhu!) gibt klar an, daß im Falle ihrer Verantwortlichkeit gegenüber dem "Chaṭṭha Saṅgāyana Tipitaka" auch aus weltlicher Sicht und nicht "nur" als eine Verletzung des Dhammas, eine Verwendung und heranziehen dieser Texte (direkt oder indirekt) als Lebensunterhalt und zum Zwecke des Handels, nicht akzepiert war, ist, oder wird.

Sicherlich wir eine Institution und Leute wie diese keinerlei Rechtsmittel ergreifen (wissentlich das sich die Leute die sotwas tun, letztlich nur selbst schaden und damit schon genug Probleme haben), aber jeder, der sich in unrechtmäßiger Weise bisher mit dem Dhamma bereichtert hat und einen Lebenswandel damit finaziert hat, direkt oder indirekt Handel damit betrieben hat, würde gut tun, dies alles hier zu einem Anlaß zu nehmen und sich zu überlegen, wie er noch in dieser Existenz und so schnell wie möglich aus dieser Schuld heraus kommt und einen rechtmäßigen Lebenswandel zum Wohle aller beginnt.

Unwissenheit, ignorieren oder darüber hinweg setzten schütz nicht vor den Effekten und dennoch kann man seine Wege stets gerade richten und von alten Dingen Abstand nehmen, wenn man sich dessen bewußt wird. Wenn es nicht möglich wäre, hatte Buddha das Dhamma und die Vinaya nicht erklärt.

Wenn dort und da Leute etwas unrechtes tun, selbst wenn die gesamte Welt in dieses Muster gefallen ist, rechtfertigt es noch immer nicht, gleiches Unrecht (ungeschicktes Handeln) zu wiederholen. Man tut sich in erster Linie selbst nichts Gutes damit.

Dana heißt loslassen und geben was man besitzt und nichts anderes. Das gilt für Dhamma noch stärker und hat auch noch stärkere Effekte und Einfluß auf unsere Zukunft und die nächsten Generationen.

Als jener, der man vielleicht im guten Glauben solch unrechtmäßig erworbene "Ware" gekauft hat, mag man nun vielleicht besser verstehen, warum diese bisher nur kaum und selten seine versprochene Wirkung erfüllt hat. Wahres Dhamma lässt sich weder kaufen noch ungefragt nehmen.

Jeder Bhikkhu oder Bhikkhuni, jeder Dhammika würde jederzeit, so er/sie es vermag, auf Bitte und Einladung Dhamma erklären und teilen. Es besteht überhaupt kein Grund in unrechtmäßige Wege zu verfallen.

Wenn man natürlich auf der anderen Seite, Asketen, Bhikkhus und Bhikkhunis auch nicht mit den Notwendigkeiten unterstützt, bestielt man Buddha, Dhamma, Sangha auf doppelte weise. Einmal im Geiz des nicht Teilens und dann in der Gier über dies hinaus noch zu nehmen, und umgekehrt.
Die Suppe brockt man sich stets selber ein und wird sie auch auslöffeln müßen, aber danach steht immer alles auf's neue offen und die Wege sind stehts noch bereit auch wenn sie schon sehr zugewachsen und unbekannt sind.

(http://sangham.net/Smileys/sadhu_sangham_sw.gif)
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on July 26, 2013, 04:42:45 AM
Quote from: AN 5.254: Macchariya Sutta — Knauserigkeit (1) (http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an05/an05.254.than.html)

"Bhikkhus, da sind fünf Formen der Knausrigkeit. Welche fünf? Knausrigkeit im Bezug auf das eigene Kloster [Unterkunft], Knausrigkeit im Bezug auf die eigene Familie [von Unterstützern], Knausrigkeit im Bezug auf eigene Errungenschaften, Knausrigkeit im Bezug auf den eigenen Status und Knausrigkeit im Bezug auf das Dhamma. Dies sind die fünf Formen der Knausrigkeit. Und die ärmlichste dieser fünf ist: Knausrigkeit im Bezug auf Dhamma"


Quote from: AN 5.254: Macchariya Sutta — Stinginess (1) (http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an05/an05.254.than_en.html)

"Monks, there are these five forms of stinginess. Which five? Stinginess as to one's monastery [lodgings], stinginess as to one's family [of supporters], stinginess as to one's gains, stinginess as to one's status, and stinginess as to the Dhamma. These are the five forms of stinginess. And the meanest of these five is this: stinginess as to the Dhamma."
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Sophorn on July 27, 2013, 07:24:43 PM
 :-* :-* :-*

Habt vielen Dank für die öffentliche Diskussion.

Das Thema "Dhamma Dana im Alltag" ist eine gefährliche Falle. Neulich hatte ich ein Gespräch mit einer Frau, die auf "Kundenfang" für ihr Yogastudio war. Sie bat mich doch Meditationen anzubieten. Dann ging es zur Bezahlung und zum Eintritt. Ich (erinnernd an die Worte dass Dhamma und die wirklich wichtigen Dinge nicht käuflich sein sollten) antwortete: "Keinen Eintritt und keine Bezahlung - weder für mich noch an das Studio, aber auf Wunsch könne eine Schale für Spenden hingelegt werden."
"Oh, okay, dann bekommst du dann den Prozentanteil, den wir verrechnen."
"Diesen Anteil kannst du gern behalten." (lächeln und ruhig erwidert)
"Also, wenn du diesen Anteil nicht nimmst, kannst du hier nicht Meditation unterrichten. Wir legen Wert auf Professionalität."

Es ist schwierig Gutes zu tun, aber ich bin zuversichtlich. Die Lotusblüte bleibt unberührt von dem Schlamm um sie herum. Davon, dass es einfach ist, hat niemand gesprochen. Wir vergessen es mitunter.

 :-* :-* :-*
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on July 27, 2013, 08:11:49 PM
Oh ja, das ist auch in anderen Sphären und Grauzonen bekannt und wird vielleicht ein einem etwas bezeichnenderen Beispiel deutlich.

Da gibt es diese Nachtclubs, die fallen aufgrund geschickter Strategien nicht unter die Prostitution und den Handel mit Menschen.

Die machen das "gutherzig" einfach so, das sie ein Zimmer vermieten. Die freien Mitarbeiterinnen, als Künstler betitelt, begleiten dann auf's vermietete Zimmer, mit dem offiziellen Verbot sich mit dem Gast einzulassen und ihn unsittlich zu beglücken oder gar Dienste gegen Bezahlung anzunehmen.

Der Etablissement-Innehaber gibt dann Prozente an die Künstler ab. So funktioniert dies hier nicht viel anderes das Dhamma-Danageschäft und alle freuen sich ihrer guten Taten und jeder mach das seine, "unverbindlich", "ungebunden", "rechtschaffende" Heuchelei, simpel ein ganz gewöhnlicher Lebensunterhalt.

Wenn man solche Leute kennt, wenn man weißt, das sich ganz und gar nicht schlechter oder besser als andere gewöhnliche Leute sind, dann mag da Missgunst verschwinden und Mitgefühl aufkommen. Aber gewöhnliche Leute denken oft nicht so. Die sehen einen künstlichen Heiligenschein und oder ein rotes Licht und strömen darauf herein.

Von keinem ist es nicht gut gemeint und nicht nach seinem besten Wissen und Vermögen getan, keiner schneidet sich ins eigene Fleisch, wenn er es besser weiß und würde man es wissen, sich erinnern, würde man es auch nicht tun.

Nirgend wo in den Lehren, wird man einen Verweis, einen Hinweis, ein Lob für einen Lebensunterhalt auf kosten des Dhammas finden. Nicht einmal ansatzweise, als Entschädigung oder als Unkostenersatz. Und auch wird man nirgend wo in den Lehren einen Verweis, einen Hinweis, ein Ermuntern zum Geben, wenn man nicht zu geben und zu teilen hat, finden. Und schon gar nicht wird man Aufmunterungen finden, zu geben, wenn man nicht geben will.

Doch all das was heute unter freiwilliges Geben läuft hat mit Großzügigkeit und Dankbarkeit ganz und gar nichts zu tun. Das ist Überheblichkeit, gepaart mit anderer Überheblichkeit und ein Milliardenmarkt weltweit an dem sich jeder seine Prozente runter schneidet.

Deshalb ist es ja so wichtig die Basics zu verstehen, zu wiederholen, zu ermahnen, zu ermuntern und das Gute zu lehren. Zu den Voraussetzungen für den Pfad zu ermuntern und nicht dazu wie "Helden" unter zu gehen.

Unangenehme Diskussionen sind wichtig und danke hier für das nähren.

 :-*
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on August 02, 2013, 05:14:27 AM
Also da ist etwas, das ich jetzt rein Spekulative vermute, daß es vorkommen kann, weil ich mir praktisch überhaupt nicht vorstellen kann, daß es so etwas gibt.

Und dennoch kann ich mir Vorstellen, daß es in dieser überaus großen Verwirrung solch Entwicklungen gibt, daß man Dhamma gegen Geld übersetzen läßt. "Da hast du, übersetzte mir diese und das..." ich möchte ja nicht einmal vermuten, daß man sich so einem Lebensunterhalt bedient noch möchte ich vermuten, daß man jemanden kauft, um Dhamma _ Lehren zu übersetzen.

Ich glaube diesen Gedanken möchte ich jetzt gar nicht weiter ausführen. Das kann doch gar nicht sein... Von den Tibeter sind wir es ja schon gewohnt, da gibt es ja eine ganze "ich lebe von Dhammaübersetzen Zunft" und natürlich auch die Unis und Ausbildungsstätten. No servas... das wieder gerade richten...
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on September 10, 2013, 11:42:59 AM
Also Freunde,

desto mehr ich in Berührung mit der "Szene" (Sangha der Klösterlichen und Laien kann man das nicht nennen) konne, desto mehr ich sehe und verstehe wie Dhamma überhaupt in Deutschland verkauft hat (geben kann man es nicht nennen), desto mehr frage ich mich, was das ganze heuchlerische Theaterspiel soll.

Wir wissen alle ganz genau, daß Buddha keinem auch nur Basics erklärt hat, der Geben nicht versteht.
Kann natürlich so sein, daß ich aufgrund meiner vergangenen Handlungen nicht in den Genuß komme so etwas hier zu erleben, aber auf der anderen Seite kann ich hunderten wirklich armen Menschen berichten, die ohne nur zu zögern ihr spärliches Essen geteilt haben. Möge diese Leute ungebildet, arm und unansehnlich sein, können sie selbst wenn sie Aussatz haben, sich wie Tiere bewegen und in Lumpen Spazieren nicht annähernd so ekelig wirken wie diese Gesellschaft in die ich da geraten bin.

So viel Geiz, so viel Neid, so viel Dünkel um Dana habe ich selbst unter den stolzen Dummköpfen in Südostasien nicht gesehen, die haben ja im Gegensatz zu den Leuten hier wirklich massig Kohle und massig Macht. Aber wie man selbst Dünkel auf nicht mal materiellen Besitz in solch einer Weise aufbauen kann liegt meiner größten Phantasie fern.

Ich werde wohl die Situation nie vergessen, wie ein reicher wohlhabender seinen Errichteten Tempel aufgesucht hat, und die Leute runter gemacht hat, weil sie an seinem Tempel weiter gearbeitet haben und ihn noch schöner machen wollten. "Da hat es nichts gegeben, als ich da her kam. Das hab ich bauen lassen." Wenn man sieht, wie Leute ihre jungen Felder der Verdienste niederbrennen, dann ist das sehr traurig, denn so viel Leiden das dafür geopfert wurde geht einfach in Schall und Rauch auf.

Aber was vielleicht noch erschütternder ist, ist diese Bindung der Konsumenten mit ihren Dealern, oder mit anderen Worten: "Wie der Herr so's G'scher." "Was sollen wir den machen, wir wollen und die haben."

Dhamma auf dem Fundament der weltlichen Verdienste und der Geschäftigkeit aufgebaut. Eine gesamte Generation der Arbeit auf falschen Sichtweisen aufgestapelt und so löchrig und morsch dies sogar durch die Zentimeter dicken regelmäßigen Anstriche sichtbar ist und alle tanzen um diesen Haufen aus Anhaftung und Wahn wie um eine verwesende Leiche und verwenden ihre Sprößlinge um den Anstich zu erhalten.

Für nichts anderes wird Dhamma hier genutzt, als sich für das Rad von Samsara fit zu halten. Ob nun Küschelbuddhas für die Kinder und die dritte Welt, oder Nachrufe an verstorbende Prakizierende, alles schmeißen sie auf den Markt um als Sklaven in der Sklavenkette wohl wie es sich gehört ihren Anhänglichkeiten Unterhalt zu bieten.

Dort eine Schnupfer metta, hier eine Jhana Session, dort eine Kuscheltalk, würden sie es zumindest zu einem Upasata schaffen, würde man es immerhin Uposatha der Hirten (http://sangham.net/index.php?topic=242.msg577#msg577) nennen können. Nicht zu sprechen von den Vollzeit Jhains.

Das schlimme an alle dem ist, daß man es gar nicht checkt. Nicht einmal einfachste Achtsamkeit, wie sie jeder Bauer zum überleben und zum betreiben seiner Wirtschaft benötigen würde ist da vorhanden. Da ist nur Gecko-Konzentration, der einfache Pfad auf einer soliden Basis von falscher Sichtweise mit keinerlei Notwenigkeit irgendwo nachzuschrauben.

"Geh mir nicht auf die Nerven" oder "Mach du deins wir machen unseres" (sprich, bring mich nicht aus meiner Gecko-Konzentration) ist wohl das höchste was da aufkommt, wenn man so etwas anspricht. Oder "wir sind so arm", als hätte Armut keinen Grund. Oder "wir haben selbst so viel um die Ohren", als hätte das keinen Grund. Oder "das ist nun mal so", als hätte das keinen Grund und keine Ursache. "Nerv mich nicht", ich verliere noch die Freude damit. Auch diese Dinge alle zu erzählen und darzustellen, würde wohl nicht am Verständis ändern. Warum? Weil man Dinge selber erfahren muß, um sie zu verstehen.

Also die Leute die mir hin und wieder begegnen, haben mich schon gefragt, ob ich ein Nervenleiden habe, weil ich die letzten Monate stets "schmunzeln" den Kopf schüttle. Das ist ungefähr das selbe Bild wie wenn ein Dummkopf mitten in der Wüste Gobi versucht einen Gemüsegarten anzulegen. Da geht dort und da ein Sprößling auf und am nächsten Tag ist er wieder verwelkt. So dumm muß man mal sein.

Da kannst du dir vorstellen wie verwirrt die Leute neben an, mit ihren auf Hightechgärten und Leuchtreklamen auf den Verwirrten Geist sehen. Wenn sie sich nicht lustig machen, haben sie am Ende noch Sorge, daß dem verwirrten eine Pflanze auf geht, und den Markt guten Markt mit Instand und Chemieprodukten erzeugt aus den Leichen der dirtten Welt schmälert. Als würden die Konsumenten krummes Gemüse kaufen.

Also wenn ich nicht gerade den Kopf über das nächste Highlight schüttle, dann übe ich mich in *schmunzeln* über den Dummkopf. Und wenn es mir dann gelingt mich jener zu erinnern, die unermüdlich geben und teilen, wo immer sie können, dann setzt sich mein Herz wieder gibt etwas Kraft für das nächste Aushöhlen zum nächsten Saatgang in der Dhammawüste Moderne Welt.

Also wenn Ajahn Chah von seinen wilden Hühnern erzählt (Vorsicht beim Lesen, es könnte jemand neidig sein), dann hatte er die gezüchteten Haushühner und Gockelhähnen sicher nie wirklich erlebt, wie auch. Der unterschied zwischen den wilden Hühnen und den Haushühnern ist nämlich, daß die wilden Hühner stets um Futter bemüht sein müssen und sich irgendwann jeder Nahrung hingeben und sie versuchen, wohingegen die dicken verwöhnten Haushühner sich einmal die Vermutung haben, daß es ihnen eines Tages an den Kragen geht.

Hier also zur Aufmunterung, Ermunterung, Andachtsnahme, Ermahnung wie immer es das Gemüt gerade haben möchte, zwei Hühner Geschichten und ein Sutta:


Quote from:  In einfacher Sprache - 108 Dhamma-Gleichnisse (http://zugangzureinsicht.org/html/lib/thai/chah/insimpleterms.html)
Wilde Hühner

Ich werde dir ein Beispiel geben. Es ist wie wilde Hühner. Wir alle wissen, wie wilde Hühner sind. Es gibt kaum ein Tier auf der Erde, das vorsichtiger gegenüber Menschen ist. Als ich damals in diesen Wald hier kam, lehrte ich die Hühner. Ich beobachtete sie und zog viele Lehren aus ihnen.

Zuerst kam mir eines während einer Gehmeditation über den Weg - wenn es näher kam, sah ich es nicht direkt an. Was immer ich machte, sah ich nicht in seine Richtung. Ich machte keine Bewegung welche es schrecken hätte können. Nach einer Weile versuchte ich, still zu stehen und es anzusehen. So wie meine Augen es streiften, rannte es davon. Wenn ich aufhörte, auf das Huhn zu sehen, begann es wieder im Mist zu scharren, auf der Suche nach Futter wie zuvor. Aber jedes Mal, wenn ich es ansah, rannte es fort.

Nach einer Weile beobachtete es offensichtlich, wie ruhig ich war, und legte seine Wachsamkeit ab. Sobald ich ihm jedoch etwas Reis in seine Richtung warf, rannte es weg. Aber das war mir gleich. Ich setzte fort, stets Reis für es zu streuen. Nach einer Weile kam es zurück, aber es machte keine Anstalten, den Reis zu fressen. Es wusste nicht, was es ist. Es dachte, ich plane, es umzubringen und Curry aus ihm zu machen. Aber ich nahm keine Rücksicht darauf, ob es isst oder nicht.

Nach einer Weile begann es, im Mist um den Platz hier zu scharren. Wahrscheinlich ist ihm in den Sinn gekommen, was es ist. Am nächsten Tag kam es zum selben Platz zurück und begann wieder, Reis zu fressen. Wenn der Reis aus war, streute ich mehr für es. Es rannte wieder weg. Aber als ich das wieder und wieder tat, wurde es so, dass es nur mehr ein wenig zurück wich und dann wieder kam, um weiter Reis zu fressen. Nun verstand es.

Zuerst hatte das Huhn den Reis als Feind angesehen, weil es nicht bekannt damit war. Es sah es nicht klar. Das war der Grund, warum es stets davon lief. Aber als es zahmer wurde, kam es zurück, um nachzusehen, was der Reis nun wirklich war. Das war dann der Moment, wo es wusste: „Das ist Reis. Das ist kein Feind. Es ist nicht gefährlich.“ So war es, als die wilden Hühner begannen, zum Fressen zu kommen, von diesem Tag an bis heute.

In dieser Weise lernte ich von wilden Hühnern. Wir sind genau wie sie. Bilder, Klänge, Gerüche, Geschmäcker, körperliche Berührungen und Gedanken sind Wege, um uns Wissen über das Dhamma zu vermitteln. Sie geben Lehren für jedermann, der praktiziert. Wenn wir sie klar und im Einklang mit der Wahrheit sehen, sehen wir, dass das ist, was sie sind. Wenn wir die Dinge nicht klar sehen, werden sie immer unsere Feinde sein und wir werden stets vor ihnen davon laufen.


Quote from:  In einfacher Sprache - 108 Dhamma-Gleichnisse (http://zugangzureinsicht.org/html/lib/thai/chah/insimpleterms.html)
Der König des Todes

Wir leben wie ein Huhn, das nicht weiß, was vorgeht. Am Morgen nimmt es seine Küken, um nach Futter zu scharren. Am Abend kommt es zurück, um im Hühnerstall zu schlafen. Am nächsten Morgen geht es wieder raus, um Futter zu suchen. Sein Besitzer streut jeden Tag Reis zum Fressen, aber es weiß nicht, warum sein Besitzer es füttert. Das Huhn und der Besitzer denken in völlig unterschiedlicher Weise.

Der Besitzer denkt: "Wie viel wird das Huhn wohl wiegen?" Die Gedanken des Huhns beschränken sich auf das Futter. Wenn es der Besitzer aufhebt, um es zu wiegen, denkt es, der Besitzer zeigt seine Zuneigung.

Auch wir wissen nicht, was vor sich geht: Woher wir kommen, wie viele Jahre wir leben, wohin wir gehen, wer uns dort hin bringt. Wir haben keinen blassen Schimmer.

Der König des Todes ist wie der Besitzer des Huhns. Wir wissen nicht, wann er sich unserer annimmt, da wir ganz vertieft sind - vertieft und fixiert in Form, Klang, Geruch, Geschmack, Tastempfindung und Gedanken. Wir haben kein Gespür, dass wir älter werden. Wir haben kein Gespür, was genug ist.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Dvejana Sutta: Zwei Menschen (1)

Bei einer Gelegenheit hielt sich der Erhabene in der Nähe von Savatthi im Jeta Hain, Anathapindikas Kloster, auf. Dann gingen zwei Brahmanen - schwache alte Männer, betagt, im fortgeschrittenen Alter, die den letzten Abschnitt des Lebens erreicht hatten, 120 Jahre alt - zum Erhabenen. Bei der Ankunft, tauschten sie höflich Grüße mit ihm aus, und nach ein Austausch von freundlichen Grüßen und Höflichkeiten, setzten sie sich auf eine Seite. Als sie da saßen, sagten sie zu ihm: "Meister Gotama, sind wir Brahmanen - schwache alte Männer, betagt, im fortgeschrittenen Alter, die den letzten Abschnitt des Lebens erreicht haben, 120 Jahre alt. Und wir haben keine vortrefflichen Taten, keine geschickten Taten, keine Taten, die unsere Ängste zerstreuen würden, vollbracht. Lehrt uns, Meister Gotama. Unterweist uns, Meister Gotama, für unseren langfristigen Nutzen und Glück."

"In der Tat, Brahmanen, ihr seid schwache alte Männer, betagt, im fortgeschrittenen Alter, die den letzten Abschnitt des Lebens erreicht haben, 120 Jahre alt. Und ihr habt keine vortrefflichen Taten, keine geschickten Taten, keine Taten, die eure Ängste zerstreuen würden, vollbracht. Diese Welt wird durch Altern, durch Krankheit, durch den Tod hinweggerissen. Da die Welt so durch Altern, Krankheit und Tod hinweggerissen wird, wird jede Zügelung des Körpers, der Rede und des Geistes, die hier ausgeübt wird, sein Obdach, seine Höhle, seine Insel und seine Zuflucht sein, nach dem Tod, in der Welt darüber hinaus."

Es wird hinweggerissen: das Leben,
seine fast nichtige Spanne.
Für einen, der durch Altern hinweggerissen wird,
ist kein Obdach vorhanden.

Bewahr den Blick auf dieser Gefahr des Todes,
und tue verdienstvolle Taten,
die Glückseligkeit bringen.

Wer immer hier gezügelt ist mit dem Körper,
Rede und Bewusstsein, der Verdienst tut,
während er noch am Leben ist:
das wird für seine Glückseligkeit nach dem Tode sein.



Dvejana Sutta: Zwei Menschen (2)


Bei einer Gelegenheit hielt sich der Erhabene in der Nähe von Savatthi in Jeta Hain, Anathapindikas Kloster, auf. Dann gingen zwei Brahmanen - schwache alte Männer, betagt, im fortgeschrittenen Alter, die den letzten Abschnitt des Lebens erreicht hatten, 120 Jahre alt - zum Erhabenen. Bei der Ankunft, tauschten sie höflich Grüße mit ihm aus, und nach ein Austausch von freundlichen Grüßen und Höflichkeiten, setzten sie sich auf eine Seite. Als sie da saßen, sagten sie zu ihm: "Meister Gotama, sind wir Brahmanen - schwache alte Männer, betagt, im fortgeschrittenen Alter, die den letzten Abschnitt des Lebens erreicht haben, 120 Jahre alt. Und wir haben keine vortrefflichen Taten, keine geschickten Taten, keine Taten, die unsere Ängste zerstreuen würden, vollbracht. Lehrt uns, Meister Gotama. Unterweist uns, Meister Gotama, für unseren langfristigen Nutzen und Glück."

"In der Tat, Brahmanen, ihr seid schwache alte Männer, betagt, im fortgeschrittenen Alter, die den letzten Abschnitt des Lebens erreicht haben, 120 Jahre alt. Und ihr habt keine vortrefflichen Taten, keine geschickten Taten, keine Taten, die eure Ängste zerstreuen würden, vollbracht. Diese Welt wird durch Altern, durch Krankheit, durch den Tod hinweggerissen. Da die Welt so durch Altern, Krankheit und Tod hinweggerissen wird, wird jede Zügelung des Körpers, der Rede und des Geistes, die hier ausgeübt wird, sein Obdach, seine Höhle, seine Insel und seine Zuflucht sein, nach dem Tod, in der Welt darüber hinaus."

Wenn ein Haus brennt,
ist das Gefäß, das gerettet wird,
dasjenige, das nützlich ist,
nicht dasjenige, das dort gelassen wird,
um zu verbrennen.

Nun wenn die Welt brennt mit dem Altern und Tod,
sollte man [seinen Reichtum] retten,
indem man gibt: was gegeben wird,
ist gut gerettet.

Wer immer hier gezügelt ist mit dem Körper,
Rede und Bewusstsein, der Verdienst tut,
während er noch am Leben ist:
dies wird für seine Glückseligkeit nach dem Tode sein.
Quote from: Dvejana Sutta (1) (http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an03/an03.051.than.html) und Dvejana Sutta (2) (http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an03/an03.051.than.html) übersetzt von Kaethi

Wenn es nicht möglich wäre, hätte er nicht gesagt (http://sangham.net/index.php?topic=76.0), daß es möglich ist. Und da hat er nicht von Robin Hood gesprochen.

 :-*
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on November 16, 2013, 05:19:42 AM

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

...

Zusammen kamen die Kaufleute
aus den verschiednen Königreichen;
sie zogen fort, um Geld zu sammeln,
und einen machten sie zum Führer.

Als sie nun an die Wildnis kamen,
die ohne Nahrung, wasserlos,
sah'n sie'nen großen Feigenbaum
mit kühlem Schatten, herzerquickend.

Dort ließen sie sich darauf nieder
im kühlen Schatten dieses Baumes
und es bedachten die Kaufleute
in ihrer Torheit, voll Verblendung:

„Voll Flüssigkeit ist dieser Baum
und auch das Wasser sieht man fließen;
auf, Kaufleute, wir wollen ihm
den Zweig abschlagen, der nach Osten.“

Der abgeschlagne sprudelt' Wasser
hervor, das rein und unbefleckt;
drin wuschen sich die Kaufleute
und tranken, soviel sie nur wünschten.

Zum zweiten dachten sie gemeinsam
in ihrer Torheit, voll Verblendung:
„Auf, Kaufleute, wir wollen ihm
den Zweig abschlagen, der nach Süden.“

Der abgeschlagne sprudelte
Reisbrei und Fleisch hervor in Menge,
Brei, der nach wenig Wasser aussah,
auch Ingwer, Bohnenbrüh' und andres.

Als nun davon genossen hatten
die Kaufleute, soviel sie wollten,
da dachten sie zum dritten Male
in ihrer Torheit, voll Verblendung:

„Auf, Kaufleute, wir wollen ihm
den Ast abhauen, der nach Westen.“
Der abgehau'ne sprudelte
hervor gar schön geschmückte Weiber,

die bunte Kleider an sich trugen,
geziert mit Edelsteinohrringen;
und jeder einzelne erhielt
von Weibern volle fünfundzwanzig.

Zusammen ließen sie sich nieder
im kühlen Schatten dieses Baumes;
und so umgeben von den Frauen,
soviel sie wollten, die Kaufleute

zum vierten Male sie bedachten
in ihrer Torheit, voll Verblendung:
„Auf, Kaufleute, wir wollen ihm
den Ast abschlagen, der nach Norden.“

Der abgeschlagne sprudelte
Perlen hervor und viel Korallen,
auch Gold und Silber eine Menge,
dazu noch kunstvolle Gewebe,

Kleider aus Kasi-Baumwolle
und mannigfaltige Gewänder.
Als die Kaufleute diese Waren,
soviel sie wollten, aufgeladen,

da dachten sie zum fünften Male
in ihrer Torheit, voll Verblendung:
„Auf, hau'n wir ihm die Wurzel ab,
vielleicht erhalten wir noch mehr.“

Da stand der Karawanenführer
auf, bittend seine Hände faltend:
„Was hat der Feigenbaum verbrochen,
ihr Kaufleute? Heil sei euch allen !

Der Zweig nach Osten gab uns Wasser,
Speise und Trank gab der nach Süden,
Frauen gab uns der Zweig nach Westen
und alle Wünsche der nach Norden.
Was hat der Feigenbaum verbrochen,
ihr Kaufleute? Heil sei euch allen!

In welches Baumes Schatten man
sich niedersetzt oder sich ausruht,
dem darf man nicht den Ast zerstören;
denn schlecht ist, wer den Freund verrät.“

Doch sie, die vielen, hörten nicht
auf dieses einen Mannes Worte:
mit wohl geschliffnen Ästen griffen
den Baum sie an der Wurzel an.“

....

Nachdem er aber diese Lehrunterweisung beschlossen hatte, fügte er hinzu: „So, ihr Laienbrüder, sind in der Vorzeit Kaufleute, die in die Gewalt der Habgier gekommen waren, in schweres Verderben gestürzt; darum darf man sich nicht in die Gewalt der Habgier begeben.“
Quote from: Die Erzählung von dem großen Kaufmann (ZzE) (http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/kn/j/j10/j493.html)
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Sophorn on April 27, 2014, 04:20:52 AM
 _/\_ _/\_ _/\_
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: turtle on April 27, 2014, 11:39:45 AM
So viel Geiz, so viel Neid, so viel Dünkel um Dana habe ich selbst unter den stolzen Dummköpfen in Südostasien nicht gesehen, die haben ja im Gegensatz zu den Leuten hier wirklich massig Kohle und massig Macht.

Aber wie man selbst Dünkel auf nicht mal materiellen Besitz in solch einer Weise aufbauen kann liegt meiner größten Phantasie fern.

Ich glaube, dass das nicht schwer zu verstehen ist. Leute haben einfach Angst vor Religion oder Spiritualität, obwohl sie fühlen, dass sie Religion oder Spiritualität brauchen. Somit sind sie Religion oder Spiritualität ambivalent gegenüber.

Viele Menschen sind oft missbraucht worden im Namen der Religion oder Spiritualität, oder wissen, dass andere so missbraucht worden sind.
Aus der Sicht der Geschichteschreibung, ist die Geschichte der Religion in vielen Ländern der Welt, vor allem in Europa, die Geschichte des Krieges, der Machtkämpfe, der Unterdrückung, ein Spiel von "Homo homini lupus," eine Geschichte der Heuchlerei. Und wer möchte schon daran teil haben ... Am besten hält man sich fern: Fern indem man überhaupt nichts mit Religion oder Spiritualität zu tun hat, oder in dem man distanziert damit umgeht. Und zu einem distanzierten Umgang gehört eben, dass man keinem religiösen oder spirituellen Menschen wirklich glaubt, dass man sich auf ihn nicht verlässt, und immer vorbereitet ist, betrogen zu werden.
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Kusaladhamma on April 27, 2014, 07:00:31 PM
dass man sich auf ihn nicht verlässt, und immer vorbereitet ist, betrogen zu werden.

Liebe Schildkröte

Das hat aber nicht viel mit Anhaftungsfreiem Ab-Geben, auch "Dana" genannt zu tun. ;-)
Schade, dass Du das "Werkzeug" des Ab-Gebens/Los-lassens noch nicht zu schätzen weißt.

Hat der Buddha-Dhamma bisher für Dich "Nutzen" gebracht?
Denkst Du, dass man es fördern sollte, dass noch mehr Menschen Zugang zu Buddha-Dhamma haben?
Der Buddha lehrte Dhamma und Vinaya.
Zum Vinaya gehört die Abhängigkeit der Ordinierten vom Dana der Hausleute.
Das hat/te seine guten Gründe.
Für Ordinierte und für Hausleute.

Der Buddha hat einige Lehrreden darüber gehalten, wer der Gaben würdig ist.

Ein Beispiel von viiielen:

Quote from: http://www.palikanon.com/angutt/a02_022-042.html
A.II.36 Der Gaben würdig
Der Fragende:  Anāthapindika, der Hausvater.
 
»Wer wohl in der Welt, o Herr, ist der Gaben würdig, und wo mag man Gaben darreichen?«
 
»Zwei in der Welt, o Hausvater, sind der Gaben würdig: der Schulungstüchtige und der Schulungsledige. Diese beiden sind der Gaben würdig in dieser Welt, und ihnen mag man Gaben darreichen.«
 
Dies sprach der Erhabene. Und nach diesen Worten sprach er, der Gesegnete, der Meister, noch dieses:
 
»Die sich in hoher Schulung üben
und die der Schulung ledig sind,
sie sind die Gabenwürdigen der Welt.
 
Die aufrecht sind in ihren Werken,
im Denken auch und ihrem Wort,
sie sind das Saatfeld für die Geber:
dort bringt die Gabe reichen Lohn.«


 _/\_


Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: turtle on April 27, 2014, 07:43:24 PM
dass man sich auf ihn nicht verlässt, und immer vorbereitet ist, betrogen zu werden.
Das hat aber nicht viel mit Anhaftungsfreiem Ab-Geben, auch "Dana" genannt zu tun.
Es hat alles damit zu tun, wie Religion und Spiritualität üblicherweise betrieben werden. Und dass man sich dagegen schützen muss.

Quote
Schade, dass Du das "Werkzeug" des Ab-Gebens/Los-lassens noch nicht zu schätzen weißt.
Heh, meinst Du?

Ich könnte mich nicht beschweren, wenn ich nicht an etwas Besseres glaubte, oder mindestens hoffte.

Quote
Hat der Buddha-Dhamma bisher für Dich "Nutzen" gebracht?
Was meinst Du mit "Nutzen"?

Quote
Denkst Du, dass man es fördern sollte, dass noch mehr Menschen Zugang zu Buddha-Dhamma haben?
Es ist nicht meine Pflicht oder Aufgabe darüber nachzudenken. (Und der ist ein Tor, der eine Pflicht auf sich nimmt, die nicht die seine ist.)

Quote
Der Buddha lehrte Dhamma und Vinaya.
Zum Vinaya gehört die Abhängigkeit der Ordinierten vom Dana der Hausleute.
Das hat/te seine guten Gründe.
Für Ordinierte und für Hausleute.
In einer idealen Welt - ja.
Aber in einer Welt der spirituellen Snobs, was die Welt der Spiritualität und Religion so oft ist - nein.

Quote
Der Buddha hat einige Lehrreden darüber gehalten, wer der Gaben würdig ist.

Ein Beispiel von viiielen:

Quote from: http://www.palikanon.com/angutt/a02_022-042.html
A.II.36 Der Gaben würdig
Der Fragende:  Anāthapindika, der Hausvater.
 
»Wer wohl in der Welt, o Herr, ist der Gaben würdig, und wo mag man Gaben darreichen?«
Hat das zu heissen, dass diejenigen, die weder als schulungstüchtig noch als schulungsledig eingestuft werden, ihr Studium des Dhammas aufgeben sollen?

Soll ich mich vorbereiten, dass einige Buddhisten herkommen und mir meine Dhamma-Bücher wegnehmen?
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Sophorn on April 28, 2014, 04:38:42 AM
 _/\_ _/\_ _/\_

Liebe Turtle,

die Abhandlungen, die du hier zu lesen bekommst, sind zum Teil sehr harte Verdauungskost für Neulinge. Diese wörtlich mit dem westlichen (logischen) Denken einfach zu verarbeiten, mag nicht unbedingt hilfreich sein.

Diese Plattform ist, trotzdem es im Internet ist, ein virtuelles Kloster. Deine Neugier und deine offenen Augen und Ohren empfinde ich als eine gute Eigenschaft, die Dinge zu hinterfragen. Gerade deswegen möchte ich dich dazu anhalten, deinen Wissensdurst weiterhin auszuleben, indem du dich immer mehr und mehr hier einliest, zurechtfindest und dich - vor allem!!! - wohlfühlst.

Leider ist der werte Johann nicht mehr persönlich vor Ort, er hätte an Dir seine Freude.

Es mag sich vielleicht so anhören, dass deine Meinung nicht so gehört wird, wie du es gewohnt bist oder gern wolltest. Aber bitte sei versichert, hier ist das Wohlwollen aller sehr am Herzen.

Unsere werte Kusala mag sich für einen Laien eigen/streng anhören, aber aus den zwei Jahren, die ich sie hier im Forum kennenlernen durfte, darf ich mit großem Respekt von ihr sprechen. Sie ist eine sehr vertrauensvolle Person, die sowohl durch Erfahrung, Wissen und Bescheidenheit auf sich aufmerksam macht.
Was jetzt vielleicht für einen "Außenstehenden" auch als kurzgebunden und unangenehm oder gar als von oben herab empfunden werden kann.

Ich möchte mich jetzt schon dafür entschuldigen, wenn ich mir das Recht genommen habe, hier einfach reinzuplatzen. Leider hab ich auch nicht die Versiertheit vom ehrenwerten Johann, das Thema zu splitten und woanders weiter zu führen.

Das Thema "Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana" ist ein sehr heißes Thema und es bedarf viel Katanhu sich dem Thema anzunehmen, Dhamma zu erklären und Vorgänge durchsichtig zu machen.
In dem Sinne bitte ich weiterhin um rege Diskussion, die sich um "Verstehen wollen" dreht als weniger "schon verstanden".

Habt vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und Nachsicht fürs Auftauchen ohne mich in die Diskussion eingebracht zu haben.

 _/\_ _/\_ _/\_

Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Kusaladhamma on April 28, 2014, 11:42:09 AM
Liebe Schildkröte,

Quote
Was meinst Du mit "Nutzen"?

Z.B. mehr eigene Dukkha-Freiheit, mehr Geistesruhe usw.

Quote
Hat das zu heissen, dass diejenigen, die weder als schulungs-tüchtig noch als schulungsledig eingestuft werden, ihr Studium des Dhammas aufgeben sollen?

Wenn man den Dhamma studiert und praktiziert, dann ist man doch tüchtig in der Schulung oder?

Quote
Soll ich mich vorbereiten, dass einige Buddhisten herkommen und mir meine Dhamma-Bücher wegnehmen?

Dann würde man Dir ja eine (1) Grundlage weg nehmen, damit Du Dich tüchtig schulen kannst.
Warum sollte man dies tun?

Es ging doch um Dana, um die Unterstützung der Menschen, die sich voll und ganz auf den Dhamma konzentrieren möchten und dies dann Dank der Unterstützung auch können, damit sie sich zum Wohle aller Wesen weiter entwickeln können.
Zum Wohle aller Wesen, dass sie dann aus eigener Erkenntnis heraus den Dhamma weiter geben und vorleben können.

Quote
in einer Welt der spirituellen Snobs, was die Welt der Spiritualität und Religion so oft ist - nein.

Dies hat und wird es immer geben. Es menschelt/e halt an jeder Ecke. Das ist Samsara.
Deswegen gab der Buddha ja Empfehlungen worauf zu achten ist, wer der Gaben auch würdig ist.

Das bedeutet, wie immer im Buddha-Dhamma, Achtsamkeit auf sich und Andere.

Wenn ich Beiträge schreibe, so geschieht dies immer mit einem Lächeln  :D

Liebe Sophorn

Danke für Deine Vermittlung, die ich sehr zu schätzen weiß.
Ist meine Art doch oft etwas nüchtern  :D und kann falsch verstanden werden.
Das Wort ist halt die Quelle von so manchen Missverständnissen. Erst recht das geschriebene Wort.
Wenn man bedenkt, dass 70 % der Kommunikation über die nonverbale Kommunikation statt findet,
kann man sich ausrechnen was das für ein Forum bedeutet, wo man sich nicht sieht.

Mögen Euch alle die 3 Juwelen schützen

 _/\_




Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: turtle on April 28, 2014, 12:49:47 PM
Dann würde man Dir ja eine (1) Grundlage weg nehmen, damit Du Dich tüchtig schulen kannst.
Warum sollte man dies tun?
Aus Eifersucht!

Deine Muttersprache ist doch Deutsch, oder? Dann kennst Du Schadenfreude, up close and personal.


Quote
Das Wort ist halt die Quelle von so manchen Missverständnissen. Erst recht das geschriebene Wort.
Wenn man bedenkt, dass 70 % der Kommunikation über die nonverbale Kommunikation statt findet,
kann man sich ausrechnen was das für ein Forum bedeutet, wo man sich nicht sieht.
"Missverständnisse" entstehen oft, weill Leute ganz einfach nicht lesen, was eigentlich geschrieben ist, und weil sie einzelne Worte, Sätze und Phrasen aus ihrem Kontext nehmen, schnell schlussfolgern und dann jemanden aufgrund etwas verurteilen, dass er nicht gesagt hat.
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: turtle on April 28, 2014, 12:58:54 PM
die Abhandlungen, die du hier zu lesen bekommst, sind zum Teil sehr harte Verdauungskost für Neulinge.
Finde ich überhaupt nicht, und verstehe auch nicht, wieso diese Abhandlungen irgendwie "sehr harte Verdauungskost" sein sollten.

Quote
Leider ist der werte Johann nicht mehr persönlich vor Ort, er hätte an Dir seine Freude.
Und wahrscheinlich ich an ihm.
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Sophorn on April 29, 2014, 02:53:38 AM
 _/\_ _/\_ _/\_

Liebe Turtle,

darf ich dich noch einmal daran erinnern, dass du dich, auch wenn es dir nicht bewußt ist, dich in einem Kloster befindest. Ob jetzt in einem Kloster, in einer Kirche, in einer Moschee, in einer Synagoge, etc. ist der Usus immer gleich: Man hält inne, bevor man laut ausspricht und man spricht dort generell nicht so akustisch laut.

Deinem Wissensdurst sind keine Grenzen gesetzt und wie ich sehe, hast du ein sehr genaues Auge. Lass Dich nicht von Deinen Emotionen verleiten, besonders wenn andere Personen in Mitleidenschaft gezogen werden. Lass Dir Zeit Dich zurecht zu finden. :-)

Viel innere Freude auf Deiner Suche wünsche ich Dir.

 _/\_ _/\_ _/\_

Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Marcel on May 01, 2014, 01:16:26 AM
Quote from: http://www.palikanon.com/angutt/a02_022-042.html
A.II.36 Der Gaben würdig
Der Fragende:  Anāthapindika, der Hausvater.
 
»Wer wohl in der Welt, o Herr, ist der Gaben würdig, und wo mag man Gaben darreichen?«
 
»Zwei in der Welt, o Hausvater, sind der Gaben würdig: der Schulungstüchtige und der Schulungsledige. Diese beiden sind der Gaben würdig in dieser Welt, und ihnen mag man Gaben darreichen.«
 
Dies sprach der Erhabene. Und nach diesen Worten sprach er, der Gesegnete, der Meister, noch dieses:
 
»Die sich in hoher Schulung üben
und die der Schulung ledig sind,
sie sind die Gabenwürdigen der Welt.
 
Die aufrecht sind in ihren Werken,
im Denken auch und ihrem Wort,
sie sind das Saatfeld für die Geber:
dort bringt die Gabe reichen Lohn.«


[/quote]

hallo liebe forumsmitglieder,

ich habe dieses zitat aus dem palikanon gelesen und irgendwie hatte ich ein merkwürdiges gefühl dabei....
mir ist dann dder grund aufgefallen, warum das so war und ich wollte das hier nochmal ansprechen, um darauf aufmerksam zu machen..

vielleicht ist es dem ein oder anderen  ja nützlich!!!

als ich gelesen habe

 "  Die sich in hoher Schulung üben
und die der Schulung ledig sind,
sie sind die Gabenwürdigen der Welt."

kam bei mir die frage auf..... was genau ist mit "die sich in hoher schulung üben" und "die der schulung ledig sind" genau gemeint?!

ich habe dann den textausschnitt in pali gelesen und es rausgefunden........
hier ist einmall der sekha und der asekha gemeint!!
die übersetzung für asekha ="die der schulung ledig sind" finde ich ein bischen verwirrend, weil ich leicht in versuchung geraten bin, zu glauben, dass damit der "puthujjanna", also der gewöhnliche, in der welt verstrickte mensch, gemeint ist.

aber mit dem wort sekha und asekha ist ganz klar, wer damit nun gemeint ist!

einmal diejenigen "sekha", die sich sich noch abstrampel müssen (aber wenigstenss Sotapanna "stromeingetretene" sind) und in bezug auf dhamma lernen !!
und der "asekha" alle diejenigen gemeint sind, die mit der übung, mit dem lernen in bezug auf dhamma am ende angelangt sind!! am ziel angekommen!! (arahant) jemand, der nicht mehr belehrt werden muss.

also, ich finde die übersetzung " die der schulung ledig sind" FÜR MEIN VERSTÄNDNIS , für einen arahant, recht schwammig! aber das ist ja nur meine wahrnehmung! :D da hätte ich eher geschrieben " aber naja....

ich wünsch euch alles liebe
nitthuracitta
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Sophorn on May 01, 2014, 09:24:51 PM
 _/\_ _/\_ _/\_

Vielen Dank, lieber Nitthuracitta für deine Zeit, uns deine Erfahrung mitzuteilen.

Zu lesen, zu fragen, zu wundern, zu forschen und zu einem eigenen Ziel zu kommen ist sehr wichtig.

Man kann viel reden, aber die eigene Erfahrung lässt Panna er-wachsen.

Möge es uns allen als gutes Beispiel dienen und erinnern.

 _/\_ _/\_ _/\_
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on August 22, 2014, 06:11:20 AM
Ich habe gerade einen Newsletter der DBU gelesen, in dem sie zu einem Ethiklehrer-seminar einladet (konnte es nicht kopieren). Das Seminar hat den Namen " Die Essenz im Buddhismus", das Seminat ist mit Kosten verbunden und Teilnehmer müssen ein Tabu in der Ethik tolerieren, um die Ethik kennen zu lernen. Die Vorttragenden sind Verleger, die sich aus dem Verkauf des Dhammas einen Lebensunterhalt machen und bezahlte Dozenten.

Hier möchte ich nur nochmal anmerken, das die Grundessenz im Buddhismus, geben, aufgeben, Zuvorkommenheit und Opfern ist und Handel mit Dhamma nicht nur unheilsam für einen selbst sondern in Gewisser massen ein Bestehlen von Buddha, Dhamma und Sangha.

Ich kann mir nur wünschen, dass diese Personen, die ihre persönlichen Ethikvorstellungen im Mantel der Verdienste Buddhas verkaufen, ihre Veruntrübungen erkennen und beginnen den Weg in der Welt und den Weg zu Nibbana trennen, oder sich von dem Verkaufslable trennen. Sie tun damit weder sich noch anderen etwas gutes und es ist bestenfalls "Mitgefühl" aus anhaftung, das sie zum Überschreiten der Tugend zu einem "guten Zweck" treibt.
Title: Re: [B5] Ajaan Maha Boowa - Übersetzungen
Post by: Johann on November 03, 2014, 01:58:28 AM
Das Buch gibts übrigens innerhalb der Händler- und Frauenvereinigsvereinen standesgemäß "gegen Spende zu kaufen"

Quote from: teravada ag (http://www.theravadanetz.de/frameset.html?http://www.theravadanetz.de/theravadanetz_angebote_buecher.html)
Von Herz zu Herz. Ajahn Maha Bua .
Das Buch "Von Herz zu Herz" des Ehrwürdigen Lehrmeisters Mahā Bua beinhaltet ausgewählte Lehrvorträge zur Meditationspraxis, die zugunsten der an Krebs erkrankten Laienanhängerin Frau Pow Panga Vathanakul gegeben wurden. Sie unterscheiden sie sich nur wenig von den Belehrungen, die er an seine Mönche richtete.Ajahn Maha Bua war einer der Meister der thailändischen Waldtradition und ein direkter Schüler des Begünders dieser Tradition, Ajahn Man.
Bestellung über Deutschen Buddhistischen Union (DBU): hier

Quote from: Bestellformular
Sehr geehrter Damen und Herren,

hiermit möchte ich das Buch  Von Herz zu Herz von Ajahn Maha Bua
 auf Spendenbasis bestellen.
___________________
Spendenüberweisung auf das Konto
Bankverbindung der Theravada-AG:

Kontoinhaber :Bettina Hilpert Treuhandkonto Theravada Arbeitsgruppe
GLS Gemeinschaftsbank
BLZ 430 609 67
Konto 804 326 9700
IBAN: DE66430609678043269700
BIC: GENODEM1GLS

Metta & Mudita

Samanera Johann

Es ist nun mal so, das gleichgesinnte immer wieder zusammen finden, so groß können die Entfernungen gar nicht sein und es ist nun mal so, dass es nicht möglich ist, kann nicht sein, dass Frauen ein Erbe anführen, nicht zu sprechen, das Männer heute nicht mehr fähig und an weltliches durch ihre Anhaftung gebunden sind.
Title: Re: Re: [B5] Ajaan Maha Boowa - Übersetzungen
Post by: Sophorn on November 03, 2014, 04:29:33 AM
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Title: Re: Re: [B5] Ajaan Maha Boowa - Übersetzungen
Post by: Marcel on November 03, 2014, 09:35:25 PM
"Dieses Buch ist ein kostenloses Dhamma Geschenk und darf nicht zum Verkauf angeboten werden, denn wie der Ehrwürdige Lehrmeister Maha Bua sagt:" Dhamma hat einen Wert, der sich über alle Reichtümer dieser Welt erhebt, und sollte nicht wie eine Ware auf dem Marktplatz verkauft werden."

Die Reproduktion dieses Buches in seiner Gesamtheit, oder in Auszügen, für den Verkauf oder materiellen Gewinn ist untersagt. Die Erlaubnis zum Neudruck in seiner Gesamtheit oder auch einzelne Kapitel zur freien Verteilung, als ein Dhamma Geschenk wird hiermit jedoch erteilt und ein Einholen einer weiteren Erlaubnis ist nicht ervorderlich."

auszug aus dem buch " von herz zu herz" 11 lehrreden zur Meditationspraxis vom Ehrwürdigen Lehrmeister Maha Bua Nanasampanno.


ich habe das buch als geschenkt erhalten, als ich im wat sibounheuang war. ich bin mir sicher,  wenn man den ehrwürdigen ajahn martin piyadhammo kontaktieren würde, würde man dieses buch auch als kostenloses dhamma geschenk erhalten!

liebe grüße
nitthuracitta
Title: Re: Re: [B5] Ajaan Maha Boowa - Übersetzungen
Post by: Marcel on November 03, 2014, 09:54:58 PM
ob man jetzt "dana" oder "spende" auf das verkaufsschild schreib, bleibt es trotzdem ein verkaufen des dhammas!
Title: Re: Re: [B5] Ajaan Maha Boowa - Übersetzungen
Post by: Johann on November 04, 2014, 12:52:37 AM
Upasaka Nitthuracitta,

freut Attma, dass Sie das so erkennen können. Wir müssen da jedoch etwas aufpassen, da wir schnell und oft unüberlegt im Urteilen und vor allem Fordern sind.
Wenn wir zum Beispiel fordern, so ist dies ganz und gar nicht geschickt, den fordern ist mit raga (Begierde) verbunden. Es kann auch sein, dass wir uns zum Beispiel stark mit einem Lehrer, einer Gruppe... identifizieren, sie zum Mein, Ich machen, und dann Schmutz auf diesem Mein, Ich sehend läßt Abscheu und Ablehung aufkommen, und wird zum Nich-Mein, Nicht-Ich, nicht aus dem Durchdringen von den drei Merkmalen, sondern auf der Ebene der unheilsamen Wurzeln.
Das heißt, und das ist das Um und Auf der Praxis, zuerst stets sich selbst in dem Rahmen, der einem nicht gefält zu betrachten, denn vergesse man nicht, kann man andere wenig kontollieren und die Aufgabe, bzw. der einzige Platz, wo wir mit viel Anstengungen etwas ändern können, sind wir selbst.
Wie immer wieder im Zusammenhang mit der Praxis aufgezeigt, spielt Dankbarkeit (http://sangham.net/index.php/topic,60.0.html) eine große Rolle, um das, worum es eigentlich geht, Großzügigkeit und Geben zu lernen, den Arten des Gebens, Motivationen, gibt es viele und wenn man zum Beispiel diese div. Vereine ansieht, so sind diese Handelsweisen gegenüber dem sonstigen weltlichen Gepflogenheiten, ja recht gut und "Immer hin". Zu unterstreichen, dass dies nicht des Lehrers Weg, der Weg der noblen Schüler ist, ist sicher gut und hilft (wenn dies die Absicht ist, die einzige, warum man Tadeln sollte) vielleicht dem Kritisierten seine Lebensweise zum Wohle des eigenen Pfadentwickelns zu Verbessern.
Wenn wir uns erinner, gibt es vier Arten von Personen (http://sangham.net/index.php/topic,1078.0.html), und wir sollten zumindest anstreben selbt zu einer der zwei auf dem Pfad zu weden. Sprich, wenn man Güte und Großzügigkeit, Tugenden erkennt, müssen wir, wenn wir daraus etwas heilsames entwickeln wollen, uns selbst in die Richtung dieser Tugenden bewegen. "Was kann ich tun, was muß ich loslassen, um ebenfalls diese tugendhaften Eigenschaften entwickeln zu können" und dabei kommen wir schnell auf das gröbste Hindernis, die Identifikation.
So, wenn wir uns hier Ajahn Boowa ansehen, "gesprochen, gleiches findet immer wieder zusammen", so war dieser auch ein Dhammahändler und hat dies sogar unter dem Mantel "ich bin ein Arahat" gemacht, das Erbe dafür verwendet, um Nationalinteressen zu finanzieren. Er hat sich sozusagen die guten Tugenden, den Buddha, an die Fahne gehäftet und ist dafür, für Bhava-Tanha, hinausgezogen. Wenn Sie ganz aufmerksam das unscharfe Thema hier verfolgen, können sie viel erkennen.
Viele sehen Tugend in Großzügigkeit, aber viele sehen auch leider nur einen Gewinn, den man aus Großzügigkeit ziehen kann und diese Vorzüge sind mit Ansehen, Macht... verbunden. Das heißt, man sollte sich auch in gewisser Weise vor Großzügigkeit in Acht nehmen, den wie auch immer, mit der Annahme eines Geschenkes, geht man eine Verbindlichkeit ein, man lädt sich auch hier eine Gewisse Schuld auf, ein Unterschelliger Druck, der einem entweder in die Richtung wie Buddha es abgesehen hatte, drängt, oder in die Verpflichtung zu anderen, wie viele Geschenke ebenfalls nutzen, um ihre Ziele auszubauen.

Befassen Sie sich mit dem Thema intensiv. Versuchen Sie bevor Sie etwas fordern möchten, selbt der Tugend zu entsprechen, die sie sehen wollen, den erst dann ist es ihnen möglich aus guter Stellung mit ihrem wohlgemeinten Geschenk "tut das nicht, das führt euch direkt nach untern!" den Druck mit Wahrhaftigkeit allen jenen zu geben, die für die Annahme Ihres unbezahlbaren Geschenkes bereit sind.

Das "Paradox" am Pfad ist, dass man alles erst selbst erkennen muß, bevor man es wirklich richtig sieht. Um also zu wissen, was Opfer und Gaben sind, und was Schlingen, die einem von Nibbana wegziehen, muß man selbt opfen und geben lernen.

Ehrenwerte Sangha,
Werte Buddhasbodhisatta, werte Upasaka, Upasika,

beginnt damit, euch in Dana zu üben. Der Pfad wird mit Geben gepflastert, kein anderes Baumaterial brauchen Sie nicht, damit versperren Sie sich nur den Weg.

/me erlaubt sich diese paar Beiträge hier aus dem Thema Von Herzen an Herzen (http://sangham.net/index.php/topic,581.0.html) abzuschneiden und im Thema "Handel mit Dhamma" unterzubringen.


Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on November 04, 2014, 04:16:01 AM
Liebe Schildkröte,

Quote
Was meinst Du mit "Nutzen"?

Z.B. mehr eigene Dukkha-Freiheit, mehr Geistesruhe usw.

Quote
Hat das zu heissen, dass diejenigen, die weder als schulungs-tüchtig noch als schulungsledig eingestuft werden, ihr Studium des Dhammas aufgeben sollen?

Wenn man den Dhamma studiert und praktiziert, dann ist man doch tüchtig in der Schulung oder?
Das ist nicht gesagt, nicht unbedingt oder durch kusala bedingt. Viele ruhen sich auf ihren alten Verdiensten aus, haben vielleicht gute Erfahrungen gemacht und meinen, dieses wäre beständig und streben danach es zu erhalten. So wie sie nach und nach ihre Gute verschwenden merken sie, wie sehr sie in die Falle getreten sind, oder nicht und ändern wieder den Weg vom erhalten wollen, in einen weg des Gebens, oder werden all ihre Güte verbrauchen und nicht mehr zurück auf den Pfad finden. Da ist kein einziger Punkt am Pfad, an dem nicht loslassen desen was drückt hilfreich ist und damit ist nicht gemeint, seine Aufgabe, sein Aufgeben loszulassen. Da ist Mara zu entlarfen, selbst wenn man meint es sei Buddha, der einem dazu rät.

Quote from: Kusaladhamma
Quote
Soll ich mich vorbereiten, dass einige Buddhisten herkommen und mir meine Dhamma-Bücher wegnehmen?

Dann würde man Dir ja eine (1) Grundlage weg nehmen, damit Du Dich tüchtig schulen kannst.
Warum sollte man dies tun?
Damit faul gewordenen Leute, die sich auf etwas ausruhen, was noch nicht ihres ist, sie aber zum ihren machen wollen, wieder beginnen zu arbeiten, vielleicht? Die meisten sind tüchtig im Festhalten und Amhäufen, und wenn sie das dann noch unter die buddhistische Fahne hängen, glauben sie, dass es kein Handelsweg mehr ist. Die Sache ist jedoch die, dass man es gar nicht wegnehmen braucht, den es wird von alleine gehen, schneller als man glaubt. Helfen kann es, wenn man sich bewußt wird, das man seine Hausaufgaben noch nicht gemacht hat, jedoch am Haus undnicht an den Aufgaben festhält. Das man sich bedroht fühlt, wenn man mit den kilesas konfontiert wird, ist normal. Wir kämpfen lieber gegen andere, als uns jenen zuzuwenden, die uns die Kilesas aufzeigen um dann einfach die Hemmnise und nichts anderes zu bekämpfen. Wir sprechenhier von ganz rauen Trübungen, die man mit Dana und Sila kennen lernen beginnt.

Isten werden immer alles was angenehm ist wegnehmen wollen, um auch das negative Wegnehmen anzusprechen. Aber aauch Lehrer, die Sie auf einen guten Pfad führen wollen, werden ihnen jede nur erdenkliche Aufgabe stellen. Deshalb geben sieimmer gut acht, ob ihnen gerade Mara oder Buddha eine "Wahrheit" ins Ohr flüstert. Es ist ein leichtes Spiel, den Voreingenommenheiten auf den Leim zu gehen.

Quote from: Kusaladhamma
Es ging doch um Dana, um die Unterstützung der Menschen, die sich voll und ganz auf den Dhamma konzentrieren möchten und dies dann Dank der Unterstützung auch können, damit sie sich zum Wohle aller Wesen weiter entwickeln können.
Zum Wohle aller Wesen, dass sie dann aus eigener Erkenntnis heraus den Dhamma weiter geben und vorleben können.
Das rufen "ich bin würdig, unterstütz mich, ich machs für dich, dich ganz allein" legt man besser gleich ab. Dana ist auch keinWeg des Unterstützens, dies ist vielleicht ein Nebeneffekt, wenn man es gut platziert. Dana üben heißt los lassen, geben üben. Es bedeutet nicht die Welt oder was immer durch seine Handlungen zu retten.

Quote from: Kusaladhamma
Quote from: Turtle
in einer Welt der spirituellen Snobs, was die Welt der Spiritualität und Religion so oft ist - nein.

Dies hat und wird es immer geben. Es menschelt/e halt an jeder Ecke. Das ist Samsara.
Deswegen gab der Buddha ja Empfehlungen worauf zu achten ist, wer der Gaben auch würdig ist.
Hat er nicht, in diesem Kontex. Er hat seinen Papenheimern gesagt, was sie würdig macht und nicht. Er hat es im "wenn - dann" Kontext gesagt. Aus solchen Überlegungen, wenn diese primäre Richtpunkte werden, haben die Veruntübungen allen Spielraum sich die besten Ausreden und Trix einfallen zu lassen, um sich zu rechtfertigen. Die stelle man mal an zweite und dritte Stelle und möge mal beginnen ganz einfach geben lehren anstelle sich Ausreden zuzulassen, warum man es nicht tut. Ich kann ihnen Versichern, das ein Unreiner es nie und nimma vermag, ein reines Geschenk zu misbrauchen. Wenn er es doch achaft, dann war das Geschenk vielleicht doch nicht so rein.

Quote from: Kusaladhamma
Das bedeutet, wie immer im Buddha-Dhamma, Achtsamkeit auf sich und Andere.
Besser als auf sich oder gar auf ander zu achten, ist es auf die Bezugsrahmen der Achtsamkeit zu achten und weiter zu arbeiten.

Quote from: Kusaladhamma
Wenn ich Beiträge schreibe, so geschieht dies immer mit einem Lächeln  :D

Sind Sie da sicher? Oder besser, waren werte Kusaladhamma sich damals sicher, dass das so ist?

Quote from: Kusaladhamma
Liebe Sophorn

Danke für Deine Vermittlung, die ich sehr zu schätzen weiß.
Ist meine Art doch oft etwas nüchtern  :D und kann falsch verstanden werden.
Das Wort ist halt die Quelle von so manchen Missverständnissen. Erst recht das geschriebene Wort.
Wenn man bedenkt, dass 70 % der Kommunikation über die nonverbale Kommunikation statt findet,
kann man sich ausrechnen was das für ein Forum bedeutet, wo man sich nicht sieht.

Auch das sehen Sie vielleicht im Falschen Licht. Sie könne sich ausrechnen, wieviel Sie hier sehen, was sie sonst abgelenkt im Außen glauben. Ein fürchterlicher Spiegel und so viel Raum und Freiheit für die Kilesas, dass mansie, wenn man gut acht gibt, sogar nackig tanzen sieht, als würde sie keiner beobachten.

Quote from: Kusaladhamma
Mögen Euch alle die 3 Juwelen schützen

 _/\_
Die stehen an allen Ecken und Enden, was hilfts, wenn man stets doch nur Mara sucht?

Ohne nicht damit zu beginnen Handel und all die Kompromisse, die damit verbunden sind, aufzugeben, schießt man nur eine Packt mit dem Teufel. Deshalb ßacht es wenig Sinn, sich mit Mara als Nimitta in Konzentration zu üben, sondern lieber mal ernsthaft mit dem ersten Schritt auseinamder zu setzen und Attßa kann ihnen versichern, dass man keine Sorgen haben muß, dass daraus ein säkulärer Pfad entsteht. Den anderen können Sie getröst den Händlern überlassen. Sie können es nicht besser und haben eben andere Ziele als den des Pfades.

Und es mag keiner sagen, daß es hier zum Beispiel an Aufgaben fehlt. Aber wer kommt schon in ein Kloster um etwaszu geben, zu arbeiten oder an Freiheit zu gewinnen... hat man doch stets den Handel im Sinn. 1001 Verein und keiner der Immidanten kommt aich nur annähernt auf den Gedanken, sich Buddhas Verin zuzuwenden und dort etwas zu investieren. Den schlachten wir lieber aus und machen uns daraus für diese Existenz ein Haus.

Schon als Kind lief es Attma kalt über den Bückel, wenn es die Erben und Schleicher beobachtete. Wirklich arme Leute. Jetzt denke man mal, was so ein Bodhisata alles gebenmüßt um Paramis anzureichern....Das Ironische ist, diese Händler tun dies meist auch mit diesem Label, wenn ihnen die anderen Ausredenausgehen.

Da sind Arbeiten, da ist leerer Speicher, da sind unfertige Dinge... übt euch in Dana! Nur keine Angst, verpasst ihr da gewiß kein Jhana.
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on November 04, 2014, 05:51:25 AM
Um noch mal auf "Von Herzen an Herzen" zurückzukommen. Das ist doch worauf alle abfahren. Sehen sie, werter Nitturacitta. Ajahn Martin zum Beispiel hat seine Freiheit durch seine Anhaftung an seinen Lehrer verloren. So wie ich gehört habe, ist das Kloster dort nichts anderes als ein Gefängnis. Als Fremder bekommen sie nicht mal Eintitt ohne Voranmeldung. Sie sind Sklaven ihres übernommenen Erbes geworden. Wenn sie sich den abtrünnigen Ajahn Dick ansehen, so versucht er auch, wie die missionierende Originalgruppierung in Europa einzudringen. Beide Gruppen sind nicht bereit Dana arbeit zu tun und wenn man sie einladet, ist ihnen die eigene Gruppe wichtiger. So wie einer der deutschen Jungmönche nach einem Freudensausdruck über unsere Arbeit hier erwähnte "Wir sind gerade zu sehr mit uns selbst beschäftigt" (Sinngemäß). Das ist die andere "Danagruppe", jene, die sich fest zusammenreißen, im Hinterstübchen ihre Ware ausbauen und aufbereiten und dannauf den Markt platzen. Die hungrigen schnappen zu und sind dann auch schon gefangen. Zum Arbeiten von Beginn an lädt keiner ein. Warum? Erstens, weil nur wenige da einsteigen würden. Zweitens, weil sie die Überlegenheit verlieren und nicht so steueren können, wie wenn sie mit einem Sack von Geschenken auftauchen. Und drittens, weil sie sich nicht der Mühe geben wollen sich mit viel Kritik und Missverständnis auseinandersetzen zu wollen. Letztlich müßte ßan dafür vor allem bereit sein sein Ansehen aufzugeben. Aber was kann man schon ohne Ansehen erreichen? Richtig, sie wollen etwas erreichen, oder zumindest erhalten. Wo der Arbeitsplatz ist, sehen sie nicht sondern habenein Ziel vor Augen, ein Ziel für diese Welt und nicht den Pfad als Fokus, um an das Ziel zu kommen, von dem mansicher keine Vorstellunghat, bevor man es nicht geschmeckt hat.

Wenn wir uns diese diversen Frauendominierten Vereine ansehen. Warum glauben Sie, dass man in vielen asiatischen Ländern Frauen das Betteln nicht zugesteht? Diese Frage soll aber in keiner Weise Männerentlasten, die grundsätzlich bessere Voraussetzungen haben, und dennoch nicht den Weg gehen. Nein, sich sogar auf dem natürlichen Überlebensdrangund Geburtswillen der Frauen ausrasten, was ja für diese (Männer) noch schlimmer ist. Werte und Hirachoen in der weltlichen Struktur mag man ja nicht mehr anerkennen.

Was denken Sie warum ein Mönch und eine Nonne sich nicht gegenseitig zu sehr unterstützen dürfen? Weils zum Handel, zum Unterhalt, zur Anhaftung wird. Die Vereine DBU, theravada Ag... und all die anderen Vereine, sind Frauen getrieben, betrieben, und wenns die Ehrfrauen hinter den Obmännern sind.

Wurden die Leute die Dinge erledigen, die für sie passen würden, wäre nicht so viel Verwirrung auf der Welt. So ist das Leben im "Pseudoliberalismus", die ganze Gruppe verschuldet sich mehr und mehr, und kriegt es nicht mal mit.

In dieser Welt finden sie alle Arten von Brahmanen und Lehrern, die ihnen alle andere Art des Handeln einreden wollen, um ijren eigenen Handel zu nähren und deshalb Schnitt Buddha diese Gefahr an allen Seiten ab und erklärte selbst Gaben als Gegenzug für Lehren als nicht annehmbar. Ja, selbst Goenkas, oder der Weg der diversen Vipassanaschulen, ist nicht entsprechend dem Dhamma und führt zu Bindung. Geben im Sinne der Praxis ist weder ein Tausch, noch ein Vergüten, sondern, wenn man so möchte, ein "Vorauszahlen" für höheres, das keinerlei vorstellbaren Früchte bringt.

Von Herzen zu Herzen ist als vorsichtig zu genießen, den wir verlieben uns gerne und treten uns damit den Dorn nur tiefer ins Herz. Wenn etwas aus dem reinen Herzen auf Kilesas prallt, glauben sie mir, das kileaseverklebte Herz, meint von Mara geküßt zu werden. So wie es dem reinen Herzen Angst und bange wird, wenn sich die süßen Lippen der Kilesas nähern.

Also von Herzen zu Herzen ist eine Sache wo sich entweder zwei vereinen, oder sich zwei Freiheit zugestehen. Tatsächlich wird es aber immer um die Veruntübungen gehen und dieses, und nicht dem Herzen, sollten wir Aufmerksameit schenken. Um das Herz brauchen wir uns nicht zu kümmern, das geht so schnell nicht verloren, sollange es an Kilesas klebt.

Lesen Sie da Thema wo dieses Abgeschnitten wurde etwas, sie werden sehen, dass aus der Herzensbefreiung hier schon lange die "Bodhisattva"-Verwirrung geworden ist, und so Bodhisattvas braichen, verbrauchen viel Nahrung für ihre höheren Ziele, da ist noch lange kein Platz für geben und opfern,was nicht heißt, dass vorinvestieren nicht getan wird. Wenige Betriebe haben heute noch Stammkapital und arbeiten unverschuldet. Wenn sie diese Verschuldungen in dieser Welt erkennen, sollten sie alles tun um niemals einen einfachen und verführerischen Weg zu gehen, auch wennder Pfad gespickt von geschminken Zuwinkern, Glitzer, Aktionsschildern, Abschneider... ist.

Meiden sie Plätze die leine Aufgabe erfordern, suchen sie sich Aufgaben, suchen sie sich Felder der Verdienste und wenndie Acker der Welt bestellt sind, suchen sie sich den Acker darüber hinaus. Kein Grund sich in den Chor der Gospelsinger einzustimmen. Arbeit macht frei und der Wille dazu liegt bei einem selbst auf welche Art von Konzentrationslager man hinarbeitet. Das eine, das selbstgewählte, mag mühsam zu beginn sein, vielleicht den gesamten Weg, dorchführtzur höchsten Befreiung. Das nicht selbstgewählte, ist das Lager indem man endet, wenn man sich zu lange auf seinen alten Verdiensten ausruht oder Handel damit treibt.

Arbeiten sie, teilen sie, üben sie sich im Loslassen. Sie tun dies letztlich immer alles für sich selbst.
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Marcel on November 04, 2014, 09:49:12 PM
gibt es eigentlich noch mönchen und waldklöster, die sich nicht dem dhammahandel verschrieben haben haben und noch getreu der lehre des buddhas praktizieren? ich fühle mich ein bischen niedergeschlagen.... mir passiert es immer wieder, dass ich denke, "ja, das könnte ein guter lehrer sein, bei dem ich als bhikkhu ordinieren könnte" und dann -klatsch- stellt sich das wieder als dhammahändler heraus und ich muss wieder von neuem anfangen zu suchen....

es würd mich sehr freuen, wenn ich ein kloster finden würde, bei dem ich sicher sein könnte, dass es dhamma-vinaya getreu ist...... aber vielleicht ist das ja auch nur ein traumblase...

ich wollte eigentlich noch mehr schreiben, aber ich bin gerade zu kaputt....

ich danke ihnen, ehrwürdiger johann, für ihre worte!


alles gute
nitthuracitta
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on November 05, 2014, 12:11:09 AM
Werter Upasaka nitthuracitta,

es wird immer so viele geben, wie es Laien gibt, die Dana praktizieren.

Wenn da Leute sind die Dhamma kaufen, gibts die Händler dazu, wenn da Leute sind, die das und das haben wollen, gibts den Markt dazu. Dhamma taucht dort aber nie auf, oder vergeht so schnell wie es gekommen ist.

Wenn Sie zum Beispiel mit einer Erwartung oder Vorstellung "so soll der Empfänger meiner Gabe sein, das möchte ich zurück, so stelle ich mir das vor...", beginnen Dana praktizieren zu wollen, können Sie nur immer wieder niedergeschlagen sein; und einer,  der es ihnen nun gerecht machen möchte, der wird ihnen einen Handel anbieten müssen.

Bleiben Sie stets und immer bei ihrer eigenen Geisteshaltung, dies ist wichtig.

Und nichts ist sicher, weder ihr Wohl aber auch nicht ihr Weh. Ein Kloster, kein Kloster, alles Händler, alles Irrtümer, richtig beobachtet, falsch beobachtet, gut informiert, nicht gut informiert... nichts ist sicher. Doch ist sicher:

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Die Erscheinungen werden   vom Herz angeführt,
   vom Herz beherrscht,
   vom Herz hervorgebracht.
Wenn ihr mit verdorbenem Herzen
sprecht oder handelt,
folgt euch Leid –
wie das Rad des Wagens
   der Spur des Ochsen,
   der ihn zieht.


Die Erscheinungen werden   vom Herz angeführt,
   vom Herz beherrscht,
   vom Herz hervorgebracht.
Wenn ihr mit ruhigem, klarem Herzen
sprecht oder handelt,
folgt euch Glück,
wie ein Schatten,
   der nie weicht.
Quote from: Dhp 1-2 (http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/kn/dhp/dhp.01.than.html)

Dort wo es niedergeschlagen wird, dort wo es schwierig, unangenehm wird, dort ist der Platz um loslassen und geben zu praktizieren und nicht aufgeben und dem Gemüt und Gefühlen einfach folgen. Dort ist die Praxis und nicht im Suchen eines Marktes, der seinen Vorstellungen und Vorzügen entspricht, desto wählerischer, desto professioneller die Händler, desto reiner und unvoreingenommen und erwartungsloser, desto weniger können selbst die gerissensten Händler einem Unmut antun.
Vermitteln Sie direkt oder indirekt keinen Eindruck etwas haben zu wollen. Sein Sie und üben Sie zu geben, ein Geber, der einfach gerne gibt, zu sein. Dort ist das zu erlangen, was Sie für den Pfad brauchen. Das immer feinere Polieren des eigenen Herzens.

Besser geben als zu konsumieren (http://sangham.net/index.php/topic,1416.0.html)

Verdienste tun als Medizin (http://sangham.net/index.php?action=tpmod;dl=item187)
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Marcel on November 05, 2014, 06:20:41 PM
ok ehrwürdiger johann! hab verstanden!!! vielen dank für ihre hilfe!
Title: DBO und theravada wie auch Ayya Agganyani um: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on May 01, 2015, 03:11:33 PM
Hier eine "klare" wir machen nicht nur Dhamma-Dana aus dem Erbe Buddhas sondern auch "wir handeln auch, verdienen uns einen Lebensunterhalt" aus den drei Juwelen, wenn man dass "übersetzt".

Geschichte im Vorlauf sehen Sie bitte hier.

Quote from: email Kommunikation und Disskussion zw. Samaneri Agganyani und Samanera Johann

On 5/1/2015 7:24 PM, Johann Brucker wrote:
>
> Sadhu! Sadhu! Sadhu!
>
> Ehrenwerte Samaneri Agganyani,
> Gerne teile ich Ihre Verdienste weiter.
>

>
> Im Bezug auf die spätere Bemerkung was das Handeln mit Dhamma betifft, möchte Attma gerne nachfragen, wer genau mit "wir" gemeint ist und auf was jene, solch eine Haltung stützen. Wo vermag der Buddha erlaubt haben, Gaben gegen Dhamma anzunehmen? Wenn Ihnen da Quellen oder Erläuterungen bekannt sind, sind sicher viele betreffend einer ev. Klärung, so alles nachvollziehbar, erfeud und wieder beruhigt und bauen den Handel um die Verbreitung des Dhammas noch mehr aus.
>
> metta & mudita
>
> Samana Johann
>

>

>
Quote
> Am 2015-05-01 14:15, schrieb Agganyani -Theravada:
>> Lieber Samanera Johann,
>>
>> natürlich können Sie unsere Zusammenstellung der Titel und Anreden gerne verwenden oder verlinken. Wir haben sie vor etlichen Jahren in Zusammenarbeit mit Vertretern und Kennern der verschiedenen Theravada-Traditionen zusammengestellt, aber natürlich wird sie nicht vollständig und vollkommen sein. Nach Möglichkeit verweisen Sie bitte auf die Quelle (theravadanetz). Zum "Verkaufen" bzw. zur Nutzung zu kommerziellen Zwecken widersprechen wir jedoch ausdrücklich. Aber Ihre Webseite und das Online-Kloster sind davon ja nicht betroffen, da Sie ja auch alles als Dhamma-dana geben.
>>
>> Mit Metta,
>> Agganyani
>>
>> Ayya Agganyani
>> Theravada-AG
>> http://www.theravadanetz.de
Quote
>> Am 23.04.2015 um 07:30 schrieb Johann Brucker:
>>> Sehr geehrte Samaneri Agganyani,
>>>
>>> Samanera Johann würde gerne die nett begonnene Zusammenstellung von Anreden an Odinierte teilen und als Dhamma-Dana auf Webseiten und in unserem Unlinekloster und nicht nur zu privaten Zwecken (was immer das im Sinne des Dhammas bedeuten soll, oder will man damit sagen das man Dhamma auch verkauft) weiter geben und bittet hier mit um die Zustimmung ihrereseits, welche vielleicht eine generelle Änderung Ihrer Disclaimers erfordert.
>>>
>>> Pāli-Titel und Anreden im Theravāda http://www.theravadanetz.de/frameset.html?http://www.theravadanetz.de/txt_TitelAnreden.html
>>>
>>> Ehrenwerte Samaneri, es wäre gut, wenn Sie dieser Bitte nachkommen können, zum Wohle vieler.
>>>
>>> metta & mudita
>>>
>>> Johann
>>>
>>>
>>> --
>>> Please feel always welcome on sangham.net and to discover the pages of Zugang zur Einsicht
>>> *bow*
>

> --
> _()_ metta & mudita _()_
>
> Johann Brucker
> sangham.net
> these days to be found on: http://sangham.net
> Feel welcome!
--
Please feel always welcome on sangham.net and to discover the pages of Zugang zur Einsicht
*bow*



Quote from: email Kommunikation und Disskussion zw. Samaneri Agganyani und Samanera Johann
Subject:    Re: Anfrage um teilen von Webseiteninhalt
Date:    Fri, 01 May 2015 14:36:34 +0200
From:    Agganyani -Theravada <Agganyani@theravadanetz.de>
To:    Johann Brucker <johann.brucker@sangham.net>


"Wir" sind die Theravada-AG der DBU.
Gaben / Spenden für den Dhamma anzunehmen ist ja was anderes und völlig ok - aber nicht verkaufen. Der Dhamma ist nicht bezahlbar und keiner soll ausgeschlossen werden, nur weil er kein Geld hat. Ich denke, da sind wir uns doch einig...

Ayya Agganyani
Theravada-AG
http://www.theravadanetz.de
Am 01.05.2015 um 14:24 schrieb Johann Brucker:
>
> Sadhu! Sadhu! Sadhu!
>
> Ehrenwerte Samaneri Agganyani,
> Gerne teile ich Ihre Verdienste weiter.
>

>
> Im Bezug auf die spätere Bemerkung was das Handeln mit Dhamma betifft, möchte Attma gerne nachfragen, wer genau mit "wir" gemeint ist und auf was jene, solch eine Haltung stützen. Wo vermag der Buddha erlaubt haben, Gaben gegen Dhamma anzunehmen? Wenn Ihnen da Quellen oder Erläuterungen bekannt sind, sind sicher viele betreffend einer ev. Klärung, so alles nachvollziehbar, erfeudt und wieder beruhigt und bauen den Handel um die Verbreitung des Dhammas noch mehr aus.
>
> metta & mudita
>
> Samana Johann
>

>

>
> Am 2015-05-01 14:15, schrieb Agganyani -Theravada:
>> Lieber Samanera Johann,
>>
>> natürlich können Sie unsere Zusammenstellung der Titel und Anreden gerne verwenden oder verlinken. Wir haben sie vor etlichen Jahren in Zusammenarbeit mit Vertretern und Kennern der verschiedenen Theravada-Traditionen zusammengestellt, aber natürlich wird sie nicht vollständig und vollkommen sein. Nach Möglichkeit verweisen Sie bitte auf die Quelle (theravadanetz). Zum "Verkaufen" bzw. zur Nutzung zu kommerziellen Zwecken widersprechen wir jedoch ausdrücklich. Aber Ihre Webseite und das Online-Kloster sind davon ja nicht betroffen, da Sie ja auch alles als Dhamma-dana geben.
>>
>> Mit Metta,
>> Agganyani
>>
>> Ayya Agganyani
>> Theravada-AG
>> http://www.theravadanetz.de
Quote
>> Am 23.04.2015 um 07:30 schrieb Johann Brucker:
>>> Sehr geehrte Samaneri Agganyani,
>>>
>>> Samanera Johann würde gerne die nett begonnene Zusammenstellung von Anreden an Odinierte teilen und als Dhamma-Dana auf Webseiten und in unserem Unlinekloster und nicht nur zu privaten Zwecken (was immer das im Sinne des Dhammas bedeuten soll, oder will man damit sagen das man Dhamma auch verkauft) weiter geben und bittet hier mit um die Zustimmung ihrereseits, welche vielleicht eine generelle Änderung Ihrer Disclaimers erfordert.
>>>
>>> Pāli-Titel und Anreden im Theravāda http://www.theravadanetz.de/frameset.html?http://www.theravadanetz.de/txt_TitelAnreden.html
>>>
>>> Ehrenwerte Samaneri, es wäre gut, wenn Sie dieser Bitte nachkommen können, zum Wohle vieler.
>>>
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> Johann Brucker
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Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on May 03, 2015, 01:35:10 AM
Ansätze der Herkunft dieser Verwirrungen:

Buddhistische Wirtschaftslehre (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Buddhistische_Wirtschaftslehre&stable=0&shownotice=1) (wiki)

Quote
Das Scheitern dieser Denkansätze??

Sieht man sich jedoch die Angelegenheit genauer an, bemerkt man, dass es keinerlei Ansatz in Buddhas lehren zu finden gibt.[4][5]--115.178.26.179 01:28, 3. Mai 2015 (CEST)

Einzelnachweise

http://www.52wege.de/buddhistische-wirtschaftslehre
http://ethics.bkae.hu/html/buddhist_conferences.htm
http://www.buddhanetz.org/texte/brodbeck_oekonomie.htm
Ökonomie der Gaben und Ohne Bedingungen: http://accesstoinsight.eu/lib/authors/thanissaro/economy.html Ohne Bedingungen: Buddhas Kultur der Großzügigkeit: http://accesstoinsight.eu/lib/authors/thanissaro/nostringsattached.html Buddhas Kultur der Großzügigkeit, Dana: http://accesstoinsight.eu/html/ptf/dhamma/dana/index.html
Rechte Ansicht, sammā sankappa: "'There is what is given, what is offered, what is sacrificed. There are fruits & results of good & bad actions. There is this world & the next world. There is mother & father. There are spontaneously reborn beings; there are brahmans & contemplatives who, faring rightly & practicing rightly, proclaim this world & the next after having directly known & realized it for themselves.'" http://accesstoinsight.eu/ptf/dhamma/sacca/sacca4/samma-sankappo/index_en.html

Falls es schon wieder gelöst sein sollte  ^-^

/me
Quote from: Samana Johann in der Diskussion zum Titel
Vielleicht ist der Titel einfach falsch oder es ist Themenverfehlung

Sowas findet sich nicht ansatzweise in Buddhas leeren, und daher sollte die Verwirrung des Ansatzes hier deutlich gemacht werden. Danke!! Namo tassa ... Habe hier sicher erweiterbare Ansätze die man aufarbeiten muß hinzugefügt, Diskussionen darüber sind hier auch zu finden http://sangham.net/index.php/topic,382.0.html und bei Fragen hilft man immer gerne! Sadhu für die Heilsamen Mühen Samana Johann --115.178.26.179 01:41, 3. Mai 2015 (CEST)

Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on June 02, 2015, 04:32:05 AM
Quote from: aus dem Pfd-Download NAVAKOVĀDA (http://www.satinanda.de/thema-03/navakovada-Dateien/navakovada.pdf)
NAVAKOVĀDA
Anweisungen für neu ordinierte Bhikkhus und Sāmaṇeras
nach einer Zusammenstellung vom Ehrwürdigen
Somdet Phramahā Samaṇachao
Krom Phrayā Vajirañāṇavarorasa
aus dem Englischen übertragen und bearbeitet von
Santuṭṭho

Gefördert durch
Tipiṭaka Library Fund Wat Ratcha
Rasaram
Bangkok, Thailand
B.E. 2557 / 2014

Wat Buddhavihara
Malchower Straße 23, 13089 Berlin
Facebook: Wat Buddhavihara Berlin
E-Mail: buddhavihara@hotmail.com
Tel.: 030-4169844 / 4169846

Gewidmet meinem verehrten Upajjhāya Ehrw. Phramahā Dhammakittivong
(Ven. Thongdee Suratejo)

Quote from: NAVAKOVĀDA (http://www.satinanda.de/phpbb/viewtopic.php?f=7&t=717#p6410)
Wer das Buch NAVAKOVĀDA
in gedruckter Form haben möchte, schreibt bitte eine Mail an:

buddhavihara@hotmail.com

oder

info@satinanda.de

Kosten: 14,95 + Porto
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on November 04, 2015, 02:58:46 PM
Ein Gusterstück an Dhammahandel, Verwinden und Korruption:

Quote from: Kusala, Satinanda (http://www.satinanda.de/phpbb/viewtopic.php?f=7&p=6419&sid=39ac59dab86ac47c4a3fc2c0713b9d2c#p6415)

Bhikkhunī-Vibhaṅga

Der Autor/Übersetzer:...

Ebenso wie im Bhikkhu-Vibhaṅga ist zu sagen, dass all die Vorschriften für die buddhistischen Ordinierten sicherlich nicht dazu bestimmt waren, von Nicht-ordinierten gehört, gelesen, erlernt und/oder tradiert zu werden. Unter diesem Gesichtspunkt sollte man diese Werke (und die hier vorliegende Übersetzung) auch betrachten.

Hinweis: Buddhistische Theravāda-Ordinierte können gegen Vorlage von Pass- und Ordinationsnachweis (Kopie) jeweils ein Freiexemplar bekommen. Weitere Informationen dazu beim Verein Satinanda e.V.

Deutsche Erstübersetzung.
erscheint vorraussichtlich September 2015
im Eigenverlag

ISBN 978-3-00-050576-8

ca. 696 Seiten, Großformat (17x24cm), Festeinband, Fadenheftung, mit 2 farbigen Lesebändchen
[hergestellt in Deutschland]

Kostenbeteiligung: 39,95 € [+ Versand]
[Dank an die Sponsoren!]

Da nimmt ein Mönch Sanghaeigentum und schmeißt es entgegen zuvor nicht auf den freien Markt, sondern macht einen Exklusivmarkt daraus, sprich will sich wohl offensichtlich auch noch an den Spenden für Mönche bereichern, oder wie soll man das mit dem Absatz "nur für Mönche" sonst verstehen.

Zu dem "für die Armen haben wir ein Gratis-Buch" - keine Ahnung, ob da irgend ein Verständnis von Darbieten, aber auch im Bezug auf das Verhalten von Mönchen was Erbitten betrifft, hat - kann man nur sagen, daß diese Leute weit weg sind, sehr weit weg sind und sich nur tiefer hinunter arbeiten. Aber sie passen wolh gut zueinander, Handler und Kunden.

Über Mönch mit Ausweis, möchte Atma sich gar nicht aussprechen. Das ist neben der Peinlichkeit für Person, die wahrscheinlich noch glaubt eine Gabe zu tun, ein Hohn auch wenn es ein sehr verbreiteter Hohn der gierigen Kontrollierer und Festhalter ist. Würde gerne sehen, wie so ein "Ich mag auch ein Gratisbuch haben"- Schreiben eines Bhikkhus oder einer Bhikkhuni, nach so einer zuvorkommenden Darbietung macht. Aber Herr wies G'scher haben keine Probleme mit ihren Gepflogenheiten. Das ist halt so im Leben eines Dhammahändlers und im Kreis der Verteibswesens.

Also liebe Leute, lesen dürft ihr es nicht (da hat der Mönch wohl Angst sich zu vergehen), aber kaufen und so tun als ob das mit den Einschränkungen verstanden ist, um dem "Geber" nicht in eine unangenehme Lage zu bringen. Wie man soetwas einem Laienverein zukommen lassen kann, darüber steht wohl nichts im Vibhanga.

Was man ja ganz und gar nicht auf die Reihe bekommt, um die Winderei noch deutlicher zu machen, kommt das alles aus dem Hause: "Laien sollen Vinaya lernen und die Mönche fest tadeln". Das das jetzt anderes ist, wenn's um Nonnen geht...

Freunde was ihre da tut, dazu muß man entweder nicht ganz helle sein, oder glauben das Leute dumm sind (sicher wird es dennoch seinen Absatz haben). Aber vielleicht ja zum "Füttern der Mönche" wie man in diesem Haus zu sagen pflegt. Dhamma für Dana, sozusagen, "Sg" winke, winke
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on November 07, 2015, 05:28:13 PM
Quote from: https://sujatoeurope.wordpress.com/2015/11/03/bhikkhuni-vibha%E1%B9%85ga-translated-into-german/
Bhikkhunī-Vibhaṅga translated into German (https://sujatoeurope.wordpress.com/2015/11/03/bhikkhuni-vibha%e1%b9%85ga-translated-into-german/)  Posted on November 3, 2015  by  Samaneri Vimala (https://sujatoeurope.wordpress.com/author/vimalasari/)         We are very happy to announce that the new German translation of the Bhikkhunī-Vibhaṅga by Ven. Bhikkhu Santuṭṭho is now available. For more information and ordering, please visit: http://www.satinanda.de/thema-04/neuerscheinungen.htm (http://www.satinanda.de/thema-04/neuerscheinungen.htm)
(https://sujatoeurope.files.wordpress.com/2015/11/bhi-vibhanga.jpg?w=194&h=300) (https://sujatoeurope.files.wordpress.com/2015/11/bhi-vibhanga.jpg)
On this website, you can also find information about Bhikkhu Santuṭṭho’s other translations.




A New Monastery on the Horizon!
Posted on October 27, 2015 by Samaneri Vimala   

We are very happy to announce that one of our members has decided to sell his house and invest his life’s savings to buy land for building a monastery for the Nun’s Sangha in the quiet and forested area of the Ardennes in Belgium, close to the German border.

The first stage of development will be a 60m2 ecologically sustainable passive house and several kutis for nuns. The house will have two bedrooms, shower, toilet, kitchen and dana-sala. When more funds become available in the future, a similar house can be built adjacent to the first with a meditation-hall and two more bedrooms or office.

The new monastery will be fairly small and is envisioned to be – as Ajahn Brahm has put it – a community of hermits. The main focus of the monastery will be solitary retreat and meditation with nuns living under the guidance of the Vinaya, the rules of conduct as laid down by the Buddha, as explained by our teacher, Ajahn Brahm. It will be a place where nuns and lay guests can come to practise the Dhamma-Vinaya. In effect, the monastery is envisioned to be of a similar setup to Muttodaya monastery in Germany.

In order for Samita ASBL to purchase the land, we still need 40.000 euro while the remainder and the building will be paid for by the donor. This amount can be raised by either donations or a loan (any amount is welcome), which the donor is also prepared to repay with interest under the same conditions as a bank. The donor will also pay for maintenance and expenses of the monastery until the monastery is able to support itself.
If you are interested to help with this exciting project, please contact us for more information.

na geht doch, man muß sich nur am Markt orientieren, dann haben alle was davon... Ajahn Brahm Buddha Dhamma-Vinaya for sale. Wer würde da nicht mitmachen?

Quote from: Frauen Deutschland
"Pajapati akzeptierte diese Regeln, obwohl sie die Nonnen gegenüber den Mönchen benachteiligten, weil ihr Ziel die Begründung eines Nonnenordens um jeden Preis war."


 
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on November 09, 2015, 12:24:44 AM
Quote from: Bodhi auf Buddhaland (http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=22&t=15041&p=302476#p302476)
Dana ist eine der wichtigsten Übungen für Hausleute.

Kann man doch gerade dabei sehr gut seinen Geiz (Gier), seine Aversion (Hass)
gegen das „abgeben“, das ganze Kopfkino /“hat er das verdient, der Faulpelz, soll er doch arbeiten gehen. usw. usf.“/ (Verblendung) beobachten.

Aber auch die Fortschritte, die sich beim üben von "Dana geben" einstellen,
können beobachtet werden, wie z.B.: Weises Abwägen (kann ich dies noch geben ohne mich zu verschulden usw.)

Die Freude, die beim anhaftungsfreiem (ohne zu fordern) Geben aufsteigt.
Mitzuwirken beim Erhalt der Lehre, die einem ja selber gut tut.
Die Freiheit die sich entwickelt, wenn „Herz“ und Geist sich öffnen.
Dankbarkeit
Die Geistesruhe und Freude die entsteht und Fortschritte in der Meditation/Kontemplation garantieren ......

Für den Dana-Empfänger bedeutet dies: Bescheiden zu werden,
von dem zu leben was man freiwillig erhält,
zu lernen mit den 4 Erfordernissen auszukommen,
Gier nach Luxus und Komfort zu beobachten und loszulassen,
Hass/Aversion zu beobachten, wenn man abgewiesen wird oder nicht immer alles erhält,
Ent-Täuschungen zu durchschauen,
Freiheit vom Weltlichen und somit ein Leben ganz dem Dhamma, der Lehre, der Übung gewidmet
und damit ein ermutigendes Vorbild zu werden und zu zeigen,
dass es auch heute noch bis zur endgültigen Befreiung von Gier, Hass und Verblendung gehen kann.

Wie kann ein „Lehrer?" seinen Schülern“ (und sich selber) diese heilsame und grundlegende Übung vorenthalten?

Zeigt dies Weisheit, Vertrauen in die Lehre, eigene Durchschauung, eigene gute Übung, eigene Verwirklichung des „Lehrers?“?

Es gibt viele (gute) Gründe, warum der Buddha sein ganzes System auf Dana (Geben lernen und annehmen lernen) aufbaute.
Auch er hätte sich seine Lehre, wie die Brahmanen gut bezahlen lassen können.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on November 09, 2015, 12:31:04 AM
Quote from: Thursday auf Buddhaland (http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=22&t=15041&p=302476#p302372)
Interessant diese Haltung. Was ist denn Dharma? Wenn es als ein Ding betrachtet wird, dann wird es natürlich zum Objekt, mit dem man handeln kann. Aber das ist ein grundlegend falsches Verständnis, denn hier werden die Leute getäuscht,weil Dharma Nicht-Objekt ist. Das ist aber in allen religiösen Systemen das Problem, dass sie eine Sache verkaufen, die nicht zu verkaufen ist und dass sie sich so in ein Lügengebäude verstrickt haben aus dem sie nicht heraus wollen, weil sie nicht ihren Lebensunterhalt wie alle anderen durch blöde Arbeit verdienen wollen. Sie sind privilegiert, aber ihr Privileg basiert auf Lüge und Täuschung.
Wenn nun der Verkauf nicht möglich ist, dann bleibt nur den Dharma zu leben, was dem Dharma die angemessene Haltung ist. Und wie jedes Leben muss es natürlich auch unterhalten werden, entweder durch Betteln oder durch Arbeit. Das findet sich dann in den Sila - rechter Lebensunterhalt.
http://zugangzureinsicht.org/html/ptf/dhamma/sacca/sacca4/samma-ajivo/index.html
Unter Freunden macht man ja auch keine Geschäfte mit der Freundschaft. Man lebt sie und teilt seinen Lebensunterhalt. Aber man liegt dem anderen nicht auf der Tasche und nützt das aus.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Kusaladhamma on December 14, 2015, 11:05:39 AM
Dhammadealer im Netz – wie eine ganze Industrie am Leben gehalten wird

Wie Ressourcen z.B. eigene Lebens-Zeit, Energie (Herstellung von Computer, Strom usw.) vergeudet werden. Die damit einhergehende Umweltbelastung sollte man auch nicht außer Acht lassen.

Ein Buch kostet zwar auch einmalig Geld (leider hat ein Buch Druckkosten), ist aber nachhaltig und ohne Folgekosten. Mit einem Buch hat man etwas in der Hand auf dass man immer wieder zurück greifen kann.

Vor allem für Studienzwecke ist ein Buch vor der Nase allemal besser als sich im Internet zu verlieren ob des geballten Angebotes. Man bleibt bei einer Sache.

Du/Ihr setzt voraus, dass jeder, ob Ordiniert oder Laie  zu jederzeit einen Computer zur Verfügung hat. Ein Computer kostet mehrere Hundert Euro, hat Folgekosten wie Strom, Internetzugang, Wartung usw.
Steht das nicht zur Verfügung, hat man auch keinen Zugang zu Dhammaschriften, die es nur im Internet gibt. Also kein freier Zugang für alle. Unheilsam finde ich es, dass Du Johann ob Deiner Propaganda für Diese Seite indirekt diesen Tablet und Smartphonewahn der Ordinierten unterstützt.
Erstens ist es Ablenkung pur für den Übenden und die Danageber werden in einer gewissen Weise genötigt die Folgekosten zu tragen. Wer bezahlt Deinen Internetzugang, Deine Hardware, Deinen Strom den Du verbrauchst  usw.?  Das kostet mit der Zeit wesentlich mehr als ein Buch, das ohne Gewinnabsicht erhältlich ist und dann immer zur Verfügung steht.
Ein Buch wo viel Fleiß und Akribie hinter steckt. Ein Buch, das nachhaltig für den Leser wertvoll ist. Ein Buch, das es ob der Kosten (Beispiel Bhikkhuni Vibhanga) nur in kleiner Auflage gibt und zuallererst für die kostenlos zugänglich ist, die es für ihr Selbststudium benötigen und wo es hilfreich ist.

Wie beim Beispiel Bhikkhuni-Vibhanga, wo durch Spenden ermöglicht wurde es in die ganze Welt an Bhikkhunis zu verschicken. Das war viel Arbeit und die „Kasse“ ist nun ratzfatz leer. Nix mit „gewinnorientiertes Dealen“.

Noch mal zum Bhikkhuni Vibhanga: Beschäftige Dich mal bitte selber mit dem Bhikkhuni Vibhanga. Dann wirst Du vielleicht verstehen, dass manche Dinge einfach nur Ordenssache sind. Was geht es Laien an, wie z.B. die Intimpflege von Nonnen aussieht?

Um als Laie einen Überblick über den Vinaya zu erhalten reicht aus meiner Sicht bei Weitem der Mahavagga. Dort bekommt man einen guten Überblick über das Entstehen der Ordensregeln und über die Zeit in der der Buddha lebte.

Du/Sie Johann setzt/en so viele Lehrreden hier ins Netz. Wäre es nicht besser bevor man sie ins Netz als Empfehlung setzt, sie erst selber zu verstehen und zu durchschauen, wie z.B. „Weise tadeln oder nicht? Und was Buddha dazu ermahnt“ thttp://sangham.net/index.php/topic,1705.msg9134/topicseen.html#msg9134     
als wild und unreflektiert immer wieder um sich zu schlagen?

Masse bedeutet nicht Klasse. Quantität bedeutet nicht gleich Qualität.

Der Buddha hat die Menschen dort abgeholt wo sie gerade standen im Leben. Er hat sie nicht mit Masse an Worten erschlagen. Seine später im Palikanon gesammelten Lehrreden sind vom Buddha in einer Zeit von über 40 Jahre individuell gehalten worden. Ist es weise jedem alles auf einmal vorzusetzen?

Dies ist aber eines der großen Dilemma in unserer heutigen schnelllebigen Zeit.
ALLES haben wollen und das bitte Sofort und Gleich.
Wer soll das verkraften? Dies ist für die Meisten keine tragende Hilfe.
Nein, es verunsichert, verwirrt, müllt den Geist zu, lenkt von der eigenen Geistesklärung ab.

Nun wird wieder viel „aber, aber, aber, ...“ von Dir/Ihnen Johann kommen. Das ist Dein Film. Öfters mal inne halten ist dagegen heilsamer für Dich und für andere.

Und um Dir/Ihnen Johann schon mal etwas Wind aus den Segeln zu nehmen :-) ....
nächstes Jahr erscheint der komplette Vinaya in Deutsch im Netz (auch wenn ich aus oben genannten Gründen dagegen bin ... aber ich bin nicht der Autor dieser Bücher).

Dies sind nur ein paar kurze Anmerkungen  ...
und ich rechne nicht mit viel Heilsamen was da jetzt wieder drauf zurück kommt. Aber da ich ja jetzt doch wieder hier etwas geschrieben habe.... selber schuld :-) Ursache bedingte Entstehung

Ich wünsche allen eine friedliche und freudvolle Zeit.
Vergesst das Lächeln nicht, denn ohne Freude kein Fortschritt.
 
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on December 14, 2015, 03:47:55 PM
Werte Kusaladhamma,

wie alle vergessen Sie was rechte Sichtweis ist, und die ist nicht wie mache ich es so, daß es mir paßt, wie kann ich das erreichen was ich will, wie kann ich meinen Zwecken dienlich sein.
Noch schlimmer sind Gedanken wie "dem steht das zu" oder "der hat es verdient", das ist Gift im Geist, Gift im Geist, den Sie von Kindheit an bis jetzt, in einer Gesellschaft von Leuten mit falscher Sichtweise nähren und nicht leicht werden Sie je über diese Schwell steigen. Leute können 1001 Jahr meditieren, aber wenn Sie keine rechte Sichweise entwickeln, ist alles was sie entwickeln falsches Samadhi, falsche Eisicht und keine Befreiung.

Sie denken nicht in Weisen "was kann ich geben", "was kann ich beitragen", "was kann ich loslassen", "wie kann ich dienen". Sie denken in weisen, "wie kann ich da Nutzen haben", "wie finanziere ich das", "wie bringe ich es dort hin wo ich will".

Atma kann ihnen sagen, das alle, alle ohne Ausnahme, denen Atma im Westen begegnet ist, bis aus ganz wenige, und denen haben Sie den Weg auch schon zu gemacht und verdorben, nicht annähernd fähig sind Dana zu tun. Warum, weil ihre Lehrer das auch nicht können. Sie denken zuerst an sich und geben gerade mal das, was sie als verkraftbar einschätzen und haben aber Wachstum und Werden im Sinn.

Sie haben keinen Auftrag, sie haben die möglichkeit ins Dhamma mit den Grundübungen einzusteigen, oder Sie können um des Willens eines armseligen Lebensunterhaltes in einer armseligen Gesellschaft, das Erbe von Buddha, Dhamma und Sangha verkaufen.

Machen Sie wie sie meinen, Atma spricht nicht aus annahmen, sondern aus Wissen und Sehen, wenn er ihnen sagt, daß Sie kein Stückchen weiter kommen und Ihre Schüler oder Konsumenten genau so wenig.

Wie könnte Atma etwas geben, was er nicht hat, oder bekommen hat? Und wieviel wenige Nutzen hätte es für ihn und für andere, wollte er etwas erzeugen und produzieren, Anstelle die Dinge zum üben zu verwenden.

Wenn Sie arm sind und nichts geben können, warum nicht einfach Sila? Wie weit kommen Sie im Abstehen im Rahmen von zehn Sila? Und zur selben Zeit auch noch gebären, kontrolieren und dirigieren wollen?

Atma hat keinen Zweifel, daß die Dinge noch schlimmer werden und auch keinen Zweifel, daß sich die Dhammahändler geführt vom JoBu Beispiel noch mehr über den Globus bis in die Ursprungsländer, schamlos bedienen werden.

So sind all diese Mahnungen für jene, die Vertrauen in die Lehren haben und nicht für jene, die Nutzen aus den Lehren für ihren Lebensunterhalt ziehen wollen.

Nur um da nicht falsch zu gehen, diese ich weis nicht wie vielen Seiten der Freude und des guten Dhammas, wenn auch nicht perfekt und für die Ansprüche von Leuten wie Ihnen geeignet, wurden auf einem 15 Jahre alten geliehenen Laptop und, wenn gerade gearbeitet, 5$ Internetverbindung im Monat, getan und es freut mich nichts mehr so teilen zu konnen, daß ich ihnen sagen kann, das nicht 1 Cent und kein einziger Löffel Reis um diesen Körper zu erhalten und da weiter zu tun was getan werden kann, von jenen kommen, die diese Seite und diese Gaben gerne annehmen. Warum, weil sie 100% korruptionsfrei sind, eben aus diesem Grund. Weil nichts mehr dem Dhamma schadet, als ein direktes Geben und nehmen.

Und Atma kann ihnen, nur um ein Verhältnis zu ziehen, versichern das er mit der einem Budget, das Sie für die Veröffentlichung eines Buches, in ihrer Art mit Ihren Qualitätsanspruchen und Forderungen, den gesamten Tipitaka übersetzt und noch dazu frei verfüg bar.

Wenn Sie klug sind, nehmen Sie die Gaben ihrer Ahnen an. Wenn Sie so Knausig und Selbstüberzeugt in ihren Wegen bleiben, was als Kummer wird ihnen jemans über bleiben.

Atma unterstütz keinerlei Tablet und Smartphone Wahn, Atma wurde schon von Foren verbannt, einfach nur zu sagen, daß solche Dinge haben wollen tötet.

Ohh, auf ihre Dinge im Detail eingehen... Sie haben keine Ahnung was Dana ist, keine Ahung was Geben und Loslassen ist, und keine Ahnung was es heißt nichts, und zwar nicht nur literarisch und den Auslegungen getreu zu haben, und schon gar nicht wissen Sie was der Lohn des gebens, selbst des Letzten ist.

Also, wieviel haben Sie heute und hier zuvor gegeben, und wieviel haben Sie gefordert und verlangt?

Wie oft kommen Sie hier her, oder wo anders hin und geben? Ohne etwas zu erwarten, ohne einen Handel zu tun und ohne, ja wenn mir jemand hilft... oder ja wenn mir jemand zusagt, daß er schätzen wird...

Und Sie können immer damit rechnen, daß ihnen heilsames zurückkommt, ihre Trübungen wieder einmal etwas zurecht gestaucht werden. Was sie fürchten ist nicht das was unheilsames zurückkommt, sonder das ihnen die Früchte nicht passen, die aus den Handlungen erwachsen.

Oder sagen wir besser, ihren Trübungen passt es nicht, das sie etwas Gegenwind bekommen.

Sie leben in einem Netzt von Leuten ohne Rechte Ansicht, ohne Grundlegende Tugenden, ohne Dankbarkeit, Zuvorkommenheit, Großzügigkeit... das muß ihnen klar sein und dann muß ihnen klar sein, daß sie eventuell nicht mal unter Leuten die Dhamma wirklich praktizieren und nicht nur auf ihrem Wellnessmediplatz, jenen einfach Leuten, die nicht einmal ein 1/10 ihres Wissens haben, in diesen Dingen nachzukommen, und zur selben Zeit sind sie geizig und berechnend was das betrifft, was sie geben könnten, zurück geben, oder gar im Voraus.

Drucken Sie mit ihrem Habe ein Buch, was soll da falsch sein. Es ist ganz normal daß Leute die Dhamma übern und sich inspiriert fühlen, in die Tasche geifen und ein Buch drucken lassen. Aber als Autor oder als Betreiber die Fond-Kurbel anzudrehen und dann auch noch Geld fürs Versenden von den Gratisbüchern verlangen, oder gar als Mönch Druck zu beauftragen, oder Vereinen, einen Lebensunterhalt zu sichern... Wieviel, wie weit kommen Sie in den Bereich von Abhidhamma im Herzen, wenn Sie da mal nachsehen?

Sicher hatte Atma auch schon mal den Gedanken, wenn auch nur kurz, vielleicht ein Buch zu drucken, aber sobald so ein Verlangen aufkommt, haben Sie Mara schon am Schwanz, wenn sie da aufmerksam bleiben. Ohh und wie das die Trübungen zu reationalisieren beginnen und Strategien entwerfen...

Wenn da keiner die Basics versteht, na dann gibt es halt kein Buch. So wie der Umstand, daß wenn da keiner ist, der sich hier um sie Seiten annimmt und Dinge erledigt, die zum Erhalt notwendig sind, es diese Seiten nicht mehr geben wird. Sollte Atma deshalb, weil das so sein wird oder kommen wird, nicht das einfach geben was er gerade geben kann? Das einbringen was er einbringen kann?

Sollte er sich lieber in einen Händlerbund hineinzwängen und da dann den "Großen Auftrag" erfüllen versuchen?

Kein bisschen Achtung und Anerkennung, in keinster Weise kann Atma für Händler im Dhamma, in welcher Weise auch immer aufbringen, aber jedes Quäntchen an verfügbarer Energie, um sie zu warnen, zu tadeln und Versuchen von ihren Versuchen Früchte wo keine Ursachen sind zu erzeugen, abzuhalten. Das ist eine Frage des Mitgefühls und eine Frage er Dankbarkeit.

Zeigen Sie mir eine westliche Seite, eine Dhammaseite, die mit Namo beginnt... , die mit einer Widmung beginnt...

Die Leute hier einschließlich Ihnen, sind ja nicht einmal fähig Bitte und Danke zu sagen. Bei Buddhas Einsicht, was würden die sich genieren sich als demütige Personen zu geben, am Ende auch nich Dankbar.

Schauen Sie sich die Seiten an, schauen Sie sich ihre Dhammaseite genau an und prüfen Sie wieviel Dhamma-Grundübungen da sind.

Und dann schauen Sie sich die Bücher ihrer Lehrer an, die mit Kopieright und "Ich habe es als notwenig gesehen...." "Nun endlich konnten wird es vollbringen..." beginnen. Sie leben unter solchen Leuten, unter arroganten Leuten, die kein bisschen von Leben außerhalb ihrer künstlichen outgesourcten Wohlstandswelt kenne, geschweige den die Grunddinge für das üben im Dhamma.

Wer von Ihren Vertagshändlern und Kunden, könnte es sich je erlauben oder es riskieren, Ihre Trübungen in der Art und weise anständig auf Reihe zu bekommen? Wer? Sie sind abhängig von einander und sie wissen, daß die anderen genau so geizig und gierig sind wie Sie.

So, und dann kommt einer einher und spielt nicht in dem Händlerspiel um die Kundenaufteilung mit, hat nicht einmal Interesse auch nur einen Kunden zu angeln um davon zu leben oder etwas zu erhalten, und wenn einer kommt, dann, auch wenn er schon hundert mal geschickter ist alle alle anderen, selbst dann, sagt ihm der Dahergekommene noch immer alles was er verbessern muß, anstelle ihn für seine Zwecke zu streicheln. Warum? Weil Atma hier an nichts hängt, außer das zu teilen was er hat, und solange er hat tut er daß und um das zu tun, verbraucht er so viel wie einer, der zu seiner Medisession am Sonntag fährt und zurück.

Und alles was er da gibt, ist für welchen Zweck? Zum Ernüchtern, zum Loslassen, zum Aufgeben und dazu zu zeigen, daß man das kann und nicht stirbt nur weil man nicht das bekommt oder das Umsetzen kann was man möchte.

Glauben Sie nicht, daß Atma nicht von vorne herein gewußt hat, worauf er sich da einläßt. Aber selbst noch ein Unternehmer und Laie, hätte Atma niemals etwas unter nommen, wenn er dafür der Wahrheit und der Rechtschaffenheit auch nur einer Kratzer hätte antun müssen.

Sicher kommen diese Trübungen und bezirrzen "ah, du kannst es ja mit eine Koder versuchen" oder "du kannst ja auch etwas strategisch sein" oder "mach ihnen die Freude, sie suchen nur diese Freude"... Heißa, denken Sie Atma ist dumm? Denken Sie er weiß nicht wie man eine Bude füllt, wollt er sie füllen und wäre das die Absicht. Atma hatte vor Jahren 300 Leute pro nacht in ein schäbiges 30m2 Kellerloch gebracht, ohne Klima, und selbst im Winter ein Klima, wie in SOasien im zur Regenzeit.

Selbst da wurde kein bischen Korruption, in dem Rahmen in dem sich diese Dinge Bewegen, toleriert. Sicher war der Rahmen ein anderer. Und doch sind slbst dort in solch einem Rahmen die Leute mit Gewinn an rechter Ansicht und gerade hinaus gegegangen, so wie jeder der sich mit geraden Leuten abgibt und gewillt ist die normalen Wege für besseres aufzugeben.

Schon seit jeher, ganz egal wo, sind die "Ratten" immer fortgelaufen, haben die "Gauner" sich versteckt und die Türen abgesperrt. Man braucht keine Angst vor falschen Leuten haben, die ihre Falschheit nicht ablegen wollen, wenn man keine Kompromisse eingeht und nicht in Korruption verfällt. Das diese Gemeinschaft, diese Leute immer weniger werden, die etwas Dhamma in sich tragen, ist der Lauf der Natur und Atma macht ja auch kein Geheimis daraus, mit Sicherheit zu sagen, das diese Generation die letzte ist, der es noch in einem größeren Rahmen möglich ist das heilige Leben zu leben. Das ist vorbei. Sehen Sie sich all diese jämmerlichen Mönche und Nonnen an, wie sie ihre Rechte halten, ihre Haushälterdinge mitschleppen, ja ihre Bücher, Händies, Ausweise, Versicherungen, Laptops...

Warum, weil sie noch herum handeln wollen, weil sie kein Vertrauen haben, weil sie Kinder von Händlern im Dhamma sind.
So wie es die Lehren sagen, ohne jemals Dankbarkeit und Großzügigkeit erfahren zu haben und ohne das zu erkennen, wie kann man soetwas je entwickeln?

Was wollen Sie mit all den Vinayabüchern? Von wem kommen die? Von Leuten, die sich nicht einmal noch Schüler Nennen können. Sie sind nichts wert. Warum, weil die Dinge darin nicht gegeben wurden, weil sie nicht in Form der Tradition weiter gegeben wurden, nicht durch Geben und Loslassen entstanden sind. Sie entstehen aus dem Drang des Werdens, aus Gier, aus Willen zu kontrollieren. Sie entstehen auf der Basis von falsche Sichtweise.

Sie bewegen sich in einem Rahmen von Leuten, die Dhamma zum Handel gemacht haben. Denken Sie an ihre Händler. Haben Sie schon jemals Dhamma bekommen, Dhamma, das nicht einmal den Rahmen von Handel berührt hat. Güte? Nein, sie haben sich vom ersten Tag an Dhamma genommen, gekauft... heruntergeladen, und sicher nicht mal danke gesagt.

Das alles ist wichtig und es wäre ein leichtes Leute in Abhängigkeit zu bekommen, sie für sich dienen zu lassen. Sehen sie sich suttacental an. Hätte Atma nicht gute 3 Jahr immer wieder Stoff und drängen gegeben, wie wär es bis dort hin gekommen. Aber auch wenn man Leute herausfordern kann, und ihre "Ätsch, wie geben es jetzt auch gratis ins Internet" ist da nichts anderer, so wird vielleicht eine Sache versucht nachzuahmen, aber von rechter Sichtweise, von dem ist das immer noch alles weit weg. Dummköpfe, die sich versuchen einen Raum des Bestehens zu schaffen, anstelle Dhamma und Dana und alle die anderen Sachen zu üben.

Dumme Leute arbeiten nur, geben nur aus entweder Ablehnung oder Gier.

Und was soll die Idee "Selbststudium"? Was ist das außer Futter für Trübungen, daß man selber kann? Wieviele Lehrer kennen Sie? Wieviele Leute, die Dankbarkeit gegenüber ihrem Lehrer, der Zeit und Mühen geopfert hat, kennen Sie? Ich kenne keine Mönche, die nicht alles was sie wissen, aus Büchern kennen, die sie selber Studiert haben. Ohh sie wissen viel, aber sie kennen weder Güte noch Dankbarkeit. Vielleicht haben sie davon gelesen, vielleicht haben sie auch hin und wieder ein paar Zeilen darüber zitiert, aber sie keine Ahnung was Güte und Dankbarkeit ist, abseits von einer Pflicht die sie laut Zeilen einhalten müssen, zumindest im Außen.

Atma übersetzt und arbeitet doch hier nicht, um Leuten "Selbststudium" zu ermöglichen, daß sie dann auch noch glauben, sie hätten sich alles selbst erarbeitet.

Haben Sie eigenlich schon mal die Einleitungen der Seiten und den Zweck der ganzen Sache hier gelesen? Das ist ein Platz zum Praktizieren und nicht zum Produzieren, das ist ein Platz zum geben und teilen lernen und nicht zum zu bekommen.

 Gehe ich mit der Nutzung des Forums und Ihren Diensten oder mit dem Genießen der Leistungen und Arbeiten anderer, die mitarbeiten und posten, eine Verbindlichkeit ein? (http://sangham.net/index.php/topic,7.msg277.html#msg277)

Das ist kein Platz wo einem nicht von anbeginn reiner Wein eingeschenkt wird, von anfang an Dhamma und dessen Gesetzmäßigkeiten und auch kein Platz, wo man Leuten Abschneider, die in den Graben führen, für kurzen Gewinn vorschlägt.

Wenn Leute nichts Geben wollen, sich nicht in dem heilsamen Handlungen übern wollen, wird das alles nicht greifbar für sie ein. Wenn Sie sich mit ihren alten Gepflogenheiten breit machen wollen, wird der Platz nicht angenehm sein und wenn Sie guten Rat als Angriff und böse gemeint verstehen, dann, wer soll ihnen dann helfen.

Leute die sich einen Haufen von scharfen kranken Hunden anhäufen, im Glauben sie händeln zu können, gibts ja genug. Sie können sich ja ansehen, wie sie immer wieder mit verbundenen Armen und Beinen irgenwo auftauschen oder abtauchen. So ist das mit dem Handel, und deshalb sollte man mit der Naga Dhamma keinen tun, den am Schwanz gepackt, wird sie mächtig beißen.

Erinnern Sie sich an sich selbst, wieviel Hin und Her, wie viele Gewissensbisse plagen Sie rund um das Thema? Warum machen Sie es überhaupt? Welcher Mensch, mit nur etwas vertrauen, schmeißt Dhamma auch nur irgend wie auf Demand oder auf den Markt?

Wie können Sie etwas verkaufen, was ihnen nicht gehört? Selbst ein Arahat, von dem man sagen könnte, daß er etwas eigenes gibt, würde nie auf die Idee kommen, Dhamma zu verkaufen, auch nur irgend etwas dafür zu empfangen, auch nur irgend etwas als Gegenleistung für Lehren annehmen.

Und jetzt, jene, die nicht einmal auf der Stufe sind Dana zu tun, Silas wirklich einzuhalten oder gar entsagend zu leben, jene, die nicht einmal ein Gischt des Dhammas selbst besitzen, verkaufen es, machen sich einen Lebensunterhalt für sich und ihre nahestehenden damit. Laien und noch viel schäbiger klösterliche. Und da ist kein andere Ausdruck als schäbig, für einen Bhikkhus oder ein Bhikkhuni, für einen, der sich von den Gaben des Landes ernährt (tun sie ja meist nicht, sondern von den Gaben ihrer Kunden), der sich am Handel an Dhamma beteiligt oder auch nur irgenwie gut heißt.

Der Weg in den Abgrund ist so sicher wie Buddhas Lehren.

Was denken Sie werte Kusaladhamma, ist es weise, wenn Atma ihnen nun so viel erklärt hat, wenn er doch weiß, daß sie sich von anbeginn nicht ein bisschen mit den kleinen Häppchen beschäftigt haben?

Ob viel, wenig, alles auf einmal, stückchenweise... Gerüttelt oder behutsam, was immer sie irgendwann einsehen werden, werden Sie genau dann verstehen, daß da nichts umsonst war, was sie bekommen haben, und nicht ohne Frucht war, was sie getan haben.

Bis dort hin, bleiben Sie bei ihren Gedanken kontrollieren zu wollen, als Ausrede und einfach dort zu geben wo man es kann.

Der Umstand, daß Kusaladhamma nicht in ihrem Bau bleibt, und noch heraus kommt, zeigt ja dennoch ein Quäntchen Fähigkeit, sich vielleicht von gewöhnlichen zu erheben und auf diesen ganzen Deal zum Wohle der Entfaltung von rechter Ansicht und des Pfades zu verzichten.

Schmeißen sie dieses Werden wollen im Rahmen des Dhammas und für die Juwelen genau so weg, wie alle anderen Vereinsmeierein. Ohne dem ist da nichts und Sie wissen selbst wieviel Knausrigkeit sie aufrecht erhalten und sich den Weg selbst zum ersten Jhana versperren.

Dies armen Seelen, die da irgenwo im Untergrund ihren Dhammahandel teiben oder sich irgenwo gesichert zusammen rotten und nicht wagen würden auch nur etwas von ihren vielleicht guten Taten teilen oder bekannt zu machen, sie konnen denen nicht helfen, sondern nur mit diesen Leuten irgend wo in irgend einem Loch irgenwann ersticken.

Es gibt so wenig Möglichkeiten die Basics im Dhamma zu tun und so wenig, gar das GEschenk des Dhammas zu tun, lassen sie den Leuten die Möglichkeit. Wenn jemand möchte kann er und ist dazu auch noch herzlich eingeladen. Das ist wo Dana Sinn macht und nicht wenn man wie ein Manager denkt oder ein Kunde.

Lassen Sie diese Gelehrtenfritzen auf ihren Universitäten und dieser Sekulärverwirrten wurschtln und sie produzieren, das ist alles für die Katz, da wäre es besser Sushi-Kurse zu geben und zu besuchen, denn die Leute würden da verstehen, und man selbst auch, das man zum Essen kommt und zum Verdienen damit und nicht zum Geben.

Und noch zum Schluß, was die Umwelt betrifft, so ist es wie mit jeder Nahrung, wenn Sie diese Ihre Ennergie da hinein stecken, um Leute süchtig zu machen, um zu werden Anstelle dieses zum Ernüchtern zu tun, zum entwöhnen... dann ganz egal welche Nahrung sie verwenden und teilen, wird es zun nachteil sein.

Und hier wieder, wie mit dem "Vegie"-Unsinn, nicht das Essen von Fleisch töten, sonder das Verlangen danach und es sich vielleicht gar noch nehmen oder zu besorgen. Vielleicht zum Besseren und Konzentrierteren Selbststudium.

Verstehen sie diesen Abwicklungen und Runden? Verstehen Sie wer verdient und wer sich anmaßt Verdienste zusprechen zu können? Fangen Sie zu arbeiten an. Bei den Hausaufgaben, bei den grundlegenden Dingen und versuchen Sie sich die Grundlegenden Dinge einfach zum Przinzip zu machen. Dann kann man verdient von sich sagen ein Mensch mit Prinzipien und Tugend zu sein. Das ist nicht etwas was man bekommt, sonder was man weiß, wenn es dem dann auch mal so ist und es ist ihnen dann auch ziemlich egal was sich Neider oder Übelwoller so alles an Fallen einfallen lassen und tun.

Und jetzt, weils gerade mal wieder passt, etwas Dhamma über Dankbarkeit, es ist nähmlich (wer das mit h schreibt ist dähmlich, sagte ein Lehrer...  :), alles ein Sacher der Dankbarkeit, deswegen kam er nämlich gerade her um etwas über die Basics zu teilen, Dankbarkeit und hat hier auch nichts anderes geteilt.

(Und ich lese es nicht Korrektur, soviel sollte da offen bleiben um anderen Möglichkeiten zu geben)

Atma möchte noch fragen, ob es werter Kusaladhamma sonst gut geht und er darauf vertrauen kann, das alles in gute Richtung geht?

Unterhalten Sie sich mit Leuten wie dem werten Upasaka Moritz oder Upasika Sophorn , auch wenn es nicht leicht sein wird, daß sie sich zeigen wie sie erfahren und gelernt haben. Sie kennen und wissen von den Früchten und wissen wir es geht und das es geht, auch wenn Sie sich immer weniger, ob des Umfeldes getrauen teilhaben zu lassen oder gerade mal wieder abgefallen sind. Sie müssen mit Leuten leben, arbeiten, handeln und druch Schwierigkeiten gehen um zu lernen, daß können sie nicht aus Büchern lernen, aber das könnten Sie wenn Sie sich an interaktiver Arbeit beteiligen anstelle zu handeln und zu konsumieren, free free und ohne Gewinnabsichten...

Oder sehen Sie sich die Helden wie den Ehrw. Chantasaro an, und was sie mit Ihren Blogs treiben. Das sind alle Kinder des Handles, Kinder die aus Ihren Qualitätsbüchern und Selbststudium entstehen. Weit weg vom Dhamma, weit weg von Vinaya und ein Kopf wie ein Tiefseetauchboot.

Wenn Sie ihn nicht in dem Moment angehalten hätten, an dem er überlegt hatte Dana zu tun, würde er jetzt nicht wie alle die anderen, wie die Damen auf der Repabahn und die Bettler, wenn eine NGO durch die Straße fährt, so tun müssen, als wüßten Sie über Dana bescheid und wie sie es doch wertschätzen und hüten, um ja nicht mit all dem Verlangen auf dem Buckel zu kurz dafür zu kommen.

Wenn da nichts mehr zum Erhalt des Körpers in die Schale kommt, dann muß man gehen und nicht, wenn einem das Essen gerade nicht schmeckt, aber auch nicht mit der Schale klappernd durch die Gegend laufen, weil man sich an einem Platz erhalten will. Und wenn Atma von Schale redet, dann redet er über überleben und nicht angenehm, oder auf dem Standard leben.

Wie wollen Leute je Dankbarkeit lernen, wenn Sie doch nicht mal Dana üben beginnen. Wie wollen Leute Hauslos werden, wenn sie nicht mal äußerlich Hauslos eingehen wollen? Das geht nicht auch wenn es in den Rahmen dessen was Bucher anbieten können und sagen hineinpassen würde.

Wie naive und weit weg vom Dhamma, speziell in der Praxis, wäre Atma, wenn er ihnen sagen würden, nächsten Monat wird das erscheinen? Wie praktizieren Leute, die behaupten können, das dieses oder jenes ihr Produkt werden wird.

Atma kann nicht einmal sagen, ob sie dieses Post lesen werden können. Leute ohne Dana und Sila, können das. Sie können mit gewisser Sicherheit sagen, daß sie diese nächstes Jahr erscheinen lassen. Warum? Weil sie bereit sind über Dana und Sila drüber zu steigen, um ihren Handel und Ihre Werbung aufrecht zu erhalten.

Wenn heute zum Beispiel einer einen Film hat, oder sogar zu recht böse ist, kann dieses hier alles in auch nur 5 Minuten verschwinden.

Leute Ihr habt einfach keinen Mut in Rahmen von rechter Sichtweise zu denken, und da spreche ich nicht einmal von überweltlicher, denn dieses wäre zu diesem Zeitpunkt das was Sie absolut ins Out schießt, wahrscheinlich auch der Grund warum sie dort sind wo sie sind. Auf einem Platz, der nach erzeugtem Gleichmut lechtst, Haushältergleichmut, um die Hochs und Tiefs irgenwie auszuhalten.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on December 14, 2015, 05:26:39 PM
Oder sehen Sie es aus einer anderen Warte, werte Kusaladhamma . Wo wären sie jetzt, wenn Ihnen Atma nicht stets etwas Feuer unter den Trübungen gemacht hätte, wo, sie würden sich in Sicherheit zwischen den Dhammahändlern bewegen und würden sicher nicht soviel Arbeit getan haben, um andere Wege zu finden.

Sehen Sie sich an wie weit Sie bisher kommen könnten und seien Sie sicher, daß der Schritt bis zu wahrer rechter Sichtweise und praxis auch noch möglich ist.

Oder sehen Sie sich Ayya Agganyani an und Theravadanetz, wo wären Sie heute, wäre da nicht ein lästiges Unwesen, das zeigt das es auch anderes geht. Sicher sind auch dort die Dinge noch nicht perfekt und sie wie die meisten, traut sich keiner wirklich offen zu sein, aber denken Sie, bedenken sie eine. Wieviel Mut, oder Vertrauen muß einer, trots ganz und gar nicht ungeschoren zu bleiben, aufbringen, um gar in seinem eigenen Netzwerk, wo ganz klar gewußt wird, daß dieses Unwesen keine Toleranz für so manches in diese Netzwerk hat, sogar soetwas wie Anerkennung in einer Erwähnung ausspricht.

Das zeugt zumindest von einem Willen in eine andere Richtung zu gehen. Und warum traut sich einer soetwas, warum gewinnt man solche Dinge? Weil man soetwas sieht, weil man Dana sieht und was da dahinter steckt. Dumme Leute sehen Bücher und Produkte, praktizierende sehen die Handlungen, die Geisteshaltungen, die Bestrebungen, auch auf tiefer Ebene.

Und das sind viele Beispiele, auch dumme, so wie Suttacentral, die aufgrund ihrer Markstelluung unter Dummen Leuten mit Prdukten auffahren und auf das Lehren von rechter Ansicht pfeifen, flasche Ansichten verbreiten, Adhamma als Motivation loben. Da wäre es sicher noch besser auf der Ebene des Handels zu bleiben, denn diese Devatata Gilde und Gelehrten-Jammerer sind wirklich das letzte was auch nur irgend jemandem hilft, Sklaven und Heuerlinge ihrer Anhaftungen.

Auch geht es nicht um diese Robinhood geschickte, die diese Jammerer gerne fahren, die ist genau so dumm, weil sie nicht auf rechter Sichweise passiert, auf Fordern, auf Rechten.

Dhamma ist das was in der Mitte liegt und ohne Handel auskommt, ohne Rechte, ohne Fordern, sondern nur durch Dhamma entsteht.

Es ist nicht einfach für jemanden, der nicht einmal im Außen praktiziert, auf die Ebenen des Abhidhammas zu kommen. Und einer der Dana tut und dabei rechte Aufmerksamkeit schenkt, hat sicherlich mehr Erfolge, als all die verkrampften oder lässigen Meditierenden, die nicht mal riechen, wenn Sie unter den Achseln stinken, so aufmerksam sind sie an ihrem Objekt der Begierde.

Sehen Sie sich an, was vor drei Jahren an Dhamma frei verfügbar war, wieviel Dhamma-Dana getan wurde, und wieviel heute getan wird. Sehen Sie sich an, daß es sinn macht Beispiel zu geben, wenn man es nicht versteht, daß man sich mit den Handlungen gut oder schlecht, stets selbst hilft oder schadet.

Und selbst wenn alles Frei verfügbar ist, ist da noch nicht aus. Denn nehmen ist immer noch nehmen und Geben ist immer noch geben. Und so Unsinnige Gedanken wie "dann hab ich ein Buch und das für immer" sind einfach dumm.

Gar nichts haben sie in der Hand, außer die Gelegenheit es zu geben bevor sie es verlieren werden. Und nur wenn Sie es geben, haben Sie, und nur Sie etwas davon. Für den anderen ist es eine Last, eine Last die ihm mehr oder weniger dabei helfen wird, zu verstehen, daß Nehmen eine Last ist, wenn man die Dinge nicht richtig nutzt, um des Loslassens Willen.

Sehen Sie sich an und erinnern Sie sich an die wirklich großzügigen Handlungen, an Loslassen und nicht an die Erfolge, Gewinne. Wenn Sie sich an die Erfolge und Gewinne erinnern, etwa, daß 300 Leuten ihnen die Letze Auflage in zwei Wochen abgenommen, abgekauft, was auch immer haben, dann sind sie Mara schon auf den Leim gegangen.

Wenn Sie sich aber denken, hey, bevor ich da irgendwo erfolg habe, ist es doch besser mit meinem Beispiel Leuten die Möglichkeit zu geben zu lernen. Wo sie das dann umsetzen ist nicht wichtig, und auch der Rückfluß ist nicht wichtig. Tadeln Sie sie, wenn sie geizig sind oder etwas beanspruchen. Aber um dort hinzukommen, müssen Sie das leben. Sie können nicht tadeln oder klug reden, wenn Sie selbst noch weit weg davon sind.

Atma hat keine Ahnung vom Dhamma aus Büchern, kein bisschen, alles was er kennt und weiß hat er sich erpraktiziert. Jede Zeile wurde zuerst gegeben und oft selbst nach dem geben nicht gekostet oder verspeist und doch ist da nichts von dem was da zwischen den Pixeln an wahrem Dhamma ist auch nur irgend wie verloren gegangen. Warum? Weil es in Form von praktizieren und geben ist und nicht in Form von Angewohnheiten aufrecht erhalten und Anhäufen.

Wenn Sie auf dem Pfad gehen, können Sie nicht verlieren, sie können nur Ihre Trübungen los werden. Weise Leute sagen entweder der meine Hand ist zu kurz oder noch zu kurz, um das Wasser im Brunnen zu ergreifen, aber sie sagen nicht, daß Wasser brauch ich nicht, oder der Brunnen ist zu tief. Das sind Dumme Leute.

Und wenn Atma sagt: Mut! Dann nicht in der Weise wie es Wiki-nger verwenden, oder Kinder, wenn Sie sich auf eine Mutprobe zum Anheizen bringen, sonder Mut zum Auskühlen, Mut puñña zu tun, Mut zu geben, Mut auf seine Guten Taten stolz zu sein und auch diese mit anderen Teilen.

Wo hier in dieser ganzen Buddhistenrunde sehen Sie außer meditation irgend etwas, daß in die Reihe der 10 puñña fällt wo? Nicht einmal die Basics und Sie haben Slebst bemerkt oder sehen, daß sie mit Dingen wie Respekt erweisen, Freude Teilen, Mitfreude... die grobsten Probleme haben, so grobe Probleme, das sie sogar in vibhava-tanha fallen, sich am liebsten selbst das Gesicht wegreisen wurden oder es getan haben.

Sie müssen einsehen, daß ihnen allen die Basics fehlen, und da sind wirklich nur ganz ganz wenige Ausnahmen die das können. Und wenn Sie vielleicht ein paar Asiaten treffen, die das vielleicht nur aus Vertrauen und Ritual tun, dann machen Sie sich darüber lustig, tun das herab...

Warum? Weil Sie diese Qualitäten noch nicht in sich tragen und meinen sie hinter sich lassen zu können, ohne sie zuvor überhaupt praktiziert zu haben. Kinderkramm. Unsinn, versuchen Sie es und Sie werden sehen, daß die Stolzen Erwachsenen nicht mal so weit kommen wir Kinder. Oder könnten Sie sich vor einem Mönch oder einer Nonne, denen sie auch der Straße begegnen, unter all den Leuten in der Stadt verneigen, vielleicht auf den Boden knien, oder von ihrem Fahrzeug absteigen? No way. Kinderkramm.

Lernen und lehren Sie die Basics, das was sie da alle mit ihrem Micca Ditthi Meditieren treiben, ist nicht einen Bruchteil der Praxis einer Person wert, die sich um die Basics kümmert und da ist Dana wirklich der erste Schritt.

Jetzt nicht mal soweit Dana zu tun, und nochmal, Dana heißt das nehmen was man hat, das was man ungerne abgibt, loszulassen, zu geben und nicht "Nächstes Jahr werden wir erscheinen lassen" tataaa... Das Quatsch. Bhikkhu Bodhi-Dhamma oder Madonna-Dhamma.

Lernen Sie Dana und lehren Sie es. Sie sind 100% sicher sich nicht irgendwo zwischen den Trübungen in Unbewußstein zu entspannen, sonder sich mit ihnen auseinander zu setzen.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on December 14, 2015, 05:52:52 PM
Oder nehmen Sie Dienen her, vielleicht sogar dienen um Dhamma zu geben. Wer kann das? Das ist höher als Dana. Das fällt in den Bereich Sila. Kein Menschn braucht Geld oder Wohlstand um puñña zu tun. Nehmen Sie unseren werten Upasaka Marcel her. Ein befürworter von Dana, jetzt in dem Glauben Dana tun zu müssen stürzt er sich immer wieder in Schulden anstelle zu Dienen. Das schmeckt nicht. Dana läßt die Trübungen noch glänzend Strahlen. So viele Möglichkeiten zum Dienen und im Kopf nur Medi und Dana. Man kommt nicht weiter wenn man Schritte ausläßt.

Kommt ihnen das bekannt vor? Um zu dienen muß man viel aufgeben und nicht einen Cent an Wohlstand, sondern das was man an Zeit, Kraft und Talent hat, und vor allem daß was man für nützliches Ansehen hält. Wenn Sie heute nichts haben, dem Sie dankbar sein können, und dem Sie dienen können, dann stehen Sie wirklich arm da, verloren und verlassen und dienen nur ihren Trübungen und dem was diese für nützlich für sich selbst halten.

Würden Sie sich alle damit etwas unterstützen, und etwas nicht so starke Leute wie den werten Upasaka, jetzt fällt mir gerade der Namen nicht ein, so lange war unser Zenschüler schon nicht mehr da nachdem er einen Zahn verlosen hat, ahh Harry Upasaka Harry und viele andere mitreißen.

Aber nein, daß schmeckt ihren Trübungen nicht und da wollen Sie sich doch lieber in der Händler und Dhammadealer Runde einen guten Namen für Qualitätsprodukte die auf dem Markt erfolge haben, bewahren und dem Buchhandel und Dhamma aus den Lehrhäusern dienen.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Da sind fünf Formen der Knausrigkeit. Welche fünf? Knausrigkeit im Bezug auf das eigene Kloster [Unterkunft], Knausrigkeit im Bezug auf die eigene Familie [von Unterstützern], Knausrigkeit im Bezug auf eigene Errungenschaften, Knausrigkeit im Bezug auf den eigenen Status und Knausrigkeit im Bezug auf das Dhamma. Dies sind die fünf Formen der Knausrigkeit. Und die ärmlichste dieser fünf ist: Knausrigkeit im Bezug auf Dhamma.
Quote from: http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an05/an05.254.than.html

Das sind nicht nur nette Worte, die ihnen Kommentarkommentatoren dann auf pseude-Abhidhamma herunter brechen, um sich dann wieder Lücken für die Trübungen zu suchen.

Denken Sie mal nach, wieviel Sie von dem jedeman geteilt haben, denken Sie scharf nach oder erwähnen Sie irgend einen aus der Gilde in der sie sich befinden, der das tut. Keinen werden Sie nennen können, keinen. Und zur selben Zeit wollen diese Leute etwas über rechte Sichtweise oder gar Jhana lehren.

Witzfiguren, wirklich Witzfiguren. Sehen Sie sich um, wo sie sich befinden, und dann denken Sie nach, ob es besser ist dem Strom zu folgen, oder auch mit Schmerzen Buddhas Weg zu vertrauen.
Weil gerade der Strom ausgefallen ist, hier mal etwas hoffenlich verdienste Pause für Sie.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on December 14, 2015, 06:06:32 PM
Und dem Hosen... Santuttho können Sie ausrichten, daß dieses Vorhaben für die Katz ist und er nichts gelernt hat, außer, daß er meint so wie andere Dummköpfe Ansehens-Dana machen zu müssen.

Was immer er sich mit seinen Händlern für Vertragszeiten ausgemacht hat, kann er die Gesamte Arbeit und alles was er damit angehäuft hat, wegschmeißen, wenn er sich wieder oder auf dem Weg des gereinigten Pfades begeben möchte. Da können Ihm seine "unbaruchbaren Freunde" noch so viel Stütze geben. Mehr als soetwas wie palikanon.com wird aus dem nicht, mehr als ein Verwirken mit Geständnis kann daraus nicht werden, auch wenn dann andere an den Verkehrtoden zehren können.

Leute wie er, wurden doch, tun doch nicht mal geben, wenn Sie gebeten werden. Wie wollen die Dana tun? Wie wollen die gar Zuvorkommend sein, oder verstehen Sie die Bedeutung von Zuvorkommened am Ende falsch? Na bitte, versuchen Sie es dem Dhamma mittels Adhamma, der Praxis gegenüber dem Abweg, zuvorzukommen.

Was eine Nonne oder andere mit Vinayabüchern einer als Lehrer (entsprechend der Vinaya) unqualifizierten Person anfangen sollen ist mir so und so scheierhaft. Aber wem stört daß, wenn man Selbst im Sanghaerzeugen und Selbststudium ist.

Mein Lehrer war eine Buch das auf dem Markt ausgedient hatte...

Nein, Atma kann sich nicht über Verdienste freuen, wenn sie keine sind und sie auch nicht teilen und ist sich auch sicher, daß nicht mal ein Quäntchen Dana und Loslassen dahinter ist, sondern dies nichts anderes ist, als er eigentlich tun sollte ohne zuzuwarten.

Um da mal abzuschließen: "Dhammadealer im Netz – wie eine ganze Industrie am Leben gehalten wird" Nochmals, wie das Dhamma Devatadas, Fleisch und Vegana-Verfechter.

Jene die Nahrung nutzen, um Nahrung los zu werden zu zerstören, sich der Nahrung bedienen, um sich er Nahrung abzuschneiden, jene gehen den Pfad und alle anderen, wo immer sie verumwandern, was immer Sie für Adhamma und Ansichten Sie vertreten und rechtfertigen, sind Dealer selbst im Nichthandeln, den dort liegt der meiste Handel für einen Eigennutzen.

Atma kann ihnen keine Zahlen vorlegen, aber er garantiert ihnen, daß Dhamma im Netz dieses Netz nicht nährt, Dhamma im Wege das Dhammas das Netz nicht nährt, sehr wohl aber Adhamma, oder Dhamma, das im Wege von Adhamma ensteht.

Devatada und seinen Heer wird das sicher zufallen. Das ist so. Gleichen findet immer zu Gleichem und der speudo Held verdienst seinen Unterhalt mit speodo Opfern.

Sie Kusaladhamma, haben sich ausgesprochen wie eine gewöhnliche Frau verhalten, und jeder der etwas Augen hat, kann das gut nachvollziehen. Und wieviel Rückrat dieser Santutthu hat, kann auch jeder sehen.

Eure Handlungen gänzen eben nur bis zu dem Zeitpunkt, wo dann die eigentlichen Absichten und Nutzen zum Vorschein kommen.

Quote from: Santuttho auf das Angebot, doch besser seine Texte als Dana im Internet zu teilen
Sooo.
Gerade lade ich die Cvg-Dateien zum Verlag Kristkeitz hoch....

...Außerdem sind für meinen Geschmack im Internet viel zu viele Schmarotzer unterwegs. Da wird ganz laut geschrien, dass der Dhamma kostenlos zu sein hat - aber WIE man das bewerkstelligen soll, dazu wird geschwiegen. Haben wollen? Ja gerne! Etwas dafür geben? Na aber nicht doch!
Und wie soll die Überstezungsarbeit z.B. OHNE Unterstützung vonstatten gehen?
Gerne gebe ich meine Arbeit(-szeit) kostenlos - aber dann muss auch meine Unterkunft, meine Krankenversicherung, meine Kleidung und meine Nahrung kostenlos sein.
Du verstehst?
Anyway: was ich für meine Bücher bekomme, reicht keinesfalls aus, um die vier Grunderfordernisse abzudecken.
Jetzt meinen manche, daß weil Ihr unsauberes Handeln nicht ausreicht, es nicht unsauber wäre, sondern halt nur a bissal Schwarzpfuschen um sich so seine Zukunft zu sichern, in jederlei Hinsicht, unter den Händlern im Ansehen, wie auch materiell.

Wissen Sie, wenn diese Vinaya Speziallisten verstehen würden, daß das alles tiefenpsychologische Dinge sind, das mit dem Nehmen oder zb. im Vertrauen nehmen, dann würden Sie verstehen, daß all ihre Arbeit für Leute von Rechtschaffenheit für die Katze sind, nicht antastbar.

Sie könnten sich dabei sogar auf die Kommentatoren zu Pr 2 berufen, die für die nicht so wiffen versucht haben dieses irgendwie klar zu machen.

Quote from: http://zugangzureinsicht.org/html/lib/authors/thanissaro/bmc1/bmc1.ch04_old.html#Pr2
Um einen Gegenstand rechtens im Vertrauen zu nehmen, gibt Mv.VIII.19.1 fünf Bedingungen an, die vorhanden sein müssen:

    a. der Besitzer muß ein Bekannter sein.
    b. Er/sie ist ein Nahestehender.
    c. Er/sie hat von der Sache gesprochen. (Entsprechend dem Kommentar bedeutet das, daß er/sie gesagt hat: "Sie mögen jegliches meiner Besitztümer, das sie wollen, nehmen.")
    d. Er/sie ist immer noch am Leben.
    e. Man weiß, daß er/sie erfreut ist, wenn man es nimmt.


Der Kommentar zu dieser Regel bemerkt, daß in der Praxis nur drei dieser Bedingungen getroffen werden müssen: die Vierte, die Fünfte und einer der ersten drei. Wie das Vinaya-Mukha bemerkt, sind da gute praktische Gründe, des Kommentars Auslegung hier zu übernehmen. Da ist auch der formale Grund, daß andererseits die ersten Bedingungen, sich gegenseitig einschließen würden.

So und welcher Bhikkhu, welche Bhikkhuni, welcher rechtschaffende Mensch soll solches Dhamma im Vertrauen annehmen? Welcher Mensch sollte irgend etwas von den Verkehrstoten, die eigentlich Verwirkt werden hätten sollen, und die Spielregeln des Gewissen kennt, annehmen?

Wissend und sehend, daß es nicht wirklich gegeben ist, nicht wirklich mit Freuden geteilt? Und das gilt für 95% von allem free Dhamma.

Wie schon zu anderen Gelegenheiten erwähnt, kann man das Papier, wenn es dann nicht mehr als Dhamma zu erkennen ist, sicher noch als Wischpapier verwenden, aber das ist auch das äußerste.

Und so auch das Dhamma, wobei Atma erwähnen muß, daß eine Nebenprodukt eines Palistudenten, der zufällig da die Vinaya übersetzt und sich nicht auskennt, nicht so schlimm ist, wie ein Vinaya-Spezi, der auch noch vorsätzlich handelt.

Wissen Sie, daß Problem mit der jungeren Generation und vor allem mit diesen auf Selbststudium beruhenden Gelehrten und jenen, die Dhamma in weltlichen Wegen als bloses Wissensgut erlangt haben, haben keine Vorstellung wem Sie gegenüberstehen, wenn sie jemandem gegenüber stehen.

Leute die bereits praktizert haben, selbst wenn Sie noch gefangen in ihrem Stolz über Wissen sind, haben tiefen Respekt und hören zu. Sie erzählen dann auch, daß jemand noch so viel gelernt haben mag und noch so viel studiert haben mag, wenn ihnen dann jemand gegenübersteht und sie etwas Krips haben, bekommen sie Angst. Das sind Worte von gelehrten Mönchen, die wirklich an Wissen etwas ansehnliches Angehäuft haben und jede Diskussion gewöhnlich gewinnen, die soetwas sagen, wenn Sie schon einmal etwas Einblick in die Praxis gewinnen durften.

Aber diese Jungen Dummköpfe, speziell aus dem Westen, die sich dann auch noch mit den Studierten Dummköpfen in Asien paaren, die sind wirklich nichts als zu ihrem Schaden und zum Schaden vieler, etwas wert.

Wenn der Buddha davon spricht, daß Dhamma verschwindet oder Sangha verschwindet, dann meint er nicht Leute die in Roben Dhamma verkaufen, dann meint er nicht die Worte, dann meint er nicht die Kloster. Diese vervielfältigen sich, werden sogar mehr. Sehen Sie sich SOAsien an, 40.000 Klöster, vielleicht knapp eine halbe Million Mönche.

Atma hat keine Sorge, daß all dieses Verschwindet, ganz und gar nicht, aber so Dhamma nicht mehr im Wege von Dhamma gegeben und angenommen wird, transportiert man nur mehr Verkehrstote und kehrt zu dem zurück, aus dem Dhamma, durch eine ganz besondere Person entstanden ist, aus dem Brahmanentum mit seine Sklaven und Geschäften. Auch dieses nennt sich dann Ariya Sangha, aber eben nur die der Brahmanenschaft und Vereinsmeier. Die Sangha Buddhas, Ariya im Sinne des Dhammas, die ist verschwunden und das ist eine ganz natürlich Sache, wenn Dhamma und Vinaya nicht im Einklang mit dem Dhamma transportiert werden.

Schall und Rauch für jeden der es konsumiert, im Sinne einer Medizin einnimmt. Warum, weil es tote Materie ist, alles im Raum von rupa und Abfall von akusala Geist.

Ein paar wengige werden dennoch daraus profitiern können, weil ihre Verdienste es zulassen, selbst in den schlechten Handlungen sich des Pfades zu erinnern, aber diese Personen, sind Leute, die sich ihren Pfad schon in früheren Leben gesichert hatten, andere werden damit nichts anfangen, weil es das Herz des Dhammas nicht im selben Moment, sodas es Vertrauen weckt, nicht transportiert, sondern dem Drang nach Werden weitere Nahrung geben wird.

Devadatta soll ja auch irgendwann als Paccecabuddha Enden und Atma ist sicher, daß seine Anhänger auch dann, selbst wenn er es für sich selbst verwirklicht hat, noch immer versuchen werden einen Nutzen aus ihrem Anhängen am falschen zu ziehen und wie es dann so sein wird, wird da nichts für sie abfallen können. Selbst wenn das Verstanden wird.

Also dann, viel Freude noch mit den Runden im Kreislauf des Handelns, Atma denkt nicht, daß sie die Möglichkeit haben aus ihren Strudel für gute Zeit heraus zu kommen. Vielleicht treffen Sie unterwegs im Folgen der fährten der Abartigen ja mal jemanden, der ihnen einen kräftigen Wink oder zwei gegeben wird. Aber das ist nicht sicher.

Und so wie Sie hier nach und nach alles was ihnen zugetan war und Güte aufgebracht hat, verraten haben, nicht leicht, wirklich nicht leicht für Strategen und unehrliche Leute, die sich nur einen Markt für einen Zweck erhalten wollen.

Und wenn Sie sich nun an ihr Herz erinnern, wie es gepolt war, als Sie hier ihre "Siehste und ätsch" Post "mein Pappa ist stärker" gemacht haben, dann werden Sie auch verstehen was da das Akusala ist, daß sie da gefürchtet haben.

Und wenn Sie dann irgendwann anfangen im Rahmen der 10 Verdienste zu teilen und zu dienen, werden Sie sehen, was der Unterschied ist, zwischen billigem Handeln und handeln im Dhamma.

Dann müssen Sie nicht dort und da unter Pseudonymen auftauchen und wieder abtauchen, wie Nagetiere oder Leute die kodern wollen, sondern können Sich aufrechtfreuen und auch so mitteilen, daß sie Verdienste tun und jeder wird sich damit mitfreuen, der kann. Sie müssen dann nicht mal dafür und dagegen sein, weil sie keine Absichten in dieser Welt haben, wenn sie das tun.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Kusaladhamma on December 14, 2015, 09:06:20 PM
In so kurzer Zeit so viele Worte

Ich sagte doch, bitte erst..... „Inne halten!“ 

Überprüfen, nachdenken, sich sachkundig machen bevor man mit Unterstellungen, Lügen, Mutmaßungen wortgewaltig aus dem Bauch heraus und vor Allem mit Massen an Worten um sich schlägt.

Quantität zeugt nicht von Qualität.

Leider ist in Deinen Worten immer noch wenig mettā, muditā, upekkhā und vor allem pañña erkennbar. (Medizin: Der Dhamma kühlt)

Ich gehe hier nicht weiter auf Dein Geschriebenes ein.
Da kommt man wieder nur vom Hölzchen auf  Stöckchen.
Dies ist weder für uns, noch für die Mitleser gut.
Vielleicht in "einem Jahr"? Es ändert sich ja immer alles stetig.
Ich wünsche Dir weiter gutes Fortschreiten auf dem Pfad des Dhamma (von Herz zu Herz).

 _/\_

Den lieben Moritz und die gute Sophorn grüße ich an dieser Stelle mit viel metta.
Sie sind tatsächlich Menschen vor denen ich mich hier tief verneige.

Mögen alle Wesen glücklich in sich selber ruhen.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on December 14, 2015, 10:11:39 PM
Auf ihre Fragen noch: "Wer bezahlt Deinen Internetzugang, Deine Hardware, Deinen Strom den Du verbrauchst  usw.?"

Keiner, oder denken Sie Atma läßt sich bezahlen. Den Internetzugang hat meine "Abt" (formal ist er es nicht, aber in seinem Wirken) der selbst keiner Geld annimmt, und keinerlei Besitz oder irgend etwas außer ein Paar ihm zustehende Habseligkeiten hat, mit seinem alten Modem und Anfangs dem Monats mit 5$ Wertkarte für seine ungenutzte Simkarte zur verfügung gestellt.

Keiner zahlt für Hardware. Wie gesagt, Atma arbeitet auf einen 15 Jahre alten Rechner, der schon aus Europa im Wege von Dana gekommen ist und nimmt diesen Leihweise in Anspruch. Wurde von Upasika gebracht um die Regenzeit hier etwas nutzen zu können.

Den Strom, den Strom decken wohl die Laien hier, die sich um das Kloster kümmern ab und der ist so viel wie der Verbrauch von Vendilatoren, ohne die sie gar nicht überleben könnten, doch viele Mosquitos dadurch nicht mehr leben.

Sie alle, selbst die Dorfbewohner, die Atma hier schon so lange wie an keinem Ort "belaßtet" haben nicht einmal irgend etwas unmittelbares als Gegenleistung gar nichts. Sie können nicht mal lesen, was Atma produziert, er gibt ihnen keine Segen, kommt zu keinen Ritualfeiern. Nichts aber auch gar nicht, schmälert deren Leute auch nur irgendwie die Verdienste.

Versuchen Sie erst gar nicht in diesen Spären zu versuchen einen Wettstreit zu gewinnen. Die können, im Wohnzimmer keinen Wettstreit mit Praktizierenden gewinnen, das geht nicht. Weder wirtschaftlich oder in Maßen des kosten/nutzens noch ethisch.

Die Webseite, den Serveplatz, das wissen Sie, den trägt Upasika Sophorn schon langer, Atma denkt, daß sie dafür etwa 100$ ausgeben tut/Jahr, aber all das Wissen sie.
Also, um das mal etwas hochzurechnen, die letzten 4 Monate: Alles in allen
1 Mahlzeit pro Tag (wohl gemerkt, hier gibt keiner etwas, das X das tut, sondern das ist hartes Dana, ist nicht leicht, das Atma etwas annimmt), etwa 1$ pro Tag
Oh, die Seife, das eine Stück daß 4 Monate gehalten hat, war mit gestern ausgegangen und wie es so passiert, hat Atma heute zufällig einer überraschend auf dem Almosengang bekommen.

Also, Speise und Geränk: 30$ x 4 = $120, wenn man nicht sagt, daß es direkt von Feld kommt.

Internetzugang: 5$ x 4 = $20
Strom, ca 1$ pro Monat = $4

Dann sind wir bei $144, für vier Monate, wurde man es bezahlen, oder bezahlen wollen. Noch mal, all diese Dinge sind darüber hinaus nicht mal erbeten, nicht mal suggeriert und selbst für die eine Speise, würde Atma nicht einen Gedanken hegen, sich vor ein Haus zu stellen. Atma bettelt nicht, sonder lebt von dem, erhält das was da an körper ist, mit jenen, daß Weise leute geben wollen, ohne dazu gedrängt zu werden und bevor er sich einen Unterhalt mit dem was dumme Leute als Tauschhandel geben würden, organisieren würde, sei es nun für den Körper hier oder den Körper in Internet, Atma hätte keinen Grund da auch nur irgend etwas aufrecht zu erhalten.
Wenn da keine Weisen mehr sind, fein. Dann kann man auch von dem mühseligen Almosengang absehen und weiter ziehen, sollange da noch Treibstoff ist. Da passiert wirklich nichts schlimmes, wenn dieser aus geht.

Wollen Sie noch weiter darüber nachdenken, was Wirtschaftlichkeit betrifft? Oder wollen Sie nun den Dana, Sila, Bhavana-Part bereden und vergleichen?

Wenn Atma sagt, daß es möglich wäre, nur für die Auflage eines Einzigen Buches, den ganzen Tipitaka zu übersetzten, dann quatsch er nicht einfach so. Und das ist auch nicht für jeden möglich.
Sie wurden unter den Bedingunge wie das hier läuft nicht mal überleben und leben können, wenn da nichts zu tun wäre. Keiner dieser Witzbolde, die auch noch meinen "wir sind ja viel ja eh schon so großzügige, sehen sie sich die anderen an..." würde da überleben, geschweige den mit den Mittel auch nur irgend etwas zusammen bringen.

Vergessen Sie das, sie als Händler und Heuerling, wie wollen Sie sich da auf der Ebene unterhalten. Sie haben Ziele und verfolgen diese Weltlichen Ziele und das kostet. Dana und Dienen kostet nichts, und kein Mensche braucht Budget um Dana zu tun, oder zu Dienen. Wenn da nichts ist, gut, dann gibt es noch 9 andere Arten Verdienste zu tun. Gerade können 10 gleichzeitig auf einem Streich gemacht werden. Was denken Sie wie die Alte Mühle da schon pfaucht und wie die Warnfenster "kein Speicher" "überlasten"... ständig aufleuchten. Und wie das ohne Autokorrektur ist und ohne Speicher.

Da haben Sie so viel zum gehen lassen und riskieren, dass wurden Sie samt der Mosquitor die sich da noch nähren und tollenden Samaneras... keinen Tag aushalten. Oh, Atma hat den Zucker vergessen. Zucker ist das einzige, worauf er hin und wieder aufmerksam macht, das er aus ist, wenn er einem der Aramika hier begegnet.

Um das Perfekte macht sich Atma keine Sorgen, denn all die Dinge sind Perfekt, perfekte Plätze um Verdienste zu tun. Konsumenten suchen schnell und leicht verdauliches, wollen keine Zeit und mühen verlieren. Sie können sich an dem bezahlten laben aber für die Praxis werden Sie daraus keinen Nutzen ziehen. Das wird nicht mal zu einem "Dem Dhamma zuhören", denn Dhamma auf demand, bedarf keine Loslassen.

Das Atma mit einem, weiß heißt mit einem, nichts anderes als das rennt da herum, auf der Ebene Verdienste tun erklären muß. *kopfschüttel* Und sicher denken Sie und andere nicht so schlaue Leute auch noch, Atma möchte sich als besser oder der einzige der richtig liegt präsentieren...

Sie leben alle von Vorstellungen, Vorstellungen, die sie im Rahmen dessen haben, was sie schon gesehen und erlebt haben, selbst getan haben.

Aber weil es gerade Morgen wird. Atma muß ihnen von seinem "getreuen" Gon-Sissa erzählen. Ein älter Herr, der hier im Kloster zum Inventar gehört, wohn gegenüber und wenn er nicht grade etwas Gras für seine Kühe hier schneidet, normal mit den Mönchen über alles was halt gut und schlecht ist, und vor allem schmackhaft und nicht, plaudert. Er hat sicher noch nie hier jemandem gedient sonder er besucht hier seine Plauderfreunde, aber Atma hat es ihm angetan. Auch wenn er immer wieder versucht "Hey Ehrwürdiger Herr, dort mussen sie hingehen, da gibt es das und das" oder "Was macht das schon, das ist ja kein Vergehen" und nichts als Schmackhaftes und andere Dinge im Kopf hat, Atma nennt ihn Großvater-Mara oder Großvater-Yakkha und wer weiß schon warum, denn er versucht auf alle Weisen zu verführen, kommt er drei mal am Tag um nachzusehen ob Atma warmes Wasser fehlt oder ob er irgend etwas tun kann. Sobald Atma aber Dhamma reden beginnt hat er Angst. Auch wenn er weiß, daß es gut wäre, lenkt er immer sofort ab. Sie kennen soetwas nicht, sie würden solche Leute auch nicht leicht treffen. Sie haben auch keine Ahnung wie Leute die aus dem Herzen, was immer sie Vermögen geben, einfach aus Vertrauen und völlig gegen den Strom. Sie können sich auch nicht vorstellen, daß Leute die wirklich nichts haben, alles nur erdenkliche tun würden um etwas zu tun, daß ihrem Vertrauen in die Drei Juwelen auch einen äußern Ausdruck gibt.

Wenn Sie in den Geschichten im Kanon lesen, wie ein Bhikkhu dem gerade der Finger eines Lebrakranken mit dem Reis den er spendete, in die Schale gefallen ist, dann denken Sie zuerst mal an den Bhikkhu. "Wohh, was er an gleichmut gegenüber den Gaben hat", aber Sie nehmen sich nicht an dem Besipiel, wo sie stehen. Wer wenn er daß ließt, erfreut sich an den verdiensten dieses Lebrakranken Bettlers, der seinen mikrigen Besitz ohne zu zögern teil.

Dort wo sie sind, dort müssen Sie den Kanon und die Lehren lesen, um da zu profitieren. Wenn Sie meinen, sich mit Bettlern auf dem Pfad messen zu wollen oder sie ausloten zu können und das alles ist, was sie sich aus dem Dhamma holen und dann geizig weiter wursteln, dann können sie das alles als verlorene Zeit vergessen.

Sie brauchen sich um die Wahrheiten der Rechten Ansicht in dieser Welt keine Sorgen machen, die Drei Juwelen, mit dem Buddha an der Spitze, bürgen dafür.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Da ist was gegeben, was dargeboten ist, was geopfert ist. Da ist sind Früchte und Resultat von guten oder schlechten Handlungen. guten oder schlechten Handlungen. Da ist diese Welt und die nächste Welt. Da ist Mutter und Vater. Da sind spontan wiedergeborene Wesen; da sind Brahmanen oder Besinnliche, die rechtes schreiten und rechtens praktizieren, die diese Welt und die nächste verkünden, nachdem sie es direkt für sich selbst wissen und verwirklicht haben.
Quote from: http://zugangzureinsicht.org/html/ptf/dhamma/sacca/sacca4/samma-sankappo/index.html

Wenn Sie das schon mal gelesen hätten und auch etwas Dhamma in Praxis getan hätten, hätten Sie bemerkt, daß hier ein Schreibfehler passiert ist und ob ihrer Gewissenhaftigkeit, Großzügigkeit und Streben nach Wahrheit diese sogar sofort bemerkt, nicht zu sprechen von Mitgefühl, daß sie motiviert hätte.

Aber im der ganzen Kette der möglichen 10 Arten von verdiensten, kam da eben keine rechte Sichtweise auf, und die nicht aufkommend, wo soll da Verdienst entstehen?

Zu einem rechten Lebensunterhalt (http://zugangzureinsicht.org/html/ptf/dhamma/sacca/sacca4/samma-ajivo/index.html) zu kommen, daß ist nicht einfach und keiner hat je behauptet das es einfach ist. Das Umgehen zu wollen, indem man sich das Dhamma und die Vinaya in der Welten Gepflogenheit biegt, für wenn ist das von nutzen?

Quote from: Kusaladhamma
In so kurzer Zeit so viele Worte

Ich sagte doch, bitte erst..... „Inne halten!“

Überprüfen, nachdenken, sich sachkundig machen bevor man mit Unterstellungen, Lügen, Mutmaßungen wortgewaltig aus dem Bauch heraus und vor Allem mit Massen an Worten um sich schlägt.

Quantität zeugt nicht von Qualität.

Leider ist in Deinen Worten immer noch wenig mettā, muditā, upekkhā und vor allem pañña erkennbar. (Medizin: Der Dhamma kühlt)

Ich gehe hier nicht weiter auf Dein Geschriebenes ein.
Da kommt man wieder nur vom Hölzchen auf  Stöckchen.
Dies ist weder für uns, noch für die Mitleser gut.
Vielleicht in "einem Jahr"? Es ändert sich ja immer alles stetig.
Ich wünsche Dir weiter gutes Fortschreiten auf dem Pfad des Dhamma (von Herz zu Herz).

 _/\_

Den lieben Moritz und die gute Sophorn grüße ich an dieser Stelle mit viel metta.
Sie sind tatsächlich Menschen vor denen ich mich hier tief verneige.

Mögen alle Wesen glücklich in sich selber ruhen.

Na das ist ihnen unvorstellbar, wie man nicht in kürze aber seine ganze Nacht opfert und wie alle Dhammahändler fällt ihnen nichts bessers ein als wieder ausflüchte zu machen.

Sie wissen einfach nicht wo sie stehen, und das wird in einem Jahr nicht anderes sein. Wenn Sie die letzte Jahrzehnte, als Sie noch legitim an alten Verdiensten zährten, nichts anderes getan haben als mit Buddhas Raspel zu rasseln, machen Sie heute daß was alle Dhammahändler machen, wenn Sie mal wieder gehörig die Trübungen gerüttelt bekommen.

Nach Metta fordern. Ihr seit wirklich schwach, sehr schwach und so glaubwürdige, daß ihr Eure Kunden mit den Unsinn betäuben müßt.

Morgen, wenn Sie es nochmal lesen, ohne daß sie glauben, da will ihnen jetzt jemand etwas böses tun. Schon morgen verstehen Sie alles und wenn Sie ehrlich sind, zu sich selbst, dann haben sie schon morgen einen Nutzen davon.

Halten Sie sich an den werten Upasaka Moritz und an die werte Upasika Sophorn! Da haben Sie etwa gutes im Visir und halten Sie sich nie an Atma, der ist da nur zum Unruhe stiften, wo man es doch ruhig haben möchte.

Nicht geprüft... Sie sind so *schmunzel* Liegen da wie auf dem Serviertablet und sagen nicht geprüft. Fangen Sie an sich zu prüfen, oder denken Sie Atma ist nichts als ein Quatscher.

So eine Stunde sich soetwas anhören, das wäre Allerding massig an Verdiensten, die man Dhamma Hören nennen kann. Das ist nicht so einfach, da tut es sich mit, so aber jetzt lieber etwas Meditieren leichter.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on December 14, 2015, 11:12:47 PM
Denken Sie mal scharf nach, was Sie hier zwei Jahre und viele Stunden getan haben, aus auf passenden Gelegenheiten gewartet? Denken Sie mal nach, wieviel Sich schon in einem Kloster gedient habe, und einem das nicht Ihres ist.

Sie schätzen es ja nicht mal der Mühe wert, wenn Leute gerne etwas über Sie und Satinanda in Ihrem Forum fragen, zu antworten. Sie glauben wirklich das sie schon irgend etwas an Errungenschaften am Pfad haben und denken, daß die Leute Dinge selbst herausfinden sollen, die ihnen schmecken.

Zählen Sie die Stunden, die sie für Sich aufwenden und dann die Stunden, von denen Sie nichts, aber auch nichts absehbares zurückbekommen werden.

Außer Leute von Verdiensten tun abzuhalten haben sie nicht viel gemacht. Außer Dinge zu teilen, die ihnen nicht gehören, außer Werbung für einen neuen Verkaufsschlager den man haben muß als Buddhist, haben Sie nicht viel getan.

Was wollen Sie mit dem Wort "prüfen Sie zuerst" sagen? Ob sie wenn Sie los lassen konnten, so sein könnten, wie sie glauben das sie sind? Sich könnten Sie das, aber Sie können nicht loslassen und sie wollen nicht damit beginnen sich mit den Basics zu beschäftigen. Lieber verkünden Sie das Deutschland kein Dana Land ist und die Deutschen Buddhisten keine Großzügigen Leute. Na wie auch, mit den Lehrern, mit den Voranschreitenden Bauernfängern.

Und was wollen oder tun sie mit "Vielleicht in einem Jahr" ausdrücken? Das können Sie verwenden, um einen Händler weich zu machen, oder wenn Sie glauben, daß sich jene, die ihnen etwas lehren können auf der Selben ebene entgegen können müssen oder gar von unten.

Wo sind diese Leute, die sie so fein von Verdienste tun abgehalten haben heute? Wieder zurück in dem Hamsterrad in dem sie sich auch weiter drehen? Sie haben kein Vertrauen in das Dhamma, kein Vertrauen in die Juwelen und sehen es lieber, wenn andere gleich herumwurschteln wie Sie, solange sie davon etwas erwarten können.

Vielleicht lassen jene, alle jene, die sie da immer wieder für einen weltlichen Nutzen zurück in gewöhnliche Leben schicken, ja dann auch mal etwas springen und für Kooperationen auf dem Markt, und Synergien, findet sich immer etwas.

Wenn da irgend etwas nicht stimmt dann raus damit. 10 oder Atma weiß nicht wie lange, gegen den Wellnessbuddhismus gewetter haben, und gegen die Händler und jetzt nichts als diese aufbringen können. Denken Sie mal nach, woher das alles kommt und denken Sie mal nach, wieviel gerade aus und ehrliches von jemanden kommen kann, der mit ihnen in einer Geschäftsbeziehung steht.

Atma ist sich in keiner Weise sicher, in einem Jahr überhaupt noch am Leben zu sein und auch solche Gedanken zeigen ja wieder wie wenig sie Vertrauen und Samvega haben.

Ihr verwirrten Köpfe denkt in Räumen die nicht existiern , für jemanden der praktizert. Alles was sie nicht erledigen, alles tragen sie weiter und nun sollten Sie sich fragen was sie bisher schon erledigt haben, wenn da heute noch wieder einmal Zwischenabrechnung ist?

Wenn ihnen jemand sagt, daß sie Geizhälse sind, dann schmeckt ihnen das nicht, weil sie in dem Umfeld so sie leben schon Helden sind, wenn sie nicht vorsätzlich Stehlen und nehmen was nicht gegegben ist.

Wollen und können Sie da hin? 0 Unterstützer, 0 Rückfluß, 0 Sicherheiten, 0 Rechte, 0 Versicherungen und dann beginnen, daß zu geben was man geben kann? Das schmeck ihnen nicht, da ist was faul, das kann nicht gut sein.

Orientieren Sie sich nicht an dem was ihnen gleich ist, oder unterlegen. Das ist nicht der Weg auf dem Sie etwas gewinne können, auch wenn die Trübungen Sie dort hin ziehen. Wenn Sie meinen, daß Atma ihnen ebenbrütig ist oder unterlegen, dann sollten Sie sich hier nicht aufhalten. Denn wenn es nicht der Fall ist, dann würden Sie sich damit nichts gutes Tun, in solche einer Weise da herumzuarbeiten. Und in dem Fall, wo sie nach gleichen oder unterlegenen suchen würden, wäre es auch nicht gut und nicht dienlich.

Es hat auch keinen Sinn, wenn Sie in einem oder zehn Jahren ein "Kloster" betreten und solch eine Haltung haben. Da ist es besser sie bleiben weit weg von den Klöstern, wo sie sich am ende Unterlegen fühlen. Weit weg und praktizieren dort oder mit jenen, die ihnen in einer Geschäftsbeziehung entgegen kommen, so wie es Nachfrage und Markt verlangen.

Und vergessen Sie nicht Sujato zu sagen, Santuttho steht ihm ja in Belangen von deutschen Übersetzungen zur Verfügung, das Sie in die Meta Daten, wenn Sie schon etwas dort spenden, auch soweit spendabel sein sollten, den Leuten ein zitieren und kopieren zu erlauben, denn die Dummkopfe, die den Devatatas vertrauen, kopieren und zitieren schon fleißig alle Texte, die da mit Copyright auf den Seiten stehen, weil sie glauben, daß diese Dinge nun weil sie auf Sujatos Seite sind gegeben wurden. Wertlos, alles wertlos. Nichts als erhandelt gestohlen und geraubt und kein bischen Dana wo hin man blickt.

Die Leute glauben nämlich, daß sie da Dhamma-Dana kopieren und das das so gegeben wurde, so wie sie es sein weis der Verursacher wie viele Jahre mit den Texten von palikanon.com machen und sich wundern warum sie so in Abhängigkeit stecken, von den Schlingenlegern.

Dhamma macht dann kühl, wenn Sie Ihre Trübungen verbannt haben. Was sie jetzt abkühlt, nennt man Rinde, Rinde, die man auch für Hartholz halten kann.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on December 16, 2015, 02:48:09 AM
Kennen Sie Atma als einen "Fremdenfeindlichen", einem der der Güte und Weisheit Feindlichem, feindlich gegenüber steht, kennen Sie Atma als einen "Diskriminierer", einem der Güte und Weisheit von Gier und Dumheit, auseinander hält, kennen Sie Atma als einen "Anitsemit", wenn Semit als ein Bezeichnung für Handel mit dem was heilig, mit dem was dem Frieden und dem Wohl aller dient, gilt und kennen Sie Atma als einen, der in einem Umfeld wo diese "Fremdenfeindlichkeit", dieses "Diskriminieren", dieses Verständnis von "Antisimitismus" nicht verstanden wird, nicht geschätzt, nicht unterstützt, ja "Fremdenfreundlichkeit", das Nähren dessen was Güte und Weisheit entgegensteht, ja "Benebeltheit", das Vermengen von Güte und Gier, Weisheit und Dummheit, bis zu einem undefinierbaren Einheitsbrei, die tägliche Unternehmung in diesem Umfeld ist, ja das Verwerfen und Abschüttel vom Lebensunterhalt mit dem was heilig, mit dem was Friede und Wohl für alle bringt, zu einer verbotenen Sache geworden ist, wo Rechtschaffenheit nach und nach von Gesetzen der Dummheit abgelöst werden, kennen sie Atma als einen, der nicht an so einer Gesellschaft teil nimmt, einen, der sich von den Bereichen dieser abartigen Wesen, diesen abartigen Gepflogenheiten, dieser abartigen Lebensweise, distanziert und und wäre es auch stets zu deren Wohl, nicht mehr betritt, solange es noch Bereiche zum Fortbestand des auslaufenden gibt.

So hat Atma darüber nachgedacht, eigentlich denk er oft darüber nach und hat auch eine Lösung gefunden, um den Wünsch und Forderungen der "Buddhisten" und ihren "Lehrern" gerecht zu werden, wenn wir annehmen, daß dies alles eine Haß- oder Gier-Angelegenheit ist, was ja sicherlich möglich wäre und dazu etwas modifiziert. Es ist keine "Buddhismus" 2.0 Modifikation, sondern eine Dhamma ohne "Buddhismus" Modifikation, eine "Buddhismus" 0.0 Version, die weiter lebt, auch wenn da keine Grundlagen für "Buddhismus", oder sagen wir eine Gesellschaft und deren Normen darum, mehr vorhanden sind. Für jene, die sich versehendlich auf den Weg "Buddhismus 2.0" begeben haben, hat Atma eine Dhamma-Gemäße Version zum bewältigen der Gier angefügt. Und für das Gerechtwerden der heutigen offenen "Möglichkeiten", im Einklang mit den Ideallen des "Selbst"-bestudiums und um den anderen einen Lebensunterhalt in Abhängigkeit von den "Selbst"-studierenden und umgekehrt mit den Verkehrtoten daraus die Welt zu nähren, den Handel und den Bestand von "Buddhismus" 0.0 für lange Zeit zu erhalten, noch eine Erweiterung zu den beiden Dhammagemäßen Varianten.

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

Aghata Sutta: Haß

"Das sind diese zehn Wege, Haß zu bewältigen. Welche zehn?

[1] "Denkend: 'Er hat mich verletzt. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

[2] "Denkend: 'Er verletzt mich. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

[3] "Denkend: 'Er wird mich verletzten. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

[4] "Denkend: 'Er hat Leuten, die mir lieb und gefällig sind verletzt. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

[5] "Denkend: 'Er verletzt Leute, die mir lieb und gefällig sind. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

[6] "Denkend: 'Er wird Leute verletzen, die mir lieb und gefällig sind. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

[7] "Denkend: 'Er hat Leuten geholfen, die mir nicht lieb und gefällig waren. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

[8] "Denkend: 'Er hilft Leuten, die mir nicht lieb und gefällig sind. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

[9] "Denkend: 'Er wird Leuten helfen, die mir nicht lieb und gefällig sind. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

[10] "Er regt sich nicht über Unmöglichkeiten auf."

"Dieses sind die zehn Wege des Bewältigens von Haß."

Quote from: http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/sn/sn03/sn03.004.than.html

Quote
Pema Sutta: Liebe

"Das sind diese zehn Wege, Gier zu bewältigen. Welche zehn?

[1] "Denkend: 'Er hat mich geliebt. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Gier.

[2] "Denkend: 'Er liebt mich. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Gier.

[3] "Denkend: 'Er wird mich lieben. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Gier.

[4] "Denkend: 'Er hat Leuten, die mir lieb und gefällig sind geliebt. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Gier.

[5] "Denkend: 'Er liebt Leute, die mir lieb und gefällig sind. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Gier.

[6] "Denkend: 'Er wird Leute lieben, die mir lieb und gefällig sind. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Gier.

[7] "Denkend: 'Er hat Leuten geholfen, die mir nicht lieb und gefällig waren. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Gier.

[8] "Denkend: 'Er hilft Leuten, die mir nicht lieb und gefällig sind. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Gier.

[9] "Denkend: 'Er wird Leuten helfen, die mir nicht lieb und gefällig sind. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Gier.

[10] "Er regt sich nicht über Unmöglichkeiten auf."

"Dieses sind die zehn Wege des Bewältigens von Gier."


Quote
Upekkha Sutta: Gleichgültigkeit

"Das sind diese zehn Wege, Mitgefühl zu bewältigen. Welche zehn?

[0.1] "Denkend: 'Er hat sich selbst verletzt. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer "Haß".

[0.2] "Denkend: 'Er verletzt sich selbst. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer "Haß".

[0.3] "Denkend: 'Er wird sich selbst verletz. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer "Haß".

[0.4] "Denkend: 'Er hat Leuten, die ihm helfen, verletzt. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

[0.5] "Denkend: 'Er verletzt Leute, die ihm helfen. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

[0.6] "Denkend: 'Er wird Leute verletzen, die ihm helfen. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Haß.

[0.7] "Denkend: 'Er hat Leuten geholfen, die ihm nicht hilfreich waren. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Gier.

[0.8] "Denkend: 'Er hilft Leuten, die ihm nicht hilfreich sind. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Gier.

[0.9] "Denkend: 'Er wird Leuten helfen, die ihm nicht hilfreich sind. Aber was sollte ich erwarten?', bewältigt einer Gier.

[10] "Er regt sich nicht über Unmöglichkeiten auf."

"Dieses sind die zehn Wege des Bewältigens von Mitgefühl."


So können die Anhänger des Uposathas der Kuhirten ihren Handel für das Bestehen in der Welt, Buddha Dhamma Sangha weiter verwenden um von Buddha, Dhamma, Sangha für ihre Bestrebungen zu profitieren und sich zu erhalten und unterhalten.

Und so können die Anhänger des Uposathas der Nigantas ihren Handel für das Bestehen in der Welt, Buddha, Dhamma. Sangha weiter verwenden, um von Buddha, Dhamma, Sangha für ihre Betrebungen zu profitieren und sich zu erhalten und unterhalten.

Und so können die Anhänger des Uposathas der Noblen, sich zurückziehen, die erhaltene und entgegengenommene Güte Buddhas, des Dhammas, der Sangha für sich selbst nützen, Dhamma selbst habend, mit dem Dhamma als Ihre Zuflucht, und dem "Buddhismis 1.0" entsprechend der Natur in Frieden sterben lassen, brauchen jene, die Dhamma als eine tragende Insel aus Güte erhalten haben, für jene die es nicht vermögen diese, aufgrund ihrer Situation und Umstände, zu empfangen, uns nicht mehr um die Sangha bemühen oder dem was davon noch übrig ist, uns dem Dhamma bemühen, und dem was noch übrig ist, und nicht mehr dem Erhalt der Vorstellung des Buddhas bemühen, und dem was noch übrig ist, und alle Wesen in der Art des Friedens der ihnen lieb ist, der ihren Verdiensten entspricht, "ruhen" lassen.

Der Tendenz der Welt, zum "Selbst"-studium und zur allen Arten der unwiklichen Befreiung mittels Vorstellungmodellen von Nicht-Schuld, Nicht-Dankbarkeit, Nicht-Abhängigkeit und künstlichen Systemen des Friedens als Allgemeingut kann damit ihren natürlich zurecht verdientem Aufkommen, aus vorangegangenen Handlungen und Nährung dieser, freie Hand gegeben werden. Jene, die sich der Verkehrtoten dann bedienen, brauchen keine Gewissensbisse haben, diese Verkehrstoten für ihr "Selbst"-Studium zu verwenden, sind keiner Notwendigkeit von Dankbarkeit ausgesetzt und brauchen sich mit Schuld und dessen Auflösung nicht zu beschäftigen. Jene, die sich der Verkehrstoten bedienen, brauchen keine Gewissensbisse haben, diese Verkehrstoten für ihren eigennützigen Handel zu verwenden, sich keiner Notwendigkeit von Dnakbarkeit aussetzen und brauchen sich mit Schuld und dessen Auflösung nicht zu beschäftigen.

Jene, die Güte erhalten haben und Güte angenommen haben, können den Rest der Güte in dieser Welt mit gutem Gewissen annehmen und diese Güte für sich selbst dann auch noch teilen, dort wo es noch möglich Gesetzmäßigkeiten von Dankbarkeit und Güte, Schuld und Verpflichtung noch einen wert haben.

So möchte Atma hier, als den letzten "Übertritt" der Regeln den "Buddhimus" 0.0 dieses hier noch anbringen, und schließt damit alle Kommpromise und Bemühungen ab, die sich nicht im Rahmen von Güte bewegen und möchte noch anbringen, daß wenn ihre Bestrebungen nicht dem Zwecke des Teilens von Güte, oder des Entgegennehmens von Güte einer alt hergebrachten Tradition entsprechen, als letzter übertriff dieser "Regel", empfehlen, diese Abarten, diesen Müll, dieser Verwirrungen, nicht hier in diesen Seiten und Möglichkeiten, die der Güte entsprungen sind, die der Güte gewidmet sind, einzubringen. Dafür, für den Verkauf von den Ausverkauf von Güte, steht Ihnen die gesamte Welt mit ihren Wegen offen. Natürlich ist dies auch nur eine Empfehlung für sie und niemand wird sie davon abhalten dieses dennoch zu tun.

So mag man dieses Anumodana als das letzte Anumodana im Bezug auf dieses Thema sehen. So die natur von Anumodana und Dana ist, wird sie nicht mehr in dieser Welt aufkommen, ist nicht für die Welt bestimmt.

Atma wird die aus Güte für alle Lebewesen und der Sangha gewidmeten Mittel bis zu deren Auslauf Anfang Jänner noch nutzen und teilen, danach wird er Mittel und Möglichkeiten in dieser Welt nicht mehr annehmen. Sie wären klug wenn Sie, sollten Sie das Bestreben haben, sich aus der Welt, in der sie gefangen sind, einen Weg, mit den Mitteln, die hier im Wege des Dhammas gegeben würden, für diesen Zweck gegeben wurden, zu nutzen und diese weiter und selbst auszuarbeiten, und sie wären klug, wenn Sie jedes Wesen, das aus Güte in Zukunft hier vorbei kommt am Erhalt der Überreste aus Güte mit den Mitteln seiner Güte arbeitet, willkommen zu heißen, und in allen nur erdenklichen Wegen zuvorkommend zu unterstützen, sodaß sie lernen können, einen Anteil an dieser Güte zu gewinnen, um eines Tages diese Welt, wie all die anderen Gütigen Wesen rechtens Verlassen können, ihre Arbeit getan, nichts mehr weiter für diese Welt.

Sie machen nichts falsch, wenn Sie ihre Rückstände an Mittel in dieser Welt dazu benutzen, um diese Welt zu überwinden doch halten Sie sich immer im Geist, wenn Sie Mittel der Güte verwenden, um Welten zu errichten, oder den Weg aus dieser Welt für sich und viele anderen versperren, dann werden Sie keine angenehmen Früchte daraus erlangen, keine Gewissensruhe und keinen Weg für lange lange Zeit aus diesem Kreislauf finden. Geben sie acht, ganz grundlegende Regeln nicht zu übertreten, die Ihnen Weise aus Güte gegeben haben, auch wenn Sie versucht sind klüger als diese zu sein oder glauben sie an ihre Umstände anpassen zu müssen. Arbeiten Sie deshalb mit den Geschenken der Güte, um sich die Umstände zu erarbeiten, wirklich zu durchdringen was Güte und der Weg über die Fesseln der Schuld und Pflicht ist. Hier noch mal die zehn Arten Verdienste zu tun:

1. Geben oder Großzügigkeit (Dāna)
2. Moralisches Verhalten oder Tugend (Sīla)
3. Meditation oder geistige Entwicklung (Bhāvana)
4. Respekt oder Ehrbietung (Apaciti)
5. Dienen in Helfen anderer (Veyyāvaca)
6. Teilen von Verdiensten (Pattānuppadāna)
7. Erfreuen an Verdiensten anderer (Abbhanumodana)
8. Darlegen oder Lehren des Dhammas (Desana)
9. Dhamma hören (Savana)
10. Richtigstellen der eigenen Ansicht (Diṭṭhijju-kamma)

und eine begonnene Erklärung, wie Sie die hier, oder wo immer Güte aufkommen man, dazu verwenden können: Wie kann ich das Forum sinnvoll, für mich, aber auch für alle anderen nutzen? (http://sangham.net/index.php/topic,7.msg244.html#msg244)

Die anderen sind natürlich frei ihre Händler und den Handel zu unterstützen, die ihre Faulheit oder Überheblichkeit nähren, tun was ihnen mit dem Strich geht, und diese finanzieren und zu fördern, jene des "Selbst"-Studiums, um sich dann an deren Verkehrtoten, gewissensfrei ernähren zu können, sollte da irgendwann etwas Lust auf Unterhaltung im besinnes wie es wäre, aufkommen sollte. Der Markt wird sich immer an ihnen Orientieren. Güte, Buddha und Weise, werden das nicht und wenn kein "Markt" oder keine Grundlage für diese da sind haben sie kein Problem und jede Möglichkeit diese Welten zu verlassen, Sie mit Geburt, Altern, Krankheit und Tod und dem Erfreuten Nähren daran alleine zu lassen.

Zwei Dinge sind für Gewissenhaftigkeit wichtig und es ist gleich welcher diesen beiden Sie sich bedienen, sollte eines von beiden vorhanden sein: unerschütterliches Vertrauen (saddha) oder erlangte Weisheit (einen der Pfade oder Früchte).
Wenn keines der beiden vorhanden ist, nutzen Sie jede Möglichkeit Vertrauen zu fördern und halten Sie sich von allem was dem Rat der Weisen nicht entspricht vertrauensvoll fern.

Eine Sache noch: Wie der Buddha schon bemerkte, wenn man Dinge nicht zeitgerecht macht, sie vielleicht nicht als notwendig ansieht, oder vielleicht Güte nicht sieht und Rat nicht zeitgerecht folgt, oder einer erforderlichen Schuld nicht gerecht werden konnte, dann kommt Scham und Gewissensbisse auf. Aber dieser Punkt ist kein Punkt, daß Sie sich im Selbstmitleid geschlagen geben, sonder der Punkt, an dem Sie alles, was da noch da ist, alles was man Ihnen überlassen hat, alles was noch intakt ist, zu nehmen und dort wo sie dann sind, daß beste daraus zu machen.

Menschen mit Güte verlangen keine Vergütung dessen, sondern werden stets nur versuchen, das Sie diese erkennen, nutzen und nur für Ihren Weg zum Frieden, ihre Schuld abzuarbeiten beginnen. Wäre es nicht möglich dieses zu tun, würden Weise nicht sagen, das es möglich ist (http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an02/an02.019.than.html). Es ist Schuld, die Sie hier im Leiden hält, und es ist Dankbarkeit gegenüber Buddha, in welcher weise er Ihnen erscheinen mag, als der erste Faktor, der sie dazu bewegt, sich Ihren Weg, gepflastert mit guten Taten, herauszuarbeiten. Und Sie wären in ihrer Dummheit noch dümmer, wenn Sie Anstelle den Weg den sie nun sehen nicht nehmen und beginnen zu gehen, sondern "Ohh ich Tor" jammernd vor der Schwelle verhungern und meinen sich damit bestrafend weiter zu helfen und die Schuld damit abzubauen. Auch wenn Sie unzählige Zeiten in der Hölle verbringen und dort ihre unzählbaren Misstaten verbrennen wurden Sie nicht fertig werden und diesen Kreislauf nicht verlassen, so unzählig sind diese, aber wenn Sie sich das zusammen kratzen, was sie an Potenzial und Verdiensten haben, und davon gibt es auch genug, dann nehmen Sie dieses und machen mehr daraus. Erinnern Sie sich daran, daß sie können, wenn Sie wollen, konnten als sie wollten und können werden wenn Sie das was da ist, nicht vergehen lassen.

Widmung der Verdienste



Puññassidāni katassa
Yānaññāni katāni me
Tesañca bhāgino hontu
Sattānantāppamāṇaka.


Mögen alle Lebewesen - ohne Einschränkung, ohne Ende -
   Anteil haben, an den Verdiensten, gerade getan,
   und was immer andere Verdienst ich getan.


Ye piyā guṇavantā ca
Mayhaṃ mātā-pitādayo
Diṭṭhā me cāpyadiṭṭhā vā
Aññe majjhatta-verino;


Jene die lieb & freudlich zu mir sind  —
   beginnend mit meiner Mutter & Vater  —
   die von mir gesehn oder noch nie gesehen;
   und andere, neutral oder Feind;


Sattā tiṭṭhanti lokasmiṃ
Te-bhummā catu-yonikā
Pañc'eka-catuvokārā
Saṃsarantā bhavābhave:


Lebewesen eingerichtet im Kosmos  —
   den drei Reichen, die vier Arten von Geburt,
   mit fünf, einem oder vier Ansammlungen  —
   wandernt von Reich zu Reich:


Ñātaṃ ye pattidānam-me
Anumodantu te sayaṃ
Ye cimaṃ nappajānanti
Devā tesaṃ nivedayuṃ.


Wenn sie von meiner Widmung der Verdienste wissen,
   mögen sie sich daran selbst erfreuen,
   und wenn sie nicht wissen,
   mögen die Devas sie informieren.


Mayā dinnāna-puññānaṃ
Anumodana-hetunā
Sabbe sattā sadā hontu
Averā sukha-jīvino


Aufgrund deren Erfreuens
   an meinem Geschenk der Verdienste,
   mögen alle Lebewesen, leben im Glück,
   frei von Feindseligkeit.


Khemappadañca pappontu
Tesāsā sijjhataṃ subhā.


Mögen sie den friedvollen Zustand erlangen,
   und deren strahlende Hoffnungen erfüllen.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on December 17, 2015, 03:43:52 PM
Quote from: Kusaladhamma
Der Buddha hat die Menschen dort abgeholt wo sie gerade standen im Leben. Er hat sie nicht mit Masse an Worten erschlagen. Seine später im Palikanon gesammelten Lehrreden sind vom Buddha in einer Zeit von über 40 Jahre individuell gehalten worden. Ist es weise jedem alles auf einmal vorzusetzen?

Weil Atma gerade ob der "Nahrung (http://sangham.net/index.php/topic,2065.msg9166/topicseen.html#new)" (und doch sind da noch welche die Dhamma-Dana einfach tun. Eines gebeten, fünf gegeben, so wie jemand gibt, wenn er gebeten wird, und nicht strategisch, anmaßend, verwurzelt in Knausigkeit) und im Verlauf von Verdauen (http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/sn/sn12/sn12.064.than.html) der Restnahrung, die er noch aufgenommen hatte, und einer kürzlichen Diskussion mit seinem "Abt" vor einer Stunde, ob ein Arahat Begierde (oder man mag es chanda nennen) hat, daß er lehrt und weil er gerade wieder mal fünf Farbklexe hat, um ein dhammische Bild zu malen.

Wie ist den das Dhamma entstanden? Alles in allen vielleicht so an die 40.000 Lehrreden die "ausgezeichnet sind, vom Buddha. 40 Jahre x 365 = 14600 sind dann ca. 3 Lehrreden pro Jahr. etwa ein Drittel wird er wohl nicht gelehrt haben. Also sagen wir etwa 9 Lehrreden pro Jahr. Dieses zur Menge.

Wie? Nein, nicht wartet, ich fange jetzt mal mit Buch eins an. Nein, so wie es kam und so wurde es auch weiter gegeben. Der eine begann mit diesen, der andere mit jenem. Dann sind jene mit diesem oder jenem herum gelaufen, haben dieses und jenes gegenseitig ergänzt und korregiert. Dann haben andere die Lehren etwas anders, ebenfalls passend gegeben. Von dort einen Auszug, mit einem passenden Gleichnis zur Situation...

Keiner, keiner dieser Leute ist irgendwo im Hinterzimmer gesessen, und hat sich einen Lehrplan überlegt, oder mal alles schon zusammengerichtet, oder wollte zuerst Arahat sein, bevor er gelehrt und getadelt wurde.

All diese Systeme aus kontrolliertem Anbau, all diese heutigen Aufwartungen ist Futter aufbreiten für Leute, die gezielt futtern wollen. Und das ist auch der Grund, worin sich dieses Vermächtnis von accesstoinsight zu allen diesen "Gelehrten" Sammelquellen unterscheidet. Es ist gewachsen, hat Verbindung und Verknüpfungen, gegebene. Die Suttas im Regal? Welcher Mensch ließt sie vom ersten Buch, eines nach dem anderen durch? Einer der glaubt, noch lange zu Leben oder keine Sorgen mehr hat, weil er vielleicht schon durch Pfad oder Frucht gesichert ist. Und selbst dann, wer stellt ihm die wichtigen Bezuge her?

Wer hat zu Buddhas Zeiten Vinaya zuerst gesamt gelernt? Oder Abhidhamma? Oder zuerst mal dieses oder jenes Nikaya. Buddhas Ziel war den Weg zur Befreiung so kurz wie Möglich zu halten oder? Dazu hat er zwei Dinge aufgetragen: entweder in Jhanas verweilen oder Dhamma besprechen. Nicht: stetzt euch in eure Kammer, produziert etwas und scheißt es den anderen hin.

Das einzige was da richtig bemerkt ist, sind die Umstände, Zeit und wie, aber die Schlüsse sind Unsinn. Diese Seiten bedienen ersten nicht eine einzige Person, zweites, umfassen Sie eben für so viele wie Möglich Zugänge, in verschiednenen Strukturen und für Verschiedene Arten der Auswahl, Möglichkeiten zu hinterfragen, mitzuwirken, ja zu praktizieren. Das ist eine lebender Organismus, wenn Sie so wollen, manchmal mit mehr oder weniger Anteilnahme, aber kein, kein Verkehrstoter, oder dessen Sammlung. So wie Buddhas Lehren nach und nach, mit Aufkommen von dem und Bedarf an jenem entstanden sind.

Was Sie da heute verfolgen, das, eben das ist Flaggen-Buddhismis, Imerialismus, Kontrollwille und Soldatenzucht.

Und würden hier in dem Weg 1000 Lehren pro Tag geteil besprochen und übersetzt werden, dann wäre es immer noch nicht zu viel. Denn Geist hat immer nur ein Objekt als Gegenstand jeden Moment, und die Anreize für die vielen Geister die es gibt, sind so verschieden.

Weil es gerade auch in einem der vielen offenen Baustellenfenster im "fertig" werden zum weiter damit auseinander setzen wird (interaktiv getraut sich ja mal wieder keiner, da die Schaffer wieder einmal oberhand gewonnen haben, und die Vertrauer in Erde, Wasser, Feuer und Wind vertrauen = Materielle Dinge, was festes in der Hand, etwas das bleibt...), erinnert mich jede Aufwartung hier von Schaffern, doch sehr an Baka und seiner Versammlung die abwechselnd von Mara besetzt wird: Und so nenne ich dieses Thema nun "Kusalas Einladnung (http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/mn/mn.049.than.html)"

Quote from: aus Kusalas Einladung (http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/mn/mn.049.than.html)
"'Da waren, guter Herr, vor Eurer Zeit, Brahmanen und Besinnliche in dieser Welt, welche behaupteten würdig und rechtens Selbsterwacht zu sein. Sie führten keine (Laien) Schüler, und jene, die fortgezogen, an. Sie lehrten das Dhamma nicht an (Laien) Schüler und jene, die fortgezogen waren. Sie sehnten sich nicht nach (Laien) Schüler und jene, die fortgezogen waren. Laien (Schüler) und jene, die fortgezogen, nicht geführt habend, das Dhamma an (Laien) Schüler und jene, die fortgezogen, nicht gelehrt habend, sich nach (Laien) Schüler und jene, die fortgezogen, nicht gesehnt habend, mit dem Zerfall des Körpers, mit dem Abschneiden des Lebens, waren in einem verfeinerten Körper eingerichtet.

"'So, Bhikkhus, sage ich Euch dieses: Bitte, guter Herr, seit bestrebungslos. Bleibt angetan an einen angenehmen Aufenthalt im Hier-und-Jetzt, denn es ist geschickt, guter Herr, daß dieses nicht gelehrt. Weist anderen nicht ein.'

"Als dieses gesagt war, sagte ich zu Mara, dem Bösen: 'Ich kenne Euch, Böser. Nehmt nicht an: "Er kennt mich nicht." Ihr seid Mara, Böser. Und es ist nicht Anteilnahme an Fürsorge warum Ihr so zu mir sprecht. Es ist Anteilnahme an dem was nicht Führsorge ist, daß Ihr so zu mir sprecht. Ihr denkt diese, Böser: "Jene, die denen Gotama, der Besinnliche das Dhamma lehren wird, werden meiner Überlegenheit standhalten." Ohne rechtens Selbsterwacht zu sein, Böser, behaupten Eure Besinnlichen und Brahmanen rechtens Selbsterwacht zu sein. Ich, jedoch, rechtens Selbsterwacht seiend, behaupte rechtens Selbsterwacht zu sein. Denn wenn der Tathagata das Dhamma seinen Schülern lehrt, ist er So. Wenn er das Dhamma seinen Schülern nicht lehrt, ist er So. Wenn er seine Schüler führt, ist er So. Wenn er seine Schüler nicht führt, ist er So. Warum das? Die Gärungen die trüben, die zu weiterem Werden führen, die stören, die im Streß reifen, die zu weiterem Werden, Altern und Tod neigen: Jene hat der Tathagata abgelegt, deren Wurzeln zerstört, wie eine entwurzelte Palmyrapalme, der Bedingungen des Entwickelns entzogen, für weiteres Aufkommen nicht vorgesehen. Gerade so wie eine Palmyrapalme, mit ihrer Krone abgeschnitten, unfähig ist wieder zu wachsen, eben so, sind die trübenden Gärungen, die zu weiterem Werden führen, die stören, die in Streß reifen, die zu weiterer Geburt, Altern und Tod neigen: Jene hat der Tathagata abgelegt, deren Wurzeln zerstört, wie eine entwurzelte Palmyrapalme, der Bedingungen des Entwickelns entzogen, für weiteres Aufkommen nicht vorgesehen.'"

Daher, wegen dem zum Schweigen bringen von Mara, und wegen des Brahmas Einladung, wird diese Lehrrede "Die Brahma-Einladung" genannt.

So entgegnete der Buddha den Einladungen.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on December 20, 2015, 11:22:30 AM
Noch etwas, werte Kusaladhamma

Auch wenn diese Dummköpfe, die sich Mönche und Nonnen nennen, heute ein Bild zeichnen, daß es kein Verdienst ist, wenn man etwas gibt, wonach der Empfänger nicht gebeten hat, sondern ein klösterlicher jemand ist der sich nimmt was er braucht und erbittet was er will, und sie sich durch Gaben belästigt fühlen, zielen Sie ja mit ihrem Dhamma darauf hin ab, weise Leute zu treffen und höchste Verdienste zu tun.

Was gibt es schöneres, und höheres, als das Geschenk des Dhammas zu geben. Nehmen Sie sich Zeit, lassen sie andere teilnehmen, und suchen Sie die Mönche und Nonnen wenn möglich auf, und übergegen es ihnen persönlich, oder versenden Sie es.

Es ist so eine Unart so eine schwache Wahrnehmung, Dinge auf Abfrage zur Verfügung zu stellen, um ja nicht vielleicht etwas umsonst zu machen. Das ist nicht Zuvorkommend und schon gar nicht großzügig. Das ist der Weg der Dorfbewohner und der Gesellschaft im Breiten.

Es gibt nichts besseres um herauszufinden, ob jemand einer ist, der von Almosen lebt, indem Sie sie geben.

Von der Kontrolle mit Mönchpass und solchen Schwachsinnigkeiten, mag Atma gar nicht sprechen. Wenn Sie prüfen wollen, ob jemand ein würdiger ist, machen sie ein Geschenk, und Sie wissen alles.

Jeder rechtschaffende Mensch, würde 1000 mal zögern, um ein gratis Buch zu bitten, selbst wenn er indirekt dazu eingeladen ist. Einer der sich dem Pfad verplichtet hat und noch über diese Maß hinaus ist, überlegt nicht mal.

Diese Art ist so Abartig, auch wenn Atma weiß, wie die vielzahl dieser Wohlstandmönche und Nonnen auf Einladungen und Geschenke reagieren (sie sind ja auch ihre Lehrer, diese armen Geschöpfe), daß jeder Mensch, der in einem Rahmen aufgewachsen ist, wo soetwas wie Zuvorkommenheit reagiert und wo Großzügigkeit kein Thema der Kalkulation ist und ob man es sich leisten kann, einfach nur den Kopf schüttel kann, was die Brahmanen in Buddhas Roben so für Züchtungen vorantreiben.

Und auch diese Zeilen sind ein Geschenk und es wäre beschämend, würde da jemand darum bitten müssen, dieses klar zu erklären.

Gönnen Sie sich etwas Verdienste machen und hören Sie um Nibbanas-Willenlosigkeit damit auf, Gelassenheit und Gleichmut zu imitieren. So cool können Sie gar nicht sein und so aus der Fassung würden Sie selbst fallen, wenn eine Vertrauensvoll Person, die an eine erhabene Sittlichkeit in ihnen glaubt, ihnen eine Gabe überreicht.

Für jene, die von Verkehrstoten leben müssen, gibt es genug Produzenten von Verkehrstoten.

Lassen Sie um Nibbanas-Frieden, diese Dummköpfe und deren Großzügigkeit 2.0 hinter sich und denken Sie nicht, das Dana und Empfänger für Dana etwas gewöhnliches sind.

Üben Sie Dana, und lehren Sie es Ihrer Gruppe, auch wenn Sie schwer jemanden finden werden, der hohen Dana würdig ist, es erkennt und auch annehmen kann.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on December 30, 2015, 11:44:55 PM
“for any purpose, even commercially” is such in the frame of Dhamma sharing? (http://buddhism.stackexchange.com/questions/13393/for-any-purpose-even-commercially-is-such-in-the-frame-of-dhamma-sharing)

Quote from: http://buddhism.stackexchange.com/a/13394/7500
Earlier, Yuttadhamo Bikkhu posted this answer (http://buddhism.stackexchange.com/a/2869/254) on the subject of copyright. The concern he expressed in that answer doesn't (in my opinion though I'm not a lawyer) apply to this site's licence. Even if someone does sell this site's content they couldn't sue you for also distributing the same content freely, because the content is also licensed to you (by the CC BY-SA 3.0 license) just as it is to them.

Please keep in mind that even the fact worldly law would not be able to catch you, vipaka does anyhow and so does Vinaya.


 :o "Jesus! Buddha!"
Quote from: yuttadhammo (http://buddhism.stackexchange.com/a/2869/7500)
No, it does not. In order to steal, something has to be misappropriated from the original owner.

Copying is not theft, even according to modern jurisprudence; copyright is an artificial "right" granted to the "owner" of a specific intellectual activity to prevent the "copying" of the product of said intellectual activity. "Intellectual property" is likewise an artificial construct.

The presumption that someone has a right to restrict the copying of their ideas is suspect at best, but it should not be confused with the right to restrict the use or appropriation of one's physical property, since the latter involves singular, rather than identical, entities. You don't call it stealing if someone breaks into your house, copies down the way you set your table and goes and does it the same in their own home.

It is important to understand as well that the question of whether copyright infringement is unethical hinges not on whether the owner doesn't want you to copy, but on whether they have a right to forbid you to copy. It is not unethical doing something just because you know someone else doesn't want you to do it; otherwise I shouldn't have become a Buddhist.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana
Post by: Johann on February 27, 2016, 03:50:42 AM
Der Dringlichkeit wegen und zur Erinnerung an jene, die Zweifel hegen, wie zum Fordern des Vertrauens und zum Anregen dort wo es anregbar ist:

Because of it's urgency and to remind this who might have doubt as well as to support confidence and to inspire it where ever it is possible to inspire:

Nehmen Sie nichts was als von "Buddha, Dhamma, Sangha" verkauft wird an und nehmen Sie an Hehlerei und Erbverkauf nicht teil. So Buddha, Dhamma, Sangha niemals etwas von Ihnen beanspruchen wurde, und sich keinerlei Rechte herausnehme würde. Und erachten Sie alles, was diesem Widerspricht, als nicht des Buddhas Lehren, nicht im Einklang mit dem Dhamma und nicht die Wege der gut gefolgten Schüler Buddhas, der Sangha der Bhikkhus, not to speak of the Noble Sangha, nicht zu sprechen von der Noblen Sangha darüber hinaus.

Do no take anything that is sold as have been from "Buddha, Dhamma, Sangha" and do not participate on fencing and heritage sells. So Buddha, Dhamma, Sangha would never call for something that is yours and does not takes claim on it. And consider that all, which contradicts that has to be regarded as not the teachings of the Buddha, not in line wit the Dhamma and not the way of the good following disciples of the Buddha, the Sangha of the Bhikkhus, not to speak of the Noble Sangha beyond that.

Jede, wirklich jede auch noch so für einen guten Nutzen bedacht und geglaubter Nutzen, nicht zu sprechen von anderen, des Dhammas zur Bereicherung von weltlichen Errungenschaften (materiell, Ansehen, Vorteile...) blockiert nicht nur die eigene Möglichkeit zur Befreiung, sondern wird in den meisten Fällen auch nach unten führen. Darüber hinaus ist dieses zum Nachteil, zum Leiden von vielen menschlichen Lebewesen und Devas in dieser Welt und verantwortlich für das Verschwinden des Dhammas.

Every, really every even considered as of good use and believed use, not to speak of other, of the Dhamma for gaining wordily attainments (material, reputation, advantages..) does not only block the possibilities for liberation, but in most cases would lead downward. Furthermore such is for the disadvantage, for the suffering of many human beings and Devas in this world and responsible for the disappearance of the Dhamma.

Und wie mit allen Handlungen beginnt dieses mit der Zustimmung und Anerkennung solch einer Handlung, führt weiter zum Auftragen und nicht zu sprechen vom selbst ausführen.

And like all deeds, this starts with assentation and appreciation of such a deed, leads to order and not to speak about doing by one self.

Doch jene, die Dhamma nicht für ihre eigene weltliche Bereicherung verwenden, nicht für Errungenschaften wie materille Vorteile, Ansehen usw. nutzen, dem Handel mit Buddha, Dhamma und der Sangha nicht zustimmen, es nicht gut heißen, nicht daran teilnehmen, andere nicht dazu anstiften und von diesem selbst abstehen, von jenen kann gesagt werden, daß sie sich den Weg zur Befreiung frei gemacht haben, sich keine Blockaden setzen und unweigerlich nach oben kommen. Darüber hinaus ist dieses, ihr Handlen, für den Nutzen und das Glück von vielen menschlichen Lebewesen und Devas in dieser Welt, und maßgeblich für den Erhalt des guten Dhammas in dieser Welt.

But those who do not use the Dhamma for their own wordily gains, not for a archivements like material advantages, reputation, and so on, who do not consent with the trade of Buddha, Dhamma, Sangha, do not appreciate it, not taking part on it, do not insist others to do and abstain form it by themselves, of those can be said, that they have made their way to liberation even, do not have set the hindrances and naturally will go upwards. Furthermore this acting of those, for the benefit and good fortune of many humans beings and Devas in this world and operative for the preservation of the good Dhamma in this world.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana - Trade with Dhamma and Dhamma-Dana
Post by: Johann on March 06, 2017, 10:24:39 PM
Quote from: Erbreich
Selbstlosigkeit (https://dhammabern.blogspot.ch/2017/02/selbstlosigkeit.html#comment-form)

Lied: vipallasa (Verdrehtheit) (https://www.youtube.com/watch?v=4nq0lwKp40o)

Gerade wollte Atma Upasaka Ulrich fragen, wie das Geschäft mit den Juwelen läuf, gerade oder verdreht, und ob man dabei doch den Drücker am "Bedingungslosen Grundeinkommen" lassen sollte.
Kaufen das in der Schweiz und Deutschland viele?

Da der Kundenkreis wohl nur unter zahlkräftigen Socialnet-benutzern ist, vertraut Atma, dass Upasaka die Eigensinnige Frage erreicht.

/me am Mittelpunkt: Schlecht sieht er aus, wenn das Blogfoto aktuell. Auf das es Nyom Ulrich gut geht, kann Atma beim besten Willen nicht vertrauen.
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana - Trade with Dhamma and Dhamma-Dana
Post by: Johann on March 10, 2017, 07:09:40 AM
Quote from: Kusaladhamma https://www.facebook.com/Satinanda/posts/763700027112654?pnref=story
Neu:
Diese "Bücher" entstanden aus der Notwendigkeit heraus, für die deutschsprachigen Besucher der Tempel in der Thai-Tradition die dort gängigen Rezitationstexte verfügbar und verständlich zu machen.
Es gibt dieses Buch einmal in reiner Lautschrift oder in Pali-Deutsch.
In beiden Büchern sind alle Texte Zeile für Zeile mit den deutschen Übersetzungen versehen worden, sodass man auch weiß, was man rezitiert.
Sie können die Bücher bestellen oder in den einzelnen Wat erhalten.
Wat Buddhavihara, Wat Dhammavihara, Wat Sanghavihara.
Selbstverständlich kann in den genannten Wat angefragt werden, ob die Bücher kostenlos verfügbar sind.
Die Gesamtgestaltung übernahm Santuṭṭho Bhikkhu.
Weitere Informationen unter http://satinanda.de/thema-04/neuerscheinungen.htm oder in den einzelnen Wat
Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana - Trade with Dhamma and Dhamma-Dana
Post by: Johann on March 15, 2017, 12:37:31 PM
Agganyāni hat, als Kind der Dhammahandelstradition, entwickelt von Deutschen und Sinhalesen vor mehr als 50 Jahren, um sich eieen Lebensunterhalt zu erhalten, hat wohl auch noch kein Vertrauen in dde Juwelen und Tugend gegunden... http://abhidhamma.de/abhidhamma_news.html und setzt verstärkt auf die Außenseiter und Dhammarobinhoods, Sujatos und Brahms. Warum nicht jeden Markt erschließen... wenn man doch alles haben kann.
Neben dem Fuß in der DBU "Deutschen Buddhistischen Dhammahändlerunion" und dessen Ableger: http://www.theravadanetz.de ist kaum ein Fuß in Buddha, Dhamma, Sangha zu sehen, oder für viele die Vertrauen gewonnen haben, nicht zu sehen.

Title: Antw:Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana - Trade with Dhamma and Dhamma-Dana
Post by: Johann on June 10, 2017, 06:29:55 AM
Auch wenn da noch immer kein unerschütterliches Vertrauen und gefestigte rechte Sichtweise um die " @Satiananda , Kusaladhamma uns Bhante Santuttho ist, noch immer etwas Groll, "so muß es sein" und fordern offenkundig bleiben und Rechtfertigen noch dominant scheint, so freut sich Atma dennoch, daß immerhin grobes Vertrauen in Dhamma im Einklang mit Dhamma, etwas mehr Fuß gefaßt hat, und wer weiß, vielleicht kommt ja noch die Zeit, in der man mit Freude und ohne zu fordern, auf etwas berufend oder bestehen, einfach gibt was man hat, auf Bitten das dopoelte gibt und sich einfach nur am Geben was man kann, ohne an seinen Lebensunterhalt dabei zu denken, weder davor, dabei noch danach, erfreut.

Quote from: http://www.satinanda.de/thema-04/neuerscheinungen.htm
Dieses Buch darf weder ver- noch gekauft werden! Es ist keine Handelsware!

Und wer weiß... vielleicht wird ja irgend wann Deutschlands erste Dhamma-Dana-Unternehmung im Einklang mit dem Dhamma daraus, sodaß vielleicht auch die Grundlage für die Drei Juwelen entsteht. Befreiungs- und nicht Produkt- oder Unternehmensorientiert.

Ohne Ursache, ohne nicht zuerst zu geben, wie immer man es auch versuchen mag, kommen einem Buddha, Dhamma und Sangha nicht im Herzen auf.
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana - Trade with Dhamma and Dhamma-Dana
Post by: Johann on August 31, 2017, 06:11:01 PM
Quote from: Bhante Hāsapañño, after cover of book True Character of Awakening (http://zugangzureinsicht.org/html/lib/thai/upali/characterofawakening_en.html)
Genuine spiritual teachings
cannot be separated
from the manner in which they are given.

True Dhamma is like friendship: if you are being charged for it,
you already know you are not getting the real thing.

Wahrhaftige spirituelle Lehren können nicht von der Art getrennt werden wie gegeben werden.

Wahres Dhamma ist wie Freundschaft: Wenn ihnen dafür etwas in Rechnung gestellt wird, wissen Sie schon, daß Sie keine wahre Sache bekommen.

Dhamma kaufen, ungegeben zu nehmen, zu stehlen, usw. ist wie nach einem Herzen aus Gold zu suchen, und sich dann ungeduldig, ohne wirkliche Opfer dafür, mit Rotlicht, Prostitution oder Vergehen zufrieden stellen zu versuchen. Selbst wenn es kurz befriedigen mag, wird es kaum zu einer echte, innige, und fruchtbare Beziehung.

Ist es das was Sie suchen, alles was Sie zusammen bringen, bringen können?

Buying Dhamma, taking ungiven, stealing, and so on is like seeking for a heart of gold and then try impatiently not willing of real sacrifies satisfy one self just in redlight districts, prostitution, or abuse. Even it might satisfy shortly, it will hardly ever become ever a real, intimate and fruitful relation.

Is that what you seek for, all you can, could effort?
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana - Trade with Dhamma and Dhamma-Dana
Post by: Johann on December 07, 2017, 12:03:09 PM
Der einzige Gund, warum Händler im Dhamma versuchen großzügig zu wirken, ist deren Angst und Gier im Bezug auf das was sie zum eigen machen wollen, für ihr Werden und Sein. So geizige Leute nicht auch nur das erste Jhana erlangen, sind sie getriebene, treibbare Leute, laufen der Freiheit erhoffend, Mara hinterher... für jene, die mit Geizigen Upanissaya haben, seis nun für deren Bindung geteilt: Mahavagga (http://www.satinanda.de/literatur/mahavagga-text.htm)

Quote
Hier ist auf Drängen einiger Interessenten das erste von fünf Büchern des Vinaya-Pitaka online verfügbar.

Wir weisen außerdem darauf hin, dass möglicherweise auch Band 2, also der Cullavagga, in Bälde hier online verfügbar sein wird.

Sofern es genügend Unterstützer gibt, kann auch mit einer Freigabe weiterer Dateien als PDF zum Herunterladen gerechnet werden.

Der Hinweis auf das Urheberrecht bezieht sich auf den Text in Übersetzung, also auf die Arbeit des Übersetzers und nicht auf den Text aus dem Pali-Kanon.

Urheber(!)rechts(!!)-Hinweise:

Diese Datei darf nicht verändert oder ausgedruckt werden!

Diese Datei darf nur zum Lesen genutzt werden.

Eine Verwendung dieser Übersetzung als Ganzes, in Teilen, auch als sog. "Großzitat" ist ausdrücklich nicht gestattet.

Der Inhalt dieser Datei darf nicht auf anderen Webseiten, weder im In- noch im Ausland verwendet/angezeigt werden. Das gilt für den Text als auch für Abbildungen jeglicher Art.

Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Autors unzulässig und strafbar.

Das gilt insbesondere für Vervielfältigung jeglicher Art, Mikroverfilmung, Scannen und Einspeicherung in elektronische Systeme, gleich welcher Art und Umfang.

Mit dem Anklicken des unten gezeigten Links stimmen Sie diesen Hinweisen zu und erklären sich damit vollumfänglich einverstanden.

Weltlinge und Leute ohne Vertrauen in das Dhamma, lassen sich immer durch Unwissenheit, Gier, Ablehnung und Angst bewegen.

So ist Geiz, Gier und Angst, von jenen die nehmen was nicht gegeben, was sie getrieben hält.

Wirklich arme Leute, ganz egal wieviel sie auch besitzen würden, ob nun recht oder gar unrecht. "Opfer" drängen, wie das Schwein den Schweinezüchter drängt, um die Bindung nicht zu verlieren.

Wenn dann wieder BSE aufkommt, werden sie wieder um Metta empfangen zu wünschen ihre Zuchtfarmen verlassen. Jetzt Mitgefühl nicht annehmen.

Was denken Sie, wie lange würde es dauern, bis ausreichendes Drängen weiter zu "Großzügigkeit" (d.h. Verzweiflungskompromissen) auch ohne Bezahlung wirken würde?

Sie glauben gar nicht wie man die Welt(linge) bewegen kann, indem man ihre Trübungen berührt, jetzt dennoch, zur Rechten Sichtweise kann keiner sie führen, in ihrer langen Bindung eingesperrt. Zumindest Form läßt sich alle mal erwirken, Gier, Ablehnung, Angst und Wahn angespornt. Ganze Datenbankwelten kann man ganz leicht erwirken, doch das was wahrlich Früchte bringt könnte nur Vertrauen in rechtes Denken und Pfad erwirken. Also damit nichts gewonnen im Hinblick auf Glückseeligkeit, mal sehen wenn das gehaltene zerbrockelt und Puste aus geht (Dhukkha ersichtlich wird).

Maccharia überwunden, im Hinblick auf āvāsa, kula, lābha, dhamma, vaṇṇa, ist etwas, das nur Fortgeschrittenen, den acht Personen, eigen ist, und wird von jenen mit Vertrauen, wo nur immer möglich, geübt.

So mancher bleibt im Rotlicht-Dhamma eingesperrt.

Nun, zur selben Zeit nennen sie sich Hauslose, jene die von Güte anderer Leben, gar Bhikkhus... (wahrscheinlich denken sie dafür Urheberrechte zu haben, Güte und Spenden im Vertrauen an die Juwelen zu empfangen... haben sie ja schon so viel von sich gegeben...). Wie elend arm, wie elend abgeschnitten.

Kassapa, die Feuerzeremonie (http://sangham.net/index.php/topic,8043.msg13310.html#msg13310) aus Güte und mit Herz angenommen habend, wie der Mahavagga berichtet, hatte das im Einklang mit Dhamma gegebene Dhamma verstanden:

Namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa

"Was gesehen habend,
während in Uruvelā lebend,
hat der Lehrer der Asketen,
das Feuer abgelegt?

Ich befrage Euch, in dieser Sache, Kassapa:
Warum wurde Eure Feueraufopferung stillgelegt?"

[Uruvelakassapa:] "Formen, Klänge und auch Geschmäcker,
Sinnlichkeit und Frauen, Opfer versprechen diese.

Anreicherung wissend gemacht haben: 'Dieses ist befleckt',

Erfreue ich mich nich länger an Aufopferung und Opfer."[1]

(Mv.I.22.5) [Der Buddha zu Kassapa:] "Nun, Euer Geist sich nicht erfreut,
an Formen, Klängen oder Geschmäcker.

Dann, in der Welt mit ihren Menschen und Devas,
was ist Eures Geistes Freud'? Erklärt es mir, Kassapa."

[Uruvelakassapa:] "Den Zustand des Friedens gesehen,
ohne Anreicherungen,
nichts habend,
nichtfesthaltend an Sinnlichkeit und Werden,

der Zustand unveränderlich,
zu sonst nichts führend,
erfreue ich mich nicht länger in Aufopferung oder Opfer.
 1. Die Bedeutung des zweiten Verses: Opfer versprechen diese sinnlichen Freuden an Form, usw. und Frauen. Alle diese verschiedenen Arten des Sinnesvergnügen kennend, beginnend mit Formen, daß "Im Bezug auf die Anreicherung von Ansammlungen, diese befleckt sind", und weil diese verschiedenen Aufopferungen und Opfer nur von Beflecktem sprechen, erfreue ich mich nicht länger an Aufopferung oder Opfer. "Ich genieße Aufopferung und Opfer nicht." Dieses ist die Bedeutung.
Quote from: 13. Bimbisārasamāgamakathā vin.mv.01.13 (http://sangham.net/index.php/topic,8043.msg13311.html#msg13311)

Den Handel nicht entkommen, die Geizigen, können Feuerzeremonie unzählige Male hören und geizig und undankbar der eigentlichen Güte zuvor empfangen, bleiben. Sich vor die Juwelen stellen, das Dhamma in diesem Umfang entehren.
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana - Trade with Dhamma and Dhamma-Dana
Post by: Johann on March 08, 2018, 06:32:09 PM
Einfach ekelerregend, die Formen von Laien- und klösterlichen Händler im Dhamma: Mahāvagga in German uploaded (https://discourse.suttacentral.net/t/mahavagga-in-german-uploaded/429).

Nun, unter dem Druck des Feminismuswelle für den Handel, Bündnissen mit Händlern, unter Frauenführung eingegangen, und dem Vorwurf des Geizig seins, wie mag da wohl ein vielleicht doch Prinzipienhafter Mönch, gebunden an die Ansichtswelten jener aus anderen Religionen, nun "handeln"...

Für jeden mit etwas rechter Sichtweise ist diese wahrlich "Koberer läßt Hasen laufen, für's Geschäft, und Hasen erhalten Lohn"-Weise einfach nur zu Samvega anregend.

Und, zu voller Werdedrang und Abgesehen auf Anreicherung und Gewinn, wo werden Sie nun wieder hinspringen...

Keine Ahnung vom guten Leben in der Welt, nicht zu sprechen über das darüber hinaus.

Mehr als Aufzeigen läßt sich da nicht machen.

Neue Übersetzungen machen die Lehre des Buddha in einfachem Englisch zugänglich (https://www.buddhaland.de/forum/thread/17587-neue-übersetzungen-machen-die-lehre-des-buddha-in-einfachem-englisch-zugänglich/).

Viele verstehen nicht, warum da ein Unterschied der Gaben an die Sangha einen Unterschied macht, zu Gaben, in Geisteshaltung wie in Tat, in die Welt geleert.

Man darf sich schon mal überlegen, wie das Geschäft mit Fehlverhalten (http://sangham.net/index.php/topic,8427.0.html), für palikanon.com ausgehen wird... und was außer Handel für die Welt, Respektlosigkeit und Vergehen des Dhammas hier resultiert, "übrig bleibt"... für lange, lange Zeit... Mohayana, geführt von Mohanikayas.
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana - Trade with Dhamma and Dhamma-Dana
Post by: Johann on March 24, 2018, 12:48:07 AM
The twofould trap and release from Dhamma-trade into the wheel of Dhamma (https://dhammawheel.com/viewtopic.php?f=42&t=31484#p463987)

Quote from: Sam Vara
I confess I haven't understood this. Could you try again? When I have been given a religious teaching, how have I become indebted? What is the debt I have incurred? To whom is it payable?

Nyom Sam Vara, the answer on Upasikas approach, two answer also Bodums question, or better relativate security, has been deleted by Bakas following, possessed by Mara. Why, because Baka and Mara, of course, let you believe that their "free" given Dhamma will not bind you to the world, to the wheel on Adhamma, so fourfold you are caught, not able to discriminate betweenn internal and externaly.
Strong in debt and easy cheated by Mara and his host.

Upasika Binoclar is wise, but she is not able to protect you, to make yout work of letting go and quit a contract for a nobler one: Debts but to whom? (http://sangham.net/index.php/topic,7854.0.html), and about Breaking a promis (http://sangham.net/index.php/topic,8136.msg12397.html#msg12397).

In short repeated after reading this: Canki Sutta: With Canki (http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/mn/mn.095x.than_en.html)
Title: Re: Handel mit Dhamma und Dhamma-Dana - Trade with Dhamma and Dhamma-Dana
Post by: Johann on May 24, 2018, 07:47:05 AM
[⇪ Language/Sprache]

Nehmen was nicht gegeben ist und Rechter Lebensunterhalt (Unterhaltung, Körper wie Geist).

Es ist keine Frage, ob ein Gegenstand ein materieller oder wenig materieller oder geistiges Eigentum ist, oder ein Mittel des Lebensunterhaltes, Status... was immer eines anderen, dem man sich bedient.

Wenn jemand in der Sphäre von Handel/Tausch tut, ist es eine Sache des Einhalten des Vertrags für eine Abwicklung.

Wenn jemand im Vertrauen nimmt, so mag er sicher gehen, daß der Geber immer noch am Leben ist, er es persönlich angeboten hatte zu nehmen, und ausgedrückt hat, daß er erfreut ist, wenn Sie es nehmen, verwenden. Wenn dem nicht so ist, oder Zweifel, lassen Sie es schlicht und ohne zu rationalisieren von Kompromissen..

Im Bezug auf Dhamma, ist JEDER Handel ungeschickt. Jeders Dieses-für-Jenes, nicht zu sprechen von Nehmen und Geben was nicht Gegeben ist. All diese is sehr nachteilig. Ganz gleich ob Sie nun als Geber oder Nehmer auftreten. Korruption erfordert zwei, um als volle Handlung aufzukommen.

Und nochmals: Kamma ist keine Sache von Gewand, Geburt oder äußerem Status. Regel von diversen Gemeinschaften können kaum gebrochen werden, wenn Sie die Botschaft verstehen.

Und für jene, die glauben sich etwas erlauben zu können, denkend "Ich hab die Verdienste um unpassendes und Folgen durchzustehen" oder "Es wird nicht auf mich fallen", mögen Sie errinnert sein: Das ist nicht sicher, so wie auch das Stromerreichen und Enden des Kammas nicht sicher ist.
Taking of what is not give and wrong livelihood:

It's not a question if a certain possession of someone is clear material, lesser material or "mental" possession, or a means of someones livelihood, status... what ever someone takes as own, is taking on it.

If one acts in the sphere of trade, it's a matter of keeping the contract of a deal.

If one likes to take in trust, be sure that the owner is still alive, had peronaly offered to take if wishing, and expressed that he would be happy if you do so. If not, or doubts, simply don't do it.

In relation of Dhamma, EVERY trade is unskilfull. Every this for that and not to speak of even taking what has not been given. No matter if you are in the position of giver or taker here. Corruption needs two to arrise as full action.

And once again, kamma is not a matter of clothes, kind of birth or outwardly status. Rules of certain communities are never violated if getting the message.

And for those who think that they are possessing the merits, thinking "I have the merits to bear improper and its effects" or "It will not fall back on me", be reminded: not sure! Als it is not sure to reach the stream and not sure the get in times beyond kamma and its effects.