Virtual Dhamma-Vinaya Vihara

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Title: Metta through Samvega|Wohlwollen durch Schauder|មេត្តា​ ពី​ សំវេគ
Post by: Johann on May 01, 2019, 09:34:46 PM

Quote from: https://www.dhammatalks.org/books/Meditations9/Section0042.html
Metta Through Samvega

Wohlwollen durch Schauder

Bhante Thanissaro

There’s a passage where the Buddha tells of an image that appeared to him before he left home to go out into the wilderness. He saw the whole world as a bunch of fish in a small dwindling puddle, fighting one another over that last gulp of water before they were all going to die. Everywhere he looked, he saw nothing that wasn’t already laid claim to. Everywhere he looked, there was nothing but competition. He wanted to get out.

Da ist ein Abschnitt (im Text) in dem der (Erhabene) Buddha von einem Bidnis, welches ihm aufkam bevor er sein Heim verließ und in die Wildnis zog: Er sah die ganze Welt als eine Gruppe von Fischen in einem winzigen Tümpel, sich gegenseitig um den letzten Rest an Wasser bekriegend, bevor sie all zu Tode kommen werden. Woimmer er hinsah, erblickte er nichts was nicht schon (von jemanden) beansprucht wurde. Wo immer er hinsah war da nichts als Wetteifer. Er wollte da raus.

That image describes the feeling called samvega, a sense of dismay—or even terror—over the way life is lived, and an urgency to want to get out of it. But it’s also a useful image to hold in mind when you’re thinking of spreading thoughts of goodwill. Goodwill is one of the guardian meditations, in the sense that it guards you from your own defilements. But it’s also nourishment. And the image is useful, both to warn you about how to guard yourself and also how to gain nourishment from goodwill.

Dieses Bildnis beschreibt das Gefühl, samvega genannt, ein Gespühr von Angewidertsein, oder selbst Erschüttern, über die Art wie Leben gelebt wird, wie auch eine Drang da heraus zu kommen. Doch es ist auch ein nützliches Bildnis, wenn Sie daran denken Gedanken von Wohlwollen ausströmen zu lassen. Wohlwollen ist eine der Leeitmeditationen, im Sinne, daß es Sie von Ihren eigenen Trübungen (weg)leitet. Es ist auch eine Nährung. Und das Bildnis ist nützlich, beiderseits, um Sie dahingehend zu warnen sich selbst zu bewachen und auch um Nährung aus Wohlwollen zu gewinnen.

On the guardian side, it helps you look at the things that might give rise to ill will for other people. And usually, they all come down to the sense of competition. Those other people are getting in the way. They’re doing something either to you or to people you love, and there’s the sense that you’re being violated by their actions. But when you look at the world as basically fish struggling to get that last gulp of water, you begin to realize that the things over which you would compete with other people are not really worth ill will. This isn’t to say that, as we normally live in the world, we don’t try to make things better than they are. But there are so many things that you realize you can’t change—particularly while you’re sitting here right now.

Auf der beschützenden Seite hilf Sie Ihnen auf Dinge zu achten, die es vermögen könnten Übelwollen gegenüber anderen Leuten aufkommen zu lassen. Und üblicher Weise sind alle diese letztlich in einem Sinn von Wetteifer zu finden. Diese anderen Leute kommen einen in die Quere. Sie tun entweder Ihnen, oder den Leuten die Sie lieben an, und da ist ein Gefühl als würden deren Handlungen Gewaltsam sein. Doch wenn Sie die Welt grundsätzlich wie Fische betrachten, die sich darum mühen das letzte Bisschen Wasser zu bekommen, beginnen Sie zu erkennen, daß Dinge, für die Sie mit anderen wetteifern würden, dieses Übelwollen wirklich nicht wert sind. Dabei ist es aber nicht so (damit) zu behaupten, so wir gewöhnlich in der Welt leben, daß wir nicht versuchen Dinge besser zu macchen als diese sind. Doch da sind so viele Dinge, von denen Sie erkennen, daß Sie dies nicht ändern können, speziell wo Sie hier nun gerade sitzen.

It’s very easy—when the mind is quiet and you’re off by yourself—to start thinking about old wrongs: people who’ve harmed you, the injustices you’ve been subjected to. That’s when it’s good to hold the image of the fish in mind: The things you’re competing for, the things you’re upset about, are just that last gulp of water, and then everybody’s going to die. So why get tied up in ill will? You’re harming yourself if you do. So that’s the guardian side.

Es passiert leicht, daß man beeginnt, über altes Fehltun nachzudenken, wenn der Geist ruhig ist und Sie von alleine abschalten: Leute die Sie verletzt habeen, die Ungerechtigkeit der Sie unterworfen wurden. Das ist dann, wenn es gut ist sich das Bildnis von den Fischen im Geist zu behalten. Die Dinge um die Sie Wetteifern, die Dinge welche Sie aufregen, sind gerade dieses letzte Bisschen Wasser, und dannach wird jeder sterben. Warum sich also in Übelwollen verstricken? Sie verletzen sich wenn Sie dieses tun. Dies ist also die anleitende, schützende Seite.

As for the nourishing side of goodwill: You realize that the happiness you’re looking for now as you meditate is not in competition with anybody at all. Nobody’s struggling to get to see your breath. You’re not fighting with anyone else as you’re trying to get the mind to settle down. It’s all internal. You’re not harming anyone and you can take joy in that fact. This is one of the reasons why, when the Buddha talks about practicing goodwill, he says it has to be based on a life of virtue and a life where you keep your senses under control—or, as he says, you keep your senses calm.

Was die nährende Seite von Wohlwollen betrifft: Sie erkennen, daß das Wohl wonach Sie suchen, jetzt wo Sie meditieren, mit niemandem in Wettstreit ist. Niemand müht sich darum Ihren Atem zu sehen. Sie streiten sich mit niemand anderen herum, wenn Sie versuchen Ihren Geist setzen zu lassen. Es ist alles innerlich. Sie verletzen niemanden, und Sie können sich an diesem Umstand erfreuen. Das ist einer der Gründe warum, daß wenn der (Erhabene) Buddha über die Ausübung von Wohlwollen lehrt, er sagt daß diese auf ein Leben in Tugeendhaftigkeit gegründet sein muß, und ein Leben, in dem man seine Sinne unter Kontrolle hält, oder so wie er es nennt, Sie Ihre Sinne ruhig gelassen halten.

In other words, you’re not constantly looking for the newest flashy object or trying to listen to the latest tunes that are attractive. You realize that your true happiness comes from within. You don’t have to keep searching outside, because the more you’re searching outside, the more you’re going to get into conflict with other people. But if you’re looking for happiness in a way that’s in line with the precepts—you’re not harming anybody and you’re not greedy for things—then it’s a happiness that’s pure. You can take joy in that fact. Your goodwill can be a goodwill that’s sincere. It’s not hypocritical.

Mit anderen Worten suchen Sie nicht nach den neuesten strahlenden Gegenständen, oder hören sich die aktuellsten Streifen die annehmlich sich an. Sie erkennen, daß wahres Wohl von Innen heraus kommt. Sie benötigen nicht dabei zu bleiben im Außen zu suchen, denn desto mehr Sie im Außen suchen, desto mehr kommen Sie in Zwist mit anderen Leeuten. Doch wenn Sie nach Wohl auf eine Art, welches im Einklang mit den Tugendregeln ist, zu suchen beginnen, verletzen Sie niemanden und sind nicht gierig nach Dingen, den es ist ein Wohl, daß rein ist. Sie können sich an diesem Umstand erfreuen. Ihr Wohlwollen kann eines sein, welches aufrecht ist. Es ist nicht heuchlerisch.

If you’re harming people, but then you say, “I have goodwill for everybody,” your actions and your words aren’t in line with each other. But if you’re holding to the precepts and finding your happiness in ways that are in line with the precepts, you can take joy in the fact that you’re not betraying your professions of goodwill. No one’s competing with you for your happiness. And this gives energy to your practice.

Wenn Sie Leute verletzen und dann sagen: „Ich habe Wohlwollen für alle“, sind Ihre Handlungen und Ihre Worte nicht im Einklang miteinander. Doch wenn Sie sich an Tugenregeln halten, und Ihr Wohl auf eine Weise erlangen, welche im Einklang mit den Tugeendregeln ist, können Sie sich an diesem Umstand erfreuen, daß sie Ihre Berufunung des Wohlwollen nicht betrügen. Niemand eifert mit Ihnen um Ihr Wohl. Und dieses gibt Kraft für Ihre Ausübung.

You can settle down and show some goodwill for yourself now by working with the breath, finding a way of breathing that feels good for the body right now. That’s goodwill for yourself. And if you can find this sense of well-being inside, you’re going to be less hungry for things outside. So you’re increasing your ability to find happiness in a way that doesn’t get into any conflict, that doesn’t require laying any claim. You don’t have to push anybody out of the way or away from something they’ve already laid claim to.

Sie können sich beruhigen und nun etwas Wohlwolleen für sich selber zeigen, indem Sie mit dem Atem arbeiten, einen Weg des Atmens zu finden, der sich für den Körper hier nun gut anfühlt. Dieses ist Wohlwollen für einen selbst. Und wenn Sie diesen Sinn von Wohlsein im Innen finden können, werden sie minder hungrig gegenüber Dingen da drausen. Sie erweitern Ihre Fähigkeit Wohl auf eine Weise zu finden, die sich nicht in einen Konflikt verstrickt, in einer Weise, die es nicht erfordert irgend einen Anspruch zu stellen. Sie müssen niemanden aus dem Weg stoßen, oder weg von etwas, daß sie bereits für sich behauptet haben.

So it’s good, when you’re spreading goodwill, to develop a sense of samvega to go along with it. That makes it a lot easier to step back from the things that you would normally want to fight over. You can say, “Nope, I don’t need to fight over that. I don’t need to have ill will for the people who are trying to take that—because I’ve got something better inside.” There’s a whole range of potentials inside that, once they’re developed, can provide you with a happiness much better than anything you could find outside.

So ist es gut, wenn Sie Wohlwollen ausstrahlen, einen Sinn von Samvega zu entwickeln, um mit diese einher zu schreiten. Dieses macht es viel leichter für Sie, von Dingen abzulassen, für die Sie gewühnlich kämpfen würden. Sie sagen: „Oh nein, ich muß dafür nicht herumkämpfen. Es ist nicht nötig Übelwollen gegenüber Leuten zu haben, die sich dessen bedienen wollen, denn ich habe etwas besseres im Innen erlangt.“ Da ist eine ganze Palette an Potenzial darin, und so diese einmal entwickelt sind, Sie sie mit einem Wohl versorgen können, welches um vieles besser ist als alles was sie im Außen finden könnten.

So you’re developing both samvega and the quality called pasada, or confidence, that this is a good path. And as you look at your actions and realize that they don’t get into conflict with anybody, your confidence in the path becomes more than just confidence. It becomes something you really know.

So on days when you find yourself tied up in thoughts of ill will, think about that image of the fish, realizing that you don’t want to be one of those fish. There must be something better. If you’re tied up in thoughts of ill will, you’re like a fish upset at another fish for taking that gulp of water. But then, they’re all going to die. If you can let go of your ill will out of a sense of samvega, and develop goodwill instead, you get yourself out of the puddle of water.

Goodwill doesn’t mean that you have to like people. And you’re not thinking of goodwill as a magic cloud that’s going to spread out and make everybody happy. You simply want people to find true happiness, to understand the way to find true happiness, and to actually have the willingness and strength to do that. In one of the phrases where the Buddha describes goodwill, he says, “May these beings look after themselves with ease.” You’re not necessarily saying you’re going to be there for them. You’re hoping that they’ll be there for themselves, in line with the principle that happiness comes from each person’s actions.

This way, you can step back from trying to get that last gulp of water. You realize that goodwill is something very easy to develop, even toward people who’ve taken all the water you might have wanted, because you know you’ve got something better, or at least the prospect of something better. And that thought will make the mind more inclined to want to settle down and be at ease with the breath and actually find that “something better” within.