Virtual Dhamma-Vinaya Vihara

Vihara => Open Vihara - [Offenes Vihara] => Topic started by: Johann on August 16, 2019, 11:17:41 AM

Title: [F&A] Wo kommt der Glaube "Mönchs Mutter wird im Himmel wiedergeboren" her?
Post by: Johann on August 16, 2019, 11:17:41 AM
[F&A] Wo kommt der Glaube "eines Mönchs Mutter wird im Himmel wiedergeboren" her?

Einst in Englisch beanwortet (http://sangham.net/index.php/topic,9367.msg19304.html#msg19304), und hier speziell meiner Persons Mutter und allen Müttern von Mönchen in Deutsch gewidmed:

Im Falle, daß eine Mutter ihr Meistgeliebtes freigibt, und ihren Sohn fortziehen läßt, so ist dieses eine rießige Großzügigkeit (http://zugangzureinsicht.org/html/ptf/dhamma/dana/index.html), und es ist auf Grund solch einer überragenden Gabe, daß sie himmlische Existenzen erfährt.

Großzügigkeit (loslassen, geben von Gegenständen der Sinne, Materie) ist die Ursache für das Erlangen von Existenzen in den himmlischen Reichen (http://zugangzureinsicht.org/html/ptf/dhamma/sagga/loka.html) der Sinneswelten (Sugati Reiche).

Im Falle das eine Mutter sich mit höherem Erlangen ihres Kindes miterfreuen kann, "Mudita (http://accesstoinsight.eu/en/dictionary/punnakiriyavatthu)" empfindet, so ist solch erhabener Zustand der Freiheit von Knausrigkeit und Erfreuen mit den guten Errungenschaften anderer auch Ursache für das Erlangen von Existenzen in den Brahma-Reichen.

In dem Fall, in dem eine Mutter zumindest mental dem Pfad des Sohnes, dem Verlassen des Heimes für Höheres und darüber hinaus, Wohl, folgen kann: solches die Ursache seiend, die Gefahren in der Welt selbst erkennend, so vermag dieses die Ursache für das Erlangen von Existenzen in den Arupa-Himmelsreichen (Körperlosen Welten) sein.

Wenn eine Mutter ihres Sohnes Wege der Ausübung folgt, sich der Zuflucht zu den Drei Juwelen ebenfalls hingibt, so wie etwa die Eltern von Yassa, den Buddha und seine Lehre getroffen habend, so ist sie mit dem Stromgewinnen, mit vernehmen des Dhammas, dazu bestimmt nicht mehr in niedrige Welten zu fallen, und wie die meisten Sotapannas, wird sie die höchstens sieben verbleibenden Existenzen, in den himmlischen Reichen zubringen.

Die Geschichte über den Ehrw. Yassa kann hier gefunden werden: 7. Pabbajjākathā (Mv.I.7.1) - Die 'Fortziehen' - Unterredung (http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/vin/mv/MvI_de.html#burmese7) Yassa, ein Sohn eines Geldverleihers, angewidert von den Sinnesvergnügen, trifft den Buddha im Wald. Zum höchsten Dhamma aufgekommen, werden seine Eltern und seine Frau, auf der Suche nach ihm, später zu den ersten dreifache Zuflucht Laienanhänger.


Eine sehr berühmte und inspirierende Geschichte, neben jener der Mutter des Buddhas, Mahāmāyā (http://www.palikanon.com/namen/maha/mahamaayaa.htm), ist die der Mutter vom Ehrw. Sariputta Maha Thera, Upasika Rūpasārī (http://www.palikanon.com/namen/r/rupasari.htm).


...Beide, sie und ihr Gatte, waren nicht Gläubig (im Bezug auf den Buddha), und sie war sehr traurig, das ein Kind nach dem anderen das weltliche Erbe, wert achthunder Millionen, aufgaben, und sich der Dangha anschlossen. Sie wünsche sich zuletzt ihr jüngster Sohn, Revata, zu behalten und verheiratete ihn mit sieben Jahren. Doch ihre Unternehmung scheiterte (siehe Revata). Das verbitterte sie gegenüber den Mönchen, und auch wenn sie ihnen Almosen gab, wenn sie an ihr Haus kamen, beschuldigte sie die Mönche ihr ihre Sohne abspenstig gemacht zu haben... am Totenbett ihres Sohnes, dem Ehrw. Sariputta, der dafür nachhause gekommen war, und von den höchsten Göttern besucht wurde, konnte seine Mutter die Erhabenheit des Buddhas und seiner Mönche erkennen, und gewann dabei den Strom...

Dieses die Ursache, der Grund seiend, Beziehung mit der Familie der Noblen gewonnen habend, wird gesagt, daß eines Mönches Mutter (so sie um Zustimmung gebeten werden muß) für die Reiche des Himmels, und auch darüber hinaus, vorgesehen ist.

Etwas, daß oft auch anderen Verwandten und früheren Freunden und Gefährten, eines Mönches zu teil wird.

Ein sehr gutes Thema, gut es genau zu untersuchen.

Anumodana