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Topic Summary

Posted by: Johann
« on: October 13, 2014, 03:34:39 PM »

Attma hat sich erlaubt, eine "Schnell-Liste" in den Eingangsbeitrag hinzuzufügen und schlägt vor, diese so aktuell und angewendet zu gebrauchen, bis eine aktuellisierung der Liste erfolgt (mit Aktualisierung kann sie ja dann gelöscht werden. Variante wäre gänzlich die Liste hier als primäre Aufstellung anzuführen. (dazu vielleicht später, wenn Hilfsmittel verfügbar).
Posted by: Johann
« on: January 31, 2014, 12:07:55 PM »

Ahh.. ich bin wieder auf die genauere Begründung gestoßen, warum ich mir angewöhnt hatte, wie ich mir das begründet hatte für' Bhagavata' (englisch meist mit "Blessed One" und deutsch meist  mit "Erhabener" übersetzt, verwendet habe). War glaube ich eines der ersten Suttas, die ich zu übersetzen versucht habe.

Quote
„Wiedergeburt-hinter-sich-Gelassener“ bha: steht für bhava – Werden, Bekommen; ga: steht für gamana – Bewegung, Reise, Wandern; va: steht für vanta – abgegeben, einer der abgegeben hat, - hinter sich gelassen hat. Gewöhnlich wird das Wort auch als „Gesegneter“, „Glücklicher“ und im Deutschen zumeist als „Erhabener“ übersetzt und ist ein oft verwendetes Ersatzwort für den Buddha. In den meisten Übersetzungen ins Deutsche habe ich "Befreiter" als Ersatzwort verwendet.

Anuruddha Sutta: An Anuruddha  

Übrigens, eine sehr hilfreiche Auflistung und Erklärung der Wortverwendung des werten Thanissaro Bhikkhus ist in Flügel für das Erwachen (English-Pali) zu finden .

Sicher hilfreich sie aufzuarbeiten und mit im Glossar anzugleichen. (Ich denke das meiste passt sinngemäß, dennoch vielleicht nachjustierbar.)

 :-*

Posted by: Johann
« on: January 21, 2014, 06:19:38 PM »

Quote from: Hr. Michael via email
On 1/21/2014 11:21 PM, Michael .. wrote:
> Hallo,
>
> auf der Suche nach einem deutschen Text über Kilesa habe ich die Übersetzung von
>
> Thanissaro Bhikkhu Text "The Demons of Defilement" entdeckt. Alles gut bis auf das häufig benutzte Wort "Veruntrübung.
>
> Das Wort "Veruntrübung" gibt es im Deutschen nicht und als Neuschöpfung enthält es einen logischen Fehler.
> Allenfalls das Wort "Eintrübung" (des Geistes) wäre einsetzbar, ginge es darum, die Verunreinigung des Geistes zu umschreiben.
>
> Mein Vorschlag wäre, das schon aus der Psychologie lange bekannte Wort "Geistesverwirrung"  zu nehmen und nicht den konnotierten Vergleich zu scheuen, denn letzlich ist die Beschreibung exakt das was es ist: der Geist ist verwirrt von eben jenen "Dämonen".
>
> Beste Grüße
>
> Michael ...
>
>

Quote from: Johann via Email
-------- Original Message --------
Subject:    Re: Korrekturvorschlag
Date:    Wed, 22 Jan 2014 00:13:58 +0700
From:    Johann Brucker <johann....
To:    Michael .. <...


Sadhu!

Recht herzlichen Dank für Ihre Großzügigkeit auf etwas aufmerksam zu machen, werter Michael ...

Ich muß schon zugeben, daß sich diese offensichtliche Erfindung bei mir so sehr eingeprägt hat, daß ich schwören könnte, es sei ein ganz gewöhnlich gebräuchliches Wort und Sie sind der zweite, dem dies so stark auffällt, daß er es erwähnt.

Ich werde mich mit dem sañña (Vorstellung) nochmals tiefer auseinander setzten, obgleich ich dazu sagen möchte, daß die Verwendung von nicht so geläufigen Ausdrücken, auch etwas angestrebtes ist, da es zum Nachsinnen und lockern der festgefahrenen Vorstellungen dienlich ist. Sehr allgemein benutzte Worte und Floskeln laden dazu ein, nicht auf die eingebrannten Vorstellungen einzugehen und die deutsche Sprache ist ja eine hervorragende Dhammasprache mit sehr viel Tiefgang.
Denn Vorschlag selber, denn Sie da gemacht haben, würde ich aus dreilei Gründen nicht so gerne übernehmen. Zum einem, weil es in einer "Branche" verwendet wird, die ihre eigenen sañña entwickelt hat und die sehr leicht mit der Strategie des Dhammas verwechselt wird und daher gefahren birgt und zum anderen, weil es den Geist (citta, Herz, Wesen) leicht personifiziert. In unserer sehr materiellen denk weise, ist citta das sicher am meist missverstandenste Wort und selbst jene, die es besser wissen sollten, bringen es oft mit einem Organ in Verbindung. Und darüber hinaus, bezieht er Geist (citta) und Verwirrung (Unwissenheit, moha, avijja). Damit geht zu viel auf einmal verloren und wird zu schnell vermengt und mit einer bestimmten Vorstellung, die auch noch durchdacht und genau erscheint, unter, bevor man es auseinander nimmt.

Jedenfalls haben Sie kräftig an meinem Festhalten an meiner Verbalisierung der des sañña "Veruntrübung" gerüttelt und ich werde da gerne weiter stochern und nach einem guten Ausdruck, der nicht zu gefällig aber treffend sein mag, Ausschau halten.

Werde mir erlauben, diese großzügige Kritik auch für alle anderen zugänglich machen (hier: Glossar für Übersetzungen von ZzE), um da sicher zu gehen, daß eventuelle starke Veruntrübungen und Festhalten meinerseits, auch von anderen gerügt werden können.

Recht herzlichen Dank noch mal und gerne sind Sie jederzeit eingeladen tatkräftig und direkter, vielleicht auf sangham.net, dem Arbeitsforumbereich für die diversen Übersetzungen die wir versuchen umzusetzen, mitzuwirken. Nichts besser und hilfreicher als andere, die einem die Kilesas aufzeigen und deutlich machen.

metta & mudita
Johann
Posted by: Moritz
« on: November 16, 2013, 03:19:38 PM »

Danke.
 :-*
Posted by: Johann
« on: November 16, 2013, 02:59:57 PM »

Vielen Dank für das Zusammenordnen der verstreuten Beiträge. Sonst würde man da ja niemals etwas draus machen können.

Gerade beim Anapanasati-Sutta kamen mir noch ein paar Glossar-Fragen.

Vieles davon ist auch schon so im Glossar enthalten und steht hier nur dabei, weil es in der Übersetzung aufkam und um manches zusammenzuordnen.

Gerne Moritz, wäre sicher noch mehr zu tun.




Quote
were discerning grand successive distinctions   -   gewannen große schrittweise Einsichten   -uḷāraṃ2 pubbenāparaṃ visesaṃ pajānāti

Quote from: DigitalPaliReader
uḷāra: lofty; noble; eminent.
pubbenāparaṃ   - etwas komplizierter zergliedert
visesa: 1. distinction; difference; 2. attainment
Den Zusammenhang verstehe ich grammatikalisch nicht ganz. "wo (sich) Erkennen erhaben schrittweise zu Errungenschaften (ausbaut) anwächst" vielleicht
distinction - Errungenschaft
discerning - erkennen

Quote
putting aside greed & distress with reference to the world   -   Begierde und Abneigung in Bezug auf die Welt beiseite legend.   -   [ ... ] abhijjhādomanassaṃ

Quote
Abhijjhā (f.) [fr. abhi + dhyā (jhāyati1), cp. Sk. abhidhyāna], covetousness, in meaning almost identical with lobha
Domanassa (nt.) [Sk. daurmanasya, duḥ+manas] distress, dejectedness, melancholy, grief. As mental pain (...) opp. to dukkha physical pain: see dukkha B III. 1 a).

Ist Abneigung in diesem Zusammenhang für domanassa in Ordnung? - "Begierde und Abneigung in Bezug auf die Welt".

distress - Bedrängnis
(Glossar) Abneigung/Ablehnung würde ich mir für dosa aufheben


Quote
focusing on inconstancy               -   auf Unbeständigkeit fokussierend   -   Aniccānupassī
focusing on dispassion [(Than.: ) literary fading]-   auf Begierdelosigkeit fokussierend   -   Virāgānupassī
focusing on cessation               -   auf Beendigung fokussierend      -   Nirodhānupassī
focusing on relinquishment            -   auf Abtretung fokussierend      -   Paṭinissaggānupassī

Hab stets versucht deutsche Worte zu verwenden.

Quote
Description: anupassi : [aor. of anupassati] observed; contemplated. || anupassī (adj.), observer; one who contemplates.

"Unbeständigkeit betrachten/untersuchen" oder "auf Unbeständigkeit gerichtet" (wenn da noch ein Verb. kommt)


Quote
four frames of reference   -   Vier Rahmen der Bezugnahme   -   Satipatthana

body            -   Körper            -   kāya
feelings         -   Gefühle            -   vedanā
mind            -   Geist            -   citta
mental qualities      -   mentale Qualitäten      -   dhammā

"mental qualities" habe ich, so glaube ich, als Geistesqualitäten übersetzt. Mental habe ich zumeist als "geistes" verübersetzt.


Quote
seven factors of awakening   -   Sieben Stärken für das Erwachen   -   bojjhaṅgā

Das war so durch automatisches Einsetzen in der HTML-Datei vorgegeben. Im Glossar steht allerdings noch "Sieben wirkende Umstände für das Erwachen".
Ich weiß nicht, was besser ist.

Ich denke die sieben Stärken ist gut, die wirkenden Umstände, können leicht passiv verstanden werden.



Quote
mindfulness         -   Achtsamkeit         -   sati
analysis of qualities      -   Analyse von Qualitäten      -   dhamma vicaya
persistence         -   Beharrlichkeit         -   viriya
rapture            -   Verzückung         -   pīti
serenity         -   Ruhe   (Frieden? Stillung?)   -   passaddhi
concentration         -   Konzentration         -   samādhi
equanimity         -   Gleichmut         -   upekkha
clear knowing and release   -   klares Wissen und Befreiung

Bis auf die Analyse, hier vielleicht Untersuchung (auch Aufgliederung im Worteverzeichnis), denke ich passt das.
serenity - Gelassenheit vielleicht, Beruhigt. Qual der Wahl.  :)

Was mir noch einfällt, neben dem "sorry für's lange zuwarten", die Tabelle hab ich nun im Ordner "Tables" untergebracht, war noch an zwei stellen auf ZzE. Den Link bessere ich im OP noch aus.

Tip noch, bevor man ein Wort in einer Übersetzung verwendet, immer zuerst im Worteverzeichnis eintragen. Sonst kommt der Schlendrian "das merke ich mich schon" und danach ist es schwierig. Mußte ich lernen. Hab die Liste dann immer geöffnet, wenn irgendwas übersetzt.

 :-*
Posted by: Moritz
« on: November 16, 2013, 01:00:48 PM »

Vielen Dank für das Zusammenordnen der verstreuten Beiträge. Sonst würde man da ja niemals etwas draus machen können.

Gerade beim Anapanasati-Sutta kamen mir noch ein paar Glossar-Fragen.

Vieles davon ist auch schon so im Glossar enthalten und steht hier nur dabei, weil es in der Übersetzung aufkam und um manches zusammenzuordnen.




were discerning grand successive distinctions   -   gewannen große schrittweise Einsichten   -uḷāraṃ2 pubbenāparaṃ visesaṃ pajānāti

Quote from: DigitalPaliReader
uḷāra: lofty; noble; eminent.
pubbenāparaṃ   - etwas komplizierter zergliedert
visesa: 1. distinction; difference; 2. attainment


putting aside greed & distress with reference to the world   -   Begierde und Abneigung in Bezug auf die Welt beiseite legend.   -   [ ... ] abhijjhādomanassaṃ

Quote
Abhijjhā (f.) [fr. abhi + dhyā (jhāyati1), cp. Sk. abhidhyāna], covetousness, in meaning almost identical with lobha
Domanassa (nt.) [Sk. daurmanasya, duḥ+manas] distress, dejectedness, melancholy, grief. As mental pain (...) opp. to dukkha physical pain: see dukkha B III. 1 a).

Ist Abneigung in diesem Zusammenhang für domanassa in Ordnung? - "Begierde und Abneigung in Bezug auf die Welt".




focusing on inconstancy               -   auf Unbeständigkeit fokussierend   -   Aniccānupassī
focusing on dispassion [(Than.: ) literary fading]-   auf Begierdelosigkeit fokussierend   -   Virāgānupassī
focusing on cessation               -   auf Beendigung fokussierend      -   Nirodhānupassī
focusing on relinquishment            -   auf Abtretung fokussierend      -   Paṭinissaggānupassī



four frames of reference   -   Vier Rahmen der Bezugnahme   -   Satipatthana

body            -   Körper            -   kāya
feelings         -   Gefühle            -   vedanā
mind            -   Geist            -   citta
mental qualities      -   mentale Qualitäten      -   dhammā


seven factors of awakening   -   Sieben Stärken für das Erwachen   -   bojjhaṅgā

Das war so durch automatisches Einsetzen in der HTML-Datei vorgegeben. Im Glossar steht allerdings noch "Sieben wirkende Umstände für das Erwachen".
Ich weiß nicht, was besser ist.



mindfulness         -   Achtsamkeit         -   sati
analysis of qualities      -   Analyse von Qualitäten      -   dhamma vicaya
persistence         -   Beharrlichkeit         -   viriya
rapture            -   Verzückung         -   pīti
serenity         -   Ruhe   (Frieden? Stillung?)   -   passaddhi
concentration         -   Konzentration         -   samādhi
equanimity         -   Gleichmut         -   upekkha


clear knowing and release   -   klares Wissen und Befreiung



Posted by: Johann
« on: November 14, 2013, 04:46:02 PM »

Ein Tip noch, wenn du so etwa 30, 40 Suttas übersetzt hast, der Glossar gut steht und die Dinge gut überlegt sind, du die immer wieder kehrenden Muster gut erfasst hast und einen Überblick hast, dann kannst du den Glossar mit diversen immer wieder kehrenden Dingen erweitern dir dann die unübersetzten Suttas herausfiltern und beginnen mit der Ersetzte Funktion zu arbeiten. Dann, wenn das Grundgerüst ein gutes ist, tust du Dir leicht, einerseits nachzubessern, wenn du später merkst das da was vielleicht besser wäre und von der "Geschwindigkeit" die dann aufkommt gar nicht zu sprechen. Das heißt, jetzt wo noch relativ wenig übersetzt ist, das was da ist auf gutes gleiches Niveu bringen und das mal gut machen und dann wird's wirklich zur Freude, passierend auf die Knochenarbeit im Vorfeld. Im Grunde sind die Suttas nicht sehr verschieden aufgebaut, wenn man die Muster mal gut kennt.
Posted by: Johann
« on: November 14, 2013, 03:22:54 PM »

Die Hilfsachtsamkeitsfiebel oder das Anusāsati-Buch der "Untaten" und Rückerinnerungen.  :D

Gut ist es wenn man von der so geliebten Kreativität etwas Abstand nimmt, es sei denn man ist sich wirklich ziemlich sicher oder weiß gar. Nicht leicht aber am Ende erleichternd und der Rest auf dem Weg, reicht alle mal noch für Freude am entdecken und reflektieren.

Du kannst gerne das jb in ZzE im Glossar ausbessern. Und zum html machen, einfach als html exportieren. Sicher gut, wenn man es dann irgendwann auch in die Seiten einbindet. Vielleicht auf der "Mitarbeit" Seite vorerst.
Posted by: Moritz
« on: November 14, 2013, 03:11:24 PM »

Danke für die Hinweise. Ja, Mitfreude und Wohlwollen ist viel besser. Das stimmt.

Und auch mit der Achtsamkeit hast du wohl recht. Ich mag nur nicht gern auf so vieles achten. Ist also wohl doch reine Bosheit hier  ^-^ - wenn auch nicht so gemeint. Schwierig, sich dessen gewahr zu sein.
Da hilft nur Geistesgegenwart.  :)

Die Verwendung des Glossars ohne Ausschweifungen, der Sinn wird immer ersichtlicher.

Danke.
Posted by: Johann
« on: November 14, 2013, 02:40:08 PM »

* Johann hat sich erlaubt, ein paar Beiträge aus [Tipitaka MN] Majjhima Nikaya - Die Mittellangen Lehrreden hier her zu verschieben.  :-*

Mitfreude!  :) und jetzt auch gleich mal viel Wertschätzung (Anerkennung + Mitgefühl) dazu:

Weil wir gerade bei Mitfreude sind

Güte... Mitgefühl... Wertschätzung... Gleichmut
good will... compassion... appreciation... equanimity...

Auf was wolle ma's den dat runter hacken. Appreciation hat vielleicht unter den englisch Sprachigen schon einen hohen wert, aber ich glaube, daß da bei dem muffigen Deutschen ein schuß Freude schon nicht schlecht ist. Güte ist auch gut, aber sehr Christlich geprägt und hat immer etwas von oben nach unten zu tun. Außerdem ist das Wort oft für goodness in Verwendung. Also ich glaube, das der Umstand, daß es bei uns das schöne Wort Mitfreude gibt, daß es im Englischen ja nicht gibt, sollten wird doch nutzen um nicht zu trocken zu werden. Und das Wohlwollen, Wohlwünschen ist sicher besser als die Christlich geprägte Güte. Auch du meine Güte... :)

Also hier und anderwo, würde ich einfach bei den einfachen Dingen bleiben und laß das mit den Gefühlen, die haben gerade beim Übersetzen keinen platz. Wenn da noch keine eindeutige Zuordnung ist, wurde ich schon einfach auf andere vertrauen.

Ich kann's nur wiederholen, von der Gewahrsamkeit im Gebrauch halte ich nichts. und wenn du es wirklich durchziehen möchtest, dann doch gleich "Grundlagen der Gewahrsamkeit"

Achtsamkeit richtet sich nicht auf was bestimmtes, das ist Konzentration. Und wenn da was zum aufsteigen kommt, dann ist es aufgrund der Konzentration aber das ist ein Gefühl oder Zustand und kein Werkzeug. Deshalb denke ich, ist bei vielen Laien in Deutschland diese Gewahrsam so beliebt.

So jetzt hab ich dich wieder genug verunsichert, daß dir nicht anderes über bleibt als fest zu Anapanasieren, beim Übersetzen.

 :-*

Damit meine ich, ich zweifel zu viel, um was zu machen. Nur ne Entschuldigung, nicht bös gemeint.

Muss ich noch einarbeiten.

Na ich werd noch üben böse sein.  <.I.>  :) Da kannst du lange warten.  :) Wie sollte ich den auf die Idee kommen und wenn das was böse gemeint wäre, was ist das deins/meins/des anderen seins. Anapanasieren!
Posted by: Moritz
« on: November 09, 2013, 06:47:07 AM »

Okay. Danke.

Dann will ich mich daran als primäres Wort zur Übersetzung von sati halten.

:-*
Posted by: Johann
« on: November 09, 2013, 06:33:10 AM »

Stimmt, fürchterlich.  :) Ich hab schon weiße Haare. Man kann auch ewig versuchen was festzunageln und unsereiner ist viel zu kreativ und freizügig erzogen im Normalfall, was Asiaten und Leute dieser Tradition nicht sind. Für unser einen wirkt das oft beklemmend aber das ist der Grund, warum sie schon als Kinder in der Gruppe in rezitierender Weise lernen und nicht in Waldorfschulweise.

Wenn du das gerne verwenden willst für Sati, dann spricht da nichts dagegen. Möchte nur anhalten das dann durchzuziehen und vielleicht auch bei den anderen ZzE Übersetzungen auszubessern. Jetzt ist ja wirklich noch nicht so viel getan und es ist sicher kein Problem.

Deshalb ja der Glossar, weil man sonst verrückt wird, wenn man sich zu viel Freiheit läßt. Lieber einmal mehr Zeit nehmen und fixieren als dann 100 mal nachbessern.

Wirklich kein Gegenspruch, kann man sicher so machen.

 :-*
Posted by: Moritz
« on: November 09, 2013, 06:21:11 AM »

Danke für die Eingaben.

mindfulness - Geistesgegenwart:

Bewußt sein, oder Anwesend sein, ist nur eine Qualiät von Sati, der viel wichtigere Teil ist aber der Faktor Erinnern, sich im Geist halten (kusala, akusala, das annehmen, das loslassen, vergleichen mit dem was man aufrecht erhält)
Deshalb würd ich Geistesgegenwart nicht als sati verwenden, da da vielleicht schon zu sehr in den Bereich Konzentration geht.

Hmm... vielleicht geht's nur mir so, dass ich bei "Geistesgegenwart" mehr Assoziation an Erinnerung habe - etwas gegenwärtig zu halten, sich zu vergegenwärtigen - als bei dem allüblichen Wort "Achtsamkeit", das ich schon immer eigentlich mehr mit angespannter Konzentration verbunden habe: "Beachte dies!", "Beachte das!" ... und am Ende weiß man gar nichts mehr, worauf man alles achten muss.

Hmm... Sprache ist schon wirklich was schwieriges. Sie soll ja dazu nutzen, dass man sich gegenseitig versteht.
Posted by: Johann
« on: November 09, 2013, 05:24:22 AM »

Nur ein paar Anmerkungen:

mindfulness - Geistesgegenwart:

Bewußt sein, oder Anwesend sein, ist nur eine Qualiät von Sati, der viel wichtigere Teil ist aber der Faktor Erinnern, sich im Geist halten (kusala, akusala, das annehmen, das loslassen, vergleichen mit dem was man aufrecht erhält)
Deshalb würd ich Geistesgegenwart nicht als sati verwenden, da da vielleicht schon zu sehr in den Bereich Konzentration geht.

contemplatives - Weise (Besuch bei Weisen)

Im Poetischen Gebrauch vielleicht, sonst wurde ich den Weisen (muni) und den der danach trachtet (samana) unterscheiden.

dispassion - Nüchternheit

Für nibbindati, oder disenchanted und in diesem Zusammenhang sicher gut. Für virāga denke ich nicht so gut.

awareness release - Wesensbefreiung
Bin ich bei dir. Cetana Wesensdrang. Ceta, ceto (wenn nicht als Geist, mind verwendet, vorverwendet) oder ceto, Wesen. Ich denke das ist gut (aber auch viel zum nachbessern in den meinigen Verübersetzungen)

* Johann mag noch etwas dazu quatschen, zur Wesensdrangumpolung für die Wesensdrangbefreiung durch Wesensbefreiung: Würde stets Augenmerk auf einen primären Glossar legen und die Worte wirklich so konsequent anwenden wie möglich. Wenn man dann eines Tages meint, es passt das eine oder andere Wort nicht und das gut gemacht wurde, wählt man die ZzE übersetzungen, sucht nach diesem Wort und machte von der Funktion "Ersetzen" gebrauch. Alles kein Problem, wenn es da zuerst einfach eine konstante Richtung gibt. Deshalb auch alle bisherigen Übersetzungen frei zur Umarbeitung. So werden da sicher einige zu cetomuni (a saint in action, speech & thought) und die Gefahr sich zu einem Wesen zu formen mit cetopadosa (corruption of the h., wickedness) bleibt klein. Also viel kusala cetana notwendig und das braucht stets sati und ganz und gar nicht Bereiche der "willenlosigkeit" und des einfachen Hinnehmens und geschehen lassen. Der Glossar ist eine sehr gute sati Übung während man auf die Übersetzung konzentriert ist. Und so läuft man nicht Gefahr, daß man die Konzentration zum Wesensdrang benutzt wenn man gerade Fixiert ist und hat doch stets einen Halt und eine Möglichkeit loszulassen ohne in die Bewußtlosigkeit und Handlungsunfähigkeit zu verfallen. Also vor samadhi hat da samma sati Vorrang. Sonst ist's nur Geckosamadhi. :-*
Posted by: Moritz
« on: November 08, 2013, 08:51:19 PM »

(abgetrennt von hier )

Ich habe hier bei der vorigen Übersetzung ein paar mir unsichere Stellen blau markiert, bzw. eine wo ich gar keine Übersetzung wusste (brahma hosts) rot.

Bei den blauen unsicheren Stellen ist da folgendes, wo ich denke, dass es gut so ist:

mindfulness - Geistesgegenwart

contemplatives - Weise (Besuch bei Weisen)

dispassion - Nüchternheit

awareness release - Wesensbefreiung



Im ZzE-Glossar sind da als Übersetzungsmöglichkeiten bislang aufgeführt:

mindfulness (im Zusammenhang "right mindfulness" und "four establishings of mindfulness") - Achtsamkeit

contemplative - Besinnlicher; Askete (das e ist da wohl ein Fehler)

dispassion - Begierdelosigkeit

awareness release - Wesensdrangbefreiung


Ich würde vorschlagen, diese anderen als Möglichkeiten in den ZzE-Glossar aufzunehmen.


:-*