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Topic Summary

Posted by: Johann
« on: October 30, 2018, 03:27:13 PM »

Pfad zu Freiheit: Jhana , großzügig übersetzt von Nyom Kay und heute zugesandt via email als odt-Datei (in der Anlage).

Sadhu!

Siehe auch ati: Jhana
* Johann : Meine Person hat derzeit keine Möglichkeit die Datei zu öffnen oder zu bearbeiten um ggf. einzubauen.
Posted by: Moritz
« on: August 31, 2014, 01:33:40 PM »

Sadhu!

Iti 90, ist die Teilübersetzung nicht auch ins original kopiert und zur info verwiesen. Kann später zu ungereimtheiten führen, wenn man es vergisst und ev neu übersetzt.

Danke. Habe das dort eingefügt.

_/\_
Posted by: Sophorn
« on: August 30, 2014, 09:24:48 PM »

 _/\_ _/\_ _/\_

Sadhu!

 _/\_ _/\_ _/\_
Posted by: Johann
« on: August 30, 2014, 04:53:37 PM »

Sadhu!

Iti 90, ist die Teilübersetzung nicht auch ins original kopiert und zur info verwiesen. Kann später zu ungereimtheiten führen, wenn man es vergisst und ev neu übersetzt.
Posted by: Moritz
« on: April 07, 2014, 01:09:00 PM »

Aus dem Pfad zur Freiheit :
*sgift*
Quote

In den Suttas wird das Wort sangha (wörtlich "Gruppe, Versammlung") gewöhnlich in einer von zwei Weisen gebraucht: Es bezieht sich entweder auf die Gemeinschaft ordinierter Bhikkhus und Nonnen (bhikkhu-sangha und bhikkhuni-sangha) oder auf die Gemeinschaft der "Edlen" (ariya-sangha) — Personen, die mindestens den Stromeintritt erreicht haben, die erste Stufe des Erwachens.

Die Definition (ariya-sangha)

"Die Sangha der Schüler des Befreiten, die wohl praktiziert haben... die geradlinig praktiziert haben... die methodisch praktiziert haben... die meisterhaft praktiziert haben — in anderen Worten, die vier Arten [von edlen Schülern], wenn als Paare genommen, acht als individuelle Typen — sie sind die Sangha der Schüler des Befreiten: würdig der Gaben, würdig der Gastfreundschaft, würdig der Darbringungen, würdig des Respekts, das unvergleichliche Feld der Verdienste für die Welt."

AN 11.12

"Vier Typen von edlen Schülern..."

"In dieser Gemeinschat von Bhikkhus gibt es Bhikkhus, welche Arahants sind, deren geistige Gärungen verendet sind, die die Erfüllung erlangt haben, die Aufgabe getan, die Bürde niedergelegt, das wahre Ziel erreicht, die Fessel des Werdens niedergelegt, und die durch wahre Erkenntnis befreit sind: solcher Art sind die Bhikkhus in dieser Gemeinschaft von Bhikkhus.

"In dieser Gemeinschaft von Bhikkhus gibt es Bhikkhus, welche mit dem Vernichten der fünf niederen Fesseln noch einmal [in den Reinen Bereichen] wiederkehren werden, um von dort vollkommen befreit zu werden, dazu bestimmt, nie wieder von jener Welt zurück zu kehren: solcher Art sind die Bhikkhus in dieser Gemeinschaft von Bhikkhus.

"In dieser Gemeinschaft von Bhikkhus gibt es Bhikkhus, welche mit dem Vernichten der [ersten] drei Fesseln und mit der Schwächung von Begierde, Abneigung und Wahn — bei nur noch einmaliger Rückkehr in diese Welt — dem Leiden ein Ende machen werden: solcher Art sind die Bhikkhus in dieser Gemeinschaft von Bhikkhus.

"In dieser Gemeinschaft von Bhikkhus gibt es Bhikkhus, welche mit dem Vernichten der [ersten] drei Fesseln Stromeingetretene sind, niemals mehr bestimmt für Zustände des Elends, dem Selbsterwachen entgegen schreitend: solcher Art sind die Bhikkhus in dieser Gemeinschaft von Bhikkhus.



MN 118

"... acht als individuelle Typen"

"Ebenso wie der Ozean der Aufenthaltsort für solch mächtige Wesen wie diese ist: Wale, Wal-Esser und Wal-Essers-Esser; Asuras, Nāgas und Gandhabbas und da in diesem Ozean Wesen einhundert Meilen lang, zweihundert... dreihundert... vierhundert... fündhundert Meilen lang, sind; in selber Weise ist dieses Dhamma & Vinaya Behausung für solch mächtige Wesen wie diese: Stromeingetretene und jene die üben, die Frucht des Stromeintritts zu verwicklichen, Einmalwiederkehrer und jene die üben, die Frucht des Einmalwiederkehrens zu verwirklichen, Nichtmehrwiederkehrer und jene, die üben, die Frucht des Nichtmehrwiederkehrens zu verwirklichen, Arahants und jene, die üben, die Frucht der Arahantschaft zu verwirklichen. Der Umstand, dass diese Dhamma & Vinaya Behausung für solch mächtige Wesen wie diese - Stromgewinner und jene, die üben, die Frucht der Stromgewinnung zu verwiklichen, Einmalwiederkehrer und jene, die üben, die Frucht des Einmalwiederkehrens zu verwirklichen, Nichtmehrwiederkehrer und jene, die üben, die Frucht des Nichtmehrwiederkehrens zu verwirklichen, Arahants und jene, die üben, die Frucht der Arahantschaft zu verwirklichen - ist: Dies ist die achte der verblüffenden und erstaunlichen Eigenschaften dieses Dhamma & Vinaya, an der die Bhikkhus, diese wieder und wieder sehend, große Freude diesem Dhamma & Vinaya entnehmen."

Ud 5.5

Würdig

Ein Bhikkhu, ausgestattet mit acht Eigenschaften, ist würdig der Gaben, würdig der Gastfreundschaft, würdig der Darbringungen, würdig des Respekts, ein unvergleichliches Feld der Verdienste für die Welt. Welche acht?

[1] "Da ist der Fall, wo ein Bhikkhu tugendhaft ist. Er verweilt gezügelt im Einklang mit der Patimokkha, vollendet in seinem Verhalten und seinem Bereich der Aktivität. Er trainiert sich selbst, nachdem er die Übungsregeln auf sich genommen hat, indem er Gefahr in den geringsten Fehlern sieht.


[2] "Wenn ihm Nahrung gegeben wird, ob grob oder fein, isst er sie sorgsam, ohne sich zu beschweren.


[3] "Er empfindet Abscheu bei körperlichem Fehlverhalten, verbalem Fehlverhalten, geistigem Fehlverhalten, bei der Entwicklung von schlechten, ungeschickten geistigen Eigenschaften.


[4] "Er ist gefestigt und leicht im Umgang und belästigt nicht die anderen Bhikkhus.


[5] "Was immer für Tricks, Hinterhältigkeiten, Listen oder Täuschungen es in sich hat, zeigt er sie, wie sie wirklich sind, dem Lehrer oder seinen wissenskundigen Gefährten im heiligen Leben, so dass der Lehrer oder seine wissenskundigen Gefährten im heiligen Leben versuchen können, sie gerade zu richten.


[5] "Was immer für Tricks, Hinterhältigkeiten, Listen oder Täuschungen es in sich hat, zeigt er sie, wie sie wirklich sind, dem Lehrer oder seinen wissenskundigen Gefährten im heiligen Leben, so dass der Lehrer oder seine wissenskundigen Gefährten im heiligen Leben versuchen können, sie gerade zu richten.


[7] "Wenn er geht, geht er den geraden Pfad; der gerade Pfad hier ist dies: rechte Ansicht, rechter Entschluss, rechte Sprache, rechte Handlung, rechte Lebensführung, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit, rechte Konzentration.


[8] "Er verweilt mit seiner Beharrlichkeit erweckt, [mit dem Gedanken:] 'Gern würde ich das Fleisch und Blut in meinem Körper austrocknen lassen und bloß die Haut, Sehnen und Knochen zurücklassen,aber wenn ich nicht erreicht habe, was durch menschliche Standfestigkeit, menschliche Beharrlichkeit, menschliches Streben erreicht werden kann, wird da kein Nachlassen in meiner Beharrlichkeit sein.'"


"Ausgestattet mit diesen acht Eigenschaften ist ein Bhikkhu würdig der Gaben, würdig der Gastfreundschaft, würdig der Darbringungen, würdig des Respekts, ein unvergleichliches Feld der Verdienste für die Welt."

AN 8.13

"Bhikkhus, diese Versammlung ist frei von eitlem Gerede und ist auf reinem Kernholz begründet: solcher Art ist diese Gemeinschaft von Bhikkhus, solcher Art ist diese Versammlung. Die Art von Versammlung, die würdig der Gaben ist, würdig der Gastfreunschaft, würdig der Darbietungen, würdig des Respekts, ein unvergleichliches Feld des Verdienstes für die Welt: solcher Art ist diese Gemeinschaft von Bhikkhus, solcher Art ist diese Versammlung. Diese Art der Versammlung, an welche gegeben ein kleines Geschenk groß wird, und ein großes Geschenk größer: solcher Art ist diese Gemeinschaft von Bhikkhus, solcher Art ist diese Versammlung. Die Art der Versammlung, die selten in der Welt zu sehen ist: solcher Art ist diese Gemeinschaft von Bhikkhus, solcher Art ist diese Versammlung — die Art von Versammlung, für die es wert wäre, viele Meilen zu reisen, mit Proviant für den Weg, um sie zu sehen."

MN 118


Eine erhabene Gemeinschaft

"Unter was immer für Gemeinschaften oder Gruppen da sein mögen, wird die Sangha der Schüler des Tathagata als erhaben angesehen — d.h. die vier Typen [von edlen Schülern], wenn als Paare genommen, die acht, wenn als Personen genommen. Jene, die Vertrauen in die Sangha haben, haben Vertrauen in was erhaben ist; und für jene mit Vertrauen in das Erhabene werden erhaben die Resultate sein."

Iti 90

In Erinnerung Rufen der Sangha

"Zu jeder Zeit, wenn ein Schüler der Edlen sich die Sangha in Erinnerung ruft, ist sein Geist nicht überwältigt von Begierde, nicht überwältigt von Abneigung, nicht überwältigt von Verblendung. Sein Geist ist gerade ausgerichtet, gegründet auf der Sangha. Und wenn sein Geist gerade ausgerichtet ist, gewinnt der Schüler der Edlen einen Sinn vom Ziel, gewinnt einen Sinn vom Dhamma, gewinnt Freude verbunden mit dem Dhamma. In einem, der freudvoll ist, kommt Verzückung auf. In einem, der verzückt ist, wird der Körper beruhigt. Einer, dessen Körper beruhigt ist, erfährt Gelassenheit. In einem Gelassenen wird der Geist konzentriert."

AN 11.12

"Wenn ihr euch die Sangha in Erinnerung ruft, Bhikkhus, wird jegliche Angst, Schrecken oder Gänsehaut, die ihr habt, abgelegt sein."

SN 11.3



Siehe auch:

Zuflucht: Eine Einführung zu Buddha, Dhamma und Sangha von Thanissaro Bhikkhu

In den Strom (Studienführer)
Posted by: Johann
« on: January 21, 2014, 08:33:15 AM »

Quote
Theravada-Tradition: Eine Chronologie

Diese zeitliche Auflistung hält einige bedeutende Anlässe und Persönlichkeiten in der Entwicklung der Theravada Tradition fest, die auf die eine oder andere Weise, bedeutend in Werken, die hier auf diesen Seiten zu finden sind, heraus gezeichnet werden. Dies ist nicht als eine umfangreiche Zeitskala anzusehen.
Da die Quellen, die ich zum Erstellen dieser Zeittafel benutzt habe (aufgezeigt in den geschwungenen Klammern {} und am Ende dieses Dokumentes angeführt ), oftmals Buddhas Geburt zu verschiedenen Daten annehmen, mußte ich Stellenweise interpolieren, um es den Ereignissen anzupassen (speziell die frühen), um eine einigermaßen konsistente Chronologie zu schaffen. Wie auch immer, sollte die Chronologie einen ziemlich klares Bild über die relative Abfolge von Ereignissen geben, wenn auch nicht unbedingt die letztgültigen Zeitdaten, an denen sie aufkamen.
Für eine grundlegende Einführung zur Theravada-Tradition, sehen Sie bitte "Was versteht man unter Theravada?" ein.
 BE[1] CE[2]  

  -80   -624/-560   Der Bodhisatta (Sanskrit: Bodhisattva), oder zukünftige Buddha, wird in Lumbini (im heutigen Nepal) als Siddhattha (Skt: Siddhartha) Gotama, ein Prinz des Sakya-Klans, geboren. {1 ,2
-51   -595/-531   Buddha entsagt dem Haushälterleben (Alter 29). 
-45   -589/-525   In Meditation unter dem Bo-Baum in den Wäldern Gayas (nun Bodhgaya, Indien), während der Vollmondnacht im Mai, wurde der Bodhisattva zum Buddha (Alter 36).  Während der Vollmondnacht im Juli, verkündete Buddha seine erste Lehrrede nahe Varanasi, stellte der Welt die Vier Edlen Wahrheiten vor und begann damit seine fünfundvierzig jährige Laufbahn des Lehrens einer Religion, die er "Dhamma-Vinaya" nannte. 
1   -544/-480   Parinibbana (Skt: Parinirvana; Tod und letztliche Befreiung) von Buddha in Kusinara (nun Kusinagar, India) (Alter 80). {1 ,3 }  Während der Regenrückzugsklausur nach Buddhas Parinibbana, wurde das Erste Konzil (sangayana) in Rajagaha, Indien, einberufen, zu dem sich fünfhundert Arahant-Bhikkhus, geführt von Mahakassapa, versammelten und den gesamten Körper der Lehren Buddhas rezitierten. Die Rezitation des Vinaya durch den Ehrw. Upali, wurde als Vinaya Pitaka angenommen, die Rezitation des Dhammas, vom Ehrw. Ananda, wurde als der Sutta Pitaka etabliert. {1 ,4 }
100   -444/-380   Hundert Jahre nach Buddhas Parinibbana, wurde das Zweite Konzil in Vesali einberufen, um strittige Punkte des Vinayas zu diskutieren. Die erste Spaltung der Sangha kam auf, in der die sich die Mahasanghika-Schule von den Traditionalisten Sthaviravadin abspaltete. Der Grund war, daß die Mahasanghikas es ablehnten, die Suttas und den Vinaya als die letztliche Autorität, bezüglich Buddhas Lehren, anzusehen. Diese Spaltung bezeichnet den Beginn dessen, was sich später zu Mahayana-Buddhismus entwickelte, welcher zur dominanten Form des Buddhismus in Nordasien (China, Tibet, Japan, Korea) wurde. {1
294   -250   Das Dritte Konzil wurde von König Asoka in Pataliputra (India) einberufen. Streitigkeiten über Punkte der Doktrin, führte zu weiterer Spaltung, und brachte die Sarvastivadin und Vibhajjavadin Sekte auf. Der Abhidhamma Pitaka wird zu diesem Konzil rezitiert, zusammen mit ergänzenden Abschnitten aus dem Khuddaka Nikaya . Der moderne Pali Tipitaka ist nun grundlegend vollständig, wobei einige Wissenschaftler behaupten, daß zumindest zwei Teile des bestehenden Kanons, das Parivara in der Vinaya und das Apadana in den Suttas, aus einer späteren Periode stammen mögen. {1 , 4
297   -247   König Asoka sendet seinen Sohn, den Ehrw. Mahinda, auf eine Mission, um Buddhismus nach Sri Lanka zu bringen; König Devanampiya Tissa von Sri Lanka konvertiert {5 }. Asoka sendet auch Boten ins südliche Burma und Zentral-Thailand {1 }. 
304   -240   Der Ehrw. Mahinda etabliert das Mahavihara (Große Kloster) von Anuradhapura, Sri Lanka. Die Vibhajjavadin-Gemeinde, die dort lebt, wird als Theravada bekannt. Mahinda stellt die ersten Tipitaka-Kommentare, in singhalesischer Sprache zusammen. Mahindas Schwester, die Erhw. Sanghamitta, kommt mit einem abgezweigten Stetzling, von dem originalen Bo-Baum, in Sri Lanka an und etabliert die Bhikkhuni-Sangha in Sri Lanka.{1 , 5
444   -100   Hungersnot und Spaltungen in Sri Lanka, zeichnen den Bedarf einer niedergeschriebenen Aufzeichnung des Tipitaka vor, um die buddhistische Religion zu erhalten. König Vattagamani ruft das Vierte Konzil ein, zu dem fünfhundert Rezitierende und Schreiber aus dem Mahavihara den Pali-Tipitaka zum ersten Mal, auf Palmblätter, nieder schreiben. {4 , 5 , 6
544   1   Unsere Zeitrechnung (CE) beginnt; Jahr1 AD.
744   200   Die buddhistische Universität in Nalanda, Indien erblüht; bleibt für über 1000 Jahre ein Weltzentrum für Buddhismus. {1
ca. 1000 5. Jh.   Der Ehrw. Buddhaghosa sortiert die verschiedenen singhalesischen Kommentare über den Kanon, sich vorwiegend auf das Maha Atthakatha (Großer Kommentar), des Mahaviharas stützend, und übersetzt diese ins Pali. Dies macht singhalesische buddhistische Gelehrtenarbeit zum ersten Mal für die gesamte Theravada-Welt zugänglich und bezeichnet damit den Beginn, was in den folgenden Jahrhunderten zum gewaltigen Körper der Post-Kanonischen Pali-Literatur wird. Buddhaghosa stellt auch sein enzyklopädisches Meditationsmanuskript, wenn auch umstritten, das Visuddhimagga (Der Pfad der Reinigung) zusammen. Die Ehrw. Buddhadatta und Dhammapala schreiben ergänzende Kommentare und Sub-Kommentare. {7
ca. 1100   600's   Buddhismus in Indien beginnt seinen langwierigen und langsamen Schwund, von dem er sich nicht mehr erholen wird. {1
ca. 1100? 1400?   6. Jh.? 9. Jh.?   Dhammapala stellt Kommentare über Teile des Kanons, die von Buddhaghosa übersehen wurden zusammen (so wie etwas das Udana , Itivuttaka , Theragatha und Therigatha ), gemeinsam mit ausführlichen Sub-Kommentaren zu Buddhaghosas Arbeit. {7
1594   1050   Die Bhikkhu- und Bhikkhuni-Gemeinschaft in Anuradhapura stirbt aufgrund einer Invasion aus dem Süd-Indien aus.{1 , 5
1614   1070   Bhikkhus von Pagan kommen in Polonnaruwa, Sri Lanka an, um die ausgelöschte Theravada-Einweihungsline auf der Insel wiederherzustellen. {5
1697   1153   Buddhistisches Konzil (das 5. entsprechend Sri Lanka; das 7. entsprechend der Thailänder) in Sri Lanka. {12
1708   1164   Polonnaruwa wir von Eindringlingen zerstört. Unter der Leitung von zwei Mönchen der Waldtradition der Mahavihara-Sekte, Ehrw, Mahakassapa und Sariputta,  vereinigt König Parakramabahu alle Bhikkhus in Sri Lanka unter der Mahavihara-Sekte. {1 , 8
1780   1236   Bhikkhus aus Kañcipuram, Indien kommen in Sri Lanka an, um die Theravada-Einweihungslinie wiederherzustellen. {1
1823   1279   Die letzte bekannte Aufzeichnung über ein Theravada Bhikkhuni Kloster (in Burma). {8
1831   1287   Pagan wird von mongolischen Invasoren geplündert; der Beginn des Rückgangs. {1
ca. 1900   13. Jh.   Eine Waldtraditionslinie aus Sir Lanka, kommt in Burma und Thailand an. Theravada breitet sich nach Laos aus. Thai-Theradava Klöster erschienen zuerst in Kambodscha, kurz bevor die Siamesen ihre Unabhängigkeit von den Khmer erlangten. {1
ca. 2000   1400's   Eine weiter Waldtradition wird von Sri Lanka nach Ayudhaya, der thailändischen Hauptstadt exportiert. Eine neue Linie wird nach Burma importiert. {1
2297   1753   König Kirti Sri Rajasinha gewinnt Bhikkhus vom thailändischen Hof, um die Einweihungslinie, die in Sri Lanka ausgestorben war, wiederherzustellen. Dies ist der Ursprung des Siyam Nikaya. {8
2312   1768   Birmanen zerstören Ayudhaya (Siamesische Hauptstadt). 
2321   1777   König Rama I, Gründer der gegenwärtigen Dynastie in Thailand, erhält eine Kopie des Tipitakas aus Sri Lanka und sponsert ein Konzil, um die thailändische Version des Tipitakas zu standardisieren, Kopien dessen, werden an Kloster im ganzen Land gespendet. {1
2347   1803   Singhalesen eingeweiht in der burmesischen Stadt Amarapura, gründen den Amarapura Nikaya in Sri Lanka, um den Siyam Nikaya zu ergänzen, welcher ausschließlich Brahmanen aus dem Hochland rund um Kandy zuließ. {9
2372   1828   Thailands Prince Mongkut (später König Rama IV) gründet die Dhammayut-Bewegung, welche später zu Dhammayut-Sekte wird. {1
ca. 2400   1800's   Sri Lankan Sangha verfällt unter dem Druck von zwei Jahrhunderten europäischer Kolonialherrschaft (Portugiesen, Holländer und Briten). {5
2406   1862   Waldmönche, angeführt vom Ehrw. Paññananda ziehen nach Burma für eine Wiedereinweihung, kehren nach Sri Lanka zurück und gründen in den nachfolgenden Jahren den Ramañña Nikaya. {9 } Erste Übersetzung des Dhammapada in eine westliche Sprache (Deutsch). {2
2412   1868  Buddhistisches Konzil (5. aus burmesischer Sicht) wird in Mandalay, Burma gehalten; der Pali Kanon wird auf 729 Marmortafeln festgehalten. {2
2417   1873  Der Ehrw. Mohottivatte Gunananda schlägt christliche Missionare in einer öffentlichen Debatte, eine Zündfeuer für das Wiederaufkommen von singhalesischen Stolz an seiner buddhistischen Tradition. {8
2423   1879  Sir Edwin Arnold veröffentlicht sein Heldengedicht Light of Asia, welches ein Bestseller in England und den USA wird und das westliche Interesse an Buddhismus stimuliert. 
2424   1880   Helena Blavatsky und Henry Steel Olcott, Gründer der Theosophical Society, kommen aus den USA in Sri Lanka an, begrüßen Buddhismus und beginnen eine Kampagne um Buddhismus auf der Insel wiederzubeleben, indem sie zur Etablierung von buddhistischen Schulen anregen. {1
2425   1881  Pali Text Society wird in England von T.W. Rhys Davids gegründet; das meiste des Tipitakas wird in Latein-Schrift veröffentlicht und in den nächsten hundert Jahren, in englische Übersetzungen. 
2435   1891  Maha Bodhi Society wird in Indien von dem Laienanhänger Anagarika Dharmapala aus Sir Lanka, im Bemühen, Buddhismus in Indien wiederherzustellen, gegründet. {1
2443   1899  Der erste westliche Theravada-Mönch (Gordon Douglas) wird in Burma eingeweiht. {2
ca. 2444   ca. 1900   Der Ehrw. Ajaan Mun und der Ehrw. Ajaan Sao wiederbeleben die Waldmeditationstradition in Thailand. {1
2445   1902  König Rama V von Thailand leitet einen Sangha-Akt ein, der formal den Beginn der Mahanikaya- und Dhammayut-Sekte gründet. Die Sangha-Verwaltung, welche zu dieser Zeit in den Händen von Beamten der Laienschaft, ausgewählt vom König, war, wird den Bhikkhus selbst überlassen. 
2493   1949   Mahasi Sayadaw wird zum führenden Lehrer des regierungsgeförderten Meditationszentrums in Rangoon, Burma. {10
2498   1954   Die birmanische Regierung finanziert ein Buddhistisches Konzil (das 6. aus burmesischer und singhalesischer Sicht) in Rangoon. 
2500   1956   Buddha Jayanti Jahr, Erinnerungsfeier zum Bestehen von 2.500 Jahren des Buddhismus. 
2502   1958   Der Ehrw. Nyanaponika Thera etabliert die Buddhist Publication Society in Sri Lanka, um englischsprachige Bücher über Theravada-Buddhismus zu publizieren. Die Sarvodaya Shramadana Bewegung wird in Sri Lanka gegründet, um buddhistische Ideale als Werkzeug für das Lösen von drückenden sozialen Spannungen, vorzustellen. Zwei deutsche Mönche werden in der Königlichen Botschaft Thailands, in London, eingeweiht, und sind damit die ersten, die volle Theravada-Einweihung im Westen erlangen. {1 , 2
ca. 2504 1960's [3]   Washington (D.C.) Buddhist Vihara wird gegründet — die erste Theravada-Klostergemeinschaft in den USA. {11 und Bhavana Society Brochure} 
ca. 2514   1970's   Flüchtlinge aus den Kriegen in Vietnam, Kambodscha und Laos, lassen sich in den USA und Europa nieder und gründen zahlreiche eng verbundene buddhistische Gemeinden im Westen. Der Ehrw. Taungpulu Sayadaw und Dr. Rina Sircar, aus Burma, gründen das Taungpulu Kaba-Aye Kloster in Nord-Kalifornia, USA. Der Ehrw. Ajaan Chah gründet Wat Pah Nanachat , ein Waldkloster in Thailand, um westliche Mönche auszubilden. Insight Meditation Society , ein Laienmeditationszentrum, wird in Massachusetts, USA, gegründet. Der Ehrw. Ajaan Chah reist nach England um eine kleine Gemeinschaft von Mönchen im Hamsptead Vihara zu gründen, welches später Erfolg in England trägt und zum Wat Pah Cittaviveka (Chithurst Forest Monastery) wird. 
ca. 2524   1980's   Laienmeditationszentren werden zunehmenden populär in den USA und Europa. Das erste Theradava-Waldkloster in den USA (Bhavana Society ) wird in West Virginia gegründet. Amaravati Buddhist Monastery wird in England von Ehrw. Ajaan Sumedho (Schüler vom Ehrw. Ajaan Chah ) gegründet. 
ca. 2534   1993 - Gegenwart   Fortwährende Expansion von Theravada-Sanghas im Westen: Klöster aus der thailändischen Waldtradition werden in Kalifornien, USA, gegründet (Metta Forest Monastery, gegründet vom Ehrw. Ajaan Suwat ; Abhayagiri Monastery , gegründet vom Ehrw. Ajaans Amaro und Pasanno). Buddhismus trifft auf den Cyberspace: buddhistische Onlineinformationsnetzwerke entwicklen sich; mehrere Ausgaben des Pali Tipitaka werden online verfügbar. 
2537   1993  Mit der Etablierung von BBS und der später darauf folgenden Einrichtung der Online-Dhamma-Seite "Access to Insight" durch John Bullitt (1995) entsteht eine globale Informationsquelle über die Theravadatradition, abseits der modernen Wege des Handels, die vielen Millionen Interessierten in der ganzen Welt, den Zugang zu den Lehren des Pali-Kanons ermöglicht.   

Anmerkungen
 1 . BE = Buddhistische Zeitrechnung. Das Jahr 1 des buddhistischen Kalenders ist das Jahr von Buddhas Parinibbana (Tod und letztliche Befreiung), in Buddhas achtzigsten Lebensjahr (480 BCE entsprechend der "geschichtlichen" Zeitfolge; 544 BCE nach der traditionellen Rechnung). Das tatsächliche Datum von Buddhas Geburt ist unbekannt. Entsprechend der buddhistischen Tradition, passierte die Geburt Buddhas im Jahre 624 BCE, doch einige gegenwärtige Abschätzungen datieren sie viel später, vielleicht mit 448 BCE
{1 }. 560 BCE ist ein allgemeiner anerkanntes Datum der Geburt Buddhas und das "geschichtliche" Datum für diesen Anlaß, daß ich hier verwendet habe. Ereignisse in der Zeitabfolge vor und bis 250 CE, werden mit zwei CE Daten gezeigt: das Datum, basierend auf die "traditionelle Berechnung aus 624 BCE, gefolgt vom Datum, aus der "geschichtlichen" Zeitrechnung, ausgehend von 560 BCE. Nach 250 CE wird das "geschichtliche" Datum weggelassen, da diese Daten eigentlich nur passend für Diskussionen über früher Ereignisse sind. Um das entsprechende CE-Datum zu einem Ereignis im traditionellen buddhistischen Kalender zu errechnen, ziehen man 544 Jahre vom BE-Datum ab. Die BE-Daten von gut dokumentierten historischen Ereignissen (speziell jene im zwanzigsten Jahrhundert) mögen sich um ein Jahr unterscheiden, da das Jahr im CE und BE Kalender in verschiedenen Monaten beginnt (Jänner bzw. April/Mai).
2 . CE = Unsere Zeitrechnung ("Common Era). Jahr 1 unserer Zeitrechnung entspricht dem Jahr 1 AD (Anno Domini) im christlichen Kalender. -1 CE (oder 1 BCE — "Before the Common Era", vor unserer Zeitrechnung) entspricht dem Jahr 1 BC ("Before Christ", vor Christus). Entsprechend Übereinkunft, gibt es kein Jahr Null; der Tag nach dem 31. Dezember 1 BCE ist der 1 Jänner 1 CE. 
3 . Ereignisse der letzten paar Jahrzehnte, sind noch zu aktuell, um ihnen Historische Bedeutung zuzuschreiben.

   Quellen
{1} The Buddhist Religion: A Historical Introduction (vierte Ausgabe) von R.H. Robinson u. W.L. Johnson (Belmont, California: Wadsworth, 1996) 
{2} The Buddha's Way von H. Saddhatissa (London: Allen u. Unwin, 1971) 
{3} Pali Literature and Language von Wilhelm Geiger (New Delhi: Oriental Books, 1978) 
{4} Beginnings: the Pali Suttas von Samanera Bodhesako (Kandy: Buddhist Publication Society, 1984) 
{5} Buddhismus in Sri Lanka von H.R. Perera (Kandy: Buddhist Publication Society, 1966) 
{6} The Path of Purification (Visuddhimagga) (Einleitung) vom Ehrw. Bhikkhu Ñanamoli (Kandy: Buddhist Publication Society, 1975) 
{7} Indian Buddhism (zweite Ausgabe) von A.K. Warder (Delhi: Motilal Banarsidass, 1980) 
{8} Theravada Buddhismus: A Social History from Ancient Benares to Modern Colombo von Richard Gombrich (London und New York: Routledge und Kegan Paul, 1988) 
{9} The Forest Monks of Sri Lanka: An Anthropological and Historical Study von Michael Carrithers (Delhi: Oxford University Press, 1983) 
{10} Der Prozess der Einsicht von Mahasi Sayadaw (Kandy: Buddhist Publication Society, 1994) 
{11} World Buddhist Directory von The Buddhist Information Centre (Colombo, Sri Lanka: Buddhist Information Centre, 1984) 
{12} Buddhismus in Thailand: Seine Vergangenheit und in der Gegenwart von Karuna Kusalasaya (Kandy, Sri Lanka: Buddhist Publication Society, 2005), Anm. 3 .   
Posted by: Moritz
« on: January 14, 2014, 10:23:04 PM »

Danke. Habe ich ergänzt, und die nicht mehr ausständigen noch ausständigen korrigiert.

Ich denke, ich werd gleich mal das Ganze neu hochladen, dass man wieder dran arbeiten kann. Hatte eine Woche Internet-Ausfall. Hatte den Vorteil, dass ich mich mal ohne allzuviel Ablenkung mit dem ein wenig vertraut machen konnte, was hier auf meinem Rechner rumliegt. Denke, das Gröbste ist jetzt wieder bereinigt.
Posted by: Johann
« on: January 14, 2014, 03:42:22 PM »


* Moritz :
Vielleicht fehlt auch noch der eine oder andere wichtige Artikel, da es zu John Bullitt auf AccessToInsight keinen eigenen Eintrag im Autorenverzeichnis gibt. Falls jemand was findet/weiß, bitte bescheid geben.

Werter Moritz,

Theravada Buddhism - A Chronology

Ist denke ich noch ergänzbar. Mir ist aufgefallen, daß zumindest bei einem Titel im Verzeichnis noch "Übersetzung: noch ausständig" steht, obwohl schon vorhanden (nur das es nicht übersehen wird)

 :-*
Posted by: Johann
« on: January 14, 2014, 01:31:20 PM »


 *sgift*
Die Zehn Tugendregeln
dasa-sila

Hier die Zusammenstellung des "Content"-Teiles des HTMLs ergänzt und auf Grundlage der vorhandenen Übersetzungen:

Code: [Select]
<div id="H_content">

<div class="chapter">
<p>Diese Übungstugendregeln werden von Novizen-Mönche und -Nonnen eingehalten. Sie stammen von den <a href="atthasila.html">Acht Tugendregeln</a> ab, wobei die Tugendregel, die Unterhaltung betreffend, in zwei Teile geteilt wird, und um den Zusatz das Verbot mit Geld umzugehen, erweitert ist.</p>
<p>Ein voll eingeweihter Mönch (<i>Bhikkhu</i>), hält sich an die 227 Regeln des <a href="../../../tipitaka/vin/sv/bhikkhu-pati.html">Bhikkhu Patimokkha</a>; eine voll eingeweihte Nonne (<i>Bhikkhuni</i>), würde die 311 Regeln des <a href="../../../tipitaka/vin/sv/bhikkhuni-pati.html">Bhikkhuni Patimokkha</a> einhalten.</p>


<h2><a name="precepts10" id="precepts10">Die Zehn Tugendregeln:</a></h2>
<div class="excerpt">
<dl>
<dt>1. <i>Panatipata veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Zerstören lebender Wesen, auf mich.</dd>
<dt>2. <i>Adinnadana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Nehmen was nicht gegeben ist, auf mich.</dd>
<dt>3. <i>Abrahmacariya veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von sexuellen Handlungen, auf mich.</dd>
<dt>4. <i>Musavada veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des <a href="../sacca/sacca4/samma-vaca/index.html">Abstehen unrichtiger Rede</a>, auf mich.</dd>
<dt>5. <i>Suramerayamajja pamadatthana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von berauschenden Getränken und Drogen, die zu Gewissenlosigkeit führen, auf mich.</dd>
<dt>6. <i>Vikalabhojana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Essen zu unerlaubter Zeit (d.h. nach Mittag), auf mich.</dd>
<dt>7. <i>Nacca-gita-vadita-visuka-dassana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von Tanzen, Singen, Musik, <a href="../../../tipitaka/dn/dn.02.0.than.html#shows">Unterhaltungen</a> zu sehen, auf mich.</dd>
<dt>8. <i>Mala-gandha-vilepana-dharana-mandana-vibhusanatthana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom <a href="../../../tipitaka/dn/dn.02.0.than.html#scents">Tragen von Schmuck, Benützen von Duftstoffen, und Verschönerungen des Körpers mit Kosmetik</a>, auf mich.</dd>
<dt>9. <i>Uccasayana-mahasayana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Liegen auf <a href="../../../tipitaka/dn/dn.02.0.than.html#luxury">hohen und luxuriösen Schlafplätzen</a>, auf mich.</dd>
<dt>10. <i>Jatarupa-rajata-patiggahana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens Gold und Silber (Geld) anzunehmen.</dd>
</dl>
</div>
</div>

<div class="chapter">
<div class="seeAlso">
<p><b>Siehe auch:</b></p>
<ul>
<li><a href="pancasila.html">Die Fünf Tugendregeln</a></li>
<li><a href="atthasila.html">Die Zehn Tugendregeln</a></li>
<li><a href="index.html">Tugend (Sila)</a></li>
<li><a href="../../../tipitaka/vin/index.html">Vinaya Pitaka</a></li>
<li><a href="../../../tipitaka/vin/sv/bhikkhu-pati.html">Der Patimokkha: Der Bhikkhus Vorschriften des Verhaltens</a></li>
<li><a href="../../../tipitaka/kn/khp/khp.1-9.than.html">Das Khuddakapatha</a>, welches eine Reihe von kurzen Strophen für Novizen enthält.</li>
<li>The <a href="../../../tipitaka/dn/dn.02.0.than.html">Samaññaphala Sutta (DN 2) — Die Früchte des kontemplativen Lebens</a></li>
<li>Für einen ausgedehnten Blick in das Bhikkhu Patimokkha, siehe <a href="../../../lib/authors/thanissaro/bmc1/index.html"><i>Der Kodex für buddhistische Einsiedler, Band I</i></a>, von Thanissaro Bhikkhu.</li>
</ul>
</div>
</div>


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Posted by: Johann
« on: January 14, 2014, 01:08:03 PM »


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Die Acht Tugendregeln:
attha-sila

Hier die Zusammenstellung des "Content"-Teiles des HTMLs ergänzt und auf Grundlage der vorhandenen Übersetzungen:

Code: [Select]
<div id="H_content">

<div class="chapter">
<p>Diese Übungsregeln werden von Laien während einer Periode intensiver Meditationspraxis und während der <a href="uposatha.html">Uposatha-Tage (Einhaltung angelehnt an die Mondphasen)</a> eingehalten. Die Acht Tugendregeln basieren auf den <a href="pancasila.html">Fünf Tugendregeln</a>, wobei die dritte Tugendregel auf die Entsagung von <i>allen</i> sexuellen Aktivitäten erweitert wird und drei weiteren Tugendregeln, die speziell für die Meditationspraxis dienlich und nützlich sind.</p>


<h2><a name="precepts8" id="precepts8">Die Acht Tugendregeln:</a></h2>
<div class="excerpt">
<dl>
<dt>1. <i>Panatipata veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Zerstören lebender Wesen, auf mich.</dd>
<dt>2. <i>Adinnadana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Nehmen was nicht gegeben ist, auf mich.</dd>
<dt>3. <i>Abrahmacariya veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von sexuellen Handlungen, auf mich.</dd>
<dt>4. <i>Musavada veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des <a href="../sacca/sacca4/samma-vaca/index.html">Abstehen unrichtiger Rede</a>, auf mich.</dd>
<dt>5. <i>Suramerayamajja pamadatthana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von berauschenden Getränken und Drogen, die zu Gewissenlosigkeit führen, auf mich.</dd>
<dt>6. <i>Vikalabhojana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Essen zu unerlaubter Zeit (d.h. nach Mittag), auf mich.</dd>
<dt>7. <i>Nacca-gita-vadita-visukkadassana mala-gandha-vilepana-dharana-mandana-vibhusanathana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von Tanzen, Singen, Musik, <a href="../../../tipitaka/dn/dn.02.0.than.html#shows">Unterhaltungen</a> zu sehen, <a href="../../../tipitaka/dn/dn.02.0.than.html#scents">das Tragen von Schmuck, benützen von Duftstoffen, und Verschönerungen des Körpers mit Kosmetik</a>, auf mich.</dd>
<dt>8. <i>Uccasayana-mahasayana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Liegen auf <a href="../../../tipitaka/dn/dn.02.0.than.html#luxury">hohen und luxuriösen Stellen, auf mich</a>.</dd>
</dl>
</div>
</div>

<div class="chapter">
<div class="seeAlso">
<p><b>Siehe auch:</b></p>
<ul>
<li><a href="pancasila.html">Die fünf Tugendregeln</a></li>
<li><a href="dasasila.html">Die zehn Tugendregeln</a></li>
<li><a href="index.html">Tugend <i>(sila)</i></a></li>
<li><a href="../../../tipitaka/an/an03/an03.070.than.html">Muluposatha Sutta (AN 3.70) — Lehrrede über die Ursprung des Uposatha</a></li>
<li><a href="../../../tipitaka/an/an08/an08.041.vaka.html">Uposatha Sutta (AN 8.41) — Lehrrede über die Uposatha-Einhaltung</a></li>
<li><a href="../../../tipitaka/an/an08/an08.043.khan.html">Visakhuposatha Sutta (AN 8.43) — Lehrrede an Visakha über den Uposatha</a></li>
<li><a href="../../../lib/authors/nanavara/uposatha.html#qa">Ñanavara Theras Fragen-und-Antorten betreffend den Uposatha.</a></li>
</ul>
</div>
</div>


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Posted by: Johann
« on: January 14, 2014, 11:29:08 AM »

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Die fünf Tugendregeln
pañca-sila

Hier die Zusammenstellung des "Content"-Teiles des HTMLs ergänzt und auf Grundlage der vorhandenen Übersetzungen:

Code: [Select]
<div id="H_content">

<div class="chapter">
<p>Diese grundlegenden Übungsregeln werden von allen praktizierenden Laien-Buddhisten eingehalten. Die Tugendregeln werden meist nach dem wiederholen der <a href="../../tisarana.html#formula">Formel für die Zufluchtnahme zu Buddha, Dhamma und Sangha</a> zitiert.</p>


<h2><a name="precepts5" id="precepts5">Die fünf Tugendregeln:</a></h2>
<div class="excerpt">
<dl>
<dt>1. <i>Panatipata veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Zerstören lebender Wesen, auf mich.</dd>
<dt>2. <i>Adinnadana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens vom Nehmen was nicht gegeben ist, auf mich.</dd>
<dt>3. <i>Kamesu micchacara veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von sexuellem Fehlverhalten, auf mich.</dd>
<dt>4. <i>Musavada veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des <a href="../sacca/sacca4/samma-vaca/index.html">Abstehen unrichtiger Rede</a>, auf mich.</dd>
<dt>5. <i>Suramerayamajja pamadatthana veramani sikkhapadam samadiyami</i></dt>
<dd>Ich nehme die Tugendregel, des Abstehens von berauschenden Getränken und Drogen, die zu Gewissenlosigkeit führen, auf mich.</dd>
</dl>
</div>


<h2><a name="gift" id="gift">Fünf makellose Geschenke</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>"Da sind diese fünf Gaben, fünf großen Gaben, ursprünglich, seit langem bestehend, traditionell, altertümlich, unverfälscht, rein von Anbeginn, welche nicht offen für Verdächtigungen, werden niemals für Verdächtigung offen sein und ungetadelt von wissensfähigen Besinnlichen und Brahmanen. Welche fünf?</p>
<p>"Da ist der Fall, daß ein Schüler der Noblen, das Nehmen von Leben ablegend, absteht Leben zu nehmen. In dem er dies tun, gibt er einer unzählbaren Zahl von Lebewesen Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis. Im Geben von Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis, für eine unzählbare Zahl von Lebewesen, wird ihm grenzenlose Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit und Freiheit von Bedrängnis zu Teil. Dies ist die erste Gabe, die erste große Gabe, ursprünglich, seit langem bestehend, traditionell, altertümlich, unverfälscht, rein von Anbeginn, die nicht offen für Verdächtigungen ist, niemals für Verdächtigung offen sein wird und ungetadelt von wissensfähigen Besinnlichen und Brahmanen ist. Dies ist die vierte Vergütung von Verdiensten...</p>
<p>"Darüber hinaus, nehmen was nicht gegeben ist (stehlen) ablegend, steht der Schüler der Noblen davon ab zu nehmen, was nicht gegeben ist. In dem er dies tun, gibt er einer unzählbaren Zahl von Lebewesen Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis. Im Geben von Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis, für eine unzählbare Zahl von Lebewesen, wird ihm grenzenlose Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit und Freiheit von Bedrängnis zu Teil. Dies ist die zweite Gabe, die zweite große Gabe... und dies ist die fünfte Vergütung von Verdiensten...</p>
<p>"Darüber hinaus, unerlaubten Geschlechtsverkehr ablegend, steht der Schüler der Noblen von unerlaubtem Geschlechtsverkehr ab. In dem er dies tun, gibt er einer unzählbaren Zahl von Lebewesen Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis. Im Geben von Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis, für eine unzählbare Zahl von Lebewesen, wird ihm grenzenlose Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit und Freiheit von Bedrängnis zu Teil. Dies ist die dritte Gabe, die dritte große Gabe... und dies ist die sechste Vergütung von Verdiensten...</p>
<p>"Darüber hinaus, lügen ablegend, steht der Schüler der Noblen vom Lügen ab. In dem er dies tun, gibt er einer unzählbaren Zahl von Lebewesen Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis. Im Geben von Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis, für eine unzählbare Zahl von Lebewesen, wird ihm grenzenlose Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit und Freiheit von Bedrängnis zu Teil. Dies ist die vierte Gabe, die vierte große Gabe... und dies ist die siebente Vergütung von Verdiensten...</p>
<p>"Darüber hinaus, den Gebrauch von Berauschungsmittel ablegend, steht der Schüler der Noblen von Nehmen von Berauschungsmittel ab. In dem er dies tun, gibt er einer unzählbaren Zahl von Lebewesen Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis. Im Geben von Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit, Freiheit von Bedrängnis, für eine unzählbare Zahl von Lebewesen, wird ihm grenzenlose Freiheit von Gefahr, Freiheit von Feindseligkeit und Freiheit von Bedrängnis zu Teil. Dies ist die fünfte Gabe, die fünfte große Gabe, ursprünglich, seit langem bestehend, traditionell, altertümlich, unverfälscht, rein von Anbeginn, die nicht offen für Verdächtigungen ist, niemals für Verdächtigung offen sein wird und ungetadelt von wissensfähigen Besinnlichen und Brahmanen ist. Und dies ist die achte Vergütung von Verdiensten, Vergütung für Geschicklichkeit, Nährung von Wohl, himmlisch, in Glück resultierend, zum Himmel führend, dahin führend was begehrenswert, angenehm und anziehend, zu Wohlsein und Glück ist."</p>
<p class="cite">— <a href="../../../tipitaka/an/an08/an08.039.than.html">AN 8.39</a></p>
</div>
</div>

<div class="chapter">
<div class="seeAlso">
<p><b>Siehe auch:</b></p>
<ul>
<li><a href="atthasila.html">Die Acht Tugendregeln</a></li>
<li><a href="dasasila.html">Die Zehn Tugendregeln</a></li>
<li><a href="../../tisarana.html">Die Dreifache Zuflucht</a></li>
<li><a href="../../../lib/authors/thanissaro/precepts.html">"Die heilende Kraft der Tugendregeln"</a> von Thanissaro Bhikkhu</li>
<li><a href="../../../lib/authors/desilva/bl123.html"><i>Radikale Therapie: Buddhistische Tugendregeln in der modernen Welt</i></a> von Lily de Silva</li>

</ul>
</div>
</div>


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Posted by: Johann
« on: January 14, 2014, 10:53:29 AM »

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Vorzügliche Freundschaft
kalyanamittata

Die meisten Sutta-Übersetzungen, finden sich wenn nicht bereits auf ZzE vorhanden, in Admirable friend - Großartiger Freund (kalyanamittata) [Forum Guide] (teilweise noch nicht korrekturgelesen)

Die Zusammenstellung als HTML des gesamten "Content"-Teil, hier:

Code: [Select]
<div id="H_content">

<div class="chapter">

<h2><a id="definition" name="definition">Die Definition</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>"Und was ist mit ‚vortrefflicher Freundschaft gemeint? Da ist der Fall, daß eine Laie, in welcher Stadt oder Dorf er auch verweilen mag, seine Zeit mit Haushältern und Söhnen von Haushältern verbringt, jung oder alt, die der <a href="../../../sila/index.html">Tugend</a>angetan sind. Er spricht mit ihnen, verwickelt sie in Gespräche. Er fördert großartiges Vertrauen [in das Prinzip von <a href="kamma.html">kamma</a>], in jenen, die großartiges Vertrauen besitzen; großartige <a href="../../../sila/index.html">Tugend</a>; in jenen, die großartige Tugend besitzen, großartige <a href="../../../dana/index.html">Großzügigkeit</a> , in jenen, die großartige Großzügigkeit besitzen und großartige Einsicht in jenen, die großartige Einsicht besitzen. Dies wird ‚vortreffliche Freundschaft genannt."</p>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/an/an08/an08.054.than.html">AN 8.54</a></p>
</div>


<h2><a id="cause" name="cause">Ein Ursache für das Entwickeln von geschickten Qualitäten</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>"Mit Bezug zu äußeren Faktoren, zeichne ich keinen anderen Faktor als vorzügliche Freundschaft heraus; vieles es wirkt, für einen Bhikkhu in Übung, der das <a href="../../sacca3/nibbana.html">Ziel des Herzens</a> noch nicht erreicht, doch an der Absicht zur <a href="../../sacca3/nibbana.html">unübertroffenen Sicherheit von Unfreiheit</a> fest hält. Ein Bhikkhu, der ein Freund von vorzüglichen Leuten ist, legt ab was ungeschickt und nimmt an was geschickt."</p>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/kn/iti/iti.1.001-027.than.html#iti-017">Iti 17</a></p>
</div>


<h2><a id="choose" name="choose">Wählen Sie ihre Gefährten mit Bedacht</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>"Dies sind die vier Zulaufgräben mit denen man Wohlstand anhäuft: keine Ausschweifung im Geschlechtsverkehr, keine Ausschweifung im Trinken, keine Ausschweifung in Spielerei und vorzügliche Freunde, vorzügliche Kameradschaft, vorzügliche Bekanntschaft. So als ob da ein großes Speicherbecken mit vier Zuläufgräben und vier Abflussgräben wäre, und ein Mann daran wäre, die Zulaufgräben zu öffnen und die Abflußgräben zu schließen, und dann der Himmel daran wäre passenden Regen zu lassen, so wäre die Füllung des Speicherbeckens zu erwarten, und nicht, daß es sich leert. In selber Weise sind diese die vier Zuflußgräben mit denen man Wohlstand anhäuft: keine Ausschweifung im Geschlechtsverkehr, keine Ausschweifung im Trinken, keine Ausschweifung in Spielerei und vorzügliche Freunde, vorzügliche Kameradschaft, vorzügliche Bekanntschaft."</p>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/an/an08/an08.054.than.html">AN 8.54</a></p>
</div>

<div class="excerpt">
<p>"Diese vier Freunde, junger Haushälter, sollten als Feind in der Verkleidung eines Freundes verstanden sein:
einer, der den Besitz einer Freunde nachstellt,
einer, der schöne Worte und viele Versprechen macht,
einer, der schmeichelt,
einer, der Ruin bringt...</p>
<div class="freeverse">
Der Freund, der begehrt,
der Freund, der viel erzählt,
der Freund, der schmeichelt,
der Freund, der einem Ruin bringt,
diese vier sind Feinde, der Weise erzählt:
'Vermeide diese schon aus der Ferne als den Pfad der Gefahr.'...
</div>
<p>"Diese vier, junger Haushälter, sollten man als warmherzige Freunde verstanden sehen:
einer, der ein Helfer ist,
einer, der gleich ist, ob nun in Freude oder Schmerz,
einer, der gute Ratschläge gibt,
einer, der nachempfinden kann...</p>
<div class="freeverse">
Die Freunde, die Helfer sind,
Freunde im Glück und im Leid,
Freunde die gute Ratschläge tun,
Freunde, die auch mitfühlend sind –
diese vier Freunde halten die Weisen hoch,
und schätzen sie demütig,
wie eine Mutter ihr eigenes Kind."
</div>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/dn/dn.31.0.nara.html#guise">DN 31</a></p></div>


<h2><a id="prerequisite" name="prerequisite">Als Grunderfordernis für das Erwachen</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>"Sollten euch Wanderer anderer Sekten fragen: 'Was, Freunde, sind die Grunderfordernisse für das Entwickeln der <a href="../../../../../glossary.html#bodhi-pakkhiya-dhamma">Flügeln zum Selbst-Erwachen</a>?', solltet ihr antworten: 'Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu großartige Freunde hat, großartige Kameraden, großartige Begleiter. Dies ist das erste Grunderfordernis, für das Entwickeln der Flügel zum Selbst-Erwachen.'"</p>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/an/an09/an09.001.than.html">AN 9.1</a></p>
</div>


<h2><a id="whole" name="whole">Das ganze des heiligen Lebens</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>Als er dort saß, sagte der Ehrw. Ananda zum Befreiten: "Dies ist das halbe heilige Leben, Herr: Vorzügliche Freundschaft, vorzügliche Gefährtenschaft, vorzügliche Kameradschaft."</p>
<p>"Sagt das nicht, Ananda. Sagt das Nicht. Vorzügliche Freundschaft, vorzügliche Gefährtenschaft, vorzügliche Kameradschaft sind tatsächlich das Ganze heilige Leben. Wenn ein Bhikkhu vorzügliche Leute als Freunde, Gefährten und Kameraden hat, kann von ihm angenommen werden, daß er den <a href="../../index.html">Noblen Achtfachen Pfad</a> entwickelt und weiterverfolgt.</p>
<p>"<a name="eightfold" id="eightfold">Und wie</a> entwickelt und weiterverfolgt ein Bhikkhu, der vorzügliche Leute als Freunde, Gefährten und Kameraden hat, den Noblen Achtfachen Pfad? Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu <a href="../samma-ditthi/index.html">Rechte Ansicht</a> entwickelt, bedingt durch Zurückgezogenheit, bedingt durch Nichtbegehren, bedingt durch Beendigung, in Abtretung resultierend. Er entwickelt <a href="../samma-sankappo/index.html">Rechte Entschlossenheit</a>...<a href="../samma-vaca/index.html">Rechte Rede</a>...<a href="../samma-kammanto/index.html">Rechte Handlung</a>...<a href="../samma-ajivo/index.html">Rechten Lebensunterhalt</a>...<a href="../samma-vayamo/index.html">Rechte Anstrengung</a>...<a href="../samma-sati/index.html">Rechte Achtsamkeit</a>...<a href="../samma-samadhi/index.html">Rechte Konzentration</a> , bedingt durch Zurückgezogenheit, bedingt durch Nichtbegehren, bedingt durch Beendigung, in Abtretung resultierend. Dies ist wie ein Bhikkhu, der vorzügliche Freunde, Gefährten und Kameraden hat, den Noblen Achtfachen Pfad entwickelt und weiterverfolgt.</p>
<p>"Und aufgrund dieser Reihe von Begründung, mag einer wissen wie vorzügliche Freundschaft, vorzügliche Gefährtenschaft, vorzügliche Kameradschaft tatsächlich das ganze Heilige Leben ist: Es ist Abhängigkeit von mir als einen vorzüglichen Freund, das Lebewesen, der Geburt unterworfen, Befreiung von Geburt erlangt haben, das Lebewesen, dem Altern unterworfen, Befreiung vom Altern erlangt haben, das Lebewesen, dem Tod unterworfen, Befreiung von Tod erlangt haben, das Lebewesen Kummer, Wehklage, Schmerz, Verzweiflung und Bedrängnis unterworfen, <a href="../../sacca3/nibbana.html">Befreiung von Kummer</a>, Wehklage, Schmerz, Verzweiflung und Bedrängnis erlangt haben. Es ist aufgrund dieser Reihe von Begründung, daß einer wissen mag wie vorzügliche Freundschaft, vorzügliche Gefährtenschaft, vorzügliche Kameradschaft tatsächlich das ganze heilige Leben ist."</p>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/sn/sn45/sn45.002.than.html">SN 45.2</a></p>
</div>


<h2><a id="benefits" name="benefits">Der Nutzen von vorzüglicher Freundschaft</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>"Meghiya, wenn ein Bhikkhu vorzügliche Leute als Freunde, Gefährten und Kameraden hat, ist es zu erwarten, daß er tugendhaft wird, im Einklang mit dem <a href="../../../../../tipitaka/vin/sv/bhikkhu-pati.html">Patimokkha</a>, vollkommen in seinem Verhalten und Bereich seine Beschäftigung, verweilen wird und sich selbst, der Ausbildungsregeln angenommen, die Gefahr im geringsten Vergehen sehend, üben wird.</p>
<p>"Wenn ein Bhikkhu vorzügliche Leute als Freunde, Gefährten und Kameraden hat, ist es zu erwarten, daß er willentlich, leicht und ohne Schwierigkeiten, Gesprächen zuhören wird, die wahrlich ernüchternd und dienlich für das Öffnen des Wesens sind, das sind Gespräche über Bescheidenheit, Zufriedenheit, Zurückgezogenheit, Nichtverwicklung, aufkommende Beharrlichkeit, Tugend, Konzentration, Einsicht, Befreiung und das Wissen und Vision über Befreiung.</p>
<p>"Wenn ein Bhikkhu vorzügliche Leute als Freunde, Gefährten und Kameraden hat, ist es zu erwarten, daß er seine Beharrlichkeit, für das Ablegen von ungeschickten [geistigen] Qualitäten und für das Annehmen von geschickten Qualitäten, aufrecht erhalten wird, standfest, solide in seiner Anstrengung, und seine Pflichten, im Bezug auf geschickte geistige Qualitäten, nicht einschränkend.</p>
<p>"Wenn ein Bhikkhu vorzügliche Leute als Freunde, Gefährten und Kameraden hat, ist es zu erwarten, daß er scharfsinnig sein wird, ausgestattet mit Einsicht über das Aufkommen und Vergehen – nobel, durchdringend, zum <a href="../../sacca3/nibbana.html">wahren Ende von Stress</a> führend."</p>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/kn/ud/ud.4.01.than.html">Ud 4.1</a></p>
</div>


<h2><a id="qualities" name="qualities">Qualitäten eines Dhamma-Lehrers</a></h2>
<div class="excerpt">
<p>"Es ist nicht leicht das Dhamma anderen zu lehren, Ananda. Das Dhamma sollte nur anderen gelehrt werden, wenn diese fünf Qualitäten, in der Person die lehrt, vorhanden sind. Welche fünf?</p>
<p>"[1] Das Dhamma sollte mit dem Gedanken: 'Ich werde Schritt für Schritt sprechen', gelehrt werden.</p>
<p>"[2] Das Dhamma sollte mit dem Gedanken: 'Ich werde die Abfolge [von Ursache und Wirkung] erklärend sprechen.' gelehrt werden.</p>
<p>"[3] Das Dhamma sollte mit dem Gedanken: 'Ich werde aus Mitgefühl sprechen', gelehrt werden.</p>
<p>"[4] Das Dhamma sollte mit dem Gedanken: 'Ich werden nicht zum Zwecke von dinglichen Gegenleistungen sprechen', gelehrt werden.</p>
<p>"[5] Das Dhamma sollte mit dem Gedanken: 'Ich werde ohne mich oder andere zu verletzen sprechen', gelehrt werden.</p>
<p>"Es ist nicht leicht das Dhamma anderen zu lehren, Ananda. Das Dhamma sollte nur anderen gelehrt werden wenn diese fünf Qualitäten, in der Person die lehrt, vorhanden sind."</p>
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/an/an05/an05.159.than.html">AN 5.159</a></p>
</div>


<h2><a id="company" name="company">Halten sie die Gemeinschaft mit Weisen aufrecht</a></h2>
<div class="excerpt">
<div class="freeverse">
Es ist gut die <a href="../../../../sangha.html">Noblen</a> zu sehen.
Glücklich deren Gesellschaft  —  stets.
Durch das Nichtsehen von Dummköpfen
fortwährend, fortwährend
man glücklich sein würd'.

Denn, mit Dummköpfen lebend,
bekümmert man ist, für lange Zeit.
Schmerzvoll ist die Verbundenheit mit Dummen,
so wie mit einem Feind  —
stets.
Glücklich ist die Verbundenheit
mit den Erleuteten,
so wie das Zusammentreffen mit der Sipp'.

So:
dem erleuchteten Mann  —
scharfsinnig, belehrt,
beständig, pflichtbewußt, nobel,
intelligent, ein Mann von Rechtschaffenheit:
folgt ihm
—  einer dieser Sorte  —
wie der Mond dem Pfad
der Sterne Zeichen.
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/kn/dhp/dhp.15.than.html#dhp-206">Dhp 206</a></p>
</div>
</div>


<h2><a id="never" name="never">Niemals mit schlechten Gefährten</a></h2>
<div class="excerpt">
<div class="freeverse">
Ich bin blind,
meine Augen sind zerstört.
Ich bin gestolpert
auf einem Wildniswanderung.
Selbst
wenn ich kriechen muß,
werde ich weiter geh'n,
doch nicht mit einem schlechten Gefährten.
<p class="cite">— <a href="../../../../../tipitaka/kn/thag/thag.01.00x.than.html#passage-95">Thag 95</a></p>
</div>
</div>
</div>

<div class="chapter">
<div class="seeAlso">
<p><b>Siehe auch:</b></p>
<ul>
<li>"<a href="../../../../../lib/authors/bodhi/bps-essay_26.html">Umgang mit Weisen pflegen</a>," von Bhikkhu Bodhi (BPS Newsletter Aufsatz, 1994)</li>
<li><a href="../../../../../tipitaka/kn/snp/snp.2.03.than.html">Hiri Sutta (Sn 2.3) — Über Freundschaft</a></li>
</ul>
</div></div>


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Posted by: Johann
« on: December 15, 2013, 04:36:08 AM »

Okay, das John-Bullitt-Verzeichnis auf ZzE ist wohl nun soweit fertig (deutsch und englisch), und John Bullitt im Autorenverzeichnis untergebracht. Das Verzeichnis html/lib/authors/bullitt und das Verzeichnis für John Bullitt existierten ja noch, und da waren ein paar HTML-Dateien drin (verlinkt), die bloß an andere Stellen weitergeleitet haben, dorthin, wo die verstreuten Dateien alle liegen. Wenn auch nicht vollständig. Die Studienhilfen für Pali und der Pfad zur Freiheit fehlten dort, hab ich hinzugefügt. Vielleicht fehlt noch was, kann man ja noch ergänzen.

Gern auf Fehler prüfen und bescheid sagen, wenn was falsch ist.

:-*

 :-*

Ja, das hat in der 2012 Version von ATI noch existiert. Vielleicht läßt sich etwas mehr Info als Biografischer Info finden. ATI (1993-2013), Dipl.Ing. Klangkünstler und Mark Maker  , Mitarbeiter von BPS, Zahlreiche Digitalisierungsprojekte von Dhammabüchern.
Wie entstand ATI

All das...
Quote from: J. Bullits Philosophie und Lehr Kunst
Whenever we re-tell—or simply remember—significant stories from our past, we reinforce and recreate a selective impression of “I am”. What if it were possible to purge oneself of all those old stories, and live unbound by those well-worn narratives? But if I had no stories to tell, what would I be? Would I still exist?

"Stories I No Longer Need to Tell" (archival ink on paper, 18"x16", inked area approx. 12" diameter)

Posted by: Sophorn
« on: December 14, 2013, 07:54:08 PM »

 :-* :-* :-*
Posted by: Sophorn
« on: December 14, 2013, 07:50:18 PM »

 :-* :-* :-*