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Itivuttaka: Das sagte der Buddha

Itivuttaka

Summary:

Itivuttaka

Das sagte der Buddha

übersetzt aus dem Pali von

Ehrwürdigen Thanissaro Bhikkhu

Übersetzung ins Deutsche von:

Samana Johann

Alternative Übersetzung: letter.jpg

Alternative Formate: Dieses Buch ist nicht als Druck, in einer seperaten Ausgabe erhältlich. Es ist in Ein Hand voll Blätter (Ausgabe 4), bereitgestellt vom Sati Center for Buddhist Studies erhältlich.

Inhalt

Des Übersetzers Einleitung

Das Itivuttaka, eine Sammlung von 112 kurzen Lehrreden, entnimmt seinen Namen von der Aussage, die am Beginn jeder Lehrrede steht: Dieses (iti) wurde gesagt (vuttam), vom Befreiten. Die Sammlung als Ganzes, wird einer Laienfrau Namens Khujjuttara zugesprochen, die im Palast von König Udena von Kosambi, als Diener einer seiner Königinen, Samavati, zubrachte. Weil die Königin den Palast nicht verlassen könnte, um des Buddhas Lehrreden zu hören, ging Khujjuttara an ihrer Stelle, merkte sich, was der Buddha sagte, und dann in den Palast zurückgekehrt, lehrte sie diese der Königin und ihrer 500 Damen-am-Warten. Für ihre Anstrengung, sprach der Buddha Khujjuttara, die führendste der Laienfrauenanhänger, in Begriffen von ihrer Lerngabe zu sein. Sie war auch ein effektiver Lehrer: als die inneren Wohnungen des Palastes später niederbrannten, die Königin und ihr Gefolge dabei tötete, bemerkte der Buddha (in Udana VII.10), daß all diese Frauen zumindest die erste Stufe des Erwachens erlangt haben.

Der Name des Itivuttaka, ist in der frühen Standartliste der neun Abschnitte der Lehren Buddhas enthalten, eine Liste, welche der Zusammenstellung des Pali-Kanons, so wie wir ihn heute kennen, voran ging. Dennoch ist unmöglich das Ausmaß zu bestimmen, mit dem das übrig gebliebene Pali-Itivuttaka, mit dem des Itivuttaka, genannt in der Liste, übereinstimmt. Der chinesische Kanon enthält ein Übersetzung eines Itivuttaka, welches Hsüan-tsang zugesprochen wird und stark den Texten des Pali-Itivuttaka ähnelt. Der Hauptunterschied liegt darin, daß in Hsüan-tsangs Übersetzung Teile der Gruppe der Dreier und alles der Gruppe der Vierer fehlt. Entweder sind diese Teile später Zugaben zu den Texten, die ihren Weg ins Pali gefunden haben, jedoch nicht in die Sanskrit-Version von Hsüan-tsang Übersetzung, oder der Sanskrit-Text war unvollständig, oder Hsüan-tsangs Übersetzung wurde unvollständig zurückgelassen (sie ist mit den letzten Monaten seines Lebens datiert).

Die frühere Geschichte des Itivuttaka ist noch komplexer, durch den Umstand, da es ursprünglich eine mündliche Tradition war, und erst einige Jahrhunderte nach Buddhas dahinscheiden niedergeschrieben wurde. Zu einer Diskussion dieser Angelegenheit, sehen Sie die geschichtlichen Anmerkungen, dem 'Dhammapada: Eine Übersetzung' beigefügt, ein

Was immer jedoch die Geschichte der Texte sein mag, waren sie lange eine bevorzugte Sammlung im Pali-Kanon, denn sie deckt eine große Breite Buddhas Lehren, vom Einfachsten bis zum Tiefgründigsten, in einer Form, die zugänglich, ansprechend und am Punkt ist, ab.

Trotzdem die Lehrreden in den Lehrreden des Itivuttaka viele Themen abdecken, beziehen sie sich alle auf ein allgemeines Thema: die Konsequenzen der eigenen Handlungen, oder Kamma. Weil dieses Thema so zentral in diesen Lehrreden ist, und weil es gewöhnlich missverstanden wird, möchte ich es hier kurz erklären.

Des Buddhas Lehren über Handlungen, oder Kamma, und seine begleitenden Lehren über Wiedergeburt, werden oft als unwesentlichen für seine Lehren verworfen, etwas, das sie einfach aus seinem indischen Umfeld aufgenommen wurde. Tatsächlich sind sie zentral für seine Lehren und formen seinen ursprünglichsten Einsichten. Auch wenn viele Leute annehmen, daß der Buddha seine Lehren des Kammas von einer Betrachtung des Kosmos als Ganzes bezieht, war die Reihe der empirischen Prüfungen tatsächlich anders herum. Nach dem direkten Beobachten und Untersuchens der Rolle der Handlungen, wie sie seine Erfahrung über Zeit formten, folgte er dann der Tragweite seiner Beobachtungen, um seiner Vision des Ablaufes von Wiedergeburt zu folgen und der dem Kosmos, der unter dem Einfluß der Zeit liegt.

Im Verlauf seines Erwachens, entdeckte der Buddha, daß die Erfahrung des gegenwärtigen Momentes aus drei Faktoren besteht: Resultate aus vergangenen Handlungen, gegenwärtigen Handlungen und dem Resultat der gegenwärtigen Handlungen. Das bedeutet, daß Kamma in Rückkopplungsschleifen arbeitet, und der gegenwärtige Moment durch beide, vergangene und durch gegenwärtige Handlungen, gestaltet ist, während die Handlungen nicht nur die Gegenwart zeichnen, sondern auch die Zukunft. Diese konstante Öffnung, für eine gegenwärtige Eingabe, in den bedingten Ablauf, der das eigene Leben gestaltet, macht freien Willen möglich. Tatsächlich formt Wille oder Absicht, das Wesen von Handlung. Weiters durchdringt die Qualität der Absicht, die Qualität der Handlung und deren Resultate. Auf der weltlichen Eben sind da drei Arten von Absichten: geschickte, die zu angenehmen Resultaten führen; ungeschickte, die zu schmerzvollen Resultaten führen; und gemischte, die zu gemischten Resultaten führen. All diese Resultate werden innerhalb des Reiches von Raum und Zeit erfahren. Doch gegeben der Tatsache, daß die Erfahrung von Raum und Zeit nicht nur die Resultate von vergangenen Handlungen erfordert, sondern auch Eingabe von gegenwärtigen Handlungen, bedeutet, daß es möglich ist, die Erfahrung von Raum und Zeit zu enträtzeln, indem man den Geist zum Punkt von Gleichgewicht bringt, wo er keine Absichten und Handlungen dem gegenwärtigen Moment hinzufügt. Die Ansichten, die in dieses Gleichgewicht zusammenlaufen, sind somit eine vierte Art von Absicht, überweltlich geschickte Absichten, welche zur Befreiung von Resultaten von weltlichen Absichten führen und letztlich zum Enden aller Handlungen.

Des Buddhas direkte Wahrnehmung der Macht von Absichten, bestätigte für ihn den Ablauf von Wiedergeburt: wenn Erfahrungen des gegenwärtigen Momentes, den Einfluß von vergangenen Absichten erfordern, dann ist da kein Weg der Erfahrung am Beginn des Lebens, anders als durch die Absicht der vorhergehenden Lebzeiten zuzusprechen. Zur selben Zeit versorgt die Macht der Qualität der Absicht, das Rahmenwerk von Buddhas Vision des Kosmos, in dem der Ablauf von Wiedergeburt stattfindet: da sind angenehme Ebenen der Wiedergeburt, die Welt der Brahmas und höheren Devas; unangenehme Ebenen, Hölle, das Reich der Hungrigen Schatten, gewöhnliche Tiere und böse Dämonen; und gemischte Ebenen, das Menschenreich und manche der niedrigeren Deva-Reiche. Selbst auf der angenehmen Ebene der Wiedergeburt, ist das Wohl dennoch instabil und unbeständig, und gibt keine sichere Befreiung von Leiden und Schmerz. Die einzige sichere Befreiung kommt von überweltlich geschickten Absichten, zu der Erfahrung von Nibbana führend, völlig über den Ablauf von Wiedergeburt, und den Randbedingungen von Raum und Zeit, hinaus.

Nibbana selbst ist vollkommen unbedingt und kann damit nicht, abseits von Unterscheidungen, wie es vor und nach dem Tod erfahren wird, analysiert werden (siehe §44). Wie auch immer, kann der Pfad der Ausübung, der zu Nibbana führt, analysiert werden. Er hat acht Faktoren, rechte Ansicht, rechte Entschlossenheit, rechte Sprache, rechte Handlung, rechten Lebensunterhalt, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit und rechte Konzentration, und verläuft durch vier Ebenen des Erwachens. Die frühen Texte sagen sehr wenig über den Inhalt dieser Erwachenserfahrung aus, aber sind sehr genau darüber, wie diese Erfahrungen darin funktionieren, bleibende Veränderungen im Geist zu veranlassen. Stromeintritt, mit dem man in den „Strom“ zu Nibbana eintritt, seinen ersten Blick auf die Todlosigkeit erlangend, und durch die geistigen Fesseln von Selbstidentifikationsansichten, Unklarheit und dem Greifen nach Regeln und Ausübungen, schneidend, macht sicher, daß man höchstens von sieben weitere Male wiedergeboren wird. Einmalwiederkehr macht sicher, daß man nur mehr ein Mal auf der Ebene der Menschen wiedergeboren wird. Nichtwiederkehr, welches durch die Fesseln der geistigen Fesseln von Sinnesbegehren und Widerstand schneidet, mach sicher, daß man nie wieder auf der Ebene der Menschen wiedergeboren wird. Wenn jemand in seinem Leben nicht weitergeht, wird er in einem der fünf Brahma-Reichen, Reine Aufenthaltsorte genannt, wiedergeboren, und erlangt dort volles Erwachen. Arahatschaft, welches durch die geistigen Fesseln von Begehren nach Form, Begehren nach Formlosigkeit, Rastlosigkeit, Dünkel und Unwissenheit schneidet, befreit einem völlig von Leiden, welches durch Verlangen bedingt ist, und vom Kreislauf der Wiedergeburt im Gesamten.

Diese ist dann das Bild des Kosmos, daß von Buddhas Einsicht, in die Macht von Absicht, abstammt. Und was gestaltet geschickte Absichten? Zwei verbundene Qualitäten: passende Aufmerksamkeit (§16) und rechte Ansicht (§99). Passende Aufmerksamkeit sammelt sich auf die Fragen, die helfen, Geschicktheit in den eigenen Handlungen zu nähren und vermeidet Fragen, die dem Entwickeln dieses Geschickes in den Wege kommen. Auf der weltlichen Ebene versorgt rechte Ansicht mit einem passenden Verständnis von Handlung und dessen Potenzial, um weltliches Vergnügen und Schmerz zu erzeugen. Auf der überweltlichen Ebene, reduziert es Erfahrungen einfach auf Ursache und Wirkung, geschickt und ungeschickt, ausgedrückt in Begriffen der vier Edlen Wahrheiten, ohne darauf abzuzielen, ob da irgend jemand ist, der Handlungen erzeugt, oder die Ergebnisse erfährt. Dieses entwirrt den Geist von Angelegenheiten von Raum und Zeit, und erlaubt ihm in einer Weise zu handeln, die zur überweltlichen Befreiung öffnet. Einfach ausgedrückt, fragt passende Aufmerksamkeit die richtigen Fragen; rechte Ansicht versorgt mit den richtigen Antworten. Das Zusammenspiel zwischen diesen zwei geistigen Qualitäten erklärt das Frage-und-Antwortformat, welches in vielen Lehrreden des Itivuttaka angewandt wird. Und die Rolle von rechter Ansicht in geschickten Handlungen gegeben, der Umstand, daß sich alle der Lehrreden mit rechter Ansicht auseinander setzten, bedeutet, daß alle, direkt oder indirekt, darauf Zielen, den Leser zu helfen wahres Glück zu finden, in dem er diese Ansichten nutzt, um geschickte Ansichten in seinem oder ihrem Leben zu nähren.

Thanissaro Bhikkhu
Metta Forest Monastery
März, 2001

Worteverzeichnis

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Erwerb/Anschaffung (upadhi).

Der geistige „Müll“, den der unerwachte Geist mit sich trägt. Das Culaniddesa führt zehn Arten von Erwerb an: Verlangen, Ansichten, Trübungen, Handlungen, Fehlverhalten, Nährung (physisch und geistig), Widerstand, die vier physischen Beschaffenheiten, im Körper erhalten (Erde, Wasser, Wind und Feuer), die sechs äußeren Sinnesträger (Form, Klang, Geruch, Geschmack, Berührungsempfindung, und Gedanken), und die sechs Formen von sinnlichem Bewußtsein (Auge-Bewußtsein, Ohr-, Nase-, Zunge-, Körper- und Verstand-Bewußtsein). Der Zustand ohne Anschaffungen ist Ungebundenheit (siehe Unten).

Ansammlung (khandha).

Jede der fünf Grundlagen für Festhalten an einem Sinn von Selbst: Formen (physische Erscheinungen inklusive dem Körper), Gefühle, Vorstellung/Wahrnehmungen (geistiges Bezeichnen), Gedankengestaltungen, Bewußtsein.

Arahat.

Ein „Würdiger“ oder „Reiner“; eine Person, dessen Geist frei von Trübungen ist und so nicht weiter für Wiedergeburt vorgesehen ist. Ein Titel für den Buddha und der höchsten Ebene seiner noblen Schüler.

Avici.

Die niedrigste Ebene der Hölle. Höllen sind im Buddhismus Plätze von vorübergehender, nicht ewiger Qual. Ein Lebewesen fährt nicht aufgrund dessen zur Hölle, weil eine äußeren Macht ihn/sie dort hin geschickt hat, sondern durch die Macht seiner/ihrer Handlungen. Wenn die Resultate von Handlungen zu deren Ende kommen, ist das Lebewesen von der Hölle befreit.

Werden (bhava).

Zustände des Seins, die sich zuerst im Geist entwickeln und es erlauben Geburt auf einer der drei Ebenen zu nehmen: der Eben von Sinnlichkeit, der Ebene von Form und der Ebene von Formlosigkeit.

Brahma.

Ein Bewohner auf der höchsten, nichtsinnlichen Ebene des Himmels. Der Große Brahma ist einer der machtvolleren Bewohner dieser Himmel. Als Adjektiv bedeutet brahma „erhaben“, „ideal“, die besten Qualitäten verkörpernd. Als solches wird es oft verwendet, den Arahat oder die höchste Qualität des Dhammas zu beschreiben.

Brahmane.

Die Brahmanen von Indien haben lange erhalten, daß sie, durch ihre Geburt, würdig dem höchsten Respekt sind. Buddhisten haben sich den Begriff „Brahmane“ ausgeliehen, um ihn Arahats beizufügen, um zu zeigen, daß Respekt nicht durch Geburt, Rasse oder Kaste, sonder durch spirituelles Erlangen, dem rechten Pfad gefolgt, verdient wird. Manche der Abschnitte im Itivuttaka verwenden das Wort Brahmane in seinem speziellen Sinn, andere in einem gewöhnlicheren Sinn. Die beabsichtigte Bedeutung wird augenscheinlich durch dem Zusammenhang aufgezeigt.

Deva.

Literarisch, „Scheinender.“ Ein Bewohner der himmlischen Reiche.

Dhamma.

(1) Ereignis, eine Erscheinung an sich und für sich; (2) geistige Qualität; (3) Lehrhaltung, Lehre; (4) Nibbana. Sanskrit-Form: Dharma.

Erleuchteter (dhira).

In dieser Übersetzung habe ich durchwegs buddha als „Erwachter“ und dhira als „erleuchtet“ verwendet. So wie Jan Gonda in seinem Buch 'The Vision of the Vedic Poets' aufzeigt, wurde das Wort dhira in der Vedic und buddhistischen Poesie verwendet, um eine Person, die erhöhte Kräfte von geistiger Vision, nötig um „Licht“ eines unterliegenden Prinzips des Kosmos wahrzunehmen, zusammen mit der Sachkenntnis diese Prinzipien in Angelegenheiten des Lebens anzuwenden und diese anderen zu enthüllen, zu beschreiben. Eine Person, die in diesem Sinne erleuchtet ist, mag auch, aber nicht notwendiger Weise, erwacht sein.

Gestaltung (sankhara).

Sankhara bedeutet literarisch „zusammen setzten“ und transportiert die Assoziation von zusammengebastelter Künstlichkeit. Es wird für physische und geistige Abläufe, wie auch das Produkt dieser Abläufe verwendet. In manchen Zusammenhängen, fungiert es als die vierte der fünf Ansammlungen, Gedankengestaltungen, in anderen deckt es alle fünf ab.

Gärungen (asava).

Eine von vier Qualitäten, Sinnlichkeit, Ansichten, Werden und Unwissenheit, die im Geist gären und aus ihn ausfließen, die Flut der Runden von Tod und Wiedergeburt erzeugend.

Herz (manas).

Der Geist in seiner Rolle als Will und Absicht.

Jhana.

Meditative Vertiefung. Ein Zustand von Konzentration, leer von Sinnlichkeit und ungeschickten Gedanken, gesammelt auf eine einzelne physische Empfindung oder geistige Wahrnehmung, welche dann ausgeweitet wird, um den gesamten Bereich des eigenen Bewußtseins/Wesen zu erfüllen. Jhana ist ein Synonym für den achten Faktor des Noblen Achtfachen Pfades: rechte Konzentration.

Kamma.

Beabsichtigte Handlung, Früchte tragend in Begriffen von Zuständen des Werdens und Geburt. Sanskrit-Form: Karma.

Mara.

Die Personifizierung von Verlockung und Tod.

Patimokkha.

Der grundlegende Kodex des klösterlichen Verhaltens, zusammengesetzt aus 227 Regeln für Mönche und 310 Regeln für Nonnen.

Sakka.

König der Devas im Himmel der Dreiunddreißig.

Samsara.

Weiter ziehen, das „Weiterwandern, die Runden von Tod und Wiedergeburt.

Sangha.

Auf der konventionellen (sammati) Ebene, beschreibt es die Gemeinschaften von buddhistischen Mönchen und Nonnen; auf der idealen (ariya) Ebene, beschreibt es jene Anhänger Buddhas, Laien oder Eingeweihte, wie zumindest Stromeintritt erreicht haben.

Stress (dukkha).

Alternative Übersetzungen für dukkha beinhalten Leiden, Lästigkeit und Schmerz. Wie auch immer, ungeachtet der unglücklichen Assoziation welche es von Programmen wie „Streßmamagement“ und „Streßreduktion“ aufgenommen hat, hat das englische Wortes Streß, in seiner ursprünglichen Bedeutung, wie die Reaktion auf Spannungen im Körper und Geist, die Fähigkeit viel der Reichweite des Pali-Wortes dukkha abzudecken. Es paßt für beide, physische und geistige Erscheinungen, von intensivem Streß durch akute Qual oder Schmerz, zu der Eigenheit der Lästigkeit von selbst der subtilsten geistigen oder körperlichen Gestaltung. Es hat auch die Fähigkeit, universell anerkannt zu sein, als etwas direkt zu Erfahrendes, in allem Leben, und ist zur selben Zeit ein nützliches Werkzeug, um durch spirituellen Stolz zu schneiden, der Leute an speziell feinen oder durchdachten Formen von Leiden festhalten läßt: sobald alles Leiden, ganz egal wie nobel und fein, als nichts mehr als Streß seiend, wahrgenommen wird, kann der Geist den Stolz ablegen, der ihm an Leiden festhalten läßt und so Befreiung von ihm gewinnen. Dennoch erscheint in manchen Versen des Itivuttaka Streß als zu schwach, um die Bedeutung abzudecken, und so habe ich in diesen Versen Dukkha als Schmerz, Leiden oder Leiden und Streß umschrieben.</i>

Tathagata.

Literarisch, „Einer der authentisch geworden ist (tatha-agata)“, oder „einer der wirklich gegangen ist (tatha-gata)“, ein Bezeichnung, die im antiken Indien für eine Person verwendet wurde, der das höchste religiöse Ziel erlangt hat. (Für andere Etymoligien, siehe §112.) Im Buddhismus wird es üblicher Weise dem Buddha zugeschrieben, auch wenn es manchmal für einen seiner Arahat-Anhänger verwendet wird.

Ungebundenheit (nibbana).

Weil nibbana nicht nur dafür verwendet wird, um das buddhistische Ziel zu beschreiben, sondern auch das Auslöschen von Feuer, wird es üblicher Weise als „Erlöschen“ oder noch schlimmer als „Absterben“ beschrieben. Doch legt eine Studie von antiken Ansichten über das Arbeiten von Feuer (siehe Der Geist, ungebunden wie Feuer) frei, daß die Leute zu Buddhas Zeit meinten, daß ein Feuer, mit dem Ausgehen, nicht aus der Existenz gegangen ist, sondern einfach von seiner Unruhe, Schwachstelle und Anhaftung an Treibstoff befreit wurde. So, wenn dem buddhistischen Ziel angenommen, ist die primäre Assoziation von Nibbana eine von Befreiung, zusammen mit Kühlung und Frieden. Sanskrit-Form: nirvana.

Vinaya.

Die klösterliche Disziplin. Des Buddas Name für seine eigenen Lehren war „diese Dhamma-und-Vinaya“, seine Lehrhaltung und Disziplin.


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de/tipitaka/sut/kn/iti/iti.intro.than.txt · Zuletzt geändert: 2022/03/24 13:27 von Johann