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Alavaka Sutta: An den Alavaka Yakkha

Alavaka Sutta

Summary: Ein Yakkha fordert den Buddha mit Rätseln heraus und droht ihm, ihn zu schlagen.

SN 10.12 PTS: S i 213 CDB i 314

Alavaka Sutta: An den Alavaka Yakkha

übersetzt aus dem Pali vom

Ehrw. Thanissaro Bhikkhu

Übersetzung ins Deutsche von:

Samana Johann

Alternative Übersetzung: noch keine vorhanden

Alternative Übersetzung: Piyadassi

Dieses Sutta scheint ebenfalls auf in: Sn 1.10.

Anmerkung des Übersetzers:Diese Lehrrede ist Quelle von vielen Sprichwörtern, wiederholt zitiert in Ländern des Theravada. Im Jahr 1982, als Thailand den 200-jährigen Gedenktag der Gründung der gegenständigen Dynastie feierte, strukturierte Seine Majestät, der König, seine Hauptaufwartung an die Thailänder, um die vier Qualitäten, erwähnt in des Buddhas letztem Vers hier.

Ich habe gehört, daß der Befreite zu einer Begebenheit in Alavi, dem Aufenthaltsort des Alavaka Yakkhas verweilte. Da ging der Alavaka Yakkh zum Befreiten, und sprach, mit Ankunft, zu ihm: „Geht hinaus, Besinnlicher!“

[Sagend:] „Gut so, mein Freund“, ging der Befreite hinaus.

„Kommt herein, Besinnlicher!“

[Sagend:] „Gut so, mein Freund“, ging der Befreite hinein.

Ein zweites Mal… ein drittes Mal, sagte der Alavaka Yakkha zum Befreiten: „Geht hinaus, Besinnlicher!“

[Sagend:] „Gut so, mein Freund“, ging der Befreite hinaus.

„Kommt herein, Besinnlicher!“

[Sagend:] „Gut so, mein Freund“, ging der Befreite hinein.

Dann sagte der Alavaka Yakkha, ein viertes mal zum Befreiten: „Geht hinaus, Besinnlicher!“

„Ich werde nicht hinaus gehen, mein Freund. Tut was Ihr zu tun habt.“

Ich werde Euch eine Frage stellen, Besinnlicher. Wenn Ihr nicht antworten könnt, werde ich Euren Geist in Besitz ergreifen, oder Euer Herz aufreißen, oder Euch an den Beinen schnappen und Euch über den Ganges schleudern.“

„Mein Freund, ich sehe niemanden im Kosmos, mit seinen Devas, Maras und Brahmas, seinem Hof und gemeinem Volk, der von meinem Geist Besitz ergreifen, mein Herzen aufreißen, oder mich an den Beinen schnappend, über den Ganges schleudern könnte. Aber wie auch immer, fragt mich was Ihr wünscht.“

[Alavaka:] Was ist einer Persons höchster Reichtum? Was, wenn gut ausgeübt, bring Heil? Was ist das Höchste an Genüßen? In welcher Weise lebend wird eines Leben das Beste genannt? [Der Buddha:] Überzeugung ist einer Persons höchster Reichtum. Dhamma, wenn gut ausgeübt, bring Heil. Wahrheit ist das Höchste an Genüßen.(1) Mit Einsicht lebend, wird eines Leben das Beste genannt. [Alavaka:] Wie quert einer über die Flucht? Wie wird die See gequert? Wie überwindet einer Leiden und Streß? Wie ist eine Person gereinigt? [Der Buddha:] Mittel Überzeugung quert einer über die Flucht. Durch Gewissenhaftigkeit, die See. Durch Beharrlichkeit einer Leiden und Streß überwindet. Durch Einsicht eine Person gereinigt ist. [Alavaka:] Wie gewinnt einer Einsicht? Wie findet einer zu Reichtum? Wie erlangt einer Ehre? Wie bindet einer Freunde an sich? Von dieser Welt scheidend, zur der nächsten Welt, wie gerät einer in Trauer, nicht? [Der Buddha:] Überzeugt von der Arahats Dhamma, um Ungebundenheit zu erlangen, — gewissenhaft, ausschauend — einer gut zuhörend, Einsicht gewinnt. Tuend was schlüssig, Mühen durchstehend, einer mit Einsatz, Reichtum findet. Durch Wahrheit, Ehre einer erlangt. Geben, Freunde an einen bindet. Bestückt mit diesen vier Qualitäten, — Wahrheit, Selbstkontrolle, Durchhaltevermögen, Entsagung — ein Haushälter von Überzeugung, nicht trauert, im Dahinscheiden. Nun geht, fragt andere, gewöhnliche Brahmanen und Besinnliche, ob irgend etwas Besseres als Wahrheit, Selbstkontrolle, Durchhaltevermögen und Entsagung, da gefunden werden kann. [Alavaka:] Wie könnte ich gehen um zu fragen, gewöhnliche Brahmanen und Besinnliche? — nun, da ich heute verstanden was förderlich für das nächste Leben ist. Wahrlich war es für mein Wohlergehen, daß der Erwachte kam, um in Alavi zu verweilen. Heute verstehe ich, wo das was gegeben, große Früchte trägt. Von Dorf zu Dorf werde ich wandern, von Stadt zu Stadt, Verehrung zollen gegenüber dem Selbst-Erwachten, und der Wahrhaftigkeit des Dhamma.

Anmerkung

1.

Dieses ist offensichtlich ein Bezug auf das Konzept von „Genuß“ (rasa) in der indischen Ästhetiktheorie. Mehr zu diesem Thema finden Sie in: Einleitung zum //Dhammapada: Eine Übersetzung.//


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de/tipitaka/sut/sn/sn10/sn10.012.than.txt · Zuletzt geändert: 2024/06/26 15:15 von Johann